Yesteryear
Roman - Vom NYT-Nr.1 Bestseller zum SPIEGEL-Bestseller – jetzt auch auf Deutsch
von Caro Claire Burke
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Erscheinungstermin 29.04.2026 | Archivierungsdatum 24.06.2026
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Zum Inhalt
Mit bedrucktem Transparentumschlag und hochwertig veredeltem Bezug.
Natalie Heller Mills hat alles: eine malerisch renovierte Farm, fünf Kinder, die um ihre Liebe buhlen, und einen Mann, der in Cowboystiefeln immerhin eine gute Figur abgibt. Vom Sauerteig bis zur Kindererziehung, nichts scheint ihr zu misslingen. Kein Wunder also, dass Millionen von Menschen ihr folgen, ihre Videos schauen, ihre Bilder anklicken. Sie gibt ihnen das, was sie wollen: eine heile Welt. Skandale werden unter den Teppich gekehrt, da, wo sie hingehören. Doch eines Tages wacht Natalie auf und sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Was wäre, wenn sie keine Nannys beschäftigen könnte, es keine helfenden Hände auf der Farm gäbe, kein Produktionsteam? Was wäre, wenn sie auf einmal das Leben führen müsste, das sie immer vorgetäuscht hat? »Caro Claire Burke hat mit »Yesteryear« einen genial bösen Roman über das Phänomen der Tradwives geschrieben.« ZEIT online »Eine so geniale wie ausgefallene Warnung, dass nicht alles wahrwerden sollte, was wir uns wünschen.« New York Times »Eine der klügsten literarischen Betrachtungen von Weiblichkeit und den sozialen Medien.« Vogue »Yesteryear packt einen bei der Kehle und lässt nicht mehr los.« Anne Hathaway »The Stepford Wives meets The Handmaid's Tale « Hannah Deitch
Große Verfilmung mit Anne Hathaway (Der Teufel trägt Prada) in Vorbereitung.
Mit bedrucktem Transparentumschlag und...
Marketing-Plan
Umfangreiche Marketingoffensive für den Trend- und Gesellschaftsroman 2026.
Umfangreiche Marketingoffensive für den Trend- und Gesellschaftsroman 2026.
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783453275355 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 464 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Jasmin P, Buchhändler*in
Ich habe mich entschieden, YesterYear zu lesen, weil die Inhaltszusammenfassung interessant klang. Was die Geschichte tatsächlich für ein wilder Ritt werden würde, hat mich komplett aus den Socken gehauen. Große, große Empfehlung.
Zur Geschichte: Nathalie träumt, als gute Christin, einen traditionellen Haushalt mit vielen Kindern, einem tollen Mann und einer Ranch zu führen - für Instagram und ihre Follower/innen.
Dafür vergisst sie, was für Konsequenzen das für andere hat, vergisst sich selbst und auch, was echt ist und was nicht.
Als sie dann eines Morgens in einer Welt aufwacht, die ihre ist, aber irgendwie anders, nimmt alles seinen Lauf.
Das einzige was mich zum Ende hin gestört hat, war, wie oft wirklich degradierende Beleidigungen Frauen gegenüber gefallen sind, dafür also schon eine Triggerwarnung.
Kathrin G, Buchhändler*in
Tradwives sind mir irgendwie suspekt und dieses Buch ändert daran nichts. Natalie ist ein Tradwife aus Überzeugung und promotet ihr Leben über ihren erfolgreichen Instagram-Account. Eines Morgens wacht sie auf und ist gezwungen, ohne moderne Hilfsmittel tatsächlich so ein Leben zu führen. Auf zwei Zeitebenen folgen wir Natalie und kommen Schicht für Schicht zum Kern.
Natalie ist keine sympathische Person und manchmal tue ich mich mit unlikeable characters schwer, aber hier habe ich mit Spannung verfolgt, wie sie tickt. In zwei Tagen habe ich das Buch weggesuchtet. Das Ende ging in die Richtung, die ich erwartet habe, war aber dann doch anders und überraschend.
Buchhändler*in 1177155
Ein großartiges Buch, welches einem mal wieder aufzeigt, dass vieles mehr Schein als Sein ist, was einem so auf Social Media begegnet! Gerade zu dem aktuellen Thema Tradwifes, welches ja immer öfter in den surrealen Vordergrund rückt und sehr glorifiziert wird! Tolles Buch, dass jeder mal gelesen haben sollte!
Elena V, Buchhändler*in
Was für ein großartiges Buch.
Ich hab es verschlungen! Auf der Yesteryear Farm treffen Himmel & Hölle aufeinander, Nathalie ist eine perfekte und fürchterliche Protagonistin, die Zeitsprünge sind toll inszeniert.
Eine ganz ganz große Empfehlung!
Faszinierend - diese Heldin war mir ziemlich schnell SEHR unsympathisch. Aber die Geschichte ist cool und nimmt mittendrin nochmal Fahrt auf, bis zum überraschenden, fast schmerzhaften Ende. Alle meine Vorurteile die gesellschaftlichen Verhältnisse in den USA betreffend werden bestätigt. Good white christians? Liars!
Buchhändler*in 598683
Verstörend, gesellschaftskritisch und zum Nachdenken anregend: Dieser Roman hat mich hat mich nicht mehr losgelassen und noch lange beschäftigt.
Natalie lebt mit ihrem Mann und ihren sechs Kindern auf der Yesteryear Farm. In den sozialen Medien zeigt sie sich als eine Frau, der alles mühelos zu gelingen scheint. Egal ob die Erziehung ihrer Kinder oder das Backen des perfekten Sauerteigbrotes. Doch ist diese heile Welt tatsächlich so wie sie scheint?
Eines Tages wacht sie auf und muss feststellen, dass ihre Nannys weg sind, sie die Berge Wäsche per Hand waschen muss und ihr Mann sie ganz anders behandelt als sonst. Ab diesem Moment konnte ich das Buch endgültig nicht mehr aus der Hand legen und bin nur noch durch die Seiten geflogen, weil die Geschichte so intensiv und packend erzählt wird. Eine klares Jahreshighlight für mich.
Buchhändler*in 515620
Yesteryear hat mich sowohl emotional als auch gedanklich völlig überwältigt.
Die Geschichte um Natalie, die das scheinbar perfekte christliche Tradwife-Leben auf Instagram lebt, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Hinter dem perfekten Instagram Feed verbirgt sich eine völlig andere Realität: ihre Ehe ist am Zerbrechen und ihre Kinder werden vor die Kamera gezerrt. Doch als sie eines Tages in einer andere Realität aufwacht, erfährt sie, wie brutal und einschränkend das tatsächliche Tradwife-Leben ist.
