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Buchcover für Real Americans

Real Americans

Roman | Deutschland liest ein Buch – sei dabei!

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Erscheinungstermin 12.02.2026 | Archivierungsdatum 31.08.2026


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Zum Inhalt

Ein großer amerikanischer Roman darüber, was uns zu denen macht, die wir sind

Der große Bestseller aus den USA – so ein Buch gibt es nur alle zehn Jahre! Ein Sommer in New York, der alles verändert. Ein Sohn auf der Suche nach seiner Herkunft. Und die große Frage: Was macht uns zu dem, was wir sind? Sie werden dieses Buch nicht aus der Hand legen können.

New York City, Silvester 1999. Lily Chen ist 22, Tochter chinesischer Einwanderer und unbezahlte Praktikantin in einem hippen Medienunternehmen. Als sie Matthew trifft – charmant, privilegiert, Erbe eines Pharmaimperiums –, verliebt sie sich. Zwei Welten prallen aufeinander. Und doch scheint alles möglich.

21 Jahre später lebt Lilys Sohn Nick mit ihr auf einer abgelegenen Insel. Er spürt: Etwas fehlt. Als er nach seinem Vater sucht, stößt er auf Geheimnisse, die alles verändern – nicht nur für ihn.

Ein großer amerikanischer Roman darüber, was uns zu denen macht, die wir sind

Der große Bestseller aus den USA – so ein Buch gibt es nur alle zehn Jahre! Ein Sommer in New York, der alles verändert...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462005721
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 528

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Ein wahnsinnig tolles, sehr vielschichtiges Buch. Der Aufbau in die drei erzählten Zeitebenen, die dann aber trotzdem immer Einblicke in das Leben der Charaktere aus allen drei Generationen geben, ist sehr gelungen und ermöglicht durch die unterschiedlichen Perspektiven auch immer wieder einen neuen Blick auf die Protagonist:innen und ihr Handeln. Ein Roman darüber, was uns zu denen macht, die wir sind, wie unsere Vergangenheit unsere Zukunft beeinflusst und wie sich Wünsche, Hoffnungen und Werte über Generationen hinweg ändern oder annähern.
Obwohl das Buch fast 500 Seiten hat, wäre ich gerne noch länger bei den Figuren geblieben, hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Große Leseempfehlung für alle, die groß angelegte Familiengeschichten mit gesellschaftspolitischer Relevanz mögen.

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5 stars

Dieser Roman entfaltet einen ungeheuren Sog. Er erzählt eine Geschichte über drei Generationen hinweg, über Emigration in die USA, über Reichtum über Liebe, Schuld und Vergebung. Er berührt die Frage, darf dem Mensch in die Evolution eingreifen? Es berührt das Thema Rassismus. Und er ist absolut mitreissend. Eine große Freude und eine absolute Leseempfehlung.

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5 stars

Chinesisch-amerikanische Familiensaga – großartig erzählt

Familiensaga über drei Generationen zwischen China und den USA: Identität, Wissenschaft und Liebe verwoben zu einer packenden, poetischen Geschichte.

Real Americans spannt einen eindrucksvollen Bogen von den 1960er-Jahren unter Maos kommunistischer Diktatur bis hin ins fiktive Jahr 2030. Im Zentrum stehen drei Figuren – May, Lily und Nick –, deren Leben jeweils aus ihrer eigenen Perspektive geschildert wird. Die Erzählung folgt dabei keiner linearen Chronologie, sondern setzt 1999 in New York ein: Lily arbeitet dort als unbezahlte Praktikantin in einem hippen Medienunternehmen. Sie ist arm, aber erfüllt von Optimismus und Zukunftsglauben.
Als sie Matthew kennenlernt, den Erben eines milliardenschweren Pharmakonzerns, scheint sich ihr Leben schlagartig zu verändern – doch alles kommt ganz anders, und mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Von hier aus führt uns der Roman weiter ins Jahr 2021 und später zurück in das China der 1960er-Jahre: in die Zeit des „Großen Sprungs nach vorn“, der Industrialisierung, der Kulturrevolution – und in die verheerenden Folgen, die diese Epoche für Wissenschaft, Gesellschaft und Millionen Menschen hatte.
Rachel Khong verwebt dabei Themen wie Migration, Identität und die ethischen Grenzen wissenschaftlichen Fortschritts zu einer fesselnden, klug aufgebauten Geschichte. Ihre Sprache ist poetisch und zugleich leicht zugänglich, die Handlung so packend, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann.
Uneingeschränkte Leseempfehlung!

