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Buchcover für Au revoir und tschüss

Au revoir und tschüss

Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen (Roman mit Farbschnitt & Page Overlay)

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Erscheinungstermin 23.06.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

»Au revoir und tschüss« erzählt von dem Moment im Leben, in dem man spürt, dass es Zeit ist, stehen gebliebenes Glück wieder in Bewegung zu bringen. Mit poetischem Feingefühl und warmer Erzählweise fängt Gudrun Lochte jene Augenblicke ein, in denen das Loslassen nicht länger bedrohlich wirkt, sondern wie ein leiser Neuanfang schmeckt.

Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen

Caro kennt Frankreichs Süden – die bunten Märkte voller Stimmen und Farben, das Zirpen der Zikaden, den Duft nach Lavendel und warmem Pain au Chocolat. Doch diesmal ist sie allein hier, und alles wirkt vertraut und fremd zugleich.

Während sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt streift und Menschen trifft, die ihr unerwartet nah werden, beginnt sie, sich selbst neu zu begegnen. Ihr Blick auf die Liebe, auf das Vergangene und auf das, was kommen darf, verändert sich. Und mit jedem Tag wächst in ihr die Gewissheit, dass Abschied und Neuanfang zwei Seiten derselben Wahrheit sind.

Ein Roman über Sommerlicht und Schatten, über das Gehen und Bleiben, und über die leisen Zwischentöne des Lebens.

»Ein warmherziger Sommerroman über Aufbruch, Selbstfindung und den Mut, dem eigenen Herzen zu folgen.«
– Vanessa Göcking, SPIEGEL-Platz-1-Bestsellerautorin
»Au revoir und tschüss« erzählt von dem Moment im Leben, in dem man spürt, dass es Zeit ist, stehen gebliebenes Glück wieder in Bewegung zu bringen. Mit poetischem Feingefühl und warmer Erzählweise...

Eine Anmerkung des Verlags

ROMAN, Hardcover, mit Schutzumschlag, Farbschnitt und Page Overlay, 320 Seiten

ROMAN, Hardcover, mit Schutzumschlag, Farbschnitt und Page Overlay, 320 Seiten


Vorab-Besprechungen

Mit »Au revoir und tschüss« erzählt Gudrun Lochte – die erst mit über 60 zu schreiben begann und heute mit beeindruckender Lebensklugheit begeistert – die Geschichte einer Frau, die den Mut findet, aus einem festgefahrenen Leben auszubrechen. Feinfühlig, authentisch und ohne Kitsch begleitet sie ihre Protagonistin auf eine Reise nach Südfrankreich, wo ein besonderer Sommer voller Begegnungen, Leichtigkeit und überraschender Wendungen auf sie wartet. Ich habe jede Unsicherheit und die leise, wachsende Aufbruchsstimmung hautnah miterlebt. Ein warmherziger, lebenskluger Roman über Selbstermächtigung – voller Freude, aber ohne vorhersehbares Bilderbuch-Happy-End.
– Vanessa Göcking, SPIEGEL-Platz-1-Bestsellerautorin und Gründerin des VANI Verlags

Mit »Au revoir und tschüss« erzählt Gudrun Lochte – die erst mit über 60 zu schreiben begann und heute mit beeindruckender Lebensklugheit begeistert – die Geschichte einer Frau, die den Mut findet...


Marketing-Plan

Der VANI Verlag steht für ein bewusst kleines, sorgfältig kuratiertes Programm, das wir mit Leidenschaft und Überzeugung gestalten. Qualität ist für uns wichtiger als Quantität. Deshalb geben wir Ihnen die Garantie: Jeder Titel in unserem Programm ist ein Bestsellerkandidat.

Mit einer bundesweiten Online- und Offline-Kampagne positionieren wir diesen außergewöhnlich ausgestatteten Titel (Farbschnitt, bedruckter Einband, Page-Overlay, Leseband u.v.m.) als Sommer-Highlight 2026 – mit einer groß angelegten 360°-Kampagne.

Große Marketing-Kampagne (Online & Offline) – über 13 Millionen Kontakte

  • Reichweitenstarke Online-Kampagne mit geplanter Millionenreichweite über Google, Facebook, Instagram, TikTok und Pinterest mit über 10 Mio. Kontakten.
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  • Platzierung im DIE ZEIT-Newsletter „Was wir lesen“ mit 166.000 Abonnent:innen.
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  • Breiter Blogger:innen-Versand mit einer kumulierten Reichweite von über 1 Mio. Follower:innen.
Leitmedien- und Branchenpräsenz

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Aktionspaket mit Partie 12/10 inkl. verlängertem Remissionsrecht auf 12 Monate und Aktionsrabatt von 45% im Nettowarenwert (D) von ca. 143€.

  • 10 x »Au revoir und tschüss« plus 2 Exemplare gratis
  • 1 x Aufsteller A4
  • 20 x Leseproben
  • 20 x Postkarten
  • 20 x Lesezeichen
Bestellung unter msr@rungeva.de (BAG über VN 11271 | MSR) – ISBN Aktionsangebot: 978-3-69169-301-0

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783691690033
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Erst einmal was is das für ein Cooler Title?

Der hat mich ja direkt neugierig gemacht und dann der Klappentext dazu.

Leute ich kann euch nur sagen dieses Buch musst ihr lesen wenn ihr euch gerade ein wenig verloren im Leben fühlt, egal ob in der Beziehung oder Familie oder dem Job.

Denn diese Story zeigt einen auf das man nicht alles hinnehmen muss... Auch wenn man denk es gibt keinen Ausweg. Denn dies is nicht der Fall! Wir sind alle unseres Glückea schmied und müssen über unseren Schatten springen

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Was für ein schönes Buch!
Ein Buch für alle Sinne!
Das wird bestimmt DER Sommerroman!
Eine Geschichte für alle, die Fernweh haben und gerne von Frauen lesen, die ihr Leben in die Hand nehmen und ihre eigenen Träume erfüllen!

Mit diesem Buch auf die Terrasse, ein Glas Rotwein und ein paar Oliven. Der perfekte Urlaubsersatz! Ich bin begeistert!

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"Au revoir und tschüss" von Gudrun Lochte ist ein leichter Sommerroman, der trotzdem zum Nachdenken anregt.

Caro fühlt sich nicht mehr wohl in ihrer Ehe. Sie funktioniert, ihr Ehemann Holger bestimmt das Leben und über sie. Die Kinder sind aus dem Haus, bringen nur noch die Schmutzwäsche vorbei. So macht sie sich auf den Weg nach Südfrankreich, um einen Sprachkurs zu besuchen und Zeit nur für sich zu haben.

Gudrun Lochte hat einen wunderschönen Sprachstil. Sie beschreibt nicht nur Caros Gefühle, sondern auch die Landschaften und Orte so präzise, dass ich mich sofort mittendrin im Geschehen fühlte. Man merkt dem Roman an, dass sie die Gegend gut kennt! Nachvollziehbar konnte ich Caro auf ihrer Reise zu sich selbst begleiten, sie war mir nah und sehr sympathisch. Ihren Ehemann Holger, der nur an sich und seine Karriere denkt, hätte ich dagegen am liebsten auf den Mond geschossen. Besonders berührt hat mich die Episode mit Ada, der alten Dame. Aber das müsst ihr selbst lesen!

Wie bei so vielen Romanen hat mich allerdings sehr gestört, dass die Volksdroge Alkohol wieder einmal eine große Rolle spielt. Er wird in Mengen konsumiert, nicht weil die Charaktere süchtig sind, sondern weil es einfach dazu gehört.

Insgesamt hat mir der Roman trotzdem gut gefallen, er zeigt sehr gut die Konflikte auf, die die Protagonistin Caro mit sich selbst austrägt. Er liest sich leicht und schnell, die ideale Lektüre für den Urlaub (vielleicht in Südfrankreich?) 4 Sterne für die Reise in eine Gegend, die ich selbst sehr liebe und eine Empfehlung nicht nur an Frankreichfans!

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Eine leichte, schnell lesbare Sommergeschichte mit schöner Atmosphäre, die aber etwas oberflächlich bleibt. Die einfache Sprache macht den Einstieg leicht, dennoch hat mich die Handlung emotional nicht richtig abgeholt. Insgesamt nett, aber nicht besonders eindrucksvoll.

