Das falsche Opfer

Ein Fall für Carla Winter

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Erscheinungstermin 14.10.2023 | Archivierungsdatum 18.01.2024

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Zum Inhalt

Eine Rechtsanwältin auf Abwegen, ein trügerisches Geständnis und das tödliche Spiel der Gier
Als die Rechtsanwältin Carla Winter die Verteidigung einer Frau übernimmt, die in Notwehr ihren Freund getötet hat, ahnt sie nicht, worauf sie sich einlässt. Der Fall scheint klar auf der Hand zu liegen. Doch schon bald muss Carla Winter feststellen, dass ihr jemand übel mitspielt. Und dass sie auf die Hilfe eines früheren Mandanten angewiesen ist, dem sie keinen Gefallen schulden will. Raffiniert und packend bis zum Schluss entschlüsselt Lukas Erler ein Verbrechen, dessen Spur zurückreicht bis zum Tschetschenien-Krieg.
An einem lauen Sommerabend findet Carla Winter auf den Stufen vor ihrem Haus eine Frau. Mit einem blutbeschmierten Küchenmesser in der Hand. Tief verstört gesteht sie, dass sie ihren gewalttätigen Freund getötet hat. Im Krankenhaus scheint sich die Geschichte von Natascha Berling zu bestätigen. Carla übernimmt die Verteidigung. Doch sie ist nicht die Einzige, die sich für den Fall interessiert. Auch die rechtskonservative Presse stürzt sich darauf, denn bei dem Toten handelt es sich um einen muslimischen Mann arabischer Herkunft, der schon früher durch Gewaltdelikte aktenkundig geworden ist. Während die rassistische Hetze in den sozialen Medien ­hochkocht, versucht Carla einen kühlen Kopf zu bewahren. Aber dann taucht ein anonymer Hinweis in der Kanzlei auf, der den gesamten Fall in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Eine Rechtsanwältin auf Abwegen, ein trügerisches Geständnis und das tödliche Spiel der Gier
Als die Rechtsanwältin Carla Winter die Verteidigung einer Frau übernimmt, die in Notwehr ihren Freund...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608501919
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 272

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Für mich ein hochspannender Krimi. Die Anwältin Carla Winter verteitigt eine junge Frau, welche ihren Peiniger in Notwehr getötet haben soll. Es gelingt ihr. aber dann treten Umstände ein und der Fall entwickelt sich rasant.
Ich war so gefesselt, dass ich erst nachts um 0.50 Uhr aufhören mit lesen konnte. Ich habe dann festgestellt, dass dieser Band der 2. ist und musste mir sofort in meiner Buchhandlung den 1. Band bestellen. Ich hoffe, doch, dass es in absehbarer Zeit den Nachfolger gibt. Dem Autor wünsche ich noch viele Fälle mit der Anwältin Carla Winter.
und vorallem Freihzeit um diese zu Papier zu bringen.

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Lukas Erler und Carla Winter sind ein Traumpaar. Ein toller Autor und eine taffe Figur, Rechtsanwältin, gut in ihrem Job, etwas rauer im Wesen. Das erste Buch war so gut, das ich nicht erwartet habe, dass das nächste genauso spannend, mit vielen Wendungen aber immer ganz dicht am roten Faden ist. Als Leserin war ich sofort auf der Seite von Carlas neuer Mandantin, welche Frau wäre das nicht. Aber was dann kommt, ist so ungeheuerlich, so auf dem ersten Blick abwegig, das ich richtig geschockt war. Aber genau das soll ein guter Krimi ja auch hervor rufen. Die Geschichte war absolut schlüssig erzählt. Die Arbeit von Polizei, Gericht und Anwälten ist eingebunden. in kurzen Erwähnungen wird Recht und Gesetz im Einklang zu dem Verbrechen gebracht. Beispiel: Man darf nicht zweimal für das gleiche Verbrechen angeklagt werden oder wenn jemand sehr viel Dreck am Stecken hat, aber wenn er das angeklagte Verbrechen nicht begangen hat, darf er auch nicht verurteilt werden.
Egal welche Figur man sich in diesem Krimi aussucht. Sie ist besonders, hat viele Facetten, man muss diese Figur nicht mögen aber sie ist spannend. Genau wie die Protagonisten die immer wieder kehren, das Privatleben wird erwähnt, bewegt sich in einem normalen Rahmen, der eine oder andere könnte zu meinem Bekanntenkreis gehören, aber es beherrscht nicht das Geschehen. Kleine Randnotizen die die Geschichte abrunden. Carla Winter ist kein Arbeitstier aber auch keine Frau die nur mit sich selbst beschäftigt ist.
Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall.

