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Buchcover für Real Americans

Real Americans

Roman

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Erscheinungstermin 12.02.2026 | Archivierungsdatum 31.08.2026


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Zum Inhalt

Ein großer amerikanischer Roman darüber, was uns zu denen macht, die wir sind

Der große Bestseller aus den USA – so ein Buch gibt es nur alle zehn Jahre! Ein Sommer in New York, der alles verändert. Ein Sohn auf der Suche nach seiner Herkunft. Und die große Frage: Was macht uns zu dem, was wir sind? Sie werden dieses Buch nicht aus der Hand legen können.

New York City, Silvester 1999. Lily Chen ist 22, Tochter chinesischer Einwanderer und unbezahlte Praktikantin in einem hippen Medienunternehmen. Als sie Matthew trifft – charmant, privilegiert, Erbe eines Pharmaimperiums –, verliebt sie sich. Zwei Welten prallen aufeinander. Und doch scheint alles möglich.

21 Jahre später lebt Lilys Sohn Nick mit ihr auf einer abgelegenen Insel. Er spürt: Etwas fehlt. Als er nach seinem Vater sucht, stößt er auf Geheimnisse, die alles verändern – nicht nur für ihn.

Ein großer amerikanischer Roman darüber, was uns zu denen macht, die wir sind

Der große Bestseller aus den USA – so ein Buch gibt es nur alle zehn Jahre! Ein Sommer in New York, der alles verändert...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462005721
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 528

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Ein wahnsinnig tolles, sehr vielschichtiges Buch. Der Aufbau in die drei erzählten Zeitebenen, die dann aber trotzdem immer Einblicke in das Leben der Charaktere aus allen drei Generationen geben, ist sehr gelungen und ermöglicht durch die unterschiedlichen Perspektiven auch immer wieder einen neuen Blick auf die Protagonist:innen und ihr Handeln. Ein Roman darüber, was uns zu denen macht, die wir sind, wie unsere Vergangenheit unsere Zukunft beeinflusst und wie sich Wünsche, Hoffnungen und Werte über Generationen hinweg ändern oder annähern.
Obwohl das Buch fast 500 Seiten hat, wäre ich gerne noch länger bei den Figuren geblieben, hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Große Leseempfehlung für alle, die groß angelegte Familiengeschichten mit gesellschaftspolitischer Relevanz mögen.

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5 stars

Dieser Roman entfaltet einen ungeheuren Sog. Er erzählt eine Geschichte über drei Generationen hinweg, über Emigration in die USA, über Reichtum über Liebe, Schuld und Vergebung. Er berührt die Frage, darf dem Mensch in die Evolution eingreifen? Es berührt das Thema Rassismus. Und er ist absolut mitreissend. Eine große Freude und eine absolute Leseempfehlung.

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5 stars

Chinesisch-amerikanische Familiensaga – großartig erzählt

Familiensaga über drei Generationen zwischen China und den USA: Identität, Wissenschaft und Liebe verwoben zu einer packenden, poetischen Geschichte.

Real Americans spannt einen eindrucksvollen Bogen von den 1960er-Jahren unter Maos kommunistischer Diktatur bis hin ins fiktive Jahr 2030. Im Zentrum stehen drei Figuren – May, Lily und Nick –, deren Leben jeweils aus ihrer eigenen Perspektive geschildert wird. Die Erzählung folgt dabei keiner linearen Chronologie, sondern setzt 1999 in New York ein: Lily arbeitet dort als unbezahlte Praktikantin in einem hippen Medienunternehmen. Sie ist arm, aber erfüllt von Optimismus und Zukunftsglauben.
Als sie Matthew kennenlernt, den Erben eines milliardenschweren Pharmakonzerns, scheint sich ihr Leben schlagartig zu verändern – doch alles kommt ganz anders, und mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Von hier aus führt uns der Roman weiter ins Jahr 2021 und später zurück in das China der 1960er-Jahre: in die Zeit des „Großen Sprungs nach vorn“, der Industrialisierung, der Kulturrevolution – und in die verheerenden Folgen, die diese Epoche für Wissenschaft, Gesellschaft und Millionen Menschen hatte.
Rachel Khong verwebt dabei Themen wie Migration, Identität und die ethischen Grenzen wissenschaftlichen Fortschritts zu einer fesselnden, klug aufgebauten Geschichte. Ihre Sprache ist poetisch und zugleich leicht zugänglich, die Handlung so packend, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann.
Uneingeschränkte Leseempfehlung!

