Der Engel von Rom
von Jess Walter
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Erscheinungstermin 21.08.2025 | Archivierungsdatum 30.10.2025
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Zum Inhalt
Jack Rigel will Schriftsteller werden. Kein Leichtes für einen unerfahrenen einundzwanzigjährigen Studenten aus Omaha, Nebraska, der noch zu Hause wohnt und dessen alleinerziehende Mutter ihm ständig...
Eine Anmerkung des Verlags
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Vorab-Besprechungen
»Großherzig und von wundervollem Einfallsreichtum.« New York Times Book Review
»Eine großartige Ergänzung zu Jess Walters Œuvre ... Zum Schreien komisch.« Kirkus Reviews, New York
»Jess Walters scharfsinnige Erzählungen zu lesen, ist wie bei einer Dinnerparty neben einem Typen zu sitzen, der über alle Anwesenden einen Witz auf Lager hat und jedermanns Geheimnisse kennt.« Publishers Weekly, New York
»Großherzig und von wundervollem Einfallsreichtum.« New York Times Book Review
»Eine großartige Ergänzung zu Jess Walters Œuvre ... Zum Schreien komisch.« Kirkus Reviews, New York
»Jess Walters...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783311101567 |
| PREIS | 20,00 € (EUR) |
| SEITEN | 128 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Alexandra E, Rezensent*in
Anfangs dachte ich, der Autor würde locker dem Erzählmuster eines Adoleszenzromans folgen – nur eben innerhalb einer längeren Kurzgeschichte von 130 Seiten. Ich rechnete mit typischen Problemen und Gedanken an der Schwelle zum Erwachsenwerden, auch wenn der Protagonist bereits 21 Jahre alt ist.
Eigentlich ist es an keiner Stelle so gekommen, wie ich erwartet hatte, und auch der Engel von Rom war nicht der, für den ich ihn zunächst hielt.
Jack Rigel geht – wie er selbst sagt – als „unfertiges Projekt“ für ein Jahr zum Lateinstudium nach Rom. Der schüchterne Jack hat hohe Erwartungen an diese Reise. In Gedanken sieht er sich schon als bewunderten Kosmopoliten und gefragten Schriftsteller. Dann die Ernüchterung: Jack ist der schlechteste Lateinstudent in seinem Kurs, und das Geld geht ihm bald aus. Sein Leben nimmt eine plötzliche Wendung, als ein alternder TV-Star ihn um einen Gefallen bittet.
Ich fand die Geschichte wirklich sehr amüsant, und ich bin eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten. Aber diese ist lang genug, um sich in die Figuren hineinzufinden. Der Schreibstil ist klar, scharfsinnig und hat Witz.
Weil der Spaß darin besteht, sich überraschen zu lassen, möchte ich nicht spoilern. Es ist eine Geschichte über Identität, Selbstermächtigung, über Handreichung und das Glück des Zufalls, in dem die Figuren sich ständig von den an sie geknüpfte Klischees und Erwartungen entfernen – ein bisschen modernes Märchen, ein bisschen Coming-of-Age.
Die Geschichte erschien 2022 in einer englischen Kurzgeschichtensammlung, bei Kampa ist sie als Einzelbuch veröffentlicht. Der Verkaufspreis von 20 Euro ist der einzige Wermutstropfen.
Einen „Engel von Rom“ wünscht man allen seinen Freunden – geistreiche Unterhaltung für die Dauer einer kürzeren Zugreise. Und ein schönes Geschenk für junge Menschen, die nach der Schule ihren eigenen Weg suchen.
Eine schöne, kurze Geschichte
Zum Inhalt:
Jack beginnt ein Stipendium in Rom in einem Priesterseminar, trägt sich aber lieber mit dem Gedanken nach Art eines kosmopolitischen Schriftstellers durch die Straßen zu wandeln, statt sein Latein zu vertiefen. Durch einen Zufall stolpert er in eine Filmproduktion, lernt einige Beteiligte kennen und wird Teil der Maschinerie.
