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Buchcover für Sophie L.

Sophie L.

Thriller | Raffinierte Psychospannung von dem Autor des Bestsellers »Anna O.«

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Erscheinungstermin 30.12.2025 | Archivierungsdatum 28.02.2026


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Zum Inhalt

Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?

Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?

Der neue raffinierte Psychothriller von Matthew Blake, Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens »Anna O.«

Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?

Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783651001275
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 384

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Verflossene Wahrheit

Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel Lutetia kommen, wo ihre betagte Großmutter gerade einen Mord gestanden hätte, welchen sie vor etwa achtzig Jahren begangen haben soll. Leider ist die alte Dame dement und verwechselt mitunter die Wahrheit mit längst verflossenen Traumata aus dem Krieg.

Ruhig und dennoch stets spannend verläuft die Handlung, welche in der Gegenwart und ab und zu auch im Jahre 1945 spielt. Psychotherapeutische Hilfe und die Geschichte von Kollaborateuren und Widerständlern fließen auf gelungene Weise ineinander und verdichten sich zu einem aufregenden Puzzle, welches sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. Die abwechselnden Zeitebenen und unterschiedlichen Blickwinkel sorgen für das entsprechende Tempo, Wahrheiten und Erinnerungen verschmelzen zu einem dichten Konglomerat, welches enträtselt werden will. Was erzählt das kleine, berühmte Bild im Foyer des Hotels Lutetia? Welche Geheimnisse birgt das Zimmer Nummer 11? Wie wahr sind unsere Erinnerungen, welche von unserer eigenen Wahrnehmung beeinflusst sind? Vielen Fragen geht Liv nach, um herauszufinden, wer ihre Großmutter tatsächlich war und nimmt den Leser dabei auf eine großartige Zeitreise mit.

Ein überaus interessantes Buch mit bemerkenswerten Einblicken in die Welt von Gedächtnisleistung und Manipulation. Wer sich keinen knallharten Thriller erwartet, dafür aber gerne eintaucht in einen Roman der Gegenwart mit Bezug zu Paris im Jahre 1945, der wird hier ein besonderes Lesevergnügen finden.


Titel Sophie L.
Autor Matthew Blake
ASIN B0F4ZQVLQ1
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (484 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 1. Dezember 2025
Verlag Fischer Scherz
Übersetzer Andrea Fischer

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Sophie L.
Von Matthew Blake

Eine fantastische Kombination aus Thriller im hier und jetzt und französischer Nachkriegsgeschichte.

Erinnerungen prägen uns und machen uns zu einem Großteil aus - doch können wir uns immer auf unsere Erinnerungen verlassen? Wie beeinflussbar ist unser Gedächtnis? Wie gefährlich sind Erinnerungen? Können sie dir das Leben kosten?

Olivia Finn wurde Gedächtnisexpertin, weil sie selbst erfahren hat, wie stark Erlebtes die Zukunft beeinflussen kann. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn in London ist aber zum Teil in Paris bei ihrer Granny Josephine aufgewachsen.
Ein Anruf aus dem berühmten Hotel Lutetia lässt sie sofort dorthin reisen, um nach ihrer dementen Großmutter zu sehen, die behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier am Ende des Krieges einen Mord begangen. Die Ereignisse in Paris überschlagen sich -Josephine wird ermordet und Olivias alte Jugendliebe taucht wieder auf. Alles hat mit den Ereignissen 1945 im Lutetia zu tun…

Ein weiterer kluger Psychothriller von Matthew Blake, nach »Anna O.«

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Wieder ein mega spannender Thriller.
Tolle Story, klasse geschrieben. Gute Beschreibung der Protagonisten.

