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Buchcover für Villa Rivolta

Villa Rivolta

Roman

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Erscheinungstermin 25.02.2026 | Archivierungsdatum 26.04.2026


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Zum Inhalt

Ein Mailänder Garten. Zwei Kindheitsfreunde, ein Familiengeheimnis und eine unmögliche Liebe im Italien der goldenen sechziger Jahre.

Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.

Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio, der Pieros Welt den Kampf ansagt.

Bestseller-Autor Daniel Speck (»Bella Germania«) erzählt uns eine epische Geschichte über Leidenschaft, Verlust und den Preis dafür, zu werden, wer wir wirklich sind.


Ein Mailänder Garten. Zwei Kindheitsfreunde, ein Familiengeheimnis und eine unmögliche Liebe im Italien der goldenen sechziger Jahre.

Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783758700316
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 608

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

Der Roman startet in Mailand Ende der 70er. Tonino findet eine alte Wehrmachts Pistole und wird in der Schule damit erwischt. Valeria seine alleinerziehende Mutter (die die Pistole versteckt hatte) 'flieht' mit ihm zu Freunden und erzählt ihm dort ihre Geschichte angefangen in ihrer Kindheit direkt nach dem 2. Weltkrieg, die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter, die Beziehung zu ihrem besten Freund und auch warum Toninos Vater nicht bei ihnen lebt. Ein Roman über die Nachkriegsgeschichte Mailands, die Schwierigkeiten sizilianischer Flüchtlinge in Norditalien, einem kleinen Autofabrikant und der Studentenaufstände in den 60ern.

4 stars
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Natürlich ist das auch ein Buch über la dolce vita im Italien der 60er Jahre: schöne Autos, schöne Villen, schöne Menschen.
Aber es wäre kein Roman von Daniel Speck, wenn er nicht viel mehr erzählte!
Was ist Familie und was bedeutet Herkunft, Tradition für Menschen: Ansporn oder Mühlstein; Ermöglichung von Freiheit oder Verfestigung von Abhängigkeit.
Mitreißend und einfühlsam erzählt.
Für alle Auto-, Isetta- und Italienfans und besonders für die, die tiefgründige Familiengeschichten lieben.
Also: Andiamo in Italia!

5 stars
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5 stars

Daniel Speck, den ich schon aufgrund seiner vorherigen Bücher zu schätzen gelernt habe, ist es auch in "Villa Rivolta" wieder gelungenpersönliche Schicksale mit der Zeitgeschichte zu verknüpfen.
Dieser Roman handelt von zwei Kindern in Italien, Piero Rivolta, Sohn eines Automobilunternehmers und Valeria Fabrizi, Tochter einer Hausangestellten.
Sie fühlen sich u.a. wegen eine Familiengeheimnisses eng verbunden. Der Lauf der Zeit im Nachkriegsitalien ud der darauf folgenden Wirtschaftswunderjahre wird vom Autoren einfühlsam und interessant dargestellt. Das italienische Lebensgefühl ist zu spüren.
Ein toller Roman mit Tiefgang.

5 stars
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4 stars

Daniel Speck verknüpft in „Villa Rivolta“ das Schicksal einer Familie mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen im Italien der Nachkriegszeit.
Herausgekommen ist ein opulenter Familienroman über Liebe und Loyalität – spannend, gefühlvoll, gelegentlich etwas zu üppig.
Im Mittelpunkt stehen Piero Rivolta, Sohn eines wohlhabenden Mailänder Auto-Unternehmers, und Valeria, die Tochter des Hausmädchens in derselben Villa. Als Kinder sind sie eng befreundet, doch ihre Wege trennen sich. Piero wird früh zum Erben des Familienunternehmens gedrängt, Valeria verliebt sich in den politisch engagierten Arbeitersohn Flavio. Klassenunterschiede, politische Fronten und alte Loyalitäten geraten unweigerlich aneinander.
Speck spannt den Bogen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die aufgewühlten 60er-Jahre. Wirtschaftswunder, „Dolce Vita“, Studentenproteste und soziale Spannungen bilden die Kulisse. Das ist sorgfältig recherchiert und atmosphärisch dicht erzählt – man spürt den Glanz, aber auch die Risse dieser Zeit.
Die Figuren sind klar gezeichnet: Piero steht für die privilegierte Unternehmerwelt, Valeria für den Wunsch nach Selbstbestimmung, Flavio für sozialen Aufbruch und politische Radikalisierung. Das ist nachvollziehbar und emotional, manchmal aber auch etwas schematisch. Erzählt wird aus der Rückschau, was gut funktioniert, zugleich jedoch Specks Hang zum großen Gefühl zeigt: Kindheitsversprechen, Familiengeheimnisse und verbotene Liebe treiben die Handlung voran, wirken stellenweise jedoch überfrachtet und vorhersehbar.
Trotzdem liest sich „Villa Rivolta“ flüssig und bleibt über weite Strecken spannend. Wer Specks „Bella Germania“ mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Literarische Experimente bietet der Roman nicht, dafür solides, wirkungsvolles Erzählen.