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Von der Vergangenheit eingeholt

„Das letzte Grab“ von Lukas Erler hatte mich begeistert und auch „Das falsche Opfer“ habe ich gerne gelesen. Es handelt sich um den zweiten Fall für Rechtsanwältin Carla Winter aus Frankfurt am Main. Worum geht es?
Auf den Treppen zu ihrem Haus findet Carla eine völlig verstörte Frau mit einem blutbeschmierten Messer in der Hand. Natascha Berling gesteht, dass sie ihren gewalttätigen Freund getötet hat. Carla übernimmt die Verteidigung, denn das Schicksal der Frau hat sie tief berührt.
Doch dann taucht ein anonymer Hinweis auf, der den gesamten Fall in einem anderen Licht erscheinen lässt. Nichts ist wie es scheint. Niemand ist der, der er zu sein scheint.
„Das falsche Opfer“ ist spannend und unterhaltsam. Aber im Gegensatz zum Vorhänger hat mir hier das Besondere gefehlt. Dazu ein unglaubwürdiger Plot. Es geht um Freundschaft und Verrat. Eine Spur, die bis in den Tschetschenien-Krieg zurückreicht.
Carla kommt naiv und unsympathisch rüber. Mit ihr konnte ich mich diesmal nicht identifizieren, ihr Handeln nicht nachvollziehen. Neu dabei, Ritchie Lambert. Der Mann ist wirklich witzig - und cool.
Einige Überraschungen gegen Ende des Thrillers hält Lukas Erler für die Lesenden noch bereit. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Denn die Geschichte ist wohl nicht so schnell auserzählt.

Fazit: Fall Nr. 2 für Carla Winter. Gut, aber nicht so gut wie der Vorgänger.

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Als die Rechtsanwältin Carla Winter vor ihrem Haus eine Frau mit einem Messer findet, ahnt sie noch nicht, was sie erleben, wird bei ihrer Verteidigung. Bald muss sie feststellen, dass jemand mit ihr ein übles Spiel treibt. Sie muss auf die Hilfe eines früheren Mandanten zurück greifen. Zudem ist sie nicht die Einzige, die sich für diesen Fall interessiert. Plötzlich tauchen anonymer Hinweis bei ihr im Büro auf. Der den Fall in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Diese zweite Geschichte um die Rechtsanwältin Carla Winter ist erneut sehr spannend zu Lesen. In dieser Geschichte wird sehr geschickt Zeitgeschehen und psychologischen, soziologischen Details eingearbeitet. Viele Wendungen und Überraschungen sind eingebaut und erhöhen die Spannung sehr. Die Protagonisten, ob nun egozentrische oder sympathische, haben mir sehr gefallen. Es wird viel Menschlichkeit und weniger auf Juristisches gelegt. Ich hoffe, dass diese Reihe eine Fortsetzung hat. Sehr empfehlenswertes Buch.

