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Buchcover für Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte

Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte

Kriminalroman. DNA-Forensikerin und Strafverteidigerin May Barven ermittelt in einem Cold Case

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Erscheinungstermin 31.10.2025 | Archivierungsdatum 01.02.2026


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Zum Inhalt

DNA-Spuren sind eindeutige Beweise. Oder doch nicht?

Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, hofft May auf einen Klienten. Sie hat sich vor Kurzem als Strafverteidigerin selbstständig gemacht, doch bisher ist es ihr nur gelungen, kleinere Mandate zu erringen. Da geht der Fall des Unternehmers Rickleffs durch die Medien: Er hat für eine Werbeaktion sein Genom in eine Herkunftsdatenbank eingespeist; nun wird ihm vorgeworfen, vor Jahren ein Mädchen ermordet zu haben. Keiner stellt den DNA-Abgleich infrage. May aber weiß aus ihrer Erfahrung als ausgebildete DNA-Forensikerin: DNA-Spuren gelten zwar als Goldstandard, sind aber keineswegs so eindeutig, wie alle meinen. Und wenn Rickleffs nicht der Täter ist - wer dann? Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Tarek beginnt May zu ermitteln ...

Auftakt der spannenden neuen Reihe um die forensische Kriminologin und Rechtsanwältin Dr. May Barven

DNA-Spuren sind eindeutige Beweise. Oder doch nicht?

Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, hofft May auf einen Klienten. Sie hat sich vor Kurzem als Strafverteidigerin selbstständig gemacht, doch...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783757701505
PREIS 16,00 € (EUR)
SEITEN 448

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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May ist ausgebildete DNA-Forensikerin, hat dann aber noch ein Jurastudium angeschlossen und will nun ihr forensisches Wissen auch bei der Verteidigung ihrer Mandanten einbringen. Leider sind lukrative Fälle bei ihr im Moment noch immer Mangelware, so dass sie mit allen Mitteln das Mandat von Start-UP-Millionärs Ruben Rickleffs bekommen will, der des Mordes angeklagt ist….
An Anfang fand ich May als Juristin nicht sehr überzeugend. Sie schafft es das Rickliffs-Mandat zu erhalten, hat aber immer wieder so große Selbstzweifel und so wenig Erfolg in den einzelnen Verhaftungs- und Verhandlungsschritten, dass ich schon die Verurteilung von Ruben vor Augen hatte. Das ändert sich aber grundlegend. Maya wächst mit dieser Aufgabe. Sehr interessant fand ich auch die Figur des Detektivs Tarek Loman. So hart wie er nach außen hin scheint, ist er nicht und nachdem die anfänglichen Befindlichkeiten aus dem Weg geräumt waren, hat er mit Maya ein perfektes Team gebildet. Sie finden immer mehr interessante Informationen zum Tod von Ute Pusch, der immerhin bereits vor 18 geschah.
Für mich war es stilistisch perfekt angelegt, dass nicht nur Maya und Tarek immer nur Teile des Geschehens erkennen, genau wie ich als Leser. Immer wieder gibt die Autorin kleine Einblicke, was in der Mordnacht passiert ist. Dabei geht sie wohldosiert vor, so dass der wahre Ablauf des Abends gedanklich lange im Nebel und die Spannung erhalten bleibt. Mir hat der Krimi mit wachsenden Lesefortschritt immer besser gefallen. Vor allen habe ich die Autorin bewundert, wie tief sie sich hierfür in die Materie der Forensik und der Strafverteidigung eingearbeitet hat. Von mir gibt’s 4,5 Lese-Sterne.

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Die Chemie des Verbrechens ist eine neue Krimi-Reihe um die forensische Kriminologin und Rechtsanwältin Dr. May Barven von der Autorin Sabine Weiß.
May Barven hat sich vor kurzem als Strafverteidigerin selbstständig gemacht. Doch die Mandanten bleiben aus. Dann erfährt sie in den Medien von dem Fall des Unternehmers Ruben Rickleff. Dieser hat für eine Werbeaktion sein Genom in eine Herkunftsdatenbank eingespeist. Nun wird bei einem Datenabgleich seine DNA mit einer vor Jahren ermordeten jungen Frau in Verbindung gebracht. Keiner stellt den Abgleich in Frage und May sieht ihre Chance gekommen. Da sie selbst ausgebildete DNA-Forensikerin ist, weiß sie, dass DNA-Spuren nicht immer so eindeutig sind, wie Laien glauben. Tatsächlich scheint Rickleff nicht der Täter zu sein, aber wer war es dann? Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Tarek geht May allen Spuren nach, um ihren Mandanten zu entlasten.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und man bekommt auch einige Einblicke in die Arbeit von Forensikern. Die Hauptprotagonistin May Barven ist sehr sympathisch und ihr erster Fall als Strafverteidigerin ist doppelt schwer, da sie es direkt mit einem Prominenten zu tun hat und darum auch im Fokus der Presse steht. Auch mit dem Privatdetektiv Tarek muss sie sich erst arrangieren. Er ist ein Freund von Rickleff, aber May kann ihn anfangs schlecht einschätzen. Ich bin mir sicher, dass May und Tarek in der neuen Krimireihe von Sabine Weiß in Zukunft öfters zusammenarbeiten werden und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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Schon das erste Kapitel hat es in sich. Wir sind rückblickend im Jahre 2007 und beobachten eine fürchterliche Tat. Diese Rückblicke begleiten uns fortwährend im Buch, so dass wir nach und nach ein Bild des Geschehens erhalten. Und hoffentlich die Wahrheit herausfinden.

