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Wie kann sie nur?

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Erscheinungstermin 12.03.2026 | Archivierungsdatum 30.09.2026


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Zum Inhalt

Über den alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein – highly relatable!

Botox oder »in Würde altern«, zu viele Selfies auf Instagram posten oder jeden Beauty-Trend auf TikTok mitmachen? Frauen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung. Jedes Like kann zur Anklage werden, jeder Kommentar zum Politikum. »Wie kann sie nur?« 

Sophie Passmann ist selbst Teil der widersprüchlichen Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Radikal selbstkritisch seziert sie die Phänomene, die eine ganze Generation prägen: von der asketischen Disziplin einer Hailey Bieber über die kalkulierte Görenhaftigkeit von Charli XCX bis zur neurotischen Perfektion von Taylor Swift. Warum sind wir alle so fasziniert von Frauen, die uns etwas vormachen – und gleichzeitig hassen wir sie genau dafür?

Sophie Passmann betrachtet den Zeitgeist wie niemand sonst: klug, selbstreflektiert und höchst unterhaltsam. 

Über den alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein – highly relatable!

Botox oder »in Würde altern«, zu viele Selfies auf Instagram posten oder jeden Beauty-Trend auf TikTok mitmachen?...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462008586
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 240

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
4 stars
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4 stars

Das Buch ist wie ihr Podcast - wichtig und doch sehr tiefgründig!
Manchmal hätte ich mir einen Schritt weiter gewünscht, aber es war so spannend zu lesen, was hinter Social Media Trent’s steckt etc.

4 stars
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4 stars

Toll geschrieben, regt zur Selbstreflexion und dem Hinterfragen der eigenen Rollen an. Ich hab es mir etwas wütender vorgestellt, es gefällt mir jedoch trotzdem sehr. Tolle Beispiele aus der Popkultur anhand von aktuellen Ereignissen.

4 stars
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2 stars
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2 stars

Ein Buch über Frauen im Netz und wie sie es nur wagen können, so zu sein oder so zu handeln. Mit einer ordentlichen Portion Selbstkritik beäugt die Autorin vergangene und aktuelle Phänomene.
Während ich das Thema super interessant und die Videos der Autorin unterhaltsam finde, hat mich dieses Buch ehrlich gesagt sehr enttäuscht.
Die Autorin beschreibt einige verschiedene Trends und virale Momente auf Social Media, ordnet sie oberflächig ein und bespricht sie ein wenig, aber leider hat mich das wenig zum Nachdenken angeregt. Vielleicht verbringe ich zu viel Zeit auf TikTok und Instagram, aber mir war jedes Thema bereits bekannt. Alles wurde bereits x-mal auf Social Media besprochen und leider gab es in diesem Buch nicht wirklich etwas Neues oder wahnsinnig Denkanstoßendes für mich. So war es für mich leider ein wenig langweilig zu lesen, was ich ganz schade fand.
Das Thema ist trotzdem wahnsinnig wichtig und für alle, die sich mit Feminismus und Frauen im Netz noch nicht viel auseinandergesetzt haben, wird es vermutlich ganz spannend sein. Für mich war es leider wiederholend und einfach nichts Neues.

2 stars
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5 stars

Wieder mal eine grandiose Sophie Passmann! Es braucht mehr Frauen, die sich trauen, auf den Tisch zu hauen und den Raum für sich einzunehmen. Es ist immer wieder eine Ermutigung, von Passmann zu lesen. Liebe sie!

5 stars
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4 stars
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4 stars

Das Buch war super geschrieben, ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es so kurzweilig war. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich nicht ganz verstanden habe, was genau dieses Buch sein möchte: Ein Ratgeber? Dafür fehlten mir dann doch ein paar "wissenschaftliche" Belege für die zahlreichen sehr spannenden aber auch etwas kontroversen Thesen.

4 stars
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3 stars

Das Konzept und die Idee hinter „Wie kann sie nur“ hat mir sehr gut gefallen und trifft genau den Puls der Zeit. Mit popkulturellen Referenzen und persönlichen Erfahrungen gibt Passmann Einblicke in die online Welt der Girls. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und lesbar aber manchmal hat es mir etwas an Tiefe gefehlt. Man hätte noch mehr aus dem Buch rausholen können.

