Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)

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Erscheinungstermin 20.08.2022 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Der geheimnisvollste Fantasyheld seit Patrick Rothfuss' KvotheIn einer Welt voller Koboldkriege, hirschgroßer Kampfraben und Meuchelmördern, die mit gefährlichen Tätowierungen töten, beginnt Christopher Buehlmans »Der schwarzzüngige Dieb«. Ein schillerndes Fantasy-Abenteuer, wie es kein zweites gibt.Kinsch Na Shannack schuldet der Diebesgilde ein kleines Vermögen für seine Ausbildung, die unter anderem das Knacken von Schlössern, den Kampf mit Messern, das Erklettern von Mauern, das Weben von Lügen, das Fallenstellen sowie ein paar kleinere Zaubereien umfasst. Seiner Schulden wegen liegt er an der alten Waldstraße auf der Lauer, um den nächsten Reisenden, der seinen Weg kreuzt, auszurauben. Doch an diesem Tag hat Kinsch sich das falsche Ziel ausgesucht.Galva ist Ritterin, eine Überlebende der brutalen Koboldkriege, und Dienerin der Todesgöttin. Sie ist auf der Suche nach ihrer Königin, die vermisst wird, seit eine weit entfernte Stadt im Norden von Riesen erobert wurde.Kinsch hat Glück, mit dem Leben davongekommen zu sein. Er findet sein Schicksal mit dem von Galva verwoben. Gemeinsame Feinde und ungewöhnliche Gefahren zwingen den Dieb und die Ritterin auf eine epische Reise, auf der Kobolde nach Menschenfleisch hungern, Kraken in dunklen Gewässern jagen, und Ehre ein Luxus ist, den sich nur wenige leisten können.»Ein schnelles Buch, launig und voll verrückter Magie« Brent Weeks »Ein großes Vergnügen von der ersten bis zur letzten Zeile« Anthony Ryan»Diesem Buch ist es vorherbestimmt mit seinem Charme, seinem Humor und seiner Wucht die Herzen unzähliger Leser zu rauben.« Novel Notions

Der geheimnisvollste Fantasyheld seit Patrick Rothfuss' KvotheIn einer Welt voller Koboldkriege, hirschgroßer Kampfraben und Meuchelmördern, die mit gefährlichen Tätowierungen töten, beginnt...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608986419
PREIS 26,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ich hab das Buch schon vor einer Weile vorab gelesen. Es war mal wieder genau so ein Fantasybuch, was ich dringend brauchte. Eine magische Welt mit interessanten Charakteren, schön mit Abenteuern und Kreaturen gespickt.
Vor allem hat mir der bissige Humor in dem Buch gefallen.

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Fantasievolles Abenteuer
Was fällt auf: viele, zu viele, offenbar selbst kreierte Worte versetzen den Leser in eine Fantasiewelt. Merkwürdige Berufe, Bezeichnungen, Fähigkeiten wie Stimmenwerfen, Weben von Lügen und Ähnliches sind hier ganz normal.
Die Diebesgilde ist eine mächtige Organisation, die Schüler in kriminellen oder seltsamen Bereichen ausbildet und dafür ordentlich kassiert. Beispielsweise von Kinsch. Bezahlt wird u.a. durch die Erledigung spezieller Aufträge. Kinsch lässt sich gezwungenermaßen darauf ein.
Fantasievolle Begegnungen, eine gefährliche Reise und satirisch-bissige Bemerkungen sowie viele Kraftausdrücke begleiten die drei Reisenden Kinsch, Ritterin Galva, eine Hexe in Ausbildung und Kater Karl. Zunächst eine Zweckgemeinschaft, wird aus der Truppe ein eingeschworene Gemeinschaft. Sie begegnen merkwürdigen Gestalten, bestehen bizarre Abenteuer und sind mehrfach dem Tode nah. Doch was ist ihr Ziel? Werden ihre zahlreichen Götter ihnen beistehen? Welche Rolle spielt das Glück?
Christopher Buehlmann hat eine fantasievolle, verdrehte und spannende Fantasystory verfasst, unterhaltsam zu lesen und originell gestaltet.

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Eine Abenteuerreise
Ein Dieb, eine Hexe und eine Kämpferin ziehen zusammen los. Anscheinend haben sie unterschiedliche Gründe für ihre Reise. Sie ergänzen einander, obwohl sie so verschiedene Persönlichkeiten sind, aus verschiedenen Völkern stammen und unterschiedliche Ansichten von Ehre haben.
Kinsch, Norrigal und Galva erleben ein Abenteuer nach dem anderen, eines grausamer als das nächste.
Der Autor lässt Kinsch seine Geschichten berichten als ob er an einem Lagerfeuer oder in einem Wirtshaus vor einer großen Menge Zuhörer spricht. Mit dem gehörigen Abstand ist der Kampf gegen Kobolde, Riesen, verzauberte Wesen und Kraken gut zu ertragen. Ich glaube, wenn die Geschichte mehr in der Gegenwart geschrieben und dadurch eine andere Art Spannung entstanden wäre hätte es mir die Lust am weiterlesen genommen. Aber so wusste ich von einem guten Ende, sonst hätte der Erzähler ja nicht berichten können.
Der Autor hat einen außergewöhnlichen Menschenschlag, mit verschiedenen Feinden untereinander und von außerhalb ersonnen. Die Sprachen und ihre Bedeutung sind wichtig. Kinsch erklärt sie alle, so das man, auch wenn man sich in diesem Genre nicht auskennt, gut folgen kann.
Am auffälligsten ist der Humor. Immer wieder gibt es Stellen da muss man einfach schmunzeln. Manchmal ist die Vorstellung der Szene so absurd da bricht das Lachen beim Lesen heraus. Der Erzähler nimmt sich selbst nicht so wichtig, er berichtet über seine Schwächen als ob sie Stärken wären, er gibt auch zu wenn er in der Vergangenheit Fehler gemacht hat. Genau das macht die Figur spannend und liebenswert. Im Grunde mochte ich alle Figuren, denn sie wirkten glaubwürdig. Die Riesen und Kobolde treten in der Menge auf deshalb braucht man sie nicht zu mögen. Bei den anderen kann man Selbstschutz, Eingennutz und Rache zugute halten.
Es ist eine Fantasy Geschichte da gelten ein paar andere Regeln.

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Na Shannack schuldet der Diebesgilde ein kleines Vermögen für seine Ausbildung, die unter anderem das Knacken von Schlössern, den Kampf mit Messern, das Erklettern von Mauern, das Weben von Lügen, das Fallenstellen sowie ein paar kleinere Zaubereien umfasst. Seiner Schulden wegen liegt er an der alten Waldstraße auf der Lauer, um den nächsten Reisenden, der seinen Weg kreuzt, auszurauben. Doch an diesem Tag hat Kinsch sich das falsche Ziel ausgesucht. Galva ist Ritterin, eine Überlebende der brutalen Koboldkriege, und Dienerin der Todesgöttin. Sie ist auf der Suche nach ihrer Königin, die vermisst wird, seit eine weit entfernte Stadt im Norden von Riesen erobert wurde. Kinsch hat Glück, mit dem Leben davongekommen zu sein. Er findet sein Schicksal mit dem von Galva verwoben. Gemeinsame Feinde und ungewöhnliche Gefahren zwingen den Dieb und die Ritterin auf eine epische Reise, auf der Kobolde nach Menschenfleisch hungern, Kraken in dunklen Gewässern jagen, und Ehre ein Luxus ist, den sich nur wenige leisten können. (Klappentext)

Dieses Fantasy-Buch hat mich sehr überrascht. Es geht sehr in die Tiefe, hat wunderbare, teils skurrile Charaktere. Alle sind wunderbar ausgearbeitet, beschrieben und vor allem auch vorstellbar. Schnell tauchte ich ein in eine fantastische Welt voller geheimnisvoller Wesen, Abenteuer und einer wunderbaren Handlung. Sie ist spannend von Anfang an, interessante Wendungen und Ereignisse lassen keine Langeweile aufkommen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, bis ich wusste, wie es endet. Es entstand eine wunderbare Atmosphäre, der man sich nicht mehr entziehen konnte. Auch die Emotionen kamen gut beim Leser an und waren vor allem auch spürbar. Der Schreibstil ist teilweise ein wenig gewöhnungsbedürftig, da sehr viele Begriffe nicht geläufig waren. Aber da gewöhnt man sich mit der Zeit daran. Eine wunderbar fantasievolle, ungewöhnliche und doch spannende Story, die ich allen Fantasyfans nur ans Herz legen kann.

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Christopher Buehlman's Werk "Der schwarzzüngige Dieb" strotzt nur so vor kreativen Einfällen. Es ist ein neuer Hauch, ein neuer Anstrich in der teils tristen Einöde der Fantasy-Romane. Sein Werk hat einen gesunden, zynischen Humor der vor nichts zurückhält, aber bietet auch viel klassische Fantasie. Insbesondere seine Gabe eine komplett neue Welt mit Neologismen auszustatten - sprich neue Wortschöpfungen für Berufe und Tätigkeiten beispielsweise - sei hervorzuheben. Auch finde ich den Ansatz gut, dass das Buch klar als Serie gedacht ist. In den letzten Abschnitten werden nicht alle Fragen beantwortet, sodass ich jetzt schon freudig auf den Nachfolger warte!

Ein tolles Buchcover lädt zum ständigen Weiterlesen ein. Eine klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

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Gelungener Fantasy-Reihenauftakt, der besonders durch ein cooles Worldbuilding und einen humorvollen Schreibstil besticht.
Am besten gefiel mir, wie durchdacht die einzelnen Länder und Völker sind, von der Regierungsform bis ihren Nationalgetränken und Dialekten. Auch der historische Aspekt der Welt wurde mitbedacht, mit Kriegen, politischen Streiterein, Intrigen und Abkommen. Dazu kommen noch gute Wendungen, eine schnelle Handlung und etwas Magie und Mythologie.
Außerdem gefiel mir sehr, dass es so viele starke Frauenfiguren gibt - allen voran Galva mit ihrem Kriegsraben und ihrer ehrenvollen Art. Auch die Hauptfigur mochte ich sehr gerne, Kinsch ist zwar bei weitem kein so starker Kämpfer wie Galva, bringt dafür jedoch viele andere coole Tricks und Fähigkeiten mit. Dazu kommt, dass die Figuren echt originelle Macken und Werte haben, z.B. Galvas Einstellung zum Tod.
Der Schreibstil ist wie bereits erwähnt sehr humorvoll gehalten, was mir die meiste Zeit auch sehr gut gefallen hat. Generell geht es eher in Richtung derber Kneipenhumor, und manche Witze gerade bezüglich Frauen fand ich etwas grenzwertig, jedoch passend zum Gesamtbild der Gesellschaft, die sogar ihre Gottheiten beleidigt und durch den Dreck zieht.
Insgesamt hat mir dieser Reihenauftakt sehr gut gefallen, man merkt dass die Geschichte sehr gut durchdacht und mit Liebe zum Detail geschrieben wurde und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil.

