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Buchcover für Azraelle - Engel des Todes. Dark Romance

Azraelle - Engel des Todes. Dark Romance

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Erscheinungstermin 19.03.2025 | Archivierungsdatum 18.02.2026


Zum Inhalt

»Sie ist ein Engel, Flo.«

»Ja, ich weiß. Schließlich ist sie mein Engel.«

»Nein, ich meine, sie ist wirklich ein Engel. Und sie schwebt in größter Gefahr!«

-----------------------------------------

Das attraktive, bald erwachsene Waisenmädchen Azraelle ist das Werkzeug eines geheimen Ordens, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Dämonen der Hölle zu bekämpfen. Schon ihr ganzes Leben lang wird sie darauf vorbereitet und erfährt eine strenge, mit Schmerzen und Erniedrigungen erfüllte Ausbildung in der Obhut von Lord und Lady Dowland. Aber handeln sie wirklich im Sinne des Ordens oder haben sie ihre eigenen Pläne mit Azraelle?

Gleichzeitig beginnt Trainee Detective Constable Florence Cunningham ihr Praktikum bei der London Metropolitan Police. Doch die junge Polizistin hat mehr als nur ein dunkles Geheimnis und gerät dadurch zwischen die Fronten von Himmel und Hölle, als sie während ihres Nebenjobs auf Azraelle trifft.

Die beiden Frauen verbindet mehr, als sie wissen. Werden sie es schaffen, das für sich zu nutzen oder können finstere Mächte sie in den Abgrund reißen?

»Sie ist ein Engel, Flo.«

»Ja, ich weiß. Schließlich ist sie mein Engel.«

»Nein, ich meine, sie ist wirklich ein Engel. Und sie schwebt in größter Gefahr!«

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783758354823
PREIS 9,99 € (EUR)
SEITEN 188

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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In Azraelle begleiten wir eine junge Frau, die von Kindesbeinen an in einem Orden aufgewachsen ist, der sie zum Engel des Todes erzieht. Schon von den ersten Seiten an spürt man die düstere Atmosphäre, die Abhängigkeit und den psychischen Druck, dem Azraelle ausgesetzt ist. Ihre Zerrissenheit zwischen Pflicht und Sehnsucht nach Freiheit hat mich tief bewegt. Besonders stark fand ich, wie intensiv die Autorin die Gefühlswelt darstellt – man spürt jede Demütigung, jede Angst, aber auch das kleine Aufflackern von Hoffnung. Die Handlung ist brutal, bedrückend und gleichzeitig so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Positiv überrascht hat mich die Tiefe, mit der die religiösen und mystischen Elemente eingeflochten wurden. Ein kleiner Kritikpunkt: Manchmal war die Gewalt so detailliert beschrieben, dass es schwer zu ertragen war. Dennoch ist es genau diese Intensität, die das Buch unvergesslich macht.

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Azraelle wird von einem geheimen Orden zur Dämonenjägerin ausgebildet. Die Ausbildung erinnert mehr an Folter als an Erziehung. Es wir in dieser Geschichte von einer düsteren, mystischen Welt erzählt. Handeln Lord und Lady Dowland im Sinne des Ordens, oder verfolgen sie eigene Pläne? Trainee Detective Constable Florence Cunningham beginnt gleichzeitig ein Praktikum bei der London Metropolitan Police. Sie hat mehrere dunkle Geheimnisse und gerät zwischen die Fronten. Während ihres Nebenjobs begegnet sie Azraelle. Die beiden verbindet mehr als sie ahnen. Dieser Roman vereint Dark Fantasy, Thriller und Dark Romance. Es werden einige unbequeme Themen geschildert wie, Manipulation, Schmerz und Identitätsverlust. Das Lesen ist durch gekonnte Vielseitigkeit temporeich. Die Schilderung der Geschehnisse wird ohne Tabus und schnörkellos geschildert. Als Leser kann man bald schwerlich Atemholen. Die Geschichte wird mit emotionaler Wucht geschildert. Es wird von Gewalt und Erniedrigung ohne Einschränkung berichtet. Für mich eine sehr spannende, packende Geschichte. Azraelle ist mehr als nur ein Werkzeug, sie ist Teil eines grossen Spiels zwischen Licht und Dunkelheit. Dieses Buch ist für Fans von dunkler Fantasy mit psychologischem Tiefgang und moralischer Ambivalenz ein echter Geheimtipp.

