
Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
The Book Eaters
Wie viele Menschen würdest du opfern, um dein Kind zu retten? Ein düsterer Fantasy-Roman
von Sunyi Dean
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 25.07.2025 | Archivierungsdatum 31.08.2025
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #TheBookEaters #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
In den Mooren Yorkshires lebt eine geheime Gruppe von Menschen, für die Bücher Nahrung sind, die alles verschlingen, was darin steht. Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird: nicht nach den Geschichten in Büchern, sondern nach denen in den Köpfen der Menschen. Er ist ein 'Seelenfresser', eine 'Abart', die meist schon bei der Geburt gnadenlos getötet wird. Doch Devon schwört ihn zu retten und flieht mit ihm in die Welt der Menschen, verfolgt vom eigenen Clan und seinen schrecklichen Handlangern, den ‘Rittern’. Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung verspricht nur ein mysteriöser zweiter Clan. Doch die Hoffnung trügt ...
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
In den Mooren Yorkshires lebt eine...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Anderes Format |
ISBN | 9783757701284 |
PREIS | 18,00 € (EUR) |
SEITEN | 496 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

⭐️⭐️⭐️⭐️½ (4,5 von 5 Sternen)
Originell, düster und zutiefst emotional – ein Fantasyroman, der mit Konzept und Herz gleichermaßen überzeugt.
📖 Inhalt & Handlung
In den abgelegenen Mooren Yorkshires lebt eine verborgene Gesellschaft: die Book Eaters. Sie sind keine Menschen im klassischen Sinne – ihre Nahrung sind Bücher, und mit jeder verschlungenen Seite nehmen sie das Wissen, die Gedanken und Erinnerungen in sich auf.
Devon, eine junge Frau aus einem der konservativen Clans, wird streng nach den Regeln ihres Volkes erzogen: Bücher fressen, heiraten, Kinder gebären – alles in einem starren, frauenfeindlichen System, das keine Individualität erlaubt. Doch als ihr Sohn Cai geboren wird, steht alles auf dem Spiel: Denn Cai ist kein Book Eater – er ist ein Mind Eater, ein Wesen, das sich von den Gedanken lebender Menschen ernährt.
Devon entscheidet sich gegen das System und für ihr Kind. Sie flieht, wird zur Gejagten, zur Kämpferin, zur Überlebenden. Doch in einer Welt voller Gewalt, Zwangsehen, Manipulation und Verrat ist der Preis für das Leben ihres Sohnes vielleicht höher, als sie zu zahlen bereit ist.
💡 Stärken des Romans
🌑 1. Einzigartiges Weltenkonzept
Die Idee, dass es Wesen gibt, die Bücher essen und deren Wissen absorbieren, ist faszinierend, kreativ und herrlich meta. Sunyi Dean baut daraus eine komplexe Parallelgesellschaft, die an Sekten, alte Adelsstrukturen und sogar an vampirische Hierarchien erinnert.
❤️ 2. Starke Mutterfigur
Devon ist eine untypische Fantasy-Protagonistin: keine Kriegerin, keine Auserwählte – sondern eine Mutter, die über sich hinauswächst. Ihre Entwicklung von der unterdrückten Clan-Frau zur radikalen Freiheitskämpferin ist intensiv, nachvollziehbar und emotional bewegend.
🎭 3. Gesellschaftskritik & feministische Untertöne
Der Roman kritisiert subtil, aber effektiv patriarchale Strukturen, Zwangsehe, weibliche Ohnmacht und die Kommerzialisierung von Wissen. Dabei bleibt er nie plump oder belehrend, sondern verwebt diese Themen in die Handlung.
🧠 4. Tiefgründige Fragen
Was macht ein Leben lebenswert? Wie weit darf man gehen, um seine Kinder zu schützen? Und wie sehr darf man sich selbst verlieren, um ein geliebtes Wesen zu retten?
„The Book Eaters“ stellt existenzielle Fragen – verpackt in Fantasy, aber mit messerscharfer Realität.
⚠️ Schwächen / Kritikpunkte
Sprunghafte Zeitsprünge: Der Roman springt häufig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was teilweise den Lesefluss unterbrechen kann, besonders am Anfang.
Worldbuilding mit Lücken: Einige Aspekte der Book-Eater-Gesellschaft bleiben undeutlich oder vage – etwa, wie sie mit der Außenwelt interagieren oder woher ihre Regeln ursprünglich stammen.
Brutalität & Düsternis: Der Roman ist stellenweise sehr düster, blutig und beklemmend, was nichts für zartbesaitete Leser:innen ist.
✍️ Stil & Sprache
Sunyi Deans Stil ist lyrisch, atmosphärisch und klar, mit einer starken Bildsprache. Sie versteht es, Emotionen und Spannung zu balancieren, ohne sich in Klischees zu verlieren. Ihre Figuren sprechen nicht in heldenhaften Phrasen – sie handeln oft roh, verletzlich und realistisch.
🎯 Zentrale Themen
Mutterschaft & Aufopferung
Freiheit vs. Tradition
Identität & Anderssein
Machtstrukturen & Kontrolle
Hunger – im wörtlichen und übertragenen Sinn
👥 Zielgruppe
Leser:innen von düsterer Fantasy mit Gesellschaftskritik
Fans von „The Handmaid’s Tale“, Naomi Novik, oder Neil Gaiman
Menschen, die ungewöhnliche Geschichten abseits des Mainstreams suchen
Alle, die Bücher nicht nur lesen, sondern leben
📝 Fazit
„The Book Eaters“ ist eine ungewöhnliche, erschütternde und zutiefst persönliche Geschichte – ein Roman über mütterliche Liebe, geistige Freiheit und die Schattenseiten von Macht. Die Mischung aus Dark Fantasy, Familiengeschichte und gesellschaftlicher Allegorie ist ungewöhnlich gelungen.
⭐️ Gesamtbewertung: 4,5 von 5 Sternen
Ein origineller, mutiger Fantasyroman mit Herz, Tiefe und Biss. Wuchtig, bewegend und zum Nachdenken anregend.

