Die Mitternachtsbäckerei
von Noriko Onuma
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Erscheinungstermin 18.02.2026 | Archivierungsdatum 09.03.2026
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Zum Inhalt
Am Rande eines ruhigen Tokioter Wohnviertels, zwischen Convenient Stores, Buchhandlungen und Izakaya-Bars liegt die Boulangerie Kurebayashi: eine Bäckerei, die nur nachts geöffnet hat und all diejenigen mit knusprigen Baguettes, butterweichen Croissants und duftendem Melonpan versorgt, denen zu später Stunde der Sinn danach steht. Nachtschwärmer und Nachtarbeiterinnen, vor dem Leben Flüchtende und vom Leben Alleingelassene, sie alle finden beim sanftmütigen Besitzer Yōsuke Kurebayashi und seinem jungen Meisterpatisseur Hiroki nicht nur das für sie richtige Gebäck, sondern auch ein offenes Ohr, Trost und Rat.
Die Bäckerei als Zufluchtsort war der Lebenstraum von Yōsukes verstorbener Ehefrau Miwako. Und Yōsuke hat sich geschworen, ihrem Erbe gerecht zu werden. Als eines Nachts die Schülerin Nozomi in der Tür steht und behauptet, Miwakos Halbschwester zu sein, steht er vor einer Herausforderung: Denn die vorlaute Teenagerin braucht eine Bleibe – und in der Mitternachtsbäckerei wird niemand alleingelassen.
Lebensklug und voller Wärme erzählt Noriko Onuma von Gemeinschaft und all denen, auf die zu Hause niemand wartet. Ein Buch voller versteckter Weisheiten, das beweist, dass am Ende jeder Nacht ein neuer Morgen wartet.
Wer Trost und Rat sucht, findet beides in der Mitternachtsbäckerei.
Am Rande eines ruhigen Tokioter Wohnviertels, zwischen Convenient Stores, Buchhandlungen und Izakaya-Bars liegt die...
Eine Anmerkung des Verlags
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783851795929 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 240 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Katrin M, Buchhändler*in
Voller Emotionen und Tiefgang.
Dieses Buch ist sehr viel gehaltvoller, als zunächst scheint. Gut durchdacht, mit überraschenden Wendungen. Die Themen sind sehr tiefgründig und bedeutungsvoll. Die Charaktere sind durchwegs unkonventionell, aber sehr einnehmend.
Jutta H, Buchhändler*in
Dieses Buch habe ich nicht gelesen – ich habe es verschlungen. Die Mitternachts-Bäckerei ist eines dieser seltenen Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten weiß: Das wird etwas Besonderes. Die Atmosphäre ist warm, geheimnisvoll und tröstlich zugleich, wie der Duft von frischem Brot mitten in der Nacht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Die Geschichte entfaltet sich leise, aber mit großer emotionaler Tiefe. Die Figuren wirken unglaublich lebendig und nahbar, ihre kleinen und großen Sorgen gehen direkt ans Herz. Besonders gefallen hat mir, wie feinfühlig Themen wie Einsamkeit, Hoffnung und Neuanfänge eingewoben werden – ohne kitschig zu sein. Alles fühlt sich genau richtig dosiert an, fast so, als hätte das Buch selbst gewusst, wann es mich lächeln und wann es mich schlucken lassen muss.
Die Mitternachts-Bäckerei ist ein echtes Wohlfühlbuch mit Substanz: herzerwärmend, berührend und trotzdem leicht zu lesen. Für mich ein absolutes Highlight, das noch lange nachklingt. Wer Geschichten liebt, die sich anfühlen wie eine Umarmung um Mitternacht, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
In der Mitternachtsbäckerei gewinnen die unterschiedlichsten Charaktere ungewohnte wie unerwartete Eindrücke, denn es ist ein Ort, an dem jeder Willkommen ist, mit all seinen Eigenheiten. Zahlreiche Menschen sind hier schon ein und aus gegangen, viele mehr als nur einmal. Das Eintreffen von Nozomi allerdings gibt den Startschuss für Veränderungen, denn ehe man sich versieht, wächst die Bäckerei.