Natalie ist eine nicht sonderlich sympathische Protagonistin und ich habe sie so gern wachrütteln wollen, aber gleichzeitig habe ich so viel Mitleid für sie empfunden. Wir erfahren viel aus ihrer Kindheit und Jugend, was ihrem Charakter sehr viel Tiefe verleiht und ansatzweise erklärt, wie es zu ihrer Obsession von Perfektion kommen konnte. Durch ihre Geschichte wird aber besonders deutlich, wie toxisch das Tradwife-Phänomen ist und wie schädlich es sein kann, Kinder in die Welt der sozialen Medien zu drängen.
Das Buch ruft zu einem dringenden Umdenken auf, denn es erinnert uns daran, wie wichtig die Privatsphäre und das Wohl unserer Kinder ist. Zeitgleich zeigt es, dass hinter der Scheinwelt auf den Sozialen Medien nicht alles so perfekt ist, wie es scheint und vieles inszeniert und geschönt ist.
Während die Autorin eine so wichtige Message vermittelt, hat sie einen wunderschönen Schreibstil, der einerseits sehr angenehm und schnell zu lesen ist, aber gleichzeitig auch so viele Emotionen vermittelt. Sie hat mich mit ihren Worten so sehr gefesselt und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Das Ende ist chaotisch, intensiv und sehr hart. Es hat mich zunächst verwirrt und irgendwie nicht ganz befriedigt, aber letztendlich fand ich es wirklich fanstastisch. Es passt perfekt zu dieser Geschichte und hinterlässt einen starken, bleibenden Eindruck, der uns alle wachrütteln sollte.
FAZIT
Yesteryear ist ein fantastisches Buch, das mich noch lange beschäftigen wird. Die Autorin kritisiert eindrücklich das Tradwife-Phänomen und hat mit ihrem angenehmen und emotionalen Schreibstil eine sehr fesselnde und wichtige Geschichte geschrieben. Obwohl die Protagonistin alles andere als sympathisch ist, hat mich das Buch sehr berührt und nicht mehr losgelassen. Die Handlung ist intensiv, hart und ungeschönt, aber genau dadurch ruft sie zu einem so dringenden Umdenken auf.
Für alle, die das Tradwife-Phänomen kritisch sehen und gerne eindringliche, unhinged Bücher mit unsympathischen Protagonist:innen lesen und für alle, die die Scheinwelt auf Social Media satt sind.
Charlotte K, Buchhändler*in
Einfach nur wow!
Ich hätte beim Beginnen dieses Buches nie gedacht, dass es mich derart in seinen Bann ziehen würde. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, was vor allem auch an den zwei "Perspektiven" lag und man wissen wollte, wie es jeweils weitergeht.
Dazu kommt das topaktuelle Thema der Tradwife-Bubble, die auf Instagram sowohl international als auch in Deutschland immer mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch erfährt. Doch sind diese "traditionellen Werte" und ein ihnen entsprechendes Leben wirklich das, was uns in dieser schnelllebigen Zeit glücklicher machen würde?
Besonders spannend fand ich außerdem den Blick hinter die Kulissen der schillernden Influencer-Fassade und wie bereits Kleinigkeiten diese zum Einsturz bringen können.
Für mich ein klares Jahreshighlight, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Aktuell, spannend und schonungslos ehrlich.
Das Buch, das jede(r) lesen sollte! Ganz großes Lesekino und direkt am Puls der Zeit.
Neele W, Buchhändler*in
Holy moly, das Buch war abgefuckt aber echt gut.
gegen ende dachte ich, sie träumt das ganze nur und dann bäm.
ich bin echt umgehauen, so eine Frau wie Natalie wünscht man sich wohl kaum, aber auch einen mann wie caleb nicht. hier gibt es kein komplett gut oder böse, es sind viele dunkle graue töne, die noch dunkler werden. wie wäre das leben wohl verlaufen, hätten die beiden sich nicht kennengelernt? Glücklich wären sie wahrscheinlich trotzdem nie geworden, aber vermutlich kein so außerordentlich verrücktes leben zusammengestellt
Buchhändler*in 991827
Die Tradwife-Influencerin Natalie zeigt auf Social Media das idyllische Leben auf ihrer Farm und ist dabei die perfekte und traditionelle Ehefrau und Mutter. Doch hinter den Kulissen gibt es eine Regisseurin, die den Content geschickt schneidet, zwei Nannys, die den Großteil der Kindererziehung übernehmen, und wachsendes Konfliktpotential zwischen Natalie und ihrer ältesten Tochter, die langsam keinen Bock mehr auf das Ganze hat. Trotzdem hält die Influencerin krampfhaft an ihrer Social-Media-Illusion fest - bis sie eines Morgens im 19. Jahrhundert aufwacht. Ohne Strom, Heizung und fließendes Wasser muss sie plötzlich tatsächlich die Rolle einer traditionellen Hausfrau einnehmen, was ohne moderne Hilfsmittel gar nicht so einfach ist, wie sie es ihren Followern immer gezeigt hat...
"Yesteryear" ist eine meiner unverhofften Entdeckungen dieses Jahr! Ein unglaublich wichtiges, brandaktuelles und starkes Buch, das sich nicht nur mit der immer größer werdenden Tradwife-Bewegung auseinandersetzt, sondern auch die Risiken einer solchen Lebensweise wie finanzielle Abhängigkeit und Gewalt in der Beziehung aufdeckt. Ganz große Empfehlung!
Auch wenn das Ende des Buches uns diese Moral mit auf den Weg gibt, empfand ich das Buch doch recht anstrengend zu lesen.
Die Hauptperson war mir von Anfang an dermaßen unsympathisch, dass ich mich des Öfteren durch die Geschichte gequält habe.
Das Buch ist jedoch gut geschrieben/übersetzt, und die Zeitsprünge sind gut gesetzt. Durch die interessante Erzählweise habe ich das Buch dann doch nicht abgebrochen, sondern bis zum Ende gelesen - und da wurde ich mit einem guten Schluss belohnt.
Laura B, Buchhändler*in
Wow. Ich bin absolut begeistert von diesem Meisterwerk. Habe es auf eine Empfehlung hin gelesen und das erste Kapitel hat sich etwas gezogen (man muss ja aber auch erstmal die Situation und alle Personen kennenlernen) und ab danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Gerade die verschiedenen zeitebenen haben es nochmal spannender gemacht.