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Super unterhaltsames Fantasy-Debut!
Sehr detailreich und verspielt. Über einige Stellen habe ich hinweggelesen, weil es mir einfach zu viel Beschreibung war, der Weltenbau ist schon extrem ausgefeilt.
Die Handlung braucht etwas, um in Schwung zu kommen, aber dann wird es auf jeden Fall nicht langweilig!
Es handelt sich um einen Auftaktband, das Ende macht natürlich neugierig, wie es weitergehen wird, ist aber auch kein ganz gemeiner Cliffhanger.
Ich freue mich auf die Fortsetzung!

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Mit „Der schwarzzüngige Dieb“ eröffnet Christopher Buehlman eine Fantasy-Trilogie um seinen Protagonisten Kinsch Na Shannack, der der Gilde für seine Ausbildung zum Meisterdieb eine Art BAföG schuldet – und mit der Rückzahlung zurückliegt. Ganz weltlich findet die Gilde das nicht lustig, macht ihm aber das Angebot, durch einen Auftrag seine Schulden abzutragen. Kinsch macht sich auf den Weg und begegnet Galva, einer Ritterin, die ihre vermisste Königin sucht. Gemeinsam mit ihr, einer Hexe und einem Kater setzt er seine Reise fort …

Bei Fantasy ist es immer so eine Sache, woran die Geschichten einen erinnern. Klar könnte man „Herr der Ringe“ sagen, in vielen Punkten weckt „Der schwarzzüngige Brief“ in mir aber Erinnerungen an die mittelalterlichen âventiure-Romane, unterscheidet sich in vielen aber auch davon. Eines der gemeinsamen Merkmale ist klar das Abenteuer, das Rittertum (hier eine weibliche Figur), die Reise … einer der Hauptunterschiede ist aber sicher die Erzählweise bzw. der Humor: Erzählt aus Kinschs Perspektive (das erinnert ein wenig an den seinen Lieben berichtenden Bilbo), der nicht gerade ein Blatt vor den Mund nimmt, was dann wahlweise (selbst)ironisch, streckenweise aber auch recht derb gefärbt ist. Ein weiterer Unterschied besteht in der Welt bzw. der Magie: Gut, Diebe kämpfen mit Messern, knacken Schlösser usw.; Kobolde, Kampfraben und Co. kommen aber in mittelalterlichen âventiure-Romanen eher nicht vor und ehrenhaftes Verhalten ist in Kinschs Welt eher ein Luxusgut. Umso erstaunlicher, dass unsere durchweg sympathischen (weil durchaus mit „menschlichen Schwächen“ versehenen) Helden, die (auf den ersten Blick) so gar nichts gemein zu haben scheinen, sich zusammenfinden und durch Gemeinschaft Gefahren meistern – und davon gibt es in Holt, Gallardien, Austrim usw. genug. Womit wir auch beim Worldbuilding wären: Da geizt Buehlman nicht mit Einfällen, sowohl was die Welt, ihre Wesen, die Magie, vor allem aber ihre Sprachen angeht – keine Ahnung, ob bzw. was Buehlman vor seinem Autorenleben gemacht hat, aber Sprache, teils bizarre (Situations-)Komik scheinen ihm mächtig Spaß zu bereiten. Die eigentliche Schwäche des Buches besteht m. E. darin, dass es recht linear „abläuft“ und dass es „Trilogie-Einsteigerband“-gemäß eher gemächlich zugeht, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, so richtig übelzunehmen vermag ich das dem Buch aber auch nicht. In Summe reicht es für 3,5 aufgerundete Sterne, für ziemlich abgedrehte Fantasy.

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Kinsch Na Schannack, so lautet der Name unseres Helden im ersten Band der Fantasytrilogie von Christopher Buehlman. Und dieser Name ist tatsächlich Programm. Denn der Mann ist nicht nur ein ausgebildeter Dieb sondern auch ein schwarzzüngiger Lügenbold und Gauenr mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Sarkasmus. Und er erzählt dem Leser von seinen Abenteuern die ihn auf eine ungewisse Reise führen. Eigentlich möchte er damit ein paar lästige Schulden loswerden aber nach und nach weitet sich das ganze zu einem großen gefährlichen Abenteuer. So ganz anders, als er es sich gedacht hatte.

Mir gefällt das verträumte Cover sehr. Und auch der Erzählstil ist sehr eigen. Nicht nur der Humor sondern auch das intensive Wordbuilding sind hier hervorzuheben.

Warum man mal wieder Vergleich mit diversen großen Namen machen muss, leuchtet mir nicht ganz ein. Weder mit Ryan noch mit Rothfuss würde ich den Erzählstil und die Geschichte im Entferntesten vergleichen. Dennoch wurde ich von diesem ersten Teil gut unterhalten und bin gespannt auf die Fortsetzung.

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Es ist der erste Teil der Trilogie und ein wahrer Auftakt in eine fantastische Welt voller Magie, Zauber und Abenteuer. Christopher Buehlmann ist eigentlich im Horror- Genre zu Hause, mit dem Buch '' Der schwarzzüngige Dieb'' feiert er sein Fantasy Debut.
Das Cover ist hervorragend, mystisch- es stimmt auf die Geschichte der beiden Protagonist* innen ein - Kinsch und Galva, die eine Bande schmieden.
Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein - Kinsch ist Meisterdieb und Galva Ritterin. Kinsch hat Schulden, die Diebesgilde, bei der er seine Ausbildung absolviert hat fordert Geld und somit raubt er Reisende aus - bis zu dem Moment, als der Ritterin Galva begegnet. Sie hat die Koboldkriege überlebt und sucht ihre Königin. Für Kinsch ist sie zu stark - aber er bleibt am Leben - denn sie haben gemeinsame Feinde. Sie schmieden eine Bande und reisen von nun an gemeinsam weiter, zusammen mit einer Hexe und einem Kater... durch eine ungewöhnliche und gefährliche Fantasiewelt, wo überall Gefahren lauern.
Wortgewaltig, witzig und genial ist diese epische Erzählung über Verlust, Niederlage, Sieg und wahre Freundschaft. Erzählt hinter mittelalterlicher Kulisse ist es ein wahrer Genuss für jeden Fantasyliebhaber.
Klare Empfehlung!

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Die Geschichte ist schnodderig und mit Humor geschrieben, der Autor bedient sich aber auch oft recht derber Sprache. Die Begegnungen mit Kobolden, einem Kraken und anderen Gegnern sind teilweise grausam beschrieben. Alles in allem ein spannendes Buch, welches ich empfehlen werde.

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Die Ausbildung bei der Diebesgilde hat Kinsch Na Shannack erfolgreich bestanden, nun gilt es, seine Schulden zu begleichen. Doch der lukrative Auftrag, der ihm dafür angeboten wird, hat einen Haken: Ausgerechnet die leidenschaftliche Ritterin Galva ist sein Ziel, eine Dienerin der Todesgöttin. Sie ist auf der Suche nach ihrer vermissten Königin…

„Der schwarzzüngige Dieb“ ist der Auftakt einer Trilogie aus der Feder von Christopher Buehlmann und gleichzeitig sein erster Roman, der auch auf Deutsch übersetzt wurde. Der Fantasy-Roman ist mit vielen humorvollen Sprüchen angereichert, die sich durch die gesamte Handlung ziehen und immer wieder für Lacher sorgen. Das ist oft bitterböse und sarkastisch, lockert oft die Szenerie auf und hebt den Roman von vielen anderen Vertretern des Genres ab. Mir persönlich war das manchmal allerdings zu viel und lenkt zu sehr von dem Spannungsaufbau ab, der Unterhaltungswert davon ist dennoch hoch. Der Humor passt aber auch gut zur Erzählweise: Kinsch Na Shannack berichtet von seinen vergangenen Erlebnissen und spricht immer wieder direkt zu den Lesenden, als würde er seine Geschichte an einem Lagerfeuer berichten. So ist dieser Charakter sehr nahe an mich herangerückt, da er so präsent war und man seine Gefühlswelt am besten kennenlernt, aber auch die anderen Figuren haben ihren ganz eigenen Charme.

Buehlmann versetzt seine Figuren in eine düstere Welt mit zahlreichen gefährlichen Wesen – und dabei hält er sich nicht gerade zurück. Menschenfressende Kobolde, kämpfende Riesen-Raben, gefährliche Kraken: Das ist dunkelbunt und markant umgesetzt, für meinen Geschmack aber manchmal etwas überzogen. Es wirkt, als hätte der Autor seine Wesen nur konzipiert, um für Angst und Schrecken zu sorgen und nimmt Abstriche in der Glaubwürdigkeit seiner Welt in Kauf – auch wenn diese durchaus reizvoll gestaltet ist. Der Verlauf ist dementsprechend turbulent und actionreich, aber auch spannend und mit einigen düsteren Geheimnissen und packenden Wendungen versehen.

„Der schwarzzüngige Dieb“ ist ein buntes Fantasy-Spektakel mit einem sehr humoristischen Einschlag: Der Humor hat hier einen festen Platz und sorgt immer wieder für Lacher. Die erdachte Welt ist düster, wenn auch etwas überladen mit zu vielen gefährlichen Wesen. Der spannende Verlauf und die reizvollen Charaktere sorgen dennoch für einen überzeugenden Verlauf und für Neugier auf die kommenden Bände der Reihe

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Christopher Buehlman - Der schwarzzüngige Dieb

Meinung
Wirklich tolles, spannendes Buch
Inspiriert von Tolkien ist ein Buch entstanden, dass gespickt ist mit Kobolden, Hexen, Fabelwesen und seltsamen Zahlungsmethoden.
Die Protagonisten wirken authentisch und einem ist der eine oder andere lieber
Der Autor schreibt sehr detailliert und bildhaft
Aber es ist ein gut gemachter Auftakt zu einerneuen Serie
Das Buch macht auf jeden Fall Spaß

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Da ich Horrorromane nicht lese, war mir der Autor Christopher Buehlman erst mal nicht bekannt. Allerdings machten mich der Titel und das Cover auf das Buch aufmerksam und der Klappentext weckte schließlich vollends mein Interesse. Nach kurzer Recherche stellte ich fest, dass der Autor wohl kein Unbekannter ist und somit wurde ich auf sein Fantasydebut sehr neugierig.