May, leidenschaftliche DNA-Forensikerin, hat sich vor Kurzem als Strafverteidigerin selbstständig gemacht. Nun hofft Sie auf einen Durchbruch, denn bisher hat Sie nur wenige Mandate erhalten.

Tarek ist Privatdetektiv und bester Freund von Unternehmer Rickleffs. Als Werbeaktion für sein neuens Unternehmen hat Rickleffs seine DNA zur Verfügung gestellt. Nun hat die Polizei einen Treffer! Rickleffs soll vor Jahren einen Mord begangen haben,.

May schafft es, vorbei an berühmten Kanzleien das Mandat des reichen Unternehmers zu erlangen. Voraussetzung ist allerding, dass Sie mit Tarek zusammen arbeiten muss. Dies gelingt nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut.

Wow! Die Autorin hat sehr gut recherchiert und entführt uns in die Geheimnisse der DNA-Forensik. Spannend! Auf das Detail kommt es an, und es hat Vorteile aber auch Nachteile.

Sehr gelungen sind auch die Einblicke in die Gerichtsverhandlungen, das Erleben im Gefängnis. Mit Rickleffs, in Untersuchungshaft, kann man hautnah erleben, wie es sich dort anfühlen muss.

Aber auch die Opfer erhalten ihren verdienten Platz. So kann man das Leiden der Eltern und Schwestern der Ermordeten nahezu fühlen. Dieses zieht sich über Jahre, denn der Täter wurde bisher nie gefunden. Der grausame Anblick ihrer toten Tochter und Schwester werden sie wohl nie wieder aus dem Kopf bekommen.

Die Mischung aus Kriminalfall und Privatleben hat mir sehr gut gefallen. Wobei das von May und Tarek nicht unterschiedlicher sein könnte.

Bitte lest selber, wie May und Tarek nach und nach immer mehr Details ans Licht bringen. Unerwartet, unverhofft. Einfach spannend, vom Anfang bis zum Ende.

Allen Krimifans kann ich diesen äußerst spannenden Fall nur empfehlen. Klasse!

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Der Auftakt von um die forensische Kriminologin und Rechtsanwältin Dr. May Barven ist Sabine Weiss gelungen. Sie hat sich gerade als Strafverteidigerin selbstständig gemacht. Momentan fehlen nur den Mandaten. Als der Unternehmer Rickleffs wird wegen eines Mordes angeklagt wird. Basierend auf einem DNA-Abgleich aus einer Herkunftsdatenbank, wird Dr. May Barven hellhörig. Sie weiss, dass DNA-Spuren nicht immer so eindeutig sind, wie sie scheinen. Mit dem Privatdetektiv Tarek beginnt sie zu ermitteln und stößt auf Ungereimtheiten. Es wird eine Problematik von DNA-Datenbanken und deren Missbrauch aufgegriffen. Für mich als Leser ein hochspannendes Thema im Zeitalter von Genanalysen und Datenschutz. Das Lesen ist von Beginn weg spannend und wird immer spannender. Der Cold Case entwickelt sich dynamisch, mit überraschenden Wendungen und einem gut konstruierten Ermittlungsverlauf. Die Schauplätze und die Justizwelt sind authentisch und detailreich beschrieben. Gefallen hat mir auch der Schreibstil. Perfekt für Liebhaber von Krimis mit Tiefgang und realistischem Hintergrund. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Justiz wird verständlich und unterhaltsam erzählt. Wer ein etwas anderen Krimi lesen möchte, ist mit diesem Buch genau richtig. Ich kann es sehr empfehlen.