Buchhändler*in 1151096
Natalie lebt das perfekte Leben als christliche Hausfrau und Mutter auf einer großen Farm, einer perfekten Familie und einem perfekten Social-Media-Kanal. Doch nachdem ihre Produktionsassistentin kündigt, wacht sie auf einmal in ihrem (und doch nicht ihrem) Haus am Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Das ist Tradwife mal ganz anders. Sie ist für mich ein sehr unsympathischer Charakter, ihre Freundichkeit ist typisch amerikanisch immer gefaked, sie legt so viel Wert darauf, wie sie und ihre Familie auf andere wirken, dass sie fast wahnsinnig rüberkommt. Und immer Gott hier, Gott da, veraltete Moralvorstellungen, alles, was nicht ins christliche Weltbild passt ist Sünde. Aber genau dieser christliche Wahn und das Unsympathische macht die Geschichte so gut. Man denkt als Leser die ganze Zeit, dass ihr irgendwann diese Engstirnigkeit doch selbst auffallen muss, weil sie selbst so unter dem Druck leidet, immer pefekt sein zu müssen. Gefangen in ihren Idealen. Dieses Gefangensein beschreibt Burke so eindrucksvoll, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Ein topaktuelles Thema, kritisch, feministisch.
Buchhändler*in 1976523
Ich finde auf der einen Seite den Ausblick in das Innere einer Tradwife sehr interessant, aber den Twist etwas verstörend. Ich bin mir unsicher, wie ich das Buch dadurch allgemein finde.
Eine idyllische Farm, ein attraktiver Mann, viele Kinder und traditionelle Hausarbeit - Natalie lebt den Traum einer jeden Tradwife…zumindest bei Instagram. Bis sie eines Morgens in einem Haus aufwacht, dass ihres ist, aber irgendwie doch nicht. Ab diesem Punkt verwebt Burke geschickt Gegenwart, Vergangenheit und schließlich auch die Zukunft, die Handlung ist spannend, irgendwie rätselhaft, aber auch ziemlich abstrus, man muss definitiv bis zum Ende lesen, um Natalies Erlebnisse einordnen zu können.
Buchhändler*in 688650
Die Tradwifes sind ein großes Thema und so war ich sehr neugierig auf diesen Roman.
Spannend und teilweise erschreckend wird dieser Roman erzählt. Was wäre wenn die Instagramstorys Wirklichkeit werden...
Buchhändler*in 1779414
Für mich hat es ein bisschen gedauert, bis ich mich so richtig mit Yesteryear angefreundet habe. Ich fand den Schreibstil auf den ersten Seiten etwas uninspiriert und die Geschichte hat sich zunehmend im Kreis gedreht. Ca. ab der Hälfte nimmt das Buch allerdings richtig Fahrt auf und ich konnte mich gar nicht mehr davon lösen.
Natürlich wird implizit Kritik geübt an Tradwives und Selbstdarstellung auf Social-Media. Auch überholte Männlichkeitsideale und die vor allem männliche Empfänglichkeit für Verschwörungserzählungen finden ihren Platz.
Aber Yesteryear ist daneben eine unglaublich spannende und kreative Geschichte, die einfach gut unterhält. Daher eine klare Kaufempfehlung.
Delia S, Buchhändler*in
Yesteryear hat mich echt gepackt. Nach außen dieses perfekte Influencer Leben schöne Farm, glückliche Familie, alles geschniegelt und dann bröckelt die Fassade Stück für Stück. Genau das macht den Reiz aus.Man merkt schnell, dass hinter der heilen Welt viel mehr steckt.
Ich fand die Story spannend, weil sie zeigt, wie fake so ein perfektes Leben eigentlich sein kann. Gerade die Frage, was passiert, wenn plötzlich alles wegfällt, ist richtig gut umgesetzt. Man denkt beim Lesen öfter Würde das bei mir auch so laufen.
Kein ultra komplexer Roman, aber super unterhaltsam und mit genug Tiefgang, um hängen zu bleiben. Würde ich auf jeden Fall empfehlen
Nicole W, Buchhändler*in
Das ist ganz bestimmt ein Buch, was polarisieren wird. Erstmal gefällt mir das Cover und die Gestaltung generell gut, obwohl es da wohl einige Kritiken gibt.Jetzt zum Inhalt: Das Buch hat mich echt umgehauen. Es geht um Natalie, die ein Leben als Tradwife führt und dieses im Internet über Social Media stattfinden lässt. Dann gibt es einen Cut und das Leben findet auf einmal wirklich traditionell statt, so ganz ohne Annehmlichkeiten der heutigen Zeit. Es geht um so viel aktuelle Themen und dazu ist es bitterböse geschrieben. Man erfährt nach und nach, wie Natalie zu dem Leben kam und wie sie sich mit den einzelnen Familienmitgliedern so versteht. Die Auflösung hat mich etwas verstört zurück gelassen, aber war wirklich der Hammer.
Charlotte S, Buchhändler*in
Ganz großes Kino!
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem tag durchgelesen.
Erschreckend, aber unglaublich fesselnd
Das Buch funktioniert als Gedankenexperiment mit Biss: Was passiert, wenn die Tradwife-Fantasie Wirklichkeit wird? Burke nutzt die Zeitreise nicht als Science-Fiction-Gimmick, sondern als moralisches Werkzeug — eine unbarmherzige Konfrontation zwischen Inszenierung und Realität. Die erste Hälfte etabliert Natalies Instagram-Leben: die Performanz, die Lügen, die Brüchigkeit. Die zweite Hälfte ist eine psychologische Abwärtsspirale — Natalie muss kochen, putzen, gehorchen, ohne die Hilfe, die sie brauchte. Sie ist nicht die liebevolle Mutter, die sie vorgibt zu sein. Sie ist nicht die unterwürfige Ehefrau. Sie ist eine moderne Frau, die in einem System gefangen ist, das sie selbst romantisiert hat. Tonalität: Bitterböse, dunkel komisch, zunehmend beklemmend. Burke balanciert zwischen Satire und echtem Horror — die Absurdität wird zur Tragödie.
Zoe K, Buchhändler*in
Eine interessante Gegenüberstellung der Trad-Wife Bewegung zu der tatsächlichen Lebensrealität der Influencerin. Eine spannende Wendung des Geschehens mit einer unzuverlässigen Erzählerin, die einen in den Bann zieht und zu der man gleichzeitig eine gewisse Antipathie entwickelt. Insbesondere Caro Claire Burke‘s Idee und der Einsteig in das Buch haben mir sehr gefallen!
