Das Zeitalter der Unschärfe

Die glänzenden und die dunklen Jahre der Physik (1895-1945)

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Erscheinungstermin 06.11.2021 | Archivierungsdatum 11.04.2022

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Zum Inhalt

Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisenberg – die Neuerfindung der Welt Im goldenen Zeitalter der Physik wurden unser Denken und die Welt revolutioniert. Mitreißend schildert Tobias Hürter diese Epoche und die spektakulären Lebensläufe der großen Genies der Naturwissenschaft. Und er zeigt, wie untrennbar Wissenschaft und Weltgeschehen miteinander verbunden sind. Denn wir können die Welt nicht beobachten, ohne sie zu verändern. Marie Curie, Planck, Bohr, Heisenberg, Schrödinger und Einstein haben nicht nur die Physik revolutioniert, sondern unsere Welt, ja unsere Wirklichkeit neu erfunden. Sie waren intellektuelle Abenteurer, Dandys oder Nerds, die tiefe Freundschaften und erbitterte Feindschaften miteinander verbanden. Die sich vielfach kreuzenden Lebenswege dieser Heroen des Denkens bieten einen reichen Schatz großartiger Geschichten. Und zugleich hat ihr Forschen einen ungeahnten wissenschaftlichen Schub ausgelöst, der zu einem neuen Weltbild der Physik führte, das bis heute nicht völlig verstanden ist. Doch das Zeitalter der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik war auch das Zeitalter von Kriegen und Revolutionen. Die Entdeckung der Radioaktivität hat die Wissenschaft revolutioniert und schließlich in die Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki geführt.

Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisenberg – die Neuerfindung der Welt Im goldenen Zeitalter der Physik wurden unser Denken und die Welt revolutioniert. Mitreißend schildert...


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AUSGABE Hardcover
ISBN 9783608983722
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Tobias Hürter - Das Zeitalter der Unschärfe
Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisenberg – die Neuerfindung der Welt Im goldenen Zeitalter der Physik wurden unser Denken und die Welt revolutioniert. Mitreißend schildert Tobias Hürter diese Epoche und die spektakulären Lebensläufe der großen Genies der Naturwissenschaft. Und er zeigt, wie untrennbar Wissenschaft und Weltgeschehen miteinander verbunden sind. Denn wir können die Welt nicht beobachten, ohne sie zu verändern. Marie Curie, Planck, Bohr, Heisenberg, Schrödinger und Einstein haben nicht nur die Physik revolutioniert, sondern unsere Welt, ja unsere Wirklichkeit neu erfunden. Sie waren intellektuelle Abenteurer, Dandys oder Nerds, die tiefe Freundschaften und erbitterte Feindschaften miteinander verbanden. Die sich vielfach kreuzenden Lebenswege dieser Heroen des Denkens bieten einen reichen Schatz großartiger Geschichten. Und zugleich hat ihr Forschen einen ungeahnten wissenschaftlichen Schub ausgelöst, der zu einem neuen Weltbild der Physik führte, das bis heute nicht völlig verstanden ist. Doch das Zeitalter der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik war auch das Zeitalter von Kriegen und Revolutionen. Die Entdeckung der Radioaktivität hat die Wissenschaft revolutioniert und schließlich in die Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki geführt.

Meinung
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es für uns Neulinge und Nichtfachleute einen Überblick über die wichtigsten Theorien der Physik gibt.
Gut geschrieben und mit viel Humor in der Auswahl der Anekdoten.
Ich empfehle es.

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Ein Überblick über die rasanten Entwicklungen in der Physik in den 20er und 30er Jahren des 20.Jhd., angefangen bei Marie Curie über Albert Einstein bis zur Zäsur des 2. Weltkrieges. Toll geschrieben und sehr spannend zu lesen, tolles Buch!

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"Das Zeitalter der Unschärfe" von Tobias Hürter beschreibt sehr anschaulich wie Wissenschaftler zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch ihre entwickelten Theorien das Weltbild und damit auch die Gesellschaft veränderten.
Die Lebenswege von Marie Curie, Albert Einstein, Nils Bohr, Max Planck und anderen Persönlichkeiten zeugen von Pioniergeist und starkem Willen. Sehr spannend zu lesen und auch für Laien geeignet.

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Tobias Hürter

Das Zeitalter der Unschärfe
"Die glänzenden und die dunklen
Jahre der Physik 1895 - 1945"

Roman


Worum es geht, Klappentext:

Von Marie Curie bis Max Planck,
von Einstein bis Heisenberg
– die Neuerfindung der Welt

Im goldenen Zeitalter der Physik
wurden unser Denken
und die Welt revolutioniert.
Mitreißend schildert Tobias Hürter
diese Epoche und die spektakulären Lebensläufe
der großen Genies der Naturwissenschaft.
Und er zeigt,
wie untrennbar Wissenschaft
und Weltgeschehen miteinander verbunden sind.
Denn wir können die Welt nicht beobachten,
ohne sie zu verändern.

