Brudermord

Kriminalroman: Ein Fall für Rechtsanwältin Clara Niklas

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Erscheinungstermin 01.07.2023 | Archivierungsdatum 30.07.2023

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Zum Inhalt

Wurde sie unschuldig verurteilt und weggesperrt? Der abgründige Kriminalroman »Brudermord« von Veronika Rusch jetzt als eBook bei dotbooks.

Die Vergangenheit ist nicht vergessen – und nicht vergeben ... Der junge Psychiater Dr. Lerchenberg beauftragt die Anwältin Clara Niklas mit der rechtlichen Betreuung seiner neuen Patientin: Seit 24 Jahren wird die Malerin Ruth Imhofen in der psychiatrischen Klinik festgehalten, weil sie ihren Geliebten im Drogenrausch erschlagen haben soll. Lerchenberg ist überzeugt von ihrer Unschuld und sorgt dafür, dass sie endlich entlassen werden kann. Doch kurz darauf wird ihr Bruder ermordet – und der Verdacht fällt sofort auf Ruth. Clara ist entsetzt: Hat sie dabei geholfen, eine Mörderin auf freien Fuß zu setzen? Unter Hochdruck beginnt sie zu ermitteln und stößt auf mehr als ein dunkles und gefährliches Geheimnis ...

»Hervorragend und spannend geschriebener Krimi um ein zentrales Thema der Moderne: Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn.« Münchner Merkur

Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der fesselnde Kriminalroman »Brudermord« von Veronika Rusch ist der zweite Band ihrer Reihe um die Rechtsanwältin Clara Niklas, die Fans von Inge Löhnig und Elisabeth Herrmann begeistern wird. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.


Wurde sie unschuldig verurteilt und weggesperrt? Der abgründige Kriminalroman »Brudermord« von Veronika Rusch jetzt als eBook bei dotbooks.

Die Vergangenheit ist nicht vergessen – und nicht vergeben...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783986906771
PREIS
SEITEN 471

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Endlich wieder ein Krimi von Veronika Rusch!
Dass es sich um eine Neuauflage handelt merkt man spätestens, als in Münchner Kneipen noch hemmungslos gequalmt wird.
Nichts desto trotz - der Krimi war bisher vergriffen und er ließt sich wesentlich besser als die tatsächlich ambitionierten Josefine-Baker-Romane.
Clara übernimmt eine rechtliche Betreuung einer aus der Psychiatrie entlassenen Frau, ohne die näheren Umstände zu kennen, der Arzt, der sie darum gebeten hat, stirbt bevor er ihr erklären kann, was sie zu tun hat. Clara muss weit in die Vergangenheit recherchieren, um einen neuen Mord aufzuklären.
Superspannend geschrieben, München spielt eine Rolle, es ist aber mit Sicherheit kein Bayernkrimi.
Bitte weitere Clara Niklas Krimis schreiben!

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Neben Ruschs Romanen über Josephine Baker im Berlin der goldenen Zwanziger und dem zuletzt erschienen Roman „Aller Tage Hoffnung“, der eine junge Frau und ihr Engagement für die Berliner Bahnhofsmission Anfang des vorigen Jahrhunderts portraitiert, ist die Clara-Niklas-Reihe nach wie vor mein Favorit. Die Figur der ermittelnden Anwältin Clara Niklas mit ihren unkonventionellen Methoden sowie den gesellschaftspolitisch spannenden Fällen erinnert an Elisabeth Herrmanns Joachim Vernau bzw. dessen Kollegin Marie-Luise, die mit Ironie und Witz durch die Geschichte führen, ohne ins Belanglose abzudriften.

Clara Niklas ist auch in „Brudermord“ beste Unterhaltung mit Hintergrund, von der es gerne mehr geben dürfte.

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„Brudermord“ von Veronika Rusch ist ein Krimi in den man sich erst herein lesen muss um die Protagonisten, die Opfer und anderen handelnden Personen verstehen zu können. Ich war kurz vor Aufgabe, da begann der Krimi an Spannung loszulegen, sodass man es später kaum noch erwarten kann, wie es aus geht.
Der Psychiater von Ruth Imhofen stirbt bei einem Autounfall, Vorher will er den Fall der Anwältin Clara Niklas übergeben, die nur weiß, dass Ruth 24 Jahre in der Psychiatrie verbracht hat. Sie versucht aktiv an Informationen zu kommen und erfährt, dass es einige Opfer in diesem Fall gibt. Kann Clara das gefährliche Geheimnis, das hinter der Geschichte steckt, aufdecken?
Mit viel Geduld entwickelt sich das Buch zu einem guten Krimi. Ich habe das Buch gerne gelesen, da das Thema mich gefesselt hat. Ich empfehle den Krimi mit 4 Sternen weiter.

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Veronika Rusch - Brudermord

Meinung
Das Buch ist sehr spannend und angenehm zu lesen
Die Hauptfigur in diesem Buch, war 24 Jahre in der Psychiatrie eingesperrt.
Der Anwältin Clara Niklas wird von einem jungen Arzt beauftragt die Betreuung dieser Patientin zu übernehmen.
Auf seine Veranlassung hin wurde sie nun entlassen
Der Arzt ist nach sehr kurzer Zeit tot und das auf merkwürdige Weise, die Anwältin denkt an Mord.
Alles in allem ist die Geschichte raffiniert und lesenswert, wobei es im Bereich des Spannungsbogens kleinere Abstriche gibt.

