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Yesteryear
Roman - Vom NYT-Nr.1 Bestseller zum SPIEGEL-Bestseller – jetzt auch auf Deutsch
von Caro Claire Burke
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Erscheinungstermin 29.04.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Mit bedrucktem Transparentumschlag und hochwertig veredeltem Bezug.
Natalie Heller Mills hat alles: eine malerisch renovierte Farm, fünf Kinder, die um ihre Liebe buhlen, und einen Mann, der in Cowboystiefeln immerhin eine gute Figur abgibt. Vom Sauerteig bis zur Kindererziehung, nichts scheint ihr zu misslingen. Kein Wunder also, dass Millionen von Menschen ihr folgen, ihre Videos schauen, ihre Bilder anklicken. Sie gibt ihnen das, was sie wollen: eine heile Welt. Skandale werden unter den Teppich gekehrt, da, wo sie hingehören. Doch eines Tages wacht Natalie auf und sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Was wäre, wenn sie keine Nannys beschäftigen könnte, es keine helfenden Hände auf der Farm gäbe, kein Produktionsteam? Was wäre, wenn sie auf einmal das Leben führen müsste, das sie immer vorgetäuscht hat? »Caro Claire Burke hat mit »Yesteryear« einen genial bösen Roman über das Phänomen der Tradwives geschrieben.« ZEIT online »Eine so geniale wie ausgefallene Warnung, dass nicht alles wahrwerden sollte, was wir uns wünschen.« New York Times »Eine der klügsten literarischen Betrachtungen von Weiblichkeit und den sozialen Medien.« Vogue »Yesteryear packt einen bei der Kehle und lässt nicht mehr los.« Anne Hathaway »The Stepford Wives meets The Handmaid's Tale « Hannah Deitch
Große Verfilmung mit Anne Hathaway (Der Teufel trägt Prada) in Vorbereitung.
Mit bedrucktem Transparentumschlag und...
Marketing-Plan
Umfangreiche Marketingoffensive für den Trend- und Gesellschaftsroman 2026.
Umfangreiche Marketingoffensive für den Trend- und Gesellschaftsroman 2026.
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783453275355 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 464 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Jasmin P, Buchhändler*in
Ich habe mich entschieden, YesterYear zu lesen, weil die Inhaltszusammenfassung interessant klang. Was die Geschichte tatsächlich für ein wilder Ritt werden würde, hat mich komplett aus den Socken gehauen. Große, große Empfehlung.
Zur Geschichte: Nathalie träumt, als gute Christin, einen traditionellen Haushalt mit vielen Kindern, einem tollen Mann und einer Ranch zu führen - für Instagram und ihre Follower/innen.
Dafür vergisst sie, was für Konsequenzen das für andere hat, vergisst sich selbst und auch, was echt ist und was nicht.
Als sie dann eines Morgens in einer Welt aufwacht, die ihre ist, aber irgendwie anders, nimmt alles seinen Lauf.
Das einzige was mich zum Ende hin gestört hat, war, wie oft wirklich degradierende Beleidigungen Frauen gegenüber gefallen sind, dafür also schon eine Triggerwarnung.
Kathrin G, Buchhändler*in
Tradwives sind mir irgendwie suspekt und dieses Buch ändert daran nichts. Natalie ist ein Tradwife aus Überzeugung und promotet ihr Leben über ihren erfolgreichen Instagram-Account. Eines Morgens wacht sie auf und ist gezwungen, ohne moderne Hilfsmittel tatsächlich so ein Leben zu führen. Auf zwei Zeitebenen folgen wir Natalie und kommen Schicht für Schicht zum Kern.
Natalie ist keine sympathische Person und manchmal tue ich mich mit unlikeable characters schwer, aber hier habe ich mit Spannung verfolgt, wie sie tickt. In zwei Tagen habe ich das Buch weggesuchtet. Das Ende ging in die Richtung, die ich erwartet habe, war aber dann doch anders und überraschend.
Buchhändler*in 1177155
Ein großartiges Buch, welches einem mal wieder aufzeigt, dass vieles mehr Schein als Sein ist, was einem so auf Social Media begegnet! Gerade zu dem aktuellen Thema Tradwifes, welches ja immer öfter in den surrealen Vordergrund rückt und sehr glorifiziert wird! Tolles Buch, dass jeder mal gelesen haben sollte!
Elena V, Buchhändler*in
Was für ein großartiges Buch.