3 stars
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3 stars

Mit "Wie kann sie nur?" liefert Sophie Passmann einen kurzweiligen Reflektionsessay darüber, was es heißt, als Frau im Internet zu existieren. Nicht nur beleuchtet sie die Situation von Frauen im digitalen Rampenlicht, so wie sie selbst, sondern zieht Rückschlüsse auf das Leben aller Frauen, die zumindest mehr oder minder "chronically online" sind.
An einer Stelle stellt sich Passmann die Frage, ob es "besser" (also irgendwie intellektueller) ist, auf YouTube longform content, z.B. in Form von Video-Essays zu konsumieren statt shortform content, z.B. Makeup-Tutorials o.ä. - ironischerweise liest sich ihr Buch genau wie solch ein Video Essay: Sie schneidet viele Aspekte an und spricht über viele Trenderscheinungen der letzten Jahre (Sophia Coppola, clean girl aesthetic, brat girl summer etc.), reflektiert diese auch, aber bietet meiner Meinung nach keine tiefgehende oder theoretische Analyse dieser Phänomene, was ich beim Klappentext aber erwartet hätte (es wird von einer "selbstkritischen Sezierung" gesprochen). Schade finde ich auch ihren doch eher unkritischen Umgang mit manchen dieser Phänomene, wenn sie selbst klarer Fan ist, z.B. hat bei ihrer Auseinandersetzung mit Taylor Swift für mich der spannendste Aspekt gefehlt, nämlich eine Beleuchtung der teilweise obsessiven Swifties - polemisch gesagt, Taylor Swift ist mir "egal", ihre Wirkung aber nicht, welche von Passmann aber nur wenig besprochen wurde.
An vielen Stellen hat mir ihr Humor sehr gut gefallen und ich habe mich durchaus "gesehen" gefühlt von dem, was sie sagt und kritisiert. Wenn man Passmann mag, wird man dieses Buch mögen, denn es lebt von ihrer Persönlichkeit und nicht vom eigentlich Gesagten - das findet man, wie gesagt, genauso gut in einem beliebigen Video-Essay.

3 stars
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4 stars

Intetessante Einblicke
"Wie kann sie nur" von Sophie Passmann war für mich eine richtig lohnenswerte Lektüre. Social Media spielt in meinem Leben keine Rolle, ist aber durchaus ein interessantes Thema. Und dieses Buch hat mir einen guten Einblick über Trends, Phänomene, Dymamiken & Widersprüchlichkeiten im Internet gegeben.

Mir hat gefallen, dass Sophie Passmann die Thematik anhand realer Frauen vermittelt (z B. Taylor Swift & Billie Eilish). Dabei werden viele Aspekte angerissen wie "Frau wird selbst zum Produkt", "Hauptsache Klickzahlen" und "Anonymität im Internet". Und es geht auch um Fragen wie "Wäre ich ohne Internet überhaupt jemand?"und "Was bedeutet heutzutage Schönheit?".

Sophie Passmann hat es mit diesem Buch geschafft, mein Interesse an dem Thema zu steigern, um mir eigene Gedanken zu machen und um mir selbst besser eine eigene Meinung bilden zu können. Damit wurde meine Erwartung auf jeden Fall erfüllt.

4 stars
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4 stars
4 stars
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4 stars

Mit diesem Buch wirft Sophie Passmann einen klugen und gut lesbaren Blick auf aktuelle Internetphänomene und die Frage, was eine Frau heute „sein“ soll. Themen wie Selbstinszenierung, Schönheitsideale oder der ständige Druck durch soziale Medien werden anhand bekannter Beispiele aufgegriffen – von Figuren wie Hailey Bieber bis Taylor Swift. Dabei geht es immer wieder um die zentrale Frage: Was darf, kann, soll oder muss eine Frau im digitalen Raum eigentlich sein?
Der Text ist sehr flüssig geschrieben und dadurch angenehm zu lesen. Besonders die persönlichen, fast autobiografischen Einschübe machen das Buch greifbar und verleihen den Beobachtungen mehr Tiefe. Dadurch wirkt es weniger wie eine reine Analyse und mehr wie eine reflektierte Auseinandersetzung mit einem Thema, das viele betrifft.
Inhaltlich bietet das Buch für Leser*innen, die sich bereits intensiv mit feministischen Diskursen und Social-Media-Phänomenen beschäftigt haben, allerdings nicht allzu viele neue Erkenntnisse. Als Einstieg in das Thema ist es jedoch sehr gut geeignet, da es zentrale Aspekte verständlich und unterhaltsam aufbereitet.
Trotzdem bleibt es eine interessante Lektüre, die bekannte Dynamiken pointiert zusammenfasst und zum Nachdenken über den eigenen Blick auf Frauen im Internet anregt.