Buchhändler*in 1769221
Mich hat der Titel und der Klappentext angesprochen. Ich war von der Handlung sehr überrascht. Wie sich am Ende alles zusammenfügt... wirklich gut gemacht. Man rätselt die ganze Zeit mit und kann es sich nicht erklären. Und dann die Auflösung... hätte ich nie so gedacht. Der Aufbau der Geschichte und die Entwicklung der Figuren sind sehr gelungen. Die Rückblenden runden das Ganze ab. Toller Roman!
Tatjana L, Buchhändler*in
Dieses Buch ist ein ziemliches Genre-Spektakel!
Eine christliche Fundamentalistin und ihr Weg zur Unternehmerin als Online-Tradwife. Ein ständiger Clash zwischen Realität und Schein. Dann plötzlich: ein Leben wie die Siedler vor über 200 Jahren...
Der Plot-Twist ist spitze!
Großartig übersetzt von Dietlind Falk (auf deren neuen Roman ich mich auch schon freue!) der schnoddrige, manchmal fast gossenhafte Ton der Protagonistin bildet einen weiteren krassen Kontrast zwischen Traditionalität und Moderne.
Sabrina K, Buchhändler*in
Einfach spannend bis zum Schluß! Es hat mich von Anfang bis Ende abgeholt. Das Setting und die Story waren einfach super! Ich bin auc sehr froh, dass Anne hathaway sich dafür die Filmrechte gesichert hat. dadurch hat esnochmal immene verkaufspotenzial
Wahrscheinlich das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe! Spannend, zeitweise bittersüß-witzig, und vor allem ein sehr sehr wichtiges Buch, das unseren Zeitgeist perfekt einfängt!
Der Roman Yesteryear von Caro Claire Burke entführt seine Leserinnen und Leser in die fremde und zugleich erstaunlich vertraute Welt der weißen, streng christlich-konservativen evangelikalen Gemeinschaften im ländlichen Amerika.
Natalie stammt selbst aus einem solchen Milieu. Dank ihrer Intelligenz und ihres Ehrgeizes gelingt ihr der soziale Aufstieg: Mit einem Stipendium studiert sie an der Harvard University. Doch dort bleibt sie eine Außenseiterin. Immer wieder gerät sie mit ihren traditionellen Vorstellungen darüber, was eine „gute Christin“ und eine „gute Ehefrau“ ausmacht, mit ihren liberalen Kommilitoninnen aneinander.
Dann lernt sie Caleb kennen – Sohn einer reichen Politikerdynastie –, heiratet ihn nach kurzer Verlobung und beginnt ein Leben, das zunächst wie die Erfüllung ihrer Ideale erscheint. Dabei erkennt Natalie früh, dass Caleb weder besonders klug noch charakterlich stark ist und vor allem vom Geld seiner Eltern lebt. Finanziert durch die Schwiegerfamilie ziehen die beiden schließlich auf die Yesteryear Ranch, wo Natalies Karriere als erfolgreiche „Trad-Wife“-Influencerin ihren Anfang nimmt.
Mit perfekt inszenierten Videos, zwei Nannys und professioneller Unterstützung verkauft Natalie Millionen Followern die romantisierte Illusion eines traditionellen, gottgefälligen Landlebens. Doch dann kippt die Geschichte plötzlich ins Surreale: Natalie erwacht auf einer heruntergekommenen Ranch im 19. Jahrhundert. Die Kinder ähneln ihren eigenen, sind es aber nicht. Und Caleb wird zu genau jenem patriarchalen Mann, den sie sich immer gewünscht hat – dominant, rücksichtslos, gewalttätig.
Burke ist ein kluges und ausgesprochen unterhaltsames satirisches Debüt gelungen. Besonders faszinierend ist die Ich-Erzählerin Natalie: beängstigend unsympathisch, kalt, berechnend und gleichzeitig unglaublich fesselnd. Gerade diese Ambivalenz macht den Reiz des Romans aus.
Die satirische Zuspitzung funktioniert hervorragend, weil sie eine hochaktuelle Gegenwart aufs Korn nimmt: die romantisierte Inszenierung traditioneller Rollenbilder in sozialen Medien, verkauft als Idylle, Natürlichkeit und moralische Überlegenheit. Umso befriedigender ist die bitterböse Idee, eine solche Figur mit der tatsächlichen Härte des 19. Jahrhunderts zu konfrontieren.
Ein kluger, bissiger und äußerst unterhaltsamer Roman mit Suchtpotenzial – für mich eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Die geplante Verfilmung mit Anne Hathaway macht definitiv neugierig.
Buchhändler*in 2057187
Was zu Beginn sehr vorhersehbar und in seiner traurigen Bizarrheit fast harmonisch schien, wurde zu einer wilden Jagd ungeahnter Wendungen. Es fiel mir schwer, die Protagonistin zu mögen... aber mit der Zeit ist mein Mitgefühl mit ihr gewachsen.
Ein ungewöhnliches, schockierendes und sehr trauriges Buch.
Buchhändler*in 2043524
Eins meiner Guilty pleasures ist es, Content über Tradwifes zu gucken, deshalb wusste ich auch sofort, als ich von diesem Buch gehört habe, dass ich es lesen muss. Und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, ich hatte so viel Spaß!
Dieses Buch hatte alles, was ich am Tradwife-Content so mag. Die tausend Kinder, die diese Menschen bekommen, der Hass allen gegenüber, die keine Christen sind, und am allerwichtigsten, die ständige Doppelmoral! Die Familie hat sich so real angefühlt, es war perfekt.
Was mir nicht so gut gefallen hat, und deshalb gibt es auch nur vier Sterne, war irgendwas am Erzähltempo. Ich kann nicht genau erklären, was es war, aber der Mittelteil fühlte sich irgendwie komisch an. Trotzdem war die Handlung sehr spannend und ich wollte das Buch nicht weglegen.
Ein wirklich unterhaltsames Buch, wenn man, wie ich, solchen Menschen ein bisschen schadenfroh gegenüber ist :)
Buchhändler*in 604431
Dieser Roman ist mal was anderes! In Zeiten,in denen ein Social Media -Hype den nächsten jagt, ist er eigentlich dringend nötig. Mit einer fast schon zu rauhen Sprache rechnet die Autorin mit der amerikanischen Bigotterie à la " The Handmaid's Tale" ab. Hier wird die Gesellschaft da gepackt, wo es weh tut. Natürlich fragt man sich im Laufe des Romans, wie die Story enden wird, ohne dass ein SciFi- Roman daraus wird. Auch das ist der Autorin gut gelungen. Lediglich die harte vulgäre Sprache könnte eine ältere Leserschaft verschrecken.