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Rezension: „Azraelle - Engel des Todes. Dark Romance" von Michael Kocher

Gesamtbewertung: 4,5 von 5 Sternen ★★★★☆ – Eine düster-sinnliche Urban Fantasy mit einzigartiger mythologischer Tiefe

Michael Kocher schafft mit „Azraelle - Engel des Todes" eine fesselnde Symbiose aus urbaner Fantasy, mythologischem Thriller und Dark Romance. Dieser Roman besticht durch seine ungewöhnliche Protagonistin, eine komplexe Welt zwischen Himmel und Hölle und eine Handlung, die bis zur letzten Seite fesselt.

Handlung & Konzept: Originell und vielschichtig
Die parallele Erzählstruktur erweist sich als großer Stärke:

Duale Protagonistinnen: Azraelle als Werkzeug eines geheimnisvollen Ordens und Florence als Polizistin mit dunklem Geheimnis schaffen von Beginn an eine faszinierende Dynamik

Mythologische Tiefe: Die Einbindung eines Engels-Dämonen-Konflikts in eine moderne Urban-Fantasy-Umgebung gelingt nahtlos

Geheimnisvolle Andeutungen: Der Hinweis, dass die beiden Frauen „mehr verbindet, als sie wissen", schürt von Anfang an die Neugier

Düstere Ausbildung: Azraelles „mit Schmerzen und Erniedrigungen erfüllte Ausbildung" verleiht der Geschichte eine unheilvolle Grundstimmung

Charaktere: Komplex und faszinierend
Azraelle: Sie ist eine außergewöhnlich interessante Heldin – zwischen Werkzeug und eigenständigem Wesen, zwischen Opfer und Kämpferin. Ihre ambivalente Position zwischen den Dowlands und ihrem eigentlichen Schicksal macht sie sofort sympathisch und ihre Entwicklung äußerst spannend.

Florence Cunningham: Die Polizistin mit „mehr als nur einem dunklen Geheimnis" bietet die perfekte Ergänzung. Ihr professioneller Hintergrund und ihre verborgenen Fähigkeiten versprechen eine komplexe Charakterentwicklung.

Lord und Lady Dowland: Die Frage, ob sie „wirklich im Sinne des Ordens" handeln, macht sie zu undurchsichtigen, faszinierenden Antagonisten.

Worldbuilding: Dicht und atmosphärisch
Kocher erschafft eine überzeugende Welt:

Geheimer Orden: Die Organisation mit ihrem jahrhundertealten Kampf gegen Dämonen wirkt gut durchdacht

London als Schauplatz: Die moderne Metropole als Bühne für den uralten Konflikt zwischen Himmel und Hölle

Mythologische Elemente: Die Engel-Dämonen-Mythologie wird glaubwürdig in die reale Welt integriert

Dark Romance Elemente: Intensiv und vielversprechend
Die Andeutungen einer besonderen Verbindung zwischen Azraelle und Florence versprechen:

Komplexe Beziehungsdynamik: Mehr als nur eine einfache Romanze

Gefährliche Anziehung: Die Verbindung zwischen den „Fronten von Himmel und Hölle"

Emotionale Tiefe: Die Entwicklung von einer zufälligen Begegnung zu einer schicksalhaften Verbindung

Atmosphäre & Stil: Düster und fesselnd
Michael Kochers Erzählstil überzeugt durch:

Dramatische Dialoge: Die einleitenden Zitate vermitteln sofort die düstere, emotionale Intensität

Visuelle Kraft: Lebendige Beschreibungen, die Bilder im Kopf entstehen lassen

Spannungsaufbau: Geschickte Andeutungen und ungelöste Fragen halten die Lesespannung hoch

Besondere Stärken
Originelle Protagonistin: Azraelle als „Engel des Todes" ist ein frischer Ansatz

Mythologische Recherche: Fundierte Einbindung übernatürlicher Elemente

Psychologische Tiefe: Die Charaktere handeln aus nachvollziehbaren Motiven

Urban Fantasy Elements: Glaubhafte Verbindung von Realität und Fantastischem

Für wen ist dieses Buch?
„Azraelle - Engel des Todes" ist ideal für Leser:innen, die:

Dark Romance und Urban Fantasy kombinieren möchten

Komplexe, düstere Heldinnen und mythologische Handlungen schätzen

Engel-Dämonen-Konflikte in modernem Setting mögen

Spannungsgeladene Beziehungsdynamiken bevorzugen

Fans von Autoren wie Cassandra Clare, Laurell K. Hamilton oder Lilith Saintcrow sind

Fazit
„Azraelle - Engel des Todes" ist ein packender, düster-sinnlicher Urban-Fantasy-Roman, der durch seine einzigartige Protagonistin, die komplexe mythologische Welt und die spannungsgeladene Handlung überzeugt. Michael Kocher gelingt eine fesselnde Symbiose aus Action, Mystik und emotionaler Tiefe, die Lust auf mehr macht. Eine absolut lesenswerte Dark Romance für anspruchsvolle Fantasy-Fans.