Marie Curie, Planck, Bohr, Heisenberg,
Schrödinger und Einstein
haben nicht nur die Physik revolutioniert,
sondern unsere Welt,
ja unsere Wirklichkeit neu erfunden.
Sie waren intellektuelle Abenteurer,
Dandys oder Nerds,
die tiefe Freundschaften und
erbitterte Feindschaften miteinander verbanden.
Die sich vielfach kreuzenden Lebenswege
dieser Heroen des Denkens
bieten einen reichen Schatz großartiger Geschichten.
Und zugleich hat ihr Forschen
einen ungeahnten wissenschaftlichen Schub ausgelöst,
der zu einem neuen Weltbild der Physik führte,
das bis heute nicht völlig verstanden ist.
Doch das Zeitalter der Relativitätstheorie
und der Quantenmechanik
war auch das Zeitalter von Kriegen und Revolutionen.
Die Entdeckung der Radioaktivität
hat die Wissenschaft revolutioniert
und schließlich in die Katastrophen
von Hiroshima und Nagasaki geführt.


Meine Meinung:

Dies ist eigentlich ein Buch,
welches nicht meinem üblichen Beuteschema
entspricht.
Da ich aber vor kurzem einen Roman über
Marie Curie gelesen habe,
sprach es mich an und machte mich neugierig.
Und ich wurde nicht enttäuscht!

Ich habe es mit viel Freude gelesen,
denn der Autor, Tobias Hürter,
hat es geschafft, seine Geschichten
über Wissenschaft und Wissenschaftler/innen
auch für Laien wie mich zugänglich zu machen.

Es ist sehr flüssig zu lesen,
eingängig und verständlich ausgedrückt,
überaus spannend und zudem noch
sehr lehrreich, wie ich finde.
Man trifft auf Bekanntes und Unbekanntes,
alte Bekannte und auch neue Gesichter,
dies alles gewürzt
mit einem guten Schuss Humor.

Ein herzerfrischender Abriss in Geschichte
der Wissenschaft, der sich meiner Meinung
nach auch sehr gut zum Verschenken eignet.
Ein sehr schönes Buch,
an dem sich Jeder erfreuen kann.
Ich kann es nur aller bestens empfehlen.

Glänzende 5 Sterne für
"Das Zeitalter der Unschärfe"
von Tobias Hürter!!!

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Quantenmechanik, Wellenmechanik, Relativitätstheorie, Radioaktivität, Pauli-Effekt, Elektron, Proton, Neutrino, Quantensprung, Matrizen - das sind so die Fachbegriffe, die uns in diesem interessanten Buch über den Weg laufen.

Das Buch umfasst die Entwicklung der Physik in den Jahren 1895-1945. Was mit Henri Becquerel bzw. Marie Curie und der Entdeckung der Radioaktivität beginnt, endet mit den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Dazwischen liegen 50 Jahre, in denen Physiker der ganzen Welt in wilden Streitgesprächen ihre Theorien beweisen wollen.

Jeder von uns hat in der Schule vom Periodensystem und den Atomen gelernt. Hand aufs Herz, wer von uns bringt die Namen der Forscher damit korrekt in Zusammenhang? Nun gut, Marie Curie, Niels Bohr, Albert Einstein, Max Planck und vielleicht noch Erwin Schrödinger (wegen seiner Katze), Werner Heisenberg oder Lise Meitner (als eine der wenigen Frauen) sind noch geläufig. Doch Ernest Rutherford, Wolfgang Pauli, Arnold Sommerfeld, Max Born, Paul Dirac oder Louis de Broglie sind schon weniger deutlich in unserem Wissen verankert. Dabei haben sie großen Anteil an den Entwicklungen.

Die Hochblüte des wissenschaftlichen Streitgespräches endet mit der Machtübernahme der Nazis. Über Nacht werden (wie hinlänglich bekannt) jüdische Forscher und Wissenschafter von den Universitäten vertrieben, verfolgt, des Landes verweisen und auch ermordet. Die wenigen verbliebenen Forscher können die Lücken, die die Kollegen hinterlassen nicht füllen.

Das Buch ist flüssig zu lesen, auch wenn man kein Physiker ist. Herrlich sind die Streitgespräche zwischen den Wissenschaftlern dargestellt. Der Autor bringt seinen Lesern diese Diskurse mit Humor zur Kenntnis. Grinsen musste ich über Aussprüche wie diesen von Erwin Schrödinger:

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Elektron herumspringt wie ein Floh“

Herrlich sind die Ausschnitte aus Max Delbrücks Adaptierung von Goethes „Faust“. Einige dieser Monologe aus „Faust in Kopenhagen“ sind hier abgedruckt.

Faust:
Du wirst mich trotzdem nimmermehr verführen.
Werd’ ich doch zu einer Theorie je sagen:
Verweile doch, du bist so schön,
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
Dann will ich gern zugrunde gehn!

Das Neutrino tritt selbst als singendes Gretchen auf:

Meine Ladung ist hin,
Statistik ist schwer,
Ich finde sie nimmer
Und nimmermehr
Wo du mich nicht hast,
Keine Formel passt.
Die ganze Welt
ist dir vergällt.

Anlass dieser Adaptierung des klassischen Faust-Stoffes ist nicht nur das Gedenken zum 100. Todestag von Goethe, sondern der mit harten Bandagen ausgetragene Disput um das „Neutrino“ zwischen Niels Bohr und Wolfgang Pauli.