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Caros Ehe ist langweilig und eingefahren und so bucht sie gegen den Willen ihres Mannes einen Sprachkurs in Südfrankreich nur für sich und lässt ihren Mann und ihre beiden Teenager Jungs, die sich weitgehend selber versorgen können in Deutschland zurück. In Frankreich wird ihr sehr schnell klar, dass dies die absolut richtige Entscheidung war. Sie beginnt wieder ihr Leben zu genießen und man kann die wiederentdeckte Lebensfreude richtig zwischen den Zeilen spüren. Ihre Gruppe an Französisch Lernenden ist ein nett und bunt zusammengewürfelter Haufen dann ist da noch ihr Französisch-Lehrer, der es ihr angetan hat und der auch in ihr Interesse hat…
Das Buch beschreibt es gut das öde Leben von Caro und den Wiedergewinn ihrer Lebensfreude. Es ist eine nette Geschichte über Neuanfänge, Selbstfindung und Mut. Es wird schnell klar, dass zu einem Neuanfang auch ein Abschied gehört. Wer auf der Suche an einem erfrischenden Roman zum Thema Neuanfang in der Lebensmitte ist, ist hier richtig.

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„Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte war für mich eine nette, leichte Lektüre. Das Buch liest sich angenehm und hat durchaus charmante Momente, die einem ein kleines Lächeln entlocken.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt nicht ganz so mitgenommen, wie ich es mir erhofft hatte. Es ist ein solides Buch für zwischendurch, aber bei mir wollte die ganz große Begeisterung leider nicht aufkommen. Nett zu lesen – für mich persönlich jedoch eher „ganz okay“.

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Mehr als ein Sprachkurs

Caro will schon lange einen Sprachkurs in Frankreich besuchen, um ihre Kenntnisse noch zu vertiefen. Weit weg vom Hamsterrad des Alltags als Ehefrau, Mutter und Angestellte kommt sie ihren bislang verborgenen Sehnsüchten etwas näher.

In ruhiger, unaufdringlicher Art erzählt Gudrun Lochte von Caro, von ihrem Leben, das zur Routine geworden ist, das von vielen anderen, aber kaum von ihr selbst bestimmt wird. Ehemann, Söhne, Hund Toni, ja sogar die Arbeit kommen immer noch an vorderer Stelle, erst dann erlaubt Caro sich einen Moment für sich selbst. Als der Gedanke an einen Sprachkurs in Südfrankreich konkrete Formen annimmt, schmollt der Ehemann und Caro sieht sich bestätigt, dass es so nicht weitergehen kann. In bunten Farben und mit verführerischen Düften der vielfältigen französischen Kulinarik geht es durch vier ereignisreiche Wochen in Uzès. Neue Bekanntschaften bereichern den Sprachaufenthalt von Caro und verdeutlichen ihr, was Glück und Freude bedeuten. Am Ende muss sie jedoch ganz alleine eine Entscheidung treffen.

Trotz der gehäuften Zufälle bietet dieser Roman gute Unterhaltung und lädt dazu ein, auch selbst einmal innezuhalten und seinen eigenen Wünschen und Träumen nachzuspüren.


Titel Au revoir und tschüss
Autor Gudrun Lochte
ISBN 978-3691690033
Sprache Deutsch
Ausgabe Geb. Buch (320 Seiten)
Erscheinungsdatum 23. Juni 2026
Verlag VANI

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Dies ist ein wunderschöner unaufgeregter Sommerroman, der auf keiner Sommerleseliste fehlen sollte. Caro, ein Mittvierzigerin ist mit ihrem momentanen Leben nicht zufrieden. Sie beschließt- gegen den Wunsch ihres Ehemanns - sich für eine 4-wöchige Sprachreise in Frankreich anzumelden. Diese Reise nutzt sie nicht nur dafür ihre Sprachkenntnisse aufzufrischen, sondern auch in sich hinein zu hören. Wird sich ihr Leben nach dieser Auszeit verändern oder geht es weiter wie bisher?

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Vom Loslassen und neu anfangen

Schon der Titel „Au revoir und tschüss“ lässt mich gedanklich an Neuanfang und Abschied denken – sehr aussagekräftig. Ich begleite Caro, die in einer Unibibliothek arbeitet, auf ihrem Weg zu sich selbst. Mit ihrem Ehemann Holger hat sie zwei erwachsene Söhne, die zwar ihr eigenes Leben führen aber dennoch Mamas Hilfe gerne in Anspruch nehmen. Holger sowieso, er sieht sie eigentlich nicht mehr.

Und wieder einmal stellt Holger sie vor vollendete Tatsachen. Sein Chef nebst Gattin kommt zum Abendessen und selbstredend verlangt er von ihr, dass sie ein tolles Menü zaubert. Also – schnellstens Feierabend machen, einkaufen, in der Küche stehen, um sich dann als perfekte Gastgeberin zu präsentieren. Zum wiederholten Male ist Caro sauer. Auf ihren Mann und auf sich selber, denn sie lässt es zu, dass er über sie bestimmt.

Aber – genug ist genug. Schon lange träumt sie von einer Auszeit. Nur sie und Südfrankreich und eine Sprachschule. Klar, dass Holger davon nichts hält, Caro aber ist fest entschlossen.

Gudrun Lochte nimmt mich mit nach Uzès, einer Kleinstadt im Süden Frankreichs. Dieser bezaubernde Ort ist auch Caros Ziel, sie hat sich hier für vier Wochen in einer Sprachschule angemeldet. Schon die Anreise über Paris ist aufregend. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich ist Holger mit ihrer Auszeit nicht einverstanden, denn schließlich könnte sie ihr Französisch auch daheim aufpolieren. Sie aber ist fest entschlossen, endlich auf ihre inne Stimme zu hören.

Es ist ein Neuanfang, der auch ein Abschied von ihrem bisherigen Leben sein wird. Sie lernt neue Menschen kennen, eine Begegnung lässt ihr Herz schneller schlagen und was ganz wichtig ist – sie findet zu sich selbst.

„Au revoir und tschüss“ ist ein Roman zum Wegträumen. Caro steht in der sogenannten Mitte ihres Lebens. Sie erkennt, dass sie aus dem Alltagstrott herauswill, dass sie sich nicht mehr fremdbestimmen lassen will. Ein Sommer in Uzès ist für sie so viel mehr als „nur“, ihr Französisch aufzupolieren. Ein Sommer-Sonne-Wohlfühl-Roman zwischen Aufbruch und Ankommen.

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"Au revoir und tschüss" von Gudrun Lochte, erschienen im Vani Verlag im Juni 2026

Caro, die jahrelang zwischen Elternabenden, Job und Haushalt jongliert hat, stellt fest, dass sie sich selbst unterwegs verloren hat. Vier Wochen Sprachschule in Frankreich, allein, das ist ihr Traum. Davor hat Caro selbstverständlich Angst.
In der Sprachschule tatsächlich angekommen, ist Caro nicht die Mutter und Ehefrau, sondern einfach Caro, die Schülerin. Dieser Identitätswechsel sorgt für die stärksten Momente im Buch, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Herausforderung ist nicht nur die französische Grammatik, sondern das Wiedererlernen von Freiheit. Gudrun Lochte schreibt mit viel Empathie über die Sehnsucht nach den Kindern, die gleichzeitig mit dem berauschenden Gefühl der Unabhängigkeit kollidiert. Das Buch liest sich flüssig und ist plötzlich in einem schönen Ende angekommen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, die Geschichte ist durchaus fesselnd.

Es ist ein Buch für alle Frauen und Männer, die das Gefühl kennen, nur noch zu funktionieren. Es ist eine Erinnerung daran, dass man seine eigenen Träume nicht komplett begraben sollte.

Der Kontrast zwischen dem trubeligen Familien-Deutschland und dem sonnigen, aber lernintensiven Frankreich-Alltag kommt mit einer Leichtigkeit daher, die nachzuvollziehen ist.

Es ist ein mutiger und moderner Roman über die Vereinbarkeit von Familie und Selbstverwirklichung.

