Tod im Steinkreis
von Angela Richford
Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.
Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 01.03.2026 | Archivierungsdatum 31.05.2026
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG | Aufbau Digital
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #TodimSteinkreis #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
In einer stürmischen Winternacht wird in dem uralten Steinkreis von Boscawen-ûn eine Leiche entdeckt. Der Mann ist auffällig gekleidet, ohne Ausweise, seine Identität unbekannt. Erste Untersuchungen lassen offen, ob es sich um einen Unfall, Suizid oder ein Verbrechen handelt
Detective Chief Inspector Fiona Sutherland übernimmt die Ermittlungen. Zur selben Zeit brennt in Penzance das Antiquitätengeschäft von Antony Rowe vollständig aus, der Ladenbesitzer gilt seitdem als vermisst. Spuren führen zu heidnischen Feierlichkeiten rund um die Wintersonnenwende, bei denen auch Menschen in druidischer Kleidung unterwegs waren.
Während Sturm und Dunkelheit Cornwall fest im Griff haben, versuchen Fiona Sutherland und ihr Team, die Ereignisse der Nacht zu rekonstruieren. Welche Verbindung besteht zwischen dem Toten im Steinkreis und dem verschwundenen Antiquitätenhändler?
In einer stürmischen Winternacht wird in dem uralten Steinkreis von Boscawen-ûn eine Leiche entdeckt. Der Mann ist auffällig gekleidet, ohne Ausweise, seine Identität unbekannt. Erste Untersuchungen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841236067 |
| PREIS | 8,99 € (EUR) |
| SEITEN | 342 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Selbst vor diesem recht heftigen Regen ließen sich Brad und Janet nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Sie wollen zu einer Kultstätte, die es seit über 3000 Jahren gibt. Es handelt sich um einen Steinkreis in dessen Mitte sich der Hauptstein befindet. Ausgestattet mit Walkingstöcken kann ihnen selbst der Sturm nichts anhaben. Auch der Hund hat seinen Spaß und schnüffelt überall herum. Bis er wie angewurzelt stehen bleibt und knurrt. Seine Rute zeigt stramm in die Luft. Brad meint, dass er vielleicht ein totes Kaninchen witterte. Schon bald sieht das Paar, dass es bei dem Fund keineswegs um ein Kaninchen handelt. Hinter dem Mittelstein sitzt eine männliche Leiche.
Fiona Sutherland würde das Läuten ihres Handys am liebsten ignorieren. Aber die Pflicht ruft und auch das bevorstehende Weihnachtsfest kann keinen Mörder von seinem Vorhaben abhalten. Ihr Sohn ist nicht begeistert und hält eine Überraschung für sie bereit. Denn es ist absolut nicht klar, ob der Mord bis zum Fest aufgeklärt wird. Zu viele Verdächtige gibt es. Und als die Ermittler dachten, dass sie den Täter überführt hatten, stellt sich das Vorhaben als Sackgasse heraus.
Auch wenn es der dritte Band einer Reihe ist, konnte ich ohne Vorkenntnis dem Geschehen folgen. Die wenigen privaten Episoden werden von der Autorin erwähnt. Sehr interessant fand ich die aufschlussreichen Fakten über das Leben und Wirken der Kelten. Ihre Feste rund um den Jahreskreis und ihr Leben im Einklang mir der Natur hat die Autorin sehr ausführlich dargestellt. #NetGalleyDE
Dieser Krimi drückt alle meine Triggerpunkte.
Dazu noch die herrliche Cornische Landschaft mit ihrer reichen Geschichte. Trotzdem haben mich die Charaktere nicht voll überzeugt. Irgendwie war es immer ein wenig zuviel.
Ein solider Whodunnit mit überraschenden Wendungen.
Gertie G, Rezensent*in
Autorin Angela Richford entführt uns Leser in ihrem dritten Krimi für DCI Fiona Sutherland abermals an die Küste Cornwalls.
Es sind nur mehr wenige Tage bis Weihnachten und das Team rund um Sutherland hofft auf ruhige Feiertage. Doch daraus wird nichts, als in einer stürmischen Winternacht die Leiche eines Mannes im Steinkreis Boscawen-ûn gefunden wird. Beinahe gleichzeitig geht ein Antiquitätengeschäft in der Stadt Penzance in Flammen auf. Zufall?
