Die Zeit der Verluste

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Erscheinungstermin 20.11.2023 | Archivierungsdatum 31.12.2023
Hanser Verlag, Hanser Berlin

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Zum Inhalt

Nach seinem Bestseller „Allein“ geht Daniel Schreiber nun der Frage nach: Wie lässt sich ein Leben in Zeiten um sich greifender Verluste führen? Nichts möchten wir lieber ausblenden als die Unbeständigkeit der Welt. Dennoch werden wir immer wieder damit konfrontiert. Wie gehen wir um mit dem Bewusstsein, dass etwas unwiederbringlich verloren ist? In seinem neuen Essay nimmt Daniel Schreiber so hellsichtig und wahrhaftig, wie nur er es kann, eine zentrale menschliche Erfahrung in den Blick, die unsere Gegenwart maßgeblich prägt und uns wie kaum eine andere an unsere Grenzen bringt: den Verlust von Gewissheiten und lange unumstößlich wirkenden Sicherheiten. Ausgehend von der persönlichen Erfahrung des Tods seines Vaters erzählt Daniel Schreiber von einem Tag im nebelumhüllten Venedig und analysiert dabei unsere private und gesellschaftliche Fähigkeit zu trauern – und sucht nach Wegen, mit einem Gefühl umzugehen, das uns oft überfordert.

Nach seinem Bestseller „Allein“ geht Daniel Schreiber nun der Frage nach: Wie lässt sich ein Leben in Zeiten um sich greifender Verluste führen? Nichts möchten wir lieber ausblenden als die...


Eine Anmerkung des Verlags

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (20.11.2023).

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783446278004
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 144

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Endlich ein neues Buch von Daniel Schreiber. Hatte mich die Lektüre von "Zuhause" damals schon sehr berührt, verspüre ich bei "Die Zeit der Verluste" ein noch intensiveres Leseerlebnis. Das liegt ganz sicher an der Kulisse Venedigs. Es liegt aber auch an der Thematik - das Sterben und den Tod des Vaters zu verarbeiten. Der morbide Charme der Stadt, die Nebelschwaden und das grüne Wasser der Kanäle verbinden sich mit der Stimme Daniels Schreiber zu einem melancholischen Strom. Auch beglückte mich jeder Moment, in welchem die Autorin Lucy Fricke, gute Freundin von Daniel Schreiber, an seiner Seite oder in Gesprächen mit ihm auftaucht. Als er am Ende einer Möwe zuwinkt, schleicht sich endlich auch ein heiterer Ton in das Erzählte mit ein.

Für mich ist dieses Buch eine ganz große Herbstentdeckung.

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Den neuen Essay von Daniel Schreiber habe ich sehr gerne und fast in einem Rutsch gelesen. Ausgehend von der Trauer um den Verlust seines Vaters stellt er die Frage, wie es möglich ist, generell mit Veränderungen zu leben. Denn gerade das Unbeständige, der Verlust von Gewissheiten prägen unsere Zeit angesichts der kürzlich erlebten Pandemie, der Klimakrise und Kriegsereignisse ja enorm. Dass er dies wandelnd im morbiden Venedig tut, könnte man als Luxus empfinden. Die melancholische Stimmung der im Winter nebelverhangenen und auch vom Untergang bedrohten Stadt passt aber ganz wunderbar zu den existenziellen Gedanken, die er zu der Fähig- oder Unfähigkeit, Trauer zu empfinden und mit Verunsicherungen zu leben entwickelt.

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Ein beeindruckendes Buch über den Umgang mit den Verlusten und dem Vergehen der Zeit. Venedig als grosse Projektionsfläche von Leben und Tod. Sehr gute Beobachtungen erzeugen eine Sogwirkung und so liest man hingerissen den klugen Text.

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In seinem neusten Werk widmet sich Daniel Schreiber der Trauer und dem Tod. Kurz nach dem Tod seines Vaters ist der Autor nach Venedig gereist, um zu arbeiten und wird dort immer wieder an Verluste erinnert – die persönlichen wie kollektiven. Ausgehend vom Persönlichen stellt der Autor die ganz großen Fragen: Wie leben wir in unbeständigen und unsicheren Zeiten und wie können wir mit unseren Gefühlen der Trauer umgehen, anstatt vor ihnen zu fliehen?

Dieser Essay ist auch eine Hommage an Venedig – eine Stadt, in der ich noch nie persönlich war, die mir aber durch Schreiber’s Worte und Sprache lebhaft vor Augen erscheint. Die Geschichte und der drohende Verlust dieser eindrucksvollen und faszinierenden Stadt dient auch als Metapher und Mahnung.
Schreiber’s wunderschöne Sprache wirkt auch hier wie schon in seinen Vorgängerwerken, wie ein warmer Kokon und diese Sprache führt uns durch die häufig verschwiegenen Gefühle und das Tabu des Todes und des Sterbens.

„Die Zeit der Verluste“ ist ein besonderes Buch – es berührt, fordert heraus und strahlt vor allem eine unfassbare Wärme und Sanftheit aus. Ich lese Bücher selten mehrfach, aber ich weiß, dass ich zu diesem Werk immer wieder zurückgreifen werde - zum Trost finden und Mut.

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