Der rote Raum

Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

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Erscheinungstermin 07.10.2021 | Archivierungsdatum 05.03.2022

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Zum Inhalt

Das Herz ist ein einsamer Jäger.

Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entnommen und durch einen seltenen Gesteinsbrocken ersetzt. Als die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, zeigt sich, dass dem Opfer bereits früher furchtbare Dinge widerfahren sind. Um den Fall zu lösen, muss Nyström gegen alle inneren Widerstände in eine ihr fremde, dunkle Welt eintauchen. Gleichzeitig ermittelt ihre Kollegin Stina Forss in einem zweiten rätselhaften Verbrechen, ein sogenanntes Locked-room mystery, in dem der Mörder aus einem hermetisch abgeriegelten Raum spurlos verschwindet.

Während beide Kommissarinnen mit eigenen Dämonen ringen, bewegen sich die zwei Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es weitere Todesopfer gibt.

Das Herz ist ein einsamer Jäger.

Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462001631
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Nach dem großen Finale am Ende des vorherigen Bandes konnte man fast befürchten, dass damit auch das Ende für Ingrid Nyström und Stina Forss gekommen ist. Glücklicherweise ist dem nicht so – aber ganz ohne Zäsur konnte die Serie natürlich nicht einfach weitergehen.
Stina Forss hat sich mittlerweile nach Stockholm versetzen lassen, doch auch im Bereich Organisierte Kriminalität dort folgt sie ihrem fatalen Hang zu spontanen Alleingängen. Als dies gründlich schiefgeht, versetzt ihr Chef sie zur Reichsmordgruppe. Sie wird nach Kiruna geschickt, wo sie den merkwürdigen Mord an einem zwielichtigen Automechaniker aufklären soll. Der war zwar von seiner Hebebühne zerquetscht worden, aber da ihm die Leber fehlte, konnte es wohl kein Unfall gewesen sein.
Neuzugang in Växjö
In Växjö hat auch Anette Hultin die Truppe von Hauptkommissarin Ingrid Nyström verlassen. Als Ersatz ist Sara angetreten, bildschön und frisch von der Polizeihochschule. Lasse und Hugo gockeln gewaltig, aber die junge Kollegin zeigt bald, dass sie auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Das Team bekommt es ebenfalls mit einem Mord zu tun: Im ersten Hochhaus Växjös wird die Leiche von Adam Arlemark gefunden. Er liegt mit ausgebreiteten Armen in seiner Wohnung, mit einem Kopfschuss und aufgeschlitztem Brustkorb – statt seines Herzens findet die Pathologin einen Brocken Mondgestein.
Düstere Vergangenheit
Während Lasse und Sara die Laufarbeit übernehmen, Nachbarn befragen vor allem, sitzt Hugo vor dem Rechner und versucht Smartphone und Laptop des Toten zu knacken. Doch als Datenanalyst hat der Verstorbene seinen Laptop gut gesichert und sein Smartphone gut gelöscht. Oder war das der Mörder? Der einzige Verwandte des Toten ist sein Bruder Tomas, der massive psychische und kognitive Probleme hat. Als Ingrid die Todesnachricht überbringt, stellt sie fest, dass er das Elternhaus vollkommen zugemüllt hat. Es stellt sich auch heraus, dass die beiden Brüder die einzigen Überlebenden einer Familientragödie waren: Die Eltern wollten sich und ihre vier Kinder umbringen, die beiden Brüder überlebten, Tomas mit einem Hirnschaden.
Befindlichkeiten
In Växjö geht es also viel um psychologische Befunde, auch Kommissarin Ingrid Nyström kämpft immer noch gegen ihre eigenen Dämonen und weiß nicht, ob sie überhaupt noch als Chefin geeignet ist. Sara versucht sich einen Platz im Team zu erkämpfen, der sie nicht auf ihr Aussehen reduziert, und Hugo sieht sich als Feminist und hat keine Ahnung, wie er als solcher der süßen Sara sein Interesse klarmachen soll … Die Aufklärung des Falles geht zunächst eher schleppend voran, bis Hugo auf einen Chat des Opfers stößt, der Ingrid nach Kiruna führt.
Parallele Ermittlungen
Dass es dieser Band aus der Serie schwer haben wird nach dem furiosen Finale seines Vorgängers, ist ja eigentlich klar. Mithalten kann er auch nicht wirklich, aber trotzdem ist der Übergang zu weiteren Fällen nicht schlecht gelöst. Wie hier zwei parallel laufende Ermittlungen sich schließlich überschneiden – bzw. dann auch wieder nicht wirklich -, das ist sehr gut gemacht. Und wie immer absolut spannend. Dass Stina zu Gewalt und zu gewaltigen Verletzungen neigt, ist ja nichts Neues, sondern wird von den Leser:innen wohl inzwischen erwartet.
Mein Fazit: Man merkt zwar, dass hier ein neuer Anlauf genommen werden muss, aber dafür ist der Krimi sehr gut gemacht, sehr spannend erzählt und wie immer mit interessanten Einblicken in die schwedische Gesellschaft.