Wenig später ist klar, der Tote ist der Besitzer des Antiquitätenladens in dem er nicht nur Antiquitäten sondern auch Zubehör für keltische Rituale verkauft. Zudem versteht er sich als Druide und schart eine Gruppe naturverbundener Menschen um sich.
Während Detective Chief Inspector Fiona Sutherland und Detective Constable Hunt nach einem Motiv suchen und zahlreiche Gespräche mit seinen Anhängern führen, müssen sie in das Reich der Sagen und Mythen eintauchen. Dabei entdecken sie einige Ungereimtheiten in der Biografie des Mordopfers. Als wenig später ein möglicher Widersacher und Tatverdächtiger tot in der Brandruine gefunden wird ist klar, dass der Fall nicht bis zum Weihnachtsabend aufgeklärt werden wird.
Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, denn hier ist einiges nicht so, wie es scheint. Die mystische Fassade des Druiden bekommt recht bald Risse, als bekannt wird, dass er mit einer halb so alten Jüngerin, ein Verhältnis hatte ...
Meine Meinung:
Dieser dritte Teil der Reihe um DCI Fiona Sutherland ist meine erste Begegnung mit der geschiedenen und allein erziehenden Ermittlerin. Zwar werden ein paar Details aus ihrer Vergangenheit angerissen, doch ganz erschließt sich mir ihr Leben noch (?) nicht. Besonders neugierig bin ich auf Mrs. Jones, wie sie ihre besondere Begabung nennt. Die wird leider nicht erklärt, sondern als bekannt vorausgesetzt. Dafür werden Sutherlands Ängste vor einer neuen Beziehung mehrfach erwähnt. Ziel ihrer Sehnsucht ist der smarte Coroner Alister.
Die Schilderung des oft mühsamen Polizeialltags, der von Gesprächen und Suche nach dem Motiv ist recht gut gelungen. Die mehrfache Erwähnung, dass alle das Fest in Ruhe feiern wollen, ist mir allerdings auf die Nerven gegangen. Dass Fionas 14-jähriger Sohn seiner Mutter eine Weihnachtsüberraschung beschert, habe ich sehr nett gefunden.
Man stellt sich religiöse Führer immer als integre Menschen vor. Doch hier gibt es einen, der sein Charisma missbraucht.
Um mir einen besseren Überblick über DCI Sutherland zu verschaffen, werde ich die beiden Vorgänger lesen (müssen).
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Cornwall-Krimi, der mich in die Welt der Druiden geführt hat, 4 Sterne.
‼️ 𝐓𝐨𝐝 𝐢𝐦 𝐒𝐭𝐞𝐢𝐧𝐤𝐫𝐞𝐢𝐬 ‼️
Der neueste Kriminalroman aus der Reihe: Fiona Sutherland ermittelt, von Angela Richford.
❓𝐖𝐨𝐫𝐮𝐦 𝐠𝐞𝐡𝐭'𝐬
Eine stürmische Nacht kurz vor Weihnachten in Cornwall: Zwei Touristen stoßen im uralten Steinkreis von Boscawen-ûn auf eine männliche Leiche, auffällig bekleidet. Mord, Suizid? Kurz zuvor brennt das Antiquitätengeschäft von Antony Rowe nieder. Von ihm fehlt jede Spur …
Haben beide Ereignisse mit den Ritualen rund um die heidnischen Feierlichkeiten zur Wintersonnenwende zu tun?
𝐏𝐫𝐨𝐭𝐚𝐠𝐨𝐧𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧:
Fiona Sutherland – junge, empathische Chief Inspector in Camborne, alleinerziehende Mutter
DC Ian Hunt – klug, loyal und voller Bewunderung für seine Chefin
Alister Sinclair – Gerichtsmediziner, charmant, witzig, schön
Mrs Ming – Forensikerin, fokussiert, mit pointierten Humor
Becci – engster Freund von Fiona, ebenfalls bei der Police, in einem anderen District, IT-Specialist
❗️𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Ein rundum gelungener Cosy Crime! Spannend, atmosphärisch und wunderbar britisch.
Das Team um Chief Inspector Fiona ist eingespielt und arbeitet Hand in Hand. Viele Momente privater Einblicke in Fionas Leben und Gefühlswelt machen das Lesen zum Vergnügen. Zudem ist die von mir so geliebte britische Atmosphäre wunderbar eingefangen und in die Ereignisse eingebunden.
Kurzum: Angela Richford schafft es, Spannung und Gefühl perfekt zu verbinden – absolute Leseempfehlung!