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen interessanten Thriller hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht mehr weglegen. Die einzelnen Personen sind sorgfältig ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Max ist ausgebildete DNA Forensikerin. Nun hat sie sich als Anwältin selbstständig gemacht. Sie hat zu Beginn Schwierigkeiten, Mandanten zu bekommen. Doch dann erweckt ein Fall ihr Interesse. Ein Mann hat seine DNA in eine Datenbank eingespeist und wird nun auf Grund eines Abgleichs verdächtigt, vor vielen Jahren eine Straftat begangen zu haben. Max möchte diesen Fall unbedingt haben. da sie dafür prädestiniert ist. Doch ob es ihr gelingt und sie gewinnen kann, wird an dieser Stelle nicht verraten,damit die Spannung erhalten bleibt.
Das Buch hat mich hervorragend unterhalten und mir eine kurzweilige Lesezeit beschert. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

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spannender Auftakt

„Die Chemie des Verbrechens – Die Fährte“ ist der erste Fall der Reihe.
Dr. May Barven ist das Wagnis eingegangen und hat sich als Strafverteidigerin selbständig gemacht. Bisher hatte sie nur kleinere Mandate. Als plötzlich ein 18 Jahre alter Mordfall anhand einer DNA-Spur wieder aufgerollt wird, ergreift sie ihre Chance und kämpft um das Mandat. Schließlich hat sie als ehemalige DNA-Forensikerin viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Der mutmaßliche Täter beteuert seine Unschuld und May sieht es ähnlich. Kann sie das Gericht überzeugen? Wer ist der Täter? Kann er jetzt endlich ermittelt werden?
Für mich war es das erste Buch der Autorin. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Protagonisten und Schauplätze sind sehr authentisch dargestellt. May als Hauptcharakter hat mich überzeugt. Sie ist eine starke Frau, die mitten im Leben steht und versucht, Privatleben und Job unter einen Hut zu bekommen. Gut gefallen hat mir die andere Sichtweise zur Lösung des Falles. Kennt man doch meist nur die klassischen Polizeiermittlungen. Immer wieder gibt es Wendungen, so dass die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt. Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Dazwischen gibt es Rückblicke zum Zeitpunkt der Tat. Das baut zusätzlich Spannung auf. Gern gebe ich eine Leseempfehlung und freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Vielen lieben Dank an NetGalley Deutschland und natürlich an den Bastei Lübbe-Verlag, die mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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May ist ausgebildete DNA-Forensikerin und hat sich vor kurzem als Juristin selbstständig gemacht. Bald erkämpft sie sich einen heißen Cold Case-Auftrag, bei dem ihr (und uns) ihr Wissen aus ihrer früheren Tätigkeit zugute kommt.

Auch wenn ich erst vor kurzem auf Sabine Weiss aufmerksam geworden bin, bin ich bereits ein großer Fan von ihr.
Ihr Schreibstil ist unglaublich professionell und bringt dem Leser somit Begeisterung am Lesen. Immer wieder überzeugt sie zudem mit ihren Recherchen und lässt sie sanft in die Geschichte einfließen.

Die Protagonistin ist ein wenig verrückt aber sympathisch und man fiebert mit ihr mit.

Die Geschichte selbst ist wenig blutig (ist ja auch ein cold case (: ) dennoch interessant und realistisch. Die Spannung ist gut aufgebaut und miträtseln geht auch gut.

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Mit "Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte" hat Sabine Weiß einen spannenden Krimi und Auftakt einer neuen Reihe um May Barven, eine forensische Kriminologin abgeliefert.

May Barven hat sich als Strafverteidigerin selbstständig gemacht und wartet auf Mandate, die ihrem beruflichen Fortgang nützlich sind. Als aufgrund eines DNA-Vergleichs der Unternehmer Rickleff verhaftet und in U-Haft kommt, setzt May alles daran, ihn frei zu bekommen. Als Spezialistin weiß sie, dass DNA-Abgleiche nur bedingt aussagekräftig sind. Rickleff hat aus Werbegründen seine eigene DNA in eine Herkunftsdatenbank eingespeist. Hätte er das getan, wenn er, wie ihm vorgeworfen wird, ein Mädchen ermordet hätte? Bei ihren Ermittlungen erhält May Unterstützung von Tarek, einem Privatdetektiv und gutem Freund von Rickleff.

Mich interessiert alles, was mit Medizin zu tun hat, deshalb hat mich dieser Krimi sofort in seinen Bann gezogen. Sabine Weiß versteht es gut, die Spannung in ihrem Krimi langsam immer mehr zu steigern. Am Anfang lernen wir May kennen. Ihr Büro befindet sich in ihrer Wohnung, neben ihrer Bürotätigkeit als Anwältin ist sie mit ihren beiden Kindern und dem Haushalt gut ausgelastet. Trotz allem stürzt sie sich mit Eifer in den Fall. Immer tiefer dringt sie in und um Hamburg in das Umfeld von Rickleff ein.

Die verschiedenen Charaktere werden lebensnah beschrieben. Jede Person ist zwar nicht ganz vorurteilsfrei, aber dennoch treffend gezeichnet. Ob es nun May selbst ist, der auf St. Pauli tätige Privatdetektiv Tarek, der in Haft befindliche Rickleff, seine Eltern und die Familie des Opfers, jeder von ihnen wird einem sehr schnell sympathisch oder eben auch nicht. Zwischen die eigentliche Handlung sind immer wieder Rückblicke in die Ereignisse der Tatnacht eingestreut, was dem Krimi zusätzlich Spannung bringt. Viele Ermittlungsergebnisse haben mich immer wieder auf die falsche Spur gesetzt. Und am Ende kam dann noch eine Überraschung! Und ich habe wieder einiges über Forensik, hier speziell den DNA-Abgleich dazu gelernt. So muss Krimi sein!