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Hölle, Hölle, Hölle

„Der rote Raum“ ist bereits der neunte Fall für die ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss. Auch er überzeugt.
Ingrid und ihr Team in Småland untersuchen einen obskuren Mordfall: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entfernt und durch einen dunklen Gesteinsbrocken ersetzt. Unterdessen reist Stina in den hohen Norden, nach Kiruna, um in einem zweiten rätselhaften Verbrechen zu ermitteln.
Während beide Kommissarinnen mit ihren Dämonen kämpfen, bewegen sich die beiden Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu...
Selten hat ein Titel so gut gepasst: Red Room. Gemeint ist hier ein Ort im Darknet, in dem Gleichgesinnte morbide Gewalt- und Tötungsfantasien austauschen - und darüber hinaus. Keine leichte Kost.
Politisch brisante Themen, schwedisch-düstere Atmosphäre und klug durchdachte Handlungen - dafür stehen Voosen | Danielsson. Mit „Der rote Raum“ ist ihnen erneut ein rasanter, raffiniert konstruierter Thriller gelungen.
Immer mal wieder sind Abschnitte in Kursivschrift eingestreut. Sie verleiten zu unterschiedlichen Spekulationen und Deutungen. Typisch für Schwedenkrimis, auch mit Gesellschaftskritik sparen die Autoren nicht: das Girjas-Urteil, die Bedrohung der Sámi.
Die Figuren sind authentisch und doch auf ihre Art anders. Mit diesem Ermittlerteam wird es nie langweilig. Daher sieht man voller Vorfreude dem nächsten Fall entgegen.

Fazit: Wieder ein 5*-Buch von Voosen | Danielsson. Schwedisch. Schnell. Spånnend.

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Das Cover ist sehr gut gewählt.

"Der rote Raum" ist bereits der neunte Fall für die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss, der mich auch wieder total überzeugen konnte.

Der Buchtitel passt perfekt.

Dieses Buch ist ein super konstruierter Thriller.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

#DerroteRaum #NetGalleyDE

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Zum Inhalt
Das Herz ist ein einsamer Jäger.

Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entnommen und durch einen seltenen Gesteinsbrocken ersetzt. Als die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, zeigt sich, dass dem Opfer bereits früher furchtbare Dinge widerfahren sind. Um den Fall zu lösen, muss Nyström gegen alle inneren Widerstände in eine ihr fremde, dunkle Welt eintauchen. Gleichzeitig ermittelt ihre Kollegin Stina Forss in einem zweiten rätselhaften Verbrechen, ein sogenanntes Locked-room mystery, in dem der Mörder aus einem hermetisch abgeriegelten Raum spurlos verschwindet.

Während beide Kommissarinnen mit eigenen Dämonen ringen, bewegen sich die zwei Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es weitere Todesopfer gibt.

Meine Meinung:
Mir ist hier als erstes das Cover mit dem Falter ins Auge gefallen, das Cover gefällt mir wirklich gut.
Ich wusste nicht, dass das Buch zu einer Reihe gehört.
Es wurde mir nach den ersten Seiten recht schnell klar, dass Ingrid und Stina eine gemeinsame Vorgeschichte verbindet. Das tat meiner Lesefreude aber keinen Abbruch, man erfährt durch die gelegentlichen Rückblenden genug und ich werde definitiv auch die anderen Bücher um die 2 Protagonistinnen noch lesen.