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Ich habe bereits Anna O. von Matthew Blake sehr gern gelesen, Sophie L. steht diesem Thriller in nichts nach und konnte mich genauso begeistern.
Olivia ist Gedächtnisexpertin, sie lebt in London mit ihrem sechsjährigen Sohn T.J. Eines Tages bekommt sie einen Anruf aus dem Hotel Lutetia in Paris, ein Kommissar teilt ihr mit, dass ihre Großmutter einen Mord gestanden habe, ihr Name sei nicht Josephine Benoit, sondern Sophie Leclerc, sie habe Josephine 1945 umgebracht und ihre Identität angenommen.
Olivia macht sich sofort auf den Weg nach Paris, wo sie ihre Großmutter im Foyer des Hotel Lutetia neben dem von ihr gemalten berühmten Gemälde Memory vorfindet. Es stellt eine junge Frau mit kahl geschorenem Kopf und in gestreifter Sträflingskleidung dar, sie sitzt im Zimmer 11 des Hotels Lutetia. Durch das Fenster sieht man eine zerfetzte Hakenkreuzfahne. „Bis auf ihre Erinnerungen hat sie alles verloren. Die Welt mag zerstört sein, scheint das Gemälde zu sagen, aber unsere Erinnerungen leben in uns fort.“
Olivia setzt sich mit ihrem Pariser Psychotherapeuten Louis de Villefort in Verbindung. Louis ist ein alter Freund ihrer Großmutter. 1945 war er Medizinstudent und hat KZ-Überlebende im Hotel Lutetia untersucht und behandelt.
In Rückblenden ins Jahr 1945 lernen wir die beiden jungen Frauen Josephine und Sophie kennen und erfahren, was damals vorgefallen ist und warum eine von ihnen sterben musste.
Olivia bemüht sich herauszubekommen, ob ihre Großmutter den Mord in Folge ihrer Demenz gestanden hat oder ob sie die Enkelin einer Mörderin ist. In Paris trifft sie Eduard de Villeford wieder, ihre erste große Liebe. Doch mittlerweile beherrscht Tom ihre Gedanken, der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, und der vor Wochen sang – und klanglos aus ihrem Leben verschwand.
Ich fand das Buch sehr spannend, es war interessant zu erfahren, welche Erinnerungen wir behalten und welche unser Gehirn verdrängt, damit wir weiterleben können. Olivia ist eine sympathische Protagonistin, die den frühen Tod ihrer Mutter nie verwunden hat. Nicht ganz auserzählt ist die Geschichte mit Tom, da hätte ich gern mehr erfahren.
Ich habe das Buch teilweise gehört, wunderbar eingelesen von Vera Teltz und Achim Buch. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung für beide Bücher von Matthew Blake aus und freue mich auf weitere Thriller aus seiner Feder.

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Zwar geht es bei Matthew Blake nicht um sagenumwobene Artefakte, dennoch fühlt man sich an Dan Brown erinnert, dessen Spurenfinder Robert Langdon wie Olivia Finn versucht, die Spuren der Vergangenheit zu lesen und zu entschlüsseln. Bei Matthew Blakes "Anna O."-Nachfolger gesteht die Granny der Gedächtnisexpertin, 1945 im Hotel Lutetia einen Mord begangen zu haben. Auf diese Ouvertüre folgt ein Verwirrspiel, das sich in drei Zeitebenen und mehrere Perspektiven (die Kapitel sind überschrieben mit dem Namen der je handelnden Figur) auffächert und damit wunderbar zum ermitteln während der Lektüre einlädt. Blake enthüllt dabei immer nur gerade so viel Info wie es braucht, um einen neuen Gedankengang zu eröffnen. Das klassische Pageturner-Prinzip, wobei die größte Stärke des Romans nicht im Spannungsbogen liegt, der zweifellos gut gelungen ist, sondern in der Geschichte selbst, die von zwei traumatisierten Frauen nach dem Krieg erzählt, die sich in Zimmer 11 des Lutetia in Paris (wieder) begegnen und eine Ahnung davon vermitteln, wie es den Menschen so kurz nach dem Ende des Dritten Reiches ergangen ist. Und damit nebenbei daran erinnern, demütig und dankbar zu sein, in einer anderen Zeit leben zu dürfen.

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Matthew Blake beweist mit diesem Roman erneut sein Talent für raffinierte Psychothriller, die Erinnerung, Identität und Schuld zu einem unheilvollen Geflecht verweben. Die Ausgangssituation ist mysteriös so wie verstörend. Die Gedächtnisexpertin, Olivia Finn, aus London reist nach Paris, um ihre Grossmutter Josephine zu unterstützen. Diese behauptet plötzlich, sie heisse Sophie und habe vor Jahrzehnten im Hotel Lutetia einen Mord begangen. Was zunächst nach Verwirrung klingt, entwickelt sich zu einem tödlichen Rätsel, denn kurz darauf wird Josephine selbst ermordet. Ich war nach wenigen Seiten voll in der Geschichte gefangen. Die Handlung wird mit filmischer Präzision geschildert. Paris wird zur Bühne eines psychologischen Katz-und-Maus-Spiels, in dem Vergangenheit und Gegenwart untrennbar ineinandergreifen. Olivia muss nicht nur die Wahrheit über ihre Grossmutter ergründen, sondern auch ihren eigenen traumatischen Erinnerungen ins Auge sehen. Die Frage, ob Erinnerung Befreiung oder tödliche Gefahr bedeutet, zieht sich leitmotivisch durch den Roman. Für mich liegt die Stärke dieses Buches in der dichten Atmosphäre und der kunstvollen Verknüpfung von Familiengeheimnissen, historischen Schatten und persönlicher Schuld. Mich hat das Buch lange in Atem gehalten. Ich kann es nur empfehlen.