Obwohl ich seit einiger Zeit etliche Bücher aus der Ich-Perspektive gelesen habe, bin ich, was meine Begeisterung zu dieser Erzählweise angeht, für gewöhnlich etwas zurückhaltend. Denn häufig fallen dabei viele Erzählstränge und Informationen unter den Tisch, worunter die Ausführlichkeit und Tiefe oft leidet. Hier fühlte ich mich jedoch bestens unterhalten. Alleine die Art und Weise, wie der Protagonist Kinsch Na Shannack, ein 23-jähriger Dieb, von seinen Erlebnissen berichtet, hat einen eigenen Unterhaltungswert. Zwar hatte ich anfangs ein wenig befürchtet, ich würde bei der Schilderung all der Gilden, verschiedenen Wesen, Länder, Magie und was es sonst noch in Fantasiewelten zu entdecken gibt, untergehen. Aber diese Befürchtung war nicht gerechtfertigt. Im Grunde war alles bestens verständlich und von den Bezeichnungen und Beschreibungen konnte ich alles problemlos ableiten und verstehen.

Eigentlich war es sogar so, dass mich gerade diese neue Welt, wie sie beschrieben wurde, mit welcher Selbstironie Kinsch seine Erlebnisse darstellte und auch der Humor mich das Buch häufig nicht aus der Hand legen lies. Der Einfallsreichtum in dieser Geschichte schien keine Grenzen zu haben. Es war spannend und alle Nase lang konnte man mit einer Überraschung rechnen. Es war dermaßen unterhaltsam geschrieben, dass ich es regelrecht genoss, Kinsch mit seiner besonderen Art einfach mal erzählen zu lassen, statt selber zu rätseln, was wohl als nächstes Geschehen könnte oder wie er und seine BegleiterInnen wohl die nächste brennzlige Situation überstehen würden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Für mich war das Buch absolut lesenswert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte um den schwarzzüngigen Dieb. Ich hoffe, dass ich nicht allzu lange darauf warten muss.

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Seit Patrick Rothfuss' Königsmörder und Sebastien de Castells Greatcoats ist der schwarzzüngige Dieb definitiv der sympathischste Held, der mir untergekommen ist.
Christopher Buehlmann hat eine großartige Welt erschaffen, in der ein Dieb, eine Hexe und eine Schwertkämpferin einiges in Gang setzen, das den Lauf eben dieser Welt verändert.
Die Charaktere sind in ihrer Unterschiedlichkeit und der Art, wie sie nicht zusammenpassen, perfekt.
Man fiebert mit, man leidet mit, man feiert mit, das Buch kann man kaum aus den Händen legen.

Und wenn man es ausgelesen hat, sieht man Tolkien, wie er Buehlmann auf die Schulter klopft.

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Da hat Klett-Cotta eine tolle Reihe ausgegraben. Ich lese eigentlich keine Fantasy, bin aber ein Fan des Autors (Between two fires) und bekam mit dem schwarzzüngigen Dieb wirklich die volle Ladung: Riesige Kriegskrähen, Gaukler, Koboldkriege....
Der Plot ist sicher handelsüblich, zwei ungleiche Figuren machen sich auf die Reise und erleben allerhand Gefahren und Abenteuer. Wie diese Welt aber beschrieben wird, durch dieses Feuerwerk an phantastischen Ideen, ist allerdings atemberaubend. Buehlman hat eine spannende Welt imaginiert, mit Historie, Gegenständen so ungewöhnlich wie aus Daniel Düsentriebs Werkstatt, und gut ausgeprägten Charakteren.
Empfehle ich gerne weiter.

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Der schwarzzüngige Dieb ist der erste Band der Schwarzzunge Reihe des Autors Christopher Buehlmann. Es ist eine rasant geschriebene Mischung aus Dark Fantasy mit Magie und einer phantasievoll ausgestalteter Welt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Kinsch Na Shannack erzählt, einem Dieb der durch seine Ausbildung der Diebesgilde viel Geld schuldet. Diese Gilde schickt ihn auf eine Mission, die Kinsch nur nach und nach enthüllt wird.

Für mich war es spannend zu lesen wie der Autor diese Welt aufbaut und die bildhaften Beschreibungen der Umwelt waren interessant zu lesen. Die Dialoge sind eher derb und der Wortschatz der Akteure durch Schimpfworte geprägt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Für mich passte diese Art jedoch zu den Charakteren und ihrem Umfeld. Es gibt in diesem Buch auch sehr ausführliche Kampfszenen, die für mich etwas zu detailreich waren.

Insgesamt fand ich die Geschichte lesenswert und würde die Nachfolgebände auch lesen.

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Mit Fantasy-Abenteuer Bücher habe ich mich eher bis jetzt schwergetan. Dieses Buch zu lesen ist dem gut gelungenen Cover zu verdanken. Kinsch Na Shannack schuldet der Diebesgilde für seine Ausbildung ein kleines Vermögen. Wegen seinen Schulden liegt er am Wegrand auf der Lauer. Er will jemanden ausrauben der des Weges kommt. Die Gilde macht ihm ein Angebot, um seine Schulden abzutragen. Galav die des Weges kommt ist leider das falsche Ziel. Sie ist Überlebende der brutalen Koboldkriege und Ritterin. Er hat Glück, dass er noch am Leben ist. Mit ihr und einer Hexe und dem Kater macht er sich auf den Weg die Königin zu suchen. Es ist ein Buch, welches voller Magie steckt. Das Lesen macht viel Spass und ist ein Vergnügen. Dies schon ab der ersten Seite. Meine Meinung zum Buch ist, dass man sich in dieser geschilderten Welt heimisch fühlen muss. Es ist ein unterhaltsames Buch, welches man so mal zwischendurch lesen kann.

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Gute Fantasy ist schwer zu finden. Ganz besonders Fantasy, die auch mal neue Ansätze bietet. Danach bin ich persönlich immer auf der Suche. Fakt ist, der Autor hat das Rad auch nicht neu erfunden, es finden sich doch gewisse Parallelen zu anderen Geschichten und landläufigen Stories.
ABER es gibt trotzdem etwas, das sich von allem anderen abhebt, und das ist der Erzählstil und die Stimme des Erzählers. Wir erleben die Geschichte nämlich durch die Augen von Kinsch, einem durchtriebenden und schlauen Dieb der einen ganz eigenen Blick auf die Welt und ihre Geschehenisse hat. Er hat nur leider das Problem, dass er seiner Gilde Geld schuldet- und sich nun auf den Weg macht, um seine Schulden zu tilgen. Seine Erzählweise ist auf jeden Fall ziemlich humorvoll, er bringt (beziehungsweise brachte mich) immer wieder zum Schmunzeln. Allerdings sind seine Beschreibungen und Dialoge zuweilen auch etwas derb, das muss man mögen. Ich bin da zwiegespalten- zum Einen mochte ich die trockene und auch ziemlich sarkastische Art ganz gerne und fühlte mich dadurch gut unterhalten. Zum Anderen waren mir manche Szenen aber auch wirklich zu brutal und auch irgendwie unpassend im sonstigen eher fluffigen Tenor des Romans. Im Großen und Ganzen war der Roman aber absolut lesenswert und unterhaltsam und ich halte ihn für einen sehr interessanten Auftakt für die neue Reihe. Einzig ein paar Längen hätte man noch wegkürzen können, was vielleicht 50 Seiten weniger gebracht hätte. Für mich aber auf jeden Fall ein lohnenswertes Erlebnis!

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Ich bin begeistert! Ein toller Auftakt, mit einem tollen Ende ohne großen „Cliffhanger“. Trotz ganz neuer Welt mit neuen Sprachen, neuen Währungen, anderem Kalender etc. findet man schnell in die Geschichte rein und diese lässt einen dann tatsächlich nicht mehr los!

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Unerwartet blutiger, gelungener Auftakt um die Abenteuer des schwarzzüngigen Diebes Kinsch

Kinsch Na Schannack, der von der mächtigen Nehmergilde zum Dieb ausgebildet wurde, ist nun Praktiker in seinem dritten Jahr. Wegen der hohen Kosten dieser Ausbildung hat Kinsch trotz seines Talents hohe Schulden bei der Gilde. So hat er sich den Wegelagerern unter Führung von Pagran angeschlossen, um seine Schulden, mit denen er leider schon im Verzug ist, tilgen zu können. Doch die Bande um Pagran gerät an das falsche Opfer, als sie versuchen die alleinreisende Spanthierin Galva auszurauben, auf deren wertvollen Schild es Pagran abgesehen hat. Denn die Spanthierin ist nicht nur die beste Kämpferin, die Kinsch je gesehen hat, sondern wird von einem ihr treu ergebenen Raben, der die Größe eines Hirsches hat, im Kampf unterstützt. Die Diebesbande hat keine Chance. Aber Kinsch hat sich den Respekt der Spanthierin damit verschafft, dass ein von ihm verschossener Pfeil sie getroffen hat. Und so kann Kinsch, als er den Auftrag dazu von der Gilde erhält, Galva beschwatzen, sie auf ihrem Weg nach Austrim begleiten zu dürfen. Dessen Hauptstadt Hrava ist ihr Ziel, obwohl die Stadt von einer Armee von Riesen überrannt worden ist.

In kurzen Kapiteln von angenehmer Länge, die stets passende Titel wie "Die Braut der dünnen Frau", "Fiedeln und Hungerkünstler" oder auch "Totenbein" tragen, entführt Christopher Buehlman in das von ihm geschaffene, phantastische Reich. Dabei hat der Autor nicht nur eine, sondern verschiedene Sprachen für die unterschiedlichen Völker seiner Welt ersonnen, was mich an Tolkien erinnert hat. Detailverliebt beschreibt er die Besonderheiten der einzelnen Sprachen und deren Unterschiede, wenn sie Kinsch in einem Gespräch auffallen. Dies beschränkt sich aber im Wesentlichen auf Kraftausdrücke, für die der Dieb eine Schwäche hat. Auch macht er sich oft darüber lustig, wenn etwa eine Ispantherin des Holtischen nicht mächtig ist und ihr im Gebrauch der für sie fremden Sprache viele Fehler unterlaufen, oder wenn Figuren nicht in der Lage sind Worte in einer anderen Sprache korrekt auszusprechen. Diese Fokussierung auf Flüche, Schimpfworte, sprachliche Schwächen und Akzente hat zumindest meinen Sinn für Humor leider nicht so ganz getroffen.
Der Einstieg in den Roman ist mir eher schwer gefallen, da mich der Autor mitten ins Geschehen hineingeworfen hat, als Kinsch am Überfall auf Galva beteiligt gewesen ist. Das ist am Anfang ganz schön viel Neues auf einmal für mich gewesen. Im Anhang dieses Romans finden sich zwar eine schön gestaltete Karte sowie ein Kalender, der die Wochentage und Monate zeigt, geholfen hätte mir jedoch ein leider fehlendes Glossar, das etwa die verschiedenen Völker (z.B. Gallardier und Ispanthier), deren Gottheiten (z.B. Allgott, verbotener Gott, Meeresgott Mithrenor) und die Gilden (u.a. Nehmergilde, Magikergilde) erläutert.
Im weiteren Verlauf, wenn die Reise der Gefährten so richtig in Fahrt kommt, wird das hohe Spannungslevel immer wieder durch dann erfolgende Einschübe, die in Gestalt von Rückblicken, Erinnerungen oder kleinen Geschichtsstunden erforderliche Erklärungen liefern, ausgebremst. Das ist zwar raffiniert arrangiert, hätte mir aber als chronologisch erzählte Geschichte besser gefallen. Diese hätte mit einem Prolog, der die Ereignisse der Koboldkriege kurz anreißt, begonnen, um dann mit der Schilderung des Lebens von Kinsch fortzufahren, wenn er sich für eine Ausbildung zum Dieb bei der Nehmergilde entscheidet.