Erzählt wird die Geschichte meist aus Sicht von Ingrid und Stina, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die übrigen Kollegen kommen immer wieder zu Wort.
Das die Fälle der 2 Ermittlerinnen zusammen hängen ist hier kein spoilern, das dürfte jedem nach lesen des Klappentextes klar sein. Lediglich die Erfahrungen und Erlebnisse der 2 Studenten haben mich anfangs etwas verwirrt, aber mir war recht schnell klar, dass sie für die Handlung und auch die Ermittlungen wichtig sind.

Beide Frauen sind eigensinnig, stark und tough, die aber auch anders können. Ingrid, die die Ermittlung in Smaland leitet, ist ein Familienmensch, was man ihr in ihrem Job allerdings nicht gleich anmerkt.
Stina fällt alleine durch ihr Aussehen und ihre Art - mit dem Kopf gerne mal durch die Wand zu gehen - schon auf. Ein Teamplayer ist sie sicher nicht.
Trotzdem fand ich alles ausgewogen, es blieb die ganze Zeit über spannend und auch die Protagonisten fand ich sehr sympathisch, weil in den Teams der 2 einfach jede Art vertreten ist. Wir haben den Computerexperten, der scharf auf die junge Kollegin ist, den väterlichen Ermittler, der mit Erfahrung glänzen kann und auf Stinas Seite einen Kollegen, der zwischen Job, mehreren Kindern und Ex-Frauen jongliert - dies aber erstaunlich gut hin bekommt.

Die Auflösung beider Fälle fand ich sehr gut gelungen und bot die ein oder andere Überraschung, daher kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Klapptext: Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun:
Fazit: Stina Forss hat sich nach Stockholm versetzen lassen. Auch hier hat sie den Hang für Alleingänge nicht ablegen können. Ihr Chef versetzt sie zur Reichsmordgruppe. In Kiruna soll sie einen mysteriösen Mord aufklären. Er wurde von einer Hebebühne zerquetscht. Doch der Leiche fehlt die Leber. In Växjö hat es auch Änderungen gegeben. In einem Hochhaus wird die Leiche von Adam Arlemark gefunden. Die Leiche hier weist einen Kopfschuss auf und hat einen aufgeschlitzten Bauch. Die Ermittlungen gehen schleppend voran. Bis die Spuren nach Kiruna führen. Das Lesen dieses Krimi ist sehr gut und absolut spannend. Es werden zwei verschiedene Fälle beschrieben und, doch führen die beiden Fälle zum Schluss zusammen. Man erhält auch diesmal einen Einblick in die schwedische Gesellschaft. Das Buch kann ich empfehlen.

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Ein neuer Fall für Nyström und Forss.

Wobei die beiden seit dem letzten Fall nicht mehr gemeinsam ermitteln. Dennoch haben die Fälle die sie nun aufklären müssen einiges gemeinsam. Bei beiden jeweiligen Opfern fehlen Organe.

Bereits der 9. Fall für die Kommissarinnen und auch wenn ich die beiden als Duo unschlagbar fand, möchte ich auch den aktuellen Band sehr gerne. Durch die Perspektivenwechsel bleibt die Spannung das ganze Buch über hoch. Auch die neue Kollegin von Nyström ist eine Bereicherung für das Buch.

Beide Fälle für sich sind spannend wobei der von Nyström mehr Raum einnimmt. Fast meint man, dass die Handlungsebene mit Forss nur ergänzend geschrieben wurde. Allerdings hat mich der Fall mit dem Looked-room noch mehr interessiert als der mit dem Herz.

Das Buch wird unterteilt in diverse Wochentage und jeweils am Ende der Kapitel kommt noch eine dritte Handlungsebene hinzu, die scheinbar nichts mit den Fällen zu tun hat, am Ende aber entscheidend für die Lösung ist.

Fazit: ein sehr gelungener Thriller, der mich gefesselt hat.