4 stars
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Die Realität der Frauen
Sophie Passmann seziert mit großer Präzision die Wahrnehmung und Rolle von Frauen im Internet. Sie zeigt sehr deutlich auf, wie Frauen, die im Internet aktiv sind und bekannt sind, behandelt werden. Von kurzfristig Hype, über Irritation, bis hin zu Ächtung. Und all diesem wohnt eine ständige Bewertung inne: in erster Linie wird natürlich immer das Aussehen bewertet, ist sie zu hübsch, zu hässlich, zu dünn, zu dick, unpassend…, dann aber auch das Verhalten: zu laut, zu leise, nicht angepasst, nicht angemessen. Und zu guter letzt werden sie immer in Relationen zu ihrer Umgebung, ihren Partnern, ihrem Kontext gesetzt. Das Fazit aus alldem ist, dass Frauen es im Grunde nicht richtig machen können. Oder zumindest nicht auf Dauer! Erfolgreiche Frauen werden auch im Internet als Gefahr gesehen und über kurz oder lang kritisiert, beleidigt, auf ihr Äußeres reduziert.
Ich finde es faszinierend, wie Sophie Passmann sich durch die irren des Internets, die verschiedenen Frauenbilder, die dort transportiert werden, von Frauen, von Männern und Kritiker *innen laviert und die Schwierigkeiten aufzeigt, die Frauen haben, sich durch dieses Geflecht an Herablassung und Misogynie zu bewegen, ohne ihre Würde, ihre psychische Gesundheit zu verlieren und vor allem dauerhaft erfolgreich sein zu können.

Definitiv ein must-read - auch oder gerade für Männer!

5 stars
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4 stars
4 stars

Toll geschrieben mit vielen aktuellen Pop Culture Bezügen. Ein Muss für Gen Z Leser*innen! Ich würde dieses Buch jedem empfehlen der ein Buch sucht, dass gleichzeitig eine ernste Thematik behandelt aber auch einen gewissen Witz und Charme mit sich bringt.

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3 stars
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Die Autorin hat einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil, dem man gut folgen kann. Die Kapitel sind in sich schlüssig aufgebaut, jedoch haben mir neben der Beschreibung der jeweiligen Situation eine tiefgreifendere Analyse oder weiterführende Gedanken gefehlt. Alles in Allem gut lesbar, vielleicht aufgrund des Preises eher im Taschenbuch, jedoch wirkt es gen Ende für mich eher als Primo für einen bald kommenden Roman.

3 stars
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4 stars
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4 stars

Hat mir sehr gefallen. Ironisch und selbstkritisch und doch liebevoll zu sich selbst und allen Frauen im Internet.

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"Wie kann sie nur?" ist genau dieses unangenehme, kluge Buch, das dich beim Lesen ständig ertappt. Sophie Passmann schreibt über Frauen, über Zuschreibungen, über dieses ständige Beobachten und Bewerten und dreht dabei den Blick so, dass man plötzlich merkt, wie sehr man selbst Teil davon ist. Es ist scharf, ironisch, manchmal fast schon gnadenlos ehrlich.

Was mich komplett überzeugt hat, ist dieser Ton zwischen Analyse und persönlicher Reflexion. Passmann schafft es, komplexe feministische Fragen so zu verpacken, dass sie zugänglich bleiben, ohne an Tiefe zu verlieren. Ich habe mich oft ertappt gefühlt, manchmal gelacht, manchmal geschluckt – genau so muss ein Essay funktionieren. Für mich ein Buch, das hängen bleibt und nachwirkt. Ganz klar 5 von 5 Sternen.

5 stars
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3 stars

Beim durchblättern konnte ich mir bereits ein gutes Bild des Buches machen, ich kann es auf jedenfalls al denen empfehlen welche vertiefter über das Thema lesen möchten.

Die Formatierung des E-Books zumindest kann jedoch etwas abschreckend wirken, mit den eng aneinander gereihten Satzabschnitten.

3 stars
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3 stars

Ich glaube, Passmanns Bücher sind einfach nix für mich. Ich kann immer gut mitlachen, aber es ist auch immer etwas wirr. Kommt noch dazu, dass ich selber kein Social Media benutze und somit die Hälfte der beschriebenen Internetphänomene nicht gekannt habe. Sie erklärt diese aber immerhin so, dass man sie auch als Aussenstehende versteht. Ich bin jetzt zwar auf dem neusten Stand, und schmunzeln musste ich auch ab und zu, aber ansonsten hat mir das Buch nichts mitgegeben.