Manche Forscher verhalten sich ziemlich divenhaft und reagieren durchaus beleidigt, wenn ihre Thesen widerlegt werden. Der eine oder andere hat auch autistische Züge.

Das Buch verfügt im Anhang eine Liste weiterführender Literatur, damit sich der Leser in die eine oder andere Biografie vertiefen kann.

Fazit:

Das Buch bietet einen guten Überblick über die „Zeit der Unschärfe“. Es schließt eine Lücke zwischen der Wissenschaft und den Menschen, die dahinterstecken. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Mitreißend schildert Tobias Hürter diese Epoche und die spektakulären Lebensläufe der großen Genies der Naturwissenschaft. Und er zeigt, wie untrennbar Wissenschaft und Weltgeschehen miteinander verbunden sind. Denn wir können die Welt nicht beobachten, ohne sie zu verändern. Dieses Buch zu lesen ist, als würde man all den Wissenschaftlern - Marie Curie, Planck, Bohr, Heisenberg, Schrödinger und Einstein - direkt hinter ihnen stehen und bei all ihrem Denken und Tun beobachten, so plastisch und historisch erzählt. Sehr zu empfehlen!

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Der Untertitel des Buches lautet „Die glänzenden und die dunklen Jahre der Physik (1895-1945)“ und es behandelt die Epoche der großen, bahnbrechenden Entdeckungen der Physik, die unser Leben bis heute beeinflussen und die damals geradezu revolutionär waren. In diesem halben Jahrhundert erreichte die Wissenschaft ungeahnte Erfolge, wie die Entdeckung der Radioaktivität.

Anhand dieses konkreten Beispiels kann man sehr deutlich die beiden Seiten der Medaille sehen: Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert galt das von dem Ehepaar Curie entdeckte Radium als Mittel für und gegen einfach alles: Es sollte (auch auf sexuellem Gebiet) leistungssteigernd wirken, die Alterung verzögern und vieles andere, es gab einen regelrechten Hype. Der sich allerdings nicht nur auf die beiden Entdecker, sondern auch auf die Konsumenten gesundheitlich äußerst übel auswirkte: Marie Curie starb an der Strahlenkrankheit, manch einer, der auf die Wunderkraft des Radiums vertraute, verreckte an Krebserkrankungen.

Auch sonst stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass Radioaktivität nicht nur die relativ saubere Energieerzeugung ermöglicht (jedenfalls, solange man die Endlagerung ausklammert), sondern eine Waffe mit gewaltigem Zerstörungsausmaß für Mensch und Umwelt darstellt.

Im Buch geht es natürlich um die großen Pioniere der Physik, Einstein, Bohr, Planck, Heisenberg, Schrödinger, die Curies… Sie prägten ihre Zeit, sie befruchteten sich gegenseitig in ihren Forschungen, sie waren Rivalen, sie feierten Erfolge und sie erlebten Scheitern. Und liefen sich persönlich oder zumindest bildlich gesehen immer mal wieder über den Weg. Und mitunter kamen ihre Erkenntnisse politischen Agitatoren für ihre Kriegstreiberei gerade recht, darin wohnt eine gewisse Tragik.

Ein spannendes Buch, nicht nur für physikbegeisterte Menschen.

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Wellige Quantensprünge

Klappentext:
Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisen­berg – die Neu­erfin­dung der Welt
Im goldenen Zeitalter der Physik wurden unser Denken und die Welt revolu­tioniert. Mit­reißend schil­dert Tobias Hürter diese Epoche und die spek­taku­lären Lebens­läufe der großen Genies der Natur­wissen­schaft. Und er zeigt, wie untrenn­bar Wissen­schaft und Welt­gesche­hen mit­ein­ander ver­bun­den sind. Denn wir können die Welt nicht beobach­ten, ohne sie zu ver­ändern.
Marie Curie, Planck, Bohr, Heisenberg, Schrödinger und Ein­stein haben nicht nur die Phy­sik revo­lutio­niert, son­dern unsere Welt, ja unsere Wirk­lich­keit neu erfun­den. Sie waren intellek­tuelle Aben­teu­rer, Dan­dys oder Nerds, die tiefe Freund­schaf­ten und erbit­terte Feind­schaf­ten mit­ein­ander ver­ban­den. Die sich viel­fach kreu­zen­den Lebens­wege die­ser Heroen des Denkens bie­ten einen reichen Schatz groß­arti­ger Geschich­ten. Und zu­gleich hat ihr For­schen einen unge­ahn­ten wissen­schaft­lichen Schub aus­gelöst, der zu einem neuen Welt­bild der Physik führte, das bis heute nicht völlig ver­stan­den ist. Doch das Zeit­alter der Rela­tivi­täts­theo­rie und der Quan­ten­mecha­nik war auch das Zeit­alter von Kriegen und Revo­lutio­nen. Die Ent­deck­ung der Radio­aktivi­tät hat die Wissen­schaft revo­lutio­niert und schließ­lich in die Katas­trophen von Hiro­shima und Naga­saki geführt.