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Inhalt:
Das Herz ist ein einsamer Jäger.
Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entnommen und durch einen seltenen Gesteinsbrocken ersetzt. Als die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, zeigt sich, dass dem Opfer bereits früher furchtbare Dinge widerfahren sind. Um den Fall zu lösen, muss Nyström gegen alle inneren Widerstände in eine ihr fremden, dunklen Welt eintauchen. Gleichzeitig ermittelt ihre Kollegin Stina Forss in einem zweiten rätselhaften Verbrechen, ein sogenanntes Locked-Room mystery, in dem der Mörder aus einem hermetisch abgeriegelten Raum spurlos verschwindet.
Während beide Kommissarinnen mit eigenen Dämonen ringen, bewegen sich die zwei Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es weitere Todesopfer gibt.

Mein Fazit:
Ein merkwürdiger Krimi der mich positiv verwirrt hat, so das etwa bei Seite wusste das lesen wird hart. Da ich wohl öfter gegen meine Müdigkeit also das Sandmännchen kämpfen muss. So nun zur Handlung am Anfang dachte ich noch ok 3 Handlungsstränge gleich ist es nur noch einer, denkste. Ich habe selten einen Krimi in der Art gelesen der auch noch so Spannend gewesen ist. Was da um die zwei Kommissarinnen, die Teamplayerin Ingrid Nyström und die Einzelkämpferin Stina Forss, abgeht ist einfach toll. Es kommt aber auch nichts zu kurz, weder das private, dienstliche. Erst gegen Ende scheinen sich die Handlungen zu vereinen, aber auch hier denkste. Die Handlungen bleiben Eigenständig auch wenn sie einige kleine Berührungspunkte haben. die 2 Frauen sind einfach klasse weil sie so unterschiedlich sind. Was heißt die 2 Frauen, nein das ganze Buch ist klasse.

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Roman Voosen, Kerstin Danielsson – Der rote Raum (Nyström & Forss 09)

Ingrid Nyström und Stina Forss gehen in diesem Band zunächst getrennte Wege. Ingrid und ihr Team treffen in Smaland einen ungewöhnlichen Fall. Einem Informatiker, der tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, hat sein Mörder das Herz entfernt und stattdessen einen Mondstein hinterlassen. Stina Forss macht sich indes wenig Freunde mit ihren Alleingängen und ermittelt in Kiruna in dem Todesfall eines verstorbenen Mechanikers. Was zunächst als Unfall erschien, stellte sich kurze Zeit später als Mord heraus, denn auch dem Mechaniker wurde ein Organ entnommen. Beide Ermittlerinnen tappen zunächst im Dunkeln, doch die beiden Fälle scheinen Gemeinsamkeiten zu besitzen, die sich erst nach und nach herausstellen…

Bei dem Kriminalroman „Der rote Raum“ von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson handelt es sich um den neunten Band der Reihe um beiden Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss.
Dank der angenehm ruhigen und sehr bildlichen Erzählweise findet man schnell in die Geschichte hinein. Die Beschreibung der Umgebung und der Gegebenheiten ist hier sehr gelungen, denn gleich zu Beginn entstehen die passenden Bilder im Kopf und die für skandinavische Krimis übliche leicht düstere Stimmung scheint zum Greifen nahe.
Die Spannung steigt durchgehend angemessen und stetig an und es macht viel Spaß Ingrid und Stina bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Da ich erst mit diesem Band in die Reihe eingestiegen bin fehlten mit einige Hintergrundinformationen zu den beiden Protagonisten, die die aktuelle Situation erklären. Dies hatte allerdings keine Auswirkung auf das Verständnis den aktuellen Fall betreffend. Insgesamt ein toller Krimi den ich gern weiterempfehle und eine Serie, die ich im Auge behalten werde!

Einen herzlichen Dank an den KiWi Verlag und NetGalley für das Leseexemplar!

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Spannende Lektüre. Hat mir sehr gut gefallen. Toller Spannungsaufbau, die durchaus anhält. Habe ich sehr gerne gelesen.