5 stars
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5 stars

Drei Generationen

Der Roman Real America von Rachel Khong, spiegelt drei Generationen wieder.
Es gibt viele sehr reiche Familien, die nicht immer so nett sind.
Dann gibt es DEN Manipulationen, ,bei denen die Chinesin Mei beteiligt ist.
Mei ist aus China in die USA gekommen. Ihre Tochter Lilykann kein Wort chinesisch, das sie bei anderen Chinesen immer etwas irritierten wirkt.
Lilys Sohn Nick sieht überhaupt nicht asiatisch aus. Er ist das Ebenbild seines Vaters.
Jeder der Drei kommt zu Wort, so können wir die Eindrücke von verschiedenen Seiten lesen.
Besonders haben mich Meis Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr Studium unter Mao interessiert.
Ich kann das Buch gerne weiter empfehlen.

5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
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4 stars
4 stars

Die Sprache des Romans hat mir gut gefallen, die Story war interessant, die Charaktere gut getroffen. Es war für mich eine
relativ unbekannte Welt, Chinesische Einwanderer in Amerika damit hatte ich mich noch nicht befasst. Ich fand die Geschichte an manchen Stellen etwas sprunghaft und nicht alles war für mich nachvollziebar, aber insgesamt würde ich das Buch empfehlen.

4 stars
4 stars
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4 stars
4 stars

Eine generationenübergreifende Geschichte über das Amerikanisch-Sein, aus der Perspektive einer EInwanderungsfamilie, die sich allen amerikanischen Klischees anpassen will. Tragisch, schön, melancholisch philosophiert die Autorin über was es heißt sich selbst treu zu sein. Leider ist die Übersetzung an einigen Stellen etwas holprig, aber amerikanische Idiome oder Aussagen ins deutsche zu übertragen ist auch schwer, da die Sprachen anders funktionieren. Es ist nur was was mir beim Lesen aufgefallen ist.

4 stars
4 stars
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5 stars

So etwas habe ich schon wirklich lange nicht mehr gelesen. Jede einzelne Figur fand ich extrem spannend und die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt. Das die Schicksale alle auf diese Weise miteinander verwoben wurden und darunter die Frage „was darf die Forschung“ wie sehr dürfen wir uns in den Lauf des Lebens einmischen, die alles und alle miteinander verbindet. Hat mich wirklich zeitweise an Jonathan Franzen oder Jeffrey Eugenidis erinnert, aber eben mit einer deutlich weiblicheren Sicht auf die Dinge. Mochte es sehr und werde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

5 stars
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3 stars

Real Americans von Rachel Khong hat mich mit einer starken Ausgangsidee und einer interessanten Perspektive angesprochen, konnte mich insgesamt aber leider nicht vollständig überzeugen.

Besonders gelungen fand ich die Sichtweise der Protagonistin als Kind chinesischer Einwanderer in den USA. Die Autorin vermittelt eindrucksvoll, wie es sich anfühlen kann, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen – mit all den inneren Konflikten, Erwartungen, Loyalitäten und Unsicherheiten, die damit einhergehen. Der Einblick in diese Lebens- und Gefühlswelt war für mich der stärkste Teil des Romans und hat mich auf jeden Fall beim Lesen bereichert.

Die eigentliche Handlung hingegen hat mich deutlich weniger mitgenommen. Die Thriller- und Mystery-Elemente wirkten auf mich konstruiert und wenig überzeugend, vor allem aufgrund der vielen unglaubwürdigen Zufälle, auf denen zentrale Wendepunkte beruhen. Spannung kam bei mir kaum auf, da sich die Ereignisse eher erzwungen als organisch entwickelt anfühlten.