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Die Rechtsanwältin Clara Niklas gerät eher zufällig als geplant in einen mysteriösen Kriminalfall. Sie soll die Erwachsenenvertretung von Ruth Imhofen, einer Frau übernehmen, die mehr als vierundzwanzig Jahre in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung verbracht hat, weil sie damals in einem Anfall geistiger Umnachtung ihren Liebhaber getötet haben soll. Noch bevor Clara von deren Arzt, der Ruths Entlassung betrieben hat, Einzelheiten über ihre Mandantin erhalten kann, stirbt der Arzt bei einem Autounfall, der sich wenig später als gut getarnter Mord entpuppt.

Der Bruder der Mandantin wird kurz darauf tot in der Tiefgarage seines Hauses erschlagen aufgefunden. Hat die zuvor aus der Psychiatrie entlassene Schwester ihren Bruder umgebracht?

Auch der ermittelnde Kommissar Gruber hat sich auf Ruth als Täterin festgelegt. Wer einmal mordet, tut es wieder, oder so ähnlich. Außerdem kann er Rechtsanwälte und insbesondere Anwältinnen nicht leiden, weil die immer seine Arbeit sabotieren, indem sie Verdächtige entlasten.

Je tiefer Clara Niklas in den Fall eindringt, desto mehr verhärtet sich der Verdacht, dass Ruth schon vor Jahren einem Komplott zum Opfer gefallen ist, denn es verschwinden neben Ruths Krankenakte auch Ermittlungsunterlagen. Erst als die Ehefrau des getöteten Arztes Kopien der verschwundenen Aufzeichnungen entdeckt, kommt das ganze Ausmaß der Intrige ans Tageslicht.

Meine Meinung:

Veronika Rusch widmet sich in diesem zweiten Fall für Rechtsanwältin Clara Niklas gleich mehreren heiklen Themen: illegale Versuche an Psychiatrie-PatientInnen sowie dem Umgang mit Personen mit labiler Psyche überhaupt. Obwohl man meinen könnte, die Zeiten, in denen Menschenversuche durchgeführt werden, schon hinter uns gelassen zu haben, belehrt uns dieser Krimi eines Besseren.

Es ist nur zu hoffen, dass es sich um Einzelfälle handelt.
Auch unsere wackere Clara Niklas hat mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Wobei die Beschreibung an der einen oder anderen Stelle ein wenig zu lange geraten ist. Da wäre für mein Empfinden durchaus eine Straffung angebracht gewesen.

Obwohl die Autorin sich bemüht, den Kriminalkommissar Gruber als unsympathisch zu präsentieren, muss ich mich manchmal auf seine Seite schlagen. Dass Kriminelle durch juristische Winkelzüge die Arbeit der Ermittler zunichtemachen und deshalb entweder gar nicht angeklagt oder nur mit einer geringen Strafe davon kommen, ist für die Polizisten ziemlich frustrierend. Da kann ich sein Vorurteil Clara gegenüber sehr gut verstehen.

Fazit:

Alles in allem ein gut gelungener zweiter Fall für Clara Niklas, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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die verblassenden Farben

Der zweite Kriminalroman mit Rechtsanwältin Clara Niklas war spannungsmäßig durchwachsen, einerseits eine mitreißende Geschichte, die bewegt, auf der anderen Seite zwischenzeitlich etwas in die Länge gezogen und zu detailliert dargestellt. Als Charakter ist Clara auf alle Fälle eine interessante Person. Sie erfüllt keine der typischen Anwaltsklischees, im Gegenteil und mit ihrer treuen Begleiterin, der Dogge Elise, wirkt sie sehr sympathisch. Leider wird die Dogge falsch gefüttert, mit Croissants und dergleichen, was ich nicht gut finde. Der Fall, mit dem Clara komplett überrumpelt wird, ist sehr spannend geschildert und Clara arbeitet die gesamte Hintergrundgeschichte auf, auch den damaligen Mordfall, der vor über 20 Jahren geschehen ist. Ihre Klientin Ruth hat während ihrem Aufenthalt in einer privaten psychiatrischen Klinik Dinge erlebt, die man gar nicht glauben möchte und ihr verstörtes Verhalten ist kaum verwunderlich. Interessant finde ich den Bezug zu Farben. Ruth beschreibt Stimmungen und Situationen anhand der Farben, die sie wahrnimmt und ihnen zuordnet. Zuerst kann Clara nicht viel damit anfangen, aber schon bald kann sie sich sehr gut in ihre Klientin hineinversetzen und übernimmt diese Wahrnehmung. Häufig handelt Clara impulsiv, ohne ihre Mitarbeiter*innen zu informieren oder auch mit der Polizei zusammen zu arbeiten und bringt dadurch sich selbst und andere in Gefahr. Das Ende zeigt sich ebenfalls in allen möglichen Facetten und ist kein Happy End, bei dem alles zum Wohlgefallen aufgelöst wird, aber dadurch realistischer dargestellt.

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