Ein tolles Buch, dass den richtigen Schuss an Grusel hat. Devon, die alles dafür tut um ihren Sohn am Leben zu erhalten, und dafür wirklich beinahe jede Grenze übertritt. Ein tolle neue Idee im Bereich Fantasy, die unglaublich Spaß macht zu lesen und gleichzeitig ein wenig gruselt. Aber nie in den Horror abdriftet. Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind richtig gut gewählt, sodass man nie aus dem Geschehen geworfen wird, sondern noch zusätzliche Informationen erhält. Hat mir wirklich, wirklich Spaß gemacht zu lesen, trotz der Gehirnesserei, die einen bei den Beschreibungen schonmal zum schlucken bringen. Tolle Empfehlung sowohl für Frauen als auch Männer!

Was mir gut gefallen hat 😍
-Vorab das Cover ist wunderschön gestaltet, geheimnisvoll und passend zur Handlung.
-Der Schreibstil ist echt Catchy und ich bin regelrecht durch das Buch geflogen
-Sowohl die Welt des Buchessers und das Schottland-Setting ist sooo schön, also zum Lesen zum Leben in diesem Buch eher weniger
-Eine spannende Protagonistin, die ich von Anfang an mochte.
-Es werden Klischees und Vorwürfe geschickt eingesetzt ohne zu übertreiben.
Worauf man achten sollte: ✨️
Es ist ein eher düsteres Buch und manchmal auch etwas brutaler, mir persönlich hat es sehr gut gefallen, aber das gilt wahrscheinlich auch nicht für alle.
P.S. Danke, dass Sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben

Wenn man liest "Habe dieses Buch verschlungen" kommt nach der Lektüre dieses Horrorromans eine ganz neue Assoziation hinzu...
Es geht nämlich darum, ein vampirähnliches Schattendasein neben der Gesellschaft zu führen, allerdings ist Tinte und bedrucktes Papier der Stoff aus dem die Hungerträume sind. Schon als Kind hat Devon das System der Familien in Frage gestellt und als Mutter eines besonderen Jungen, sucht sie für ihn und sich Rettung in der Flucht. Eine Familie soll nämlich noch das geheime Elixier herstellen, dass ihr Kind heilen/unter Kontrolle halten könnte. Doch bis dahin lebt Cai als Gedankenesser eben davon, Menschen ihres Innenlebens zu berauben und sie als leere Hüllen ohne Erinnerungen etc zurückzulassen. Die meisten Opfer überleben diese Prozedur nicht und so sind Devon und Cai ständig auf der Reise.
Ein düsteres Buch, ein Buch über den absoluten Überlebenswillen und Instinkte. Vielleicht wird es dem ein oder anderen Leser den Magen etwas umstülpen, aber wenn man hinter die gruseligen Passagen schaut, erfährt man viel über Mutterliebe, Vertrauen und Miteinander.

Ich mochte die Geschichte sehr gerne. Fühlte mich angenehm unterhalten und habe auch die Protagonisten sehr gemocht.
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, wodurch ich gut durch das Buch kam.

Devon und ihr Sohn Cai sind auf der Flucht. Nicht nur vor ihrer eigenen Familie, sondern auch vor dem Monster, das in Cai lauert. Hilfe verspricht die Droge eines abtrünnigen Clans, doch kann sie ihnen vertrauen oder begibt sie sich nur in ein weiteres Nest von Ungeheuern?
Ein düsterer Fantasy-Roman über buchverschlingende Wesen, Gedankenesser und den Preis, den man zahlen muss, in einer streng organisierten Familienhierarchie aufzuwachsen, besonders als Frau.

Was war das denn für ein Buch. Puhhh es hat mich umgehauen. Viele Sachen waren nicht absehbar. Unf ich bin von dem Buch überwältigt. Die Charaktere waren so gut beschrieben, dass ich sofort in die Geschichte rein fand und aufleben lassen konnte. Ich danke das ich das Buch lesen durfte. Ich fand die Geschichte so so gut, dass ich sie hätte ewig weiterlesen hätte wollen. Wirklich gut.