4,5 von 5 Sternen – Ein Buch, das mich komplett überrascht und mitgerissen hat
Yesterhere Ranch hat mich wirklich umgehauen. Ich war erstaunlich schnell durch das Buch, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich klar, flüssig und fesselnd. Egal, ob die Handlung gerade in der Vergangenheit oder in der Gegenwart spielte – ich wollte immer sofort wissen, wie es weitergeht und habe Kapitel um Kapitel verschlungen.
Besonders beeindruckt hat mich die Figur Natalie. Die Autorin zeichnet sie als eine Frau zwischen verschiedenen Welten: Mutter, Hausfrau, moderne Influencerin und gleichzeitig eine gläubige Christin. Genau diese Gegensätze machen sie für mich so spannend. Was mir besonders gefallen hat, waren ihre inneren Gedanken, die immer wieder nach ihren Handlungen oder bestimmten Ereignissen eingeblendet wurden. Oft standen diese Gedanken in einem kompletten Kontrast zu dem Bild, das sie nach außen vermittelt hat. Ihre Wortwahl, ihre teilweise überraschend aggressiven oder urteilenden Gedanken und ihre ehrlichen inneren Monologe fand ich unglaublich menschlich, authentisch und oft auch sehr humorvoll. Ich musste mehrfach schmunzeln, weil ihre Gedankengänge so treffend und ehrlich dargestellt wurden.
Auch die Handlung selbst konnte mich immer wieder überraschen. Es passieren Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe – sowohl im Hinblick auf ihre Kinder und ihren Mann als auch auf die gesamte Entwicklung der Geschichte. Gerade diese Unvorhersehbarkeit hat das Buch für mich so spannend gemacht.
Außerdem fand ich die Kombination aus Moderne und Tradition sehr gelungen. Man bekommt interessante Einblicke in die Welt einer Influencerin und erfährt, was tatsächlich hinter der perfekten Fassade steckt und welche psychischen Belastungen damit verbunden sein können. Gleichzeitig spielt Natalies Herkunft und ihre Erziehung eine große Rolle. Besonders bewegend fand ich, wie sehr sie versucht hat, sich von bestimmten Mustern ihrer Vergangenheit zu lösen, letztlich aber feststellen musste, wie schwer es ist, sich vollständig davon zu befreien.
Natalie ist für mich ein starker, vielschichtiger Charakter. Trotz ihrer Fehler und Widersprüche habe ich sie sehr gemocht. Sie versucht, für ihre Familie da zu sein, für ihren Mann einzustehen und ihren eigenen Weg zu finden. Gerade diese Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und Menschlichkeit macht sie so interessant.
Insgesamt hat mich Yesterhere Ranch emotional sehr mitgenommen und hervorragend unterhalten. Ein Buch mit überraschenden Wendungen, starken Figuren, viel Tiefgang und einer Prise Humor. Für mich eine klare Empfehlung und starke 4,5 von 5 Sternen.
Natalie, Top Influencerin, führt das Leben einer Tradwife. Millionen folgen ihr und ihrer angeblich so perfekten Familie. Aber es ist nicht alles so wie es scheint. Sie beschäftigt Nannys für ihre 5 Kinder, hat eine Produzentin, die mit Natalie abgestimmt, das Leben der Familie in Szene setzt. Ihr Mann Caleb spielt eine eher untergeordnete Rolle in ihrem Leben, außer natürlich vor der Kamera. Im Grunde hält sie nicht viel von ihm.
Eines Morgens erwacht sie in der Vergangenheit, im letzten Jahrhundert und nichts ist mehr so wie es war. Kein Strom, kein Internet , keine Waschmaschine, nur ein Holzherd…..
Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit sowie den Weg in die traditionelle Rolle. Doch im Grunde ist sie keine echte Tradwife, denn sie hält die Zügel in der Hand , bestimmt, dirigiert und spielt eine Rolle. Nichts ist wirklich echt.
Teilweise empfand ich das Lesen etwas anstrengend, Natalie ist nicht unbedingt eine sympathische Frau. Trotz allem ein sehr zu empfehlender Roman.
Buchhändler*in 1212608
Selten habe ich einen Charakter so sehr gehasst und doch so sehr geliebt. In vielen Momenten taten mir alle Beteiligten einfach nur leid, am meisten die Kinder. Spannend, unterhaltsam, krass und eindrucksvoll bis zum Ende. Eins meiner Bücher des Jahres!
Buchhändler*in 1956002
Natalie ist eine Trad Wife, einer erfolgreiche Influencerin und verzaubert mit ihren Postings vom einfachen Leben ihre Fans. Auf Social Media scheint alles perfekt, doch dann wacht Natalie eines Tages in der Vergangenheit auf und ihr Trad Wife Lifestyle wird zur bitteren Realität.
Mir gefiel vorallendingen die Hintergrund Geschichte wie Natalie in die Rolle der Trad Wife gwschlüpft ist und die Rückblenden in Natalies Vergangenheit die schließlich zur Gegenwart führen.
Von mir eine klare Kaufempfehlung!
Buchhändler*in 1567466
Unfassbar gut und fesselnd! Selten ein so gutes Buch gelesen mit spannenden Erzählstil und unfassbar gut geschriebenen Charakteren.
Buchhändler*in 1511619
Mir fehlen ein wenig die Worte. Ich wusste worauf ich mich bei diesem Buch einlasse (dachte ich zumindest) und dennoch hat es mich vollkommen unerwartet getroffen und das auf die bestmögliche Art. Angefangen als ein "könnte interessant sein" hin zu einem "dieses Buch ist absolut großartig".
Obwohl sich das Buch in der Mitte etwas gezogen hat, war ich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Natalies Art und Weise, die es unmöglich macht sie zu mögen, zieht einen derartig in den Bann, dass das Buch wegzulegen nahezu unmöglich ist.
Über das gesamte Buch hinweg habe ich Theorien und Vermutungen aufgestellt und hatte wirklich Angst, dass das Ende mich enttäuschen würde. Ich habe zahlreiche Meinunge gehört, die genau so empfunden haben, aber für mich war es das absolute Gegenteil. Ich wüsste nicht, wie man es besser hätte machen können.
Und wer mit der Thematik aus kritischer Perspektive vertraut ist wird auch die Anlehnungen an echte Influencerinnen erkennen.
