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Buchcover für Pepper

Pepper

Coming-of-Age Roman ab 14 Jahren

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Erscheinungstermin 25.02.2026 | Archivierungsdatum 26.04.2026


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Zum Inhalt

Der neue Roman von Nils Mohl über Familie, Freundschaft und die Suche nach den eigenen Wurzeln. Emotionaler Jugendroman ab 14 Jahren.

Die 17-jährige Pepper hat auf den ersten Blick eine ganze Menge: ein schönes Zuhause in der Hamburger Hafencity; eine coole Mutter, die Politikerin ist; einen richtig guten Freund namens August. Und bald Abitur. Trotzdem ist da diese große Lücke in ihrem Leben: Pepper kennt ihren Vater nicht, er war eine flüchtige Affäre ihrer Mutter, die mit seinem Namen nicht rausrücken will. Pepper beschäftigt das Thema bis zur Besessenheit. Sie hält Zillionen von offenen Fragen in ihrem Notizbuch fest – denn wie soll man wissen, wohin man will im Leben, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Doch dann ist es endlich soweit: Pepper erfährt den Namen ihres Vaters. Und dass er nur ein paar Kilometer von ihr entfernt wohnt. Pepper ist wild entschlossen, ihren Vater endlich kennenzulernen. Kurzerhand beschließt sie, inkognito in seine WG zu ziehen. Denn wie kann man sich besser kennenlernen als unter demselben Dach?

Eine Geschichte über die großen Themen der Jugend, eine schräge WG und die viel zu unbekannte Band Kimme & Popkorn!

Der neue Roman von Nils Mohl über Familie, Freundschaft und die Suche nach den eigenen Wurzeln. Emotionaler Jugendroman ab 14 Jahren.

Die 17-jährige Pepper hat auf den ersten Blick eine ganze Menge:...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783757101930
PREIS 17,90 € (EUR)
SEITEN 272

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Pepper ist ihre Lebenlang schon auf der Suche nach ihrem Vater. Eines Tages offenbart ihr ihre Mutter, wer er ist und Pepper findet raus, wo er wohnt. Sie möchte aber, dass er sie erst kennenlernt, bevor sie ihm offenbart, dass sie seine Tochter ist. Dafür mietet sie sich in der WG ein, in der er lebt. Aber es ist gar nicht so einfach, dem unnahbaren Altpunkmusiker näher zu kommen...
Ein Buch, dass mich von der ersten Zeile an gefangen genommen hat. Es ist ein Jugendbuch mit viel Herz und Witz. Keine Fantasiegeschichte, aber mit viel Fantasie erzählt. Sprachlich wie ein unglaublich guter Song geschrieben! Für mich ein all ager Buch.

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Pepper ist siebzehn und hat die letzten Jahre damit verbracht, so schnell wie möglich erwachsen zu werden. Das hat einen guten Grund: Ihr Leben lang sucht sie schon nach ihrem Vater und hat alle möglichen Fragen für ihn festgehalten. Ihre Mutter – eine aufstrebende Lokalpolitikerin Hamburgs – hat ihr versprochen, den Namen des Mannes zu nennen, wenn sie groß genug dazu ist. Nun ist es soweit und Pepper bekommt den Namen und damit die Information, dass es sich um einen ehemals berühmten Bandleader handelt und er ganz in der Nähe wohnt. So findet sich Pepper bald in dessen WG wieder. 

Der Erzählstil der Geschichte hat mir gefallen. Es gibt einige Rückblicke in Peppers Leben, Einsichten in das, was sie in ihrem Notizblock festgehalten hat und aktuelle Ereignisse. Nicht immer war es leicht, Peppers Besessenheit bei der Suche nach ihrem Vater mitzuverfolgen. Mir hat immer wieder ihre Mutter leid getan, weil es so wirkt, als würde der fehlende Vater die vorhandene Mutter überschatten. Im Sinne all derjenigen, die nur mit einem Elternteil aufwachsen, hoffe ich doch sehr, dass dies ein Einzelfall ist. Pepper steigert sich nämlich sehr in die Momente hinein, in der ihr ihr Vater fehlt. Auch bei der aktuellen Situation macht Pepper nicht immer alles so, wie man es sich als LeserIn wohl wünscht. Sie ignoriert gute Ratschläge und stoßt sowohl ihre Mutter als auch ihren besten Freund immer mal wieder vor den Kopf. Mit dazu trägt ihre Entscheidung bei, ihrem Vater nicht zu sagen, wer sie wirklich ist. Der Charakter von Pepper ist aber vielseitiger und wohl auch sehr von ihrem Alter bestimmt. Mitunter ist sie jugendlich stur, dann aber wieder sehr reflektiert. Besonders ihre Arbeit als Pflegerin im Altenheim hat sie mir dann doch wieder sympathisch gemacht. 