3 stars
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5 stars
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5 stars

Sophie bringt es einfach auf den Punkt, wie es ist eine Frau (im Internet) zu sein. Die unmöglichen Ansprüche, die die Gesellschaft an Frauen in jeglichem Bereich hat, zeigt sie anhand von popkulturellen Beispielen auf.

5 stars
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„Wie kann sie nur?“ von Sophie Passmann beschäftigt sich mit der permanenten Bewertung weiblicher Sichtbarkeit in der digitalen Öffentlichkeit – einem Raum, in dem Frauen ständig beobachtet, kommentiert und eingeordnet werden. Die titelgebende Frage „Wie kann sie nur?“ steht dabei sinnbildlich für ein gesellschaftliches Echo aus Erwartungen, Urteilen und Projektionen.
Passmann analysiert dieses System mit ihrem scharfen, popkulturell geprägten Blick, bleibt dabei aber nicht distanziert, sondern ist selbst Teil dessen, worüber sie schreibt. Sie berichtet nicht von außen, sondern aus der Mitte heraus – als jemand, der Reichweite, Kommentarspalten, Zuschreibungen und öffentliche Dynamiken aus eigener Erfahrung kennt. Dadurch wirkt das Buch weniger wie eine theoretische Abhandlung, sondern wie eine sehr unmittelbare, persönliche Bestandsaufnahme.
Der Einstiegspunkt ist bewusst nah an der Lebensrealität vieler Leser:innen gewählt: Social Media, Scrollen, Vergleichen, Urteilen – manchmal solidarisch, manchmal kritisch, oft unbewusst. Genau dort setzt das Buch an und zeigt, wie schnell Frauen zu Projektionsflächen werden, zwischen Anerkennung und Abwertung pendeln und sich ständig in einem Spannungsfeld aus „Empowerment“ und Angreifbarkeit bewegen.
Besonders stark arbeitet Passmann die Mechanismen des Urteilens heraus. Schönheit wird ebenso hinterfragt wie Natürlichkeit, ohne einfache Wertungen zu liefern. Feminismus erscheint nicht als fertiges Konzept, sondern als fortlaufender Aushandlungsprozess in einem System, das Frauen gleichzeitig sichtbar machen und kontrollieren will.
Gerade die Offenheit vieler Fragen macht den Text wirkungsvoll. Passmann liefert keine abgeschlossenen Antworten, sondern lässt Widersprüche bewusst stehen. Dadurch entsteht Raum für eigene Reflexion – oft direkt im Anschluss an die Kapitel.
Sehr eindrücklich ist auch, wie das Buch die Lesenden in ihre eigene Rolle hineinzieht. Die Frage „Wie kann sie nur?“ wird nicht nur als fremde Bewertung entlarvt, sondern auch als innere Stimme sichtbar gemacht: als Reflex, als internalisierte Norm, als Mischung aus Neid, Abwehr oder Unsicherheit. Damit zeigt das Buch, wie äußere Bewertungssysteme sich ins eigene Denken einschreiben und dort zu Selbstbeobachtung und Selbstoptimierung führen.
Der Effekt beim Lesen ist entsprechend ambivalent: Man erkennt Muster wieder, fühlt sich ertappt und zugleich erschöpft von der ständigen Bewertung weiblicher Existenz. Es entsteht das Gefühl, dass es kaum einen Zustand gibt, in dem Frauen einfach nur sein können, ohne kommentiert zu werden.
Am Ende steht keine klare These, sondern eine präzise Beschreibung der Gegenwart. Passmann hält die Spannungen dieser digitalen Realität aus, statt sie zu vereinfachen, und zeigt, wie widersprüchlich weibliche Sichtbarkeit funktioniert – zwischen Erwartung, Urteil und Selbstwahrnehmung.
Fazit: Ein pointiertes, kluges und sehr gegenwartsnahes Buch über weibliche Sichtbarkeit, digitale Bewertungskulturen und die Ambivalenzen moderner Öffentlichkeit – scharf beobachtet, sprachlich präzise und nachhaltig nachwirkend.

5 stars
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Das Buch war überall auf Social Media und wurde sogar von Denis Scheck (Sendung Druckfrisch, ARD) regelrecht "auseinader genommen".
Und genau da wurde ich neugierig. Das Buch spricht von Feminismus und Gleichberechtigung, von Meinungsfreiheit... Was stört den Herrn Denis Scheck daran so sehr?

