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Buchcover für Ich kämpfe für die Wahrheit

Ich kämpfe für die Wahrheit

Weiterleben nach dem Pelicot-Prozess

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Erscheinungstermin 15.01.2026 | Archivierungsdatum 30.06.2026


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Zum Inhalt

Caroline Darian erzählt in diesem tagebuchartigen Bericht, wie die Familie den Pelicot-Prozess erlebt hat. Dass ihr Vater Dominique Pelicot sich nicht dazu äußert, ob er auch sie missbraucht hat. Sein Schweigen trifft sie ebenso hart wie das ihrer Mutter.

Am 19. Dezember 2024 endete der größte Vergewaltigungsprozess unseres Jahrhunderts, der Pelicot-Prozess: ein Meilenstein im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Frauen. In ihrem zweiten Buch beleuchtet Caroline Darian, Tochter des Opfers Gisèle und des Täters Dominique Pelicot, klar und mutig die erheblichen Lücken im Ermittlungsverfahren. Auch sie selbst ist davon betroffen: Ihr Vater hat sie betäubt, fotografiert und vermutlich missbraucht.

Caroline setzt ihren Kampf gegen die sogenannte chemische Unterwerfung fort, damit all die Opfer ohne Beweise oder Erinnerungen nicht vergessen werden. Sie hat Wege geebnet, um die Gesetzeslage in Frankreich zu verändern. Ihr unerschütterlicher Einsatz ist unbezahlbar und schenkt uns Hoffnung und Mut.

Caroline Darian erzählt in diesem tagebuchartigen Bericht, wie die Familie den Pelicot-Prozess erlebt hat. Dass ihr Vater Dominique Pelicot sich nicht dazu äußert, ob er auch sie missbraucht hat...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462013399
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 176

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Nach ihrem ersten Buch "Und ich werde dich nie wieder Papa nennen" erzählt sie in ihrem Folgeroman, was sie während der Prozesse bewegte und wofür sie bis heute und für immer kämpfen wird.

Ich habe dieses Buch angefangen und konnte es nicht weglegen, bis ich es beendet habe. Es hat mich zutiefst bewegt erschüttert und wütend gemacht. So wütend! Es ist für alle, die nicht nur diesen "Fall" vergessen können, sondern für jene, die wissen, dass sich etwas in der Justiz und Gesellschaft verändern muss. Wo Opfer nicht doppelt bestraft oder belächelt werden, weil sie eben eine Frau sind und der Täter nun eben ein Mann ist.

Caroline Darian sagt selbst, dass das Schreiben über das Erlebte, eine Therapie für sie darstellt. Aus ihrer Perspektive erzählt sie in Tagebucheinträgen, was sie während des Prozesses von Dominique Pelicot fühlte- dem sogenannten Vergewaltigungsprozess unseres
Jahrhunderts. Ende 2024 war das und sollte einen Meilenstein im Kampf gegen
sexuelle Gewalt an Frauen darstellen. Aber es geht in ihrem Buch auch noch um so vieles mehr. Es ist sehr persönlich. Von dem Moment an, wo sie herausfand, dass sie Opfer seiner Taten war. Bis hin zur Aufdeckung möglicher weiterer grausamer Taten, die länger zurückliegen und ihr die letzte Empfindung zu Pelicot nehmen. Sie beschreibt ebenso, wie ihre Mutter einerseits ihre starke und mutige Persönlichkeit an den Tag legt, aber andererseits mit Verdrängungsmechanismen so tun hat, welche die Beziehung zu ihr spalten.
Überdies beleuchtet sie Lücken im Ermittlungsverfahren und übt klar und sachlich Kritik im bisherigen Umgang mit Sexualstraftaten und chemische Unterwerfung. Mit der Gründung des Vereins
#MendorsPas: Stop la soumission
chimique hat sie neue Wege geebnet, um die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die Gesetzeslage in Frankreich zu verändern.

Ein Satz im Buch, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist und der diese Erschütterung, die sie und ihrer Familie ereilte ganz gut umfasst ist:
"In unserer Familienstruktur schien das Böse unmöglich." Die Offenlegung von Pelicots Taten sind so schwer übereinbar, mit dem Menschen, der sie erzogen hat. Ihr Liebe, Geborgenheit und Werte vermittelte. Pericot vermochte es sich selbst und anderen vieles vorzulügen und konnte dadurch für lange Zeit ein Doppelleben führen. Ob seine Strafe letztendlich ausreichend oder gerecht ist, obliegt jedem selbst für sich zu entscheiden.

Am Ende des Buches musste ich ein paar Tränen verdrücken. Mehr aus Wut, als vor Schock oder Trauer. Möge es sich etwas ändern für uns.

Ich habe freundlicherweise das Rezensionsexemplar von Kiepenheuer & Witsch über NetGalley bereitgestellt bekommen. Vielen Dank dafür. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.

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Caroline Darian, Tochter von Dominique und Gisèle Pelicot schreibt in ihrem zweiten Buch über den erschütternden Fall, der ihre Familie zerstört hat, wie es für ihre ganze Familie war, gegen den Mann, der mal ihr Vater war, auszusagen. Wie es ist, wenn die Justiz mit so einem Verbrechen nicht umgehen kann, über die Lücken der Ermittlungen und das Gefühl, welches dieser Prozess bei ihr hinterlässt.
Es ist ein schonungsloses, ehrliches Buch über einen Prozess, der den Begriff der chemischen Unterwerfung erst hervorgebracht hat. Über Taten, die nur schwer vorstellbar sind. Gerade wenn sie über ihre Mutter schreibt, wird mir ganz anders. Man kann sich nicht vorstellen, was diese Familie mitgemacht hat.

Über ihre Mutter schreibt sie an einer Stelle: „ Sie beginnt ihre Rede, die fast eine Stunde dauern wird, ihr Anwalt steht zu ihrer Linken, um sie vor Dominique abzuschirmen. Der mustert sie und hofft, wie ein Kind auf ein Weihnachtsgeschenk, darauf, dass sie ihn anschaut, aber das tut sie nicht, dieses Mal nicht.“ Allein dieser Satz zeigt so viel Stärke.

Caroline Darian spricht über ihren Kampf gegen ein Verbrechen, welches noch viel zu wenig Beachtung bekommt. Über fehlende Beweise, da man oft nicht einmal weiß, dass man Opfer eines Verbrechens wurde. Sie zeigt, wie stark man in Krisen werden kann und gibt Frauen Hoffnung.

Dieses Buch wirkt sehr lange nach.

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Auch in ihrem zweiten Buch schildert Caroline Darian die Verzweiflung und den Schmerz, die die Verbrechen ihres Vaters über die Familie gebracht haben - vor allem im Hinblick auf ihre eigene Geschichte, die nach wie vor nicht aufgeklärt wurde. Sie kämpft für die Wahrheit und für die Opfer der chemischen Unterwerfung und zeigt auf, wie schwierig dieser Kampf ist. Der Prozess des Schreiben ist sicherlich auch therapeutisch für sie. Ein trauriges und trotzdem wichtiges Buch!

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