Ein must-read!
Buchhändler*in 1499613
"Yesteryear" von Caro Claire Burke, ein wirklich gelungener Debütroman.
Inhalt:
Die Influencerin Natalie hat eine große Fangemeinde. Sie zeigt ihr Leben als "Tradewive" auf der Yesteryear Ranch. Es geht ihr um traditionelle Werte wie, Selbstversorgung, eine klassische Rollenverteilung und wie man als perfekte Hausfrau und Mutter lebt.
Aber was würde passieren wenn ihre Follower zu sehen bekommen, wieviel Hilfe sie hinter den Kullisen bekommt? Das z.B. Nannies die Kinder erziehen und Erntehelfer die Farm betreiben? Oder bemerken würden, das Natalie gar nicht zu fromm ist?
Caro Claire Burke hinterfragt die "Schein"welt der Influencer, das Phänomen der "Tradewives". Auch die konservativen Ansichten der Christen in Amerika wird kritisch gesehen.
Ein wirklich gelungener Debütroman, mit einer Hauptfigur, die man aus tiefsten Herzen verabscheue kann. Dazu ein sehr überraschendes Ende, das ich so nicht hab kommen sehen.
Buchhändler*in 2088317
Ein sehr gutes, ungewöhnliches Buch. Dies ist eines der Bücher, mit denen man nicht gerechnet, aber nachdem man es gelesen hat, merkte, dass genau so ein Buch bisher gefehlt hat.
Sprachlich lässt sich das Buch sehr gut lesen, es entsteht ein guter Lesefluss. Die Handlung wird konsequent aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, was natürlich Lücken für den Leser offenlässt. Dies ist für mich aber eine der Stärken des Romans, dass eben nicht alles aufgelöst wird, sondern den Leser mit Fragen zurücklässt und ihn zwingt darüber nachzudenken.
Der Roman ist auf der einen Seite zynisch, unterhaltsam, lustig, aber auch sehr traurig. Es werden viele Fragen, Probleme und Strömungen der Gegenwart angesprochen, was natürlich eine Bindung zum Leser schafft. Durch das sehr überraschende Ende, wird der Leser regelrecht geschockt, was natürlich den Eindruck, welches der Roman hinterlässt, nochmals verstärkt.
Ich kann diesen Roman nur jeden empfehlen, denn er ist etwas Neues, Spannendes, und in meinen Augen auch wichtig, da er sich mit den Problemen unserer Zeit auseinandersetzt.. Ich kann verstehen, wenn er nicht jedem gefällt, aber jeder sollten ihn gelesen haben.
Ich liebe es, wie bissig und pointiert die Autorin eine Geschichte erzählt, die in einem sanften Crescendo auf ihren Höhepunkt zusteuert, ohne dabei an Sogkraft zu verlieren. Ein toller Roman, der sowohl auf als auch zwischen den Zeilen funktioniert und sicherlich nachwirken wird.
Mira Theresia K, Buchhändler*in
In ihrem Romandebüt „Yesteryear“ entlarvt Caro Claire Burke die Widersprüche der Tradwife-Bewegung: Die narzisstische Tradwife- und Momfluencerin Natalie lebt mit ihrem Mann Caleb und ihren Kindern auf einer scheinbar idyllischen Farm in Idaho – bis sie eines Tages im Jahr 1855 erwacht. Plötzlich ist ihr Leben auf die harten Realitäten einer Pionierfrau reduziert: ohne moderne Freiheiten, ohne Selbstbestimmung, nur noch geprägt von Arbeit und Unterordnung.
Burke springt zwischen Zeitebenen, webt surreale Szenen ein und hält eine bedrohliche Spannung aufrecht – ein Soft-Thriller mit satirischem Biss und einem doch überraschenden Ende.
„Yesteryear“ ist eine scharfsinnige Gesellschaftskritik, die die dunklen Seiten von Social Media entlarvt: die ungefragte Inszenierung von Kindern, den Druck, dem sich Frauen heute ausgesetzt sehen, die Gefahr rechtspopulistischer Propaganda und die Sehnsucht nach einem vermeintlich „einfachen“ Leben – basierend auf überholten, patriarchalen Werten.
Die Autorin zeigt auf, wie schnell scheinbar harmlose Ideale in Alpträume umschlagen können. Trotz der scharfen Kritik liest sich das Buch leicht und zugänglich – eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Denkanstoß.
Buchhändler*in 1452932
Natalie lebt in ihrer perfekten Internetblase. In ihren Videos präsentiert sie ihren Follower/ innen das perfekte Leben, als die perfekte Mutter und Hausfrau, auf ihrer traumhaften Farm.
Doch eines morgens wacht sie auf und all der Komfort ist verschwunden und ihr Leben gestaltet sich, wie das einer amerikanischen Farmersfamilie im 18. Jahrhunder.t
Der Leser weiß zunächst nicht, was es mit dieser Veränderung auf sich hat.
Aber nach und nach bröckelt der schöne Schein.
Natalie ist als Protagonistin nicht grade die Sympathieträgerin und doch fiebert man mit und sieht ihr zu, wie sie in ihrem Leben und ihrer Familie die Fäden zieht und gleichzeitig ist klar, dass alles nur Show ist.
Man kann es schwer aus der Hand legen, denn erst am Ende fügen sich alle Fäden und Ungereimtheiten zu einem Ganzen.
Absolutes Lesehighlight!
Silke K, Buchhändler*in
Yes, Yes, Yesteryear!
Das Leben von Natalie, die als "Tradwife" mit Mann (Cowboy), Kindern (vielen) und Farm (groß) auf Instagram ein Millionenpublikum unterhält, zog mich in seinen Bann. Denn plötzlich platzt Natalies "Blase" und sie findet sich in einem wahrgewordenen Albtraum wieder, Ihre Farm ist nicht mehr die moderne, schöne Farm, in der sie lebt. Es ist, als sei sie plötzlich in ein anderes Jahrhundert abgetaucht.
Was ist passiert? Wie konnte ihr paradiesisches Leben zerplatzen? Das versucht sie, herauszufinden. Doch ihre Familie (die irgendwie anders aussieht...) ist keine Hilfe. Kann es ihr gelingen, zu fliehen?
Großartige Idee, toller Plot-Twist!
Buchhändler*in 2046721
Mich hat vor allem das Thema "Tradwife" und diese vermeintlich heile Welt angesprochen. Beim Lesen war mir schon sehr schnell klar, dass ich die Protagonistin nicht leiden kann, aber ich konnte das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen. Es ist wirklich gut und flüssig geschrieben und ich hätte nie gedacht, worin das Ganze endet.
