Spielen
von Karen Köhler
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Erscheinungstermin 16.09.2025 | Archivierungsdatum 13.10.2025
Hanser Verlag | Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
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Zum Inhalt
Karen Köhler fordert zu einem Spiel auf, das ungeahnte Abenteuer bereithält: »Alles, was Sie brauchen, ist Mut, Neugier und Hingabe. Der Rest wird sich finden. Achtung? Fertig?! Los!« »Das hier ist...
Eine Anmerkung des Verlags
Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (16.09.2025).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783446284135 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 224 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Das Buch Spielen von Karen Köhler hat mich mit seiner Energie und Vielschichtigkeit sofort in den Bann gezogen. Die Geschichten wirken kraftvoll, manchmal wild, manchmal zart, und sie haben eine ganz eigene Intensität, die mich mitten ins Herz getroffen hat. Köhler schafft es, das Spielen in all seinen Facetten zu beleuchten – als Leichtigkeit, als Experiment, aber auch als Kampf ums Überleben und als Suche nach Nähe und Sinn.
Besonders eindrucksvoll fand ich, wie vielschichtig ihre Figuren gezeichnet sind. Sie wirken oft roh und ungeschönt, aber genau dadurch unglaublich echt. Zwischen Verletzlichkeit, Aufbegehren und Sehnsucht entfaltet sich eine Dynamik, die gleichzeitig herausfordert und berührt. Jeder Text hat etwas Überraschendes, ein Moment, das hängen bleibt und noch lange nachhallt.
Mein Fazit: Spielen ist eine Sammlung, die voller Intensität steckt und zeigt, wie vielschichtig das Leben sein kann. Mutig, poetisch und voller Wucht – ein Buch, das nachwirkt.
★★★★★ (5 von 5 Sternen)
Kreativ, vielschichtig und originell
Karen Köhlers‘ neuestes Buch „Spielen“ zu beschreiben ist gar nicht so leicht – die selbstgewählte Bezeichnung Machbuch trifft es dabei aber durchaus gut. Denn die Autorin setzt sich im wahrsten Sine des Wortes auf spielerische Art und Weise mit dem Thema Spielen auseinander, animiert uns aber auch inständig zum Mitmachen.
Und so ist „Spielen“ kein klassisches Sachbuch, auch wenn man so einige spannende und interessante Fakten und Mechanismen lernt und das Thema aus ganz verschiedenen Perspektiven betrachtet wird.
Es wird auch persönlich, vor allem wenn Köhler vom Tod und dem Sterben ihres Vaters erzählt.
Darüber hinaus spricht die Autorin aber auch direkt zum Leser und fordert diesen auf mitzumachen bzw. mitzuspielen. Dafür hat sie sich, analog zu Online-Games ein Spiel mit mehreren Leveln und Punkten ausgedacht. Die Aufgaben sind unterschiedlich schwierig und aufwändig, mit dem Durchspielen aller Levels ist man aber durchaus etwas beschäftigt. Aber auch wer nicht aktiv mitmachen mag, findet viele kluge Anstöße und Ideen in diesem Buch.
Fazit: Bisher eines meiner liebsten Erscheinungen aus dieser Hanser-Reihe.
„Spielen“ ist eine großartige, experimentelle Mischung aus verschiedenen Genres und Perspektiven, inklusive Gaming Referenzen, zu der man immer wieder greifen und sich daran ausprobieren kann.- ein echtes (Lese-)Ereignis!
Gehen wir spielen! Experimentieren wir mehr in unserem eigenen Leben! Tun wir Dinge, die wir noch nie getan haben: einen neuen Weg ausprobieren, neue Geschmäcker probieren, sich auf vielfältige Art und Weise mal ganz anders verhalten als bisher! Dazu möchte dieses außergewöhnliche Buch von Karen Köhler einladen.
Es ist kein normales Sachbuch, in dem man auf theoretischer Ebene etwas übers Spielen liest, auch wenn man in den einzelnen Kapiteln durchaus wie nebenbei so einiges darüber lernt, was Spielen sein könnte: Spiel. Ausprobieren. Experimentieren. Neugierde. Wettbewerb. Offenheit für neue Erfahrungen. Lernen. Und noch so vieles mehr.