Ein weiterer Kritikpunkt war für mich die Figurenzeichnung. Während die Charaktere mit chinesischem Hintergrund vielschichtig, interessant und emotional greifbar dargestellt sind, bleiben die amerikanischen Figuren oft flach, klischeehaft und erstaunlich eindimensional. Als bewussten Kunstgriff kann man das sicher verstehen – gerade im Kontrast zu vielen Werken weißer Autor:innen, in denen nicht-weiße Figuren stereotyp dargestellt werden. Für mein persönliches Leseerlebnis hat dieser starke Gegensatz jedoch eher geschadet als geholfen, da er die Welt des Romans unausgewogen wirken ließ.

Auch stilistisch blieb bei mir eine gewisse Distanz zu den Figuren. Obwohl viele Themen emotionales Potenzial hatten, fehlte mir die echte Nähe – das Gefühl, wirklich mit den Charakteren mitzufühlen. Die Sprache blieb für meinen Geschmack zu beobachtend und ließ mich selten tief in die Innenwelt der Figuren eintauchen.

Trotzdem vergebe ich 3 von 5 Sternen. Die Grundidee des Romans, die Auseinandersetzung mit Identität, Herkunft und Zugehörigkeit sowie der kulturelle Einblick haben mir gefallen und machen Real Americans zu einer lesenswerten Lektüre – nur eben nicht zu einem Buch, das mich nachhaltig begeistert oder mitgerissen hat.

3 stars
3 stars
3 stars
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4 stars
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4 stars
4 stars

Eine wirklich große Familiengeschichte, die ich so gar nicht kommen sah.
Tiefrgründig in drei Perspektiven aus 3 Generationen erzählt. Auch die Einwanderungsgeschichte und das Leben der folgenden Generationen in den USA werden interessant und unterhaltend beschrieben. Der Wissenschaftsfaktor hat mich überrascht und nachhaltig zum Nachdenken angeregt. Ein wahres Familienepos, welches ich gerne weiterempfehle.

4 stars
4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars

Anregende Lektüre über 3 Generationen chinesischer Einwandernder in die USA. Sehr fein und spannend aufgebaut, viele lebensnahe Charaktere, schönes reales und nicht zu kitschiges Ende. Besonders über China hab ich viel Neues erfahren und mir gedacht, da würd ich jetzt gern noch viel mehr wissen. Kluges Buch und dabei so unprätentiös - ich hab es sehr genossen!

5 stars
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4 stars

‚Real Americans‘ ist die Entfaltung einer Familiengeschichte in drei Generationen. Wir lernen zunächst Lilly kennen, die sich gerade verliebt. Natürlich in jemanden, der ihrem Empfinden nach ‚viel zu gut‘ für sie ist. Nichtsdestotrotz heiratet sie Matthew irgendwann und sie bekommen einen Sohn - Nick. Als Lilly ein Familiengeheimnis entdeckt, in das auch ihre Mutter involviert ist, bricht sie den Kontakt ab und zieht mit Nick weit weg. Dieser puzzelt dann die wenigen Anhaltspunkte seiner Herkunft wieder zusammen und lernt so auch Vater und Großmutter Mai kennen. Mai dürfen wir dann noch ein Stück während der Kulturrevolution in China begleiten, die letztlich zu ihrer Flucht in die USA führte.
Von allen drei Erzählsträngen hat mir Mais am bestehen gefallen. Rachel Khong schafft es, einen richtig mit hineinzuziehen in die Irrungen und Wirrungen ihres Aufwachsens im ländlichen China, ihrem Kampf, ihr Dorf zu verlassen und zu studieren und schließlich wieder beinahe alles zu verlieren, als die Kulturrevolution plötzlich alles in Frage stellt. In die anderen beiden Protagonisten - Lilly und Nick konnte ich mich hingegen nicht so gut einfühlen. Lillys Geschichte fand ich sehr klischeehaft und auch der Plottwist, der alles verbindet, war mir dann am Ende ein bisschen zu viel.
Wer keine Angst vor langen Büchern hat, für den lohnt es sich meiner Meinung nach, dieses Buch zu lesen, um zu Mais Geschichte zu kommen. Ihre Perspektive und Lebensgeschichte ist wirklich interessant.