Die Suche nach ihrem Vater gestaltet sich für Pepper anders, als gedacht und besonders am Ende hält sie eine Wendung bereit, mit der ich so nicht gerechnet habe und an der ich sehr zu knabbern hatte. Das Ende hallt jedenfalls länger nach und macht nachdenklich. 

Fazit: Ein vielschichtiges Jugendbuch rund um Peppers Suche nach ihrem Vater, das ich sehr empfehlen kann.

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Das Cover von ‚Pepper‘ von Nils Mohl hat mich sofort neugierig gemacht. Es ist schlicht gehalten, durch das rote Notizbuch und den roten Stift springt es aber sofort ins Auge. Dazu kommen noch die herumfliegenden Seiten und das ernste, schreibende Mädchen. Auf der Stelle wollte ich mehr über die Geschichte erfahren. Der Klappentext hörte sich gut an und bevor ich wusste, was geschah, war ich schon mitten in Peppers Geschichte drin und konnte dieses wundervolle Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Pepper ist eine einzigartige und unglaublich sympathische junge Frau. Viele empfinden sie als anders, aber mir gefiel ihre Art sehr gut. Sie weiß, was sie will und hat so ihre eigene Art mit schwierigen Situationen umzugehen. Auf jeden Fall ist sie unglaublich stur.
Dass sie ihren Vater vermisst, konnte ich sehr gut nachvollziehen, vor allem, als sie beschreibt in welchen Situationen er ihr immer wieder gefehlt hat. Sie ist die ganze Zeit auf der Suche und man bekommt währenddessen einen tieferen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Die Idee ihrer Mutter mit dem Notizbuch mochte ich sehr. Es war schön, wie dieses kleine rote Büchlein die komplette Geschichte eine so wichtige Rolle spielt.Andererseits hätte ich mir gewünscht, dass Peppers Mutter Jasmin schon viel früher etwas zu ihrem Vater gesagt hätte.

Aber schlussendlich passiert es. Pepper erfährt den Namen ihres Vaters und geht auf der Suche. Dabei bekommt sie Hilfe von ihrem besten Freund August, aber auch von einigen Bewohnern des Altersheims, wo sie ein Praktikum macht. Ich mochte die Gespräche, aber auch die skurrilen Situationen, in denen sie sich alle wiederfinden so sehr. Es war schön, wie alle für Pepper da waren, obwohl sie manchmal so sehr mit sich selbst gehadert und sich unsicher gefühlt hat. Sie hatte es oft schwer und hat es ihrem Umfeld auch nicht sehr einfach gemacht, aber trotzdem lassen sie sie nie fallen.

Dieses Buch hat mir unendlich gut gefallen. Die Themen sind nicht einfach und werden tiefgründig beschrieben. Man kommt Pepper und ihre Situation sehr nahe und kann nachvollziehen, wie sie sich fühlt und wie sie agiert. Trotzdem macht die Lektüre unglaublich viel Spaß, weil Pepper ihre eigene, sture Art hat mit allem umzugehen. Sie hat eine blühende Fantasie und keine Angst impulsive Entscheidungen zu treffen. Es war schön sie so intensiv kennenlernen zu können. Das Ende war meiner Meinung einfach perfekt. Einerseits ist man traurig, einerseits hat man ein warmes Gefühl im Bauch. Auf jeden Fall denkt man sich ‚Ach Pepper‘, während man leicht den Kopf schüttelt mit einem Lächeln ins Gesicht und freut sich schon auf die vielen Abenteuern, die sie in die Zukunft noch erleben wird. Einfach nur empfehlenswert!

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