Rezension:
Einstein kennt natürlich jeder. Auch Namen wie Heisenberg, Curie und Plank hat man garan­tiert mal irgend­wann in seiner Schul­zeit gehört. Und war bei die­sem Schrö­dinger nicht irgend­was mit einer Katze? Rela­tivi­täts­theo­rie und Quan­ten­mecha­nik sind Begriffe, die wohl jeder irgen­dwie im Hinter­kopf hat. Wirk­lich erklären kann diese aller­dings wohl eher eine Min­der­heit. Doch auch die, die wissen und ver­stehen, wo­rum es da wirk­lich geht, ken­nen wahr­schein­lich nur in den wenigs­ten Fällen das Zusam­men­spiel der ver­schie­denen Wis­sen­schaft­ler, die zu den Erkennt­nissen bei­tru­gen. Genau hier setzt Tobias Hürter an und erzählt, wer wel­che Ent­deck­ung machte oder Idee hatte, wer diese korri­gierte und erwei­terte – oder auch wider­sprach. Auf wis­sen­schaft­liche Details wird dabei aller­dings weitest­gehend ver­zichtet. Dafür wird einiges vom dama­ligen Zeit­geist erkenn­bar.
Diese Übersicht ist erkenntnisreich, um die Zusammen­hänge bei der dama­ligen Wis­sens­ansamm­lung (oder sogar Wis­sens­revo­lution) zu ver­ste­hen. Etwas über­flüssig fand ich aller­dings die teil­weise aus­führ­lichen Kapitel zur Ein­stellung der einzel­nen Wis­sen­schaft­ler zu den bei­den Welt­krie­gen, die prak­tisch nichts zum wis­sen­schaft­lichen Erkennt­nis­gewinn aus­sagen. Statt­dessen hätte für mich eine Bewer­tung der einzel­nen wis­sen­schaft­lichen Ver­mutungen aus heu­tiger Sicht einen pas­sen­den Abschluss dar­ge­stellt.

Fazit:
Kernphysik, Relativitätstheorie, Quanten – dieser kurzweilige Über­blick des dama­ligen wis­sen­schaft­lichen Gesche­hens zeigt die Zusam­men­hänge auf.

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Aus dem Klappentext: Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisenberg – die Neuerfindung der Welt Im goldenen Zeitalter der Physik wurden unser Denken und die Welt revolutioniert.

Die spannende Reise durch die Physik geht von 1895 bis 1945 und ist auch für Laien sehr lesenswert. Der Autor verknüpft geschickt Fakten mit den privaten Hintergründen der Figuren ebenso, wie mit der Weltgeschichte. Mit einem gut zu lesenden Schreibstil und aufgelockert mit einer Prise Humor, lernt man so ganz nebenbei viel über das Denken der Wissenschaftler und über unbekannte Zusammenhänge. Insgesamt ist dies Buch so geschrieben, dass es sich nur so weg liest und man am Ende überrascht ist, dass es schon zu Ende ist.
Empfehlenswert!

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Tobias Hürter stellt in Das Zeitalter der Unschärfe die Geschichte der Physik in der Zeit von 1895 bis 1945 vor. Beginnend mit der Entdeckung der Radioaktivität durch die Curies bis zum Abwurf der ersten Atombombe am Ende des zweiten Weltkriegs. Dabei bezieht er sich nicht nur auf die wissenschaftlichen Entdeckungen, sondern stellt auch die Leben der beteiligten Physiker vor. So treffen wir auf die schon erwähnten Curies, Albert Einstein, Niels Bohr, Ernest Rutherford, Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger, sowie viele andere, die damals in der Physik Rang und Namen hatten.

Auch die zeitgeschichtliche Einordnung bleibt nicht aus, die Politik hat immer wieder Einfluss auf die Forschung und natürlich auch andersherum. So bekommt man als Leser einen guten Einblick in die damalige aufregende Zeit großer physikalischer Entdeckungen.

Das Buch ließ sich gut lesen, gerade durch die Ausflüge ins Leben der Beteiligten oder in die Zeitgeschichte. Ich hatte nur zwischendrin einen Hänger, als Einstein und Bohr immer wieder die Quantenphysik diskutieren. Da bin ich geistig einfach ausgestiegen, weil ich mit meiner Vorstellungskraft nicht mehr folgen konnte. Spannend fand ich aber am Ende auch, wie sich das Wettrennen um die Atombombe gestaltete, eine Entwicklung, die ja unser aller Leben nachhaltig beeinflusst hat.

Ich kann dieses Sachbuch durchaus empfehlen, es ist gut lesbar und man bekommt einen guten Überblick was sich damals in der Physik alles verändert hat.

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„Manchmal bleiben Energie und Impuls erhalten, manchmal nicht.“ Curie, Planck, Bohr Heisenberg, Schrödinger, Einstein. Namen, die nahezu jeder mit der Wissenschaft der Physik in Zusammenhang bringt. Menschen, die die Physik erklärbar gemacht haben. Freundschaften, Feindschaften, erbitterte Debatten und unzählige verworfene Theorien haben Wissenschaftler beschäftigt, um diese fraglos spannende Welt der Teilchen, Atome, Wellen, Quanten, Schwingungen, … in Einklang und Formeln zu bringen. Für mich würde ich dieses Buch mit einem weiteren Zitat zusammenfassen wollen: „Für eine Auflösung Ihrer Schwierigkeit ist es wohl einfach noch zu früh.“ Das Buch ist anschaulich geschrieben und liest sich gut, da gibt es nichts zu deuteln, allein das Thema erreicht mich nicht. Mir Physik nahe zu bringen, dass haben vor Tobias Hürter schon ganz andere Leute vergebens versucht. Für mich war es leider nichts, aber für alle Anhänger dieser für mich mit sieben Siegeln verschlossenen Wissenschaft ist es sicher zu empfehlen.