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Ein grandioses Überraschungs-Highlight
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Im vergangenen Jahr habe ich ANNA O. von Matthew Blake gelesen. Ein Buch, dass ich zu diesem Lesezeitpunkt zwar interessant, aber auch schwierig zu lesen fand, was am Ende auf eine mittelprächtige Bewertung hinausgelaufen war. Trotzdem muss ich in dem Buch irgendetwas gesehen haben, was mich jetzt nach kurzem Zögern dazu gebracht, Blake mit seinem neuen Thriller SOPHIE L. eine weitere Chance zu geben. Auf den ersten Seiten habe ich schon gemerkt, dass die Chemie zwischen mir und dem Buch stimmt. Das ist auch durchgehend so geblieben. Am Ende stand sogar die Erkenntnis, dass ich hier kurz vor Jahresschluss nochmal ein echtes Highlight lesen durfte.
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Darum geht’s: Olivia Finn ist Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus. Dann wird sie zu einem familiären Notfall nach Paris gerufen. Ihre Großmutter Josephine ist in dem berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht, hat behauptet jemand ganz anderes zu sein und als junge Frau einen Mord begangen zu haben. Wenig später wird die scheinbar verwirrte Seniorin ermordet…
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Matthew Blake fährt in SOPHIE L. raffinierte Psychospannung vom Allerfeinsten auf. Wie schon bei ANNA O. kann man auch hier wieder über das dem Buch aufgedrückte Thriller-Label diskutieren. Das mag bei einigen Lesern andere Erwartungen wecken. Allerdings wüsste ich auch nicht, welchem Genre man SOPHIE L. alternativ zuordnen sollte. Und gerade das Ende hat mich so mitgenommen und außer Atem gebracht, dass ich die Bezeichnung Thriller dann doch wieder passend fand. Und dabei bleibe ich jetzt der Einfachheit halber auch mal.
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SOPHIE L. ist überwiegend ein Thriller der leisen Töne. Gleichzeitig aber hochgradig intensiv und granatenstark geschrieben. Womit Matthew Blake mich gleich auf seiner Seite hatte, ist das Setting in Paris, das er unglaublich toll zum Leben erweckt hat. Dann kam ein Zeitsprung im Geschehen, der mich zunächst ernüchtert hat. Matthew Blake hat mich ans Ende des 2. Weltkrieges zurückgeführt und mit Themen konfrontiert, mit denen ich mich beim Lesen zum puren Zeitvertreib und zur Zerstreuung nun mal einfach nicht gerne auseinandersetze. Aber irgendwas muss Matthew Blake hier goldrichtig gemacht haben, denn dieser Handlungsaspekt hat mich nicht abgeschreckt, sondern eine eigentümliche Faszination ausgeübt und mich immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Es gibt noch eine weitere Zeitebene in der näheren Vergangenheit und zwei weitere Perspektiven, die für Verwirrung aber auch gleichzeitig Spannung sorgen. Und wie Matthew Blake letztendlich alle Punkte zusammenführt und auflöst … holla, die Waldfee … das ist großes Kino.
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Ich kann für mich nur sagen: Was für ein Buch!!! Ja, man muss Zugang dazu finden, man muss sich darauf einlassen und man muss offen für eine andere Art von Thriller sein. Ich war gerade anscheinend in allen Punkten bereit für dieses Buch, denn SOPHIE L. hat mich einfach komplett begeistert. Die Atmosphäre, die Charaktere, die Intensität, die Story, der Handlungsverlauf – alles zusammengenommen und wie Matthew Blake es hier angeht und umsetzt hat SOPHIE L. für mich zu einem Überraschungserfolg gemacht. Damit hatte ich in keinster Weise gerechnet. Ich kann diesen Thriller einfach nur als atemberaubendes Highlight der ganz besonderen Art bezeichnen.

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Zum Inhalt:
Olivia erhält einen Anruf aus Paris, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großmutter im Hotel Lutetia aufgetaucht ist und behauptet einen anderen Namen zu tragen und jemanden vor Jahrzehnten ermordet zu haben. Sie reist nach Paris um die Sache zu klären, doch die Großmutter besteht auf ihrer Version. Als die Großmutter kurz darauf ermordet wird, wird klar, dass es jemanden gibt, der nicht will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Meine Meinung:
Das war bisher mein Jahres-Highlight! Super spannend, mit immer wieder neuen Facetten und Wendungen bis hin zum furiosen Finale. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war der Wechsel zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und der Zeit kurz vor der Gegenwart und den wechselnden Perspektiven. So bekam nach und nach immer mehr an Details und ein Gefühl dafür, was wirklich passiert sein könnte. Ich sage könnte, weil sich natürlich immer mal wieder dreht, was passiert ist und den Leser immer wieder ins Grübeln bringt. Den Schreibstil fand ich sehr gut.
Fazit:
Mega

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Dieses Buch hat mich emotional tief berührt. Die Geschichte ist intensiv und voller Wendungen, die man nicht kommen sieht. Besonders beeindruckend ist die psychologische Tiefe der Figuren – man fühlt mit ihnen, leidet und hofft. Der Schreibstil ist elegant und gleichzeitig packend, sodass man sich völlig verliert. Es ist eine jener Geschichten, die man nicht einfach weglegt, sondern die einen begleitet.