Galva ist eine ausgezeichnete, ihren Wein liebende Kämpferin, die so wortkarg wie effizient und zielstrebig ihre Mission verfolgt, die sie nach ihrer Prinzessin, der Infantin Mireya, suchen lässt. Kinsch ist ein noch junger, aber fähiger Dieb, der nie um eine witzige Bemerkung verlegen ist, mit der er seinen Schutzheiligen - den Fuchs Fothannon, den Meister des Unfugs und Schabernacks, zu erfreuen sucht. Galva und Kinsch mögen recht einseitig charakterisiert sein. Dagegen ist die Dynamik ihrer Beziehung interessant. Bei allen Unterschieden verbindet beide ihre Zuneigung zu Tieren. Denn Galva liebt ihren Kampfraben so wie Kinsch den blinden, streunenden Kater, den er Karl tauft und kurz vor Beginn ihrer gemeinsamen Reise aufgelesen hat. Und Kater Karl mausert sich im weiteren Verlauf immer mehr zum lustigen Szenendieb, was in gelungenem Kontrast zu dem düsteren Geheimnis, das er in sich trägt, steht.
Die fortwährenden Beschimpfungen und unablässige Flucherei, wegen der in den Dialogen immer wieder kein richtiges Gespräch zustande kommen kann, haben bei mir den Lesefluss eher gestört, als dass sie mich in späteren Kapiteln noch so gut wie zu Beginn unterhalten hätten. Da wäre für meinen Geschmack weniger mehr gewesen. Dagegen haben mich die plastisch geschilderten Kämpfe, die durch ungewöhnliche Elemente wie etwa den Einsatz eines Kampfrabens bestechen, durchweg überzeugt.
In den Bann gezogen hat mich dieser Roman, als die Reise der Gefährten um Galva und Kinsch nach Austrim richtig los gegangen ist. Faszinierend ist ihr Besuch bei der mächtigen, unabhängigen Magikerin Totenbein, spannend und intensiv ihr sich daran anschließender, nahezu ausgeglichener Kampf mit den Wegelagerern, der seinen würdigen Abschluss in einem unerwarteten Wiedersehen danach findet. Gefesselt hat mich das Ringen mit einem Meeresungeheuer, das überraschende Aufeinandertreffen mit Verbündeten und anderen Kreaturen im Kapitel "Absolut nicht heiratsfähig", das unter Beweis stellt, wie passend die Überschriften doch sind, ohne dabei zu viel zu verraten. Und das ist nur die erste Hälfte des Romans.

"Der schwarzzüngige Dieb" ist nur der Auftakt einer Reihe um den Dieb Kinsch und die Kämpferin Galva, die in weiteren Bänden mehr Abenteuer in dieser von Buehlman erschaffenen, von seiner Phantasie so überbordenden Welt zu bestreiten haben werden. Dementsprechend offen ist auch das Ende dieses ersten Bandes ausgefallen, obwohl dieser in einen beeindruckenden Kampf mündete und mit einigen überraschenden Enthüllungen aufzuwarten wusste.
Da ich die so abgründige wie intrigante Nehmergilde und die geheimnisvollen, unabhängigen Magiker wie Totenbein mit als stärkste Elemente dieses Romans wahrgenommen habe, gefällt mir gut, dass die im nächsten Band wohl eine noch größere Rolle spielen werden. Als interessant habe ich etwa die verschiedenen Hierarchiestufen der oft im verborgenen agierenden und so ihre wahre Macht verschleiernden Nehmergilde empfunden, deren höchste der Hungerkünstler ist. Fasziniert hat mich auch der Einsatz von Magie. So lebt Totenbein in einem auf dem Kopf stehenden Turm, in dem sie von den durch sie erschaffenen Kürbisdienern umsorgt wird.

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„Kinsch Na Shannack schuldet der Diebesgilde ein kleines Vermögen für seine Ausbildung, die unter anderem das Knacken von Schlössern, den Kampf mit Messern, das Erklettern von Mauern, das Weben von Lügen, das Fallenstellen sowie ein paar kleinere Zaubereien umfasst.“

Der Klappentext hat es in sich. Und sobald man das Lesen beginnt, werde ich in die Geschichte hineingeworfen. Kinsch geht dann auf eine weite Reise mit neuen Schicksalsgenossen. Galva die Ritterin, dann eine Hexe in Ausbildung und dann der Kater Karl. Sie bilden eine merkwürdige Gemeinschaft. Doch jeder folgt seinem Auftrag.

Eine tolle phantasievolle Geschichte. Sie steckt voller Abenteuer, Magie, Überraschungen, sehr vielen Kraftausdrücken und sehr viel Humor.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und konnte die Geschichte zügig durchlesen. Auf jeden Fall gibt es einen zweiten Band. Ich freue mich darauf.

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Der schwarzzüngige Dieb hat alles was das Fantasyherz sich wünscht: Eine gute Charakterisierung, eine fesselnde Handlung, ein gut entwickeltes Setting. Christopher Buehlman erzählt von einer Welt mit mörderischen Bäumen, mutierten magischen Bestien, magischen Tätowierungen, einem umgedrehten Turm, Kriegsraben, Kraken, Kobolden und Riesen. Ich konnte mich total in diese Welt einlassen. Einer der besten Aspekte ist, dass es dem Autor gelingt, dieser Welt und den darin lebenden Charakteren diese Art von Tiefe zu verleihen, ohne die Handlung zu verlangsamen oder den Leser durch seitenlange Beschreibungen zu hetzen.

Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist fließend und trotz der Wordbuildings einfach zu lesen. Die Geschichte wird in der ersten Person erzählt. Dem Autor gelingt es den Leser sofort mit Kinchs unverwechselbarer Erzählerstimme in seinen Bann zu ziehen. Es war eine Stimme, die mit subtilem Sarkasmus, Zynismus und einem lässigen Tonfall versehen war. Besonders Kinch Schwäche für Kraftausdrücke und seine derbe Ausdrucksweise führte dazu, dass ich ihn sofort mochte.

Im Laufe der Geschichte gefielen mir auch seine schrägen Züge - die Art, wie er von Geld besessen war (und es sogar leckte), seine übermäßig gesprächige Art, seine Unbeholfenheit - sie alle machten Kinch zu einer Figur, der es Spaß machte zu folgen. Er ist nicht gerade der Held in dieser Geschichte, denn bemerkenswerterweise sind es die weiblichen Figuren in diesem Buch die stark sind, vor allem Galva.

Galva war eine ziemlich temperamentvolle, bissige Figur, die aber auch einen charmanten Sinn für Loyalität besaß. Ich mochte es, wie Galva Kinch in ihrer Muttersprache beschimpfte, wie sie miteinander scherzten, oft nicht einer Meinung waren, aber sich trotzdem immer gegenseitig halfen. Es war eine seltsame Freundschaft, aber eine, die ich gerne wachsen sah.

Buehlman hatte eine fantastische Art, jeden Charakter unvergesslich zu machen, sie waren alle vielseitig genug, um hervorzustechen, selbst diejenigen, die nur für eine kurze Szene oder zwei auftauchten.

Das Buch erzählt von einer Welt voller reicher Kulturen, mit verschiedene Völkern die alle ihre eigene Sprache, ihren eigenen Akzent, ihren eigenen Glauben und ihre eigenen Götter hatten. All diese kleinen Details haben eine vielfältige und vollständig realisierte Welt entstehen lassen.

Fazit: Eine wirklich geniale phantastische, surreale Welt mit vielschichtigem Humor und schrulligen Charakteren. Ich habe mich zwar am Anfang etwas schwer getan in der Welt mit den verschiedenen Ländern zurechtzufinden, aber es hat sich mit jedem Kapitel gebessert und auch die Karte hinten im Buch hat mir sehr geholfen die Reise von Kinch und Galva nachzuverfolgen.

Obwohl dieses Buch der erste Teil einer Trilogie ist, fand ich, dass es auch für sich alleine gelesen werden kann. Ich kann es kaum erwarten Band zwei zu lesen. Highfantasy vom Feinsten und für mich ein absolutes Highlight!

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Christopher Buehlmann

Der schwarzzüngige Dieb

Fantasy Roman


Worum es geht, Klappentext:

In einer Welt voller Koboldkriege,
hirschgroßer Kampfraben und Meuchelmördern,
die mit gefährlichen Tätowierungen töten,
beginnt Christopher Buehlmans
»Der schwarzzüngige Dieb«.
Ein schillerndes Fantasy-Abenteuer,
wie es kein zweites gibt.
Kinsch Na Shannack schuldet
der Diebesgilde ein kleines Vermögen
für seine Ausbildung,
die unter anderem das Knacken von Schlössern,
den Kampf mit Messern,
das Erklettern von Mauern,
das Weben von Lügen,
das Fallenstellen sowie
ein paar kleinere Zaubereien umfasst.
Seiner Schulden wegen liegt er
an der alten Waldstraße auf der Lauer,
um den nächsten Reisenden,
der seinen Weg kreuzt, auszurauben.
Doch an diesem Tag hat Kinsch
sich das falsche Ziel ausgesucht.
Galva ist Ritterin,
eine Überlebende der brutalen Koboldkriege,
und Dienerin der Todesgöttin.
Sie ist auf der Suche nach ihrer Königin,
die vermisst wird,
seit eine weit entfernte Stadt im Norden
von Riesen erobert wurde.
Kinsch hat Glück,
mit dem Leben davongekommen zu sein.
Er findet sein Schicksal
mit dem von Galva verwoben.
Gemeinsame Feinde und
ungewöhnliche Gefahren zwingen
den Dieb und die Ritterin
auf eine epische Reise,
auf der Kobolde nach Menschenfleisch hungern,
Kraken in dunklen Gewässern jagen,
und Ehre ein Luxus ist,
den sich nur wenige leisten können.


Meine Meinung:

Definitiv ein Highlight unter meinen
gelesenen Büchern dieses Jahr!
Ich war vom ersten Moment an gefangen und fasziniert
von dieser Geschichte!
Einmal begonnen, war das Buch fast nicht mehr aus der
Hand zu legen.

Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe
um Kinsch Na Shannack,
den ich übrigens sofort ins Herz geschlossen habe.
Er hat eine herrlich erfrischende Art von Humor,
dem man sich einfach nicht entziehen kann
und seine Philosophien sind einzigartig
und sehr inspirierend!
Man muss ihn einfach mögen!

Der Roman ist herrlich flüssig zu lesen,
sehr humorvoll und zudem noch sehr,
sehr spannend!
Auch die anderen Figuren um Kinsch sind sehr
beeindruckend und lebendig.

Die Geschichte ist
absolut lesenswert und hat natürlich auch
ein sehr hohes Suchtpotenzial!

Ich für meinen Teil
bin absolut hingerissen von
"Der schwarzzüngige Dieb"
und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung!!!

Zauberhafte 5 Sterne von mir!!!

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Meinung

Ich bin ja Fan von High Fantasy Romanen und „Der schwarzzüngige Dieb“ versprach etwas Neues und auch richtig gut zu werden und ich kann Euch schon vorab sagen, dass ich gerade an einem leichten Bookhangover leide – denn dieses Buch ist ein neues Highlight und ich möchte so gern weiterlesen.

Der Dieb Kinsch Na Shannack hat Schulden bei seiner Gilde und nimmt deshalb den Auftrag von ebendieser an, eine Kriegerin auf der Mission zu belgeiten, ihre Königin zu finden. Der Klappentext reißt das Geschehen schon perfekt an, mehr möchte ich gar nicht sagen, um nicht zu viel von der Handlung vorwegzunehmen.

Zuallererst möchte ich aber sagen, dass Christopher Buehlman eine sehr ausschweifende Art hat, mit der er die Geschichte um Kinsch erzählt. Vieles wird sehr detailliert beschrieben, was ich an einigen Stellen als leicht störend empfunden habe, wie zum Beispiel die seitenlange Beschreibung einer Kartenspiel-Partie. Der Autor hat seine Welt komplett neu erfunden, so gibt es eine Jahreszeit mehr, die Menschen beten die verschiedensten Götter an und auch das Währungssystem ist ein komplett neues. Absolut faszinierend und wirklich interessant, aber auch hier hätte ich manchmal auf zu detaillierte Beschreibung verzichten können.

Darüber konnte ich aber trotzdem gut hinwegsehen, denn ansonsten ist der Schreibstil absolut bildhaft und einfach mitreißend und die Handlung ist außergewöhnlich und episch. Die Welt, die der Autor erdacht hat, ist faszinierend und es gibt dort eigentlich nichts, was es nicht gibt: Hexen und Kobolde, Magier- und Diebesgilden, Riesenkraken, Assassinen, Riesen, verzauberte Schmuckstücke und noch so vieles mehr. Aus all diesen Dingen hat Christopher Buehlman eine geniale und epische Geschichte erschaffen, in der ein Dieb mit schwarzer Zunge namens Kinsch Na Shannack die Hauptrolle spielt.

Die Handlung wird aus Kinschs Perpektive erzählt, so lernt man ihn und seine Vergangenheit gut kennen. Er ist aus Galtia, deren Bewohner der Legende nach vielleicht mit den Elfen verwandt sein könnten oder wie Kinsch es beschreibt, „die mit ihren leicht spitz zulaufenden Ohren und dem feinen Knochenbau das sind, was von den Elfen noch übrig ist“. Kinsch flucht gern, ist herrlich sarkastisch – auch in den unpassendsten Momenten – und einfach absolut lässig in seinem Handeln. Er ist nicht wirklich der typische Held, aber er ist einfach großartig und etwas schrullig. Die Stärke überlässt er lieber Galva, der Kriegerin. Sie ist eher der ruhige Pol in der Geschichte – einfach weil sie nicht so viel spricht und nicht so hyperaktiv wie Kinsch erscheint, trotzdem ist sie absolut temperamentvoll und verteidigt ihre Freunde, ihre eigene Ehre und die ihrer Göttin mit allem, was sie hat. Auch die weiteren Charaktere wie Norrigal, Malk und alle anderen, die sie auf ihrer Reise treffen, hatten alle etwas eigenes und etwas so besonderes, dass ich mich nach dem Lesen an jeden einzelnen erinnern kann.

Fazit

Okay, ich brauche bitte jetzt sofort Band 2 und gern auch 3, denn Christopher Buehlman hat mich mit seiner skurrilen Fantasy Welt und der Geschichte um Kinsch und seine Freunde einfach absolut überrascht und vor allem überwältigt. Ein Abenteuer gewürzt mit einem absolut epischen World-Building, großartigen (wenn auch teilweise kuriosen) Charakteren, Fantasiewesen, Magie, Intrigen und viel Humor – für mich war es perfekt, so dass ich über manche zu sehr ins Detail gehende Beschreibung einfach hinwegsehen konnte. 5*/5 Sternen !!

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Ein wirklich tolles Buch. Es ist mal wieder wundervoll geschrieben und man taucht hleich in die Geschichte ein.
Der Schreibstil ist hervorragend und es macht freude diesen zu genießen.
Für alle die Fantasy Bücher leiben, ist das hier genau das richtige

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Es geht in der Geschichte um Kinsch Na Shannack. Er ist ein junger Dieb, der die Kosten seiner Aus­bil­dung bei der Diebes­gilde ab­ar­bei­ten muss und die Ritterin Galva. Wir haben eine mittelalterliche Fantasy-Welt und alles daran schreit einfach nur: JA, LIES MICH!
Aber ich muss zugeben, für mich war der Schreibstil zu emotionslos.
Es gab einen derben aber sehr lustigen Humor, bei dem ich an einigen Stellen wirklich gelacht oder gegrinst habe, was mich auch dazu bringt, dem Buch 4 Sterne zu geben.

Die Idee des Autors ist wirklich richtig gut!
Allerdings verliert er sich (in meinen Augen) öfter in den Beschreibungen und lässt die Handlung nebenher dümpeln, anstatt da mehr in die Tiefe zu gehen.

Ich glaube, entweder liebt man dieses Buch oder man mag es nicht.
Ich würde es weiterempfehlen, wenn ich weiß, der Jenige/ die Jenige sucht ein Buch, mit gutem Humor, einer leichten aber dennoch spannenden Story, die an manchen Stellen nicht im Vordergrund steht.
Die Beschreibungen der Landschaft sind stellenweise sehr detailreich und gut ausgearbeitet, sodass es mit Sicherheit einige Lesern begeistern wird, sich für ein paar Seiten in den Tiefen der Wälder zu verlieren und danach erst den Handlungsstrang wieder aufzunehmen! :)

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The Blacktongue Thief – Band 1

Bei diesem Buch hat mich besonders die Inhaltangabe neugierig gemacht – „Der schwarzzüngige Dieb“ ist ein unterhaltsamer Auftakt in eine abenteuerliche, neue Fantasywelt.

Hauptfigur ist der junge Mann Kinsch Na Shannack, der bei der Diebesgilde einige Schulden angehäuft hat. Seine dortige Ausbildung in verschiedensten Bereichen der Diebeskunst und auch etwas Magie war ziemlich teuer. Nachdem ein geplanter Überfall auf eine Reisende mächtig schief gegangen ist und Kinsch somit seine Schulden nicht begleichen kann, bekommt er von der Gilde einen geheimen Auftrag: Er soll die Ritterin Galva auf ihre lange Reise in die Stadt Hrava im äußersten Nordwesten begleiten, wo weitere Anweisungen auf ihn warten. Die Reise verläuft anders als gedacht und steckt voller Abenteuer und Gefahren…
Nach den großen Koboldkriegen, über die man im Laufe der Handlung mehr erfährt, wartet nun im Westen des Reiches eine neue Gefahr – und genau dahin begeben sich Galva, Kinsch und später auch weitere Gefährten.


„Wie beobachteten unseren Anführer.
Er beobachtete die Frau.
Die Raben krächzten.
Pagran deutete mit dem Daumen.
Was dann geschah, geschah schnell.“ – Seite 15, eBook


Das Buch in ist der Ich-Perspektive aus der Sicht von Kinsch geschrieben, der von Anfang an kein Blatt vor den Mund nimmt. Der Schreibstil ist somit sehr locker und direkt, gleichzeitig aber besonders zu Beginn etwas holperig und unübersichtlich: Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich in der Geschichte und in der Fantasywelt zurechtgefunden habe. Erst nach und nach bekommt man einen Überblick über die Zusammensetzung, der Historie und die verschiedensten Lebensweisen und Bräuche der Völker. Die einzelnen, so verschiedenen Städte werden gut beschrieben und sie sind vor allem eines: Gefährlich. Hilfreich ist die abgebildete Karte hinten im Buch, wo man den Weg der Reisenden gut verfolgen kann.

Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten nimmt die Geschichte ab der Hälfte überraschend an Fahrt auf und wird richtig spannend – nach und nach wird klar, welches Ziel Galva hat und was sich wirklich hinter Kinschs Auftrag verbirgt. Zudem hat jede/r der so unterschiedlichen Gefährten Geheimnisse und somit ganz eigene Geschichten.
Auch kommt die Fantasy nicht zu kurz: Von magischen Tattoos, mächtigen Magikern bis hin zu magischen Geheimnissen, beeindruckenden Kriegsraben und noch einigem mehr:


Ich verengte die Augen zu Schlitzen und beobachtete, wie das große, schwarze, mörderische Wesen auf seinen Krallenbeinen an mir vorbeistolzierte und wie zufällig einen Flügel zittern ließ. Vielleicht wollte es mir damit sagen: “Ich weiß, dass du hier bist, aber es ist dir erlaubt.“ – Seite 376, eBook


Mein Fazit: Interessant, außergewöhnlich und voller gefährlicher Abenteuer - der Auftakt dieser neuen Fantasy-Reihe nimmt mit der Zeit an Fahrt auf und entwickelt sich in der zweiten Hälfte ziemlich spannend. Zu Beginn etwas unübersichtlich, aber nach einer kleinen Einlesezeit wird alles klarer und die Handlung überrascht – sowohl mit den unterschiedlichen Charakteren, den Fantasy-Elementen als auch mit der abenteuerlichen Reise quer durch das Land. Gut gelungen!

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Die Geschichte von dem Dieb (dessen moralischer Kompass wohl doch in die richtige Richtung zeigt) hat es in sich: Kobolde, Riesen, Hexen, Verschwörungen und Hinterhalte.
Kinsch erzählt von seinen Abenteuer mit so viel Witz und Charme, dass dem Leser nichts anderes übrig bleibt, als ihn zu mögen. Ein fabelhafter Serienauftakt, bei dem man in eine durchdachte neue Welt eintaucht.

