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Buchcover für Ein Märchen von Tag und Nacht

Ein Märchen von Tag und Nacht

Ein literarisch-philosophischer Fantasyroman über Wahrheit, Aufbruch und Heilung

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Erscheinungstermin 11.11.2025 | Archivierungsdatum 30.04.2026


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Zum Inhalt

Schließe deine Augen, lass die Welt zurück …

Auf der Schwelle zwischen Schatten und Licht, Wahn und Wahrheit, folgt ein junger Mann einem inneren Ruf – bis an den Rand seiner gewohnten Wirklichkeit und darüber hinaus.

Ein Märchen von Tag und Nacht ist ein modernes, literarisches Märchen über Sehnsucht, Wandlung und das geheime Flimmern der Dinge – zart und gewaltig, traumhaft und wirklich. Für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich zu verlieren – und vielleicht ein Stück von sich selbst wiederzufinden.

In seiner poetischen Tiefe und der kunstvollen Verbindung von Wirklichkeit und Traum erinnert Jan Peter Zimmermanns Romandebüt an die Werke von Ursula K. Le Guin und Michael Ende. Sprachlich filigran und zugleich erzählerisch kraftvoll schlägt Ein Märchen von Tag und Nacht die Brücke zwischen literarischer Fantastik und zeitloser Märchenkunst – in guter Nachbarschaft zu Susanna Clarke und Peter S. Beagle.

Die Geschichte

Ein Märchen von Tag und Nacht erzählt die Geschichte von Orodan, der als einziges Kind unter den unsterblichen Bewohnern Dunkellands aufwächst. Als ihn Träume vom verbotenen Licht heimsuchen, findet er sich bald darauf zwischen den verfeindeten Lagern von Tag und Nacht wieder. Die Suche nach seinem eigenen Weg inmitten dieses uralten Konflikts führt ihn quer durchs Universum und bis in die finstersten Winkel seiner Seele – wo sich entscheidet, ob Heilung und Versöhnung überhaupt möglich sind.

HINWEIS

Dies ist keine klassische Quest-Fantasy. Wer den alten Kampf zwischen Gut und Böse in einem atemberaubenden Abenteuer-Plot mit einfachen Antworten sucht, wird mit Ein Märchen von Tag und Nacht nicht glücklich werden.

Ein Märchen von Tag und Nacht ist für Leserinnen und Leser, die sich dem Spiegel zumuten: die hinterfragen, Ambivalenz aushalten und wissen, dass beste Absichten verheerend wirken können; dass ein Mörder nicht nur böse und ein Unschuldiger nicht frei von Schuldgefühlen sein muss. Das Buch richtet sich insbesondere an jene, die sich manchmal fehl am Platz fühlen, die Zweifel kennen und anecken – auch im eigenen Kopf –, die sich der Frage nach dem Warum stellen und dabei den Blick in die Unendlichkeit nicht scheuen.

Der Roman handelt von Schuld, kulturellen Zwängen, Gewalt und der Last von Herkunft und blickt neben der äußeren Handlung immer wieder nach innen, dorthin, wo Verletzungen wirken. Orodans Weg ist mehr als eine Heldenreise – er ist eine Heilsreise.

Triggerwarnung: Der Roman enthält Darstellungen sexualisierter Gewalt.

Schließe deine Augen, lass die Welt zurück …

Auf der Schwelle zwischen Schatten und Licht, Wahn und Wahrheit, folgt ein junger Mann einem inneren Ruf – bis an den Rand seiner gewohnten Wirklichkeit...


Marketing-Plan

Der Roman ist inzwischen auch als Taschenbuch regulär im deutschen Buchhandel erhältlich (ISBN 9783819261367).

Zusätzlich liegen erste öffentliche Leserstimmen aus einer LovelyBooks-Leserunde vor.

Der Roman ist inzwischen auch als Taschenbuch regulär im deutschen Buchhandel erhältlich (ISBN 9783819261367).

Zusätzlich liegen erste öffentliche Leserstimmen aus einer LovelyBooks-Leserunde vor.


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783982779416
PREIS 3,99 € (EUR)
SEITEN 526

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Eine besondere Geschichte, die etwas Zeit brauchte, um mich zu erreichen

"Ein Märchen von Tag und Nacht" ist ein Buch, das mich zunächst vor eine kleine Herausforderung gestellt hat. Ich wurde ohne große Einführung mitten in die Handlung geworfen, und auch der poetische, sehr kunstvolle Schreibstil war etwas, an das ich mich erst gewöhnen musste. Anfangs fühlte ich mich dadurch eher als Beobachterin denn als Teil der Geschichte.