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Anders spannend

Die Themen Gedächtnis und Erinnerungen eignen sich natürlich hervorragend für einen psychologisch angehauchten Thriller. Die Geschichte beginnt eher gemächlich, spitzt sich aber immer mehr zu und nimmt dowihl überraschende, als auch erschreckende Ausmaße an.

Die Geschichte wird in drei Zeitebenen erzählt, wobei zwei davon maßgeblich mit der Haupthandlung zusammenhängen und die dritte lange Zeit eher im Raum und über den Ereignissen schwebt. Jeder Erzählstrang umfasst aber insgesamt nur wenige Tage, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Durch diese komprimierte Erzählweise und die drei zentralen Frauenfiguren gefällt mir der Aufbau des Buches gefällt sogar richtig gut. Es gibt immer mal abweichende Perspektiven, die Erzählung fokussiert sich aber schon hauptsächlich auf die drei Frauen.

Es geht viel um Schuld, alte Geheimnisse und zerstörte Existenzen. Das Nazi-besetzte Frankreich als Hintergrund der Geschichte gibt dem Ganzen eine bedrückende, abgründige Atmosphäre und rahmt die Handlung stimmig ein. Zentrale Frage ist aber ganz klar, wer hier nun eigentlich wer ist und wer von den Figuren wirklich Dreck am Stecken hat.

Der alte Fall ist innerhalb der Geschichte recht komplex aufgezogen, trotzdem hatte ich relativ schnell einen konkreten Verdacht. Die Auflösung fand ich insgesamt schlüssig und durchaus gelungen. Das Buch ist nicht unbedingt spannend auf die klassische Art, sondern eher durch das Verschwimmen von Grenzen, Moral und Realität.

Habs wieder sehr gern gelesen und auf die Auflösung hingefiebert.

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Meinung

Nach „Anna O.“ war meine Erwartung an Matthew Blakes neues Buch ziemlich hoch. Wieder geht es um Erinnerungen, um das, was unser Gehirn verdrängt, verdreht oder schützt – und darum, ob es gefährlich es sein kann, wenn Vergangenes plötzlich wieder an die Oberfläche kommt.

Im Mittelpunkt steht Olivia, eine Therapeutin und Gedächtnisspezialistin aus England, deren Leben durch einen unerwarteten Anruf aus Frankreich komplett durcheinander gerät. Was zunächst nach einem familiären Notfall klingt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Größerem und Düsterem. Von diesem Moment an entfaltet sich die Geschichte auf mehreren Zeitebenen, was mir gut gefallen hat: Die Handlung springt zwischen der Gegenwart, Ereignissen etwa ein Jahr zuvor und Passagen aus der Vergangenheit. Diese unterschiedlichen Stränge wirken zunächst getrennt, fügen sich aber nach und nach zusammen. Genau das macht für mich einen großen Reiz des Buches aus, man merkt, wie sich das Gesamtbild langsam formt.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, stellenweise sehr stimmungsvoll. Matthew Blake versteht es, Spannung aufzubauen und über weite Strecken zu halten. Auch thematisch fand ich den Fokus auf Erinnerung und ob man sie manipulieren kann, spannend umgesetzt – gerade im Zusammenhang mit Olivias Beruf und ihrer eigenen Vergangenheit.

Was mir allerdings weniger gefallen hat, war das letzte Drittel. Während sich der Thriller anfangs eher ruhig, aber gleichbleibend entwickelt, überschlagen sich zum Ende hin plötzlich die Ereignisse. Die Auflösung kommt sehr schnell, fast gehetzt, und wirkt im Vergleich zum „davor“ zu einfach und zu glatt. Ohne spoilern zu wollen: Olivia nimmt einige Enthüllungen plötzlich so hin, obwohl sie vorher doch vom Gegenteil überzeugt war, hier hätte ich mir mehr Raum für ihre Gedankengänge und Erkenntnisse gewünscht, so wie es vorher immer der Fall war.

Fazit

Sophie L. ist ein clever konstruierter Psychothriller mit einem starken Grundthema, spannenden Zeitebenen und einer durchdachten Idee. Über weite Strecken hat mich das Buch sehr gepackt – auch wenn mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte. Trotz dieser Schwäche bleibt es ein lesenswerter Thriller, und ich empfehle das Buch gern weiter.

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Spannende Familiengeschichte

Sophie L. Von Matthew Blake ist im Dezember 2025 im Fischer Scherz Verlag mit 384 Seiten erschienen. Das Cover ist angelehnt an das erste Buch des Autors Anna O. Wie auch der Titel, es gefäll mir ganz gut,passt aber nicht unbedingt so gut zum Thema.