4 stars
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5 stars

Dies ist ein Roman, bei dem ich immer wieder parallel die Geschichte der Familie Rivolta nachgelesen habe. Renzo Rivolta war ein italienischer Automobilunternehmer, der mit der Isetta bekannt wurde. Es geht zwar im Vordergrund nicht um die Autos, sie gehören aber dazu zum Universum dieser Familie. Piero, der Sohn von Renzo wächst behütet in der Villa Rivolta auf, er freundet sich mit Valeria an, der Tochter des Dienstmädchens. Mutter Caterina und Tochter Valeria haben einen Platz in der Villa bekommen, weil Caterinas Mann als Kriegsheld für Italien gestorben ist.

Valeria erlebt unbeschwerte Zeiten mit Piero und doch zeigt ihr Caterina immer wieder die sozialen Unterschiede auf. Piero wird eines Tages das Familienunternehmen leiten, Valerias Zukunft nicht so rosig aussehen. Beide müssen ihren Weg gehen und doch bleiben sie einander verbunden, obwohl sie unterschiedlichen sozialen Schichten und unterschiedlichen Denkweisen angehören.

Piero verliebt sich in die glamouröse Lele, während Valeria dem Kommunisten Flavio näher kommt. Als Valerias Sohn eines Tages eine alte Pistole findet, wird ein altes Familiengeheimnis aufgedeckt, das beide Familien betrifft…

Ich habe diesen Roman sehr gern gelesen. Die Handlung ist eingebettet in die politischen Verhältnisse Italiens, die berühmte Autobauerfamilie Rivolta gab und gibt es wirklich; was Valeria und ihre Liebe zu Piero betrifft, bin ich nicht so sicher, doch insgesamt ergibt sich eine wunderbar komponierte Geschichte, die alles enthält, was ein guter Roman braucht; Liebe, Leidenschaft und ein altes Familiengeheimnis. Von mir eine dicke Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman, dessen Figuren ich noch lange nach dem Lesen in Erinnerung behalten habe.

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… Familiengeheimnisse

Villa Rivolta von Daniel Speck

Den Leser erwartet eine spannende Geschichte, in der Leidenschaft, Nähe und Verlust eine entscheidende Rolle spielen.
Unsere Geschichte spielt in einer Mailänder Villa. Dabei tauchen wir in die 60er Jahre ein. Valeria und Piero wachsen dort nebeneinander auf und versprechen sich, immer für einander da zu sein.
Valeria ist die Tochter der Hausangestellten, während Piero der Sohn eines Automobilunternehmers ist.
Die Geheimnisse der Familie und neue Gefühle machen es Valeria besonders schwer. Sie verliebt sich in Flavio. Doch wie geht es diesem damit? Ist sie in seiner Familie willkommen?Die Herkunft, die Familie und hohe Erwartungen prägen die Handlungen unserer Protagonisten. Das Liebe nicht immer einfach ist und nur Sonnenschein bedeutet, wird hier sehr anschaulich dargestellt.
Unsere Geschichte erzählt von Nähe und Verlust. Sie zeigt, wie Lebenswege auseinandergehen können, selbst wenn eine tiefe Verbindung bleibt.
Mich hat Valerias Lebensweg sehr beeindruckt. Hat sie doch alles aufgegeben.

5 stars
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600 Seiten Lesevergnügen! Ein Roman zum Eintauchen und Genießen! Für LeserInnen von Elena Ferrante und Andrea "Was ich von ihr weiß" ... Ein groß angelegter Familienroman im Italien der 60er Jahre. Piero, Sohn eines Autofabrikanten, und Valeria, Tochter einer Hausangestellten, schließen als Kinder eine Freundschaft, die sie durch ihr Leben trägt und viele persönliche Krisen überstehen lässt. Piero steht vor der Herausforderung, die Firma seines Vaters weiterzuentwickeln, Valeria wird als Studentin schwanger und muss ihre Familie über Wasser halten. Die Handlung dreht sich um Traditionen und Familienlügen, Fluch und Segen gesellschaftlicher Spielregeln, Kapitalismus versus Kommunismus und natürlich immer um die magische Kraft der Liebe, die Menschen verbindet, die doch völlig gegensätzlich sind.