Doch je weiter ich las, desto mehr öffnete sich mir der Text – und ich mich ihm. Orodans Reise zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen innerem Zweifel und der Suche nach dem eigenen Weg, hat mich schließlich doch berührt. Gerade die Mischung aus Traum und Wirklichkeit, aus Märchenhaftem und existenziellen Fragen, sorgt für eine ganz besondere Stimmung, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Richtig gut gefallen haben mir die leisen Zwischentöne: die Auseinandersetzung mit Schuld, Herkunft und verletzlichen Teilen der eigenen Seele. Das Buch verlangt Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich auf Ambivalenzen einzulassen – aber genau das macht es so wertvoll.

Auch wenn ich nicht sofort in den Stil hineingefunden habe, bin ich am Ende froh, drangeblieben zu sein. Eine ungewöhnliche, tiefgehende Geschichte, die nachwirkt.

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Poetische Fantastik zwischen Traum, Wahrheit und innerer Heilung

Ein Märchen von Tag und Nacht ist kein Roman, den man „einfach so“ liest – es ist ein Buch, in das man eintaucht, sich hineinfallen lässt und das lange nachhallt. Jan Peter Zimmermann legt mit seinem Debüt ein literarisch anspruchsvolles, philosophisch tiefgründiges Fantasy-Märchen vor, das sich bewusst klassischen Genre-Erwartungen entzieht.

Inhalt & Themen

Im Zentrum steht Orodan, ein sterbliches Kind unter Unsterblichen, aufgewachsen in Dunkelland – einem Reich der Nacht, das vom Licht ebenso fasziniert wie bedroht wird. Als ihn Träume vom verbotenen Licht heimsuchen, gerät er zwischen die Fronten von Tag und Nacht. Doch statt eines klaren Kampfes zwischen Gut und Böse entfaltet sich eine vielschichtige Geschichte über Identität, Schuld, Herkunft, Ambivalenz und die Möglichkeit von Heilung.

Die äußere Reise ist dabei stets Spiegel einer inneren: Orodans Weg führt nicht nur durch fremde Welten, sondern tief in die eigenen Abgründe. Der Roman stellt unbequeme Fragen – nach Verantwortung, kulturellen Zwängen und der Wahrheit hinter moralischen Gewissheiten.

Sprache & Stil

Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnlich poetische Sprache. Zimmermann schreibt bildreich, ruhig und präzise zugleich. Traum und Wirklichkeit fließen nahtlos ineinander, sodass man sich als Leserin immer wieder fragt, wo die Grenze verläuft – oder ob es sie überhaupt gibt.
Stilistisch erinnert das Buch tatsächlich an Autorinnen wie Ursula K. Le Guin, Michael Ende oder Peter S. Beagle: leise Fantastik, die mehr fragt als erklärt und gerade dadurch große Wirkung entfaltet.

Leseerlebnis

Dieses Buch verlangt Aufmerksamkeit und Offenheit. Wer schnelle Action, klare Heldenrollen oder einfache Antworten sucht, wird hier nicht fündig. Stattdessen richtet sich der Roman an Leser*innen, die Ambivalenz aushalten, sich gern selbst hinterfragen und literarische Tiefe schätzen. Besonders eindrucksvoll ist, wie konsequent der Text innere Verletzungen ernst nimmt und Orodans Reise als Heilsprozess begreift – nicht als Triumph.

Die enthaltene Triggerwarnung zu sexualisierter Gewalt ist wichtig und ernst zu nehmen; die Thematik wird nicht sensationshaft, sondern schwer und nachwirkend behandelt.

Kritik

Das langsame Erzähltempo und die hohe sprachliche Dichte können fordernd sein. Nicht jede Metapher erschließt sich sofort, manches bleibt bewusst offen. Für manche Leser*innen mag das distanzierend wirken – für andere liegt genau darin die Stärke des Romans.

Fazit

Ein Märchen von Tag und Nacht ist ein still leuchtender, tiefgründiger Fantasyroman, der weniger unterhält als berührt, herausfordert und begleitet. Ein Buch für Leser*innen, die bereit sind, sich selbst im Spiegel der Geschichte zu begegnen – und dabei vielleicht ein Stück Heilung zu finden.

Empfohlen für Fans von:
literarischer Fantasy, philosophischen Märchen, Michael Ende, Ursula K. Le Guin, Susanna Clarke und für alle, die Geschichten lieben, die im Inneren weitergehen 🌒✨

4 stars
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