Gegen Frauenhass

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Erscheinungstermin 04.09.2023 | Archivierungsdatum 22.10.2023
Hanser Verlag | Hanser Berlin

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Zum Inhalt

„Alle, wirklich alle Frauen können betroffen sein. Und alle, wirklich alle Männer können Täter sein.“ Die Rechtsanwältin Christina Clemm zeigt, wie allgegenwärtig die Gewalt gegen Frauen ist, und was wir verändern müssen – politisch wie privat. Lisa M. trifft Mirko im Studium. Sie verlieben sich, streiten kaum. Dann wird sie schwanger, sie ziehen zu seiner Mutter, haben bald drei Kinder. Eine Familie wie im Bilderbuch, wäre da nicht seine Wut. Anfangs muss Lisa die Hämatome noch verstecken, mit der Zeit wird er zielsicherer. Sie versucht zu fliehen, doch vergeblich. Christina Clemm ist Strafverteidigerin, sie hat hunderte Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt vertreten. Und sie ist wütend – weil in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht wird. Weil Frauen beim Arzt, in der Arbeit und auf offener Straße Gewalt erleben und niemand etwas dagegen tut. Warum nicht? Ist es Unkenntnis, Hilflosigkeit, Desinteresse? Oder liegt dem Ganzen ein tief verwurzelter Frauenhass zugrunde? Christina Clemm führt uns durch die Spirale patriarchaler Gewalt und zeigt, was getan werden muss.

„Alle, wirklich alle Frauen können betroffen sein. Und alle, wirklich alle Männer können Täter sein.“ Die Rechtsanwältin Christina Clemm zeigt, wie allgegenwärtig die Gewalt gegen Frauen ist, und was...


Eine Anmerkung des Verlags

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (04.09.2023).

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783446277311
PREIS 22,70 € (EUR)
SEITEN 256

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Christina Clemm hat als Anwältin mit vielerlei Arten von Gewalt gegen Frauen zu tun, sie weiß also genau, wovon sie schreibt.
Mit dem Thema habe ich mich aus ehrenamtlichen Gründen schon häufiger beschäftigt, aber hier habe ich auch andere Sichtweisen gefunden.
Vor allem: kein Mitleid mit den Tätern! Es geht nicht darum, WARUM sie das tun, sondern warum sie das nicht lassen, und was man gegen sie tun kann.
Was mich über die schlimmen Schicksale hinaus sehr wütend gemacht hat: unserer Polizei sind oft die Hände gebunden, und unsere Justiz urteilt immer noch zu häufig gegen das Opfer, die geprügelte oder gar ermordete Frau! Es wäre also mehr als dringend nötig, RichterInnen und PolizistInnen zum Thema Gewalt gegen Frauen gründlich fortzubilden. Es kann einfach nicht sein, daß immer noch zu oft die Frauen für die Gewalt gegen sie mitverantwortlich gemacht werden. Das hatte ich wirklich so schlimm nicht erwartet, und allein das war ein Gewinn.
Das alles betrifft natürlich auch Transfrauen und alle, die als Frau gelesen werden.
Eigentlich sind wir alle aufgerufen, aufmerksamer zu sein, wenn wir mitbekommen, daß irgendwo eine Frau belästigt oder schlimmeres wird, und sich einzumischen.
Das Lesen dieses Buches ist in jeder Hinsicht ein Gewinn!

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Christina Clemm begeisterte mich bereits mit AktenEinsicht und auch dieses Buch finde ich absolut wichtig! Ich habe AktenEinsicht nicht aus der Hand legen können - Gegen Frauenhass musste ich teilweise weglegen, weil ich es noch schwieriger fand, nicht sehr betroffen und sehr emotional zu werden bei all der Ungerechtigkeit und all der Schutzlosigkeit.
Besonders gefallen hat mir, dass Clemm auch immer wieder ander Formen der Diskriminierung zur Sprache bringt und betont, dass es Mehrfachdiskriminierungen gibt und erläutert inwiefern das für die Betroffenen belastender ist. Tolle Arbeit!
Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt all meinen Freund:innen weiter.

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Eindringlicher Appell für nachhaltige Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt! Überzeugend argumentiert und vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Erfahrung zeigt Christina Clemm die strukturellen Bedingungen von Gewalt gegen Frauen auf und schlägt konkrete Verbesserungen vor.

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Viele kennen die erschreckenden Zahlen sicherlich: Fast jeden Tag versucht ein (Ex-)Partner seine Partnerin umzubringen, jeden 3. Tag gelingt es – und trotz Warnungen und klarer Anzeichen wird viel zu selten etwas daran getan.

„Gegen Frauenhass“ von Christina Clemm ist ein wahnsinnig wichtiges Buch das die Ursachen der Probleme und Ungerechtigkeiten in unserem aktuellen Rechtssystem klar und absolut nachvollziehbar benennt. Und vor allem ein Aufruf hinzusehen, solidarisch zu sein und für echte Gerechtigkeit zu kämpfen.
Anhand allerlei schrecklicher (Fall-)Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag als Anwältin und mit einer klaren, gut verständlichen Sprache erklärt die Autorin wie fehlende Schutzmaßnahmen, völlig unzureichende Ressourcen und Bildung unseres Rechtssystems auf häufig tödliche Weise zusammenspielen, wenn es um Gewalt gegen Frauen geht.
Auch erklärt die Autorin verschiedene Formen der Diskriminierung, deren Auswirkungen und Zusammenhänge im aktuellen System- von Rassismus, Ableismus oder Klassismus. Und sie zeigt wie tief verankerte Denkmuster und Rollenverständnisse sowie laienpycholgische Mythen leider weiterhin Teil unseres (Rechts-)Systems sind, mit fatalen Folgen.

„Gegen Frauenhass“ ist ein wichtiges, klares, hochinformatives und im besten Sinne wütend machendes Buch – ich kann es nur jeder und jedem ans Herz legen.

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