Arian
Eine Geschichte von Angst, Mut und leeren Flaschen
von Sanata Doumbia-Milkereit
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Erscheinungstermin 12.11.2025 | Archivierungsdatum 06.12.2025
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Zum Inhalt
Als der Vater die Familie verlässt, verändert sich Arians Mutter. Sie wird stiller. Und dann sind da plötzlich die Flaschen. Arian versteht nicht, was passiert, und schweigt. Doch eines Tages wird...
Eine Anmerkung des Verlags
CN:
• Das Buch handelt von Kindern in suchtbelasteten Familien, die Mutter ist alkoholabhängig.
• Es wird von Gewaltausbrüchen der Mutter berichtet.
• Sowohl das Kind als auch die Mutter erleben depressive Episoden.
Weitere Themen sind
• Außerhäusliches Wohnen in einer Jugendwohngruppe
• Psychologische Betreuung/Therapie des Kindes
• Im Anhang: Achtsamkeitsübungen
• Beiheft (nicht in der pdf enthalten) mit Informationen für erwachsene Bezugspersonen.
Dem Format des Buches als Bilderbuch ist es geschuldet, dass die Datei nur als doppelseitig abgespeichertes pdf angeboten wird, das am besten im Querformat funktioniert.
CN:
• Das Buch handelt...
Marketing-Plan
• Buchvorstellungen/Rezensionen in Social Media, Zeitungen und Zeitschriften
• Lesungen der Autorin
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783947066858 |
| PREIS | 20,00 € (EUR) |
| SEITEN | 48 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Am 01.11.2025 erscheint dieses Gebundene Buch mit 48 Seiten im Monika Fuchs Verlag, geschrieben wurde das Buch von Santa Doumbia-Milkereit, illustriert wurde das Buch von Louisa Erbes & Lars Linnhoff. Das Buch ist geeignet für Kinder von 8 - 14 Jahren.
Die Autorin:
Sanata Doumbia-Milkereit ist Psychologin, staatlich anerkannte Erzieherin, freie Journalistin, Autorin, Reservistin der Bundeswehr und Vorständin im Verband berufstätiger Mütter. Sie engagiert sich aktiv für Frauen- und Kinderrechte – unter anderem bei Terre des Femmes und dem Weissen Ring. Geboren 1991 in der Côte d’Ivoire, kam sie mit sechs Jahren nach Deutschland, als sich die politische Lage in ihrer damaligen Heimat zuspitzte. Ihre eigene Biografie ist geprägt von Erfahrungen, die sie mit vielen Mädchen weltweit teilt: das Risiko von Bildungsungleichheit, weiblicher Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratung. Dass sie diesen Gefahren entkommen konnte, empfindet sie nicht nur als Privileg, sondern viel mehr als Auftrag – und als Antrieb, sich für verletzliche Gruppen starkzumachen. Auch persönliche Erfahrungen mit häuslicher und sexualisierter Gewalt in ihrer Kindheit fließen in ihre Arbeit ein. Sanata Doumbia-Milkereit weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Welt wegschaut – und setzt heute alles daran, genau hinzusehen. Ihr Schreiben versteht sie als Form von Ausdruck, Verarbeitung und Aktivismus. Als Autorin verfasst sie Kurzgeschichten, thematische Texte und Gedichte, in denen sie gesellschaftlich relevante Themen sensibel und kraftvoll aufgreift – aus psychologischer wie pädagogischer Perspektive. Mit ihren Geschichten aus dem alltäglichen Leben möchte sie jungen Leserinnen und Lesern Mut machen und ihnen zeigen: Du bist nicht allein. Deine Geschichte zählt. Sanata Doumbia-Milkereit ist überzeugt: „Kinder sind unsere größte Hoffnung. Sie verdienen eine Kindheit ohne Angst, Gewalt und Ungleichheit.“ Derzeit promoviert sie an der Universität Bremen zur Thematik weiblicher Genitalverstümmelung. Für ihr Engagement wurde sie u. a. 2022 von der Stadt Osnabrück als „Hoffnungsträgerin“ ausgezeichnet sowie 2023 mit dem Elisabeth-Siegel-Preis für ihren Einsatz für Demokratie, Toleranz und Frauenrechte geehrt.
Die Illustratorin & Der Illustrator:
Louisa Erbes ist studierte Kunstpädagogin und absolviert aktuell den Master Kunst und Kommunikation an der Universität Osnabrück. Als freie Künstlerin beschäftigt sie sich intensiv mit dem Linoldruck und experimentiert mit Formen und Drucktechniken. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt Sie eine Förderung durch das Deutschlandstipendium. Im Atelier27 in Osnabrück arbeitet sie mit verschiedenen Künstler:innen zusammen. Als Kunstpädagogin bietet sie Kunstkurse für Kinder und Erwachsene an. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine offene, gemeinschaftsorientierte Herangehensweise aus und fördert den Zugang zur Kunst für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe.