Die Gedächtnisforscherin Olivia Finn lebt mit ihrem Sohn in London,ist aber in Paris bei ihrer Großmutter zumindest eine längere Zeit aufgewachsen. Von dort kommt auch ein Hilferuf der französischen Polizei und Olivia macht sich sofort auf den Weg nach Paris. Ihre demente Großmutter Josefine steht in einem bekannten Hotel vor einem von ihr gemalten berühmten Gemälde und behauptet hier in dem Zimmer 11 1945 eine Frau umgebracht und deren Identität angenommen zu haben. Kurz darauf wird Josefine umgebracht. Was ist denn hier die Wahrheit, verschrobene Erinnerungen oder Phantasie ?
Olivia trifft auf ihren alten Therapeuten Louis,der auch ihre Großmutter nach dem Krieg therapiert hat und auf einen Ex Freund. Wer kann ihr helfen das Geheimnis zu entschlüsseln?

Das Buch spielt in drei Zeitebenen, die sich in kurzen Kapiteln aneinander annähern und immer aus anderen Sichtweisen ganz langsam die Geschichte voran und die Wahrheit hervorrufen.

Der Roman hat mir gut gefallen,war spannend zu lesen, aber ist kein typischer Thriller.

5 stars
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Sophie L von Matthew Blake. Der 2. Thriller dieses Autors.
Inhalt: Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn lebt in London. Sie erhält einen Anruf aus Paris, ihre Großmutter Josephine steht verwirrt, unter ihrem berühmten Bild, dass in einem Hotel ausgestellt wird. Sie behauptet Sophie zu heißen und gesteht einen Mord, den sie im Hotel, vor 80 Jahren begangen haben will. Olivia fährt umgehend nach Paris.
Über Rückblenden, die einen ins Jahr 1945 zurück führen, erfährt man, was sich dirket nach dem Krieg in dem Pariser Hotel abgespielt haben soll. Für ihr Mordgeständnis wird Josephine/Sophie umgebracht. Doch warum bringt man eine alte (verwirrte) Frau um, für einen Mord der vor 80 Jahren begangen wurde? Welche Erinnerungen stimmen und welche sind evtl. falsch?
Ein solider Thriller, der mich durchaus abgeholt hat.

4 stars
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Sehr Spannend. Normalerweise bin ich nicht so begeisterungsfähig für historische Romane aber dieser Thriller hat mich wirklich begeistert. Besonders die Atmosphäre des Hotels war wirklich außergewöhnlich und bleibt mir in Erinnerung. Die beiden Zeitebenen haben zusätzlich Spannung gebracht und ich war emotional sehr involviert in Sophies Geschichte 1945. Ihr Schicksal hat mich wirklich berührt.

Sehr gut geschrieben!

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Also ich muss schon sagen, dass mich “Sophie L.” von Matthew Blake über weite Strecken sehr begeistert hat! Das Kernthema Erinnerungen ist wirklich sehr gut gewählt und die Unsicherheit, die sich über die Seiten immer weiter ausbreitet, lässt den Spannungsbogen stets gespannt bleiben. Das war wirklich richtig gut. Aber die Frage, ob Erinnerung etwas ist, dem wir trauen dürfen, oder ob sie uns gezielt in die Irre führen kann.

Aber erstmal worum es eigentlich geht: Olivia Finn ist Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus und erhält einen Anruf aus Paris, in dem der Anrufer mitteilt, dass ihre Großmutter Josephine behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe im berühmten Hotel Lutetia vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Daraufhin reist Olivia umgehend nach Paris, um sich um ihre an Demenz erkrankte Großmutter zu kümmern. Josephine besteht weiterhin darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als sie wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt. Und dann startet ein wirklich spannende Geschichte.

Matthew Blake gelingt es in seinem Buch wirklich, über die gesamte Länge des Romans eine dichte, psychologisch aufgeladene Atmosphäre aufzubauen. Die Verbindung aus Familiengeheimnissen, wissenschaftlicher Perspektive auf Erinnerung und obendrauf diesem geschichtsträchtigen Schauplatz, ist enorm gut durchdacht und macht das Buch so besonders und eben auch spannend. Ich mochte vor allem, wie subtil der Blake die Geschichte aufbaut: Nichts wird einem sofort erklärt, vieles bleibt lange in der Schwebe. Dieses permanente Unbehagen, bei dem man sich die ganze Zeit fragt, wo nun die Wahrheit liegt und wo nicht, lässt einen das Buch manchmal gar nicht weglegen wollen.

Auch emotional hat mich das Buch durchaus abgeholt. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin, die zwischen professioneller Distanz und persönlicher Betroffenheit schwankt, fühlte sich durchweg glaubwürdig an. Insofern könnte man auch sagen, dass „Sophie L.“ mehr als ein klassischer Thriller ist und schon fast an der Grenze zu einem Roman wandelt, der sich stark mit Identität, Schuld und Zugehörigkeit in Krisenzeiten beschäftigt. Wirklich eine sehr spannende und interessante Mischung.

