Der rote Seidenschal

Jubiläumsausgabe

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Erscheinungstermin 14.11.2022 | Archivierungsdatum 08.01.2023

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Zum Inhalt



Federica de Cesco schrieb ihren ersten Roman »Der rote Seidenschal«, als sie gerade mal fünfzehn war. Sie tat es, weil sie fand, die Indianer würden in Filmen und Büchern zu einseitig dargestellt, aber auch, weil sie sich lieber Geschichten ausdachte, als ihren Lehrern zuzuhören. Das Abenteuer – es spielt um die Jahrhundertwende in Arizona – rankt sich um die junge Ann, die durch Zufall Chee kennen lernt, den Jungen mit den goldenen Augen, und durch ihn in die Welt der Indianer gerät. Dass »Der rote Seidenschal« der Beginn eines beispiellosen Erfolgs wurde, hat Federica de Cesco ihrer damaligen Berufsberaterin zu verdanken. Diese beurteilte die Schülerin als völlig fantasielos, worauf sich Federica mit den Worten wehrte: »Das ist nicht wahr! Ich habe gerade einen Roman geschrieben.« Nun, die Berufsberaterin bat darum, ihn lesen zu dürfen, nahm ihren Vorwurf der Fantasielosigkeit zurück und empfahl Federica, das Manuskript an einen Verlag zu schicken. Und ab dem Moment, als klar wurde, dass »Der rote Seidenschal« als Buch erscheinen würde, hatte Federica nur noch nette Lehrer.

Heute ist »Der rote Seidenschal« 65 Jahre alt, weshalb wir den Weltbestseller überarbeitet in einer Jubiläumsausgabe herausgeben.



Federica de Cesco schrieb ihren ersten Roman »Der rote Seidenschal«, als sie gerade mal fünfzehn war. Sie tat es, weil sie fand, die Indianer würden in Filmen und Büchern zu einseitig dargestellt...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783037631423
PREIS 27,90 € (EUR)
SEITEN 192

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Schon als 13-Jährige hat meine Mama mir "Der rote Seidenschal" von Federica de Cesco zum ersten Mal geliehen, es war für sie ein ganz besonderes Buch, welches immer einen Platz in ihrem Herzen haben wird. Damals mochte ich "die alte Sprache" nicht, wusste aber ganz sicher, dass ich dieses Buch irgendwann noch einmal in die Hand nehmen möchte.

Ich glaube es ist wahnsinnig schwer ein Buch richtig zu bewerten, welches nicht nur von einem sehr jungen Mädchen geschrieben wurde, sondern sich auch damals viel mächtiger und revolutionärer gewesen ist. Heute kann ich mir das nur noch vorstellen und dankbar sein für alle die Menschen und vor allem die Frauen, wie Frederica de Cesco, die dazu beigetragen habe, dass ich heute in dieser Realität leben darf.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leichtgefallen, ich liebe es einfach intelligente, neugierige und lebensfrohe Frauen zu begleiten. Und auf Ann trifft das alles definitiv zu. Ich finde es sehr inspirierend zu sehen, wie gelassen, motiviert und mutig sie auf alle Herausforderungen reagiert und mit welcher Selbstsicherheit sie sich für andere Personen einsetzt. Das hat sie als Protagonistin sehr interessant gemacht. Chee dagegen lernt man weniger intensiv kennen, aber das, was wir von ihm mitbekommen, zeichnet das Bild eines zerrissenen, herzensguten jungen Mannes, der sich zwischen seinen zwei Welten sehr zerrissen fühlt. Über ihn erfährt man immer wieder kleine Details über den Alltag und auch die Schwierigkeiten der Apachen, was ich persönlich immer wahnsinnig spannend finde. Und auch, wenn die Autorin gesagt hat, sie würde heutzutage wahrscheinlich noch mehr dieser „Brocken“ einbauen, haben mir auch diese kleinen gereicht um alles sehr authentisch und echt wirken zu lassen.

Da das Buch relativ kurz ist, haben weder die Protagonisten Zeit sich besser kennenzulernen, noch die Handlung sich in allen Facetten sich zu entfalten oder die LeserInnen wirklich hundertprozentig anzukommen. Es ist keinesfalls langweilig, denn es passiert sehr viel in den wenigen Seiten und die Geschichte liest sich sehr kurzweilig, doch an manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Zeit mit den Apachen bzw. Zeit für Chees und Anns Beziehung gewünscht. Auch die Freundschaft zwischen einem Indianermädchen und Ann mochte ich unglaublich – in meinen Augen hat sie sich am meisten weiterentwickelt und mich tief berührt. Letztendlich ist es eben eher eine Novelle und es warten ja auch noch zwei Folgebände – die ich jetzt wirklich gerne lesen möchte :)

FAZIT:
Ich bin wirklich froh, dass ich diese Geschichte nun endlich gelesen habe. Sie hat mich tief berührt und auch etwas inspiriert, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie etwas länger gewesen wäre.
5 von 5 Sternen