Mein Eindruck:
Was für eine schöne, berührende Geschichte. Man lacht, man weint und ist immer am Puls Jacks und der Zeit. Die einzelnen Szenen sind wunderbar herausgearbeitet, so dass sich das Kopfkino von ganz allein einstellt. Die Charaktere absolut liebenswert, selbstironisch und keine kurz erwähnte Wegwerfware, - der Autor hält für viele eine Zukunft bereit.
Dieses Buch ist eine kurzweilige Perle, schimmernd aber vergänglich, weil es viel zu schnell gelesen ist. Aber während man diese Geschichte verinnerlicht, hat man den Himmel auf Erden – in Rom.
Mein Fazit:
Unbedingt lesenswert, da großartig
Buchhändler*in 1008330
Eine kurze, aber schöne Geschichte über das Leben und was es heißt seinen eigenen Lebensweg zu finden!
Buchhändler*in 520729
Der 21jährige Jack Riegel aus Omaha Nebraska erhält durch die Kirchengemeinde seiner gläubigen Mutter ein Stipendium nach Rom, um dort Priester und/ oder Latein zu lernen. Für Jack der Schritt, um seinen Traum zu erreichen, Schriftsteller zu werden und in Roms Cafés zu sitzen. Doch er hat kaum Geld und keine Sprachkenntnisse. So kommt alles anders: Plötzlich landet Jack in einem Filmset, wo er die wunderschöne Schauspielerin Angelini Amadio triffft.
Witzig erzählt, wie ein Film. Mit einem schönen Ende.
"Der Engel von Rom" von Jess Walter ist eine etwas längere Kurzgeschichte von knapp 130 Seiten.
Wir begleiten in dieser Geschichte Jack Rigel. Eigentlich will er ja Schriftsteller werden, seine Mutter sieht ihn aber eher als Priester. So bewirbt er sich nicht ohne Hintergedanken für ein Stipendium in Rom. In Gedanken sieht er dort schon seinen Durchbruch als Schriftsteller, als schlechtester Student in Latein kann er aber nicht nur durch Rom flanieren. Kurz bevor er seine Pläne aufgibt, da ihm das Geld ausgeht, gerät er in Dreharbeiten für einen Film und trifft auf Angelina Amadio. Er hat sie einmal im Kino gesehen vor langer Zeit. Angelina wurde immer der Engel von Rom genannt.
Die Kurzgeschichte hat mir gut gefallen. In schöner Sprache und auf nachvollziehbare Weise begleiten wir den Protagonisten durch sein Leben in Rom, aber auch durch seine Pubertät. Die Story ist in leichter Sprache geschrieben und die Leser*innen befinden sich sofort in medias res. Feiner Humor kommt nicht zu kurz und so hat das Lesen richtig Spaß. gemacht, n Die Protagonist*innen sind bildhaft beschrieben, ich konnte sie mir gut vorstellen. Besonderen Spaß haben mir die Unterrichtseinheiten in Latein gemacht, dürfen doch die Studenten sich nur auf lateinisch unterhalten, was eine besondere Komik beinhaltet, da Jack sich dabei wie ein Fragezeichen auf Beinen vorkommt. Jack stolpert durch die Handlung, ist überfordert, ermutigt, verwirrt und findet schließlich seinen ganz persönlichen Engel in Rom.
So schade, dass die Geschichte so kurz ist, ich hätte Jack gerne länger begleitet. Trotzdem ist eine berührende Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. Mit 20€ ist der Preis für die Geschichte zwar nicht so ganz günstig, die Geschichte selbst ist aber trotzdem empfehlenswert. Ein Buch, das ich sicher noch ein zweites Mal lesen und damit bestimmt auf weitere Feinheiten stoßen werde.
Gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung gibt es von mir!
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