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Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Gudrun Lochte bisher nicht, eine Nachricht des Verlags machte mich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, wie andere Frauen mit Mitte 40 sich und ihre Bedürfnisse mit Arbeit und Familienmanagement ins Verhältnis setzen bzw. wie die Prioritäten verteilt sind.
Man spürt in den ersten Kapiteln direkt die Unzufriedenheit der Protagonistin Carolin und ihr Mann Holger war mir sofort unsympathisch - mit seinen Äußerungen macht er sich selbst nicht besser. Offensichtlich sind im sein Job und seine Kontakte wichtiger, als seine Frau und die Familie, Hauptsache, das Essen steht täglich auf dem Tisch, am besten pünktlich, und er hat genug saubere Kleidung im Schrank. Ich kann mir Holger nicht bei der Care- und Hausarbeit vorstellen.
Caro darf mit ihren 45 Jahren wirklich mal an sich selbst denken, sie muss nicht immer für alle verfügbar sein, da hat Freundin Holly recht. Die Reise kann ihr guttun, wenn sie es richtig anstellt; man kann auch als Erwachsene noch lernen und aus sich rausgehen. Allerdings sollte man hier bedenken, dass es zwar einerseits eine Flucht aus dem Alltagstrott, andererseits aber kein Freifahrtschein für alles ist. Die einmalige Begegnung mit Ada klingt gut und schön, aber nach dem Vorfall mit der Tasche war mir das dann doch etwas zu plötzlich und unrealistisch, als ob Caro nichts daraus gelernt hätte.
Ich bin kein Freund von Namensabkürzungen oder Kosenamen, ich kann es nicht nachvollziehen, warum Carolin, Hannelore, Adeline und Alexandrine, um ein paar Namen zu nennen, denn es werden immer mehr, diese stets nur abgekürzt verwenden.
Als Erwachsener nochmal die Schulbank zu drücken, nach Plan zu lernen, wenn man so lange raus ist, stelle ich mir schwierig vor, man muss sich erst wieder reinfinden. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist es vielleicht einfacher. Ich hatte es zunächst so verstanden, dass Caro und auch die anderen Schüler recht viel aufholen müssen, daher die Sprachreise - im Laufe des Buches kam es mir jedoch so vor, als könnten sich alle auf französisch verständigen, nur eben nicht perfekt. Ob dafür vier Wochen ausreichend sind? Kommt wohl auf die Intensität an… Ich kenne mich mit Sprachreisen nicht aus, habe aber den Eindruck, hier gibt es täglich ein paar Stunden Unterricht und ganz viel Zeit zum Bummeln, Essen gehen, nichts tun, also eher Urlaub statt Lernreise. Gitta ist noch recht jung und zudem ungebunden, wenn sie flirtet, ist das in Ordnung, Caro jedoch sollte für ihr Alter und ihren Beziehungsstatus etwas reifer sein, als sie sich gibt. Schade zudem, dass Holger kaum Zeit für ein Gespräch hat, in dem es nicht um ihn geht. Will Caro sich nun in Frankreich ausprobieren oder einfach ihre Midlifecrisis überdecken? Diese Aktion fand ich ziemlich schwach.
Gudrun Lochte beschreibt die Umgebung sehr malerisch und idyllisch, fast zu schön, um es glauben zu können - jeder Ort hat sicher auch unschöne Ecken. Die Kräutermühle und die Markttage habe ich besonders genossen. Ich lasse Caro die Freiheit, sich mal vier Wochen aus allem rauszuziehen und zu schauen, ob und was passiert. Ich kann nicht jede Handlung nachvollziehen, aber die Auszeit in Frankreich und vor allem die große Entscheidung danach habe ich gerne gelesen, dazu gehört schon eine gewaltige Portion Mut und Kraft, wenn man aus dem Trott raus und seinen Traum verwirklichen möchte (meiner Meinung nach hätte es sicherlich die Möglichkeit einer Kombination von beidem gegeben, aber bitte…). 320 Seiten, die sich flüssig lesen lassen und von mir 4 Sterne bekommen.

4 stars
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Caro fühlt sich in ihrem Alltag nicht mehr wohl. Die Kinder sind groß und ihr Mann (miss)braucht sie nur noch für seine Karriere. Nun will sie sich endlich einen lang gehegten Traum erfüllen: Einen Sprachurlaub in Frankreich.

Ich habe sie auf ihrer Reise zu sich selbst sehr gern begleitet. Hier wird eine Geschichte erzählt, von der wohl viele Frauen nach der intensiven Zeit mit Kindern träumen: Endlich mal wieder sich selbst spüren!

Der Autorin gelingt es sehr gut, bei der Leserin Emotionen zu wecken. Der Traum von Unabhängigkeit und Mut zu Neuem wird verbunden mit Urlaubsfeeling und Ideen zu Veränderung. Trotzdem wird das bisherige Leben nicht völlig ausgeblendet. Allerdings gibt es an manchen Stellen für meinen Geschmack zu viele Zufälle.

Ich habe das Buch mit einem Lächeln auf dem Gesicht gelesen, obwohl – oder gerade weil? - diese Lebensphase bei mir schon zwanzig Jahre zurück liegt. Ich lege es Müttern ans Herz, deren Kinder erwachsen und selbständig werden und deren Leben sich nicht mehr richtig anfühlt. Vielleicht hilft es der einen oder anderen Frau, über die Zukunft nachzudenken und ihre eigenen Wege zu finden.

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Ich mochte das Buch sehr, welches über den Weg und das Ausbrechen einer Frau auf ihren zweiten Lebensweg erzählt. Den Weg dahin ebnet eine Sprachreise nach Südfrankreich. Die Beschreibungen des Ortes und der Umgebung dort waren so schön beschrieben, als würde man es selbst erleben und würde direkt nach Frankreich zurück kehren. Man bekommt Lust gleich auch dahin aufzubrechen und diese Unbeschwertheit zu genießen.

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Caro wacht in Ihrem Eheleben auf und verwirklicht den spontanen Wunsch von Sprachferien in Südfrankreich. Bestärkt durch ihre Freundin und ihren jüngeren Sohn fährt sie los und beim Lesen taucht man mit ihr ein in das sympathische Städtchen Uzès und seine Bewohner die sie gerne aufnehmen. Dort keimt ihr Wunsch sich selbständig zu machen.

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Ich kenne Frankreichs Sehenswürdigkeiten leider nicht. Deshalb entstand beim Lesen bei mir ein aromatischen Duft.Kopf.Kino. Die Handlung selbst hat mich weniger angesprochen, dafür aber umso mehr die detailreichen Beschreibungen von Frankreichs Life-Style. Nachdem ich das Buch fertiggelesen hatte, musste ich unbedingt die Stadt Uzes im Internet googlen. Dass die Protagonisten sich in dieser entzückenden Kleinstadt wohlgefühlt hat, ist 100%ig nachvollziehbar. Ich habe mir die Sehenswürdigkeiten auf google angesehen, wo Caro mit ihrer Gruppe war- ein kleiner Sehnsuchtsort für frankophile Menschen und Leser. Ich würde dieses Buch unbedingt jemanden zum Geschnek machen, der eine Reise in diese Gegend plant.
Die Handlung ist eine sich oftmals wiederholende Frauengeschichte von Enttäuschungen und Träumen. Dass Caro sich ihren Traum tatsächlich erfüllt hat, hinterlässt die Leserinnen zufrieden, ich aber hätte lieber einen offenen Schluss gehabt, denn irgendwie klebt nun das Etikett "kitschig" für mich am Epilog.
Allem in allem ist das Buch eine nette Auszeit, das neue Urlaubswünsche hervorruft.

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Eine wunderschöne, berührende Geschichte für Herz und Seele.
Sie macht Mut dem Weg des Herzens zu folgen und zeigt, dass es dafür nie zu spät ist.
Mein neues Lieblingsbuch!

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Le voyage est la destination

Caro verbringt erstmalig allein vier Wochen in ihrem Lieblingsland Frankreich. Uzès ist geprägt vom Place aux Herbes mit seinem Markt, zahlreichen Düften, typischen Köstlichkeiten, stimmungsvollem Licht, Menschen, die das Leben genießen. Genau diese Kleinigkeiten hat die Autorin mit ihrem Schreibstil wunderbar eingefangen. Ich bin mit Caro durch die Altstadt geschlendert. Mir ein eigenes Bild erschaffen. Dieses mit allen Sinnen erfasst und erlebt.

In Caros Charakter konnte ich mich sehr gut hineinfühlen. Ihre Ängste, Zweifel, Vorwürfe aber auch ihre Sehnsüchte und Wünsche. Durch die liebevollen Mitcharaktere hat Caro zahlreiche Eindrücke und Impulse erhalten. Sie haben sie bestärkt in ihrem Tun. Dass es keinen Weg zurückgibt, wenn das Herz nicht mehr spricht.

