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Buchcover für Tod unter Nordlichtern

Tod unter Nordlichtern

Kommissarin Lundin ermittelt in Lappland

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Erscheinungstermin 08.10.2025 | Archivierungsdatum 08.12.2025


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Zum Inhalt

Jokkmokk am Polarkreis. Ein einsamer Landstrich im hohen Norden. Die Zweige der Kiefern biegen sich unter den Schneemassen, auf dem zugefrorenen See finden Husky-Rennen statt. Man sollte meinen, bei Temperaturen bis zu minus fünfundzwanzig Grad gehen nur die aus dem Haus, die unbedingt müssen. Aber die Einheimischen bereiten vorfreudig wie jedes Jahr den samischen Wintermarkt vor. Bis ein junger Mann aus ihren Reihen ermordet wird, grausam geschlachtet wie ein Rentier. Linda Lundin aus dem südschwedischen Lund hat gerade erst den Job als Hauptkommissarin von Jokkmokk angetreten und nimmt gemeinsam mit ihren neuen Kolleg*innen Bengt Karlsson und Margareta Mattsson die Ermittlungen auf. Wer hat den neunzehnjährigen Lucas getötet, der bei allen so beliebt war? War der tragische Tod seines besten Freundes Emil, der im Dezember im See ertrank, gar kein Unfall? Muss das Dorf mit weiteren Morden rechnen?

Jokkmokk am Polarkreis. Ein einsamer Landstrich im hohen Norden. Die Zweige der Kiefern biegen sich unter den Schneemassen, auf dem zugefrorenen See finden Husky-Rennen statt. Man sollte meinen, bei...


Eine Anmerkung des Verlags

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Vorab-Besprechungen

»Hiltrud Baier beherrscht ihr Handwerk, sodass der Leser sofort in den hohen Norden reisen möchte, um die Schauplätze mit eigenen Augen zu erfahren.« Deutsch-Finnische Rundschau

»Hiltrud Baier beherrscht ihr Handwerk, sodass der Leser sofort in den hohen Norden reisen möchte, um die Schauplätze mit eigenen Augen zu erfahren.« Deutsch-Finnische Rundschau


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783311300878
PREIS 18,90 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein grausamer Mord an einem jungen Mann im winterlichen Lappland. Nur allmählich nehmen die Ermittlungen Fahrt auf, was hier gut passt. Denn nebenbei erfährt man viel über die Lebensweise der Samen und taucht ein in die Farben des Winters. Klirrende Kälte, Polarlichter, der zugefrorene See - das alles wird gut in Szene gesetzt und weckt Sehnsüchte. Eine stimmungsvolle Reise in den hohen Norden mit überraschenden Wendungen und sympathischen Ermittlern. Hat mir gefallen!

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Atmosphärische Landschaftsbeschreibungen von Lappland und seiner Bevölkerung faszinieren hier besonders
Hiltrud Baier hat einen atmosphärisch dichten, Lappland und seine Bevölkerung sehr authentisch beschreibenden Roman vorgelegt, der auch einen Kriminalfall beinhaltet. In diesem werden die einzelnen handelnden Personen im Einzelnen beschrieben. So startet die Geschichte mit einem Unglücksfall auf dem eingebrochenen Eis, bei dem der 19jährige Emil an seinem Geburtstag im See in Jokkmokk ertrinkt, angeschnallt an seinen Motorschlitten. Seine beiden Freunde Lucas und Per-Ante versuchen ihn noch zu retten. Ein wenig später geschieht das Unfassbare, am Tag des Marktfests in der Nacht des Samedans wird Lucas, ebenfalls an seinem Geburtstag in einem abgelegenen alten Café, das nicht mehr genutzt wird, umgebracht. Ganz gezielt, so wie man ein Rentier tötet, mit einem Messer von hinten in den Hals. Und hier beginnen die Ermittlungen der örtlichen Polizisten Margareta und Bengt. Diese werden verstärkt durch die für den Fall hinzugezogene Kommissarin Linda Lundin, die für den Fall anreist. Es werden nicht nur die Einwohner befragt und Schlüsse gezogen. Warum und mit wem hat sich der Tote in der Nacht so abgelegen in dem Café getroffen, warum hat er so viel Bargeld daheim und auf seinem Konto gehabt, besteht ein Zusammenhang mit dem Tod von Emil und könnte einer der Einwohner der nächste sein?

