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Buchcover für Erzählen, was ist

Erzählen, was ist

Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege

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Erscheinungstermin 26.01.2026 | Archivierungsdatum 27.03.2026


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Zum Inhalt

Das persönlichste Buch der bekannten ZDF-Sonderkorrespondentin und SPIEGEL-Bestseller-Autorin
Sie spricht mit den Taliban, begleitet ukrainische Soldaten an der Front und erzählt die Geschichten von mutigen Frauen in Afghanistan, die in Untergrund-Schulen unterrichten.
Katrin Eigendorf ist dort unterwegs, wo die Welt ins Wanken gerät. Es sind existenzielle, häufig auch schmerzhafte Begegnungen, mit Menschen, deren Geschichten die Reporterin erzählt. Nicht aus der Distanz, nur aus der Nähe, aus der eigenen Anschauung und Anteilnahme lässt sich über Krieg berichten.  Mit großer Empathie und Realitätsgenauigkeit macht sie selbst komplexe Sachverhalte verständlich. Dadurch eröffnet sie uns vielseitige Perspektiven, die uns nicht ohnmächtig zurücklassen, sondern Orientierung in einer zunehmend komplexen Weltsituation schaffen.

Das persönlichste Buch der bekannten ZDF-Sonderkorrespondentin und SPIEGEL-Bestseller-Autorin
Sie spricht mit den Taliban, begleitet ukrainische Soldaten an der Front und erzählt die Geschichten von...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783103976991
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 256

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Katrin Eigendorf berichtet in diesem Buch von Ihrer Arbeit als Korrespondentin an den Krisenherden dieser Welt. Russland, Ukraine, Naher Osten, Afghanistan. Sie beschreibt wie es schafft auf die Menschen zuzugehen, ihr Vertrauen zu gewinnen, wie die Arbeit vor Ort funktioniert, welche Sicherheitsabwägungen getroffen werden müssen, all das erfährt man in „Erzählen was ist“.
Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Katrin Eigendorf hat es geschafft mich komplett in den Bann zu ziehen. Denn viele Ihrer Erlebnisse hat sie so spannend erzählt, dass es sich auch wie eine Geschichte gelesen hat nur dass sie alles wirklich erlebt hat. Dabei Habe auch viel über die Arbeit als Journalistin gelernt und besonders eindrücklich fand ich Ihre Schilderungen darüber, wie wichtig es für Ihre Arbeit auch ist einfühlsam auf die Menschen einzugehen und auf welche Widerstände Sie auch wegen Ihrer Arbeitsweise gestoßen ist. Außerdem werden immer wieder auch nochmal historische Hintergründe erläutert, die zur besseren Einordnung dienen. Insgesamt eine große Leseempfehlung.

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Katrin Eigendorf ist vielen wohl als ZDF-Korrespondentin bekannt. In ihrem Buch „Erzählen, was ist“ zeigt sie auf eine andere, sehr persönliche Weise, wie globale Krisen erzählt werden können. Das Buch ist keine reine Aufzählung politischer Ereignisse, sondern beschäftigt sich vor allem mit den Menschen vor Ort und damit, wie Krisen erzählt werden und wie Berichterstattung unsere Wahrnehmung beeinflusst.

Eigendorf schildert zahlreiche Begegnungen mit Menschen in Krisengebieten wie Afghanistan, Gaza oder der Ukraine. Diese Gespräche geben Einblicke in ihren Alltag und zeigen, welche konkreten Folgen politische Entscheidungen für einzelne Menschen haben. Gleichzeitig reflektiert die Autorin ihre Arbeit als Kriegsreporterin und thematisiert die Herausforderungen moderner Berichterstattung.

Trotz der komplexen und bewegenden Themen ist das Buch gut verständlich geschrieben und klar strukturiert. Auch Leserinnen und Leser ohne großes politisches Vorwissen können dem Inhalt gut folgen. Die persönlichen Erlebnisse verleihen dem Buch eine erzählerische Tiefe, die über klassische Reportagen hinausgeht.

Am meisten im Gedächtnis geblieben sind mir die Berichte über die Menschen in Afghanistan. Die Schilderungen der Lehrerinnen und Schülerinnen der Zarghona-Mädchenschule in Kabul haben mich besonders bewegt. Trotz großer Unsicherheit setzen sie sich weiterhin für Bildung ein, obwohl ihre Zukunft ungewiss ist. Diese Passagen haben mir deutlich gemacht, welche persönlichen Schicksale hinter den Nachrichten stehen, die man sonst oft nur kurz in den Medien wahrnimmt.

Insgesamt hat mich das Buch sehr nachdenklich gemacht. Es gelingt Katrin Eigendorf, die Perspektiven der Betroffenen verständlich und einfühlsam darzustellen. Ich würde es allen empfehlen, die sich für internationale Krisen interessieren und dabei nicht nur politische Hintergründe, sondern vor allem die Menschen dahinter verstehen möchten. Zudem verdeutlicht das Buch die Bedeutung verantwortungsvoller Berichterstattung und aufmerksamen Zuhörens, insbesondere in Zeiten sozialer Medien. Daher eine klare Leseempfehlung meinerseits!