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Ein beeindruckendes Buch, dass dem Leser die Entwicklung der Naturwissenschaften sowie die persönlichen Wege und Erfahrungen der bekanntesten Wissendchaftler wie Marie Curie, Albert Einstein, Bohr Hahn oder Lise Meitner näher bringt. Das ganze vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung von 1900 bis 1945, bis Hiroshima. Höchst interessant und auch für Leser, die sich nicht gut in den Naturwissenschaften auskennen, gut lesbar.

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Wer kennt sie nicht, Albert Einstein, Marie Curie, Niels Bohr, usw., Pioniere einer Wissenschaft, die Anfang des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen steckt und sehr viel zu erforschen und entdecken bietet. All diese Wissenschaftler und deren Forschung beschreibt Tobias Hürter in seinem Roman - und die Verbindungen, die sie zueinander haben, ihre Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen.
Als Physikerin werde ich beim Lesen sehr schnell an mein Studium erinnert und freue mich, dass diese faszinierende Welt und insbesondere ihre Akteure auch einem breiten Publikum vorgestellt werden. Vielleicht liegt es aber genau an diesem Hintergrund und Vorwissen, dass ich das Buch an manchen Stellen etwas langatmig finde. Trotzdem habe ich es mit Begeisterung gelesen und kann es jedem empfehlen, der gerne mehr über eine große Zeit der Naturwissenschaften und ihre bekannten Größen, die uns bis heute begleiten und dies sicher noch lange tun werden, erfahren möchte.

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Wenn ich so ein Buch bereits in der Schulzeit in die Finger bekommen hätte! Dann wäre Physik sicherlich nicht mein Hassfach gewesen.
Der Autor stellt die großen Themen wie die Entdeckung der Radioaktivität, die Relativitätstheorie bis hin zur Quantentheorie und Atombombe chronologisch dar. Nur eben nicht langweilig. In knappen Kapiteln springt man oft zwischen den Physikern und deren Wirkungsstätten hin und her. Das besondere für mich war die Beschreibung der einzelnen Personen mit allen Eigenarten und die Verknüpfungen der Wissenschaftler untereinander. Das alle gemeinsam über Länder hinweg an einem Strang ziehen, um das Rätsel gemeinsam zu lösen und auszudiskutieren, vermisse ich heutzutage.
Auch das Netzwerk und die Unterstützung in den Kriegsjahren ist wunderbar geschildert.
Ob alles wirklich so gewesen ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Aber das Buch ist etwas besonderes und man kann vieles mitnehmen.
Sowohl für Physikmuffel als auch -interessierte geeignet!

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Das Buch hat mich absolut überrascht. Es ist keineswegs eine trockene Abhandlung über die Entwicklung der Physik im 20. Jahrhundert. Vielmehr stellt es die genialen Köpfe der Physik mit all ihren Eigenheiten und Besonderheiten dar und gibt gut die Beziehungen unter ihnen wieder. Es ist toll zu sehen, dass auch diese Genies vieles nicht begreifen können und immer wieder verwerfen. Es macht Spass, sie auch als Menschen kennenzulernen und die Entdeckungen in die politischen Geschehnisse eingeordnet zu bekommen. Das Buch liest sich wunderbar flüssig, nur bei einigen Wortgefechten zwischen den Forschern bin ich ausgestiegen.

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Theoretische Physik, Quantenmechanik, Teilchenberechnung und Relativitätstheorie - das ist alles reichlich anspruchsvoller Stoff für alle, die nicht gerade einen Physik-Leistungskurs oder ein naturwissenschaftliches Studium hinter sich haben. Mit "Das Zeitalter der Unschärfe" schafft es Tobias Hürter aber, ein großes Stück Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts auch eher unbeschlagenen Lesern nachvollziehbar, interessant und nahe am Menschen, sprich den Wissenschaftlern jener Zeit, zu erzählen.

"Namen sind Nachrichten", hießt es im Journalismus und in diesem Fall beschreibt Hürter die Theorien und Persönlichkeiten der Wissenschaftler, die die Physik von 1900 bis 1945 entscheidend prägten, ihr Ringen um Theorien und Beweise, ihre Konkurrenz und ihre Freundschaften, ihre Eigenheiten und Vorlieben. Von den Forschungen Marie Curies bis zur Explosion der ersten Atombombe, von einsamen Denkern und dem Zwang, mit zunehmendem Nationalismus Position beziehen zu müssen oder, im Fall der jüdischen Wissenschaftler nach 1933, ins Exil gezwungen zu werden - Wissenschaft kann nicht einfach nur für sich im akademischen Elfenbeinturm bestehen.