Ich hab es verschlungen! Auf der Yesteryear Farm treffen Himmel & Hölle aufeinander, Nathalie ist eine perfekte und fürchterliche Protagonistin, die Zeitsprünge sind toll inszeniert.
Eine ganz ganz große Empfehlung!
Faszinierend - diese Heldin war mir ziemlich schnell SEHR unsympathisch. Aber die Geschichte ist cool und nimmt mittendrin nochmal Fahrt auf, bis zum überraschenden, fast schmerzhaften Ende. Alle meine Vorurteile die gesellschaftlichen Verhältnisse in den USA betreffend werden bestätigt. Good white christians? Liars!
Buchhändler*in 598683
Verstörend, gesellschaftskritisch und zum Nachdenken anregend: Dieser Roman hat mich hat mich nicht mehr losgelassen und noch lange beschäftigt.
Natalie lebt mit ihrem Mann und ihren sechs Kindern auf der Yesteryear Farm. In den sozialen Medien zeigt sie sich als eine Frau, der alles mühelos zu gelingen scheint. Egal ob die Erziehung ihrer Kinder oder das Backen des perfekten Sauerteigbrotes. Doch ist diese heile Welt tatsächlich so wie sie scheint?
Eines Tages wacht sie auf und muss feststellen, dass ihre Nannys weg sind, sie die Berge Wäsche per Hand waschen muss und ihr Mann sie ganz anders behandelt als sonst. Ab diesem Moment konnte ich das Buch endgültig nicht mehr aus der Hand legen und bin nur noch durch die Seiten geflogen, weil die Geschichte so intensiv und packend erzählt wird. Eine klares Jahreshighlight für mich.
Buchhändler*in 515620
Yesteryear hat mich sowohl emotional als auch gedanklich völlig überwältigt.
Die Geschichte um Natalie, die das scheinbar perfekte christliche Tradwife-Leben auf Instagram lebt, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Hinter dem perfekten Instagram Feed verbirgt sich eine völlig andere Realität: ihre Ehe ist am Zerbrechen und ihre Kinder werden vor die Kamera gezerrt. Doch als sie eines Tages in einer andere Realität aufwacht, erfährt sie, wie brutal und einschränkend das tatsächliche Tradwife-Leben ist.
Natalie ist eine nicht sonderlich sympathische Protagonistin und ich habe sie so gern wachrütteln wollen, aber gleichzeitig habe ich so viel Mitleid für sie empfunden. Wir erfahren viel aus ihrer Kindheit und Jugend, was ihrem Charakter sehr viel Tiefe verleiht und ansatzweise erklärt, wie es zu ihrer Obsession von Perfektion kommen konnte. Durch ihre Geschichte wird aber besonders deutlich, wie toxisch das Tradwife-Phänomen ist und wie schädlich es sein kann, Kinder in die Welt der sozialen Medien zu drängen.
Das Buch ruft zu einem dringenden Umdenken auf, denn es erinnert uns daran, wie wichtig die Privatsphäre und das Wohl unserer Kinder ist. Zeitgleich zeigt es, dass hinter der Scheinwelt auf den Sozialen Medien nicht alles so perfekt ist, wie es scheint und vieles inszeniert und geschönt ist.
Während die Autorin eine so wichtige Message vermittelt, hat sie einen wunderschönen Schreibstil, der einerseits sehr angenehm und schnell zu lesen ist, aber gleichzeitig auch so viele Emotionen vermittelt. Sie hat mich mit ihren Worten so sehr gefesselt und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Das Ende ist chaotisch, intensiv und sehr hart. Es hat mich zunächst verwirrt und irgendwie nicht ganz befriedigt, aber letztendlich fand ich es wirklich fanstastisch. Es passt perfekt zu dieser Geschichte und hinterlässt einen starken, bleibenden Eindruck, der uns alle wachrütteln sollte.
FAZIT
Yesteryear ist ein fantastisches Buch, das mich noch lange beschäftigen wird. Die Autorin kritisiert eindrücklich das Tradwife-Phänomen und hat mit ihrem angenehmen und emotionalen Schreibstil eine sehr fesselnde und wichtige Geschichte geschrieben. Obwohl die Protagonistin alles andere als sympathisch ist, hat mich das Buch sehr berührt und nicht mehr losgelassen. Die Handlung ist intensiv, hart und ungeschönt, aber genau dadurch ruft sie zu einem so dringenden Umdenken auf.