Und trotzdem - leider: So sehr mich das Buch über zwei Drittel begeistert hat, so zwiespältig lies es mich am Ende zurück. Wieso? Weil die Auflösung für mich persönlich viel zu schnell kam. Das war die ganze Zeit ein gefühlt gordischer Knoten und dann – schwupps – Lösung ist da. Nach all der sorgfältig aufgebauten psychologischen Spannung, nach dem langsamen, intensiven Annähern an die Wahrheit, hätte ich mir mehr Raum gewünscht, in dem sich dieses Chaos aufgelöst hätte. Nicht unbedingt mehr Action oder noch einen Twist, sondern ein paar mehr Zwischenschritte, damit das Hirn auch noch ein wenig folgen kann. Deshalb fühlte sich das Ende für mich auch zu konstruiert an. Es ist hier Jammern auf hohem Niveau, weil ich es nicht mal so schreiben könnte. Aber das ist hier wirklich mein ganz persönlicher Eindruck.
Das schmälert für mich nicht die Qualität des Romans insgesamt, hinterlässt aber ein leichtes Ungleichgewicht: ein brillanter Aufbau, eine starke Idee, ein atmosphärisch dichtes Mittelfeld und dann eben ein sehr schnelles Ende. Ich sag mal so: Ich hätte gern nach dem Höhepunkt noch ein wenig gekuschelt mit dem Buch, aber es wollte dann auch los. ;)

Unterm Strich finde ich „Sophie L.“ richtig gut und das ist das perfekte Buch für alle, die einen guten Thriller mögen, der nicht mit Explosionen daherkommt, sondern richtig tiefe Spannung erzeugt, ein bisschen Wissenschaft einarbeitet und – in diesem Fall – historischen Kontext einbringt. Ich gebe ne klare Leseempfehlung!

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Olivias Oma ist eine bekannte Malerin und lebt zurückgezogen in Paris. Olivia ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und lebt in London. Eines Tages erhält sie einen Anruf von der Polizei, dass ihre Oma die über neunzig Jahre al ist, gerade einen Mord gestanden hat und behauptet Sophie Leclerc zu sein. Olivia reist sofort nach London um sich um ihre Oma, die an Demenz leidet zu kümmern. Sie selbst ist Psychotherapeutin und Expertin in Sachen Erinnerungen. Als Kind hat sie selbst ein schweres Trauma erlitten, was genau erfährt der Leser erst nach und nach.

Als sie schließlich in Paris ankommt und auf ihre stark verwirrte Oma trifft, ist sich Olivia plötzlich nicht mehr ganz so sicher, ob damals nach dem Krieg ihre Oma nicht doch etwas Schreckliches getan hat und jetzt durch ihre Demenz die Wahrheit ans Licht kommt.

Spannend fand ich, dass man zwischen Vergangenheit und Gegenwart und den zwei Geschichten hin und her springt. Man erfährt Kapitel für Kapitel mehr von dem Geheimnis der Frauen.
Das Puzzle fügt sich gegen Ende des Buches Kapitel für Kapitel zusammen. Die letzten Seiten hattes es ganz schön in sich. Fast alle Rätsel haben sich gelöst. Meiner Meinung nach liest sich für mich das Buch eher wie ein historischer Krimi als ein Thriller, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Die unterschiedlichen Zeitebenen und verschiedenen Personen machten das Buch trotzdem fesselnd. Punktabzug deshalb, weil ich so von Anna O. begeistert war und mir hier ähnliches erwartet habe. Aber Sophie L. hat mich trotzdem gepackt trotz einiger Schwächen.

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„Sophie L.“ ist ein Thriller, der die Frage stellt, wie trügerisch Erinnerungen sind und welchen Preis die Wahrheit haben kann. Matthew Blake verbindet die Ermittlungen der Gedächtnisexpertin Olivia Finn mit der rätselhaften Vergangenheit ihrer Großmutter Josephine und verankert die Handlung eindrucksvoll im historischen Setting des Pariser Hotel Lutetia. Absolut spannend, und rätselhaft bis - fast - zur letzten Seite!

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„Sophie L.“ entpuppt sich als ein Werk der leisen Töne, das bewusst auf reißerische Effekte verzichtet und stattdessen tief in die menschliche Psyche eintaucht. Die Geschichte dreht sich um die Therapeutin Olivia, deren Leben durch eine bizarre Nachricht der Behörden aus den Fugen gerät: Ihre betagte Großmutter, eine einstmals angesehene, nun isoliert lebende Künstlerin, behauptet plötzlich, eine Mörderin zu sein. Eine Behauptung, die ebenso absurd wie beängstigend wirkt und das gesamte Familienfundament erschüttert.

Meisterhaft thematisiert die Erzählung das brüchige Fundament unserer Erinnerungen. Durch die fortschreitende Demenz der Großmutter verschwimmen die Grenzen zwischen krankhafter Einbildung und dem späten Ausbruch lang unterdrückter Wahrheiten. Doch nicht nur die Seniorin kämpft mit ihren Dämonen; auch in Olivia brechen alte Wunden auf, die sie längst verheilt glaubte. Die geschickte Verflechtung verschiedener Zeitebenen verdeutlicht dabei eindringlich, wie unzuverlässig unser eigenes Gedächtnis oft ist.