Hürter beschreibt die, wie es im Epilog heißt, dunkle Seite der Physik, die von den (durch die Strahlenkrankheit verursachten) Rissen in den Fingerkuppen von Marie Curie zu Atombombe führt, die den zehntausendfachen Tod der Menschen in Hiroshima und Nagasaki brachte. "Die helle Seite der Geschichte ist die von all diesen erstaunlichen, unglaublich klugen und wissbegierigen Menschen und dem Zusammenspiel ihres Geistes", schreibt er.

Max Planck und Albert Einstein, Niels Bohr und Otto Hahn, Erwin Schrödinger (der übrigens nie eine Katze hatte) und Werner Heisenberg und viele andere werden beschrieben mit ihren Diskussionen und Eitelkeiten, Affären und Unsicherheiten, wissenschaflicher Konkurrenz und Solidarität. Episodenhaft wird der Fortschritt der Quantenphysik beschrieben, die mir inhaltlich zwar auch nach der Lektüre dieses Buches noch zu hoch ist, deren Protagonisten mir aber ein ganzes Stück näher gerückt sind. Nicht zuletzt ist die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft und nach ihrem Verhalten in zunehmender Zuspitzung der Gesellschaft aktueller denn je.

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Man wird ins Zeitalter der großen Erfinden in der Physik entführt. Hier werden alle Errungenschaften toll beschrieben und man bekommt einen guten Überblick über Dinge, über die man vielleicht noch nicht sehr viel wusste. Nicht weniger erfährt man über die Erfinde selbst. Man begegnet große Namen und bekommt eine Menge Hintergrundwissen geliefert, auch über die Beziehung einiger Erfinder untereinander. Ein sehr interessantes Buch, aus dem man viel Wissen mitnehmen kann, dabei unterhaltsam und kurzweilig mit einem schönen Cover. Von mir gibt es fünf Sterne.

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Dieses Buch liefert einen Überblick über die Geschichte der Physik zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Fokus liegt dabei auf den Biografien der Physiker:innen, die überraschen oft miteinander verflochten waren. Ich glaube, das war es auch, was ich für mich mitgenommen habe: Die Physiker:innen hatten alle miteinander zu tun. Ich meine, natürlich wusste ich das, theoretisch zumindest. Und es macht ja auch total Sinn: Ich spreche ja auch gerne mit anderen Leuten aus meinem Fach und wenn ich jetzt zum Beispiel die Chance hätte, mit Aleida Assmann oder Margaret Atwood zu quatschen, dann würde ich diese Chance sofort ergreifen. Ich weiß zwar nicht, ob ich einen normalen Satz rausbekommen würde, aber egal. Ich war trotzdem überrascht, hier von persönlichen Diskussionen, Freundschaften und Konkurrenzverhältnissen zu lesen. Viele der Physiker:innen haben davor für mich nur in einer Art Blase existiert, unabhängig von der ganzen restlichen Welt. Jetzt weiß ich, dass das definitiv nicht der Fall war: Die hatten Kontakt zu einander und zum Rest der Welt, hatten Ehen und Affären, haben gestritten und gesoffen. Und die Physiker mal aus diesem Winkel betrachten zu können, war für mich eine schöne Abwechslung.

Deswegen weiß ich auch gar nicht, ob ich dieses Buch als Sachbuch einordnen soll oder nicht doch besser als Biografie. Klar, es geht auch um die wissenschaftlichen Entdeckungen, um Radioaktivität und die Relativitätstheorie und Schrödingers Katze und so, aber das Leben der Physiker:innen steht im Mittelpunkt. Deswegen weiß ich jetzt zum Beispiel auch, dass Schrödinger Gott sei Dank nie Katzenbesitzer war! Um was es sich bei den Entdeckungen genau handelt, wird hier nicht oder nur kurz erklärt. Das war für mich kein Problem, da ich von den meisten Dingen zumindest schonmal gehört habe, falls man aber nach einem Sachbuch sucht, das die physikalischen Phänomene erklärt, sollte man sich wohl nach einem anderen Buch umsehen.

Positiv überrascht hat mich vor allem der Schreibstil. Ich hatte Angst, dass dieses Buch irgendwann recht trocken werden könnte, aber das war Gott sei Dank nicht der Fall. Im Gegenteil: Stellenweise wurde hier das Leben der Physiker:innen auf eine Art beschrieben, neben der so mancher Krimi blass aussieht. Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist das Ende. Klar, irgendwann muss man eine Biografie beenden, auch wenn einige der Physiker:innen zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind und nach ihnen auch noch spannende Physiker:innen kommen würden. Allerdings kam das Ende dann meiner Meinung nach doch etwas plötzlich.

Mein Fazit? Super spannend geschriebene Biografie, die ich euch gerne weiterempfehle!

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Quantenphänomene in der Physik in den Jahren 1895 – 1945 geschichtlich verständlich aufbereitet.