5 stars
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Drei Generationen

Der Roman Real America von Rachel Khong, spiegelt drei Generationen wieder.
Es gibt viele sehr reiche Familien, die nicht immer so nett sind.
Dann gibt es DEN Manipulationen, ,bei denen die Chinesin Mei beteiligt ist.
Mei ist aus China in die USA gekommen. Ihre Tochter Lilykann kein Wort chinesisch, das sie bei anderen Chinesen immer etwas irritierten wirkt.
Lilys Sohn Nick sieht überhaupt nicht asiatisch aus. Er ist das Ebenbild seines Vaters.
Jeder der Drei kommt zu Wort, so können wir die Eindrücke von verschiedenen Seiten lesen.
Besonders haben mich Meis Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr Studium unter Mao interessiert.
Ich kann das Buch gerne weiter empfehlen.

5 stars
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4 stars

Die Sprache des Romans hat mir gut gefallen, die Story war interessant, die Charaktere gut getroffen. Es war für mich eine
relativ unbekannte Welt, Chinesische Einwanderer in Amerika damit hatte ich mich noch nicht befasst. Ich fand die Geschichte an manchen Stellen etwas sprunghaft und nicht alles war für mich nachvollziebar, aber insgesamt würde ich das Buch empfehlen.

4 stars
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4 stars

Eine generationenübergreifende Geschichte über das Amerikanisch-Sein, aus der Perspektive einer EInwanderungsfamilie, die sich allen amerikanischen Klischees anpassen will. Tragisch, schön, melancholisch philosophiert die Autorin über was es heißt sich selbst treu zu sein. Leider ist die Übersetzung an einigen Stellen etwas holprig, aber amerikanische Idiome oder Aussagen ins deutsche zu übertragen ist auch schwer, da die Sprachen anders funktionieren. Es ist nur was was mir beim Lesen aufgefallen ist.

4 stars
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5 stars

So etwas habe ich schon wirklich lange nicht mehr gelesen. Jede einzelne Figur fand ich extrem spannend und die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt. Das die Schicksale alle auf diese Weise miteinander verwoben wurden und darunter die Frage „was darf die Forschung“ wie sehr dürfen wir uns in den Lauf des Lebens einmischen, die alles und alle miteinander verbindet. Hat mich wirklich zeitweise an Jonathan Franzen oder Jeffrey Eugenidis erinnert, aber eben mit einer deutlich weiblicheren Sicht auf die Dinge. Mochte es sehr und werde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

5 stars
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3 stars

Real Americans von Rachel Khong hat mich mit einer starken Ausgangsidee und einer interessanten Perspektive angesprochen, konnte mich insgesamt aber leider nicht vollständig überzeugen.

Besonders gelungen fand ich die Sichtweise der Protagonistin als Kind chinesischer Einwanderer in den USA. Die Autorin vermittelt eindrucksvoll, wie es sich anfühlen kann, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen – mit all den inneren Konflikten, Erwartungen, Loyalitäten und Unsicherheiten, die damit einhergehen. Der Einblick in diese Lebens- und Gefühlswelt war für mich der stärkste Teil des Romans und hat mich auf jeden Fall beim Lesen bereichert.

Die eigentliche Handlung hingegen hat mich deutlich weniger mitgenommen. Die Thriller- und Mystery-Elemente wirkten auf mich konstruiert und wenig überzeugend, vor allem aufgrund der vielen unglaubwürdigen Zufälle, auf denen zentrale Wendepunkte beruhen. Spannung kam bei mir kaum auf, da sich die Ereignisse eher erzwungen als organisch entwickelt anfühlten.