4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars
5 stars

Sehr gut, aber anders als gedacht

Zum Inhalt:
Lily trifft Matthew, man verliebt sich, heiratet und bekommt ein Kind. Doch mit der Geburt wird alles anders und die ganze Familie muss sich irgendwann ihrer Geschichte stellen, die auch mit den Wissenschaftlern in ihren Reihen zu tun hat.

Mein Eindruck:
Erhält man nach dem Lesen des Klappentextes den Eindruck, dass man es mit einer der üblichen Familiengeschichten zu tun hat, wird man irgendwann eines Besseren belehrt. Der Roman befasst sich auf drei Zeitebenen mit der Sicht jeweils eines Mitglieds dreier Generationen einer Familie mit größtenteils chinesischen Wurzeln, deren erste Generation in die Vereinigten Staaten eingewandert ist. Dabei geht die Autorin Rachel Khong zwar theoretisch chronologisch vor, behandelt aber die Geschichte von Maj, der Mutter Lilys, zuletzt und - im Gegensatz zu den anderen beiden Großkapiteln - als Erinnerung an die Vergangenheit. Dadurch schließt sich letztlich der Kreis von Missverständnissen und getroffenen Entscheidungen.
Khong nimmt sich viel Zeit, die Beweggründe ihrer drei Hauptcharaktere zu erklären und damit letztendlich ihren Lesern zu helfen, alle drei zu verstehen, - egal, wie schwierig ihr Verhalten im ersten Augenblick scheint und ob man es letztendlich gutheißt oder nicht. Alle Figuren wachsen einem über die Zeit ans Herz und man wünscht ihnen viel Kraft, Liebe und Verständnis miteinander.
Über Majs, Lilys und Nicks (Lilys Sohn) persönliche Sicht hinaus bietet das Buch zusätzlich einen Blick auf die Umstände Chinas zu Zeiten Maos, die Situation von Immigranten, die der Generation Praktikum und - als Gegensatz - die Schwierigkeiten, die zu viel Geld und zu wenig Hinwendung verursachen können, alles verwoben mit der Forschung, die sich mit der DNA der Welt befasst. Wo kommen wir her, was macht uns aus?

Mein Fazit:
Ein wirklich großartiger Roman mit Haltung ohne Belehrung

5 stars
5 stars
5 stars
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4 stars
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4 stars

In drei Teilen folgen wir den drei Hauptprotagonisten Lily, Nick und May. Es beginnt mit Lily in den 90ern, die in New York als unbezahlte Praktikantin arbeitet und versucht herauszufinden, was sie vom Leben möchte. Vor allem ihre Mutter scheint sie zu bedrängen endlich ihre wahre Bestimmung zu finden. Als Lily Matthew kennenlernt, geht sie voll und ganz in der Beziehung zu ihm auf und lernt durch ihn ein ganz neues Leben kennen. Doch plötzlich sind zwischen seiner Familie und ihrer Geheimnisse, die sie nicht hat kommen sehen.
In einem Sprung wechseln wir in die 2000er zu Nick, der mit seiner Mutter Lily auf einer eher abgschiedenen Insel lebt und ebenfalls seine Bestimmung sucht. Vor allem möchte er wissen, wer er ohne seine Mutter ist und wer er sein kann, wenn er weiter weg auf College geht. Teil seiner Identitätssuche ist auch die Suche nach seinem Vater Matthew und die Neugier, was wirklich damals vorgefallen ist. Seine Geschichte wird im dritten Teil unmittelbar mit May verwoben, seiner Großmutter. Sie erzählt ihm im Jahr 2030 von ihrer Jugendgeschichte und wie es dazu kam, dass sie von China in die USA emigrierte. Sehr eindrücklich wird hier das Leben in China in den 60er Jahren beschrieben unter der Herrschaft von Mao.
Rachel Khong erzählt dabei in einer sehr anschaulichen, teils poetischen Sprache, die einen locker durch die Seiten trägt, Dabei werden viele Fragen aufgeworfen zu Identität, Heimat und Familie nicht nur vor dem gesellschaftlichen Hintergrund Amerikas. Am Meisten konnte ich mich mit Matthew identifizieren, obwohl Mays Geschichte mich am Besten fesseln konnte. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass nach 500 Seiten, die nur so dahingeflogen sind, trotzdem noch Wissenslücken bestehen und mir nicht alle Entwicklungen der Protagonisten klar sind. Das fand ich etwas schade und ich hätte gerne noch etwas mehr im Buch verweilt.