Der Spannungsaufbau erfolgt hier beinahe unmerklich. Anstelle von Action bestimmen feine Nuancen, subtile Hinweise und eine unterschwellige Beklommenheit das Geschehen. Erst spät offenbart sich das komplexe Geflecht aus Abhängigkeiten und Schicksalsschlägen, das die Frauengenerationen verbindet. Zum Finale hin finden die verstreuten Puzzleteile schließlich zu einem schlüssigen und bewegenden Panorama zusammen.

Obwohl der Funke bei mir nicht vollständig übergesprungen ist, war die Lektüre dennoch ein lohnenswertes Erlebnis. „Sophie L.“ ist kein herkömmlicher Krimi, sondern eine feinfühlige Charakterstudie mit geschichtlichem Hintergrund. Wer bereit ist, sich auf ein entschleunigtes Erzähltempo einzulassen, erhält eine tiefgründige Reflexion über die Macht von Familiengeheimnissen. Ein Buch, das vielleicht nicht mitreißt, aber definitiv zum Nachdenken anregt.

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Tolles Buch.Man möchte es am liebsten gar nicht aus der Hand legen da es sehr interessant geschrieben ist. Das Thema über Traumabewältigung in Verbindung mit Krieg und Mord ist wahnsinnig spannend vor allem wenn es um Manipulation geht.

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Matthew Blake ist wirklich ein Thriller Author, dem ich einfach folgen muss.
Bei seinem Debüt im vergangenen Jahr war ich ja total begeistert. Nicht nur, dass ich das Cover so super fand, sondern auch die Story mit einer Killerin die im Koma liegt, das war für mich der Plot des Jahres.
Jetzt also sein neues Buch und was soll ich sagen, es ist wieder ein richtiger Pageturner den wir geliefert bekommen.
Das Cover interessanterweise ist ja ähnlich, was auf der einen Seite gut ist, weil man da gleich auf dem Tisch mit den Thrillern weiß, wo Blake liegt, aber auf der anderen Seite auch verwirren kann, denn das Thema ist ein anderes und die Personen sind auch andere.
Da ich mich sehr für alle Themen rund um den Zweiten Weltkrieg interessiere, war ich sehr gespannt wie das Thema hier bearbeitet wurde und ich fand die verschiedenen Ebenen zwischen Gegenwart, Vergangenheit (ein Jahr zuvor) und 1945 sehr gut als Verbindung und tragendes Element. Mir hat der Zug, den das Buch hat gefallen, es ist einfach wirklich so, dass man wissen will, wie es weitergeht und genau das macht einen guten Thriller ja aus und es gibt auch wieder eine unverhoffte Wendung bei dem einem die Kinnlade herunterfällt, Herz was willst Du mehr.

4 stars
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Olivias lebt und arbeitet in London. Ihre Familie besteht nur noch aus ihrem kleinen Sohn und ihrer Großmutter Josephine, einer berühmten, aber sehr zurückgezogen lebenden Malerin in Paris. Olivia weiß nicht viel von der Grpßmutter, sie spricht nicht über ihre Vergangenheit. Um so überraschender ist für sie, dass Josephine plötzlich behauptet einen Mord begangen zu haben als sie 16 Jahre alt war und dass sie daraufhin ihren Namen geändert hat. Da sie inzwischen an Demenz leidet weiß niemand, ob diese Erinnerung real ist, oder eine sogenannte angenommene Erinnerung aus dieser Zeit von jemand anderem. Für Olivia beginnt die Zeit davon zu laufen. Die Uhr tickt, was ist damals wirklich geschehen und auf wessen Erinnerungen kann sie überhaupt noch vertrauen? Ein Katz und Maus Spiel mit dem Leser von Matthew Blake, dem Autor von Anna O.

4 stars
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Ich hatte das Buch schnell fertig gelesen. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzen. Was mich ein bisschen gestört hat, dass ich schnell herausfand wer der Möder war.

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4 stars

Mir gefiel das Buch gut. Olivia war eine sympathische Protagonistin mit welcher ich gerne unterwegs war. Ich habe schon mal ein Buch des Autors gelesen (Anna O.) welches mir aber nicht so gut gefiel. Dieses hier konnte mich aber überzeugen.

Die Story war spannend vor allem alles mit dem Krieg und wie es früher war usw. Die Geschichte von Josephine fand ich fast spannender als die Geschichte in der Gegenwart. Aber auch diese lies sich gut lesen. Es war ein flüssiger Schreibstil und die Kapitellänge gut so. Es gab ein paar Längen was aber nicht so schlimm war da es nachher doch wieder spannend wurde.

Fazit:
Ein gutes Buch welches mich gut unterhielt. Besser als sein Vorgänger wars auf jeden Fall. Ich kann es euch empfehlen.