Ein weiterer Kritikpunkt war für mich die Figurenzeichnung. Während die Charaktere mit chinesischem Hintergrund vielschichtig, interessant und emotional greifbar dargestellt sind, bleiben die amerikanischen Figuren oft flach, klischeehaft und erstaunlich eindimensional. Als bewussten Kunstgriff kann man das sicher verstehen – gerade im Kontrast zu vielen Werken weißer Autor:innen, in denen nicht-weiße Figuren stereotyp dargestellt werden. Für mein persönliches Leseerlebnis hat dieser starke Gegensatz jedoch eher geschadet als geholfen, da er die Welt des Romans unausgewogen wirken ließ.

Auch stilistisch blieb bei mir eine gewisse Distanz zu den Figuren. Obwohl viele Themen emotionales Potenzial hatten, fehlte mir die echte Nähe – das Gefühl, wirklich mit den Charakteren mitzufühlen. Die Sprache blieb für meinen Geschmack zu beobachtend und ließ mich selten tief in die Innenwelt der Figuren eintauchen.

Trotzdem vergebe ich 3 von 5 Sternen. Die Grundidee des Romans, die Auseinandersetzung mit Identität, Herkunft und Zugehörigkeit sowie der kulturelle Einblick haben mir gefallen und machen Real Americans zu einer lesenswerten Lektüre – nur eben nicht zu einem Buch, das mich nachhaltig begeistert oder mitgerissen hat.

3 stars
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4 stars
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4 stars
4 stars

Eine wirklich große Familiengeschichte, die ich so gar nicht kommen sah.
Tiefrgründig in drei Perspektiven aus 3 Generationen erzählt. Auch die Einwanderungsgeschichte und das Leben der folgenden Generationen in den USA werden interessant und unterhaltend beschrieben. Der Wissenschaftsfaktor hat mich überrascht und nachhaltig zum Nachdenken angeregt. Ein wahres Familienepos, welches ich gerne weiterempfehle.

4 stars
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5 stars
5 stars

Anregende Lektüre über 3 Generationen chinesischer Einwandernder in die USA. Sehr fein und spannend aufgebaut, viele lebensnahe Charaktere, schönes reales und nicht zu kitschiges Ende. Besonders über China hab ich viel Neues erfahren und mir gedacht, da würd ich jetzt gern noch viel mehr wissen. Kluges Buch und dabei so unprätentiös - ich hab es sehr genossen!

5 stars
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4 stars

‚Real Americans‘ ist die Entfaltung einer Familiengeschichte in drei Generationen. Wir lernen zunächst Lilly kennen, die sich gerade verliebt. Natürlich in jemanden, der ihrem Empfinden nach ‚viel zu gut‘ für sie ist. Nichtsdestotrotz heiratet sie Matthew irgendwann und sie bekommen einen Sohn - Nick. Als Lilly ein Familiengeheimnis entdeckt, in das auch ihre Mutter involviert ist, bricht sie den Kontakt ab und zieht mit Nick weit weg. Dieser puzzelt dann die wenigen Anhaltspunkte seiner Herkunft wieder zusammen und lernt so auch Vater und Großmutter Mai kennen. Mai dürfen wir dann noch ein Stück während der Kulturrevolution in China begleiten, die letztlich zu ihrer Flucht in die USA führte.
Von allen drei Erzählsträngen hat mir Mais am bestehen gefallen. Rachel Khong schafft es, einen richtig mit hineinzuziehen in die Irrungen und Wirrungen ihres Aufwachsens im ländlichen China, ihrem Kampf, ihr Dorf zu verlassen und zu studieren und schließlich wieder beinahe alles zu verlieren, als die Kulturrevolution plötzlich alles in Frage stellt. In die anderen beiden Protagonisten - Lilly und Nick konnte ich mich hingegen nicht so gut einfühlen. Lillys Geschichte fand ich sehr klischeehaft und auch der Plottwist, der alles verbindet, war mir dann am Ende ein bisschen zu viel.
Wer keine Angst vor langen Büchern hat, für den lohnt es sich meiner Meinung nach, dieses Buch zu lesen, um zu Mais Geschichte zu kommen. Ihre Perspektive und Lebensgeschichte ist wirklich interessant.

4 stars
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5 stars
5 stars

Sehr gut, aber anders als gedacht

Zum Inhalt:
Lily trifft Matthew, man verliebt sich, heiratet und bekommt ein Kind. Doch mit der Geburt wird alles anders und die ganze Familie muss sich irgendwann ihrer Geschichte stellen, die auch mit den Wissenschaftlern in ihren Reihen zu tun hat.