Düsteres Märchen
The Book Eaters entführt seine Leser in eine Welt, in der Bücher gegessen und Geschichten nicht nur gelesen, sondern geschmeckt werden. Was zunächst wie ein poetisches Bild wirkt, entwickelt sich schnell zu einer düsteren Metapher über Kontrolle, Freiheit und die Kraft der Sprache.
Die Hauptfigur Devon kämpft nicht nur gegen eine starre, geheimbündlerische Gesellschaft, sondern auch um das Leben und die Identität ihres Sohnes. Entsteht dabei ein fesselndes Porträt einer Frau, die sich von überlieferten Rollenbildern löst und für ihr Kind zur Rebellin wird. Sunyi Dean erzählt mit viel Atmosphäre, düsteren Bildern und einer bedrückend-schönen Sprache. Die Handlung bleibt packend und fordert dazu auf, das Konzept von Gut und Böse neu zu überdenken. Der Roman verbindet dabei gut Fantasy mit feministischen Themen - kraftvoll, melancholisch und nachhallend. Und auch wenn vieles verstört oder nachdenklich macht, bleibt die Faszination bis zum Schluss bestehen. Zurück bleibt nicht nur der Wunsch nach einer Fortsetzung, sondern auch das Bedürfnis, tiefer in das Erzählte einzutauchen.
Ein dunkles, unvergessliches Debüt über Kontrolle, weibliche Autonomie und die unbedingte Liebe einer Mutter. The Book Eaters ist verstörend, poetisch und zutiefst menschlich. Ein modernes Märchen, das wie ein Alptraum durch Bücher schmeckt und lange nachwirkt.

Eine atemberaubend düstere Geschichte, die mich sehr mitgenommen hat.
Als ich ‚The Book Eaters‘ zum ersten Mal in meinen Händen hielt, wusste ich noch nicht, was ich erwarten konnte. Das Cover hat zwar etwas bedrohliches und passt super zur Geschichte, trotzdem hatte ich nicht erwartet, dass es so kalt und roh werden würde. Auch der Klappentext gibt schon ein paar Hinweise, nichtsdestotrotz habe ich nicht mit dem gerechnet, was auf mich zu kam.
Es ist lange her, dass ich eine Geschichte gelesen habe, die mich so aus der Bahn geworfen hat. Devon mochte ich sehr. Sie ist hart, eine Kämpferin und egal, wie hoffnungslos die Lage aussieht, sie gibt nicht auf. Sie steht im Mittelpunkt der Geschehnisse. Es ist anhand ihrer Vergangenheit, dass wir die kaltherzige Gesellschaft der Buchesser kennenlernen. Eine Gesellschaft geprägt von strengen Regeln, Unterdrückung und emotionale Kälte. Nur ein paar Patriarchen haben das Sagen und alle anderen sollen einfach gehorchen. Das Ganze hat mich sehr wütend gemacht, weil dadurch einfach unglaublich viel Leid verursacht wird.
Die Kapitel, in denen wir mehr über Devons Vergangenheit erfahren werden abgewechselt mit Textstellen aus der Gegenwart. Am Anfang erfährt man nicht so viel. Man weiß, dass Devon mit ihrem Sohn, einen Gedankenfresser auf der Flucht ist, und sie sich einerseits darum kümmern muss, dass er rechtzeitig seine Nahrung bekommt und andererseits, dass die beiden nicht von den Rittern der Buchesserfamilien aufgegriffen werden, weil das würde das Ende das Leben ihres Sohnes und ihr selbst bedeuten.
Die Abwechslung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir super gefallen. Es macht die Geschichte richtig spannend, weil man immer nur Häppchenweise neue Informationen bekommt und jedes Mal wieder ins Staunen gerät. Es gibt einige sehr fiese Wendungen und heftige Szenen. Je mehr ich gelesen habe, desto besser konnte ich mich in Devon hineinversetzen und es hat mir so weh getan, erfahren zu müssen, was ihr angetan worden ist. Ich bewundere sie sehr für ihr Durchhaltevermögen und mochte es, dass sie selbst auch keine Heilige ist. Genau das ist das Stärke an diesem Buch. Es gibt kein absolutes Gut oder absolutes Böse. Alles ist in einem größeren Rahmen eingefangen. Obwohl mich vieles sehr aufgewühlt hat, verstehe ich auch, dass die meisten Personen, so handelten, weil sie der Meinung waren, sie tun das Richtige. Sie stecken so fest in altmodische Traditionen und in einem starren Regelwerk, dass sie es sich nicht mal vorstellen können, auszubrechen oder sich anders zu verhalten. Und wer es trotzdem versucht, so wie Devon, bekommt die ganze Zorn und Verachtung der Familien zu spüren. Es spielt da sehr viel Angst mit, weil die Patriarchen natürlich ihre Stellung nicht verlieren wollen, aber auch die Angst, dass sich etwas Vertrautes ändern könnte.
‚The Book Eaters‘ erzählt eine tiefschwarze, emotionsgeladene Geschichte über eine starke Frau, die auf schmerzhafte Weise erfahren muss, dass das Leben, dass sie immer für ihr eigenes persönliches Märchen gehalten hat, in Wahrheit einen Albtraum ist und entscheidet, aus Liebe zu ihrer Kinder, eigene Wege zu gehen, um so in eine noch tiefere Hölle zu landen. Mir gefiel dieses Buch außerordentlich gut. Es ist hart, roh, düster und unglaublich emotionsgeladen. Oft saß ich mit offenen Mund da, war einerseits fasziniert von den Buchessern, ihrer Lebensweise und Auffassungen, andererseits total angewidert über das, was sie einander antaten. Die Geschichte ist bis zur letzten Seite unvorhersehbar und hat mich ein paar Mal laut aufschreien lassen. Es ist kein Buch für Leser mit schwachen Nerven und hat mich auch oft ziemlich fertig gemacht, trotzdem hat es mir viele atemberaubende Lesestunden bereitet, die einfach nur dahingeflogen sind. Absolut empfehlenswert!