… eintauchen ins Reich der Magie
Tod im Steinkreis von Angela Richford
Den Leser erwartet wieder ein packender, spannender und fesselnder Kriminalroman. Die Autorin entführt mich als Leser an der Küste Cornwalls und bringt mir neben spannenden Ermittlungen die Landschaft, die Menschen die dort leben und ihre Verbundenheit zur Natur und zur Magie vergangener Zeiten näher. Bereits das Cover punktet mit seinem mystischen Flair.
Ich habe Detective Chief Inspector Fiona Sutherland bereits kennengelernt. Sie ist eine alleinerziehende Mutter, die mit ihrem Sohn dem Einfluss ihres Ex- Mannes entflohen ist. Sie fühlt sich inzwischen in ihrem neuen Zuhause wohl und mit den Kollegen kommt sie nach dem Erfolg ihrer beiden Fälle besser klar...
Es ist kurz vor Weihnachten und das Team um Detective Chief Inspector Fiona Sutherland hofft auf ruhige Tage vor dem Fest. Doch in einer stürmischen Winternacht wird in dem uralten Steinkreis von Boscawen-ûn eine Leiche entdeckt. Gleichzeitig wird in Penzance ein Antiquitätengeschäft durch ein Feuer in Mitleidenschaft gezogen.
Detective Chief Inspector Fiona Sutherland und Detective Constable Hunt begeben sich zum Fundort. Der Tote war als Druide unterwegs.
Für unser Team beginnt die Suche nach dem Motiv und nach dem Mörder. Warum musste Antony sterben? Dabei tauchen sie in das Reich der Magie rund um das Druidentum ein.
Fionas untrügliches Fingerspitzengefühl sagt ihr wieder, dass am Ende jedes Puzzlestück von Bedeutung sein wird...
Ich hatte das Gefühl das Spannungslevel stieg ständig an und freue mich schon auf weitere Ermittlungen unserer taffen Kommissarin.
Ma liest ein Krimi, der weniger mit lauten Effekten arbeitet als mit einer unheimlichen, fast archaischen Stimmung. Die Geschichte beginnt in einer Winternacht, in der Cornwall von Sturm und Dunkelheit verschluckt wird und genau in dieser Nacht taucht im uralten Steinkreis von Boscawen-ûn ein Toter auf. Ein Mann ohne Identität, ohne Geschichte, als hätte ihn die Landschaft selbst ausgespuckt. Schon dieser Einstieg trägt etwas Beklemmendes in sich, etwas, das sich tief in die Atmosphäre legt. Die Ermittlungen übernimmt Fiona Sutherland. Sie wirkt wie jemand, der versucht, inmitten von Chaos einen klaren Gedanken zu fassen. Sie ist nicht die unerschütterliche Heldin, sondern eine Frau, die spürt, wie schwer es ist, Ordnung in ein Geflecht aus Zufällen, Ritualen und menschlichen Abgründen zu bringen. Parallel brennt ein Antiquitätengeschäft nieder, und sein Besitzer verschwindet ein zweiter Schatten, der sich über die ohnehin düstere Landschaft legt. Was mich besonders berührt, ist die Art, wie Cornwall selbst zur Figur wird. Die peitschenden Winde, die nassen Felder, die uralten Steine, die mehr wissen als die Menschen, die sie umgeben. Die Hinweise auf heidnische Rituale und druidische Gewänder wirken nicht wie Effekthascherei, sondern wie ein Echo aus einer Zeit, die nie ganz verschwunden ist. Fiona und ihr Team versuchen, die Ereignisse der Nacht zu rekonstruieren, doch je weiter sie graben, desto deutlicher wird, dass Wahrheit hier kein klarer Weg ist, sondern ein Labyrinth.
Mörderische Kelten in Cornwall?
Im uralten Steinkreis von Boscawen-ûn finden Touristen einen seltsam gekleideten Toten. Die alarmierte Polizei stuft den Leichenfund als verdächtig ein und benachrichtigt DCI Fiona Sutherland. Weder sie noch ihr Kollege Ian Hunt sind von einer möglichen Mordermittlung kurz vor Weihnachten begeistert. Immerhin beschleunigt ein Brand in der City von Penzance die Identifizierung der mysteriösen Leiche. Der vermisste Inhaber des ausgebrannten Antiquitätengeschäfts entpuppt sich als der Tote von Boscawen-ûn. Dass der Händler auch der oberste Druide im Südwesten von Cornwall war, erleichtert die Ermittlungen nicht. Antony Rowe, so der Name des Opfers, wurde auf eine perfide und sehr spezielle Art in der Mittwinternacht ermordet.
