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Buchcover für Die Fabrik

Die Fabrik

Roman | Über die Absurdität der modernen Arbeitswelt

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Erscheinungstermin 27.01.2026 | Archivierungsdatum 10.02.2026


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Zum Inhalt

Mit Anklängen an Franz Kafka und Han Kang erzählt Hiroko Oyamada vom tiefen Unbehagen an einer Welt, in der sich die Beziehung des Menschen zur Arbeit grundlegend verändert. 

Die Fabrik ist ein schier unüberschaubar großes Gelände in einer namenlosen japanischen Stadt. Die Angestellten widmen sich den ihnen zugewiesenen Aufgaben, den höheren Zweck kennen sie nicht. Drei junge Menschen wurden vor Kurzem eingestellt: eine Frau, die einen Papierschredder bedient, ein Mann, der nicht näher spezifizierte Dokumente Korrektur liest, ein dritter, der sich einem rätselhaften Begrünungsprojekt widmen soll und zunächst die Moosarten studiert, die auf dem weitläufigen Gelände wachsen.

Während sie gewissenhaft ihrer Arbeit nachgehen, nehmen die Tage eine seltsame Logik und Dynamik an. Die Fabrik scheint sich immer mehr auszudehnen, die Ränder der Realität nach und nach aufzulösen. Wo endet die Fabrik, wo beginnt der Rest der Welt? Was hat es mit den seltsamen Tieren auf sich? Nach Wochen (oder sind es Jahre?) stellen alle drei sich schließlich die grundlegendste aller Fragen: Warum bin ich hier? 

Die Fabrik ist ein Roman über das Beunruhigende hinter der Oberfläche einer Welt, die wir nicht mehr verstehen. Auch für alle Fans der TV-Serie Severance!

Mit Anklängen an Franz Kafka und Han Kang erzählt Hiroko Oyamada vom tiefen Unbehagen an einer Welt, in der sich die Beziehung des Menschen zur Arbeit grundlegend verändert. 

Die Fabrik ist ein schier...


Eine Anmerkung des Verlags

Was ist Arbeit, was ist das eigene Leben?

Mit feinem Gespür für das Beunruhigende hinter der Oberfläche erzählt Hiroko Oyamada von einer Welt, die wir nicht mehr verstehen.

Was ist Arbeit, was ist das eigene Leben?

Mit feinem Gespür für das Beunruhigende hinter der Oberfläche erzählt Hiroko Oyamada von einer Welt, die wir nicht mehr verstehen.


Vorab-Besprechungen

«Hiroko Oyamada zeichnet ein beklemmend-faszinierendes Porträt der modernen Arbeitskultur.»

Time Magazine

«Hiroko Oyamada zeichnet ein beklemmend-faszinierendes Porträt der modernen Arbeitskultur.»

Time Magazine


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783498007942
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 160

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
4 stars
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4 stars

Die Autorin entwirft ein etwas skurriles Szenario. Drei junge Menschen finden sich in sinnentleerten Arbeitsverhältnissen in einer Fabrik wieder.. Ob es nun darum geht, den ganzen Tag Akten zu schreddern, von denen niemand weiß, was eigentlich drin steht oder Schriftstücke zu korrigieren, die völlig bedeutungslos sind - alles erscheint als völlig nutzlose Beschäftigungsmaßnahme. Niemand weiß genau, was in der Fabrik eigentlich hergestellt wird, aber es scheint für alle erstrebenswert, dort zu arbeiten. Die Fläche des Fabrikgeländes ist riesig, wie eine Stadt, in der es auch alles gibt von Restaurants über Buslinien und Wohngebäuden. Außerdem gibt es riesige schwarze Vögel, die scheinbar immer mehr werden.
Die Geschichte wird aus der Sicht dieser drei jungen Menschen erzählt, allerdings springen Perspektive und Zeit manchmal sehr abrupt. Der Text hat etwas surreal traumhaftes an sich. Mir hat er gefallen, aber es ist doch eher eine spezielle Geschichte, die nicht jede:n Leser:in ansprechen dürfte.

4 stars
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5 stars

Sehr schön! Ein Buch, das sicher nicht massentauglich empfehlbar ist, aber definitiv ein Geheimtipp für geduldige LeserInnen, die einer ruhigen und doch abstrusen Geschichte eine Chance geben. Hiroko Oyamada greift in "Die Fabrik" Hierachien und deren Prestige auf, mit besonderem Fokus auf Zeitarbeit und führt ganz generell das menschliche Arbeitsleben ad absurdum. Dabei zeigt sie mit minimalen Überspitzungen auf, dass die Arbeits-Realität in manchen Firmen selbst eigentlich bereits eine der absurdesten Varianten überhaupt darstellt. Ihr Spiel mit den unterschiedlichen Erzählperspektiven ist dabei sehr geschickt arrangiert, ein aufmerksames Lesen lohnt sich. Die Grenzen der Realität werden gedehnt, und zwar gerade soviel, dass sie zum Nachdenken anregen und man sie nicht leichtfertig kategorisieren kann. Mir persönlich hat einfach alles an dieser Lektüre zugesagt.

5 stars
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3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars

Ich war fasziniert und verwirrt zugleich beim Lesen. Genau wie die Figuren habe ich ständig die Notwendigkeit ihrer Arbeit in Frage gestellt und ich bin mir immer noch nicht sicher, wie ich schlussendlich zu der Geschichte stehe.

3 stars
3 stars
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5 stars

Hiroko Oyamadas Die Fabrik ist ein stiller, surrealer Roman über Entfremdung und Sinnsuche in der modernen Arbeitswelt. Drei junge Angestellte verrichten absurde, zweckentleerte Tätigkeiten in einer scheinbar endlosen Fabrik, deren Grenzen sich zunehmend auflösen. Mit nüchterner Sprache und subtiler Unheimlichkeit erzählt Oyamada von Routinen, Anpassung und der Frage nach dem Warum. Ein beklemmend faszinierendes Buch, das lange nachwirkt.

5 stars
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5 stars
5 stars

Die Fabrik ist zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher geworden.
Die Geschichte spielt in einer namenlosen Fabrik und handelt von drei Menschen, denen immer unsinnigere Aufgaben zugewiesen werden, sodass sie langsam den Sinn ihrer Arbeit aus den Augen verlieren.
Die Fabrik selbst ist mehr als nur Kulisse. Ihr weitläufiges Gelände und ihre seltsame Tierwelt verstärken das ständige Gefühl der Entfremdung, als gehörten die Figuren (und der Leser) nicht mehr ganz dazu.
Trotz seiner geringen Länge (160 Seiten) wirkt jedes Kapitel präzise und bewusst gewählt. Der gesamte Roman ist von einer unheimlichen Atmosphäre geprägt: Alles wirkt fast vertraut, aber dennoch subtil unwirklich, was das Gefühl erzeugt, dass etwas Bedeutendes passieren wird, was jedoch nie ganz eintritt.

5 stars
5 stars
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