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Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen! Die Rechtsanwältin Carla Winter über nimmt einen Fall, der so klar scheint. Eine Frau bringt ihren Partner in Notwehr um. Und sie gewinnt auch den Prozess. Doch dann wird es erst so richtig spannend. Denn bei der Nachforschung stellt sich heraus, dass viele Unwahrheiten hier involviert waren. Und als ihr die nächste Geschichte von der Mandantin präsentiert wird, geht sie sogar auf einen früheren Mandanten und Clan-Chef zu, um ihr zu helfen. und setzt damit ihr Leben aufs Spiel! Wird sie noch irgendeine Lösung in dem Verwirrspiel aus Lügen und Intrigen finden? Und als sie denkt, dass sie jetzt alles verstanden hat, taucht auf einmal noch jemand aus ihrem früheren Leben auf. Wieder ein außergewöhnlich spannender und aufregender Roman, den man gar nicht weglegen möchte, um ja nichts zu verpasen! -SandraFritz-magicmouse

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Ich habe Teil 1 der Reihe ("Das letzte Grab") noch nicht gelesen und ehrlich gesagt hatte ich auch noch nie von der Reihe oder dem Autor gehört, bis ich bei der Recherche nach Neuerscheinungen auf das Buch gestoßen bin. Die Beschreibung hat mich direkt neugierig gemacht und ich habe mir, bevor ich auch nur eine Seite gelesen habe, bereits überlegt, was wohl vorgefallen sein könnte. Auf die tatsächliche Auflösung wäre ich aber nie gekommen.

Selten schafft es ein Buch, dass mir alle Personen sympathisch sind. Hier war das aber der Fall. Carla Winter und die Personen in ihrem Umfeld gefallen mir sehr gut. Auch der Schreibstil hat mir zugesagt. Die Kapitel waren von der Länge her ganz nach meinem Geschmack. Was mir ebenfalls gut gefallen hat: Auch ohne das erste Buch gelesen zu haben, kommt man gut in die Geschichte rein. Die relevanten Dinge aus dem ersten Teil werden so aufgegriffen, dass man sie trotzdem versteht und nicht alles gespoilert ist.

Die Handlung ist wie gesagt zumindest für mich nicht so vorhersehbar und enthält auf jeden Fall Wendungen, die ich nicht erwartet hatte. Ein bisschen was hat mir noch für die vollen fünf Sterne gefehlt, weshalb ich dem Buch nur vier Sterne gebe, aber es hat mir wirklich gut gefallen. Ich fand es fast schon schade, dass es so schnell gelesen war, und habe mir direkt mal den ersten Band noch auf meine "will ich lesen"-Liste gesetzt.

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Vielschichtig und anders;
Auch dieser zweite Fall für Carla Winter hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein moderner Fall, der erfrischend anders ist als die Vielzahl von Krimis und Thrillern, die nach dem immer gleichen Schema und Aufbau gestrickt sind. Hier wird Geschichte mit Zeitgeschehen und psychologischen, soziologischen Details verknüpft, was einen komplexen und vielschichten Fall ergibt, der wieder international ist und viele Überraschungen bietet. Die Figuren fand ich gut gezeichnet und die egozentrische, aber sympathische Truppe rund um Carla Winter macht einfach Spaß. Der Fokus liegt wieder auf dem Menschlichen und nicht so sehr auf juristischen Details, was auch den Charme und die Andersartigkeit dieser Reihe ausmacht. Für mich eine tolle Reihe, die unbedingt fortgesetzt werden muß!

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Spannung pur

Nachdem Carla Winter den Tod ihres Ex-Mannes Felix überwunden hat, ist ihr Leben wieder in ruhigeren Bahnen angekommen. Ihre Anwaltspraxis läuft und mit ihrem Freund dem Arzt Moritz versteht sie sich bestens. Mit ihrer Sekretärin führt sie ab und zu ein kleines Scharmützel, was diesmal zur Einstellung von Richie führt, der unbedingt eine Stelle braucht. Carla ahnt also nichts Böses als sie eine verzweifelte Frau vor ihrer Haustür aufliest. Diese erklärt, sie habe ihren Partner in Notwehr getötet. Carla muss der Frau einfach helfen. Der Fall liegt klar auf der Hand. So klar, dass die Frau bis zur Verhandlung auf freiem Fuß bleiben kann.