4,5 von 5 Sternen – Eine düstere, fesselnde und mythologisch tiefgründige Geschichte, die das Genre der Urban Fantasy bereichert.

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Ein tolles Fantasy-Buch, von dem gleich beim ersten Eindruck schon begeistert war, denn das Cover ist stimmig und passend, der Titel verspricht Spannung und die Inhaltsbeschreibung klang vielversprechend. Beim Lesen wurde ich dann auch nicht enttäuscht. Ich fand das Buch spannend und interessant mit sehr besonderen Figuren und einem detailreichen und flüssigen Schreibstil. Ich empfehle das Buch deshalb sehr gerne weiter.

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Azraelle – Engel der Dunkelheit“ entfaltet sich als packende Urban-Fantasy mit einer fesselnden Mischung aus Geheimorden, übernatürlichen Mächten und düsteren Geheimnissen. Im Zentrum steht die junge Azraelle, ein Waisenmädchen, das von einem geheimen Orden ausgebildet wurde, um die Dämonen der Hölle zu bekämpfen. Ihre Ausbildung ist alles andere als einfach: Sie ist von Schmerz, Entbehrung und Erniedrigung geprägt, während sie von Lord und Lady Dowland unterrichtet wird. Doch je mehr sie über die wahren Absichten des Ordens herausfindet, desto mehr stellt sich die Frage, ob ihre Mentoren wirklich im Sinne des großen Plans handeln oder ihre eigenen dunklen Ziele verfolgen.

Parallel dazu erleben wir Florence Cunningham, eine angehende Ermittlerin bei der London Metropolitan Police, die sich mit ihren eigenen, dunklen Geheimnissen herumschlägt. Als sie Azraelle zufällig begegnet, wird sie plötzlich in einen Konflikt zwischen den Mächten des Himmels und der Hölle hineingezogen. Die Begegnung zwischen den beiden Frauen entpuppt sich als Schlüsselmoment, der sie in ein gefährliches Spiel um Leben und Tod verwickelt – und sie verbindet mehr, als sie je hätten ahnen können.

Der Autor schafft es, eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre zu kreieren, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Die Geschichte ist reich an Spannung, mit interessanten, gut entwickelten Charakteren, die mit ihren inneren Konflikten und Geheimnissen zu kämpfen haben. Besonders die Dynamik zwischen Azraelle und Florence, die zunächst wie zwei völlig unterschiedliche Welten erscheinen, entwickelt sich zu einem faszinierenden, emotional aufgeladenen Zentrum der Handlung.

Die Welt der Dämonenbekämpfung und die Frage nach dem moralischen Kompass von Azraelle, sowie die undurchsichtigen Machenschaften des Ordens, fügen der Geschichte eine zusätzliche Komplexität hinzu. Der Mix aus Übernatürlichem, Geheimorganisationen und den persönlichen Kämpfen der Protagonistinnen zieht den Leser in seinen Bann.

Fazit: „Azraelle – Engel der Dunkelheit“ ist eine fesselnde Urban-Fantasy mit starken Charakteren, die in einer Welt aus Geheimnissen, Dämonen und dunklen Machenschaften gefangen sind. Der spannende Konflikt zwischen Himmel und Hölle sowie die tiefe emotionale Verbindung der beiden Protagonistinnen machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis für Fans von düsterer Fantasy und packenden Thrillern.

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Ein schönes Buch das man perfekt zwischen zwei Büchern lesen kann. Wer allerdings mit Prostitution und Drogen ein Problem hat, sollte einen Bogen um das Buch machen. Ansonsten kann ich es sehr empfehlen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch die Story ist gut, so das man förmlich durch die Seiten fliegt.

Inhaltsangabe (Quelle Amazon)

»Sie ist ein Engel, Flo.«

»Ja, ich weiß. Schließlich ist sie mein Engel.«

»Nein, ich meine, sie ist wirklich ein Engel. Und sie schwebt in größter Gefahr!«

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Das attraktive, bald erwachsene Waisenmädchen Azraelle ist das Werkzeug eines geheimen Ordens, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Dämonen der Hölle zu bekämpfen. Schon ihr ganzes Leben lang wird sie darauf vorbereitet und erfährt eine strenge, mit Schmerzen und Erniedrigungen erfüllte Ausbildung in der Obhut von Lord und Lady Dowland. Aber handeln sie wirklich im Sinne des Ordens oder haben sie ihre eigenen Pläne mit Azraelle?
Gleichzeitig beginnt Trainee Detective Constable Florence Cunningham ihr Praktikum bei der London Metropolitan Police. Doch die junge Polizistin hat mehr als nur ein dunkles Geheimnis und gerät dadurch zwischen die Fronten von Himmel und Hölle, als sie während ihres Nebenjobs auf Azraelle trifft.
Die beiden Frauen verbindet mehr, als sie wissen. Werden sie es schaffen, das für sich zu nutzen oder können finstere Mächte sie in den Abgrund reißen?