Eine absolute Leseempfehlung für Fans von Forensik-Krimis mit regionalem Bezug und 5 Sterne! Ich freue mich schon auf die (hoffentlich baldige) Fortsetzung der Reihe um May Barven!

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In „Die Chemie des Verbrechens – Die Fährte“ widmen wir uns einem Kriminalfall, der weit mehr ist als eine klassische Ermittlungsarbeit. Im Mittelpunkt steht eine rätselhafter Cold Case, bei dem Spuren, DNA und juristische Feinheiten eine entscheidende Rolle spielen. Dr. May Barven, Anwältin und gleichzeitig erfahrene DNA-Forensikerin, wird mit einem Fall konfrontiert, der sie nicht nur fachlich, sondern auch persönlich herausfordert. Gemeinsam mit dem Privatermittler Tarek folgt sie einer Spur, die immer wieder neue Fragen aufwirft und deren Ursprung tiefer in der Vergangenheit liegt, als es zunächst den Anschein hat. Und offensichtlich möchte jemand nicht, dass die Wahrheit heraus kommt…

Sabine Weiss ist keine Unbekannte im Bereich spannender Unterhaltung, auch wenn ich noch kein Buch von ihr gelesen habe. Sie hat bereits zahlreiche Romane veröffentlicht, darunter mehrere Kriminalromane, aber auch andere Genres wie historische Romane gehören zu ihrem Repertoire. Mit „Die Chemie des Verbrechens – Die Fährte“ schlägt sie nun nochmals eine etwas andere Richtung ein, denn dieser ist nicht nur ein spannender Krimi mit starkem Fokus auf DNA-Forensik, sondern auch als Auftakt einer neuen Reihe konzipiert.

Im Zentrum steht die facettenreiche Dr. May Barven, die eine spannende Mischung aus Anwältin und DNA-Forensikerin ist. Diese doppelte Expertise hebt sie deutlich von klassischen Ermittlerfiguren ab und sorgt für einen besonders interessanten Blick auf die Ermittlungen. An ihrer Seite steht der Privatermittler Tarek. Anfangs begegnen sich die beiden eher mit Skepsis und Zurückhaltung, doch nach und nach wächst das Vertrauen, und aus vorsichtiger Zusammenarbeit wird ein echtes Team. Gerade dieses langsame Annähern macht die Dynamik zwischen den Figuren sehr glaubwürdig.

Der Roman ist klar strukturiert und hat zwei Erzählebenen. Zum einen begleiten wir May und Tarek in der Gegenwart bei ihren aktuellen Ermittlungen. Parallel dazu gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die nach und nach wichtige Puzzleteile liefern. Diese zeitlichen Wechsel sorgen dafür, dass sich das Gesamtbild erst langsam zusammensetzt und man auch als Leserin erst Stück für Stück erkennt, wie alles miteinander verwoben ist.

Ich bin ja generell ein großer Fan von Krimis und Thrillern mit medizinischem Bezug, und die Kombination aus Forensik, DNA-Analyse und Juristerei hat mich hier sofort begeistert. Genau diese Kombi trägt das Buch für mich auch über kleinere Längen hinweg. Die forensischen Aspekte sind verständlich, nicht zu technisch und sehr gut in die Handlung eingebettet, sodass man auch als Laie problemlos folgen kann.

Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, dass der Einstieg in die Geschichte für mich etwas behäbig war. Als klassischer Kriminalroman kommt das Buch naturgemäß ruhiger daher als ein Thriller, aber für meinen Geschmack hätte es gerne etwas schneller Fahrt aufnehmen dürfen. Zudem hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass sich die Handlung ein paar Extraschleifen gönnt. Immer dann, wenn man denkt, jetzt ist alles geklärt, öffnet sich wieder eine neue Frage oder ein weiterer Nebenstrang. Dadurch wirkte das Buch stellenweise minimal zu lang.

Was mir dafür umso besser gefallen hat, war die Figurenzeichnung, vor allem von May Barven. Wir erleben sie nicht nur in ihrer fachlichen Rolle als Anwältin und Forensikerin, sondern bekommen auch ihr Privatleben mit und genau dieser Spagat zwischen Beruf und persönlichen Herausforderungen ist alles andere als einfach. Auch Tarek bekommt durch seinen eigenen kleinen Nebenfall zusätzliche Tiefe. Besonders authentisch fand ich die Entwicklung zwischen den beiden.