Die Autorin erzählt den Krimi spannend, aber langsam aufbauend, so dass sehr viel Zeit für Landschaftsbeschreibungen und die Bewohner von Jokkmokk und deren Leben bleibt. Dieses fand ich sehr gut gemacht, da ich mehr von dem Leben in Lappland wissen wollte. Da die Autorin dort selbst lebt, ist es wirklich sehr bildhaft und authentisch beschrieben. Dieses gilt auch für die Jahreszeit mit dem Schnee und der Kälte. Ebenfalls werden regionale Besonderheiten gut dargestellt, wie beispw. die Messerschnitzereien, das Leben in einer sehr kleinen Ortschaft bei minus 30 Grad, die Besonderheiten der Nordlichter. Ich konnte dieses alles sehr plastisch vor mir sehen. Jeder der Protagonisten trägt die Geschichte in relativ kurzen Kapiteln weiter. Mir war der Kriminalfall dabei selbst nur sekundär wichtig, da mich die Beschreibungen der Örtlichkeiten und Personen mehr faszinierten. Er wird jedoch über den gesamten Roman weitergetragen und war spannend, gegen Ende nahm er dann nochmals richtig Fahrt auf. Auf die Lösung selbst bin ich so nicht gekommen, da immer mal wieder kleinere Puzzleteile auch in andere Richtungen wiesen. Mir hat der Roman gut gefallen und es ist von der Autorin der zweite Teil früher bereits unter einem Pseudonym erschienen, so dass ich hoffe, er kommt bald auch als Oktopus Buch bei Kampa heraus. Ich möchte gerne wissen, wie es mit den Polizisten und der Bevölkerung, die man schon kennengelernt hat, weiter geht. Von mir eine klare Leseempfehlung für Leser von unblutigen Krimis, die auf gute Landschaftsbeschreibungen und fremde Orte Wert legen, zudem sympathische Hauptprotagonisten mögen.

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Ein sehr passendes und eindrückliches Cover zu diesem Buch. In dem abgelegenen verschneiten Dorf in Lappland scheint alles friedlich zu verlaufen. Mit der Idylle ist es vorbei als der beliebte neunzehnjährige Lucas grausam ermordet wird. Abgeschlachtet wie ein Rentier. Hauptkommissarin Linda Lundin aus Lund übernimmt die Ermittlungen. Gemeinsam mit Bengt Karlsson und Margareta Mattsson stösst sie auf ein Netz aus Schweigen, alten Wunden und einem weiteren Todesfall. Lucas bester Freund, Emil ertrank im Dezember im See, war das wirklich ein Unfall? Ich wurde beim Lesen in die samische Kultur eingeführt. Hiltrud Baier versteht es, die Kälte nicht nur meteorologisch, sondern auch emotional spürbar für den Leser zu machen. Die Spannung in dieser Geschichte entsteht durch psychologische Tiefe und das langsame Aufdecken von Geheimnissen. Linda Lundin ist eine Ermittlerin mit frischem Blick, jedoch mit innerer Zerrissenheit. Lucas und Emil, sind zwei junge Männer, deren Schicksale das Dorf erschüttern. Die Dorfbewohner sind vielschichtig, schweigsam, oft tragisch. Die Protagonisten sind glaubwürdig und tragen die Geschichte mit stiller Kraft. Für mich ein Krimi wie ein Polarlicht, still, geheimnisvoll und voller Schatten. Sehr empfehlenswert.

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