„Tod im Steinkreis“ ist bereits DCI Fiona Sutherlands dritter Fall. Wie gewohnt hat sich Angela Richford einen spektakulären Tatort ausgesucht. Nach St. Michael’s Mount und Minack Theatre jetzt Boscawen-ûn, ein 3000 bis 4000 Jahre alter Steinkreis. Dieser Fall hat mich wieder spannend unterhalten und ist auch für Neueinsteiger in die Serie geeignet.
Obwohl Fiona und DC Hunt den Druidenmord unbedingt bis Weihnachten aufklären wollen, erweisen sich die Ermittlungen als zäh und schwierig. Antony Rowe galt als allgemein beliebt und wurde sehr geschätzt. Ein Mordmotiv ist auf den ersten Blick nicht zu finden. Statt der erhofften schnellen Aufklärung des Falls sehen sich unsere Ermittler bald mit einem zweiten Mord im Umfeld des Druidentums konfrontiert. Arbeit statt Weihnachten wird für sie immer wahrscheinlicher. Wichtige Fakten für den Fortgang der Ermittlungen entdeckt wieder einmal Fionas alter Freund Becci, der eigentlich zum Feiern ins südliche Cornwall gekommen ist.
Angela Richfords Protagonisten sind meist bodenständig, kernig und glaubwürdig. Wie der „typische Cornishman“ Ian Hunt, der nicht nur ein fähiger Ermittler ist, sondern mit seinen Kenntnissen der Regionalgeschichte punkten und „immer essen“ kann oder der ambitionierte PC Cooper, der seine Chefin wegen ihrer guten Spürnase bewundert und jedem Leichenspürhund Konkurrenz macht. Auch die sympathische Fiona lebt auf, nachdem sie ihre toxische Ehe hinter sich gelassen hat. Gut gefallen haben mir die Szenen aus ihrem Familienleben mit Sohn Tim, Computernerd Becci und ihrem deutschen Vater. Einmal mehr nutzt die Autorin die Gelegenheit, die unterschiedlichen Befindlichkeiten und Bräuche von Briten und Deutschen zu erwähnen. Als ein weiteres Plus empfinde ich das Lokalkolorit, ob die herrliche Landschaft Cornwalls, der Umgang mit den Naturreligionen wie dem Druidentum oder atmosphärische Beschreibungen wie die des „Smugglers and Pirates Pub“.
Letztlich werden die Morde aufgeklärt. Beccis Recherchen weisen den Weg zur Lösung dieses kniffeligen Falls. Es ist faszinierend beschrieben, wie widersprüchlich manche Personen von ihrem Umfeld wahrgenommen werden. Hier meine ich die berufliche Erfahrung der Autorin als Psychotherapeutin zu spüren. Insgesamt hat mich Fiona Sutherlands dritter Fall kurzweilig und spannend unterhalten. Lediglich ein Bruch im Erzählfluss hat mich etwas gestört. So entwickelt sich der Fortgang der Ermittlungen zunächst eher gemächlich, um im letzten Teil ziemlich abrupt in einen hektischen Showdown zu münden. „Tod im Steinkreis“ kommt mit einem maßvollen Anteil an Gewalt aus, was mir gefällt und präsentiert eine logisch stimmige Aufklärung.
Ich werde auch bei Fionas 4. Fall dabeisein und bin schon gespannt, welcher attraktive Tatort dort eine Rolle spielen wird. Bis dahin versuche ich noch ein Rätsel zu lösen, dass der Krimi mir gestellt hat: Haben die Techniker des South West Water Service tatsächlich Wünschelruten in ihren Servicewagen dabei, mit denen sie Wasserrohre aufspüren?
4,5 von 5 Sternen
Journalist*in 1353557
Der dritte Band der Reihe um DCI Sutherland hält den Ton der Reihe aufrecht, aber leider nicht die Spannung. Gut ist, dass es für Lesende nicht zwingend ist, die beiden ersten Bände zu kennen. Was das Buch doch interessant macht, ist die detaillierte Schilderung über keltische Mythen und Bräuche.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Amanda Kissel
Belletristik, Körper, Geist & Gesundheit, Liebesromane