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5 stars

Villa Rivolta von Daniel Speck
Ein in Mailand spielenden Roman. Im Italien der 60ger Jahre. Familiengeheimnis , eine Kinder Freundschaft und Liebe würzen diesen kraftvollen Roman.

5 stars
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zwei große Lieben im Leben

Der Roman versetzt uns beim Lesen in das Italien der 60er und 70er Jahre, man spürt die italienische Mentalität und die Lebensphilosophie. Der Schreibstil ist emotional und erzählt bildhaft, sodass man sich als Leser*in sehr gut hineindenken kann. Die Geschichte selbst ist vielseitig und spielt auf zwei Zeitebenen. Valeria, die intelligente und engagierte Tochter einer Hausangestellten aus der sozialen Unterschicht freundet sich mit Piero, dem wohlhabenden Sohn einer Mailänder Unternehmerfamilie an. Die Freundschaft aus Kindheitstagen begleitet die beiden durchs gesamte Leben und wird durch viele Probleme, familiäre und soziale Hindernisse auf die Probe gestellt. Kann die Liebe diese Hürden überwinden?
Mir gefällt es, dass die Charaktere von Valeria und Piero vielschichtig dargestellt werden, mit all ihren Stärken und Schwächen und dass man sie über einen langen Zeitabschnitt mitbegleiten kann. Somit wirken sie authentisch und man erhält als Leser*in auch Einblicke in ihre Gedanken, Emotionen und Sehnsüchte. Man spürt beim Lesen die Energie, aber auch die Hürden. Der Roman lebt von der Atmosphäre und ist berührend bis zum Ende. Der relativ offen gehaltene Schluss lässt eigene Rückschlüsse und Gedankengänge zu und verleitet zum interpretieren, weiterdenken und träumen.

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„Eine Familiensaga zwischen Dolce Vita und Revolution“

Daniel Speck nimmt mich mit nach Bella Italia, in die 1950er und 1960er Jahre, direkt hinein in die Mailänder „Villa Rivolta“ und deren Bewohner.

Alles beginnt jedoch später (1979), als der 14jährige Tonino auf einer Baustelle eine Wehrmachtspistole findet, für die sich auch die Polizei interessiert. Toninos Mutter Valeria packt kurzerhand ihre Sachen und fährt mit ihm Richtung Maremma zu Piero.

Es sind diese beiden Zeitebenen, die im Wechsel erzählt werden, wobei das Hauptaugenmerk auf den früheren Jahren liegt. Als Kinder begegnen sich Piero Rivolta und Valeria im Garten der Mailänder Villa. Sie freunden sich an, verbringen viel Zeit miteinander, allerdings geschieht dies heimlich, denn Valerias Mutter, die für die Familie Rivolta in deren Villa arbeitet, findet es nicht schicklich, dass die Tochter eines Dienstmädchens sich mit dem Sohn des Hauses trifft.

Es ist u. a. die Geschichte von Iso Rivolta, dem von Renzo Rivolta gegründeten Hersteller von Sportwagen, deren Anfänge Kühlgeräte waren. Über Motorroller war es dann die Isetta, die heute noch jeder zumindest dem Namen nach kennen dürfte, bis hin zu luxuriösen Sportwagen. Die Produktionsanlagen befanden sich in Bresso, die Produktpalette mitsamt den Konstrukteuren ist anschaulich beschrieben wie auch der ewige Kampf um die Finanzierung. Das Buch ist aber sehr viel mehr als der Alltag in der Fabrik mitsamt den Arbeitern, unter ihnen waren auch die im Norden Italiens nicht sonderlich beliebten Sizilianer.