Mein Eindruck:
Erhält man nach dem Lesen des Klappentextes den Eindruck, dass man es mit einer der üblichen Familiengeschichten zu tun hat, wird man irgendwann eines Besseren belehrt. Der Roman befasst sich auf drei Zeitebenen mit der Sicht jeweils eines Mitglieds dreier Generationen einer Familie mit größtenteils chinesischen Wurzeln, deren erste Generation in die Vereinigten Staaten eingewandert ist. Dabei geht die Autorin Rachel Khong zwar theoretisch chronologisch vor, behandelt aber die Geschichte von Maj, der Mutter Lilys, zuletzt und - im Gegensatz zu den anderen beiden Großkapiteln - als Erinnerung an die Vergangenheit. Dadurch schließt sich letztlich der Kreis von Missverständnissen und getroffenen Entscheidungen.
Khong nimmt sich viel Zeit, die Beweggründe ihrer drei Hauptcharaktere zu erklären und damit letztendlich ihren Lesern zu helfen, alle drei zu verstehen, - egal, wie schwierig ihr Verhalten im ersten Augenblick scheint und ob man es letztendlich gutheißt oder nicht. Alle Figuren wachsen einem über die Zeit ans Herz und man wünscht ihnen viel Kraft, Liebe und Verständnis miteinander.
Über Majs, Lilys und Nicks (Lilys Sohn) persönliche Sicht hinaus bietet das Buch zusätzlich einen Blick auf die Umstände Chinas zu Zeiten Maos, die Situation von Immigranten, die der Generation Praktikum und - als Gegensatz - die Schwierigkeiten, die zu viel Geld und zu wenig Hinwendung verursachen können, alles verwoben mit der Forschung, die sich mit der DNA der Welt befasst. Wo kommen wir her, was macht uns aus?

Mein Fazit:
Ein wirklich großartiger Roman mit Haltung ohne Belehrung

5 stars
5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars

In drei Teilen folgen wir den drei Hauptprotagonisten Lily, Nick und May. Es beginnt mit Lily in den 90ern, die in New York als unbezahlte Praktikantin arbeitet und versucht herauszufinden, was sie vom Leben möchte. Vor allem ihre Mutter scheint sie zu bedrängen endlich ihre wahre Bestimmung zu finden. Als Lily Matthew kennenlernt, geht sie voll und ganz in der Beziehung zu ihm auf und lernt durch ihn ein ganz neues Leben kennen. Doch plötzlich sind zwischen seiner Familie und ihrer Geheimnisse, die sie nicht hat kommen sehen.
In einem Sprung wechseln wir in die 2000er zu Nick, der mit seiner Mutter Lily auf einer eher abgschiedenen Insel lebt und ebenfalls seine Bestimmung sucht. Vor allem möchte er wissen, wer er ohne seine Mutter ist und wer er sein kann, wenn er weiter weg auf College geht. Teil seiner Identitätssuche ist auch die Suche nach seinem Vater Matthew und die Neugier, was wirklich damals vorgefallen ist. Seine Geschichte wird im dritten Teil unmittelbar mit May verwoben, seiner Großmutter. Sie erzählt ihm im Jahr 2030 von ihrer Jugendgeschichte und wie es dazu kam, dass sie von China in die USA emigrierte. Sehr eindrücklich wird hier das Leben in China in den 60er Jahren beschrieben unter der Herrschaft von Mao.
Rachel Khong erzählt dabei in einer sehr anschaulichen, teils poetischen Sprache, die einen locker durch die Seiten trägt, Dabei werden viele Fragen aufgeworfen zu Identität, Heimat und Familie nicht nur vor dem gesellschaftlichen Hintergrund Amerikas. Am Meisten konnte ich mich mit Matthew identifizieren, obwohl Mays Geschichte mich am Besten fesseln konnte. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass nach 500 Seiten, die nur so dahingeflogen sind, trotzdem noch Wissenslücken bestehen und mir nicht alle Entwicklungen der Protagonisten klar sind. Das fand ich etwas schade und ich hätte gerne noch etwas mehr im Buch verweilt.

4 stars
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