Der zweite Fall für die Rechtsanwältin Carla Winter scheint zunächst klar und harmlos zu sein. Dass ihre Mandantin ihren Partner in Notwehr getötet hat, war nach ihrer Schilderung beinahe unausweichlich. Und so läuft im Prozess auch alles wie vorhergesehen. Dabei macht Richie sich richtig gut. Obwohl Carla sich gegen die Einstellung eines weiteren Mitarbeiters gesträubt hat, kommt sie gut mit dem sympathischen jungen Mann aus. Und auch bei dem 12jährigen Sohn ihres Freundes kann Carla punkten. Sogar mit ihrer anstrengenden Sekretärin Mathilde läuft es besser. Als dann jedoch ein anonymer Brief bei der Praxis eingeworfen wird, erscheint einiges in einem anderen Licht.

Dies ist ein Roman, den man wirklich in kürzester Zeit inhaliert. Sehr packend ist es, wie hier die Geschichte hinter der Geschichte entwickelt wird, um dann doch in einer ganz anderen Geschichte zu enden. Wenn es Hinweise auf das bisherige Geschehen gibt, wird dies erläutert, so dass es zwar besser ist den ersten Band der Reihe zu kennen, aber nicht zwingend erforderlich. Carlas neue Mandantin erweckt einen Eindruck der Hilfsbedürftigkeit. Carla kann nicht anders als das Mandat zu übernehmen. Aus diesem Ansatz entwickelt sich eine rasante und überraschende Story, mit einem unverhofften politischen Einschlag und nicht absehbaren Gefahrensituationen. Da fliegt man nur so durch das Buch und hat am Ende einen Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Band der Reihe macht. Das richtige Buch zur richtigen Zeit, zumindest für diese Leserin.

4,5 Sterne

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Carla Winter wollte eigentlich nur Feierabend machen. Eigentlich. Doch vor ihrer Haustür sitzt eine verstört wirkende Frau mit einem Messer in der Hand, die nur einen Satz herausbringt: "Ich habe ihn umgebracht." Für die erfahrene Strafverteidigerin scheint die Sachlage klar: Natascha Berling hat ihren gewaltätigen Liebhaber im Affekt aus Notwehr getötet. Spontan bietet Carla der Frau ihre Hilfe als Anwältin an, allerdings ist an diesem Fall deutlich mehr dran, als sich auf den ersten Blick erkennen läßt. Schon bald benötigt sie selbst Unterstützung und schuldet dadurch jemandem einen Gefallen, den sie als allerletzten fragen wollte...
Lukas Erler gelingt es geschickt, aus einer zunächst übersichtlichen Situation eine Verkettung komplexer Zusammenhänge aufzubauen mit überraschen Twists. Bravo!

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Nachdem mir Carla Winters erster Fall schon sehr gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf die Themen, die Lukas Erler in seinem neuesten Werk auf den Tisch bringen würde.

Um es kurz zu machen: Wie auch schon in Band 1 war ich überrascht, womit es die energische Anwältin zu tun hatte, denn auch hier gelang es dem Autor, Gepflogenheiten aus dem sogenannten Untergrund anzusprechen, von denen der Normalbürger in der Regel noch nicht einmal ahnt. Carla hangelte sich im Laufe des Falles durch ein Netz hochgefährlicher Kontakte und Momente, die zum großen Teil deutlich politisch untermalt waren. So wurden mir entsprechende Hintergründe in einem authentisch wirkenden Rahmen verständlich nähergebracht, was ich sehr spannend und gelungen fand.