Unterm Strich hat mich „Die Chemie des Verbrechens“ vor allem durch sein spannendes Thema und die ungewöhnliche Hauptfigur überzeugt. Trotz kleiner Längen bin ich sehr neugierig auf die nächsten Fälle, denn hier steckt definitiv noch viel Potenzial.

4 stars
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Dieser Krimi ist Auftakt zu einer neuen Reihe, rund um die DNA-Forensikerin Dr. May Barven, die zunächst beim LKA als Expertin für DNA-Analysen gearbeitet hat und sich nun, nach einem Jura-Studium, als Strafverteidigerin selbstständig gemacht hat. Doch ohne Aufsehen erregenden Fall ist May Barven zwischen Haushalt, Kindererziehung und ihrem Mann sowie der winzigen Kanzlei im Homeoffice hin und her gerissen. Schon denkt sie daran, ihre Kanzlei wieder zu schließen, als sie von einem DNA-Treffer in einer Ahenforschungsdatenbank hört, der zu einem 18 Jahre alten Cold Case führt. Ist der Mörder der brutal erstochenen Ute endlich entlarvt?

Während ausgerechnet Ruben Rickleff, der Eigentümer dieser Datenbank als mutmaßlicher Täter verdächtigt wird, weiß May Barven, dass eine Anklage, die ausschließlich auf einer DNA-Analyse beruht, juristisch nicht haltbar ist. Trotzdem wird Ruben in Untersuchungshaft genommen. Gemeinsam mit Tarek, einem Privatdetektiv und Freund Rubens versucht May Barven, die Unschuld der Verdächtigen zu beweisen.

Schritt für Schritt zerpflückt May die Aussagekraft der DNA-Analyse, die von einem Schal Utes stammt, der 18 Jahre lang auf dem Dachboden ihrer Eltern nicht sehr sachgemäß aufbewahrt worden ist. Wird es gelingen, die Unschuld von Ruben Rickleff zu beweisen?

Meine Meinung:

Ich kenne Sabine Weiss‘ Bücher schon seit vielen Jahren, sei es die historischen Romane oder sei es ihre Krimis um Liv Lammers, daher musste ich diesen Reihenauftakt unbedingt lesen.

Ich finde die Perspektive der Verteidigung sehr interessant. Üblicherweise endet ja ein Krimi mit der Festnahme des Täters, was danach bis zu einer Verurteilung oder einem Freispruch passiert, erfahren die Leser nur, wenn sie sich mit Justiz-Krimis beschäftigen.

Dass uns Sabine Weiss am Geschehen der Vergangenheit teilhaben lässt, aber nicht alle Karten aufdeckt. macht den Krimi besonders spannend. Allerdings wirkt, für mich persönlich, so manche Information aus der Gegenwartshandlung zu detailverliebt. Besonders dem Familienleben Mays wird sehr viel Raum geschenkt. Dass ihr kleiner Sohn mit einem Mädchen aus dem Kindergarten Knatsch hat, bringt die Handlung nicht wirklich weiter. Mir ist schon klar, dass hier die Mehrfachbelastung der engagierten Juristin gezeigt werden soll. Und im ersten Band einer Reihe müssen die Charaktere, die bleiben, ein wenig ausführlicher beschrieben werden. Ich denke Tarek wird auch weiter eine Rolle spielen, nach dem er sich mit May zusammengerauft hat. Und wer weiß, vielleicht holt sich Ruben Mays Expertise für sein DNA-Labor.

Sabine Weiss beherrscht ihr Handwerk! Zum Beispiel hat mich das eigenartige Verhalten von Rubens Vater Ferdinand auf den Holzweg geführt, allerdings hat er auch Dreck am Stecken.

Geschickt flicht die Autorin ihr Wissen über die DNA-Analysen in die Handlung ein. So erfahren wir Leser doch einiges Neues. Auch mit den Grenzen der DNA als Beweise werden angesprochen. Schmunzeln musste ich über die Vergleich mit den diversen CSI-Staffeln.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

4 stars
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*Werbung, Rezensionsexemplar*

@autorinsabineweiss - Die Chemie des Verbrechens
Die Fährte - 1. Fall für May Barven

Verlag: @bastei_luebbe
Erschienen am: 31.10.2025
Seitenanzahl: 448 (Print)
Preis: 16,00 Euro (Print) 4,99 Euro (eBook)

Vielen Dank @netgalleyde und an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Welcher Reihenauftakt hat dich zuletzt überzeugt?

Sabine Weiss kenne ich bereits von ihrer Reihe um die Kommissarin Liv Lammers, die hauptsächlich auf Sylt ermittelt. Diese Reihe mag ich sehr, umso gespannter war ich auf den Auftakt zur neuen Reihe um die DNA- Forensikerin und Strafverteidigerin May Barven. Und ich muss sagen, Die Fährte erwies sich als echter Page-Turner.