Erzählt wird in einer sehr poetischen Sprache, obwohl inhaltlich einige Kämpfe ausgefochten werden und sich negative Gedanken und Gefühle Bahn brechen. Pro Kapitel steht dabei zunächst eine andere Person im Vordergrund, in dessen Leben der Leser Einblick erhält. Im weiteren Verlauf kommt die Figur dann über kurz oder lang mit der Mitternachtsbäckerei in Kontakt, wo ihr einfühlsam begegnet wird.
Die einzelnen Kapitel beinhalten zwar jeweils eine eigene kurze Geschichte, fügen sich aber letztendlich kunstvoll und gekonnt ineinander, bis alle losen Fäden verschwunden sind. Es ist schön zu verfolgen wie nicht nur den Haltsuchenden von außen immer wieder Zuversicht geschenkt wird. Denn von Anfang an ist klar, dass auch das Personal der Bäckerei den ein oder anderen Schmerz zu verarbeiten hat.
Emotional bleibt der Leser jedoch weitestgehend als reiner Beobachter außen vor. Vermutlich gewinnt man aus diesem Grund auch vor allem zum Ende hin den Eindruck, die Darstellungen würden mit der Zeit immer langatmiger. Was zu Beginn noch vor Energie und Tatendrang strotzte, wird auf der Zielgeraden träge und behäbig.
Nichtsdestotrotz eine wunderbare Lektüre für einen Nachmittag auf der Couch, rund um eine Bäckerei, die auf den nächtlichen Straßen Licht und Trost spendet.
Rick M, Rezensent*in
Die Mitternachtsbäckerei fühlt sich wie eine warme Umarmung an. Die Bäckerei als zentraler Ort der Handlung bietet gesellschaftlich geächteten Menschen einen Ort, an dem sie Zugehörigkeit und Verständnis erfahren können. Noriko Onuma geht einen anderen Weg als viele andere Werke des derzeit beliebten „Cozy-Genres“. Zwar strömt das Setting eine gemütliche Atmosphäre aus, doch die Autorin richtet den Blick auf verschiedene gesellschaftliche Problematiken. Diese lässt sie eher für sich sprechen, als Antworten darauf zu geben. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch, wenn auch Geschichte und Charaktere von mehr Tiefe hätten profitieren können. Ein Muss für alle, die von japanischer Literatur begeistert sind und eine kleine Auszeit vom Alltag brauchen.
So eine schöne Geschichte
Ich hab inzwischen einige japanische Romane gelesen, die ein ähnliches Konzept verfolgen und in denen ein Ladengeschäft und die Begegnungen eine zentrale Rolle spielen. Und trotzdem war dieses Buch gefühlt nochmal ganz anders und hat mich auf besondere Art berührt.
An dieser Geschichte ist nichts magisch oder übernatürlich, wie das bei ähnlichen Romanen oft der Fall ist. Warum die Bäckerei also unbedingt nachts geöffnet sei mal dahingestellt und spielt auch eher eine untergeordnete Rolle. Zentral sind die Menschen, die dort arbeiten und die, die zum Kundenkreis gehören.
Auch hier könnte man sagen, handelt es um Kurzgeschichten innerhalb der Geschichte. Nur, dass die Kunden, um die sich die Geschichten drehen, nicht verschwinden, sondern zu einem Teil der Bäckerei-Familie werden und die Geschichte. So aufeinander aufbauen und die Einzelschicksale sich gegenseitig beeinflussen. Das fand ich besonders schön.
Auch, dass hier zwei Kinder im Mittelpunkt stehen, fand ich sehr besonders. Generell sind alle, die mit der Bäckerei in Kontakt treten, eher speziell und stehen eher am Rande der Gesellschaft, was der Geschichte eine tiefgründige Note gibt.
Ich fand die Geschichte nicht nur berührend, sondern auch positiv bestärkend und habe sehr viel schönes daraus für mich mitgenommen.
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Florian Schäfer
Fantasy & Science Fiction, Geschichte, Spiritualität & Religion