"Was sind Tradwifes?"
Diese Frage stellt sich nicht nur Clementine - ältestes Kind der Hauptfigur Natalie - sondern auch viele potentielle Leser:innen.
In den USA sind diese jedoch bereits weithin bekannt. Junge, hübsche, weisse, christliche Frauen, die nach aussen hin ein Leben aus dem 19. Jahrhundert führen. Frauen kümmern sich um Haus und Familie und gebären ein Kind nach dem anderen, Männer sorgen für Sicherheit, Finanzen und - nunja, mehr Kinder.
Dass dahinter eine riesige Maschinerie inklusiver Hilfskräfte steckt und alles deutlich mehr Schein als Sein ist, verstecken diese Frauen natürlich geschickt. Schliesslich ist es ihr Job die Illusion einer heilen Welt aus der guten alten Zeit zu verkaufen.
Mit der Zeit bekommen einige von Natalies Followern jedoch mit, wie es in Wirklichkeit auf der Yesteryear-Farm aussieht.
Als sie dann eines morgens wirklich in der Vergangenheit aufwacht stellt sich die Frage: Wer ist verantwortlich? Ihre Familie? Stalker? Medikamente?
Yesteryear ist ein packendes Buch was sowohl den Fantasien der Rechtspopulisten in den USA, als auch Social Media im Gesamten einen unangenehmen Spiegel vorhält.
Stefanie W, Buchhändler*in
Natalie Heller Mills ist ein sogenanntes Tradwife. Sie wohnt mit ihrem Mann, fünf Kindern und zwei Nannys auf einer Farm und postet über ihr scheinbar makelloses Leben. Tausende Menschen folgen ihr auf Instagram. Eines Tages erwacht sie und ihr Leben scheint 200 Jahre zurückversetzt zu sein. Es gibt keinen Strom, das Essen muss über dem Feuer gekocht werden und die Wäsche mit der Hand gewaschen.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen und abwechselnd wird von diesen erzählt. Es liest sich sehr leicht und flüssig, auch wenn es kein leichtes Thema ist und ich konnte es nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die zwei Ebenen zusammengeführt werden. Mit dem Ende hatte ich dann allerdings nicht gerechnet. Ich persönlich fand es zwar traurig, es hat aber sehr gut zur Geschichte gepasst. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Buchhändler*in 1375206
Eine unglaubliche wichtige Lektüre, welche die Problematik in diesen Weltvorstellungen und politischen Dimensionen greifbar macht. Die Verbindung traditioneller konservativer Ausrichtungen, verpackt in ein sympathisches Format auf Social Media ist eine gefährliche Mischung. Das Buch zeigt auf eine interessante Weise dieses Problem auf, welches vor allem in den Staaten vorkommt, aber auch hier zulande in ähnlicher Form immer weiter an Fahrt aufnimmt. Dieses Buch ist besonders heute äußerst relevant!
Kirsten O, Buchhändler*in
Ein unglaublich guter Roman über Influencwr, Social Media, amerikanische Tradewifes,
Eine packende Geschichte, die unter due Gaut geht und noch lange nachhallt..
Dieses Buch hatte eine krasse Sogwirkung auf mich!!! Habe es es sowohl gelesen , als auch gehört, je nachdem wozu ich gerade Zeit hatte - und es war einfach so gut: literarisch top, der Plot aber sowas von einzigartig und spannend bis zum Schluss! Jahreshighlight!
Bis zum Ende des Buches konnte ich nicht genau sagen, wie ich es finde und ob ich es empfehlen würde. Jetzt hatten meine Leseeindrücke ein paar Tage Zeit zum Verdaut-werden und mir ist klar geworden, ich bin großer Fan von "Yesteryear". Nicht nur der Schreibstil und die Konstruktion der Geschichte fand ich sehr gut sondern auch, dass die Geschichte zum Nachdenken und Besprechen anregt. Top.
Buchhändler*in 917140
Yesteryear war ein wilder Ritt. Vorab eine großartige, zugrunde liegende Übersetzung!
Die Protagonistin war keineswegs sympathisch, zwischenzeitig entwickelt man Mitgefühl, da ihre Aussagen so gar nicht mit ihren Gedanken übereinstimmen. Den Plot aufzuteilen in Gegenwart und Vergangenheit fand ich spannend. Am meisten beeindruckt jedoch hat mich der Plottwist zum Ende des Buches. Ich hatte Vermutungen, die sich aber nicht bestätigt haben, so kam der Schluss doch überraschender. Wenn der Markt nun weitere Trad-Wife-Bücher und Plots bringt, ist Yesteryear der Türöffner, an dem sich alle messen müssen.
Lisbeth K, Buchhändler*in
Natalie inszeniert auf Instagram das perfekte Tradwife-Leben: idyllische Farm, liebevoller Ehemann, glückliche Kinder – alles wirkt makellos. Doch hinter der Kamera bröckelt die Fassade. Als sie eines Tages aufwacht und plötzlich der gesamte Luxus verschwunden ist – keine Nannys, kein Komfort, keine Sicherheit – beginnt ihr scheinbar perfektes Leben zu kippen. Was ist passiert?
Auch wenn Natalie als Figur nicht unbedingt Sympathiepunkte sammelt, entwickelt die Geschichte schnell einen Sog. Man will wissen, wie es dazu kommen konnte – und wie es weitergeht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, gleichzeitig aber spannend genug, um einen dranzubleiben zu lassen.
Christine B, Buchhändler*in
Natalie führt ein scheinbar perfektes Tradwife-Leben. Fünf Kinder ( das sechste ist unterwegs), eine Farm, zwei Nannys, eine Social-Media-Produzentin und ein Ehemann, der seine Cowboystiefel nur zur Show trägt. Doch eines Morgens wacht Natalie auf - uns nicht ist mehr so wie am Tag zuvor. Das Haus ist heruntergekommen, es ist eiskalt, und fünf Kinder rufen nach ihr. Doch diese Kinder sind nicht ihre. Oder doch? Langsam dämmert ihr, das sie im Jahr 1855 gelandet ist-und das Original-Tradwife-Leben am eigenen Leib spürt. Burke spielt meisterhaft mit den Sympathien. Mal war ich Natalie zugetan, im nächsten Moment tut oder sagt sie etwas dermaßen Unsympathisches, dass ich sie am liebsten auf den Mond schießen möchte. Doch genau das macht den Roman so fesselnd und aktuell. Yesteryear ist politisch, skurril und hochunterhaltsam-eine Achterbahnfahrt durch die Realität eines Lebensmodells, das viele heute romantisieren, ohne seine Härte zu kennen. Mein Highlight in diesem Jahr bisher.