Ein paar Seiten habe ich gebraucht, um in die Welt von Barven abzutauchen, doch mochte ich sie als Person von Anfang an. Voller Tatendrang, mit hoher Kompetenz, doch auch einem Hauch Unsicherheit, das gefiel mir richtig gut. Ebenso lebendig sind die weiteren Protagonisten ausgearbeitet, mit Stärken und Schwächen, die im Laufe der Ermittlung immer deutlicher wurden. Besonders schön zu verfolgen war, wie Barven und der Detektiv Tarek immer mehr zu einem Team wuchsen.

Ich hatte befürchtet, dass der Fall zu wissenschaftlich wird, mit den vielen Details zum Thema DNA, aber ich konnte den Ausführungen gut folgen und war doch überrascht, das es den Superbeweis DNA doch nicht gibt.

Aus Werbezwecken speist der Unternehmer Ruben Rickleffs sein Genom in eine DNA- Datenbank. Nun wird ihm vorgeworfen, vor vielen Jahren ein Mädchen ermordet zu haben. Und keiner stellt das Ergebnis in Frage.

Den Ermittlungen von Tarek und May zu folgen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Es war spannend, informativ, teils amüsant, manchmal aber auch erschreckend. Erschreckend, weil man viel zu schnell zu einem Spielball der Justiz werden kann, wenn man nicht den richtigen Beistand an seiner Seite hat.

Die Chemie des Verbrechens hat mich richtig gut unterhalten und ich hoffe sehr, dass es mit dieser Reihe weitergeht. Ich möchte noch mehr von May Barven und Tarek lesen und empfehle diesen Auftakt sehr gerne weiter.

5 stars
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Den Spuren folgen

Ich fand den Erzählstil eher ruhig, wenig temporeich und tatsächlich auch eher mäßig spannend. Neben dem Hauptfall gibt es auch viel Hintergrundrauschen, bei dem nicht ganz klar ist, ob es überhaupt irgendeine Relevanz hat.

Die Kapitel sind kurz und wechseln schnell dir Perspektive, sodass es auch einige einmalige Exkurse gibt. Das fand ich eher unübersichtlich und es wird auch ohne diese Elemente klar, dass hier irgendwas im argen liegt. Am meisten Stimmung wird durch die Rückblenden ins Jahr des Mordes aufgebaut

Die wissenschaftliche Seite der Ermittlung fand ich tatsächlich richtig interessant und auch den Schrecken des Themas an sich nicht grade klein, sodass die Handlung schon eine gewisse Brisanz und Perfidität besitzt.
Warum ich trotzdem nicht so 100% gecatcht war lag vermutlich daran wie egoistisch, gierig, geradezu falsch und unsympathisch die Figuren wirken.

Ich fands insgesamt angenehm zu lesen und trotz wissenschaftlicher Komponenten war es leicht zu folgen. Die Struktur des Falls wirkte logisch aufgebaut und die Auflösung war schlüssig und lässt keine Fragen offen. Sehr solider Krimi

4 stars
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Ich muss gestehen, dass ich ein klein wenig gebraucht habe, um in „Die Chemie des Verbrechens“ von Sabine Weiss reinzukommen. Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um die DNA-Forensikerin und Strafverteidigerin Dr. May Barven. Los geht’s mit einem alten Mordfall an einem Mädchen, der durch Zufall wieder ins Licht der Aufmerksam gepackt wird. Durch einen Test in so einer “Wo-komme-ich-eigentlich-her”-Gen-Datenbank wird ein Hamburger Unternehmer zum Hauptverdächtigen. Erst scheint der Test absolut eindeutig zu sein, doch durch die Ermittlungen und Expertise der Hauptprotagonistin wird schnell klar, dass DNA-Spuren zwar als Goldstandard der modernen Forensik gelten, ihre Deutung aber alles andere als simpel ist und wirkliches Fachwissen voraussetzt.

Insofern kann man hier nicht nur seine kriminalistischen Freuden befriedigen, sondern auch ein wenig Hintergrundwissen dazugewinnen. Ich fand es ziemlich gut, wie Sabine Weiss die Arbeit im Labor, die immer wieder auftretenden statistischen Unsicherheiten bei solchen Tests und auch die juristischen Fallstricke rund um genetische Beweise mit der Gesamtgeschichte verwebt, ohne ins Sachbuch abzugleiten.

Die Hauptfigur, Dr. May Barven, war für mich persönlich am Anfang ein wenig schwer zugänglich. Ehrlicherweise hat sich ein klein wenig genervt - Unsicherheit gepaart mit überzogener Härte. Man bekommt ihren beruflichen Werdegang auch erst so nach und nach in der Geschichte mit, was dann wieder ein wenig ihr anfänglich eigenartiges Verhalten erklärt. Nach und nach hab ich mich aber mit ihr und ihrer Art angefreundet und kann sie jetzt sogar ziemlich gut leiden. ;)
Der Plot ist spannend konstruiert und greift ein doch recht nahes Thema auf: Nämlich, den Umgang mit Gendaten aus privaten DNA-Datenbanken, dieser “my-heritage”-Firmen. Diese Idee ist nicht nur originell, sondern auch gesellschaftlich relevant, weil sie Fragen nach Datenschutz, Missbrauchspotential und der Weiterentwicklung dieser Gendatenbanken stellt.

