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Buchcover für Sommerby 1. Ein Sommer in Sommerby

Sommerby 1. Ein Sommer in Sommerby

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Buch 1 von Sommerby

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Erscheinungstermin 19.02.2018 | Archivierungsdatum 27.03.2026


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Zum Inhalt

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer

Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma ist ein bisschen seltsam: Sie wohnt allein in einem abgelegenen Haus, verkauft selbstgemachte Marmelade, hat kein Telefon und erst recht kein Internet. Aber Hühner, ein Motorboot und ein Gewehr, mit dem sie ungebetene Gäste verjagt. Als die Idylle bedroht wird, halten die Stadtkinder und ihre Oma zusammen und erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Kirsten Boies neues, warmherziges Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahren über Freundschaft und Miteinander ist ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Natur. Zeitlos wie "Ferien auf Saltkrokan" und perfekt geeignet für Fans von Boies "Wir Kinder aus dem Möwenweg".

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer

Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783789108839
PREIS 15,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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》"Dann bist du wohl noch zu klein zum Pflücken, wenn dir die Himbeeren immer kaputtgehen." Mats guckt sie böse an. "Bin ich gar nicht!", ruft er. "Doofe alte Oma! Du bist bald ganz tot!" "Ja, aber nicht mehr heute Vormittag", sagt die Oma.《

Die drei Geschwisterkinder Martha, Mikkel und Mats müssen aufgrund eines Unfalls ihrer Mutter zur Oma reisen, die abgelegen ohne WLAN und Telefon auf einer Insel lebt und welche die Kinder bisher nicht gekannt haben. Trotz der nicht vorhandenen technischen Gegebenheiten und des Aufeinandertreffens von Marthas veganer Ernährungsweise auf Omas traditionelle Kochkunst gewöhnen sich die drei auf dem Dachboden nächtigenden Kinder recht schnell an den Küstenort. Doch eines Nachts wird die ländliche Idylle gestört: Ein fremder Mann fährt leise mit einem Kanu zur Insel und schleicht um Omas Haus herum...

Das von Kirsten Boie in einfühlsamem Ton verfasste und (u.a. durch intertextuelle Verweise) mit einer guten Portion Humor gewürzte Werk "Ein Sommer in Sommerby", dessen Titel an Lindgrens Bullerbü erinnern lässt (und an einer Stelle auch Pippi Langstrumpf erwähnt) ist eine gelungene Lektüre für die Urlaubsreise (oder für den Urlaub zu Hause). Das durch den Wind lebendig gestaltete Buchcover wirkt sehr ansprechend. Schließlich gibt es noch drei weitere Sommerby-Bände, die ein herbstliches, winterliches und frühlingshaftes Cover aufzuweisen haben. Außerdem gibt es zu jedem der nicht allzu langen Kapitel von Verena Körting in schwarz-weiß erstellte Vignetten, die zwar teils mehrfach vorkommen, aber einigermaßen zum Inhalt passen.

Ein Buch, das die Leserschaft dazu ermutigen will, mal das Handy wegzulegen, in die Natur zu gehen und, falls vorhanden, vergangene Familienzwiste zu beheben.

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Ferien bei Oma
Die Geschwister Martha, Mats und Mikkel müssen ihre Sommerferien bei der etwas merkwürdigen Oma auf dem Land verbringen. Schon komisch, dass ihre Eltern jahrelang keinen Kontakt zu ihr hatten, aber jetzt die Kinder mit einem SUV dorthin abschieben, ohne „die alte Hexe“ überhaupt zu fragen. Kein Wunder, dass sie dem Überraschungsbesuch mit einem Gewehr gegenüber tritt.
Die Oma nimmt sie auf, der Dachboden ist als Kinderzimmer wunderbar. Aber dass Oma weder WLAN noch Internet hat … Martha beschließt, auf Omas Kosten teuer zu telefonieren. Aber: Telefon gibts auch nicht. Und dann soll sie auch noch Kartoffeln pellen! Keine Spülmaschine! Kein Fernsehen! Martha ist enorm verwöhnt, erwartet, als Gast bedient zu werden. Mikkel arrangiert sich schnell. Ihm gefällt es. Abenteuer warten.
Mamas Unfall scheint nicht ganz so schlimm gewesen zu sein. Aber Papa denkt nur an sich! Ich mag ihn nicht.
Natürlich weckt so ein tolles Leben Begehrlichkeiten. Ende des Paradieses? Es wird so richtig spannend.
Ein sehr schönes, unterhaltsames Kinderbuch. Werte werden neu definiert, die Geschwister haben eine tolle Zeit. Klare Leseempfehlung.

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Die Mutter von Martha und ihren jüngeren Brüdern hatte einen Unfall und es kann sich zuhause niemand mehr um sie kümmern. Daher springt ihre Oma ein. Die mögen sie zwar sehr, aber das ABER ist groß. Oma lebt mitten auf dem Land und verzichtet auf Internet und Fernsehen. Die zwölfjährige findet das so doof, das kann sie nur in Wutanfällen ausdrücken. Aber dafür gibt es bei Oma etwas anderes, etwas, das noch spannender ist: Natur, Tiere, Abenteuer und viel Freiheit sich auszuprobieren.