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Kinsch Na Shannack ist ein ausgebildeter Dieb und hat für seine Ausbildung hohe Schulden bei der Diebesgilde angehäuft. Dafür hat er aber neben ganz normalen handwerklichen Fähigkeiten auch etwas Magie lernen dürfen. Eigentlich lebt er ganz locker mit den Schulden, allerdings wurde er aus diesem Grund tätowiert und jeder, der dieses Tattoo in einem Wirtshaus sieht, darf ihn Ohrfeigen und bekommt danach ein Bier. So wirklich Spaß macht das nicht und als Kinsch den Auftrag bekommt, zusammen mit Galva, einer Ritterin und Überlebenden der Koboldkriege in eine weit entfernte und von Riesen eroberte Stadt zu ziehen, um seine Schulden loszuwerden, macht er sich auf den Weg.

Zusammen mit ihm gabeln wir eine blinde Katze als Weggefährten auf, begegnen unendlich hässlichen Kobolden, die Menschen als Festmahl sehen, rachsüchtigen Kraken, die ganze Schiffe zum Kentern bringen, zickigen Hexen, merkwürdigen Gottheiten und vielen anderen interessanten Gestalten. Kinsch als Erzähler ist humorvoll und oftmals ziemlich flapsig. Jeder Tag in seinem Leben ist ein Abenteuer und fast immer, wenn er denkt, es könne nicht schlimmer kommen, kommt es schlimmer…

Es hat riesigen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Die lockere Art mit der Christopher Buehlmann seinen Protagonisten erzählen lässt, die vielen spannenden Abenteuer, die er durchstehen muss und die toll erdachte Fantasywelt, machen dieses Buch zu einem Pageturner bei dem man Angst hat, die letzten Seiten zu lesen, weil man das Gefühl hat, man würde seinen guten alten Freund Kinsch verlassen.

„Der schwarzzüngige Dieb“ wird als „der geheimnisvollste Fantasyheld seit Patrick Rothfuss´Kvothe“ beworben. Ich finde, er ist der humorvollste und liebenswürdigste, charmanteste und schwatzhafteste Held der gesamten Fantasywelt. Und ich hoffe, sein Erschaffer lässt sich nicht wie Patrick Rothfuss ewig Zeit, uns mit Neuigkeiten aus dem Universum von Kinsch zu versorgen.

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Kinsch Na Shannack hat auch schon bessere Tage gesehen. Weil er der Diebesgilde für seine Ausbildung zum Dieb viel Gold schuldet, verdingt er sich gerade als Wegelagerer. Bei einem missglückten Überfall auf Galva, eine erfahrene Kämpferin aus den Koboldkriegen, geht alles schief. Doch plötzlich sieht er sich gezwungen, ausgerechnet mit Galva zusammen eine weite Reise anzutreten, die ihn nicht nur weit aus dem ihm bekannten Gebiet herausführt, sondern auch das Leben kosten könnte. Und da sind Riesen, Riesenkraken, fiese, beißende Kobolde und alte Feinde noch die geringsten Probleme. Kinsch muss sich entscheiden, ob er weiterhin der Gilde treu bleibt oder sich den Menschen anschließt, die sogar Freunde werden könnten.

Nun, das war mal ein Buch, das viel Spaß gemacht hat! Zum einen liegt das an dem genialen Sprecher Robert Frank, der auch die Bücher von Sam Feuerbach liest. Tatsächlich habe ich anfangs sogar eine Zeitlang überlegt, ob ich hier eine Geschichte von Feuerbach unter Pseudonym vorliegen habe, denn der Schreibstil, die Mittelalterfantasy, selbst der Humor ist recht ähnlich. Wer auf witzige, zynische Protagonisten steht, wird hier auf seine Kosten kommen. Allerdings muss ich zugeben, dass es teilweise extrem brutal werden konnte. Bei manchen Szenen musste ich schon arg schlucken, obwohl ich mich nicht für allzu zartbesaitet halte. Alles in allem freue ich mich schon auf weitere Bände mit Kinsch und Co.

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Der Dieb Kinsch Na Schannack hat durch seine Ausbildung Schulden bei der Nehmergilde gemacht, diese abzutragen ist mehr als schwierig sondern nahezu unmöglich. So greift er zu, als er durch den Auftrag, die Kriegerin Galva im Auge zu behalten, die Möglichkeit erhält, seine Schulden zu verringern. Galva hat er erst kurz vorher kennengelernt, das müsste es ihm leichter machen. Er kann ja nicht ahnen, was dadurch alles auf ihn zukommen würde.

Der Klappentext klang gut, ich musste einfach zugreifen – und, das vorab, ich wurde nicht enttäuscht. Kinsch erzählt seine Geschichte selbst, und zwar mit großer Klappe, voller Witz und manchmal auch derben Zoten, ganz schnell mochte ich diesen jungen Mann, der als Galater eine schwarze Zunge hat, so erklärt sich schnell der Titel des Romans.

Auf seinem Weg trifft er allerhand Charaktere, manche begleiten ihn und Galva auch eine Weile, nicht alle trennen sich freiwillig, es gibt den einen oder anderen Tod. Nicht jeder davon ist – zu mindest zu diesem Zeitpunkt – erwartbar gewesen. Mir haben die Charaktere alle auf ihre Weise gut gefallen, Galva hat in den Koboldkriegen gedient, die noch nicht allzu lange vorbei sind, und sie trägt ein Geheimnis in sich, das man gemeinsam mit Kinsch recht früh entdeckt. Auch ihre Schwertmeisterin Yorbez trifft auf die Gruppe. Malk stammt aus Kinschs Dorf, war ebenfalls in den Koboldkriegen, und hält zunächst so gar nichts von ihm, anders als die Hexe Norrigal, die auch ein Geheimnis birgt. Und dann sind da noch die Tiere, wie z. B. Kater Karl.

Nicht nur mit interessanten Charakteren und einigen Geheimnissen gekommt es Kinsch zu tun, da sind auch eine Menge Abenteuer, so fährt man eine Zeit lang auf einem Walfängerschiff mit und trifft nicht nur auf einen Wal, sondern auf einen noch viel gefährlicheren Wasserbewohner. Und auch Kämpfe wird es geben, nicht nur, aber auch mit Kobolden, die nach den Kriegen nicht einfach verschwunden sind. Mir gefällt auch das Magiesystem sehr gut, auch Kinsch hat ein bisschen davon auf Lager.Nach und nach reist man auch durch einen großen Teil der von Christopher Buehlman phantasievoll erschaffenen Welt, die Karte am Ende des Buches hilft dabei, den Weg der Gruppe nachzuvollziehen.

Das Ende ist, nachdem es noch einmal richtig spannend wurde, einigermaßen abgeschlossen. Ich finde es gut, dass die Geschichte erst einmal zu einem gewissen Ende kommt, aber durchaus genug Möglichkeiten für den nächsten Band liefert.

Der erste Band um den schwarzzüngigen Dieb Kinsch Na Schannack hat mir sehr gut gefallen, ich wurde gut unterhalten, hatte eine spannende Lektüre, lernte interessante Charaktere und eine gut gebaute Welt kennen und freue mich auf den nächsten Band. Wer gute Fantasy mag, sollte zugreifen.

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Nicht nur eine schwarze Zunge....

...sondern sehr viel schwarzer Humor zeichnet diese Geschichte aus.

Zum Inhalt:
Kinsch Na Shannack wird von der Gilde der Diebe gezwungen, sich Galva anzuschließen - Ritterin und Dienerin der Todeskönigin. Galva will eine Monarchin aufspüren, deren Aufenthaltsort seit den Koboldkriegen unbekannt ist. Doch die Gilde hat andere Pläne und bald steht Kinsch vor der Wahl, Galva zu enttäuschen oder sein Leben zu riskieren und der Gilde abzuschwören.

Mein Eindruck:
Was für ein grober Spaß. In diesem Buch wird gelebt und gelitten, geliebt und gelacht. Immer auf der Rasierklinge und deshalb nie politisch korrekt. Da wird gesoffen und beleidigt, politisch unkorrekt und an vielen Stellen auch ein bisschen eklig (manchmal auch ein bisschen mehr). Buehlmann erschafft eine ganz eigene Welt der Befindlichkeiten, in der Allianzen geschmiedet werden, wie es die Umstände erfordern, um zu überleben. Dabei werden nicht nur dreckige Witze gerissen und Lügen erzählt, - die Charaktere zeigen sich allesamt lernfähig und bereit, über den eigenen Schatten zu springen, wenn es der Sache nützt. Dass ein Leben dabei nicht unbedingt viel Wert hat und Tode schnell vergessen sind, ist dabei oft der Grund für die gallige Art, derer sich alle bedienen – vom kleinen Dieb über die großen Zauberer bis hin zur Regentin. Dieses Buch findet zwar einen Schluss, aber – wie es sich für ein fantastisches Epos gehört – kein Ende. Und so fiebert man gerne der Fortsetzung entgegen in der Hoffnung, dass es für den kleinen Dieb zum Schluss ein großes Glück geben könnte.

Mein Fazit:
Zum Glück kommt man wenigstens noch in der Fantasy ohne den erhobenen Zeigefinger aus

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Kinsch Na Shannack ist ein Dieb, der von seiner Gilde für diesen edlen Beruf ausgebildet wurde und ihnen nun eine Menge Geld dafür schuldet. Das macht ihm das Leben nicht gerade leicht und er kann nur wenig von seinem Diebesgut behalten, dabei hat er eine Vorliebe für schöne Münzen. Dann wird er auf eine Mission geschickt, um die Kriegerin Galva auszuspionieren, begleitet wird das ungleiche Duo noch von der faszinierenden Hexe Norrigal und dem Glücksbringer Kater Karl.

Ich fand besonders die oft derben und magischen Details sehr unterhaltsam, die die Welt so lebendig machen. Die Handlung fand ich manchmal etwas verwirrend und sie verliert sich zwischendurch auch mal in skurrilen kleinen Geschichten, aber man kommt schnell durch, da viele Informationen gleichzeitig sowohl nebensächlich als auch unterhaltsam sind.

Das Abenteuer an sich ist teils blutig-ernst und teils schon eher albern, es ist vor allem der Schreibstil und Kinschs vulgäre Gedanken, die es zu etwas besonderem machen. Die Kommentare können jede Situation auflockern und es wird auch nie langweilig.

Gerade am Anfang fiel es mir noch etwas schwer, die Konflikte der High-Fantasy-Welt zu verstehen, zwischen den verschiedenen Reichen und Wesen, aber auch den bedrohlichen Einfluss der "Nehmergilde". Ich sprang eher von einem Witz zum nächsten, aber nach und nach verstand ich Koboldkriege, Attentäterinnen und Kinschs galtische Kultur besser, auch wenn die Charaktere, besonders Kinsch, die zielstrebige Galva und die lässige Norrigal, einen stärkeren Eindruck hinterlassen haben als die Handlung oder die Welt, auch wenn sie kreativ gestaltet war. Ich freue mich schon darauf, in der Fortsetzung mehr zu erkunden!