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Der rote Seidenschal wird wieder aufgelegt. Ein "Pferde-Roman" für Mädchen, der doch so viel mehr ist als nur ein Pferdebuch für Jugendliche. Eins, indem die Native Nation in den USA beleuchtet wird, zur Zeit des Wilden Westens mit der us-amerikanischen (eigentlich gesittet erzogenem) Ann und dem Halbapachen Chee. Ann gelangt durch eine nette Geste in die Wüste und verpasst den Zug in dem ihre Tante sitzt. Und sie eigentlich mitfahren sollte. Der nächste fährt erst in drei Wochen. Durch Zufälle gelangt Ann mit Chee zusammen in das Dorf seiner Mutter und lernt das Leben seines Volkes kennen. Zwischendrin greift die US-Army an, gibt es kleine Reibereien. Aber Ann behauptet sich mit Witz, Charme und Klugheit.

Das erste Mal erschien dieser Titel 1957. Zu einer Zeit als Mädchen bitteschön möglichst schnell heiraten, Kinder kriegen und möglichst hauswirtschaftlich nutzbringend zu sein hatten. Ann ist alles , nur das nicht! Und sie war eine Art Vorbild für Mädchen, die dieses Buch lasen. Eine weibliche, total unkonventionelle Hauptfigur von fünfzehn Jahren, die drei Wochen lang eine sehr spezielle Freiheit genoss. Sonst hatten nur Jungs so eine Funktion inne. Egal, ob Film oder Buch. Ich habe den Titel schon lange nicht mehr gelesen, aber es bereitete mir viel Freude es ca. 33 ;-) Jahre später noch Mal zu lesen. Und ich überlege, ob ich den zweiten und dritten Teil vom Dachboden hole ;-) Und ja: Die Schreibweise, der Stil und die Geschichte sind immer noch modern und lesenswert.

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Federica de Cesco - Der rote Seidenschal

Meinung
Ein Klassiker
Der rote Seidenschal ist ein Buch, das schnell und angenehm zu lesen ist, mit interessanten Charakteren und einer tollen Idee dahinter.
Ann Morrison fühlt sich wie ein gefangener Vogel unter der Obhut ihrer strengen Tante Adele,
Die will aus ihr eine wohlerzogene Dame nach den Standards der Zeit machen.
Als ihre Abteilnachbarin im Zug nach Tucson beim Aussteigen ein schönes rotes Seidentaschentuch vergisst, zögert Ann nicht, aus dem Zug zu springen und ihr zu folgen.
Der Zug verlässt den Bahnhof von Mesilla ohne sie, und Anns großes Abenteuer beginnt.
Ich habe die Bücher der Autorin geliebt, als ich jünger war, und sie sind immer noch ein tolles Erlebnis,
Dieses Buch hat Generationen von Kindern begeistert.und man kann es noch immer gut empfehlen

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Dies ist die Jubiläumsausgabe eines Jugendbuchklassikers. Leider habe ich das Buch als Jugendliche nicht gelesen. Es ist vorallem für Mädchen ab 12 Jahren zu empfehlen, weil sie sich mit der Hauptperson sicher gut identifizieren können. Obwohl das Buch schon älter ist, sind die Probleme der Eingeborenen und was die Weissen mit ihnen machen auch heute noch aktuell. Lässt man sich ein auf die Welt von Ann und Chee, lässt einen die Geschichte nicht mehr los. Ein einfühlsames Buch über Hoffnung, Liebe und Freiheit.

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Dieser Neuauflage des Buches, das die Autorin im Alter von 15 Jahren schrieb und seine Erstveröffentlichung 1957 hatte, ist ein Klassiker, der auch heute noch, nach 65 Jahren seine Anhänger finden wird. Es handelt von der 17jährigen Ann, die, nach dem Tod beider Eltern, bei ihrer Tante streng und wohlbehütet aufwächst. Bei einer Bahnfahrt von Phoenix nach Tuscon verliert beim Aussteigen auf der Zwischenstation in Mesilla eine junge Frau ihren roten Seidenschal. Sofort springt Ann auf, um ihr den Schal wiederzugeben. Dabei verläuft sie sich in der kleinen Stadt und verpasst den Zug. Sie erfährt, dass der nächste Zug erst wieder in drei Wochen nach nach Tuscon fährt. Allein, hungrig und ohne Geld irrt sie herum
und lernt Chee, einen jungen Halbblutapachen kennen. Die abenteuerlustige und freiheitsliebende Ann begibt sich mit ihm auf eine abenteuerliche Reise.
Schon ab der ersten Seite hat mich dieser Roman verzaubert. Glaubhaft hat Federica de Cesco die relevanten Protagonisten dargestellt. So war es mir möglich, das Geschehen vor meinem geistigen Auge bildhaft nachzuvollziehen. Die Handlung, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Arizona spielt, ist spannend und anschaulich geschrieben. Viel zu schnell hatte ich die 208 Seiten gelesen.
Mein Fazit:
Diesen Roman kann ich allen Liebhabern von Abenteuern im Wilden Westen ans Herz legen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung

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