Die Autorin hat das Buch zum Teil während eines Indienaufenthalts geschrieben und das merkt man auch. Immer wieder lässt sie Erfahrungen aus dem persönlichen Leben und aus ihrer Reise einfließen: etwa zur inneren Haltung, als sie fast ihren Anschlussflug verpasst hätte, aber auch sonst zu Themen wie Achtsamkeit und Im-Moment-Sein.
Jedes Kapitel beginnt mit einigen persönlichen Gedanken der Autorin zu dem jeweiligen Aspekt des Spielens, z.B. "Spaß und Vergnügen", "Lernen und Entwicklung", "Stressabbau und Entspannung", "Soziale Bindung" oder "Kreativität und Fantasie".
Hier ein Beispiel zum Schreibstil, der persönlich, nahbar und zugänglich ist: "Spielen und Kreativität sind direkt miteinander verknüpft. Wenn wir das Leben spielen wollen, ist Kreativität der Schlüssel zu allem. Bleiben Sie bitte dran, egal, für wie wenig kreativ Sie sich halten. Ich glaube: Jeder Mensch ist per Anlage ein kreatives Wesen." (S. 130)
Nach diesen persönlich-theoretischen Einführungen finden sich am Ende des Kapitels Anregungen zum Spielen auf unterschiedlichen Levels, z.B. "Essen Sie einen Tag lang nur Lebensmittel einer Farbe", "Essen Sie eine Hauptmahlzeit mit den Händen" (ja, Essen und generell Sinnliches spielt eine große Rolle in diesem Buch), "Basteln Sie ein Origamitierchen und platzieren Sie es an einem öffentlichen Ort" oder "Porträtieren Sie eine andere Person, ohne auf das Papier zu sehen und ohne den Stift abzusetzen".
Dabei versucht die Autorin ihr Bestes, die Leserinnen und Leser zu überzeugen, tatsächlich mitzumachen und das Buch nicht nur zu lesen, sondern die Experimente auszuprobieren. Ganz am Anfang soll man sich zum Beispiel einen Spielnamen ausdenken, diesen schriftlich festhalten und ein Commitment zur Teilnahme unterschreiben.
Wenn man, wie ich, eine Person ist, die sowieso offen für Erfahrungen ist, Kreativität liebt und ständig Neues probiert, kann es sein, dass man so einige der Spielanregungen schon kennt. Wer bisher nichts mit dem Thema zu tun hat, wird viele neue Ideen oder Inspirationen finden, allerdings auch vielleicht eine innere Hemmschwelle überwinden müssen, mit dem "Spielen" zu beginnen. Da ist es dann gut, dass so viele unterschiedliche Übungen auf ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus vorgestellt werden. Für die, die ihre Erfahrungen gerne mit anderen teilen, stellt die Autorin dafür passende Hashtags und eine Plattform zur Verfügung.
Politisch und gesellschaftlich hat die Autorin eine klare Position und Haltung, scheint von ihrer Wahrnehmung der Welt sehr überzeugt zu sein sowie zu vielen Themen eine sehr starke Meinung zu haben (Gendern, Umgang mit Kindern, Relevanz verschiedener geopolitischer Herausforderungen), die manche Leserinnen und Leser teilen werden und andere vielleicht nicht. Da es so ein persönlich geschriebenes Buch ist, kommt diese Haltung an vielen Stellen durch. Das macht das Buch einerseits persönlicher, andererseits wird man sich vielleicht aber auch an mancher Stelle innerlich widersprechen sehen, so ging es jedenfalls mir gelegentlich beim Lesen. Vielleicht gehört auch das zum Spielen dazu: sich damit zu konfrontieren, mit der eigenen Haltung zu experimentieren und zu spielen.
Ich kann das Buch allen, die für eine unkonventionelle Herangehensweise offen sind, Neues probieren möchten und keine theoretische Abhandlung, sondern ein Mitmach-Experimentier-Buch zum Thema Spielen suchen, sehr empfehlen.
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