Die Bücherfresser fordert uns auf, die Familie nicht immer nur als diejenigen zu betrachten, die uns großgezogen haben, sondern die uns wirklich für alles sehen, was wir sind, und uns dafür umso mehr lieben.
Dies ist eine düstere Lektüre mit verdrehten Kreaturen, einem interessanten Plot, moralisch grauen Charakteren, die ich geliebt habe, und Lesben- und Ace-Vertretern. Ich hätte dieses Buch nicht schneller verschlingen oder es mehr empfehlen können!

Was für eine außergewöhnliche Geschichte. Zuerst angesprochen hat mich die Thematik des Buch-Essens und ich wollte mehr erfahren. Zu dieser coolen und düsteren Welt kommen dann auch Gedankenesser, Herrenhäuser und traditionelle Familien dazu, wodurch eine wirklich faszinierende und gut erzählte Welt geschaffen wurde. Außerdem ist die Protagonistin Devon extrem interessant, sie ist Mutter und hat teilweise ziemlich ambivalente Gefühle ihrem Sohn Cai (der auch eine sehr coole Figur ist) gegenüber. Trotzdem würde sie alles für ihn tun und geht dabei auch über einige Grenzen. Zu der düsteren Welt und den faszinierenden Figuren kommt eine extrem spannende Handlung, sodass ich das Buch besonders gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Wahrscheinlich ist die Geschichte nicht unbedingt für alle etwas, da sie stellenweise ziemlich düster und brutal ist, aber mich konnte sie wirklich sehr begeistern!

Wie weit geht man um das eigene Kind zu retten? Spannender Fantasy-Roman der die Brücke schlägt zwischen Liebe und Gewalt. Ideal für alle die mal etwas Neues lesen wollen.

In The Book Eaters begleiten wir Devon – eine Buchesserin, die alles daransetzt, ihren Sohn vor der Verfolgung durch ihre eigene Familie zu schützen. In zwei miteinander verwobenen Zeitebenen entfaltet sich die Geschichte: einerseits Devons aktueller Kampf ums Überleben mit ihrem Sohn, andererseits Rückblicke, die nach und nach erklären, wie es überhaupt so weit kommen konnte.
Die Grundidee – eine Gesellschaft von Wesen, die Bücher essen und dadurch Wissen aufnehmen – fand ich originell und faszinierend. Sie bildet einen ungewöhnlichen und atmosphärischen Rahmen. Doch im Mittelpunkt steht ein ganz anderes Thema: die bedingungslose, oft schmerzhafte Liebe einer Mutter zu ihrem Kind – mit all ihren Ambivalenzen.
Der Roman wirft immer wieder die Frage auf: Wie weit würdest du gehen, um dein Kind zu schützen? Welche moralischen Grenzen überschreitest du – und wie gehst du mit den Konsequenzen um? Devon wächst in einer patriarchalen, streng hierarchischen Welt auf, in der Frauen kaum mehr als Zuchtobjekte sind. Ihre Flucht mit ihrem Sohn ist notwendig, doch sie fordert einen hohen Preis – nicht nur körperlich, sondern vor allem seelisch.
Ich fand Devon als Figur sehr glaubwürdig. Ihre innere Zerrissenheit, die ständige Abwägung zwischen Fürsorge und Selbstaufgabe, wurde eindringlich und greifbar dargestellt. Der Roman ist nicht explizit blutrünstig, aber emotional fordernd – besonders durch die schonungslose Auseinandersetzung mit Gewalt, Unterdrückung und emotionalem Missbrauch. Gerade das macht ihn schwer verdaulich, aber auch umso wirkungsvoller.
Besonders gelungen fand ich die Struktur mit den zwei Zeitebenen. Sie ergänzen sich sehr gut und reißen einen nicht aus der Handlung, sondern vertiefen das Verständnis für Devons Entscheidungen. Obwohl ich solche Wechsel normalerweise als störend empfinde, waren sie hier ein echter Gewinn.
Was mir hingegen etwas gefehlt hat, war ein tieferes World-Building. Die Idee der Buchesser und die Einblicke in die verschiedenen Familienhäuser waren vielversprechend, wurden aber nur angerissen. Hier hätte ich mir mehr Details und Tiefe gewünscht.
Fazit:
The Book Eaters ist keine klassische Fantasy-Geschichte – es ist ein düsterer, intensiver Roman über Mutterschaft, Freiheit und Selbstaufopferung. Trotz kleinerer Schwächen, besonders im World-Building und im Ende, hat mich das Buch mit seiner bedrückenden Atmosphäre und seinem unkonventionellen Ansatz überzeugt. Kein leichtes, aber ein bewegendes Leseerlebnis.

Was für eine originelle Dark Fantasy Story ist das?!. Düster und erfrischend anders.. Unbedingt lesen!!!

