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Buchcover für Ein Märchen von Tag und Nacht

Ein Märchen von Tag und Nacht

Ein literarisch-philosophischer Fantasyroman über Wahrheit, Aufbruch und Heilung

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Erscheinungstermin 11.11.2025 | Archivierungsdatum 30.04.2026


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Zum Inhalt

Schließe deine Augen, lass die Welt zurück …

Was bist du, wenn du überall fremd bist – auch in dir selbst?

Orodan ist das einzige Kind, das je in Dunkelland aufwuchs. Unter Unsterblichen wurde er von einer Mutter geboren. In ewiger Nacht träumt er vom verbotenen Licht. Er liebt diese Welt – und passt nicht in sie. Als er zwischen die verfeindeten Lager von Tag und Nacht gerät, führt ihn seine Suche quer durchs Universum und tiefer in sich hinein, als ihm lieb ist. Denn die eigentliche Frage ist nicht, wem er folgt – sondern wer er ist. Und ob Heilung möglich ist – für ihn, für die, die er liebt, für eine Welt, die seit Anbeginn der Zeit in einem Konflikt gefangen ist, den längst niemand mehr hinterfragt.

Keine Heldenreise. Eine Heilsreise.

Jan Peter Zimmermanns Debütroman ist ein literarisches Märchen für Erwachsene – poetisch in der Sprache, ruhig im Erzählen, philosophisch in der Tiefe. Wer Michael Ende oder Ursula K. Le Guin liebt, wird hier eine Verwandtschaft spüren.

Ein Märchen von Tag und Nacht handelt von Schuld, Herkunft und kultureller Prägung – und stellt Fragen, die bleiben. Es ist für Lesende, die Ambivalenz aushalten. Die sich manchmal fehl am Platz fühlen. Die keine einfachen Antworten wollen – und wissen, dass beste Absichten verheerend sein können.

Kein Action-Fantasy. Keine klassische Quest. Wer das sucht, wird hier nicht glücklich.

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Hinweis: Dieses Buch enthält Darstellungen von sexualisierter Gewalt.

Schließe deine Augen, lass die Welt zurück …

Was bist du, wenn du überall fremd bist – auch in dir selbst?

Orodan ist das einzige Kind, das je in Dunkelland aufwuchs. Unter Unsterblichen wurde er...


Marketing-Plan

Der Roman ist inzwischen auch als Taschenbuch regulär im deutschen Buchhandel erhältlich (ISBN 9783819261367).

Zusätzlich liegen erste öffentliche Leserstimmen aus einer LovelyBooks-Leserunde vor.

Der Roman ist inzwischen auch als Taschenbuch regulär im deutschen Buchhandel erhältlich (ISBN 9783819261367).

Zusätzlich liegen erste öffentliche Leserstimmen aus einer LovelyBooks-Leserunde vor.


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783982779416
PREIS 3,99 € (EUR)
SEITEN 526

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
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Eine besondere Geschichte, die etwas Zeit brauchte, um mich zu erreichen

"Ein Märchen von Tag und Nacht" ist ein Buch, das mich zunächst vor eine kleine Herausforderung gestellt hat. Ich wurde ohne große Einführung mitten in die Handlung geworfen, und auch der poetische, sehr kunstvolle Schreibstil war etwas, an das ich mich erst gewöhnen musste. Anfangs fühlte ich mich dadurch eher als Beobachterin denn als Teil der Geschichte.

Doch je weiter ich las, desto mehr öffnete sich mir der Text – und ich mich ihm. Orodans Reise zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen innerem Zweifel und der Suche nach dem eigenen Weg, hat mich schließlich doch berührt. Gerade die Mischung aus Traum und Wirklichkeit, aus Märchenhaftem und existenziellen Fragen, sorgt für eine ganz besondere Stimmung, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Richtig gut gefallen haben mir die leisen Zwischentöne: die Auseinandersetzung mit Schuld, Herkunft und verletzlichen Teilen der eigenen Seele. Das Buch verlangt Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich auf Ambivalenzen einzulassen – aber genau das macht es so wertvoll.