4 stars
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Der Roman ist spannend und überraschend geschrieben und liest sich flott. Die Charaktere der Protagonisten und ihre Veränderungen hat Rachel Khong so detailliert beschrieben, dass man sie sich vorstellen kann. "Real Americans" ist ein interessanter und lesenswerter Roman über Familie, Einwanderung und Integration - ich habe viel gelernt.

5 stars
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Ich liebe Romane, die interessant aufgebaut sind, und das ist dieser auf jeden Fall!
'Real Americans' ist ein absoluter Pageturner, der als 'klassische' Liebesgeschichte beginnt und mit Leichtigkeit und interessanten Konflikten ganz schnell an Sogkraft und Tiefe zulegt:
Lily, Tochter chinesischer Migranten und Architekturstudentin, lebt als unbezahlte Praktikantin mehr schlecht als recht in New York. Bei einer Firmenfeier lernt sie den charmanten Matthew kennen - und es sprühen schnell die Funken zwischen den Beiden. Beim Lesen spürt man die Chemie zwischen den Beiden sofort, ihre verbalen Schlagabtäusche sind klasse! Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht... Matthew hat Geld, Ein spontaner Ausflug nach Paris? Kein Problem. Er entführt Lily in fremde Welten, ein Luxusleben. Doch die Kluft zwischen ihren Lebensrealitäten scheint zu groß... Über alle Umstände hinweg, scheinen sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch der Schein trügt..
Teil 2 der Geschichte bringt einen Zeitsprung und Perspektivwechsel mit sich. Teil 3 ebenfalls. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich fands genial, wie sich die Geschichte entspinnt, Erzählfäden auseinander und wieder zusammenführt und die Geschichte so am Ende sehr rund macht.

Ein Roman, der leicht zu lesen & ein Pageturner ist und gleichzeitig voll wichtiger Themen steckt: Migration, Heimat. Was macht einen "wahren Amerikaner" aus? Rassismus. Moral. Ethik. Moralisches Handeln. Was tut man, um zu überleben? Chinesische Geschichte... Elternschaft. Mutterschaft. Was wünsche ich mir für mich / mein Kind?... und und und.
Auch sprachlich habe ich den Roman als leichtfüßig und ebenso genial empfunden - tolle Sätze, Gedanken, fantastische Momente wie die "stehenbleibende Zeit" machen die Geschichte zu etwas besonderem.

Ein durch und durch rundes, gelungenes Leseerlebnis, über das man sich sicherlich viel austauschen kann!

5 stars
5 stars
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Ethische Zugehörigkeit

Der Roman ‘Real Americans‘ von Rachel Khong hat mich fasziniert und in seiner Art menschliche Bedürfnisse nach Zugehörigkeit in einer fremden Gesellschaft darzustellen, tief berührt. Sie beschreibt einen Kulturschock, den eine junge Chinesin erlebt, die aus den gesellschaftlichen und politischen Zwängen in Zeiten der Mao Herrschaft über Hongkong in die USA flieht. Mai ist eine hochintelligent junge Frau, die in der Provinz Chinas aufwächst und den Sprung in die Großstadt zum Studium schafft. Zum ersten Mal in ihrem Leben begegnet ihr Reichtum in Form von schöner Kleidung und Kosmetik, mit denen ihre Kommilitoninnen sich umgeben. Ihr ärmliches Erscheinungsbild belastet sie sehr, weil sie sich nicht dazugehörig fühlt und als Außenseiterin betrachtet. Die gesellschaftspolitischen Veränderungen im Land werden immer bedrohlicher für die intellektuelle Elite. Die Handlanger Maos setzen auf die Durchsetzung eines kommunistischen Systems und dulden keine Kompromisse in abweichenden Meinungsbekundungen. Sie beschließt dem zu entfliehen, ein gefährlicher Plan, der anders als erhofft umgesetzt wird.
In drei großen Kapiteln wird die Lebensgeschichte der nachfolgenden Generationen erzählt. Mit großer Leidenschaft und einem eisernen Willen wirbt Mai um Anerkennung und Zugehörigkeit in der neuen Heimat den USA. Dabei führt sie mit sich und ihrer Familie ein eisernes Regime, in dem sie ihre Herkunft versteckt. Das hat natürlich traumatische Auswirkungen auf ihre Nachfahren, die sich mit Bindungsängsten, Abschottung aber auch Verzeihen und der Suche nach Erklärungen beschäftigt.
Eine großartige Geschichte, die mich gefesselt durch ihren lebendigen Erzählstil hat, die äußerst brisante Themen wie die Einflüsse der Persönlichkeitsentwicklung in einer besonderen persönlichen Art behandelt, die zutiefst menschliche Verhaltensweisen in ihrer Ursächlichkeit beschreibt und das dadurch entstehende Konfliktpotenzial begreifbar macht.