The Book Eaters hebt sich deutlich von typischer Fantasy-Literatur ab und hat mich mit seiner ungewöhnlichen, düsteren Atmosphäre sofort gefesselt. Die Geschichte um eine Familie mit der besonderen Fähigkeit, Menschen zu „verschlingen“, ist spannend und bringt originelle Ideen ins Spiel. Besonders gelungen finde ich die komplexen Charaktere, die trotz ihrer übernatürlichen Natur sehr menschlich wirken und tiefgründige Konflikte durchleben.
Der Schreibstil ist poetisch und detailreich, was der Geschichte eine besondere Intensität verleiht. Für Leser*innen, die gerne ungewöhnliche und etwas düstere Geschichten mögen, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert.

Okay, mal ehrlich: Das ist kein Wohlfühl-Fantasy-Roman à la „Tragisch, aber wunderschön“. Sondern ein dunkler Ritt über die moorigen Hügel Englands, wo Leute Bücher als Essen verschlingen – so richtig, mit Zähnen und allem.
Die Idee? Total abgefahren – Bücher sind Energie, Wissen, Geschmack. Ein Krimi wirkt daneben wie ein Sonntagsrätsel. Die Welt ist lebendig, aber nicht kitschig. Das Konstrukt dieses Clans, der sich mehr versteckt als lebt, fühlt sich organisch an. Und dann kommt da ein Sohn mit Hunger – nicht nach Geschichten, sondern nach Menschenhirnen. Ja, echt. Ich war gleichzeitig fasziniert und komplett verstört.
Die Erzählweise wechselt zwischen damals und jetzt. Kein nerviges Hin- und Herspringen, sondern geschmeidig aufgebaut, mit genau den Informationen, die du brauchst, um dich am Stück reinzuhängen. Devon, die Mutter, bleibt brutal nachvollziehbar. Liebe kann hässlich sein, clever, toxisch – alles gleichzeitig. Und ich hab es gefühlt.
Es gibt Blut, keine Frage. Nicht um des Schocks Willen, sondern weil es sich gehört. Die dunkle Stimmung, das Unausgesprochene – all das zieht mich rein, lässt selten los. Wer hier romantische Ablenkung sucht, ist fehl am Platz. Mein Fazit: The Book Eaters ist kein Buch zum Kuscheln – aber ein Erlebnis, das dich wachhält.

Dieses Buch erzählt eine schaurige Geschichte, die sich intensiv mit dem Thema Mutterliebe auseinandersetzt und die Rolle der Frau in einer historischen Gesellschaftsordnung beleuchtet. Das Fantasy-Setting bietet zudem reichlich Spannung und mitunter auch brutale Momente – eine Mischung aus Emotion, Action und Fantasie.

Devon wurde als Buchesserin geboren und wird nun als Frau allein auf ihre Gebärfähigkeit reduziert. Ihre Kindheit verbrachte sie privilegiert wie eine Prinzessin, doch mit dem Erwachsenwerden offenbart sich die grausame Wahrheit: Sie wird als Gebärende von Clan zu Clan geschickt, darf ihre Kinder nicht behalten und verliert zunehmend die Kontrolle über ihr eigenes Leben.
Das Buch beginnt eher ruhig. Im ersten Drittel wird die Welt der Buchesser vorgestellt und einige Situationen geschildert, deren Bedeutung und wirkliches Ausmaß sich erst später erschließen. Mir fiel es zuerst schwer, in die Geschichte zu finden, da es erst einmal wenig Spannung gab und man noch nicht die Zusammenhänge erahnen konnte. Die Handlung nimmt jedoch spürbar an Fahrt auf, als Devon älter wird und ihr zweites Kind als sogenannter Gedankenesser geboren wird – ein Schicksal, das in dieser Gesellschaft entweder Versklavung oder Tod bedeutet. Um ihren Sohn zu retten, benötigt Devon „Erlösung“ - ein Mittel, um den Gedankenesser-Zwang zu unterdrücken. Oder ihr Sohn muss förmlich das Gehirn aus Menschen saugen, um zu überleben, was sie immer wieder an die Grenzen ihrer Macht bringt.
Devons Entwicklung zur Mutter, die buchstäblich alles opfert, um ihr Kind zu retten, ist beklemmend und beeindruckend zugleich. Sie selbst muss zum Monster werden, um nicht ein Opfer zu bleiben. Dabei gelingt es der Autorin, den inneren Konflikt der Protagonistin greifbar zu machen und Mitgefühl zu wecken, ohne zu beschönigen.
Zitat S. 35:
„»Ich war mal eine Prinzessin, musst du wissen.« Ihr Spiegelbild runzelte zweifelnd die Stirn. Die Prinzessinnen in den Büchern, die sie gelesen hatte, waren hübsche, zarte Geschöpfe, und die wenigsten von ihnen waren eins fünfundachtzig große Mörderinnen mit einer Vorliebe für kurz geschorenes Haar und Lederjacken. Merkwürdig war das.„
Frauen und "Gedankenesser" sind in dieser Welt entmenschlicht und unterdrückt. Doch Devon fügt sich nicht. Die letzte Wendung verleiht der Geschichte Tiefe und macht das Ende emotional und spannend zugleich.
Insgesamt ein verstörender, aber fesselnder Debütroman, der nachhallt und - nach anfänglichen Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden - doch noch überzeugen konnte.
Fazit: Ein düsterer Fantasyroman über weibliche Selbstbestimmung, systematische Unterdrückung und den Mut, sich zu wehren. Teils verstörend, teils berührend – aber in jedem Fall lesenswert.