"Yesteryear" ist ein Buch, das mich genauso gefesselt hat, wie "Handmaids Tale" (Der Report der Magd) vor etlichen Jahren. Die Beurteilung der heutigen Situation von Frauen egal ob traditionell oder Karriere-Frau ist in ihrer Analyse sezierend und bissig. Beide sind Getriebene und werden durch die sozialen Medien und falsche Vorbilder aufeinander gehetzt.
Hinzu kommt noch die Macht der sehr konservativen, stark religiösen Gruppen, die die Rolle der traditionellen Frau, "Tradwife" ebenfalls für ihre Zwecke einsetzen.
Dahinter stehen politische Machtinteressen, die mögliche Errichtung eines klerikalen Staates und da ist dann wieder die Nähe zu Atwood.
Die Autorin beschreibt die Hauptperson in verschiedenen Zeitebenen, die in schnellem Tempo aufeinander folgen, es liest sich wie ein Film. Großartig!
Buchhändler*in 559288
Ein süchtigmachender Pageturner, trotz ausnahmslos unsympathischer Figuren. Knackige Satire über das Tradwife und Social Media Leben im mittleren Western der USA. Unbedingte Leseempfehlung.
Ema H, Buchhändler*in
Ein tolles Buch mit einer interessanten Idee. Der Schreibstil hat mir besonders gefallen, da es sich so flüssig lesen lässt und die Handlung nicht unnötig verkompliziert worden ist. Mit der Protagonistin bin ich leider nicht so warm geworden, dennoch fand ich ihre Gesschichte sehr spannend. Ich empfehle das Buch definitiv weiter.
Der wohl meistbesprochene Roman des… Jahres? Yesteryear nimmt sich einem höchstaktuellen Thema an, der Rise of Tradwife Glorifizierung als alt-right Pipeline. Spannend umgesetzt mit krassen Erkenntnissen und Momenten, in denen einem einfach nur der Mund aufstand. Besonders das Ende hat es bestätigt und den gesamten Roman politisch perfekt in die aktuelle Debatte eingeordnet.
Buchhändler*in 1558578
Meiner Meinung nach wird dieses Buch dem Hype durchaus gerecht! Die Prämisse klingt absolut vielversprechend und es ist mal was neues!
Ich fand das Buch spannend und unangenehm. Aber genau das sollte auch so sein. Man findet die Protagonistin unsypmathisch und trotz alle dem will man weiter lesen. Eine gelungene Kritik an den sozialen Medien und an alle "trad wifes".
Victoria W, Buchhändler*in
Man kann die Protagonistin einfach nur hassen. Caro Burke hat hier wirklich einen nicht liebenswerten Charakter perfekt getroffen. Zuerst musste ich etwas an die Influencerin Ballerina Farm denken. Das Storytelling und das Szenario ist so kreativ und interessant. Werde das Buch weiter empfehlen.
Buchhändler*in 1179054
Ich habe mich ein bisschen schwer getan in das Buch reinzukommen, weil die Protagonistin wirklich nicht sympathisch ist. Weder Online-Natalie, noch Offline-Natalie.
Aber es lohnt sich dran zu bleiben. Man lernt sie immer besser kennen und das Buch entwickelt einen Sog, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt.
Buchhändler*in 1997414
Ich hatte große Erwartungen an Yesteryear und wurde nicht enttäuscht. Zwar fand ich das Buch stellenweise etwas anspruchsvoll, weil die Sichtweise der Protagonistin sehr speziell ist und man sich wirklich auf sie einlassen muss. Was ehrlich gesagt gar nicht so einfach war, denn sie ist ein echtes Biest, wie es im Buche steht!
Der Plot hat mir insgesamt gut gefallen. Er hat mich zwar nicht komplett umgehauen, aber vielleicht muss ich die Geschichte auch erst noch ein wenig sacken lassen. Was ich allerdings großartig fand: Ich konnte die Auflösung überhaupt nicht vorhersehen. Die ganze Zeit über habe ich gerätselt, wie dieses Mysterium am Ende aufgelöst werden würde.
Buchhändler*in 541036
Dieses Buch hat mich total verwirrt.
Einerseits ist es wirklich spannend, andererseits hat es Längen (von denen ein paar notwendig sind für das Ende)
Genauso ambivalent empfinde ich die Personen, vor allem Natalie.
Insgesamt bin ich froh, daß ich bis zum total überraschenden Ende dran geblieben bin. Das ist echt der Hammer!
Ich empfehle dieses Buch – aber mit einer Portion Geduld.
Anja Z, Buchhändler*in
Yesteryear hat mir richtig gut gefallen.
Unterschiedlich Erzählebenen, tolle sprachliche Extravaganzen.
Ich habe das Buch als Schmöker gelesen und war bestens unterhalten.
Gebine S, Buchhändler*in
Ein Buch für Diskussionen!
Dieses Buch hat mich beim Lesen an die Grenze gebracht aber ich musste es zu Ende lesen!
Ich dachte, wie kann diese Frau einfach alles weg werfen, was Frauen über Jahrhunderte erkämpft haben, für ein Leben mit Kirche, Küche, Kindern.
Andere mögen sagen, man muss diesen Influencerinnen ja nicht folgen. Sie verdienen nur ihr Geld damit. Wirklich?
Das Ende hält jedenfalls ein krasse Wendung parat.
Machen Sie sich selbst ein Bild!
Judith B, Buchhändler*in
Was für ein Roman! Sarkastisch, unterhaltsam, gesellschaftskritisch und überaus amüsant!
Caro Claire Burke gelingt es perfekt, die romantische Idee des selbstversorgenden Farmlebens und die Inszenierung der Instagram Welten zu sezieren und offenzulegen. Ihr Blick ist scharf und sie schreibt amüsant, wobei einem das Lachen mehr als einmal im Halse steckenbleibt.
Einfach toll.
Annika R, Buchhändler*in
Das Leben von Natalie Heller Mills scheint perfekt, doch Ereignisse überschlagen sich und plötzlich ist nichts mehr so wie es mal war... Die Hauptfigur ist keineswegs ein sympathischer Mensch, aber in ihre Psyche abzutauchen hat trotzdem oder vor allem deshalb Spaß gemacht. Die Autorin springt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart und hat mich so total gefesselt. Absolut spannend!
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