Die Handlung hatte nicht immer einen roten Faden, aber man erlebt trotzdem ein spannendes kleines Abenteuer nach dem anderen und trifft dabei so einige skurrile Charaktere.

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Ich bin durch einen meiner Lieblingsverlage auf das Buch aufmerksam geworden. Hier fiel mir natürlich zuerst das tolle Cover ins Auge, auf dem sicherlich Kinsch und Galva und Kater Carl zu sehen sind. Das Cover ist wunderschön und zeigt die 3 inmitten eines Waldes, im Hintergrund eine Ruine.

Das Buch machte mir wirklich von der 1. Seite an Spaß. Ich hatte erst etwas Probleme mit den doch recht komplizierten Namen der Protagonisten und Städten usw. aber nach einer Weile gab sich das.
Kinsch mochte ich gleich sehr. Ein Dieb mit dem Herzen auf dem rechten Fleck, er und Galva sind sich da gar nicht unähnlich, nur redet Galva eindeutig weniger. Im Laufe der Handlung wird die Gruppe auf ihrer Mission etwas größer und ich mochte wirklich jede/n.
Hier bekam ich alles, was ich wollte: eine spannende Handlung, sympathische Protagonisten und Humor. Ich hatte sehr viel Spaß während des lesens und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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Inhalt: Der geheimnisvollste Fantasyheld seit Patrick Rothfuss' KvotheIn einer Welt voller Koboldkriege, hirschgroßer Kampfraben und Meuchelmördern, die mit gefährlichen Tätowierungen töten, beginnt Christopher Buehlmans »Der schwarzzüngige Dieb«. Ein schillerndes Fantasy-Abenteuer, wie es kein zweites gibt.Kinsch Na Shannack schuldet der Diebesgilde ein kleines Vermögen für seine Ausbildung, die unter anderem das Knacken von Schlössern, den Kampf mit Messern, das Erklettern von Mauern, das Weben von Lügen, das Fallenstellen sowie ein paar kleinere Zaubereien umfasst. Seiner Schulden wegen liegt er an der alten Waldstraße auf der Lauer, um den nächsten Reisenden, der seinen Weg kreuzt, auszurauben. Doch an diesem Tag hat Kinsch sich das falsche Ziel ausgesucht.Galva ist Ritterin, eine Überlebende der brutalen Koboldkriege, und Dienerin der Todesgöttin. Sie ist auf der Suche nach ihrer Königin, die vermisst wird, seit eine weit entfernte Stadt im Norden von Riesen erobert wurde.Kinsch hat Glück, mit dem Leben davongekommen zu sein. Er findet sein Schicksal mit dem von Galva verwoben. Gemeinsame Feinde und ungewöhnliche Gefahren zwingen den Dieb und die Ritterin auf eine epische Reise, auf der Kobolde nach Menschenfleisch hungern, Kraken in dunklen Gewässern jagen, und Ehre ein Luxus ist, den sich nur wenige leisten können.»Ein schnelles Buch, launig und voll verrückter Magie« Brent Weeks »Ein großes Vergnügen von der ersten bis zur letzten Zeile« Anthony Ryan»Diesem Buch ist es vorherbestimmt mit seinem Charme, seinem Humor und seiner Wucht die Herzen unzähliger Leser zu rauben.« Novel Notions

Schwarze Zunge und schwarzer Humor sind hier Fakt... darauf sollte man sich einstellen und es auch mögen.... Wenn das der Fall ist, dann ist man hier genau richtig.
Das Buch hat mich extrem fasziniert und gefesselt... Kaum begonnen, konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen, wobei es doch einen sehr eigenen und doch eher schwer zu lesenden Schreibstil hat.

Ich denke das Buch fällt unter die Kategorie entweder man liebt es, oder man kommt nicht damit klar ,., Ein dazwischen wird sicher schwierig.

Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich kann es sehr weiterempfehlen. Klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

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Die Geschichte ist spannend und hält einige Überraschungen bereit, Der Autor scheut sich nicht, manche Figuren das Zeitliche segnen zu lassen. Manchmal verliert die Handlung den roten Faden und es kann zwischendurch etwas verwirrend werden, Insgesamt findet man sich aber gut zurecht und bleibt gern am Ball.

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Der schwarzzüngige Dieb ist endlich mal ein Fantasy Roman, der einen oft zum Lachen bringt! Die Welt um unseren Helden herum ist vielfältig und man verliebt sich Seite für Seite mehr in einen Dieb, der sich selbst nicht so ernst nimmt, aber das Herz am rechten Fleck hat!!! Auch seine Begleiter auf einer Reise voller Turbulenzen wachsen dem Leser schnell ans Herz.

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Christopher Buehlmans Fantasydebut mit einem Hauptcharakter, der polarisiert

"Der geheimnisvollste Fantasyheld seit Patrick Rothfuss´ Kvothe" titelt der Klett-Cotta-Verlag zu Christopher Buehlmans Fantasydebut "Der schwarzzüngige Dieb".

Dieses lobende Urteil gab für mich persönlich den eigentlichen Ausschlag, mich in dieses komplett neue Fantasysetting zu stürzen.

"Der schwarzzüngige Dieb" ist der erste Band dieser Trilogie.

Der geheimnisvolle Fantasyheld hört auf den Namen Kinsch Na Shannack und ist im gesamten Plot dann der Dreh- und Angelpunkt.

Seine (t)rotzige Art und Weise muss man schon mögen, ansonsten wird es wohl schwierig, die abenteuerliche Reise und Entwicklung des jungen Helden im Buch vom Anfang bis zum Ende hin zu begleiten.

Wer mit seiner frischen, burschikosen manchmal auch vulgären und sarkastischen Art kein Problem hat wird mit Kinsch Na Shannack wohl warm werden und auch seinen ganz eigenen Humor zu schätzen wissen. Kinsch präsentiert sich insgesamt sehr menschlich, vielschichtig, schlagfertig und trägt sein Herz auf der Zunge.

Ich persönlich war zu Beginn etwas zwiegespalten gegenüber dem schwarzzüngigen Dieb, aber habe ihn und seine Art und Weise dann dennoch immer mehr annehmen und den Charakter ins Herz schließen können. Die Persönlichkeit verfügt dann eben über bewusste Ecke und Kanten und ist eben gerade nicht "Everybody's Darling".

Die Fantasywelt, in die uns Christopher Buehlman entführt, ist sehr detailreich und wird ebenso beschrieben.

Manchmal wurde ich von den ganzen Eindrücken und Szenerien auch fast schon erdrückt. Ab und an verliert sich der Autor dann auch mal gerne in Nebenschauplätzen, die sich einem als Leser nicht sofort erschließen wollen. Doch dann trat wiederum Kinsch Na Shannack in Erscheinung und wies mir den weiteren Weg in der abenteuerlichen Fantasywelt.

Das Scharnier der Story ist die Gruppe, die sich nach um nach rund um den schwarzzüngigen Dieb Kinsch dann bildet.

Die vier Abenteurer brechen auf und stellen sich dann auf ihrer nicht ganz ungefährlichen Reise unvorstellbaren Gefahren und auch entsprechenden Gegnern. Egal ob per pedes oder auf einem Walfängerschiff unterwegs, die Spannung bricht eigentlich nie so richtig ab. Auf diesem Weg fühlt sich Kinsch immer wieder durch die Diebesgilde, der er noch einen großen Batzen an Geld schuldet, auf Schritt und Tritt überwacht und verfolgt.

Alles in allem bietet sich hier kurzweilige Fantasyunterhaltung mit echten Charakteren und einem gut gelungenen Fantasysetting.

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Durch Zufall war ich auf diese Geschichte gestoßen und konnte nicht anders als die Leseprobe zu lesen. Ich mochte schon das Cover auf den ersten Blick und habe auch sofort angefangen das Buch zu verschlingen.

Wortgewaltig, spannend war es schon von der ersten Seite an und auch die Gestaltung der Welt war einfach genial. Man merkt hier sofort die Liebe zum Detail und wie viel Gedanken sich beim Schreiben der Story gemacht worden sind.

Die Charaktere sind allesamt besonders, unterschiedlich und auf ihre eigene Weise unterhaltsam beschrieben.

Das Ende macht direkt Lust aus mehr und dieser Cliffhanger hat mich noch lange beschäftigt, ich freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung.

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Gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe

Kinsch Na Shannack hat sich der Gilde verschrieben und dafür eine umfangreiche Ausbildung erhalten. So beherrscht er nun das Knacken von Schlössern, den Kampf mit Messern, das Erklettern von Mauern, das Weben von Lügen, das Fallenstellen sowie ein paar kleinere Zaubereien, aber er muss dafür bezahlen. Seine Fähigkeiten hat er nun für die Gilde einzusetzen um den Schuldenberg für die Ausbildung wieder zurückzuzahlen. Auf seinen Beutezügen stößt er auf Galva, einer mächtigen Gegnerin, gegen die er keine Chance hat. Sie sieht in ihm aber den perfekten Begleiter auf der Suche nach ihrer Königin, so dass die Beiden sich gemeinsam auf den Weg voller Gefahren machen...

Der Autor Christopher Buehlmann hat sich mit "Der schwarzzüngige Dieb" einem neuen Genre zugewandt und aus meiner Sicht ein gelungenes Fantasy-Roman-Debüt veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte in einem temperament-vollen Schreibstil, der mir die Geschehnisse lebendig vor Augen führte. Die Welt, die Christopher Buehlmann zum Leben erweckt steckt voller Magie und fantastischen Figuren wie die menschenfressenden Kobolde, gigantische Kraken, oder die Reisen, die alles zerstören, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Welt wird im Verlaufe der Geschichte immer komplexer und die Protagonisten haben einige Abenteuer zu bestehen. Das Buch stellt den Auftakt einer Reihe dar, die sich um den sympathischen und interessant gezeichneten Hauptprotagonisten Kinsch Na Shannack dreht und Christopher Buehlmann gelingt es, dem Roman mit einer gelungenen Mischung aus Spannung und Humor einen besonderen Stempel aufzusetzen.

Insgesamt hat mir "Der schwarzzüngige Dieb" in eine völlig neue und kreative Welt entführt und mir somit einige spannende und kurzweilige Lesestunden beschert. Ein für mich gelungener Fantasy-Roman, auf dessen Fortsetzung ich mich jetzt schon freue, daher sehr gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte.

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🐱Ich muss sagen mir hat es gefallen, es waren abstruse Ideen viele Völker und eine große Welt vorhanden.

🐱Teilweise war mir von der Welt und den Göttern auf einmal zu viel erklärt, das war nicht unbedingt nötig.
Irgendwann wurde ein Spiel erwähnt und ich dachte super jetzt kommt ein unnötig langes Kapitel mit einem Spiel bei dem man sich eh nicht auskennt. Aber die Erklärung war so ausführlich, dass man dieses Spiel fast spielen konnte und das mochte ich.