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Michael Kochers "Azraelle - Engel des Todes"
Eine Dark Romance Fantasy mit mythologischen und religiösen Elementen, ein bisschen Krimi und ein bisschen Thriller.
Ich bin sehr positiv überrascht, wie der Autor die verschiedenen Genre erfolgreich miteinander verknüpft hat.
Das Waisenmädchen Azraelle wird von Kindheit an dahingehend erzogen und trainiert, zu töten. Dies als Werkzeug eines geheimen Ordens, der gegen die Dämonen der Hölle ankämpft. Ihre Kindheit und Jugend ist dabei geprägt von Strenge sowie körperlicher und emotionaler Demütigung, bis hin zu Folter.
Die junge Polizistin Florence Cunningham hat selbst ein Geheimnis, kämpft mit ihren eigenen persönlichen Dämonen und führt ein Doppelleben. In diesem Rahmen trifft sie erstmals auf Azraelle, zu deren Taten ihr Vorgesetzter bereits ermittelt. So gerät Florence zwischen die Fronten und wird außerdem zunehmend in den Kampf zwischen Gut und Böse bzw. zwischen Himmel und Hölle verwickelt.

Die Hauptprotagonistinnen sind schön herausgearbeitet und Ihre Enwicklung im Verlauf der Erzählung ist spannend zu verfolgen. Insbesondere Azraelle und ihre Entwicklung stehen hier immer wieder im Fokus.
Auch die Nebencharaktere sind gut entwickelt und tragen den Roman maßgeblich mit. Dies insbesondere auch dahingehend, dass erst zunehmend im Verlauf erkennbar wird, wie die Charaktere miteinander in Verbindung stehen und welche Ziele sie verfolgen. So nimmt der Plot mehrmals überraschende Wendungen und Leser*innen sehen sich wiederkehrend mit der Frage konfrontiert, wer ist hier Täter, wer ist Held und wer ist Opfer?
Die komplexe Szenerie ist gewaltgeprägt und überwiegend insgesamt düster, was jedoch zur Atmosphäre stimmig beiträgt. Das Erzähltempo ist spannend, rasant und detailreich, ohne Tabus und Schönmalerei.
Das Ende - unerwartet, aber stimmig.

Alles in allem gebe ich gerne sehr gute 4 von 5 Sternen für diesen spannenden Roman und eine Leseempfehlung für alle, die sich in den o.g. Genres zuhause fühlen.

4 stars
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Rezension zu Azraelle Engel des Todes #NetGalley

Als ich Azraelle – Engel des Todes gelesen habe, war meine Erwartung klar: eine düstere, atmosphärische Geschichte über eine gefallene oder zumindest moralisch vielschichtige Todesbotin. Und genau hier begann für mich das zentrale Problem des Romans. Obwohl der Klappentext eine unerbittliche, komplexe Figur nahelegt, blieb Azraelle für meinen Geschmack überraschend blass. Ich hatte mir eine Protagonistin gewünscht, deren innere Konflikte mich mitreißen, doch oft wirkten ihre Entscheidungen eher konstruiert als emotional nachvollziehbar.

Stilistisch schwankte das Buch für mich zwischen eindrucksvollen Momenten und Passagen, die sich zu stark in Beschreibungen verloren und dadurch an Tempo einbüßten. Es gab Szenen, in denen ich völlig gefesselt war, nur um wenige Seiten später wieder aus der Handlung herauszufallen, weil Dialoge gezwungen oder zu melodramatisch klangen. Auch einige Nebenfiguren blieben für mich sehr schematisch; sie schienen weniger wie Menschen und mehr wie funktionale Werkzeuge für den Plot.

Was ich dem Buch allerdings lassen muss: Die Grundidee fasziniert mich immer noch. Die Welt, die hier angedeutet wird, hat Tiefe, und manche Bilder sind mir wirklich im Gedächtnis geblieben. Hätte der Roman diese Stärken konsequenter genutzt – und der Hauptfigur mehr echte Abgründe, Widersprüche und Verletzlichkeit zugestanden –, wäre ich wahrscheinlich deutlich begeisterter gewesen.