Mit der Protagonistin kam ich in diesem zweiten Band der Reihe erfreulicherweise besser zurecht, sie wirkte weltoffen, lässig und auf eine zurückhaltende Weise klug. Vor allem gefiel mir, dass sie sich nicht auf schnelle Vorurteile einließ, sondern die jeweilige Situation ganz genau sondierte. Zudem mochte ich die markanten Nebenfiguren, die sich im Laufe der Handlung zusammenfanden. Vor allem staunte ich über Carlas neuen Assistenten Ritchie, der so unglaublich wandlungsfähig war und sein detektivisches Auftreten damit zum Glänzen brachte. In seiner eigenwilligen Persönlichkeit passte er als Mitarbeiter unwahrscheinlich gut zum Arbeitsstil der Kanzlei Winter.

Atmosphäre und Tempo gingen hier meiner Meinung nach Hand in Hand, denn die Gefahr, aber auch die privaten Momente der Protagonistin, waren in ihrer jeweiligen Stimmung deutlich spürbar. Dabei mochte ich Claras authentisches Verhalten, da sie nicht immer die Heldin spielen musste, sondern ihrem Unbehagen auch einmal freien Lauf lassen durfte.

„Das falsche Opfer“ war für mich eine sehr kurzweilige, temporeiche Lektüre, die in einem natürlichen Schreibstil gehalten und mit verständlichen, nicht unbedingt alltäglichen politischen Hintergründen versehen war. In diesem Sinne freue ich mich schon auf den nächsten Fall der mutigen Rechtsanwältin. Übrigens ist dieses zweite Buch der Reihe ohne Vorkenntnisse problemlos lesbar.

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Die Anwältin Carla Winter findet vor ihrer Tür eine völlig verstörte Frau vor, die in Notwehr ihren gewalttätigen Freund getötet hat. Carla übernimmt dieses Mandat, doch alles entwickelt sich anders, als es zunächst scheint.
Schon wieder hat Lukas Erler einen enorm spannenden Krimi um die Anwältin Clara Winter verfasst, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Einige Personen aus dem ersten Teil tauchen wieder auf, den zu lesen aber für das Verständnis nicht notwendig ist. Der Autor stellt seine ProtagonistInnen empathisch und in ihren Aktionen nachvollziehbar dar. Dabei entwickelt er sehr viel Spannung. Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Was Lukas Erler in seinen Krimis um die Frankfurter Anwältin Carla Winter scheinbar ohne jede Mühe schafft, ist, eine spannende Krimi-Handlung in einen politischen Kontext einzubetten, der den Geschichten noch viel mehr Aktualität und Realismus verleiht. Waren es im ersten Band noch Kunstschmuggel aus dem Nahen Osten und dessen Folgen, sind es hier die Auswirkungen des Tschetschenien-Krieges, in die sich Carla auf einmal verstrickt sieht, als sie die Verteidigung einer Frau übernimmt, die vermeintlich ihren gewalttätigen Partner im Affekt getötet hat.
Was die Krimis von Lukas Erler auszeichnet ist nicht nur die Spannung, sondern dass er auch bewusst an manchen Stellen die moralische Fragwürdigkeit seiner Figuren und ihrer Handlungen stehen lässt. Niemand ist hier nur gut oder schlecht, jeder hat seine eigenen Motivationen und Beweggründe, und der Leser muss seine eigene Grenze beim Lesen selbst festlegen.
All das verpackt in eine spannende Handlung, mit Figuren, die hier im zweiten Band auch deutlich mehr Tiefer gewinnen - ich warte schon gespannt auf den nächsten Fall von Carla und ihren Mitarbeitern.

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Habe erst beim Lesen festgestellt, dass es bereits das zweite Buch über die Rechtsanwältin Carla Winter ist. Dies hat dem Lesevergnügen aber nicht geschadet.
Das Buch fesselte von Beginn an und hatte spannende und überraschende Wendungen zu bieten. Klare Empfehlung und natürlich wird nun auch noch Band 1 gelesen.

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Ich liebe Krimis und hier konnte ich meiner Leidenschaft frönen. Gute Unterhaltung mit einer Prise Spannung, interessanten Charakteren und einem gelungenen Setting.