Insgesamt ist „Die Chemie des Verbrechens“ ein guter Krimi, der die Forensik nicht als Zauberwerk zeigt, sondern aufzeigt, wie komplex das ganze Thema ist und wie viel Sorgfalt wir auch selbst anwenden sollten, wenn man seine DNA irgendwohin schickt, um zu schauen, ob man eigentlich zur Hälfte aus Norwegen stammt. Ich würde den Roman als gelungenen Auftakt der neuen Serie bezeichnen und bin gespannt, wie sich die Figur der Dr. May Barven weiterentwickelt.

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Symphatisches Team

May Barven ist Strafverteidigerin und DNA-Forensikerin. Eine spannende Kombination. Als der bekannte Unternehmer Ruben Rickleff für einen Mord festgenommen wird,  der vor vielen Jahren begangen wurde,  werden ihre Kenntnisse als DNA-Forensikerin besonders gefragt.

May ist ausserdem Mutter und Ehefrau,   ihr Privatleben läuft in geordneten Bahnen.
Anderes verhält es sich bei Tarek, einem Detektiv mit dem sie notgedrungen zusammenarbeiten muss, weil er der beste Freund von Ruben ist.  Sein Privatleben bleibt im Dunkeln.

Behindert werden die Ermittlungen der Beiden durch das Schweigen vieler Beteiligten.  Vorallem Rubens Eltern verhalten sich seltsam und tun nichts um May und Tarek zu unterstützen.

Ein Krimi der sich flüssig lesen lässt, allerdings hat er sich gerade am Anfang ein wenig gezogen.  Das ging leider auf Kosten der Spannung,  die zum Schluss hin aber zulegte.  Insgesamt ein gutes Buch mit sympathischen Hauptfiguren.

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Die forensische Psychologin und Strafverteidigerin Dr. May Barven wird gleich bei ihrem ersten großen Fall so richtig gefordert, denn die DNA lügt nicht, so die landläufige Meinung. Obwohl sie von der Unschuld ihres Mandanten überzeugt ist, und jemand anderes für den Mord vor 18 Jahren verantwortlich sein muss, wird das von der Polizei und dem Gericht in Hamburg schlicht vom Tisch gewischt. Ruben Rickleffs hat für Werbezwecke sein Genom in eine Datenbank für Ahnenforschung eingespeist und findet sich alsbald mit einem schwerwiegenden Tatverdacht konfrontiert. Seine DNA am Fundort der Leiche überführt ihn viele Jahre später, nun ist es an May, ihre Kenntnisse in Biologie und Strafrecht zu verknüpfen und die Anschuldigungen zu entkräften.

Einen überaus kniffligen Fall bringt Sabine Weiss hier mit akribischer Recherche und fundierter Fachkenntnis zu Papier, die Details um die DNA-Analytik bringt sie in diesem Kriminalroman so geschickt unter, dass man nie das Gefühl hat, ein wissenschaftliches Fachlexikon zu studieren und dennoch am Ende viel schlauer ist als zuvor. Die Kombination eines Cold Cases, der Ahnenforschung und einer engagierten Familienmutter mit Doppelstudium ist auf großartige Weise gelungen, die Spur zum vermeintlichen Täter durchaus realistisch gelegt. Was für Laien schwer möglich klingt, wird in diesem Buch klar gezeigt: die DNA-Analyse ist ein wichtiger Baustein in der Kriminalistik, aber übereinstimmende Genomstränge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Viele Seiten, dennoch spannend und kurzweilig, nüchterne Fakten zu einem aufregenden Krimi verwoben – so präsentiert sich das Geschehen rund um Dr. May Barven, ausgesprochen als Mai, wie der Monat.

Ein grandioser Reihenauftakt – für Krimileser, die gerne hinter wissenschaftliche Kulissen blicken, ein Muss!


Titel Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte
Autor Sabine Weiss
ASIN B0F4KGSFFV
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (448 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 31. Oktober 2025
Verlag Lübbe
Reihe DNA-Forensikerin May Barven ermitelt

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„Die Chemie des Verbrechens – die Fährte“ von Sabine Weiss ist der Auftakt zu einer neuen Krimiserie. May Barven ist eine erfahrene DNA-Forensikerin und hat sich jetzt als Strafverteidigerin selbständig gemacht. Bisher konnte sie nur kleiner Fälle vor Gericht bestehen aber nun hat sie einen Mandanten, der eines Mordes beschuldigt wird, der bereits einige Jahre her ist und nur durch ein DNA Treffer in der Datenbank bewiesen werden soll. DNA-Treffer sind nach heutigen Stand der Wissenschaft gut nachzuweisen, aber es müssen die Parameter für das Beweisstück auch stimmen.
Das Buch ist spannend und langatmig zugleich. Kürzere Episoden würden sich teilweise besser lesen, aber es dient auch dem Verständnis. Mir hat diese Art von Krimi gut gefallen und ich kann mir eine Fortsetzung gut vorstellen. Ich empfehle das Buch mit 4 Sternen weiter.