Die Quantenmechanik ist das neue, auf dem Kontinent heiß diskutierte Forschungsthema. Es geht nicht um Fakten, die sich durch Experimente oder mathematische Argumente klären ließen. Die Fakten liegen offen zutage. Es geht um die Deutung der Fakten. Niels Bohr, Max Born, Paul Ehrenfest und weitere Physiker müssen sich auf eine philosophische Diskussion über Begriffsbildung einlassen. Was in Atomen geschieht, lässt sich nicht mit den hergebrachten Begriffen von Ort und Bewegung beschreiben. Die Formeln stehen da, fest und mathematisch schlüssig. Aber was bedeuten sie, wenn die alten Begriffe wie Ort und Geschwindigkeit nicht mehr gelten? Zu verschieden sind die Perspektiven. Bohr z.B. lässt Wellenbild und Teilchenbild gleichberechtigt – ja, sie widersprechen sich, aber sie ergänzen sich auch und ergeben gemeinsam ein vollständiges Bild des Geschehens in Atomen- so argumentiert Bohr. Die Kluft zwischen Theorie und Wirklichkeit scheint unüberbrückbar. Damals bei Einstein wunderte Heisenberg sich über die Frage: Was kommt zuerst, die Theorie oder die Beobachtung? Doch wohl die Beobachtung, hielt Heisenberg damals für selbstverständlich. Man muss sehen können, worüber man nachdenkt. Ist das nicht der Witz an empirischer Forschung? Erst die Theorie entscheidet, was man beobachten kann – so argumentieren andere Wissenschaftler. Im Verlauf so mancher Konferenz tritt die Konfliktlinie zwischen den Teilnehmern deutlich hervor: alte gegen neue Quantenphysik. Albert Einstein, Erwin Schrödinger, Max Planck, Hendrick Lorentz, die alten, verteidigen die etablierte Ordnung der klassischen Physik, in der die Wellen sanft rollen und die Teilchen sich auf stetigen Bahnen bewegen. Sie sind »Realisten«, sie wollen die Welt beschreiben, wie sie wirklich ist. Die jungen »Instrumentalisten«, allen voran Werner Heisenberg, Wolfgang Pauli und Paul Dirac, sind begierig, die Quantenmechanik voranzutreiben, sie auf die offenen Fragen über Atome und Strahlung anzuwenden. Für alles, was nach Philosophie und Semantik riecht, fehlt ihnen das Verständnis. Es geht in diesem Zwist um nichts Geringeres als die Seele der Physik.

Durch die Machtergreifung Hitlers werden all diese wissenschaftlichen Strukturen verstört.

Einstein, überzeugter Pazifist, später in den USA, schreibt am 10.03.1933: Zur politischen Freiheit gehört die Freiheit der mündlichen und schriftlichen Äußerung politischer Überzeugung, zur Toleranz die Achtung vor jeglicher Überzeugung eines Individuums. Diese Bedingungen sind gegenwärtig in Deutschland nicht erfüllt. Es werden dort diejenigen verfolgt, die sich um die Pflege internationaler Verständigung besonders verdient gemacht haben, darunter einige der führenden Künstler. Er drängt Roosevelt zur Entwicklung einer Atombombe. Die jüngst entdeckte Kernspaltung könne zu »äußerst wirkungsvollen Waffen neuen Typs« führen, warnt er den Präsidenten und schlägt ihm einen Plan vor, die Erforschung der Kernspaltung für militärische Zwecke zu forcieren. Das Manhattan-Projekt verwandelt nicht nur die Vereinigten Staaten in eine Uranfabrik. Es verlangt die vereinten Kräfte dreier Staaten: Großbritanniens, Kanadas und der USA. Das Manhattan-Projekt wird viele der besten Physiker der Welt beschäftigen, darunter einige, die aus Deutschland oder einem mit ihm verbündeten Staat geflohen sind. Otto Frisch, inzwischen in England, rechnet aus, dass schon in 50 Kilogramm U-235 die Sprengkraft von 15 000 Tonnen TNT steckt. In einer genügend großen Menge Uran-235, der »kritischen Masse«, entwickelt sich daraus eine Neutronenkaskade, die eine Kettenreaktion in Gang setzt. Mit einer Urankugel von der Größe eines Handballs könnte man eine ganze Stadt zerstören. Oder viele Tage lang mit Strom versorgen, wenn man die Kettenreaktion kontrolliert ablaufen lässt. Die Angst, die Deutschen könnten schneller in der Entwicklung einer Atombombe sein, befeuert das Projekt, an dem schon bald 125 000 Menschen mitarbeiten. Einer von ihnen ist Niels Bohr, der auch aus Dänemark fliehen musste. Nicht einmal Albert Einstein konnte sich aus der Weltgeschichte heraushalten, auch er gab einen Anstoß zum Bau der Atombombe, was er später bereute. Das ist die dunkle Seite der Geschichte, die von den Rissen in Marie Curies Fingerkuppen zur Atombombe von Hiroshima führt. Doch keinem von ihnen gelang mehr ein Fortschritt, der mit der Quantenmechanik oder der Relativitätstheorie vergleichbar wäre.

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Das Zeitalter der Unschärfe landete über den netgalley-Adventskalender in meiner Sammlung und hat mich seitdem begleitet. Obwohl Physik und besonders Atom- und Quantenphysik wirklich keine Themen sind von denen ich auch nur einen Hauch einer Ahnung habe, war es gar kein Problem all den Sachverhalten zu folgen, die in diesem Buch aufgemacht wurden. Die Erzählung fließt so locker dahin, dass es Spaß macht.
Schön, dass hier auch endlich Mileva Marić als wichtige Person bei den Entdeckungen Albert Einsteins erwähnt wird. Ohne sie wäre das nichts geworden.
Ein schönes Buch auch für Menschen, die nicht lange am Stück lesen möchten.