"The Book Eaters" hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht, irritiert und trotz schwankendem Interesse bis zum Ende mitgezogen. Weder eine klare Genre-Einordnung noch ein einseitiges Fazit ist mir in diesem Fall möglich. Sunyi Dean macht eine starke junge Frau zum Mittelpunkt einer Geschichte über die durch Erziehung - und in diesem Fall auch Speiseplan-Gestaltung - erschwerte Flucht in ein eigenes Leben außerhalb strenger Clan-Regeln, altertümlicher Eherituale und von alten Männern bestimmten Familienstrukturen. Soweit der Fantasy-Plot. Hinzu kommen beinahe politische Kommentare zu einem Patriachat in einer imaginierten Gesellschaft von Buchessern sowie der marginalisierten (und gefährlichen) Sippe der sich von Gedanken direkt aus dem Gehirn ihrer Opfer ernährenden "Drachen", Horror-artige Kampfszenen voller Blut und Gewalt, zarte Ansätze echter Liebe mit etwas rasch eingeflochtenen Bezeugungen, grausame Stränge über nach der Geburt in Bezug auf die ehevertraglich zugesicherten Kinder rechtlose Frauen und eine Befreiung durch Bildung, welche sich aus einer Wut auf all diese Dinge speist.
Diese Überfülle an Genre-Elementen, Themen und Motiven bleibt aber insgesamt zu unentschlossen und etwas zu vielseitig um in Gänze durchgehend fesseln zu können. Dieser Horror-Fantasy-Polit-Empowerment-Feministen-Roman sprengt thematisch die bekannten Grenzen und bleibt dennoch an einigen Stellen uninteressant und nicht durchweg fesselnd. Das Cover wiederum ist sehr gelungen und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Eigenwilligkeit kann man dem Roman wahrlich nicht absprechen, aber zu viel des Guten kann manchmal doch schlicht zu viel sein - auch wenn Liberace dies so selbstsicher ausschlug.

The Book Eaters von Sunyi Dean verbindet eine faszinierende Idee – Bücher wörtlich zu verschlingen – mit einer bewegenden Mutter-Sohn-Geschichte. Atmosphärisch, märchenhaft und sehr originell, wenn auch stellenweise etwas langsam und mit blassen Nebenfiguren. Trotzdem fesselnd und einzigartig. Manchmal brutal und trotzdem voller Tiefe.

Wenn man denkt, man wüsste, was es heißt, ein Buch zu verschlingen, bekommt dieser Horrorroman eine ganz neue Bedeutung…
Die Geschichte folgt Devon, die in einem vampirähnlichen Schattendasein neben der Gesellschaft lebt. Hier sind es nicht Blut oder Fleisch, die Nahrung sind, sondern Gedanken und Erinnerungen – gestohlen aus Büchern und den Menschen selbst. Schon als Kind hat Devon die strengen Regeln ihrer Familie hinterfragt, und nun, als Mutter eines besonderen Sohnes, flieht sie, um ihn und sich zu retten. Ihr Ziel: ein geheimer Clan, der ein mysteriöses Elixier herstellen kann, das Cai helfen könnte, seine gefährliche Fähigkeit unter Kontrolle zu halten. Bis dahin müssen Devon und Cai überleben – und das bedeutet, dass Cai als Gedankenesser Menschen beraubt, oft mit tödlichen Folgen.
Dieses Buch ist düster, intensiv und ein Study in Überlebenswillen und Instinkten. Manche Szenen könnten dem Magen schwer zusetzen, doch zwischen den gruseligen Passagen offenbart sich eine tiefe Geschichte über Mutterliebe, Vertrauen und Zusammenhalt. Devon ist eine unglaublich starke Protagonistin: hart, klug, unermüdlich und immer im Zentrum des Geschehens. Durch ihre Augen lernt man die kaltherzige Welt der Buchesser kennen – eine Gesellschaft voller Unterdrückung, emotionaler Kälte und strenger Hierarchien, die von wenigen Patriarchen beherrscht wird.
Devon und Cai sind ständig auf der Flucht – nicht nur vor ihrer eigenen Familie, sondern auch vor dem Monster, das in Cai lauert. Hilfe verspricht ein abtrünniger Clan, doch kann man ihm trauen, oder begeben sie sich nur in ein weiteres Nest von Ungeheuern?
Ein düsterer, packender Fantasy-Roman über buchverschlingende Wesen, Gedankenesser und den hohen Preis, den man zahlen muss, wenn man in einer rigorosen Familienhierarchie aufwächst – vor allem als Frau. Eine Geschichte, die schockiert, fesselt und lange nachklingt.