Ein Roman, in dem ich mich wiedergefunden habe. Und der meine Lust auf eine Entdeckungsreise nach Uzés geweckt hat.

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Gudrun Lochte hat einen Roman geschrieben, der von Caro handelt, einer verheirateten Mittvierzigerin, die vom Leben etwas gefrustet ist. Sie hat ihren Job als Bibliothekarin, einen ziemlich unselbständigen Mann sowie zwei erwachsene Söhne, die ihr auch mehr Arbeit machen als ihr etwas abzunehmen. Mit dem Hund geht auch immer nur sie vor die Tür. Wo steht sie eigentlich im Leben? Welche Wünsche hatte sie einmal? Relativ kurzentschlossen bucht Caro eine Sprachreise nach Südfrankreich. Sie möchte etwas für sich machen, ohne Alltagssorgen und ihre Familie. Schnell merkt sie, dass sie sich dort wohl fühlt und sie mit Bauchschmerzen auf ihr Leben in Deutschland schaut.
Mir persönlich ist die Story allerdings etwas zu seicht. Ich kenne das Gefühl, im Alltag gefangen zu sein und raus zu wollen, so gesehen kann ich Caros Wunsch nachempfinden. Aber einiges, was in dem Roman passiert, ist für mich einfach nicht rund und auch nicht ganz nachvollziehbar. Zufälle gibt es, gerade auf Reisen, das durfte ich selbst erleben. Dass man sein Leben allerdings aufgrund von Erfahrungen während einer vierwöchigen Sprachreise, die mehr einem Urlaub gleicht als alles anderem, komplett von heute auf morgen ändert, finde ich schon etwas fragwürdig.
Was ich hingegen wirklich richtig gelungen und schön finde an dem Buch, sind die Schilderungen vom Leben in Südfrankreich: Das Leben, das dort auch abends noch in den Gassen tobt, die Köstlichkeiten, die Landschaft, die Gerüche - all das hat Gudrun Lochte in wundervolle Worte gepackt, so dass man Südfrankreich nicht nur vor den Augen hatte sondern nahezu gerochen und gehört hat. Ein gefühlter Kurzurlaub!

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Der Roman beginnt mit einer Szene, die zeigt, wie unglücklich Caro in ihrem Alltag ist: Ihr Mann Holger erwartet von ihr, kurzfristig ein Essen für seinen Chef vorzubereiten, um dadurch endlich an die lang ersehnte Beförderung zu kommen. Man spürt stark Caros Unzufriedenheit und ihre Sehnsucht nach einem anderen Leben. Im Laufe der Geschichte macht Caro schließlich den Schritt, den sie sich schon lange gewünscht hat: Sie reist nach Uzès in Frankreich, um dort einen Französischkurs zu besuchen. Der Roman erzählt von weiblicher Selbstbestimmung, Selbstfindung, innerer Freiheit und der Suche nach Liebe zu sich selbst. Leider verliert die Geschichte im weiteren Verlauf etwas an Tiefe und entwickelt sich zunehmend zu einem eher einfachen Liebesroman. Viele Ereignisse wirken zufällig aneinandergereiht und erscheinen dadurch konstruiert. Dadurch bleiben manche Themen, die am Anfang vielversprechend eingeführt werden, eher oberflächlich behandelt. Insgesamt ist das Buch eine leichte, sommerliche Lektüre ohne großen Tiefgang. Wer keine anspruchsvolle oder tiefgründige Geschichte erwartet, sondern einfach unterhalten werden möchte, wird mit diesem Roman dennoch schöne Lesestunden verbringen.

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Leichte sommerliche Geschichte für zwischendurch

Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen auch der Titel fiel mir gleich ins Auge. Nach dem ich den Klappentext dann gelesen hatte war mein Interesse geweckt und ich dachte mir das könnte die perfekte Urlaubslektüre werden. Das Buch hat gehalten was es versprochen hat es ist die perfekte Urlaublektüre. Kurzweilig, flüssig zu lesen die Kapitel haben eine angenehme länge im Schnitt so ca. 5-10 Seiten also hat man immer recht schnell ein Kapitel durch.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut er ist einfach und gut verständlich und flüssig zu lesen. Manchmal hatte ich Schwierigkeiten da ich kein Französisch kann mit den Wörtern und musste mir helfen lassen bei der Aussprache 😉. Die Landschaftsbeschreibungen sind schon fast malerisch aber während des lesen hatte ich so das Gefühl was das angeht hat die Autorin die rosarote Brille auf und dass es kaum der Realität entspricht das alles so schön sein soll. Egal hat dem Roman nicht geschadet ist nur meine Meinung. Mit Caro unserer Hauptprotagonistin hat sie eine sehr realistische Frau in ihren Vierzigern dargestellt. Man kann Caro gut verstehen und sich auch teilweiße gut in sie hineinversetzten. Nicht alle Entscheidungen die sie trifft muss man mögen aber sie ist einem sympathisch was man von ihrem Ehemann nicht gerade behaupten kann.
Was mir auch noch sehr gut gefallen hat das es am Ende vom Buch zwei Rezepte gibt zum ausprobieren von denen im Verlauf der Geschichte geschwärmt wird.
Für mich war es eine kurzweilige sommerliche Geschichte für zwischendurch also perfekt für den Urlaub.

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Eine gelungene Geschichte über eine Frau, die aus ihrer festgefahren Ehe und dem zur Routine erstarren Alltag ausbricht, um für 4 Wochen einen Sprachkurd in Südfrankreich zu besuchen. Ein tiefgründiger, fesselnder Roman über sie Suche nach den Sinn des Lebebs und den eigenen Träumen und Zielen. Lesenswert, sensibel, und zudem fängt das Buch das Flair Südfrankreich ms gut ein.

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Caro hat die Nase voll. Ihr Mann Holger hat wieder einmal seinen Vorgesetzten mit Frau zum Essen eingeladen, ohne vorher mit ihr zu reden. In ihrer Familie hat sie dafür gesorgt, dass alles lief, während Holger sich um seine Karriere kümmerte. Sie hat es hingenommen, aber sie ist nicht glücklich mit der Situation. Also bucht sie einen Sprachkurz in Frankreich und erfüllt sich damit einen langersehnten Traum. In Frankreichs Süden lernt sie neue Menschen kennen, findet ein neues Lebensgefühlt und letztendlich auch sich selbst.

Eigentlich ist mir das Äußere bei einem Buch nicht so wichtig, aber dieser Roman ist einfach wundervoll gestaltet. Mir gefällt auch der warmherzige Schreibstil der Autorin Gudrun Lochte sehr gut.

Caro ist über zwanzig Jahre verheiratet und sorgt für Mann, Kinder, Hund, Haus und Garten, außerdem arbeitet sie auch noch. Holger kümmert sich um seine Karriere und merkt nicht, was Caro alles leistet. Für ihn und die Jungs läuft doch alles wunderbar und daher merkt auch keiner, wie unzufrieden Caro ist. Sie hat aber bisher ohne zu Murren alles mitgemacht und muss sich daher nicht wundern, dass die Familie die bequeme Situation gerne hinnimmt. Ihre Freundin Holly redet ihr zu, doch auch einmal an sich zu denken.

Ich kann mir vorstellen, wie sich Caro in Frankreich fühlt. Da sind eine ganz neue Freiheit und neue Eindrücke, erst einmal aber auch ein schlechtes Gewissen ihrer Familie gegenüber, aber sie spürt sich endlich wieder selbst.

Die Geschichte bietet wenige Überraschungen, liest sich aber sehr angenehm. Ich habe Caro auf ihrer Reise zu sich selbst gerne begleitet.

4 stars
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Ich habe die Story gerne gelesen.
Leichte Unterhaltung.
Der Charme Frankreichs, diese wunderbare Sprache faszinieren auch mich immer wieder.
Den Schluss fand ich nicht ganz so gelungen.
Zu abrupt und nüchtern.
Ich hätte mir ein anderes Ende mit dem französischen Lehrer gewünscht.
Aber die Hauptbotschaft ist, verändere dein Leben, wenn du nicht glücklich bist.
Es lohnt sich immer, egal, wie schwierig es am Anfang erscheint!