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Nichts ist wie es scheint
Der 2. Band der Carla Winter-Reihe. Lukas Erler knüpft nahezu nahtlos an den ersten Band an. Damals war Carla im türkisch-syrisch-irakischen Grenzgebiet unterwegs, um ihren Lebenspartner Felix Winter zu finden. Aber dieser wurde laut türkischer Polizei tödlich verletzt. Damals ging es um Schmuggel von illegalem Handel von historischen Kunstschätzen. Nun geht Carla wieder ihrer eigentlichen Tätigkeit als Anwältin nach und verteidigt eine Frau die Carla Winter aufsucht und erklärt, dass sie ihren Freund umgebracht habe. Zunächst scheint dabei alles klar zu sein, da es sich offensichtlich um eine Notwehrtat handelte. Aber nichts ist wie es scheint.
Lukas Erler hat wieder mit viel Fantasie einen komplizierte Gemengelage konstruiert. Die handelnden Personen sind dabei realistisch und glaubhaft skizziert. Und wäre es nicht genug, wird man am Ende dieses Bandes schon für die Fortsetzung getriggert. Die Spannung bleibt erhalten!

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Carla Winters neuer Fall findet von selbst zu ihr: Sie findet eine verstörte Frau vor ihrer Haustür, die zugibt einen Mann umgebracht zu haben. Für Carla steht fest, dass es sich dabei um ein Opfer häuslicher Gewalt handelt, das zurückgeschlagen hat. So setzt sich die Rechtsanwältin für die Frau ein, nur um ihr eigenes Urteil in Frage stellen zu müssen.

Ich mochte den ersten Teil der Reihe und habe mich auch hier wieder schnell zurechtgefunden. Carla ist zwar nicht unbedingt sympathisch – dafür ist sie von den Menschen um sich herum einfach zu schnell genervt. Dafür sorgt sie und ihre Vergangenheit dafür, dass es spannend wird. Leider war sie hier etwas zu naiv und ist es – aus meiner Sicht – das ganze Buch über geblieben. Dafür haben die Nebencharaktere geglänzt. Unter ihnen auch ein neuer Mitarbeiter in der Kanzlei, der einiges an detektivischem Talent mit sich bringt.

Irgendwie schafft es Carla immer wieder, dass ihre Vergangenheit sie einholt. Auch hier ist es ihr toter Ehemann, der immer mal wieder ins Spiel kommt und ihre Verbindungen zum kriminellen Milieau, die sie im ersten Band der Reihe aufgebaut hat. Ich mochte besonders diesen Aspekt der Geschichte, der auf das zurückgeht, was vorher passiert ist und empfehle daher, den ersten Teil vorher zu lesen.

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spannender Fall mit eigenartigem Schluss

Der zweite Fall mit Carla Winter wirkt auf den ersten Blick recht simpel und schnell gelöst: häusliche Gewalt und Notwehr mit Todesfolge. Dass es so einfach nicht sein wird, war mir schon klar, aber die weiteren Wendungen und Verstrickungen konnte ich absolut nicht vorhersagen und wurde somit spannungsmäßig überrascht. Ritchie ist eine Bereicherung für das Team, das kreativ und kunterbunt aufgestellt ist. Was ich komisch finde ist, dass sich die Angestellten in der ansonsten so locker aufgestellten kleinen Arbeitsgemeinschaft siezen, wirkt irgendwie komisch. Die Auflösung des Falles war schon nicht mehr an der Grenze der Legalität, sondern knapp daran vorbei, was für eine Anwältin nicht ganz stimmig ist und der Schluss war mir etwas too much. Hier ist die Phantasie mit Carla durchgegangen und es hatte einen zu starken Mafia-Clan-Touch, der eigentlich nicht zu Carla und ihr Umfeld passt. Somit finde ich den Schluss nicht stimmig und nicht ganz gelungen.

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