Für alle, die das Tradwife-Phänomen kritisch sehen und gerne eindringliche, unhinged Bücher mit unsympathischen Protagonist:innen lesen und für alle, die die Scheinwelt auf Social Media satt sind.
Charlotte K, Buchhändler*in
Einfach nur wow!
Ich hätte beim Beginnen dieses Buches nie gedacht, dass es mich derart in seinen Bann ziehen würde. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, was vor allem auch an den zwei "Perspektiven" lag und man wissen wollte, wie es jeweils weitergeht.
Dazu kommt das topaktuelle Thema der Tradwife-Bubble, die auf Instagram sowohl international als auch in Deutschland immer mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch erfährt. Doch sind diese "traditionellen Werte" und ein ihnen entsprechendes Leben wirklich das, was uns in dieser schnelllebigen Zeit glücklicher machen würde?
Besonders spannend fand ich außerdem den Blick hinter die Kulissen der schillernden Influencer-Fassade und wie bereits Kleinigkeiten diese zum Einsturz bringen können.
Für mich ein klares Jahreshighlight, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Aktuell, spannend und schonungslos ehrlich.
Das Buch, das jede(r) lesen sollte! Ganz großes Lesekino und direkt am Puls der Zeit.
Neele W, Buchhändler*in
Holy moly, das Buch war abgefuckt aber echt gut.
gegen ende dachte ich, sie träumt das ganze nur und dann bäm.
ich bin echt umgehauen, so eine Frau wie Natalie wünscht man sich wohl kaum, aber auch einen mann wie caleb nicht. hier gibt es kein komplett gut oder böse, es sind viele dunkle graue töne, die noch dunkler werden. wie wäre das leben wohl verlaufen, hätten die beiden sich nicht kennengelernt? Glücklich wären sie wahrscheinlich trotzdem nie geworden, aber vermutlich kein so außerordentlich verrücktes leben zusammengestellt
Buchhändler*in 991827
Die Tradwife-Influencerin Natalie zeigt auf Social Media das idyllische Leben auf ihrer Farm und ist dabei die perfekte und traditionelle Ehefrau und Mutter. Doch hinter den Kulissen gibt es eine Regisseurin, die den Content geschickt schneidet, zwei Nannys, die den Großteil der Kindererziehung übernehmen, und wachsendes Konfliktpotential zwischen Natalie und ihrer ältesten Tochter, die langsam keinen Bock mehr auf das Ganze hat. Trotzdem hält die Influencerin krampfhaft an ihrer Social-Media-Illusion fest - bis sie eines Morgens im 19. Jahrhundert aufwacht. Ohne Strom, Heizung und fließendes Wasser muss sie plötzlich tatsächlich die Rolle einer traditionellen Hausfrau einnehmen, was ohne moderne Hilfsmittel gar nicht so einfach ist, wie sie es ihren Followern immer gezeigt hat...
"Yesteryear" ist eine meiner unverhofften Entdeckungen dieses Jahr! Ein unglaublich wichtiges, brandaktuelles und starkes Buch, das sich nicht nur mit der immer größer werdenden Tradwife-Bewegung auseinandersetzt, sondern auch die Risiken einer solchen Lebensweise wie finanzielle Abhängigkeit und Gewalt in der Beziehung aufdeckt. Ganz große Empfehlung!
Auch wenn das Ende des Buches uns diese Moral mit auf den Weg gibt, empfand ich das Buch doch recht anstrengend zu lesen.
Die Hauptperson war mir von Anfang an dermaßen unsympathisch, dass ich mich des Öfteren durch die Geschichte gequält habe.
Das Buch ist jedoch gut geschrieben/übersetzt, und die Zeitsprünge sind gut gesetzt. Durch die interessante Erzählweise habe ich das Buch dann doch nicht abgebrochen, sondern bis zum Ende gelesen - und da wurde ich mit einem guten Schluss belohnt.
Laura B, Buchhändler*in
Wow. Ich bin absolut begeistert von diesem Meisterwerk. Habe es auf eine Empfehlung hin gelesen und das erste Kapitel hat sich etwas gezogen (man muss ja aber auch erstmal die Situation und alle Personen kennenlernen) und ab danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Gerade die verschiedenen zeitebenen haben es nochmal spannender gemacht.