5 stars
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Das Buch hat drei Teile und erzählt erst von der Mutter, dann vom Sohn, dann von der Großmutter.

Im ersten Teil habe ich nicht verstanden, warum dieses Buch der Titel für "Deutschland liest ein Buch" wird. Doch mit dem letzten Dreh dieses Teils deutet sich ein Geheimnis an, das ich unbedingt ergründen wollte. Es ist eine moderne Aschenputtel-Geschichte von einer jungen Frau aus einer asiatischen Familie, die sich als unbezahlte Praktikantin in den Juniorchef verliebt, ohne von seiner Position zu wissen. Kann das überhaupt gut gehen, durch eine Heirat aufzusteigen und sich in ungewohnten Kreisen zu bewegen? Oder sind die Unterschiede zu groß?

Der zweite Teil über den Sohn ist eine grandios erzählte Coming-of-age-Geschichte, die richtig Spaß macht und auch spannend ist - wird er das Geheimnis seiner Herkunft lüften können? Was treibt ihn um, was will er erreichen, wohin führen ihn Studium und Beruf?

Und der dritte Teil führt uns, indem wir die Geschichte der Großmutter nachspüren, nach China zur Zeit der Kulturrevolution und toppt die beiden ersten Teile noch einmal in Sachen Spannung. Außerdem erfährt man Unglaubliches über die Politik Maos und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung. Man erfährt von Repression und Leid: All das war in diesen Details neu für mich und hochinteressant.

Außerdem taucht hier ein Charakter auf, der bereits im ersten Teil eine kleine Rolle spielte, und ich habe gerne zurückgeblättert und mein Bild vervollständigt. Am Schluss werden alle Fäden zusammengeführt.

Mich faszinieren in dieser Geschichte die Generationen und wie fremd sie sich sind und wie wenig sie voneinander wissen, obwohl sie zur selben Familie gehören.

Auch ist sehr präsent, dass Amerika zwar Freiheit für alle verspricht und die Möglichkeit, sich sein persönliches Glück zu erarbeiten - doch in der Realität und im Alltag sind Rassismus und soziale Unterschiede absolut sichtbar und wichtig.

Schön für eine Hagener Buchhändlerin, dass der Hagener Tobias Schnettler das Buch übersetzt hat, welches jetzt in ganz Deutschland stark beworben werden wird:). Wenn das nicht mal ein Schaufenster wert ist...Lesenswert!

4 stars
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Schon lange hatte kein Buch so eine Sogwirkung auf mich gehabt. Ich wollte immer weiter lesen und wissen wie es weitergeht. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

Insgesamt ist das Buch in 3 Teile unterteilt und aus 3 unterschiedlichen Sichtweisen und auch dementsprechend Zeiten geschrieben. Der 1. Teil hat mir am besten gefallen, danach kommt der 2. und leider am Ende der 3. Teil. Am 3. Teil hatte mich zwischendurch der Wechsel zwischen der Ich- in die Allwissende Perspektive irritiert. Insgesamt wurden die Teile am Ende gut zusammengeführt. Wobei mich die auch die Auflösung nicht komplett von den Socken hauen konnte, habe ich das Buch wahnsinnig gern gelesen und geliebt. Lange nicht mehr so schnell ein Buch verschlungen, weil es auch so viele verschiedene Themen innehatte.

5 stars
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