Und es ist vor allem die Geschichte von Piero und Valeria und ihrer Zeit. „Wir leben in einer Männerwelt“ dachte Valeria - die Rolle der Frau damals schwingt stets mit. Und nicht nur das. Es sind die Nachkriegsjahre. Die italienische Wirtschaft erholt sich langsam, geprägt auch von Klassenunterschieden und dem Nord-Süd-Gefälle Italiens - Modernität gegen traditionelle Werte. Die Binnenmigration war in vollem Gange. Daniel Speck erzählt davon. Vom industriellen Aufschwung, vom Dolce Vita und von der kulturellen Revolution, vom sizilianischen Arbeitersohn Flavio, der eines Tages auf Valeria trifft. Beide verlieben sich, Flavio jedoch kann seinen Kampf gegen Diskriminierung nicht aufgeben. Und er erzählt von Piero, der in jungen Jahren Verantwortung für das familieneigene Unternehmen übernehmen muss. Und auch ist es die Freundschaft zwischen ihm und Valeria, die diesen Roman prägt. Eine Freundschaft, die ein Leben lang anhält.

Es ist mein Italien, von dem ich lese. Auch wenn ich das Land erst sehr viel später kennen- und liebengelernt habe, so bin ich doch tief eingetaucht in diese Geschichte, die über mehrere Jahrzehnte von einem Land und dessen Menschen erzählt. Von Freundschaft und Liebe, von Nähe und Verlust, von Glück und Unglück, von Existenznöten über alle Schichten hinweg – und dies generationenübergreifend. Ein wundervolles Buch, das ich nicht missen möchte und das mich anregt, mehr von dem Autor zu lesen.

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Auf den Schultern von Renzo Rivolta lastet eine ganze Fabrik mit allen Angestellten und deren Familien. Entgegen normalen Umgangsformen unterhält Renzo Rivolta nämlich ein enges Verhältnis mit seinen Angestellten und fühlt sich für alle verantwortlich. Fast wie in einer Familie. So auch mit Valerias Mutter, einem Dienstmädchen im Hause Rivolta. Valeria wächst so in den Gärten vom Familienanwesen auf und lernt früh Piero, Rivoltas Sohn, kennen. Die Freundschaft, die sich entwickelt, wird etwas ganz Spezielles bleiben…
Eine italienische Familiensaga in der Umgebung der Fahrzeugindustrie in den sechziger Jahre in Mailand.
Mitreissend, dramatisch und mit viel Hintergrundwissen über die Erfindung der ersten Autos und Rennautos auf italienischen Strassen verfolgen wir die beiden Familien über Jahrzehnte. Ich bin richtig abgetaucht in die Geschichte und sehr positiv überrascht. Ich werde bestimmt noch andere Werke des Autors lesen.

5 stars
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Da ich "Yoga Town" schon gelesen hatte und mochte, wollte ich natürlich auch "Villa Rivolta" lesen.
Den Schreibstil von Daniel Speck mag ich wirklich sehr gerne, er zieht einen in seinen Bann und macht es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Tonino entdeckt die Geschichte seiner Mutter, ihre Beziehung zu Piero, und warum sein Vater sich so wenig in seinem Leben aufhält.
Ich interessiere mich überhaupt nicht für Autos, aber diese Leidenschaft mit der alle für das Auto leben, hinterlässt mich mit einem wohligen Gefühl und großer Sehnsucht nach Italien.

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Zum Inhalt:
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Valeria und Piero, die unterschiedlicher nicht sein können. Er, der Sohn eines Automobilherstellers, sie die Tochter der Hausangestellten. Sie werden Freunde und versprechen sich auch ewige Freundschaft. Während Piero das Erbe seines Vaters antritt, verliebt sich Valeria in den Sizilianer Flavio und ihrer beider Leben ändert sich komplett.
Meine Meinung:
Das ist so eine Geschichte in die man voll eintauchen kann und die auch Potenzial hat noch weiter erzählt zu werden, vielleicht sogar mit der nachfolgenden Generation. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die ganze zeitliche Einordnung und die Geschehnisse in Italien, gerade auch was die politischen Verhältnisse anging. Aber auch wie gerade Valeria sich entwickelt, wie ihr Verhältnis zu Flavio und dessen Familie sich entwickelt, fand ich sehr interessant. Es gibt wie im wahren Leben natürlich auch Dramen, gerade auch zwischen Flavio und Valeria, aber auch in Pieros Leben. Ich hatte das Glück Buch und hörbuch genießen zu dürfen jnd beide Versionen haben mir auf ihre Art gut gefallen.
Fazit:
Schöne Geschichte

4 stars
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fortunato o sfortunato

Aufgrund verschiedener Treffen und Gespräche mit Piero und Lele Rivolta wurde der Autor inspiriert, diese Familiengeschichte in einen Roman zu verpacken. Er erzählt sie beginnend 1945 in Valperga und Bresso/Milano über Santa Margherita und endet 1979 in Milano/Maremma.