4 stars
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„Au revoir und tschüss“ von der Autorin Gudrun Lochte ist ein sehr gefühlvoll geschriebener Roman über eine Frau namens Caro. Caro hat einen Mann und zwei erwachsene Söhne, doch etwas in ihrem Leben fehlt. Ihr Mann macht viele Überstunden und ihre Söhne sind selbständig. Caro hatte schon immer den Wunsch einen Sprachkurs in Frankreich zu machen. Dafür meldet sie sich auch an, obwohl ihr Mann eher dagegen ist. Sie tritt ihre Reise nach Frankreich an. Hier fühlt sie sich in der Gruppe sehr wohl und fühlt sich zu dem Lehrer sehr hingezogen. Caro setzt sich mit ihrer Gegenwart und Zukunft auseinander. Die Autorin beschreibt sehr schön und in gefühlvollen Worten die inneren Auseinandersetzungen die Caro mit sich selbst führt. Wie wird ihre Zukunft aussehen? Mir haben auch die Beschreibungen von der Landschaft in Frankreich sehr gut gefallen. Durch die bildhafte Beschreibung konnte man sich vieles sehr real vorstellen. Ein Roman für schöne Lesestunden.

5 stars
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4 stars

Gudrun Lochte erzählt in diesem Roman, der nicht laut werden muss, um etwas in einem zu bewegen. Er erzählt von jenem seltenen Moment im Leben, in dem man spürt, dass festgehaltenes Glück zu schwer geworden ist und dass Loslassen plötzlich nicht mehr, wie Verlust klingt, sondern wie ein Atemzug, den man viel zu lange angehalten hat. Gudrun Lochte fängt diese Zwischenräume mit einer Zartheit ein, die berührt, ohne zu beschweren. Caro, die allein nach Uzès reist, trägt ihre Vergangenheit wie einen stillen Schatten mit sich. Doch die südfranzösische Sommerluft, warm, duftend, voller Stimmen und Farben, beginnt, etwas in ihr zu lösen. Die verwinkelten Gassen, die Märkte, die Menschen, die ihr unerwartet nah kommen, wirken wie kleine Spiegel, in denen sie sich selbst neu erkennt. Es ist kein dramatischer Wandel, sondern ein leises Wiederfinden, von Mut, von Neugier, von der Fähigkeit, sich selbst wieder zuzutrauen. Ihr Blick auf die Liebe, auf das Vergangene und auf das, was kommen darf, verändert sich. Und mit jedem Tag wächst in ihr die Gewissheit, dass Abschied und Neuanfang zwei Seiten derselben Wahrheit sind. Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie der Roman zeigt, dass Abschied und Neuanfang keine Gegensätze sind. Sie gehören zusammen wie Licht und Schatten, wie ein Sommermorgen, der erst durch die Kühle der Nacht spürbar wird. Ein stiller, warmer Roman, der nach Lavendel duftet und nach Veränderung schmeckt.

4 stars
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Caro will raus aus dem Hamsterrad des Alltags. Sie ist 45 Jahre alt und seit 21 Jahren mit Holger verheiratet. Seine Ignoranz und Gleichgültigkeit sind demütigend, man kann es nicht anders sagen, sie haben sich auseinandergelebt. Die beiden Söhne sind erwachsen und gehen eigene Wege. Der Halbtagsjob füllt sie nicht aus. Caro beschließt, ihre französischen Sprachkenntnisse zu verbessern und bucht spontan einen vierwöchigen Sprachkurs in Südfrankreich. Die beste Entscheidung ihres Lebens, wie sie schon nach kurzer Zeit feststellen wird. Dort erhält sie die Wertschätzung, die sie so lange vermisst hat und lebensveränderene Einschnitte folgen. Was für einen wundervollen Roman Gudrun Lochte uns mit dieser Geschichte geschenkt hat, spürt man von Beginn an. Ein wahrer Page Turner, dem man nicht mehr aus der Hand zu legen mag. Ein Roman wie eine eigene Reise nach Südfrankreich. Mit jeder Seite, die ich gelesen habe, hatte ich das Gefühl, Caro nah zu sein. Ich habe die Orte vor mir gesehen, die Wärme auf der Haut gespürt, die Stimmen und Geräusche im Ohr gehabt und mir die Gerüche vorstellen können. Mehr geht einfach nicht. Ich habe mich rundum wohl gefühlt und war ein bisschen traurig, dass die Reise nach 320 Seiten leider schon vorbei war. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Die sympathische Protagonistin Caro ist so authentisch abgebildet, dass sie wie eine gute Freundin daherkommt. Steckt nicht in vielen von uns ein bisschen Caro? Der Roman regt wirklich zum Nachdenken an und ich habe mich dabei ertappt, dass eigne Leben zu überdenken. Wenn es doch immer so einfach wäre, über seinen Schatten zu springen und etwas Neues zu wagen. Caro zeigt uns, dass man keine Angst vor Abschied und Neuanfang haben muss. Wie schön, das am Ende des Buches noch Platz für zwei Rezepte war. Selbstverständlich werden diese zur Anwendung kommen und mich somit immer an diesen gefühlvollen Roman und eine tolle Lesezeit erinnern.

5 stars
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5 stars

Caro kennt Frankreichs Süden – die bunten Märkte voller Stimmen und Farben, das Zirpen der Zikaden, den Duft nach Lavendel und warmem Pain au Chocolat. Doch diesmal ist sie allein hier, und alles wirkt vertraut und fremd zugleich.

Während sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt streift und Menschen trifft, die ihr unerwartet nah werden, beginnt sie, sich selbst neu zu begegnen. Ihr Blick auf die Liebe, auf das Vergangene und auf das, was kommen darf, verändert sich. Und mit jedem Tag wächst in ihr die Gewissheit, dass Abschied und Neuanfang zwei Seiten derselben Wahrheit sind.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen und vorallem die Beschreibungen von Paris und Frankreich haben mir sehr gut gefallen. Es ist mir so vorgekommen, als wäre ich bei der Reise direkt mit dabei und an der Seite von Caro. Auch die kulinarischen Speisen werden sehr appetitlich beschrieben, da läuft einem beim Lesen immer wieder das Wasser im Mund zusammen.

Zu Caro habe ich sehr schnell eine Verbindung gehabt. Zuhause ist sie diejenige, die die Familie zusammenhält, sie Arbeitet und macht nebenbei die meisten Dinge im Haushalt ohne großes Lob dafür zu bekommen, es wird als selbstverständlich genommen. Die Reise nach Frankreich zu dieser Sprachschule gleicht daher auch einem Aufbruch in ein anderes Selbst von Caro, das aich mal die eigenen Wünsche und Träume ernst nimmt, nicht immer nur die der anderen.

Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Gerne erhält es von mir die volle Punktzahl.

5 stars
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4 stars
4 stars
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4 stars

Alten Trott ablegen und Neues wagen
Ihre Ehe ist festgefahren, die beiden Jungs sind erwachsen und der Alltag bietet keine Abwechslung mehr. Deshalb entschließt sich Caro, gegen den Willen ihres Mannes Holger, einen 4-wöchigen Sprachkurs in Südfrankreich zu absolvieren. Sie liebt das Land, besonders die Stadt Uzès, die sie aus den vielen Familienurlauben kennen gelernt hat, mit ihren bunten Märkten, dem Lavendelduft, dem Wein und dem herrlichen Essen. Doch diesmal ist alles anders, sie ist alleine hier. Alles ist ihr vertraut und wirkt doch fremd. Bald jedoch genießt sie ihre Auszeit, begegnet neuen Menschen und merkt, wie sie sich allmählich entspannt. Dann tritt ein Ereignis ein, das ihr zukünftiges Leben verändern könnte. Caro muss eine Entscheidung treffen …
Gudrun Lochte, geb. 1954 in Haldensleben/Sachsen-Anhalt ist eine deutsche Schriftstellerin. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie erst im Alter von über 60 Jahren. Sie begann mit Gedichten, veröffentlichte bisher zwei Romane – und schreibt z. Zt. an ihrem dritten Buch. Seit über 30 Jahren ist Südfrankreich ihr bevorzugtes Urlaubsziel, besonders die Stadt Uzès hat es ihr angetan. Die Autorin ist verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkel und lebt heute in einem kleinen Dorf in Niedersachsen.
„Au revoir und tschüss“ (2026, VANI-Verlag) erzählt von dem Moment im Leben, in dem man spürt, dass man Vergangenes loslassen sollte, um einen Neuanfang zu wagen. Die große Stärke des Romans liegt in seiner Atmosphäre, die ein echtes Urlaubsgefühl entstehen lässt. Die Landschaft mit ihren Düften und die Stadt Uzès mit ihren verwinkelten Gassen fördern Caros Verwandlung und tragen zu neuer Lebensfreude bei. Ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar geschildert, als Leserin kann man sich ein ums andere Mal darin wiederfinden. Leider ist die Handlung recht vorhersehbar und einige „Zufälle“ wirken etwas konstruiert, was jedoch dem Anspruch als gefühlvoller Sommerroman mit Urlaubssehnsucht und lebensnaher Unterhaltung keinen Abbruch tut.
Fazit: Ein leichter Sommerroman, der durch seine stimmungsvolle Kulisse und seinen sympathischen Figuren überzeugt.