Ich bin gespannt, aber dennoch unvoreingenommen in das Buch gestartet.
Zu beginn haben wir herte fakten, was musste Sophie über sich auf Social Media lesen, da wo sie auch Urlaubsbilder ihrer Freunde liked. Irgendwo zwischen eigenes Tagebuch, Portfolio der Freunde und selbstzerstörung - das ist Social Media.

Mit langen, htendeziell humorvollen Titel beschert uns Passmann verschiedene Kapitel, in denen gezeigt wird, was uns jeden Tag auf den verschiedensten Plattformen und auch in der realen Welt begegnet. Und was Sophie bereits erfahren hat.

Wie feministisch ist der Film Barbie (2023) und wie weiblich ist die Schuspielerin Margot Robbie? Welche massage hat dieser Film?
Dürfen übergewichtige Frauen influener sein? Dürfen übergewichtige Influencer abnehemen? Dürfen die privat, ohne alles zu teilen, abnehmen?
Was sind clean girls..? Sind clean girls freiwillig "clean"?

Wir behandeln viele facetten von Social Media, unser Hass im Netz und natürlich der realität. Sind wir neidisch? Kopieren wir andere (meisnens) junge Frauen? Sind wir überhaupt in unserem Leben glücklich, wenn wir keine Morgenroutine haben, keinen Matcher Latte, kein Yoga machen?

Ich bin mitten in meinen 20ern und habe selber durch persönliche Probleme und neuen Lebensumständen über 50 kg zugenommen. Jetzt bin ich gesund!
Aber wenn ich mich vergleiche, denke ich, ich bin nicht genug. Nicht dünn-, hübsch-, schlaugenug. Nicht Clean-Girl.
Wie kann ich nur? Wie kann ich nur Bilder posten, glücklich sein? Nicht gegen andere hetzen?

Sophie hat eine tolle Sprache, sehr direkt und locker, teilweise humorvoll. Das Buch hat mir sehr viel spaß gemacht und mich zum nachdenken angeregt. Und ich muss sagen, das Denis Scheck das Buch zu unrecht abgeschrieben hat. Das Buch ist wichtig und ehrlich, gerade für Frauen in Ihren 20ern und 30ern.

5/5❤

5 stars
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4 stars

Was mich überzeugt hat, ist der Schreibstil Passmanns. Ich mag die Art und Weise wie sie Themen aufarbeitet: reflektiert, aktuell und selbstkritisch. Ich denke es ist wichtig sich klarzumachen, dass Passmann Themen wählt, Beispiele aus der gegenwärtigen Popkultur, die sie perönlich interessieren und beschäftigen, mit Sicherheit gerechtfertigt und durchdacht aufgrund ihrer eigenen Rolle in den sozialen Medien. Dennoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle ein bisschen mehr kritisches Hinterfragen und Hintergrundwissen gewünscht. Man kann es aber durchaus als das nehmen, was es ist: ein Meinungsbild der Autorin selbst, im Wahnsinn dessen, was Frauen im Internet alles erleben müssen und dürfen, über allerlei Phänomene und Trends. Für mich insgesamt empfehlenswert!

4 stars
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4 stars
4 stars
4 stars

Sophie Passmann legt den Finger genau in die Wunde, die Frauen von der Gesellschaft zugefügt bekommen. Ein wirklich gutes Buch, direkt auf den Punkt.

4 stars
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5 stars

Internetpersönlichkeiten, Popkultur und die kritisch gesehen Weiterentwicklung von Girls die zu Frauen werden. Passmann gibt gut verständlich das Girlhood-Empfinden wieder und was daran schlecht ist - aber zur selben Zeit auch Zugehörigkeit schafft.

5 stars
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2 stars
2 stars

Da ich die Autorin auch auf Social Media verfolge und ihren Content sehr mag, waren meine Erwartungen an das Buch sehr hoch.
Leider konnten diese nicht ganz getroffen werden.

Ich mag ihren Schreibstil, da es sich wie eine Podcastfolge liest.
Da ich ein großer Fan von leicht zugänglichen Sachbüchern bin, hatte mich das natürlich sofort gefreut.

Leider finde ich, greift Sophie Passmann aber keine neun Themen auf, sondern beschreibt nur das, was man nach einer halben Stunde Recherche auf TikTok sowieso schon kennt.

2 stars
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