🐱Es war ein kurzweiliges spannendes Buch und ich bin neugierig auf die weiteren Teile ich denke da gibt es viel zu entdecken. Von magischen Tattoos von Attentäterinnen die sich überall und nirgends verstecken können und von Kinsch dem Mitglied der Gilde mit vielen Schulden.

🐱Teilweise hat mich die derbe Sprache gestört bzw das Themen wie Selbstbefriedigung aufgegriffen wurden, anderseits ging mir dann die h den Kopf, dass es sich hierbei ja um alltägliche Themen handelt und sie sowieso enttabuisiert werden sollten.
Und man sich bei der Ansprache dessen nicht schämen muss.
Somit finde ich es nach einigen Momenten in denen ich überlegt habe gut.

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Viel schwarzer Humor

Das Cover des Buches hat mich sofort in den Bann gezogen und ich war interessiert, worum es in diesem Buch geht. Ein recht typisches Cover für ein Fantasy-Buches, im positiven Sinne. Es macht einfach Lust, diese neue Welt zu erkunden und mehr über den schwarzzüngigen Dieb zu erfahren. Der Protagonist Kinsch Na Shannack soll der Rabenritterin Galva folgen - weshalb? Das weiß er nicht, aber irgendwie muss er seine Schulden ja schließlich begleichen. Und wer wissen möchte, was es mit den mörderischen Bäumen auf sich hat, der sollte sich dieses Buch auch nicht entgehen lassen.
Christopher Buehlmann konnte mich schnell überzeugen, sowohl von seinem Schreibstil, als auch von seiner fantasievoll ausgestalteten Welt, den vielschichtigen Charakteren und allem voran natürlich einer spannungsgeladen Geschichte mit nicht nur einer Prise schwarzen Humors, sondern gleich einem ganzen Sack voll davon. Ich bin hier voll auf meine Kosten gekommen und schon sehr gespannt darauf, wie es weitergehen mag.

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Ein recht makabrer und zuweilen vulgärer Fantasyroman mit einer Hauptfigur die man zunächst merkwürdig findet und dann ins Herz schließt.
Mir hat da Wordlbuliding besonders gut gefallen. Es wurden keine allzu langen und großen Erklärungen eingebaut und trotzdem findet man sich schon nach wenigen Kapiteln gut in der Welt mit ihren verschiedenen sprachen und Gebräuchen zurecht.

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Ein vielversprechender Reihenauftakt, der aber noch Luft nach oben hat

„Hinter den Trümmern des Bergfrieds waren weitere schattenhafte Gestalten zu erkennen, jede davon doppelt so groß wie ein Mensch und mit einem Brustkorb wie ein Fass. Sie hatten Äxte mit Bronzeköpfen von der Größe eines Kindersargs und Schleudern, mit denen sie Steine verschossen, die ein Mensch, wenn überhaupt, nur mit zwei Händen heben konnte. Einige hatten Köcher voller Baumstämme an ihrem Gürtel.“

Meine Meinung:
In einer von langjährigen Kriegen zutiefst gezeichneten Welt haben es mittellose Streuner nicht einfach, mag sich Kinsch na Schannack damals gedacht haben, als er sich in die Fänge der Gilde begeben hat, um dort alles zu lernen, was man als erfolgreicher Dieb und Betrüger so benötigt. Nun hat er zwar viele zwielichtige wie nützliche Talente, aber eben auch einen Haufen Schulden bei der Gilde, die es abzuarbeiten gilt. So kann man sich seine „Aufträge“ nicht wirklich aussuchen und läuft mitunter Gefahr, sich unvermittelt in einer lebensgefährlichen Quest wiederzufinden…
Mit „Der schwarzzüngige Dieb“ wagt sich US-Autor Christopher Buehlman erstmals in das anspruchsvolle Genre der High Fantasy. Wie so oft in diesem – meist sehr seitenstarken – Genre, braucht es eine ganze Weile, um in die Story und die Welt hineinzufinden. Durch die ersten rund 100 Seiten musste ich mich zugegebenermaßen etwas durchkämpfen, doch dann hatte mich die Geschichte gepackt. Dreh- und Angelpunkt sind hier die prägnant herausgearbeiteten Hauptcharaktere mit ihren (zahlreichen!) Ecken und Kanten. Gerade mit Kinsch na Schannack (endlich mal ein fantasievoller und außergewöhnlicher Name für einen Protagonisten!), diesem schlitzohrigen, schnodderigen und doch auf seine ganz eigene Art sympathischen Dieb, musste ich erstmal warm werden. Doch spätestens im „Duett“ mit der toughen und sehr schlagkräftigen Galva bilden die beiden ein schon fast perfektes Prota-Duo, dass sich – vielleicht auch wegen ihrer absoluten Gegensätzlichkeit – sehr gut und faszinierend ergänzt.
Das Grundgerüst der Story ist Genre-klassisch: eine gefährliche Quest mit zahlreichen Überraschungen auf dem langen Weg, selbstredend meistens negativer Art. Auch dass sich hier eine kleine Gruppe (Anti-)Helden aufmacht, ist alles andere als neuartig – die einzelnen Charaktere sind allerdings erfrischend anders. In welchem High Fantasy Werk findet man schon einen blinden Kater als heimlichen und geheimnisvollen Liebling?
So hat mich die Reise dieser illustren Truppe gut unterhalten, auch wenn das Buch stellenweise doch einige Längen hat, wenn die Beschreibungen des ganzen „Drumherums“ mal wieder überhandgenommen haben. Natürlich braucht eine gelungene Fantasywelt ein gutes Worldbuilding – aber man kann es damit halt manchmal auch übertreiben. Vielleicht ist dies aber auch als Grundstein im ersten Buch einer Reihe anzusehen und einzelne Ideen dieser Welt sind echt klasse (z.B. die „Hungerkünstler“).
Ein zweiter Punkt, der mir nicht ganz so gut gefallen hat, sind die manchmal sehr gewaltvollen und brutalen Szenen. Grundsätzlich habe ich damit überhaupt kein Problem, aber in dieser Story und bei dieser Erzählweise, die so oft mit wunderbar schwarzem Humor daherkommt, hätte es das gar nicht nötig gehabt. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass zeitgenössische High Fantasy durch Bestseller wie „Das Lied von Eis und Feuer“ oder der „Hexer-Saga“ auch immer jede Menge Gewalt enthalten muss… und das finde ich eben nicht!
Insgesamt kann ich aber sagen, dass mich dieses Buch, nachdem ich mich erstmal hineingelesen hatte, durchaus gut unterhalten hat!

FAZIT:
Ein skurriler und kantiger Helden-Haufen in einer manchmal etwas zu breiten Raum einnehmenden, aber faszinierenden Welt.

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Dieses Buch hat mich schlicht vom Hocker gerissen! Ich würde es in eine Reihe mit Herr der Ringe und Game of Thrones stellen.
Ein Protagonist - zugegeben, er hat einen blöden Namen - der so facettenreich wie undurchsichtig ist, ohne beliebig zu sein, eine Heldengruppe, die zwar nach klassischem Rollenspielmuster (der Dieb, der Kämpfer, der Magier, der alte Feind...) gebildet ist, deren Helden aber trotzdem nicht klischeehaft sind, eine epische Geschichte, die noch lange nicht auserzählt ist und eine große, bunte, lebendige Welt, in der noch reichlich Raum für Prequels und Sequels ist.
Für Kinder und Jugendliche ist es jedoch nichts. Es ist Fantasy für Erwachsene, Jugendlichen unter 16 Jahren würde ich es nicht empfehlen. Die Leute sind nicht nett. Auch die Protagonisten nicht. Sie haben ihre eigene Agenda, die sie eine Weile zusammenschweißt (und eventuell irgendwann zu Freunden macht, falls die Welt solch romantische Konzepte wie Treue und Loyalität überhaupt zulässt), aber ihre Ansichten sind oft hart und grausam, die Ausdrucksweise ist häufig derb.
Aber egal: Hiervon könnte ich noch viel mehr lesen und würde mich niemals langweilen! Leider habe ich in Buchhandlung für erwachsene Fantasy überhaupt kein Publikum.

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Mit diesem Buch hatte ich persönlich wirklich ein großartiges Lesevergnügen, wie schon seit Langem nicht mehr. Allerdings kann ich auch nachvollziehen, dass "Der schwarzzüngige Dieb" nicht jedermanns Geschmack trifft – es ist kein Meisterstück wie "Der Name des Windes", das man getrost jedem mit der Anweisung "Lesen. Jetzt!" in die Hand drücken kann. Aber in genau den seltsamen Eigenheiten, mit denen das Buch sicher einige potenzielle Leser vergrault, liegen seine größten Stärken. Buehlman entführt uns in eine Fantasy-Welt ohne Helden und ohne Gnade, dafür mit jeder Menge Opportunisten und viel Galgenhumor. Joe Abercrombies Inquisitor Glokta ist unheimlich, Terry Pratchetts Wachmann Samuel Mumm ist witzig, Buehlmans Charaktere sind beides zugleich. Hier ist die Diebesgilde kein netter Abenteuerklub, sondern ein Haufen herzloser Krimineller, denen Geld wirklich viel bedeutet, die Kobolde sind kein Schwertfutter, sondern eine weltweite Katastrophe und die Pferde mit wehenden Mähnen sind alle an einer Seuche verendet.

Wie so oft in diesem Genre ist es für mich die Welt und ihre Ausarbeitung, die "Der schwarzzünige Dieb" für mich zu einem einzigartigen Leseerlebnis macht. Da stört es nicht, wenn der Erzähler mal von der Geschichte abschweift und sich nur mit einer kleinen Portion guten Willens als "moralisch grau" einstufen lässt. Geplant als Anfang einer Trilogie erzählt das Buch dennoch eine in sich abgeschlossene Geschichte, was es im Fantasy-Genre selten genug gibt. Den Charakteren mangelnde Tiefe und der Handlung zu geringe Bedeutung vorzuwerfen, ist etwas unfair, wenn man die sich über tausende Seiten erstreckende Sagas der üblichen Verdächtigen als Maßstab anlegt. Im Gegenteil, die Dynamik zwischen dem opportunistischen Dieb und der abgehalfterten Ritterin, die sich ihr letztes bisschen Ehre erhalten möchte, hat in meinen Augen absolut gestimmt und für viele grandiose Szenen gesorgt.

Insgesamt kann ich Buehlmans ersten Abstecher ins Fantasy-Genre absolut empfehlen, wegen seiner düster-humoristischen Stimmung, einer einzigartigen Welt und dem Mut, einfach mal wieder ein paar vermeintliche Genregrenzen zu überschreiten. Darum hoffe ich auch, dass es in Zukunft mehr Bücher von dieser und doch ganz anderer Sorte in der Fantasy geben wird.

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