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Die Rolle der Journalistin

Katrin Eigendorf zählt zu den Journalistinnen, deren berichte ich aufgrund der Glaubwürdigkeit und Konsequenz besonders schätze.
Nach einem kurzen Einblick in ihren beruflichen Werdegang, z.B. ihre Zeit in den 1990ziger Jahren in Russland, führt sie uns an die Brennpunkte, von denen aus sie berichtet: Afghanistan, Israel, Ukraine.
Sie zeigt auch Entwicklungen, da sie öfter dort war und in größeren Zeitabständen berichtete.

Interessant sind auch die Passagen, in denen die Autorin die Rolle des Journalismus diskutiert. Kann man immer Distanz halten, neutral sein? Katrin Eigendorf kann nicht vorgeben, unbeteiligt zu sein. Sie will ihre Haltung zu Unrecht nicht verleugnen. Aber sie strebt nach Allgemeingültigen. Sie schlüpft nicht in die Rolle einer Aktivistin.
Katrin Eigendorfs Haltung imponiert mir. Da sie nicht gleichgültig bleibt, berühren einen die Berichte, z.B. die Situation der Frauen in Afghanistan, die alle ihre Rechte verloren haben, umso mehr.

Katrin Eigendorf nutzt die Möglichkeiten der Textform, die ein Buch gegenüber einem Journalistischen Film besitzt und erweitert somit ein weiteres Mal ihr Werk.

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Das Buch geht zu Herzen, weil Katrin Eigendorf über die aktuellen Krisen und Kriege der Welt aus eigenem Ansehen berichtet. Sie war dabei! Das macht das Buch so authentisch.
Und das löst in mir einerseits große Angst aus: was würde sein, wenn …. Andererseits macht es mich auch dankbar, daß ich schon so lange in Frieden und Freiheit leben darf.
Auch über ihren persönlichen Werdegang habe ich gern gelesen.
Ich kann Buch und Hörbuch von Herzen empfehlen!
Das Hörbuch liest Katrin Eigendorf selber, und das ist das Tüpfelchen auf i.

5 stars
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4 stars

Mit dem Titel ihres Buches "Erzählen, was ist" hat Karin Eigendorf ja ein bißchen das Spiegel-Motto abgekupfert. Sei´s drum - ich war neugierig auf das Buch, bin vielleicht mit einer anderen Erwartungshaltung rangegangen als andere Leser*innen. Mich hätte etwa interessiert, wie es ist, "nur Krise" zu machen statt die gesamte journalistische Themenvielfalt, die Journalisten etwa als Korrespondenten in einem Land oder einer Region abdecken. Oder - sie hat ja den Vergleich aus dem eigenen Berufsleben - eine Überlegung über die Unterschiede, die sich aus der Arbeit als Auslandskorrespondentin versus "Fallschirmjournalistin" ergeben - also immer dann einfliegen, wenn plötzlich geballtes Interesse an einem Land ist, dort aber nicht den Alltag zu leben.

Statt dessen ist neben Autobiographie auch ein gutes Stück Selbstrechtfertigung ihrer Art der Berichterstattung im Zentrum des Buches. Über ihr jüngeres Ich als Abiturientin schreibt Eigendorf, sie habe als Jugendliche ein gewisses Sendungsbewusstsein gehabt. Mein Eindruck beim Lesen: Das gilt nicht nur für die 18 oder 19 Jahre alte Eigendorf. Entsprechend zwiespältig mein Eindruck am Ende des Buches.

Natürlich ist es interessant, über Eigendorfs Arbeit und Selbstverständnis als Krisen- und Kriegsreporterin zu lesen. Es bedeutet, die eigene Komfortzone zu verlassen und - bei aller Sicherheitsplanung - sich auf Ungewisses und Unabwägbares einzulassen. Es bedeutet Begegnungen mit Menschen in Extremsituationen, deren Sicherheit nach Sendung des Materials ebenfalls bedacht werden muss. Das wird gerade in den Artikeln zu Afghanistan eindrücklich gezeigt.

Zwischen Nahost und Afghanistan, Ukraine und Russland gerät die Schilderung der diversen Krisengebiete und -hintergründe naturgemäß oberflächlich. Ausführlich beschreibt Eigendorf, warum sie berichtet, wie sie berichtet - und da kommt dann der Teil, der sowohl Selbstrechtfertigung wie auch ein beißen Selbstgerechtigkeit enthält.

Jeder Journalistenschüler, jeder Volontär lernt gleich zu Beginn, wie wichtig die Trennung von Kommentar und Nachricht ist. Berichten was ist - das bedeutet eben nicht, die eigene Meinung in einem Nachrichtenbeitrag rauszustellen. Dafür ist der Kommentar als Meinungsbeitrag da.

Ihr werde ja regelmäßig Parteinahme, zu emotionale Berichterstattung vorgeworfen, tritt Eigendorf die Verteidigung nach vorn an. Und lässt sich ausführlich darüber aus, warum sie nicht an "neutrale" Berichterstattung glaubt. Die Gegenargumente - Fragen der Glaubwürdigkeit, gerade in einer Zeit daueraufgeregter Selbstdarstellungen in sozialen Medien, in denen es nur um Meinung und wenig um Fakten geht - kommen kaum vor.

4 stars
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