Langeweile ist gut und zu viel Internet, Computer, Handy und so weiter stört die kindliche Entwicklung. Das weiß diese Oma. Und man findet im Buch auch nur einen ganz kleinen erhobenen Zeigefinger pro Langeweile und eigenständig auf Ideen kommen. Es ist ein wunderbares Buch, das gestern Abend verschlungen wurde. Mit dem Vorsatz doch mal das Internet für ein Wochenende auszustellen.

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„Ein Sommer in Sommerby“ ist ein einfühlsame Geschichte über Familie und Vertrauen. Martha, ständig ihr Handy bei sich, lernt ein Leben ohne WLAN und Fernseher kennen. Dabei wächst sie jeden Tag ein Stück über sich hinaus. Und auch die Brüder Mikkel und Mats lernen was es heißt auf dem Land zu leben. Stück für Stück wächst auch das Verhältnis zur Oma, die zu Beginn der Geschichte verbittert und abweisend wirkt. Besonders beeindruckend empfand ich die Atmosphäre, die das Buch durch seinen Stil hervorruft. Genau so stell ich mir das Leben auf einer Insel wie Sommerby vor.
Obwohl dies eigentlich ein Kinderbuch ist, finde ich, dass Erwachsene eben so viel daraus mitnehmen können. Vielleicht sollten wir mal wieder öfter zurück zum Ursprung kehren.

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“Ein Sommer in Sommerby” von Kirsten Boie ist ein Kinderbuch, das sich an eine Leserschaft ab etwa 10 Jahren richtig.
Es geht um Martha und ihre beiden Brüder, die die Sommerferien bei der ihnen unbekannten Oma verbringen müssen, weil ihre Mutter in New York einen Unfall hatte und der Vater dorthin fliegen und sich um sie kümmern muss. Die Großmutter hat den Kontakt zur Familie abgebrochen, den Grund dafür erfahren wir am Ende des Buches.
In Sommerby müssen die Kinder nun mit der groben und eher unfreundlichen Frau warm werden und erleben dann einige Abenteuer, und schon nach kurzem wächst ihnen der Ort ans Herz.
Ich hatte mich wegen begeisterter Empfehlungen als ultimatives Kinder-Sommerbuch sehr auf dieses Buch gefreut, wurde aber leider enttäuscht.
Dieser stets im Raum stehende Familienkonflikt verleiht dem Buch eine für mich zu negative Grundstimmung, genau wie die Erzählungen aus Marthas Sicht, die an der Schwelle zur Pubertät permanent die Verantwortung für ihre kleinen Brüder übernehmen muss, weil die Oma die Kinder einfach machen lässt, was auch zu brenzligen Situationen führt (Stichwort: Boot und Unwetter). Auch den kleinen Bruder, der bei jedem Wutanfall alle als kacka und Arsch beschimpft hat, fand ich unangemessen, weil selten jemand darauf eingegangen ist und das Verhalten der Großmutter zwischen egal und entschuldigend schwankte. Für mich kam da keine spürbare Verbindung zwischen den Protagonist*innen auf.
Verwirrend fand ich darüber hinaus die Geografie der Geschichte. Ich habe fast bis zum Ende gebraucht um zu merken, dass sich das Haus der Großmutter in der Nähe des Dorfes Sommerby befindet, zu dem der Weg zugewachsen ist und die Stadt, in die die Kinder mit dem Boot fahren, ein weiterer Ort ist. Das hat während der Lektüre immer wieder Fragen aufgeworfen.
Sehr problematisch fand ich übrigens das Essverhalten von Martha: immer wieder wird betont, dass sie sich kohlehydratarm ernähren muss, weil ihre Mutter das fordert und wie schlechte diese sind und dass sie sich beim Essen von Bratkartoffeln und Marmeladenbrot nur ausnahmsweise was davon gönnen darf, solange ihre Hose noch zugeht. Hallo Diätwahn und Gesellschaftsdruck! Das wird zum Ende hin bei Pommes und Fischstäbchen dann zwar nicht mehr thematisiert (Martha ist auch Vegetarierin), ich finde das aber in einem Kinderbuch, ohne dass es in der Handlung entsprechend reflektiert wird, höchst unangemessen.
Vom Schreibstil her jedoch war die Geschichte eine angenehm leichte Lektüre.

*Das Buch wurde mir von netgalley kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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Ein Sommer in Sommerby“ hat mein Herz sofort gewonnen. Die Geschichte ist wunderschön erzählt, ruhig und dennoch voller Abenteuer. Sie hat dieses besondere Gefühl von Sommer, Freiheit und Kindheit, das man beim Lesen sofort spürt.

Martha, Mikkel und Mats wirken sehr echt und sympathisch, und ich mochte besonders, wie respektvoll und tief die Themen Familie, Zusammenhalt und Selbstständigkeit eingebaut wurden. Gleichzeitig gibt es viel Humor und kleine spannende Momente, die das Ganze lebendig machen.

Für mich ist dieses Buch ein echtes Wohlfühlbuch, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern kann. Ich habe jede Minute genossen und freue mich schon sehr darauf, die weiteren Bände zu lesen und noch mehr Zeit in Sommerby zu verbringen.

Ein warmherziger Sommerroman für Groß und Klein, der zeigt, was im Leben wirklich zählt.

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