Lars Linnhoff ist Theatermacher, Illustrator und Initiator von The queer history of Osnabrück. Er studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim und besuchte Theaterworkshops in London und Hamburg. Nach Regieassistenzen am Staatstheater Wiesbaden, Theater für Niedersachsen und den Freilichtspielen Tecklenburg, arbeitet Lars Linnhoff als Regisseur und inszeniert selten gespielte Musicals und entwickelt neue Musicalformate. Er entwirft regelmäßig Bühnen-, Kostüm- und Requisitenbilder sowie Illustrationen für Theaterplakate, Kamishibai- und Figurentheater. Seine Illustrationen fanden den Weg in die Süddeutsche Zeitung, in das Buch »Sondheim« (Black Dog and Leventhal, NY), in das Buch »Der KlAIne Prinz« (WM Verlag, Hamburg) und auf die Bühne des Barn Theatre Cirencester (UK). 2022 und 2024 brachte Lars Linnhoff den illustrierten Stadtplan THE QUEER HISTORY OF OSNABRÜCK heraus. Passend dazu bietet er thematische Stadtführungen an und leitete als Gast QUEER WALKS für die Kunsthalle Osnabrück.
Inhalt:
Als der Vater die Familie verlässt, verändert sich Arians Mutter. Sie wird stiller. Und dann sind da plötzlich die Flaschen. Arian versteht nicht, was passiert, und schweigt. Doch eines Tages wird ihm alles zu viel und er vertraut sich seiner Lehrerin an. Wird sie ihm glauben? Oder macht Arian damit alles nur noch schlimmer? „Arian ― Eine Geschichte von Angst, Mut und leeren Flaschen“ ist ein Buch für Kinder ab 8 Jahren und für alle, die Kinder begleiten. Die Psychologin und staatlich anerkannte Erzieherin Sanata Doumbia-Milkereit erzählt eine stille, kraftvolle Geschichte, in der die „Nummer gegen Kummer“ und Achtsamskeitsübungen wichtige Rollen spielen.
Fazit:
Dieses Buch nimmt sich einem schweren Thema an: Die Trennung der Eltern. So geht es in dem Buch um einen Jungen, deren Eltern sich trennen und die Mutter dies nicht verarbeiten kann und in Depressionen und Alkoholsucht gerät. Die Geschichte erzählt sehr klar die Folgen für den Jungen und erzählt auch von den Möglichkeiten und wie man Hilfe bekommen kann. Die Illustrationen zeigen einen kleinen Ausschnitt der Welt, die der Junge durchleben muss. Doch hier ist es mehr der Text, um den es geht. Nicht gerade ein sehr leichter Stoff für Kinder, denn dass was man da zu lesen bekommt ist schon sehr hart. Interessant fand ich an der Geschichte, wie der Junge Mut findet, etwas gegen die Situation zu tun. Eine wirklich interessante Geschichte mit einem sehr ernsten Thema. Am Ende gibt es für die Kinder noch einige Tipps, was sie in solchen Fällen tun können. Sehr gelungen.
Wertung:
5/5 Punkte
Rezensent*in 1847811
Für Kinder ein sehr schönes Buch um Kraft zu schöpfen, wenn die Eltern Alkoholkrank sind. In dieser Geschichte finden wir mit Arian eine Lösung, damit es ihm zu Hause wieder besser geht. Das Buch greift wichtige Themen auf &‘ erklärt es auch Kindgerecht.
Carmen V, Rezensent*in
“Arian” von Sanata Doumbia-Milkereit setzt sich mit dem Thema Alkoholismus in der Familie auseinander und zeigt auf, wie Kinder aus betroffenen Familien sich Hilfe holen können.
Arian lebt mit seiner Mutter allein, nachdem der Vater die Familie verlassen hat. Durch dieses Ereignis beginnt die Mutter, regelmäßig Alkohol zu konsumieren, was Auswirkungen auf ihren Sohn und das Familienleben hat. Arian gibt sich selbst die Schuld dafür, bis seine Mutter eines Tages vor Wut die Tür zertrümmert und sich Arian an seine Lehrerin wendet. Diese sorgt dafür, dass er in einer Wohngruppe untergebracht wird und die Mutter einen Therapieplatz bekommt, sodass beide hoffnungsvoll in die Zukunft schauen können.
Mir hat die Geschichte zu dem Thema sehr gut gefallen, allerdings klang der Abschnitt mit der “Nummer gegen Kummer”, wenngleich wichtig, sehr werblich und die Lösung, das Kind aus der Familie zu nehmen, obwohl wahrscheinlich in dem Fall unvermeidlich, doch sehr radikal, und für viele Kinder in dieser Situation möglicherweise erst recht erschreckend, besonders, wenn sie noch jünger als im Teenageralter sind. Da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht, um betroffene Kinder zu ermutigen, Hilfe zu suchen, ohne solch einen radikalen Schritt. Das führt für mich auch zu einer Heraufsetzung des empfohlenen Lesealters aus dem Grundschulbereich in eine Altersklasse ab zehn Jahren.
Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Illustrationen; der Collagenstil und die Farbgebung waren sehr passend und haben toll die Stimmung des jeweiligen Inhalts wieder gegeben.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes, empathisches Buch zum Thema.
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