Armut

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Erscheinungstermin 13.03.2023 | Archivierungsdatum 17.07.2023

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Zum Inhalt

Über Armut wisst ihr nichts.

Ein längst überfälliges Buch: Daniela Brodessers ungeschönter Bericht über armutsbedingte Ausgrenzung, Beschämung und Verzweiflung und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.

Im Jahr 2021 waren in Deutschland und Österreich etwa 15 bis 17% der Bevölkerung armutsgefährdet, rund 14,5 Millionen Menschen. Warum wir dennoch nichts über Armut wissen? Die Betroffenen schweigen – aus Scham, Angst, Schuldgefühl.

Daniela Brodesser hat den Teufelskreis aus Stigmatisierung und sozialer Entfremdung erlebt, der mit Armut einsetzt, kennt die guten Ratschläge von Wohlmeinenden, die beschämend wirken. Eindringlich schildert sie, welche Verwüstungen Armut hinterlässt und zeigt, was finanziell und menschlich geboten ist, um sie nicht zur Sackgasse für Betroffene werden zu lassen.


Über Armut wisst ihr nichts.

Ein längst überfälliges Buch: Daniela Brodessers ungeschönter Bericht über armutsbedingte Ausgrenzung, Beschämung und Verzweiflung und ihre Auswirkungen auf unsere...


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AUSGABE Hardcover
ISBN 9783218013994
PREIS 20,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Intensiver Erfahrungsbericht

Daniela Brodeser gestaltet ihr wichtiges Essay anhand ihrer eigenen Erfahrungen mit Armut. Es wird daher sehr intensiv. Der Weg in die Armut trifft sie und ihre Familie schleichend. Entscheidend dabei sind auch Krankheitsfälle in der Familie.
Man kann als Leser sich in ihre Situation hineinversetzen und erlebt ihre Erfahrungen hautnah mit, z.B. die Beschämung und man versteht, was fehlende Teilhabr bedeutet. Und, das Armutsbetroffenheit jeden erreichen kann.
Daniele Brodessers Weg raus aus der Armut gelang nur, weil sie mit dem Thema an die Öffentlichkeit ging und merkte, wie viele Betroffene das selbe durchmachen wie sie. Sie macht aber auch klar, dass sie damit ein Ausnahmefall ist und die allermeisten nicht aus der Situation rauskommen können.
Daher ist ein gesellschaftliches Umdenken beim Umgang mit Armutsbetroffenen sinnvoll.

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Das Buch Armut von Daniela Brodesser bietet einen kleinen Einblick in das Thema Armut und was es bedeutet in Armut zu leben, insbesondere die hiermit verbundene Stigmatisierung.
Ein beeindruckendes und schnell lesbares Buch!

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Daniela Brodesser ist mir durch ihre Tweets schon eine ganze Weile bekannt und sie ist eine starke Stütze für Armutsbetroffene, was Aufklärung betrifft.

Deshalb und weil ich selbst noch betroffen bin, war ich sehr neugierig auf ihren Essay und im Nachhinein bin ich sehr sehr dankbar, dass sie mit ihren Worten hoffentlich viele Menschen erreicht und mit Vorurteilen und Klischees aufräumt.

Daniela Brodesser war selbst eine Weile von Armut betroffen und sah sich mit all den Problemen, die hierzulande 14.1 Mio. Menschen teilen konfrontiert. Von Klassismus über fehlende Teilhabe, bis hin zu absoluter Scham.

Ich wollte bei jedem ihrer Sätze laut "Ja, genau das !" herausschreien oder mir einzelne Sätze markieren.

Nach wie vor ist Armut ein politisch gewolltes Problem. Sie schreibt über den Hass, der uns Betroffenen aus allen Gesellschaftsschichten entgegengebracht wird, weil man Betroffene grundsätzlich als asozial und faul abstempelt.
Politisch wie gesellschaftlich muss sich noch Einiges tun, diesen Essay in die Hand zu nehmen und zu lernen, wäre ein erster Schritt.

Deshalb: uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits !

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Ein Buch, welches ein interessantes Thema aufnimmt und auch beschreibt, wie sie es geschafft hat, aber auch wie viel Glück sie hatte. Aber von vorne.
Das Cover ist schlicht und der Titel ist sehr groß. Dieser beschreibt genau, um was in diesem Buch gehen wird. Es geht um das Thema Armut und wie die Autorin erst darein gekommen ist und was ihr Leben erst schwer gemacht hat, und inzwischen herausgekommen sind.
Sie schreibt, wie sie erst den die Situation gekommen ist und das unverschuldet. So wie es bei den meisten Menschen meist unverschuldet, durch Krankheiten oder Jobverlust, reinrutschen. Sie schreibt alle Seiten der Armut auf und was es auch mit ihr und auch mit ihren Denken gemacht hat. Denn jetzt hat sie zwar wieder genug Geld, aber sie überlegt sehr lange, ob sie es wirklich braucht oder die Ängste kommen hoch oder sie arbeitet an ihren Selbstwert, das durch die Armut und der Scham kommt. Das Buch hab ich verschlungen, da bei mir das Geld immer knapp war und ich viele Dinge sehr gute nachvollziehen kann und zum Nachdenken gebracht, was es auch mit mir gemacht hat. Ich werde mich dadurch weiter in das Thema reinlesen.

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Armut ist ein strukturelles Problem

"Es ist an der Zeit, die Debatte endlich in eine andere Richtung zu bewegen. Weg von der Stigmatisierung, weg von Schuldzuweisungen an Betroffene. Hin zum Aufzeigen, warum Menschen in Armut leben, warum sie keine oder nur prekäre Jobs finden, warum sie wegen Erkranungen arm sind und warum sie wegen Armut krank werden. Hin zum Aufklären darüber, dass ein Ende der Generalvorurteile nicht ein Ende der Zivilisation bedeuten würde, sondern den Beginn einer ernsthaften Arbeit an nachhaltiger Armutsbekämpfung. Hin zum Verlangen, dass die Wohlhabendsten unter uns ihren Beitrag leisten müssen, auch wenn sie dadurch ein klein wenig ihres Reichtums einbüssen würden. Hin zu fairen Löhnen, sicheren Arbeitsverhältnissen, weg von Ausbeutung."

Daniela Brodesser war lange armutsbetroffen. Die Österreicherin rutsche durch eine Reihe an unglücklichen Ereignissen schliesslich in die Armut - und es dauerte noch einige Zeit, bis ihr dies bewusst wurde. In der Armut erlebte unter anderem sie Beschämung, Vorurteile, schlechte Beratungen auf Ämtern, prekäre Arbeitssituationen. Sie entschloss sich nach mehreren Jahren schliesslich, darüber zu sprechen. Und schaffte es dadurch aus der Armut. Dabei half ihr Glück und Menschen, die ihr eine Chance gaben. Seitdem spricht sie öffentlich über Armut. Nun hat sie auch ein Buch zu dem Thema geschrieben.

Ich bin froh, dass Daniela Brodesser sich entschlossen hat, darüber zu sprechen. Armut ist ein sehr wichtiges Thema, das in der öffentlichen Debatte meist zu kurz kommt. Das Buch ist sehr gut gelungen. Brodesser spricht über ihre eigene Geschichte und wie sie in die Armut gerutscht ist. Sie erklärt, was Armut eigentlich ist - dabei bezieht sie sich vor allem auf Österreich und Deutschland. Sie zeigt auf, wie schnell man in die Armut rutschen kann und dass es jedem passieren kann. Sie räumt mit häufigen Vorurteilen auf und zeigt eindrücklich, dass sehr Reiche, die ihre Steuern nicht zahlen, viel mehr Impact haben als Armutsbetroffene, die Hilfe vom Sozialstaat haben. Schliesslich endet sie damit, was wir als Individuen für Armutsbetroffene tun können (vor allem darüber sprechen und typische Vorurteilen hinter sich zu lassen). Ein sehr wichtiges, gut umgesetztes Buch.

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Sollte in Deutschland und Österreich Schullektüre werden. Sollten alle Politiker*innen lesen (werden sie aber nicht und eigentlich sollten ihnen diese Informationen sowieso bekannt sein), sollte alle Mitarbeiter*innen lesen, die in Behörden arbeiten und mit Sozialleistungen zu tun haben.

Manchmal ein klein wenig repetitiv, die Kapitel lesen sich ein wenig wie separate Vorträge, bei denen deshalb Details wiederholt auftauchen. Kann ja zur Vertiefung nicht schaden, ist aber in diesem kurzen Buch unnötig.

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