4 stars
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Schon das einladende Cover von „Au revoir und tschüss“ hat mich direkt angesprochen, und das Buch hat mich von der ersten Seite an komplett begeistert. Für mich war es die absolut perfekte Sommerlektüre! Man taucht beim Lesen völlig ab, wird wunderbar unterhalten, kriegt einfach gute Laune und kann herrlich vor sich hin träumen.
Die Geschichte dreht sich um eine Frau, die fest im Hamsterrad ihres Lebens steckt. Aus einer tiefen Unzufriedenheit heraus entwickelt sich in ihr der Wunsch, eine Reise anzutreten. Was sich daraus alles ergibt, möchte ich gar nicht vorwegnehmen, um nicht zu viel zu verraten. Besonders fasziniert hat mich aber die Protagonistin selbst, die mir von Anfang an super sympathisch war. Ich mag es unglaublich gerne, wenn Geschichten von Lebensumbrüchen berichten, in denen die Figuren eine große innere Stärke entwickeln und am Ende gestärkt aus den Veränderungen hervorgehen.
Kurzum: Ein wunderschönes Buch, das mich fantastisch unterhalten hat und das ich jedem für den Sommer nur wärmstens ans Herz legen kann!

5 stars
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4 stars

Eine Sommereise zu sich selbst
Die Geschichte:
Caro ist mit ihrem Leben zunehmend unzufrieden. Ihre Ehe hat sich verändert, die Kinder sind erwachsen, sie selbst arbeitet halbtags, während ihr Mann ganz in seiner Karriere aufgeht. Dabei spürt Caro immer deutlicher, dass sie sich in den letzten zwanzig Jahren ein Stück weit selbst verloren hat.
Kurzentschlossen fasst sie den Entschluss, endlich wieder etwas nur für sich zu tun. Eine Sprachreise nach Frankreich ist ein lang gehegter Wunsch, den sie sich nun erfüllt – auch wenn ihr Mann alles andere als begeistert davon ist.


Das Cover:
Das wunderschöne und aufwendig gestaltete Cover hat mir optisch sehr gut gefallen. Auch wenn ich das E-Book gelesen habe, empfinde ich die Gestaltung zusammen mit dem Klappentext als sehr gelungene Buchpräsentation.
Meine Meinung:
Die Geschichte hat mich direkt nach Frankreich mitgenommen – ein Land, in das ich ohnehin sehr gerne reise. Caro ist Mitte vierzig und möchte endlich wieder mehr auf sich selbst achten. Ihr Mann wirkt dabei über weite Strecken ausgesprochen unsympathisch; die Kommunikation zwischen den beiden erinnert stellenweise an längst überholte Rollenbilder und Hierarchien. Umso schöner ist es, Caro dabei zu begleiten, wie sie sich nach und nach auf sich selbst besinnt und beginnt, sich innerlich abzunabeln. Die Autorin erzählt in einer leicht verständlichen, unterhaltsamen Sprache. Entstanden ist eine angenehme, leichte Lektüre, die Reiselust weckt, dazu einlädt, diesen schönen südfranzösischen Ort zu besuchen, und das Lebensgefühl vor Ort spürbar macht.
Mein Fazit: Ein gefühlvoller Sommerroman über Aufbruch, Selbstfindung und Neuanfang. Eine leichte Geschichte, die zum Entspannen einlädt und zugleich Lust auf Frankreich macht.
Heidelinde von Friederickes Bücherblog

4 stars
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Eine Reise zum eigenen Ich

Klappentext:
Caro spürt, dass sie etwas ändern muss. Ihre Ehe ist erstarrt, der Alltag vorhersehbar und sie hat sich selbst aus den Augen verloren. Kurz entschlossen reist sie allein nach Südfrankreich und trifft damit eine Entscheidung, die alles ins Wanken bringt.
Zwischen warmem Licht, neuen Begegnungen und einer unerwarteten Verbindung beginnt für sie eine Reise zu sich selbst. Doch zwischen Sehnsucht, Schuld und dem Wunsch nach Veränderung steht sie vor der Frage, wie viel Mut es braucht, um wirklich glücklich zu sein.

„Au revoir und tschüss“ ist ein Roman über die Selbstfindung und Neuanfänge von Gudrun Lochte.

Im Mittelpunkt steht Caro. Sie ist Mitte 40, hat Mann und zwei Söhne, doch ihr Leben scheint festgefahren zu sein. Ihr Mann scheint sie nicht mehr zu bemerken. Ihr Gesagtes registriert er entweder nicht oder versucht, ihr seinen eigenen Willen aufzudrücken.

Caro muss raus, und so meldet sie sich zu einem Sprachkurs in Südfrankreich an. Schon länger hegt sie den Wunsch, ihre Französischkenntnisse zu verbessern.
Nach einem Zwischenstopp in Paris kommt Caro im südfranzösischen Uzès an. Neue Eindrücke und neue Bekanntschaften helfen Caro, auf andere Gedanken zu kommen, ihr Leben zu reflektieren und zu sich selbst zu kommen.

Gudrun Lochte erzählt die Geschichte ruhig und doch fesselnd.
Die Charaktere sind gut gezeichnet. Mir ist Caro schnell sympathisch gewesen. Sie ist in einem Alter, in dem man schon einmal hinterfragt, ob es so weitergehen soll oder ob da noch mehr auf einen wartet.
Man erlebt beim Lesen eine Veränderung bei Caro. Es ist, als ob sie sich langsam aufrichtet, was mir gut gefallen hat.
Ihr Mann Holger hingegen ist mir nicht sonderlich sympathisch. Er machte auf mich einen egoistischen Eindruck und ist selbstverliebt.

Die Autorin beschreibt die Handlungsorte sehr anschaulich.
Uzès mit seinen schönen Plätzen und dem Markt hätte ich auch gerne besucht.

Der Schreibstil von Gudrun Lochte ist flüssig und gut verständlich. Ich wurde schnell in die Geschichte hineingezogen.

„Au revoir und tschüss“ ist ein wunderbarer Sommerroman über das Leben, Selbstfindung und Neuanfang.

5 stars
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Caro und ihr Neuanfang

Caro, eine Frau Mitte vierzig, fühlt sich in ihrer Ehe nicht mehr wohl. Ihr Alltag hat an Abwechselung nichts Neues mehr zu bieten. Die beiden Söhne sind inzwischen erwachsen. Ihr Ehemann Holger ist nur auf seinen Job fixiert. Als Partnerin betrachtet er sie nicht, eher als Mädchen für alles. Er lädt ohne Absprache Gäste ein, Caro arrangiert ja alles für diesen Zweck. Sie geht aber auch arbeiten, wenn auch nicht ganztags. Aus dieser Situation heraus beschließt Caro, einen 4-wöchigen Sprachkurs in Südfrankreich zu belegen. Das passt Holger nun ganz und gar nicht. Caro bleibt konsequent und hält an ihrem Entschluss fest. Sie fährt mit Zwischenaufenthalt in Paris nach Uzès. Dort lernt sie neue Menschen kennen und fühlt sich zunehmend entspannter und freier. Sie ist auch bereit, einen Neuanfang zu wagen. Die Landschaft, der Duft von Lavendel und das Credo der Stadt helfen sehr, ihrem Entschluss Taten folgen zu lassen. Die Autorin hat es verstanden, durch die Handlung, die Haupt- und Nebenpersonen und ihrem flüssigen Schreibstil eine Spannung herbeizuführen, dass man den Roman nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe mich auf dieser Reise in Paris und Uzès sehr wohl gefühlt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

4 stars
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5 stars

Gudrun Lochte schreibt mit einer Zartheit, die unter die Haut geht: Sie erzählt nicht nur von einem Sommer in der Provence, sondern von jenem stillen Moment, in dem eine Frau sich selbst wiederfinden muss. Caros Reise ist eine innere Reise — jeder Schritt durch die verwinkelten Gassen von Uzès ist gleichzeitig ein Schritt zu sich selbst, und man spürt ihre Verletzlichkeit, ihre Sehnsucht, ihre langsam wachsende Kraft auf jeder Seite. Die Autorin fängt die Zwischentöne des Lebens ein, jene leisen Momente zwischen Trauer und Hoffnung, die das Menschsein ausmachen. Was diesen Roman so berührend macht, ist nicht die Handlung, sondern die Ehrlichkeit: Lochte zeigt, wie Abschied und Neuanfang nicht dramatisch sein müssen, um tiefgreifend zu wirken. Ein Buch, das das Herz öffnet und zeigt, dass Heilung manchmal nur ein Sommer in der Sonne braucht. Ein schöner Sommerroman.