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Eine ziemlich chronologische Geschichte der physikalischen Diskussionen von der Jahrhundertwende bis zum zweiten Weltkrieg. Sehr informativ und anschaulich geschrieben, Fotos inbegriffen. Es beginnt mit Marie Curie, es folgen bekannte und weniger bekannte Verdächtige wie Einstein, Bohr, Heisenberg und viele andere. Auch Schrödinger mit seiner Katze, die er gar nicht hatte (oder die er vielleicht nur nicht mehr gefunden hatte in seinem Kasten...) kommt vor. Die Entdeckungen der Physiker und auch ihre Kontroversen bezüglich der Quantenwelt sind interessant und gut nachvollziehbar dargestellt. Man benötigt keine physikalischen oder mathematischen Kenntnisse zum Verständnis der Vorgänge. Eine gute Darstellung der quantentheoretischen Problematik in ihren Anfängen (die den Physikern ja bis heute Probleme bereitet), unterhaltsam und verständlich geschrieben.

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Hürter gewährt in seinem Buch "Das Zeitalter der Unschärfe" einen unterhaltsamen und interessanten Rückblick auf die Physik zu Beginn des 20.Jahrhunderts.

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Ich hätte nicht gedacht, dass mich mal ein Buch über Physik bzw. über berühmte, aber auch weniger bekannte Physiker interessieren würde. Aber Tobias Hürter hat es geschafft, Geschichte und Wissenschaft interessant zu vereinen, sodass man auf eine durchaus spannende Weise hierzu einen guten Überblick zu diesem Thema bekommen kann.

Sicherlich schadet es nicht, wenn man sich in der Physik ein wenig auskennt; wobei in den meisten Fällen das Wissen aus dem üblichen Physikunterricht durchaus genügt. Wie im Klappentext beschrieben geht es ja hauptsächlich um die Lebensläufe der Wissenschaftler und ich fand es recht interessant, wie verschieden, auf welche Weise und mit ihren unterschiedlichen Eigenarten sie bei ihren Forschungen vorgingen. Aber auch geschichtlich wird das Wissen aufgefrischt und es ist interessant zu verfolgen, mit welchen Schwierigkeiten und (Vor-)Urteilen man oft zu kämpfen hatte.

Das Buch habe ich gerne gelesen, es war eine absolut willkommene Abwechslung und ich kann es guten Gewissens jedem Empfehlen, der sich auf eine unterhaltsame Art und Weise einen Überblick über die Entwicklung der Physik und deren klugen Köpfe beschaffen möchte.

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In "Das zeitalter der Unschärfe" präsentiert Tobias Hürter komplizierte Physik in einer sehr verständlichen und unterhaltsamen Form. Dieses Buch empfehle ich sowohl physikkundigen Lesern, die hier viel über das Leben der WissenschaftlerInnen erfahren können, wie auch Laien, die dabei von physikalischen und mathematischen Einzelheiten nicht entmutigt werden. Der Florian Illies der Physik und Mathematik!

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Von Marie Curie bis Max Planck, von Einstein bis Heisenberg – die Neuerfindung der Welt

Nach diesem vielversprechenden Satz war mir klar, das Buch muss ich lesen. Eigentlich hat mich schon der Titel gefesselt, denn in ihm erkenne ich die Quintessenz dessen, was die Menschen damals sicher empfanden. Schlag auf Schlag entdeckten bedeutende Wissenschaftler immer neue wegweisende Fakten und Zusammenhänge in der Physik des Lebens und des Universums. Immer kleinteiliger und beeindruckender aber auch immer gefährlicher und mächtiger wurde dieses Wissen.

Das Leben und Schaffen dieser Menschen wird auf eine Weise geschildert, die einen etwas näher ran lässt an die Wissenschaftler und die auch komplexe Vorgänge so rüber bringt, dass der geneigte Leser sie versteht und die Faszination erkennen kann, die die Forscher zu leidenschaftlichen Entdeckern macht.

Stück für Stück habe ich diese Lebensgeschichten gelesen und war beeindruckt und fasziniert.

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Ein sehr interessantes und flüssig geschriebenes Buch über die Neuzeit der Physik, von Marie Curie über Einstein, Bohr, Heisenberg und andere Forscher und Wissenschafter zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg. Es geht nicht nur um die Entwicklung der Relativitätstheorie und Quantenmechanik, sondern auch um deren negativen Auswirkungen, v.a. die Kernspaltung, die zur Atombombe führt.
Die physikalischen Details sind recht verständlich geschrieben, aber die ewigen Diskussionen zwischen den Physikern können auch mal langweilig werden. Es war allerdings interessant, auch das persönliche Leben und den Charakter der Wissenschafter mitzuerleben - denn ausser Marie Curie am Anfang und kurz Lise Meitner etwas später im Buch gab es da scheinbar nur Männer; Frauen waren meist nur Geliebte und Sekretärinnen.
Über die politische Verwicklung der Physiker im 2. Weltkrieg hätte ich gerne mehr gehört, denn das Ende war etwas plötzlich, meiner Meinung nach.
Danke an den Verlag und Netgalley für ein Rezensions-Ebook im Gegenzug für eine ehrliche Rezension.

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