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Sehr spannendes Buch, welches sich mit der DNA-Thematik auseinandersetzt. Besonders hervorzuheben ist der Spannungsbogen, der dauerhaft aufrecht erhalten wird, sodass man immer wieder neu denken muss. Gerade wenn man dachte, man weiß wer der Täter ist, tauchen neue Beweise auf, welche an eigenen gemachten Theorien Zweifel aufwerfen. Dr. May Barven wirkt sehr sympathisch und man hat das Gefühl, man ist ein Teil dieser Geschichte.

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Der Krimi verbindet einen klassisch angelegten Cold Case mit moderner DNA-Forensik und juristischer Spannung. Im Mittelpunkt steht May Barven, die als DNA-Forensikerin und Strafverteidigerin mit analytischem Scharfsinn ermittelt und dabei alte Spuren neu bewertet. Der Roman punktet mit gut recherchierten wissenschaftlichen Details, einer glaubwürdigen Hauptfigur und einem ruhigen, durchdachten Erzähltempo. Weniger actionreich, dafür intelligent und realistisch – ein Krimi für Leser:innen, die Wert auf Logik, Forensik und sorgfältige Ermittlungsarbeit legen.

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"Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte" von Sabine Weiß ist das erste Buch einer neuen Krimireihe. Protagonistin ist die DNA-Forensikerin Dr. May Barven, die sich als Strafverteidigerin selbstständig gemacht hat. Das Buch verbindet klassische Krimi-Spannung mit der Frage nach der Aussagekraft von DNA-Beweisen.

In einer Ahnenforschungsdatenbank wird ein Treffer zu einem 18 Jahre alten Mordfall ausgegeben. Die Polizei sieht die Schuld des Betreibers durch den DNA-Beweis als erwiesen an und rollt den Fall wieder auf. May Barven sieht die Grenzen des Verfahrens und will dessen Unschuld beweisen. Gerade dieses wissenschaftliche Nebenthema um die Beweiskraft der DNA macht das Buch über den Krimi hinaus sehr interessant.

Die Handlung selbst entwickelt sich eher ruhig. Durch Rückblenden und verschiedene Blickwinkel baut sich die Spannung immer mehr auf. Die Auflösung ist schlüssig und überraschend.

Die Figur der May Barven ist eine engagierte, fachlich überzeugende Hauptfigur. Ihr leben zwischen Beruf und Familie nimmt viel Raum ein und lässt sie menschlich wirken, auch wenn es manchmal stark vom Fall ablenkt. Unterstützt wird sie vom Privatdetektiv Tarek, mit dem sich eine glaubwürdige Arbeitsbeziehung entwickelt.

Der Schreibstil ist flüssig und der forensisch-wissenschaftliche Hintergrund wirkt sowohl fundiert als auch nachvollziehbar.

Insgesamt ist "Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte" ein gelungener Einstieg in eine neue Reihe, von der ich auch gern den nächsten Band lesen werde.

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Dr. May Barven hat jahrelang als DNA-Forensikerin im Labor gearbeitet und hat das Jura-Studium absolviert. Sie ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Jetzt hat sie sich als Strafverteidigerin selbstständig gemacht und betreibt ihr Büro von zu Hause aus. Leider bleiben die aktraktiven Aufträge aus. DNA-Analysen werden für Privatleute immer interessanter und der Unternehmer Ruben Rickleffs hat für Werbezwecke seine DNA bestimmen lassen. Gleichzeitig lassen die Eltern von der 2007 ermordeten Ute Puch einen Schal mit Spermaspuren auf DNA untersuchen. Als sich eine Übereinstimmung mit Rubens DNA herausstellt, versucht May sein Mandat zu übernehmen. Dazu muss sie mit dem Detektiv Tarek zusammenarbeiten, der auf dem Hamburger Kiez beheimatet ist.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Dies ist der 1. Teil einer neuen Krimi-Reihe, die in Hamburg und der Umgebung beheimatet ist. Die Protagonisten und die Handlungsorte werden sehr authentisch beschrieben. Die Beschreibung der DNA und ihr Aufbau sind etwas langatmig. Gehören aber zur Ermittlungsarbeit und sollen den Einstieg für Laien ermöglichen. Die Handlung wird immer wieder mit Rückblicken im Jahr 2007 im Alten Land erzählt. Solide Recherche und leider fehlt die Spannung etwas.

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