Buchhändler*in 1151096
Natalie lebt das perfekte Leben als christliche Hausfrau und Mutter auf einer großen Farm, einer perfekten Familie und einem perfekten Social-Media-Kanal. Doch nachdem ihre Produktionsassistentin kündigt, wacht sie auf einmal in ihrem (und doch nicht ihrem) Haus am Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Das ist Tradwife mal ganz anders. Sie ist für mich ein sehr unsympathischer Charakter, ihre Freundichkeit ist typisch amerikanisch immer gefaked, sie legt so viel Wert darauf, wie sie und ihre Familie auf andere wirken, dass sie fast wahnsinnig rüberkommt. Und immer Gott hier, Gott da, veraltete Moralvorstellungen, alles, was nicht ins christliche Weltbild passt ist Sünde. Aber genau dieser christliche Wahn und das Unsympathische macht die Geschichte so gut. Man denkt als Leser die ganze Zeit, dass ihr irgendwann diese Engstirnigkeit doch selbst auffallen muss, weil sie selbst so unter dem Druck leidet, immer pefekt sein zu müssen. Gefangen in ihren Idealen. Dieses Gefangensein beschreibt Burke so eindrucksvoll, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Ein topaktuelles Thema, kritisch, feministisch.
Buchhändler*in 1976523
Ich finde auf der einen Seite den Ausblick in das Innere einer Tradwife sehr interessant, aber den Twist etwas verstörend. Ich bin mir unsicher, wie ich das Buch dadurch allgemein finde.
Eine idyllische Farm, ein attraktiver Mann, viele Kinder und traditionelle Hausarbeit - Natalie lebt den Traum einer jeden Tradwife…zumindest bei Instagram. Bis sie eines Morgens in einem Haus aufwacht, dass ihres ist, aber irgendwie doch nicht. Ab diesem Punkt verwebt Burke geschickt Gegenwart, Vergangenheit und schließlich auch die Zukunft, die Handlung ist spannend, irgendwie rätselhaft, aber auch ziemlich abstrus, man muss definitiv bis zum Ende lesen, um Natalies Erlebnisse einordnen zu können.
Buchhändler*in 688650
Die Tradwifes sind ein großes Thema und so war ich sehr neugierig auf diesen Roman.
Spannend und teilweise erschreckend wird dieser Roman erzählt. Was wäre wenn die Instagramstorys Wirklichkeit werden...
Buchhändler*in 1779414
Für mich hat es ein bisschen gedauert, bis ich mich so richtig mit Yesteryear angefreundet habe. Ich fand den Schreibstil auf den ersten Seiten etwas uninspiriert und die Geschichte hat sich zunehmend im Kreis gedreht. Ca. ab der Hälfte nimmt das Buch allerdings richtig Fahrt auf und ich konnte mich gar nicht mehr davon lösen.
Natürlich wird implizit Kritik geübt an Tradwives und Selbstdarstellung auf Social-Media. Auch überholte Männlichkeitsideale und die vor allem männliche Empfänglichkeit für Verschwörungserzählungen finden ihren Platz.
Aber Yesteryear ist daneben eine unglaublich spannende und kreative Geschichte, die einfach gut unterhält. Daher eine klare Kaufempfehlung.
Delia S, Buchhändler*in
Yesteryear hat mich echt gepackt. Nach außen dieses perfekte Influencer Leben schöne Farm, glückliche Familie, alles geschniegelt und dann bröckelt die Fassade Stück für Stück. Genau das macht den Reiz aus.Man merkt schnell, dass hinter der heilen Welt viel mehr steckt.
Ich fand die Story spannend, weil sie zeigt, wie fake so ein perfektes Leben eigentlich sein kann. Gerade die Frage, was passiert, wenn plötzlich alles wegfällt, ist richtig gut umgesetzt. Man denkt beim Lesen öfter Würde das bei mir auch so laufen.
Kein ultra komplexer Roman, aber super unterhaltsam und mit genug Tiefgang, um hängen zu bleiben. Würde ich auf jeden Fall empfehlen
Nicole W, Buchhändler*in
Das ist ganz bestimmt ein Buch, was polarisieren wird. Erstmal gefällt mir das Cover und die Gestaltung generell gut, obwohl es da wohl einige Kritiken gibt.Jetzt zum Inhalt: Das Buch hat mich echt umgehauen. Es geht um Natalie, die ein Leben als Tradwife führt und dieses im Internet über Social Media stattfinden lässt. Dann gibt es einen Cut und das Leben findet auf einmal wirklich traditionell statt, so ganz ohne Annehmlichkeiten der heutigen Zeit. Es geht um so viel aktuelle Themen und dazu ist es bitterböse geschrieben. Man erfährt nach und nach, wie Natalie zu dem Leben kam und wie sie sich mit den einzelnen Familienmitgliedern so versteht. Die Auflösung hat mich etwas verstört zurück gelassen, aber war wirklich der Hammer.