Sunyi Dean entwirft mit The Book Eaters eine ebenso düstere wie originelle Fantasy-Welt, in der Bücher nicht nur Wissen, sondern buchstäblich Nahrung sind. In den nebligen Mooren Yorkshires leben geheime Clans, die sich von Geschichten ernähren – bis eine Frau die Regeln dieser Welt in Frage stellt.
Die Autorin verwebt klassische Gothic-Elemente mit modernen Themen: Mutterschaft, Selbstbestimmung, Ausgrenzung und die dunklen Seiten von Tradition und Kontrolle. Die Sprache ist bildhaft, stellenweise poetisch, gleichzeitig aber durchzogen von einer unterschwelligen Bedrohung, die perfekt zur Atmosphäre des Romans passt. Devon ist keine typische Heldin – sie ist gezeichnet von Schmerz, Wut und Schuld, aber gerade deshalb so fesselnd.
The Book Eaters überzeugt nicht nur durch sein faszinierendes Konzept, sondern auch durch die emotionale Tiefe seiner Hauptfigur. Die Geschichte ist brutal, aber niemals selbstzweckhaft. Vielmehr stellt sie die Frage, was ein „Monster“ wirklich ist – und ob es in einer grausamen Welt überhaupt noch Raum für Menschlichkeit gibt.
Insgesamt ein düsteres, ungewöhnliches Fantasy-Debüt voller Spannung, Tragik und kluger Gesellschaftskritik. Sunyi Dean erzählt nicht von Heldentaten, sondern von Überleben – kraftvoll, unvergesslich und auf verstörende Weise schön.

„The Book Eaters“ entwirft eine faszinierend düstere Welt auf den Mooren von Yorkshire, in der Menschen Bücher essen, um deren Inhalt zu speichern – ein äußerst originelles Konzept, das sogleich fesselt und unheimlich wirkt. Devon, die Protagonistin, wird vom behüteten Buchesser-Princess zur kämpferischen Mutter, die nicht nur ihr Kind, sondern auch ihre Identität retten will – eine emotionale Reise, die tief berührt.
Die Weltbildung ist sorgfältig ausgearbeitet und gewürzt mit einem Hauch Gotik und Horror – manchmal beinahe surreal schön, dann aber wieder bedrückend und verstörend. Die Erzählstruktur, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt, erlaubt es, Devon’s inneren Wandel nachzuverfolgen und steigert die Spannung subtil aber beständig.
Der Ton des Romans ist dicht, stellenweise poetisch, mit trockenem Witz – was das Lesen intensiv macht, teilweise aber auch schwerfällig. Die Geschichte ist komplex und manchmal überladen durch viele Handlungsstränge und eine Fülle an Figuren und Hintergrund – das verlangt Konzentration.
Insgesamt ist „The Book Eaters“ ein ambitioniertes Debüt. Es besticht mit Kreativität, literarischer Ausdruckskraft und einem ungewöhnlichen Blick auf Mutterschaft, Liebe und Freiheitsdrang. Trotz einiger erzählerischer Schwächen bleibt es ein eindrucksvoller Genre-Mix, der manche Leser regelrecht in seinen Bann zieht.

Verstörender Buchgenuss
Der Roman The Book Eaters von Sunyi Dean spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen erlebt man Teile aus der Vergangenheit, Devons Kindheit, ihre erste erzwungene Eheschließung, die Geburt ihrer Tochter und deren Verlust. In der Gegenwart erlebt man Devon als Mutter, die für ihren Sohn Cai über alle Grenzen der Moral hinausgeht, auf der Suche nach einem anderen Familenclan und einem Nahrungersatzmitteilung namens 'Erlösung". Das Buch spart nicht an brutalen und blutigen Szenen. Der Untertitel " wie viele Menschen würdest du opfern um dein Kind zu retten " ist hierbei ernst gemeint. Praktisch jeder Protagonisten ist ein Monster. Auch Devon, aufgrund Ausweglosigkeit und verdrehter Mutterliebe. Das Setting ist modern, auch wenn der Lebensstil der Familien, besonders der Fairweathers hoffnungslos antiquiert ist. Mädchen werden weltfremd erzogen, mit Märchenbüchern gefüttert und aus Gründen des Fortbestandes der Familien mehrfach verheiratet. Ausgeprägter Patriachisums, Tradition und die Reduktion der weiblichen Buchesserinnen auf ihre Funktion als Mutter-Braut bestimmen die Familien. Gerade der Fantasy-Hintergrund zu Buchessern und Seelenfresser fand ich fesselnd. Mich hat es tatsächlich gereizt zu erfahren, wie sich die kleine Devon aus der Vergangenheit entwickelt und welchen Plan sie für sich und ihren Sohn hat. Insgesamt fand ich das Buch spannend, an einigen Stellen aber tatsächlich etwas zu brutal und verstörend.