5 stars
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5 stars

Jahrelang hat sie sich selber vergessen. War immer für alle präsent. Gefangen in der Familie.
Nun sucht sie ihren eigenen Weg, sich selbst wieder zu finden. Sie bucht einen Sprachurlaub in Frankreich.
Ein leicht zu lesender Roman mit viel Frankreich Flair.

5 stars
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3 stars
3 stars

Ich bin auf "Au revoir und tschüss" aufmerksam geworden, weil mir das Buch in einer Mail von NetGalley vorgeschlagen wurde. Der Klappentext klang vielversprechend, und da ich selbst Anfang 40 bin, fand ich es erfrischend, einmal eine Protagonistin in einem ähnlichen Alter zu begleiten. In meinen üblichen Genres – Romance und Fantasy – sind die Figuren meist deutlich jünger, weshalb Caro für mich schon allein deshalb eine interessante Abwechslung war.

Schon auf den ersten Seiten spürt man Caros Unzufriedenheit, die sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Leben zieht. Nach 21 Ehejahren steckt sie in Routinen fest, die sich über die Jahre unbemerkt verfestigt haben. Sie funktioniert, statt zu leben, und sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus diesem Kreislauf. Mit einem kleinen, aber entscheidenden Schubs von ihrer besten Freundin Holly und der Frau des Vorgesetzten ihres Mannes fasst sie schließlich den Mut, ihren lang gehegten Traum einer Sprachreise nach Frankreich umzusetzen. Dieser Schritt markiert einen Moment, in dem man spürt, dass sich etwas in ihr zu lösen beginnt.

Caro ist eine Figur, in der sich viele Frauen wiederfinden könnten. Sie trägt die gesamte Familienorganisation, sorgt für ein gemütliches Zuhause, übernimmt Kindererziehung, Haushalt, Garten, Hund und richtet nebenbei noch spontane Abendessen für Holgers Vorgesetzte aus. Und all das ohne Anerkennung, ohne Dank, oft sogar ohne Respekt. Gleichzeitig muss ich sagen: Ein Teil dieser Last liegt auch an ihr selbst. Sie übernimmt alles, denkt für alle mit, plant, organisiert, fängt auf – und lässt damit zu, dass Mann und Söhne sich bequem zurücklehnen und aus der Verantwortung ziehen. Dieses Muster aus Mental Load und Maternal Gatekeeping zieht sich durch ihr ganzes Leben. Dass man unter solchen Umständen Frust aufbaut, ist nachvollziehbar, aber ich konnte nicht verstehen, warum sie das so viele Jahre schweigend hinnimmt. Für mich wirkte es irgendwann schlicht unrealistisch, dass sie erst nach 21 Jahren genug hat. Ihr Verhalten hat mich oft eher wütend gemacht als berührt.

Holger wiederum war für mich eine echte Geduldsprobe. Seine Gefühlskälte, sein Trotz, dieses kindische Anschweigen als Strafe – all das hat mich beim Lesen regelmäßig die Stirn runzeln lassen. Er erkennt Caros Bedürfnisse nicht einmal im Ansatz an und scheint in einer Zeitschleife festzustecken, in der die Kinder noch klein sind und Caro rund um die Uhr verfügbar sein muss. Dabei ist der Jüngste 18 und der Älteste Anfang 20. Diese Ignoranz hat mich fast genauso wütend gemacht wie Caros Passivität.

Zum Glück gibt es Figuren, die etwas Leichtigkeit in die Geschichte bringen. Ihre Freundin Holly, die Caro immer wieder wachrüttelt und ihr den Spiegel vorhält. Die Teilnehmer des Sprachkurses, die mit ihren unterschiedlichen Hintergründen frischen Wind in die Handlung bringen. Und die Händler in Frankreich, denen Caro begegnet und die der Geschichte ein warmes, lebendiges Flair verleihen.

Frankreich selbst ist für mich einer der stärksten Teile des Buches. Caro ist dort zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich für sich allein. Sie hat Raum, ihre eigenen Wünsche wahrzunehmen, Dinge auszuprobieren, die ihr guttun, und sich selbst wieder ein Stück näherzukommen. Umso mehr hat mich der One‑Night‑Stand mit dem Sprachlehrer Armand irritiert. Ich verstehe, dass sie sich nach Holgers Kälte wieder begehrt fühlen möchte, aber für mich hätte das Flirten völlig gereicht. Ich lese ungern Geschichten, in denen die Protagonistin ihren Partner betrügt, und ich finde es schade, wenn ein weiblicher Selbstfindungsprozess am Ende doch wieder über einen Mann definiert wird.

Sehr schön fand ich hingegen, wie Caro in Frankreich beginnt, über ihre Zukunft nachzudenken – und zum ersten Mal plant sie diese ohne ihren Mann und ihre Söhne. Diese Entwicklung vom ersten zaghaften Gedanken bis hin zu einem konkreten Projekt war für mich einer der stärksten emotionalen Punkte im Buch.

Das Ende kam mir dagegen zu abrupt. Die Aussprache mit Holger wird fast im Vorbeigehen abgehandelt, ohne dass man wirklich erfährt, wie die beiden miteinander reden oder ob Holger überhaupt reflektiert. Ein zusätzliches Kapitel vor dem Epilog hätte der Geschichte gutgetan und dem emotionalen Kern mehr Tiefe verliehen.

Der Schreibstil an sich ist angenehm flüssig, und die Ortsbeschreibungen haben mir wirklich gut gefallen. Ich habe die Angewohnheit, reale Schauplätze beim Lesen zu googeln, aber hier hatte ich schon klare Bilder im Kopf – und war überrascht, wie gut diese mit der Realität übereinstimmen. Ein netter Zusatz sind auch die beiden Rezepte am Ende des Buches. Die Kekse werde ich auf jeden Fall einmal nachbacken – die klangen einfach zu verlockend.

Fazit: Insgesamt war "Au revoir und tschüss" ein nettes, gut lesbares Buch, das mich an vielen Stellen emotional erreicht hat – wenn auch oft in Form von Wut über das Verhalten der Figuren. Aber auch Wut ist eine Empfindung, und in dieser Hinsicht hat mich die Geschichte definitiv abgeholt. Deshalb gibt es von mir 3.5 Sterne.

3 stars
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Ein feinfühliger Roman über die Kunst des Loslassens und die Magie des Neuanfangs
Schon der Titel Au revoir und tschüss deutet das charmante emotionale Spannungsfeld des Romans an: Es geht um das Abschiednehmen von Altem und das zaghafte, vielleicht noch etwas holprige Begrüßen von Neuem. Das Setting – das malerische südfranzösische Städtchen Uzès – bietet dafür die perfekte Kulisse. Man spürt beim Lesen förmlich das warme Sommerlicht und riecht den Duft von frischem Pain au Chocolat und Lavendel.