Charlotte S, Buchhändler*in
Ganz großes Kino!
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem tag durchgelesen.
Erschreckend, aber unglaublich fesselnd
Das Buch funktioniert als Gedankenexperiment mit Biss: Was passiert, wenn die Tradwife-Fantasie Wirklichkeit wird? Burke nutzt die Zeitreise nicht als Science-Fiction-Gimmick, sondern als moralisches Werkzeug — eine unbarmherzige Konfrontation zwischen Inszenierung und Realität. Die erste Hälfte etabliert Natalies Instagram-Leben: die Performanz, die Lügen, die Brüchigkeit. Die zweite Hälfte ist eine psychologische Abwärtsspirale — Natalie muss kochen, putzen, gehorchen, ohne die Hilfe, die sie brauchte. Sie ist nicht die liebevolle Mutter, die sie vorgibt zu sein. Sie ist nicht die unterwürfige Ehefrau. Sie ist eine moderne Frau, die in einem System gefangen ist, das sie selbst romantisiert hat. Tonalität: Bitterböse, dunkel komisch, zunehmend beklemmend. Burke balanciert zwischen Satire und echtem Horror — die Absurdität wird zur Tragödie.
Zoe K, Buchhändler*in
Eine interessante Gegenüberstellung der Trad-Wife Bewegung zu der tatsächlichen Lebensrealität der Influencerin. Eine spannende Wendung des Geschehens mit einer unzuverlässigen Erzählerin, die einen in den Bann zieht und zu der man gleichzeitig eine gewisse Antipathie entwickelt. Insbesondere Caro Claire Burke‘s Idee und der Einsteig in das Buch haben mir sehr gefallen!
Buchhändler*in 1769221
Mich hat der Titel und der Klappentext angesprochen. Ich war von der Handlung sehr überrascht. Wie sich am Ende alles zusammenfügt... wirklich gut gemacht. Man rätselt die ganze Zeit mit und kann es sich nicht erklären. Und dann die Auflösung... hätte ich nie so gedacht. Der Aufbau der Geschichte und die Entwicklung der Figuren sind sehr gelungen. Die Rückblenden runden das Ganze ab. Toller Roman!
Tatjana L, Buchhändler*in
Dieses Buch ist ein ziemliches Genre-Spektakel!
Eine christliche Fundamentalistin und ihr Weg zur Unternehmerin als Online-Tradwife. Ein ständiger Clash zwischen Realität und Schein. Dann plötzlich: ein Leben wie die Siedler vor über 200 Jahren...
Der Plot-Twist ist spitze!
Großartig übersetzt von Dietlind Falk (auf deren neuen Roman ich mich auch schon freue!) der schnoddrige, manchmal fast gossenhafte Ton der Protagonistin bildet einen weiteren krassen Kontrast zwischen Traditionalität und Moderne.
Sabrina K, Buchhändler*in
Einfach spannend bis zum Schluß! Es hat mich von Anfang bis Ende abgeholt. Das Setting und die Story waren einfach super! Ich bin auc sehr froh, dass Anne hathaway sich dafür die Filmrechte gesichert hat. dadurch hat esnochmal immene verkaufspotenzial
Wahrscheinlich das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe! Spannend, zeitweise bittersüß-witzig, und vor allem ein sehr sehr wichtiges Buch, das unseren Zeitgeist perfekt einfängt!
Der Roman Yesteryear von Caro Claire Burke entführt seine Leserinnen und Leser in die fremde und zugleich erstaunlich vertraute Welt der weißen, streng christlich-konservativen evangelikalen Gemeinschaften im ländlichen Amerika.
Natalie stammt selbst aus einem solchen Milieu. Dank ihrer Intelligenz und ihres Ehrgeizes gelingt ihr der soziale Aufstieg: Mit einem Stipendium studiert sie an der Harvard University. Doch dort bleibt sie eine Außenseiterin. Immer wieder gerät sie mit ihren traditionellen Vorstellungen darüber, was eine „gute Christin“ und eine „gute Ehefrau“ ausmacht, mit ihren liberalen Kommilitoninnen aneinander.
