How to eat your christmas tree
Die besten Rezepte mit Kiefer, Tanne & Co. für ein nachhaltigeres Weihnachtsfest
von Julia Georgallis
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Erscheinungstermin 21.09.2021 | Archivierungsdatum 08.01.2026
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Zum Inhalt
Innovative und spannende Rezepte mit Tanne, Fichte, Pinie, Bambus, Wacholder, Olive und Pflaume Rund 30 Millionen Bäume landen in Deutschland nach Weihnachten am Straßenrand. Julia Georgallis...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783747202920 |
| PREIS | 20,00 € (EUR) |
| SEITEN | 144 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 1247686
How to eat your Christmas tree ist ein originelles und überraschend vielseitiges Kochbuch mit einer richtig witzigen Grundidee. Die Rezepte sind kreativ, gut erklärt und verbinden Nachhaltigkeit mit Genuss. Ein besonderes Buch, das Spaß macht und zum Nachdenken anregt – perfekt für alle, die Weihnachten einmal anders angehen wollen.
Ich musste sofort ein Rezept ausprobieren und liebe es! Gefühlt iann ich das Kochbuch garnicht aus der Hand legen weil es einfach mal so etwas anderes ist. Super spannend
Buchhändler*in 954313
Damit das Thema genug für ein ganzes Buch hergibt, musste etwas getrickst werden (zum Beispiel durch die Aufnahme von anderen Baum- bzw. Pflanzenarten, die in anderen Kulturen eine ähnliche Funktion übernehmen, oder Rezepte mit Teilen des Baumes, die normalerweise am "christmas tree" aufgrund der Jahreszeit oder dem - mangelnden - Alter des Baumes nicht verfügbar sind); aber das Buch enthält neben viel Wissenswertem etliche spannende kulinarische Inspirationen, und mit am besten fand ich etwas, was ich hier nun überhaupt nicht erwartet hätte - eine Anleitung, wie man einen Pflaumenbaum aus einem Kern zieht...
Rezensent*in 1961931
Spannende Idee mit kleinen inhaltlichen Schwächen
Die Grundidee dieses Kochbuchs hat mich sofort angesprochen: die Wiederverwendung von Weihnachtsbäumen bzw. -zweigen, insbesondere von Pinie, Tanne oder Fichte. Gerade nach den Feiertagen fällt immer wieder Schnittmaterial an, das man sinnvoll nutzen kann – und genau hier setzt das Buch grundsätzlich sehr kreativ an.
Die Rezepte selbst haben mir gut gefallen. Auch wenn einige davon nur noch entfernt mit der tatsächlichen Verwendung von Nadeln zu tun haben und stattdessen beispielsweise Pinienkerne verwenden, sind die Gerichte, die ich ausprobiert habe, schmackhaft und gut gelungen. Die Zubereitungen sind ausführlich und nachvollziehbar beschrieben, sodass man problemlos damit arbeiten kann. Viele Rezepte sind bebildert (wenn auch nicht alle), was das Nachkochen zusätzlich erleichtert.
Kritisch sehe ich allerdings den sehr langen Einleitungsteil. Dieser ist stark belehrend gehalten und vermittelt stellenweise den Eindruck, mit erhobenem Zeigefinger erklären zu wollen, wie „richtiges“ Weihnachten auszusehen hat. Besonders die wiederkehrende Idee, Weihnachtsbäume einfach wieder einzupflanzen oder an Nachbarn oder Parks weiterzugeben, wirkt wenig praxisnah. Für einzelne kleine Bäume mag das funktionieren, für die große Mehrheit jedoch nicht. Weihnachtsbäume werden sehr groß, benötigen passende klimatische Bedingungen und können in ungeeigneten Regionen schnell Probleme wie Schädlingsbefall entwickeln. Diese Vorschläge wirken eher theoretisch und ideologisch als realistisch durchdacht.
Wenn man über diesen einleitenden Teil hinwegsehen kann, bleibt jedoch ein interessantes Kochbuch mit einer ungewöhnlichen, kreativen Idee und gelungenen Rezepten. Für alle, die nach neuen kulinarischen Inspirationen rund um Weihnachten und nachhaltige Nutzung suchen – mit etwas kritischer Distanz zum Einführungskapitel – durchaus empfehlenswert.
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