Auch wenn ich nicht sofort in den Stil hineingefunden habe, bin ich am Ende froh, drangeblieben zu sein. Eine ungewöhnliche, tiefgehende Geschichte, die nachwirkt.

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Poetische Fantastik zwischen Traum, Wahrheit und innerer Heilung

Ein Märchen von Tag und Nacht ist kein Roman, den man „einfach so“ liest – es ist ein Buch, in das man eintaucht, sich hineinfallen lässt und das lange nachhallt. Jan Peter Zimmermann legt mit seinem Debüt ein literarisch anspruchsvolles, philosophisch tiefgründiges Fantasy-Märchen vor, das sich bewusst klassischen Genre-Erwartungen entzieht.

Inhalt & Themen

Im Zentrum steht Orodan, ein sterbliches Kind unter Unsterblichen, aufgewachsen in Dunkelland – einem Reich der Nacht, das vom Licht ebenso fasziniert wie bedroht wird. Als ihn Träume vom verbotenen Licht heimsuchen, gerät er zwischen die Fronten von Tag und Nacht. Doch statt eines klaren Kampfes zwischen Gut und Böse entfaltet sich eine vielschichtige Geschichte über Identität, Schuld, Herkunft, Ambivalenz und die Möglichkeit von Heilung.

Die äußere Reise ist dabei stets Spiegel einer inneren: Orodans Weg führt nicht nur durch fremde Welten, sondern tief in die eigenen Abgründe. Der Roman stellt unbequeme Fragen – nach Verantwortung, kulturellen Zwängen und der Wahrheit hinter moralischen Gewissheiten.

Sprache & Stil

Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnlich poetische Sprache. Zimmermann schreibt bildreich, ruhig und präzise zugleich. Traum und Wirklichkeit fließen nahtlos ineinander, sodass man sich als Leserin immer wieder fragt, wo die Grenze verläuft – oder ob es sie überhaupt gibt.
Stilistisch erinnert das Buch tatsächlich an Autorinnen wie Ursula K. Le Guin, Michael Ende oder Peter S. Beagle: leise Fantastik, die mehr fragt als erklärt und gerade dadurch große Wirkung entfaltet.

Leseerlebnis

Dieses Buch verlangt Aufmerksamkeit und Offenheit. Wer schnelle Action, klare Heldenrollen oder einfache Antworten sucht, wird hier nicht fündig. Stattdessen richtet sich der Roman an Leser*innen, die Ambivalenz aushalten, sich gern selbst hinterfragen und literarische Tiefe schätzen. Besonders eindrucksvoll ist, wie konsequent der Text innere Verletzungen ernst nimmt und Orodans Reise als Heilsprozess begreift – nicht als Triumph.

Die enthaltene Triggerwarnung zu sexualisierter Gewalt ist wichtig und ernst zu nehmen; die Thematik wird nicht sensationshaft, sondern schwer und nachwirkend behandelt.

Kritik

Das langsame Erzähltempo und die hohe sprachliche Dichte können fordernd sein. Nicht jede Metapher erschließt sich sofort, manches bleibt bewusst offen. Für manche Leser*innen mag das distanzierend wirken – für andere liegt genau darin die Stärke des Romans.

Fazit

Ein Märchen von Tag und Nacht ist ein still leuchtender, tiefgründiger Fantasyroman, der weniger unterhält als berührt, herausfordert und begleitet. Ein Buch für Leser*innen, die bereit sind, sich selbst im Spiegel der Geschichte zu begegnen – und dabei vielleicht ein Stück Heilung zu finden.

Empfohlen für Fans von:
literarischer Fantasy, philosophischen Märchen, Michael Ende, Ursula K. Le Guin, Susanna Clarke und für alle, die Geschichten lieben, die im Inneren weitergehen 🌒✨

4 stars
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Ein poetisches Juwel: magische Bilder, weise Einsichten und eine heilende Botschaft, die lange nachhallt – super geschrieben und emotional berührend. Hat mir super gefallen, ideal für nachdenkliche Leser

5 stars
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