Dann lernt sie Caleb kennen – Sohn einer reichen Politikerdynastie –, heiratet ihn nach kurzer Verlobung und beginnt ein Leben, das zunächst wie die Erfüllung ihrer Ideale erscheint. Dabei erkennt Natalie früh, dass Caleb weder besonders klug noch charakterlich stark ist und vor allem vom Geld seiner Eltern lebt. Finanziert durch die Schwiegerfamilie ziehen die beiden schließlich auf die Yesteryear Ranch, wo Natalies Karriere als erfolgreiche „Trad-Wife“-Influencerin ihren Anfang nimmt.
Mit perfekt inszenierten Videos, zwei Nannys und professioneller Unterstützung verkauft Natalie Millionen Followern die romantisierte Illusion eines traditionellen, gottgefälligen Landlebens. Doch dann kippt die Geschichte plötzlich ins Surreale: Natalie erwacht auf einer heruntergekommenen Ranch im 19. Jahrhundert. Die Kinder ähneln ihren eigenen, sind es aber nicht. Und Caleb wird zu genau jenem patriarchalen Mann, den sie sich immer gewünscht hat – dominant, rücksichtslos, gewalttätig.
Burke ist ein kluges und ausgesprochen unterhaltsames satirisches Debüt gelungen. Besonders faszinierend ist die Ich-Erzählerin Natalie: beängstigend unsympathisch, kalt, berechnend und gleichzeitig unglaublich fesselnd. Gerade diese Ambivalenz macht den Reiz des Romans aus.
Die satirische Zuspitzung funktioniert hervorragend, weil sie eine hochaktuelle Gegenwart aufs Korn nimmt: die romantisierte Inszenierung traditioneller Rollenbilder in sozialen Medien, verkauft als Idylle, Natürlichkeit und moralische Überlegenheit. Umso befriedigender ist die bitterböse Idee, eine solche Figur mit der tatsächlichen Härte des 19. Jahrhunderts zu konfrontieren.
Ein kluger, bissiger und äußerst unterhaltsamer Roman mit Suchtpotenzial – für mich eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Die geplante Verfilmung mit Anne Hathaway macht definitiv neugierig.
Buchhändler*in 2057187
Was zu Beginn sehr vorhersehbar und in seiner traurigen Bizarrheit fast harmonisch schien, wurde zu einer wilden Jagd ungeahnter Wendungen. Es fiel mir schwer, die Protagonistin zu mögen... aber mit der Zeit ist mein Mitgefühl mit ihr gewachsen.
Ein ungewöhnliches, schockierendes und sehr trauriges Buch.
Buchhändler*in 2043524
Eins meiner Guilty pleasures ist es, Content über Tradwifes zu gucken, deshalb wusste ich auch sofort, als ich von diesem Buch gehört habe, dass ich es lesen muss. Und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, ich hatte so viel Spaß!
Dieses Buch hatte alles, was ich am Tradwife-Content so mag. Die tausend Kinder, die diese Menschen bekommen, der Hass allen gegenüber, die keine Christen sind, und am allerwichtigsten, die ständige Doppelmoral! Die Familie hat sich so real angefühlt, es war perfekt.
Was mir nicht so gut gefallen hat, und deshalb gibt es auch nur vier Sterne, war irgendwas am Erzähltempo. Ich kann nicht genau erklären, was es war, aber der Mittelteil fühlte sich irgendwie komisch an. Trotzdem war die Handlung sehr spannend und ich wollte das Buch nicht weglegen.
Ein wirklich unterhaltsames Buch, wenn man, wie ich, solchen Menschen ein bisschen schadenfroh gegenüber ist :)
Buchhändler*in 604431
Dieser Roman ist mal was anderes! In Zeiten,in denen ein Social Media -Hype den nächsten jagt, ist er eigentlich dringend nötig. Mit einer fast schon zu rauhen Sprache rechnet die Autorin mit der amerikanischen Bigotterie à la " The Handmaid's Tale" ab. Hier wird die Gesellschaft da gepackt, wo es weh tut. Natürlich fragt man sich im Laufe des Romans, wie die Story enden wird, ohne dass ein SciFi- Roman daraus wird. Auch das ist der Autorin gut gelungen. Lediglich die harte vulgäre Sprache könnte eine ältere Leserschaft verschrecken.
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