Es beginnt 1945 - Die Familie Rivalto lebt in einer wunderschönen Villa mit einem großen Garten und den Kindern Piero und Attilia. Caterina muß mit ihrer 4jährigen Tochter Valeria nach dem tragischen Tod des Vaters Valperga verlassen und sie kommt aufgrund früherer Freundschaften als Hausangestellte im Hause Rivolta unter. Piero, der Unternehmersohn und Valeria, die Angestelltentochter treffen sich immer wieder heimlich im Garten und es entwickelt sich im Laufe der Jahre eine Seelenverwandtschaft, die über eine normale Freundschaft hinausgeht. Beide finden Partner – Piero heiratet die schillernde Lele Zerboni aus sehr gutem Haus und Valeria lernt Flavio, den Arbeitersohn und Rebellen kennen. So unterschiedlich ihre jeweiligen Lebenssituationen sind, die Verbindung zwischen Piero und Valeria bleibt immer bestehen und bedeutet auch beiden sehr viel. Sie haben außerdem etwas gemeinsam, die Trauer um den geliebten Vater. Piero muß nach dem Tod von Renzo in jungen Jahren die Verantwortung für die Firma und die Angestellten mit ihren Familien übernehmen. Valeria war ihr ganzes Leben schon wissensdurstig, bildet sich fort, beginnt zu schreiben und arbeitet an der Seite von Piero in der Firma. Aber zwischen Mutter und Tochter ist das Verhältnis gestört. Vor allem es bleiben Fragen offen zur Vergangenheit in Valperga, die Valeria nicht loslassen - zum Heldentod des Vaters und den damaligen Freunden. Und dann am Ende 1979 bereitet Valerias und Flavios Sohn Tonino große Sorgen.

Die ganze Geschichte ist eingebettet in den wirtschaftlichen Aufschwung der Firma Rivolta beginnend mit dem Kühlschrank Iso, dann dem Motorino, der Isetta und der Sportwagen. Aber auch die beginnenden Streiks, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme werden dargestellt.


Ich habe von Daniel Speck schon einige Bücher gelesen. Der vorliegende Roman ist von nun an mein Lieblingsbuch und ein Highlight. Er hat die Geschichte sehr menschlich, authentisch, realistisch und ohne jegliche Längen erzählt. Er streut bewundernswert passende italienische Phrasen, Zitate und Liedertexte ein, ebenso Details der Automobilbranche. Nichts wirkt aufgesetzt, sondern wohl dosiert. Die Figuren zeichnet er detailliert und größtenteils sympathisch, egal ob fortunato oder sfortunato - reich oder arm - Süditaliener oder Norditaliener. Und die Atmosphäre ist italienisch temperamentvoll und lebendig, der jeweiligen Situation angepaßt. Das Cover ist ausgesprochen passend gewählt. Sehr gut gefällt mir natürlich, daß es eine Fortsetzung geben wird.

Diesen Roman empfehle ich sehr gerne weiter!

5 stars
5 stars
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5 stars

In der Geschichte wird von einem Kindheitsversprechen erzählt. Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn eines Automobilunternehmers. Und Valeria, die talentierte Tochter der Hausangestellten. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden. Als Piero das Erbe seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den sizilianischen Arbeitersohn Flavio und alles ändert sich. Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, weil der Roman diese seltene Mischung aus Nostalgie, Eleganz und emotionaler Wucht besitzt. Schon die ersten Seiten tragen den Duft eines vergangenen Italiens in sich. Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie Daniel Speck die goldenen Jahre Italiens einfängt. Es ist kein romantisierender Rückblick, sondern ein lebendiges, pulsierendes Panorama. Dolce Vita, politische Unruhe, kulturelle Revolution. Die Liebe, die sich zwischen den Figuren entwickelt, ist nie einfach. Sie ist zart, widersprüchlich, manchmal schmerzhaft. Und gerade deshalb wirkt sie so echt. Der Roman zeigt, wie Herkunft, Erwartungen und Geheimnisse Menschen prägen und wie schwer es ist, sich davon zu lösen. Ein Roman, der lange nachhallt, weil er uns daran erinnert, dass manche Versprechen ein Leben lang in uns weiterklingen. Für mich ein eindrückliches Buch das ich empfehlen kann.

5 stars
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