Unterm Strich bleibt für mich ein Werk mit starkem Potenzial, das mich aber emotional nicht so erreichen konnte, wie ich es mir erhofft hatte.

Trotzdem gibt es 4 Sterne für diese Geschichte

4 stars
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📖 Azraelle: Engel des Todes
👩🏻‍💻 Michael Kocher
💞 Dark Romance Fantasy, mit mythologischen & religiösen Elementen, ein Hauch Krimi & Thriller

📖 Lesetipp für alle, die …
– düstere, gewaltgeprägte Geschichten mögen
– Dark Romance nicht nur romantisch, sondern auch brutal und unbequem lesen wollen
– moralische Grauzonen und die Frage nach Gut und Böse mögen

✍🏻 Der Schreibstil ist sehr direkt, roh und schonungslos. Es wird nichts beschönigt – Gewalt, Demütigung und seelische Abgründe werden klar benannt. Das Worldbuilding hat mir grundsätzlich gut gefallen, weil mythologische und religiöse Elemente sinnvoll mit moderner Krimiarbeit verknüpft werden. Allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass viel Potenzial angerissen, aber nicht immer ausgeschöpft wurde. Manche Szenen verlieren sich in Beschreibungen, während andere gern noch mehr Tiefe hätten vertragen können.

🌍 London bildet eine düstere Kulisse für die Geschichte. Die Mischung aus realer Polizeiarbeit, geheimen Orden und dem übernatürlichen Kampf zwischen Himmel und Hölle funktioniert überraschend gut. Die Atmosphäre ist durchgehend dunkel, bedrückend und gewaltgeprägt – was perfekt zur Story passt.

👥 Azraelle steht klar im Mittelpunkt, und ihre Entwicklung ist spannend zu beobachten. Ihre Kindheit und Jugend, geprägt von Strenge, Schmerz, Demütigung und Folter, haben mich emotional durchaus mitgenommen. Trotzdem blieb sie für mich als Figur etwas auf Distanz. Ich hätte mir mehr innere Zerrissenheit, mehr Widersprüche und mehr emotionale Tiefe gewünscht.
Florence Cunningham hingegen bringt durch ihr Doppelleben und ihre eigenen Dämonen eine interessante Dynamik in die Geschichte. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet, vor allem, weil sich ihre wahren Motive und Verbindungen erst nach und nach offenbaren. Genau das sorgt für einige überraschende Wendungen und hält die Spannung hoch.

🔎 Darum geht’s?
Azraelle ist ein Waisenmädchen, das von klein auf zu einer tödlichen Waffe erzogen wird – im Dienst eines geheimen Ordens, der Dämonen der Hölle bekämpft. Gleichzeitig beginnt Florence Cunningham ihr Praktikum bei der London Metropolitan Police und gerät durch eigene Geheimnisse und Ermittlungen immer tiefer zwischen die Fronten von Himmel und Hölle. Als sich ihre Wege kreuzen, wird schnell klar, dass sie mehr miteinander verbindet, als beide ahnen. Die Frage ist nur, ob sie das für sich nutzen können – oder daran zerbrechen.

💗 Was hat mir gut gefallen?
– die starke Grundidee und Genre-Mischung
– die düstere, konsequente Atmosphäre
– die Entwicklung von Azraelle über den Verlauf der Geschichte
– überraschende Plotwendungen und moralische Grauzonen
– die Frage, wer Täter, Opfer oder Held ist, zieht sich spannend durch die Story

🤷🏻‍♀️ Was mochte ich nicht so?
– Azraelle blieb für mich emotional etwas zu blass
– manche Dialoge wirkten auf mich stellenweise melodramatisch
– das Erzähltempo schwankt: teils sehr packend, teils etwas zäh
– nicht jedes angerissene Thema wird wirklich vertieft

‼️🔥 Fazit
Azraelle: Engel des Todes ist eine düstere Dark-Romance-Fantasy mit viel Potenzial, starken Ansätzen und einer gelungenen Genre-Vermischung. Leider hat mich das Buch emotional nicht ganz so abgeholt, wie ich es mir erhofft hatte – vor allem in Bezug auf die Hauptfigur. Die Idee ist großartig, die Umsetzung solide, aber für mich nicht vollständig überzeugend.
Ich vergebe 3,75 von 5 Sternen ⭐⭐⭐✨.
Das Ende ist unerwartet und stimmig, wirkt für mich aber eher wie ein offenes Ende mit Fortsetzungspotenzial als ein klassischer Stand Alone.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich in dunklen, mythologischen Dark-Romance-Welten zuhause fühlen – auch wenn es für mich persönlich kein absolutes Highlight war. 🖤📚

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