Devon stammt aus einer der angesehenen Buchesserfamilien und genießt das Privileg, wie eine Prinzessin behandelt zu werden. Da die Buchesser große Probleme mit der Fortpflanzung haben und sie eine der wenigen Frauen ist, wächst sie behütet auf und wird auf ihre Rolle vorbereitet. Relativ glücklich lebt sie so, bis sie verheiratet wird – und merkt, dass sie ihr Kind nicht einfach loslassen kann, wie es nach zwei Jahren von ihr verlangt wird.
Schon immer mit einer verborgenen Aufmüpfigkeit in sich kämpft sie wie eine Löwin um ihre Tochter. Sie versucht zu fliehen, wird aber gefangen – und als sie keinen Ausweg mehr sieht, fügt sie sich. Jedenfalls vorerst.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: damals und heute, jeweils in Jahren gestaffelt. Heute lebt Devon mit ihrem Sohn auf der Flucht, auf der Suche nach Erlösung – einem Mittel, um ihren Sohn zu heilen. Dafür geht sie auch moralisch fragwürdige und grausame Wege – alles für ihr Kind. Die Welt erinnert dabei stark an The Handmaid’s Tale: Frauen haben keine Rechte, sie zählen nur zur Sicherung der Nachkommen. Kinder werden früh von den Müttern getrennt, um später als Bräute zu dienen. Doch zwischen all dem Grauen gibt es kleine Lichtblicke: gleichgesinnte Frauen, die ihr im Stillen helfen, und sogar eine unerwartete Freundschaft.
Ich mochte Devon sehr. Am Anfang noch ein behütetes Mädchen, entwickelt sie sich zur Löwin, wenn es um ihre Kinder geht. Auch das Worldbuilding, vor allem das Leben der Buchesser, war spannend und originell. Es gibt einige Horror-Elemente und sehr grausame Szenen. Vor allem für Eltern würde ich auf jeden Fall eine Content-Warnung empfehlen.
Insgesamt ein gutes Buch, das mal anders war und mich durchaus gepackt hat. Nur die eingebaute romantische Komponente wirkte fehl am Platz und kam aus dem Nichts. Ich habe nicht verstanden, warum das sein musste. Ohne sie hätte es für mich runder gewirkt. Trotzdem ein starkes Buch für alle, die düstere Dystopien mit einer kämpferischen Hauptfigur mögen.
Vielen Dank an NetGalley und Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich mit The Book Eaters anfreunden konnte, aber mit der Zeit hat es mir immer besser gefallen. Die Traditionen der Buchesser und die Art, wie sie die weiblichen Buchesserinnen, die "Prinzessinnen", behandlen, war auf genau die richtige Art und Weise Ärger erregend. Mit Devon mitzuerleben, wie versucht hat, sich aus diesen strikten Regeln zu befreien, war mitreissend. Ich konnte richtig mitfiebern und wollte, dass für sie am Ende alles gut geht. Auch das Konzept, dass es "Buchvapire" gibt, hat mir sehr gut gefallen. Es war allerdings manchmal etwas unklar, ob die gegessenen Bücher tatsächlich gegessen wurden oder nur die Information aufgenommen wurde. Ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt ;) Alles in allem sehr spannend!

Wieder ein Buch, was ich schwer bewerten kann und erstmal etwas nachdenken musste.
Ich glaube ich bin hier mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich habe nur eine düstere Fantasy Geschichte mit Horror Elementen erwartet und eher ein großes Familien Drama erhalten, welches zwischendrin mal düstere Horror Szenen enthalten hatte.
Versteht mich nicht falsch, das Buch war sehr gut geschrieben und das Setting ist toll und auch gab es immer wieder Wendungen die überraschend und gut waren, dennoch hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet und zum Ende hin verlor die Geschichte dann auch leider etwas an Spannung.
Dennoch muss ich sagen, es ist definitiv mal was anderes und das Konzept Wissen über das Essen von Büchern aufzunehmen war wirklich mal was Neues und spannend zu lesen.
Von mir gibt es 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die mal etwas andere düstere Fantasy lesen wollen.

Die Idee von The Book Eaters ist außergewöhnlich: Menschen, die Bücher essen, um deren Wissen aufzunehmen. Eine düstere, faszinierende Welt, die sofort neugierig macht. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Bis etwa zur Hälfte ist es mir schwergefallen, wirklich einzutauchen und dranzubleiben. Die Rückblicke und langsame Erzählweise haben den Einstieg etwas zäh gemacht.
Doch danach wurde die Geschichte immer spannender. Besonders Devons Kampf für ihr Kind und gegen die starren Strukturen ihrer Gesellschaft hat mich ab da richtig mitgerissen. Mich hat die Geschichte immer mehr an das Buch „Report der Magd“ erinnert.
Die Themen – Macht, Freiheit, Mutterliebe – sind zentral und geben der Geschichte einen roten Faden. Trotz kleiner Längen hat mich die Mischung aus Fantasy, Gesellschaftskritik und emotionaler Tiefe überzeugt.
Die Geschichte ist ungewöhnlich und düster. Die langsame Erzählweise mit den Zeitsprüngen ist auch mal verwirrend. Zum Ende hin wird es aber immer spannender.
Das Buch ist nicht perfekt , aber für alle geeignet, die man etwas anderes im Fantasy Genre lesen wollen.

Dieses Buch hat mich vom Cover her total angesprochen und was soll ich sagen?
Ich bin über die Seiten geflogen und kann es absolut nur Empfehlen. Es hätte einfach alles was ich mir erhofft hatte. Spannung, tolle Charaktere und einen guten Plott.
Die Frage wie weit man gehen würde um Familie und Freunde zu schützen fand ich auch super, denn wir weit würdet man selbst gehen?
Nun diese Frage kann man nicht so einfach beantworten oder?
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Ireti Amojo; Melina Borčak; Yassamin-Sophia Boussaoud; Miriam Davoudvandi; Anne Dittmann; Karin Hartmann; Asha Hedayati; Mandy Mangler; Rebecca Maskos; Saboura Naqshband; Nicole Seifert
Politik & Zeitgeschehen, Ratgeber, Sachbuch