Frau Böhning will weg

Eine Reisegeschichte der anderen Art

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Erscheinungstermin 16.04.2021 | Archivierungsdatum 04.03.2022

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Zum Inhalt

Dieses Buch ist mehr als die Geschichte einer wiederentdeckten Liebe. Es ist ein Plädoyer für Mut, Phantasie und Zuversicht, auch in Zeiten der Krise.

Bedarf es erst einer Pandemie, um die Abenteuerlust zu wecken, die schon lange in uns schlummert? Bei den Böhnings ist das so. Es ist das verdammte Fernweh, das die beiden gegen jede Vernunft zu einer Reise verführt – ausgerechnet zu Corona-Zeiten. Und es kommt, wie es kommen muss: aus hundertprozentiger Planung wird hundertprozentiges Chaos, aus skurrilen Zufällen werden echte Bewährungsproben. So gerät Böhnings Reise mehr und mehr zu einer Selbsterkundung. Da hilft nur eine ordentliche Prise Humor.

Dieses Buch ist mehr als die Geschichte einer wiederentdeckten Liebe. Es ist ein Plädoyer für Mut, Phantasie und Zuversicht, auch in Zeiten der Krise.

Bedarf es erst einer Pandemie, um die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783833743764
PREIS 14,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Eine Geschichte zum Lachen in trüben Zeiten

Es ist Lockdown, jeder muss daheim bleiben und ausgerechnet jetzt will Frau Böhning von Norddeutschland aus an den Königssee in Bayern. Der Wunsch steigt unaufhaltsam in ihr auf. Sie will die Freiheit, die sie bislang kaum brauchte, aber jetzt, wo man sie ihr nimmt, erwacht in ihr ungeahnter Widerspruchsgeist.
Herr Böhning beobachtet dies interessiert, lässt sich überzeugen und beide planen auf gewohnt pedantische Art ihr Revoluzzertum. Systemrelevante Berufe werden, samt Visitenkarten und Werbeschildern fürs Auto, ausgedacht: Herr Böhning wird zum Krisentherapeut und Frau Böhning zur Hebamme. Ein Mietwagen (als Tarnung mit Nummernschild des angepeilten Zwischenstops) wird gemietet und dann gehts los.

Fazit: Das Rentnerehepaar der Böhnings entdeckt seine Nonkonformität ausgerechnet in extrem konformen Zeiten, gerät in in herrlich skurrile Situationen, verjüngt sich geradezu und lernt den Augenblick zu leben wie er kommt und den Tod nicht zu fürchten.

Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

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Ich habe herzhaft gelacht bei der Lektüre dieses Buches. Das fiel mir leicht, denn der Lockdown liegt weit hinter uns und ich befinde mich gerade auf Reisen... Trotz allem Humor und den vielen kleinen Spitzfindigkeiten innerhalb der Lektüre gibt es jede Menge nahezu philosophische Anspielungen - wie eigentlich immer bei Katharina Münk. Die Eheleute nutzen "das Verbotene", weil sie es einfach nicht mehr aushalten in ihrer Komfortzone, dem permanenten Angepasstsein. Sie planen einfallsreich und akribisch ihre vermeintlich illegalen Aktivitäten und werden dann gnadenlos vom Leben überrollt. Die daraus resultierenden Erfahrungen und persönlichen Erkenntnisse verändern sie nachhaltig, denn sie erleben Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätten und fühlen sich wohl dabei. Das ihrem Lebensbuch, das auch "herausgerissene" Seiten enthält, nun Seiten zugefügt werden, die prall gefüllt sind, zählt für beide zu den schönsten Ergebnissen ihrer Reise Wie so oft ist nicht das Ziel entscheidend, sondern der Weg... Denn auch das wird ausgedrückt: Viel zu oft überladen wir ein Ziel, einen Wunsch mit derart hohen Erwartungen, dass wir unweigerlich enttäuscht werden müssen. Lernen wir also von Familie Böhning!

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Es sind Pandemiezeiten, Das Ehepaar Böhning verhält sich regelkonform, Masken, Einmalhandschuhe, Abstand, Hygiene und vor allem "Wir bleiben zuhause". Das volle Programm also aber die Langeweile lässt die skurrilsten
Ideen sprießen. Alles ist geputzt, alles renoviert, der Garten ist umgestaltet, es bleibt nichts mehr zu tun. Da kommt der Wunsch wenigstens innerhalb Deutschlands zu verreisen. Akribisch wird geplant und organisiert.
Ich konnte das Paar vollkommen verstehen, wir sind in der gleichen Situation, die Kinder aus dem Haus, Rentner im eigenen Heim und Corona Langeweile. Wir kennen jeden Baum und Grashalm in 10 km Umkreis. Mit Nachbarn wird sich lautstark über die Straße hinweg unterhalten, früher stand man zusammen am Gartenzaun.
Vielleicht habe ich deshalb immer wieder lautstark gelacht, weil die Erinnerungen noch so frisch waren. Das Buch ist mir von der Seele geschrieben, ich war nicht mehr allein mit meinem Frust. Wir waren nicht so kreativ und sind immer noch vorsichtig und verzichten auch eher auf Urlaub, Kino und Theater, trotzdem habe ich das Paar beneidet um seinen Urlaub.
Der trockene Humor in dem Schreibstil ist einfach unbezahlbar, er war aus dem Alltags Geschehen heraus entwickelt, keine Witze oder Slapstick sondern die Versuche den Alltag abwechslungsreich zu gestalten. Das penible Verhalten der Eheleute, die dann in unvorhersehbare Situationen gelangen bringen dann die unvorhergesehenen komischen Aktionen.
Das Buch ist wie eine Reportage geschrieben, dadurch wirkt es intensiv. Ein Buch das sagt: ihr seid nicht allein.

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