Im Mittelpunkt steht Caro, die Südfrankreich eigentlich in- und auswendig kennt - die vertrauten Gerüche von frischem Lavendel und warmem Pain au Chocolat, das lebendige Stimmengewirr auf den Märkten und das allgegenwärtige Zirpen der Zikaden. Doch dieser Sommer ist anders: Sie reist ohne ihre Familie. Gudrun Lochte gelingt es hervorragend, Caros innere Zerrissenheit greifbar zu machen. Die vertraute Umgebung wirkt plötzlich fremd, weil Caro sich selbst in einer Phase des Umbruchs befindet. Die Reise wird für sie zu einer emotionalen Bestandsaufnahme. Auf ihren Wegen durch die verwinkelten Gassen von Uzès begegnet sie Menschen, die keine bloßen Randfiguren bleiben, sondern mit viel Herz und Tiefe gezeichnet sind. Diese unerwarteten Begegnungen fungieren als Spiegel für Caros eigene Seele. Sie zwingen sie dazu, ihren Blick auf vergangene Verletzungen, die Liebe und ihre Zukunftspläne zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist angenehm unaufgeregt, bildhaft sowie voller Empathie für die Protagonistin Caro. Hier wird auf lautes Drama oder übertriebenen Kitsch verzichtet . Stattdessen setzt sie auf die leisen Zwischentöne des Lebens. Die Balance zwischen melancholischen Momenten (den „Schatten“) und der lebensbejahenden Leichtigkeit des französischen Sommers (dem „Sommerlicht“) ist perfekt austariert. Besonders stark ist die Entwicklung von Caro spürbar: Die anfängliche Schwere weicht nach und nach einer warmen Gewissheit und neuer Stärke.

„Au revoir und tschüss“ ist die perfekte Lektüre für alle, die Romane mit Herz und Tiefgang suchen. Gudrun Lochte hat eine wunderbare Balance zwischen sommerlicher Leichtigkeit und emotionaler Tiefe geschaffen. Ein Buch, das Mut macht, Altes hinter sich zu lassen und mit einem Lächeln „Bonjour“ zu einem neuen Lebensabschnitt zu sagen.
Große Leseempfehlung für gemütliche Lesestunden (am besten mit einem frischen Croissant und einem Café au Lait)!

5 stars
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Au Revoir und Tschüss war für mich die perfekte Sommerlektüre.

Im Mittelpunkt steht Caro, die merkt, dass sich in ihrem Leben etwas verändern muss. Ihre Ehe fühlt sich festgefahren an und sie beschließt kurzerhand, alleine nach Südfrankreich zu reisen. Dort beginnt nicht nur ein Sprachkurs, sondern vor allem eine Reise zurück zu sich selbst.

Besonders gefallen hat mir der flüssige Schreibstil. Ich bin super schnell durch das Buch gekommen, weil ich von Anfang an in der Geschichte drin war. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, selbst durch die kleinen Gassen Südfrankreichs zu laufen – die Atmosphäre war einfach wunderschön eingefangen.

Außerdem mochte ich die Botschaft des Buches sehr. Es zeigt, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist und dass man den Mut haben darf, sich zu fragen, was einen wirklich glücklich macht.

Auch optisch ist das Buch ein Highlight. Das Cover und der Farbschnitt machen richtig Lust, es in die Hand zu nehmen.

Für mich ein gefühlvoller Roman mit Urlaubsfeeling, den ich besonders für entspannte Lesestunden am See oder im Urlaub empfehlen kann. ☀️📖

5 stars
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Frankreich pur!
Das Cover bei Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte ist bereits der Türöffner in diesem wunderschönen Frankreich-Roman. Pastellfarben gehalten, vermittelt es die Leichtigkeit von Sommertagen.. Man bekommt den Eindruck, dass die teilweise abgebildete Frau wegschaut.; vielleicht in die Zukunft?
Dies ist ein sehr gefühlvoll geschriebenes Buch über Caro, eine Frau Mitte 40, Als Familien-Mittelpunkt scheint sie gefangen zu sein in ihren Aufgaben als Ehefrau und Mutter. Sie hat das Gefühl, selbst auf der Strecke zu bleiben. Eine Veränderung ist der Plan und schon sind wir als Leser mittendrin im Plot.
Das Leben als zweifache Mutter und Ehefrau von Holger scheint für Caro zu stagnieren. Sie hat das Gefühl, nur noch als Hausfrau und Gastgeberin zu fungieren und ist unzufrieden. Eine Sprachreise, die sie sich schon seit langer Zeit wünscht, soll Veränderung bringen. Auf dieser Reise begegnet Caro einigen wertvollen Menschen, die sie inspirieren und auf andere Gedanken bringen. Sie genießt es, aus der Zeit zu fallen und einmal nur an sich zu denken.
Wunderbar weiß Gudrun Lochte schöne und sinnliche Momente einzufangen. Ich hatte die ganze Lesezeit über das Gefühl, dass ich selbst auf dieser Reise mit dabei bin. Viele alltägliche Dinge, wie Einkaufen und Essen, hat die Autorin sehr detailliert beschrieben und man spürt in jedem Wort den französischen Charme. Auch die Beschreibungen von Caro`s Abstecher in Paris, mit den vielen Sehenswürdigkeiten, haben mir sehr gut gefallen.
Die Figuren sind sehr gut getroffen. Holger mit seiner anmaßenden Art ist mir sofort unsympathisch. Auch Caro und die Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnet, kann man sich sowohl optisch als auch charakterlich sehr gut vorstellen.
Die Handlung ist vorhersehbar, tut aber dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch.
Das Ende dieses Romans, das mit der Heimkehr von Caro zu ihrer Familie einhergeht, ist mir dann etwas zu abgekürzt gehalten, auch wenn es inhaltlich stimmig ist. Das liegt sicher auch am ausführlichen Mittelteil, von dem ich jede Zeile genossen habe.
Fazit: Ein sehr bildliches, schön zu lesendes Sommerbuch, das keine allzu großen Überraschungen bereithält, aber dafür ganz viel Frankreich-Flair und somit ist es eine schöne Urlaubslektüre für warme Sommerabende.

4 stars
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Dieses Buch hat mir direkt ganz große Provence-Sehnsucht gemacht. Bunte Märkte, verwinkelte Gassen, das Zirpen der Zikaden, Lavendelduft und warmes Pain au Chocolat – Gudrun Locht schafft es wunderbar, dieses ganz besondere französische Lebensgefühl einzufangen. Ich möchte jetzt bitte sofort meine Koffer packen, eine Sprachreise buchen und durch Uzès schlendern. Merci.

Caro kennt Südfrankreich bereits, doch dieses Mal reist sie allein dorthin. Zwischen Sprachschule, neuen Bekanntschaften und ihrer wunderschönen Freundschaft mit Holly beginnt sie nicht nur, die Umgebung, sondern auch sich selbst noch einmal ganz neu zu entdecken. Nach und nach verändert sich ihr Blick auf ihre Ehe, ihre Vergangenheit und die Frage, wie ihr Leben eigentlich weitergehen soll.

Caros Geschichte hat mich gleichzeitig berührt, ermutigt und wahnsinnig wütend gemacht. Besonders die Beziehung zu ihrem Ehemann Holger zeigt, wie festgefahren eine Partnerschaft werden kann, ohne dass die Beteiligten wirklich wahrnehmen, wie unglücklich und ungerecht die Situation längst geworden ist. Wie selbstverständlich Caro den Großteil der Verantwortung trägt und wie normal auch ihre Söhne diese Aufteilung finden, sagt leider sehr viel über unsere Gesellschaft aus.

Gerade deshalb fand ich es so schön und wichtig, dass Caro schließlich den Mut findet, Veränderungen zuzulassen und einen Schlussstrich zu ziehen. Der Roman zeigt auf eine sehr lebensnahe Weise, dass ein Abschied nicht immer nur ein Scheitern sein muss. Manchmal ist er genau das, was man braucht, damit überhaupt wieder etwas Neues beginnen kann.

Nicht jede Reaktion von Caro konnte ich dabei vollständig nachvollziehen. Manches wirkte auf mich etwas überspitzt oder nicht ganz passend zu ihrem Alter und der jeweiligen Situation. Die starke Message des Buches hat das für mich jedoch größtenteils aufgefangen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und wunderbar mühelos zu lesen. Damit ist die Geschichte perfekt für ein paar entspannte Lesestunden, in denen man gedanklich nach Südfrankreich reisen und sich gleichzeitig daran erinnern lassen möchte, dass es nie zu spät ist, das eigene Leben noch einmal neu zu betrachten.

Ein sommerlicher, berührender Roman über weibliche Selbstbestimmung, festgefahrene Beziehungen, unerwartete Freundschaften und den Mut, nicht nur irgendwohin zu reisen, sondern endlich wieder bei sich selbst anzukommen.

4 stars
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