Ich vergebe 4/5 Sterne

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5 stars

Klasse Thriller mit viel Power und raffinierten Wendungen!
Sehr gut zu lesen.
Viel Spannung, Dramatik und Abgründe.

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4 stars

Wenn Erinnerungen ein Leben bestimmen

Worum geht’s?
Olivias Großmutter leidet an Demenz. Als ein Anruf aus Frankreich kommt, zögert Olivia keine Sekunde. Denn ihre liebe, gütige Großmutter – eine Frau, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnte – sitzt im Hotel Lutetia in Paris und gesteht einen Mord. Einen Mord, der dort vor 80 Jahren geschehen sein soll. Was, wenn die Vergangenheit nicht nur verblasst, sondern etwas verbirgt?
Wer war ihre Großmutter wirklich? Und wer ist Olivia, wenn alles, was sie über ihre Familie zu wissen glaubte, ins Wanken gerät?

Meine Meinung:
Mir hatte schon „Anna O“ gut gefallen und auch der neue Thriller von Matthew Blake war wieder spannend aufgebaut. In „Sophie L.“ entführt er uns diesmal nach Paris und wir wechseln zwischen den Jahren 1945 und 2025 hin und her. Diese Zeitsprünge erzeugen eine unterschwellige Spannung, weil man spürt, dass die Vergangenheit nicht einfach vergangen ist – sie wartet. Ich mag seinen Schreibstil, der intensiv und klar ist und mich das Buch in einem Rutsch lesen ließ. Und auch die Protagonisten sind toll gezeichnet.

Hier lesen wir vorwiegend aus Sicht von Olivia, Gedächtnisexpertin und Mutter – ein Mensch, der selbst stark von seiner Vergangenheit geprägt ist. Gerade das macht es so packend, denn ausgerechnet sie, die sich mit Erinnerungen auskennt, gerät in einen Strudel aus Zweifel und Unsicherheit. Dann haben wir noch René, einen Auftragsmörder, der immer wieder kurz zu Wort kommt. Seine Kapitel wirken wie kurze, kalte Schatten über der Handlung. Myles in einer Rolle, die mir irgendwie von Anfang an klar war – was der Geschichte aber nichts an Spannung genommen hat. Und immer wieder Sophie und Josephine, die aus der Vergangenheit zu uns sprechen und Stück für Stück ein Bild zusammensetzen, das lange bruchstückhaft bleibt.

Das ist auch, was mir an dem Buch besonders gefallen hat: der Einblick ins Jahr 1945, ins Hôtel Lutetia, die Menschen, die aus dem KZ zurückkamen, und das, was sie danach erlebt haben. Wie sie „wiedereingegliedert“ wurden – oder eben nicht. Als begeisterte Leserin historischer Romane fand ich das nicht nur interessant, sondern emotional sehr eindringlich.

Ansonsten muss ich sagen, war das Buch wirklich spannend aufgebaut. Der Blick in die Köpfe und das Wesen von Erinnerungen war faszinierend. Wie Erinnerungen entstehen, sich verändern oder sogar unbewusst verfälscht werden können, war klug und beklemmend dargestellt. Allerdings war das Buch für mich nicht wirklich ein klassischer Thriller, sondern eher ein Roman mit spannenden, teilweise sehr intensiven Szenen. Wer einen actiongeladenen Thriller erwartet, ist hier vielleicht nicht ganz richtig. Aber wer psychologische Spannung mit historischem Bezug mag, wird dieses Buch lieben. Die Verwicklungen und die Wahrheitsfindung fand ich wirklich toll konstruiert. Der Weg hin zur Wahrheit war spannend und geschickt aufgebaut. Wofür ich einen Punkt Abzug gebe, ist allerdings das Ende, das dann doch sehr plötzlich kam. Es war fast, als würde man aus der Spannung herausgerissen. Hier hätte ich mir mehr Tiefe, mehr Hintergründe und mehr Antworten auf das Warum gewünscht. Dennoch habe ich das Buch verschlungen und freue mich schon auf weitere Werke des Autors.

Fazit:
Mit „Sophie L.“ verwebt Matthew Blake psychologische Spannung und historische Tiefe eindrucksvoll miteinander. Es ist kein Thriller, eher ein spannender Roman, der von einer dichten Atmosphäre und der beunruhigenden Frage lebt, wie verlässlich Erinnerungen wirklich sind. Besonders der historische Handlungsstrang im Paris des Jahres 1945 verleiht der Geschichte emotionale Tiefe und bleibt lange im Kopf. Auch wenn das Ende für meinen Geschmack etwas zu abrupt kam, ist „Sophie L.“ klug konstruiert, intensiv erzählt und absolut lesenswert.

Von mir gibt es starke 4 Sterne für eine Geschichte, die mich gefesselt hat – auch wenn es kein klassischer Thriller ist.

4 stars
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