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Pipeline
von Lucas Fassnacht
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Erscheinungstermin 25.02.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Ein explosiver Südfrankreich-Thriller um die Machenschaften einer mysteriösen Firma
Weil die Rhône von Jahr zu Jahr weniger Wasser führt, droht bei einer Reihe von
südfranzösischen Atomkraftwerken die Kühlung zu versagen
. Notgedrungen wird der deutsche Mittelständler Vogt beauftragt, eine
Pipeline
zu bauen, die das benötigte Kühlwasser vom Mittelmeer ins Landesinnere pumpen soll.
Die
Widerstände
sind enorm: Bauernverbände, Umweltorganisationen und die lokale Politik haben jeweils ihre eigenen Gründe, das
Projekt verhindern
zu wollen. Als eine Pumpstation in Flammen aufgeht, wird die Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma von Hamburg nach Avignon beordert. Vorgeblich soll sie die
brodelnde Öffentlichkeit beruhigen
. Doch als Unbekannte sie mit dem Tode bedrohen, beginnt sie selbst zu recherchieren – und findet heraus:
Unter den zahlreichen Kräften, die die Pipeline verhindern wollen, haben die gefährlichsten ihre Wurzeln in der eigenen Firma ...
Ein explosiver Südfrankreich-Thriller um die Machenschaften einer mysteriösen Firma
Weil die Rhône von Jahr zu Jahr weniger Wasser führt...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783747207598 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 1247686
Ein hochaktueller, packender Thriller mit Tempo, politischer Brisanz und starken Figuren. Die Mischung aus Klimathema, Machtinteressen und persönlicher Bedrohung ist spannend umgesetzt und wirkt erschreckend realistisch. Ich fand es großartig und mein Mann hat es beim gemeinsamen Lesen genauso geliebt.
Susanne B, Rezensent*in
Cui bono?
„Die Mächtigen“ von Lucas Fassnacht hatte mich begeistert und auch sein neuer Thriller „Pipeline“, der auf Tatsachen beruht und in Südfrankreich verortet ist, überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Worum geht es?
Da die Rhône aufgrund der Klimaerwärmung langfristig weniger Wasser führt, droht bei einer Reihe von südfranzösischen Atomkraftwerken die Kühlung zu versagen. Also wird die deutsche Firma Vogt Rohrsysteme beauftragt, eine Pipeline zu bauen, die das entsalzte Wasser vom Mittelmeer ins Landesinnere pumpen soll.
Die Widerstände sind enorm und eines Tages geht eine Pumpstation in Flammen auf. Ein Sabotageakt? Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma soll für die Baufirma vor Ort die Wogen glätten und gerät bei ihren Recherchen mehr als einmal in Gefahr…
„Pipeline“ ist herausfordernd und anspruchsvoll. Dazu ein flüssig zu lesender, sprachlich gewandter Schreibstil. Es geht um die Macht der Konzerne auf Kosten der Bevölkerung und der Umwelt - und um schnöde Rache.
Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Figuren sind glaubwürdig gestaltet. Mit jeder Seite fiebert man mit und gewinnt Sympathie für Cecilia.
Fazit: Spannender Südfrankreich-Thriller. Brandaktuell!
Ruben S, Buchhändler*in
Leider sind Wirtschaftskrimis selten geworden, umso schöner dass sich Lucas Fassnacht wieder einem spannenden Thema angenommen hat und dieses in eine packende Handlung gesteckt hat. Die wirtschaftlichen Verflechtungen einzelner Konzerne und die Diskrepanz zwischen den Interessen von Großkonzernen und dem "gemeinen Bürger" gehen immer weiter auseinander. Die Schaffung oder der Erhalt von Arbeitsplätzen scheint wichtiger als der Schutz der Umwelt. Es treten in diesem Fall Atomlobby gegen Landwirte an und auch wenn die Handlung größtenteils in Frankreich spielt, ziehen auch hier die Bauern den kürzeren. Ein spannender Plot in einer turbulenten Zeit.
Leichte Abzüge gibt es für den einen oder anderen sterotypen Charakter und die Rekrutierung von Cecilia Thoma, die sich mir nicht erschliesst und auch nicht wirklich inhaltlich Sinn macht.
Cecilia Thomas Partner Max hatte ihr mit seiner Impulsivität den letzten Nerv getötet, so dass sie etwas zu spontan einem Job-Angebot einer Recruiterin zustimmt, innerhalb des Mutterkonzerns ihrer Firma als Pressesprecherin eines Pipeline-Projekts zur französischen Atomanlage Tricastin an der Rhône zu arbeiten. Mit der umstrittenen Pipeline soll entsalzenes Meerwasser als Kühlwasser für die Atomreaktoren heran gepumpt werden, da die Rhône chronisch niedrigen Wasserstand hat. Da Cecilia nicht zu erkennen gibt, wie vertraut sie – in einem Umfeld mit Englisch als Betriebssprache – mit französischer Firmenkultur und der Vorgeschichte des Bauprojekts ist, liegt der Gedanke nahe, dass einmal mehr eine Frau dort mit hartem Besen kehren soll, wo nichts mehr zu retten ist. Die Neue aus Deutschland gerät prompt der Projekt-Verantwortlichen Brigitte Clausen-Fink ins Gehege, die zu Recht den versprochenen Bonus und ihre Karriere beim zukünftigen Weltmarktführer für Pipeline-Bau gefährdet sieht.
Durch den Brand in einer Pumpstation steht zunächst der termingerechte Abschluss der Arbeiten in Frage; die Lage des Tatorts an der Grenze zweier Departements erleichtert die Ermittlungen nicht gerade. Cecilia und Brigitte sind durch den Vorfall mit dem Dauerkonflikt zwischen den lokalen Bauern und dem Energiekonzern „Elle“ konfrontiert, der die Frage aufwirft, ob es sich bei dem Brand um Sabotage handelt. Circa bis zur Hälfte des Thrillers werden die Figuren eingeführt und Fäden ausgelegt zu alten Verbindungen, altem Groll und traditionsreichem Anti-Atom-Aktivismus in der Region. Als Cecilia die Kreise von Leuten stört, die buchstäblich über Leichen gehen, zeigt sich, dass sie wohl doch etwas zu spontan in dieses Wespennest gestochen hat.
Fazit
Eine zunächst nüchtern wirkende Baustelle in einer Region mit einst lebendigem Anti-Atom-Aktivismus, gewiefte Ermittler an mehreren südfranzösischen Schauplätzen und zwei Frauen, die als Konkurrentinnen aufgebaut werden, fügen sich zu einem komplexen, sprachlich eleganten Thriller. Allerdings büßte die Handlung nach meinem Geschmack viel Tempo ein, als sich erst in der Mitte die Frage stellt: worum geht es hier wirklich, wer hat die Fäden in der Hand und wer ist das Bauernopfer.
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