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Buchcover für Peggy Guggenheim

Peggy Guggenheim

Freigeist - Mäzenin - Femme fatale

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Buch 10 von Reihenweise kluge Frauen

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Erscheinungstermin 28.08.2025 | Archivierungsdatum 23.11.2025


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Zum Inhalt

Peggy Guggenheim, der Venedig eines der aufregendsten Museen der Moderne zu verdanken hat, galt lange als skandalöses »armes reiches Mädchen« und wurde als »hässliches Entlein« verspottet. Zu Unrecht, wie Horncastles neue Biografie beweist. Als junge Frau im Paris der 1920er Jahre ist sie Teil der literarischen und künstlerischen Avantgarde, wird 1941 zur Fluchthelferin und rettet sich selbst und ihre Sammlung »entarteter Kunst« vor den Nationalsozialisten nach Amerika. Ihre Galerie in New York wird zum Anlaufpunkt europäischer Künstler:innen im Exil und zum Flaggschiff des Abstrakten Expressionismus, den sie 1948 nach Europa bringt. Sie war emanzipiert, engagiert und immer unerschrocken. Eine außergewöhnliche Frau, die den Zeitgeist des 20. Jahrhunderts gefördert hat, als Museen vom Louvre bis zum MET sich einig waren: Das ist keine Kunst.

Peggy Guggenheim, der Venedig eines der aufregendsten Museen der Moderne zu verdanken hat, galt lange als skandalöses »armes reiches Mädchen« und wurde als »hässliches Entlein« verspottet. Zu...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783222151293
PREIS 30,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Zum Inhalt:
Peggy Guggenheim galt lange als armes, wenn auch reiches Mädchen, dass auch noch hässlich sei, dabei war sie eine Frau, die nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor den Nationalsozialisten gerettet hat. Mehr noch rettet sie "entartete Kunst". Ihre Galerie wird Treffpunkt für viele europäische Künstler. Sie förderte Künstler und eröffnete eins der besten Museen der Moderne in Venedig.
Meine Meinung:
Wirklich viel wusste ich nicht über Peggy Guggenheim, ausser vielleicht dass sie einen außergewöhnlichen Stil hatte und einen berühmten Namen. Was sie aber alles bewerkstelligt hat in Sachen Kunst ist schon mehr als bemerkenswert. Sie hatte die Gabe Kunst zu erkennen, die andere zu dieser Zeit noch belächelten. Sie war für die Zeit eine ungeheuer mutige Frau, der man wirklich Respekt zollen muss für ihre Leistungen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Fazit:
Sehr interessante Persönlichkeit

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Ein tolles Buch über Peggy Guggenheim, das vor Details nur so strotzt und selbst dem Kunstkenner noch einige Neuigkeiten vermitteln dürfte. Ich habe das Buch wie einen Krimi gelesen und mich auch an den vielen Fotos erfreut. Eine großartige Lektüre und eine angemessene Würdigung der Lebensleistung dieser einzigartigen Kunstkennerin. Sehr empfehlenswert.

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Inspirierend. Wer "Peggy Guggenheim. Freigeist - Mäzenin - Femme fatale" von Mona Horncastle in Händen hält wird sofort denken - welch ein wunderbar gestaltetes Buch: Großzügig mit schwarz-weißem Bildmaterial ausgestattet, übersichtlich gestaltete Kapitel mit orientierungsgebenden Headlines und einem Buchcover, welches ein regelrechter 'eyecatcher' ist. So sollten Biografien sein. Die durchaus detailverliebte Darstellung des Lebensberichtes über Peggy Guggenheim spannt den Bogen von ihren Vorfahren und deren Auswanderung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis hin zu Peggys Tod im Jahre 1979. Es ist immer eine große Herausforderung, ein komplettes Leben für eine begrenzte Seitenzahl zwischen den Buchdeckeln verfügbar zu machen... aber das ist der Autorin in ausgezeichneter Weise gelungen. Peggys Herkunft schafft die Voraussetzungen für ihren Lebensstil, Peggys Persönlichkeit ist der Grundstein dafür, was sie für Kunst und Kultur getan hat und ohne weiteres als herausragendes Lebenswerk bezeichnet werden kann. Im Text haben wir Begegnung mit einer Vielzahl von Künstler, Malern und Autor:innen ihrer Zeit - welch bewegte und bewegende Jahre! Besonders beeindruckt hat mich der Einsatz von Peggy Guggenheim für die Frauen in einer von Männern dominierten (Kunst-) Welt. Der Effekt: Ich habe begonnen, mich weiter für die Kunstszene ab der 20-er Jahre des 20. Jahrhunderts zu interessieren...

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5 stars

Peggy Guggenheim - mehr als nur eine Kunstsammlerin

Die Kunsthistorikerin Mona Horncastle hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben von Peggy Guggenheim nüchtern zu berichten und sie dabei weniger als Mutter oder Partnerin darzustellen. Vielmehr geht es hier um ihre Passion zur Kunstszene, um ihre Rolle als Sammlerin und um die Entdeckung von neuen Künstlern.

Vor der Lektüre wusste ich nicht viel über Peggys Leben. Mein Wissen beschränkte sich auf den Begriff „Kunstsammlerin“. Horncastle beweist mit der Biografie, dass Peggy einen grossen und wertvollen Beitrag zur Kunstwelt geleistet hat: Indem sie neue Künstler hervorbrachte, Treffpunkte für Künstler schaffte und sogar Gemälde und Skulpturen (und Künstler) während dem Zweiten Weltkrieg in Sicherheit brachte. Die Autorin beschreibt auch ausführlich, mit welchen Künstlern sie verkehrte. Nur an vereinzelten Stellen erschienen mir die Ausführungen etwas zu lange (das werden Kunstbegeisterte vielleicht anders wahrnehmen). Mein persönliches Highlight war Kapitel IV, da hier sehr informativ beschrieben wird, wie die Kunstwelt auf die Bedrohung des Weltkriegs reagierte. Mir war vorher nicht bewusst gewesen, dass die Deutschen in Frankreich so viele jüdische Kunstobjekte geklaut und weiterverkauft haben, um dadurch den Krieg zu finanzieren.

Peggy wird als eine selbstbewusste, tapfere Frau porträtiert, die ihr Geld gezielt einsetzt, um Kunst zu fördern sowie Bekannten und auch Künstlern zu helfen. Sie machte den Surrealismus in New York salonfähig, eröffnete dort eine eigene Galerie, in der sie auf innovativer Weise Ausstellungen präsentierte. Die Fakten belegt die Autorin sauber mit Quellenangaben.

Den Schreibstil fand ich genial. Die Ironie der Autorin, welche sich durch das ganze Buch zieht, ist treffend und verleiht dem Buch eine gewisse Leichtigkeit. Dadurch wirkte die Lektüre nicht wie eine trockene Aneinanderreihung von Fakten oder Erlebnissen, sondern wie eine greifbare Schilderung ihres Lebens. Zudem ergänzen zahlreiche Fotos und Gemälde das Erzählte.

Diese Biografie ist absolut lesenswert - sie hat mich inspiriert zurückgelassen. Sowohl für Kunstliebhaber, welche sich in der Kunstwelt auskennen, als auch für Lesende, die Peggy noch nicht gut kennen.

5 stars
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