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Die bisherigen Krimis des Autorenduos um Ingrid Nyström und Stina Forss waren ein Garant für spannende Lesestunden, und auch der neue, der tatsächlich schon 9.Band, steht dem in Nichts nach. Dabei war ich zunächst skeptisch, wurde doch die Geschichte um Stina Forss und die Vergangenheit ihres Vaters, die sich von Anfang an durch alle Bände zog, beim letzten Mal aufgelöst, und Stina hat den Ort Växjö und ihre Kollegen dort verlassen.
Doch die Autoren haben dies gut gelöst, die beiden Hauptfiguren arbeiten nicht mehr zusammen, müssen aber jeweils sehr rätselhafte Fälle klären, bei denen Einzelheiten durchaus auf eine Verbindung hinweisen, während beide mit ihren eigenen inneren Dämonen aus der Vergangenheit kämpfen.
In Växjo wird ein Mann tot aufgefunden, dem nach dem Tod sein Herz entnommen wurde und durch ein seltenes Gestein ersetzt. Stina Forss muss in den Norden Schwedens nach Kiruna reisen und einen sogenannten Locked-Room-Fall lösen. Ein Unfall entpuppt sich als ein rätselhafter Mord, der mit alten Riten der Sami verknüpft sein könnte.
Im Gegensatz zu den früheren Bänden gibt es diesmal keinen historischen Kern in der Geschichte, dafür werden aktuelle gesellschaftliche Bezüge aufgegriffen und man erfährt einiges Interessantes über das Leben der Sami und die Probleme der Bevölkerung im Norden Schwedens. Bereits der Titel „Der rote Raum“ deutet auf erschreckende Einflüsse im Darknet hin.
Stina Forss bleibt sich selbst treu und gerät bei ihren unvermeidlichen Alleingängen in mehr als eine brenzlige Situation. Ingrid Nyström ist mit sich selbst noch nicht wieder im Reinen, kann sich aber auf ihre Truppe verlasen. Diese hat zudem Unterstützung bekommen durch eine junge neue Kollegin, die von Knutsson und Delgado hofiert wird, aber bald zeigen kann, was in ihr steckt.
Mir hat auch dieser neue Band wieder sehr gut gefallen, die parallelen Handlungsstränge erhöhen die Spannung. Einige kursiv gedruckte Szenen scheinen zunächst so gar nicht zum Rest zu passen, sorgen aber für Spekulationen und eine erhöhte Aufmerksamkeit beim Lesen.
Die Figuren wirken im Großen und Ganzen authentisch, Stina Forss ist da ein Fall für sich, ist aber wichtig für die Balance in der Reihe. Die Handlung wirkt wie immer gut recherchiert, ist diesmal nicht ganz so komplex wie in einigen anderen Bänden, die Mischung hat mir aber wieder gut gefallen, die Hauptfiguren kommen als Persönlichkeiten nicht zu kurz, kleine Intermezzi lockern den Verlauf auf, die Fälle und ihre Lösung stehen aber immer im Vordergrund.

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> Handlung
In einem klinisch sauberen und hochpreisigen Apartment wird eine Leiche gefunden. Der Tote wurde durch einen Schuss getötet und anschließend grausam zugerichtet. Ingrid Nyström und ihr Team können aber keinerlei plausible Erklärung für dessen Tod finden, da das Opfer keine Feinde hatte und niemand von seinem Tod profitiert.
Währenddessen arbeitet Stina Forss bei der Operativen Fallanalyse an einem Locked-Room-Fall, bei dem der Täter aus einem hermetisch abgeriegelten Raum flüchten konnte.

> Charaktere
Das Team von Ingrid Nyström ist ziemlich zusammen geschrumpft: Hugo Delgado und Lars Knutsson stehen ihr noch zur Seite, während Annette Hultin und Stina Forss nicht mehr zu ihrem Team gehören. Dafür bekommt das Team von Sara Hjalmarson Verstärkung, die frisch von der Polizei-Schule kommt.
Ich mag es sehr, dass die Autoren allen handelnden Personen ein lebendiges Privatleben geben. Mir persönlich war das Balz-Gehabe der beiden männlichen Protagonisten in diesem Fall etwas ‚too much‘, aber das ist eine subjektive Empfindung.

> Leseerfahrung
Voosen und Danielsson sind in meinen Augen ein geniales Schreib-Duo. Ihre Geschichten sind spannend, geschickt konstruiert und nie enttäuschend. Die Themen der Kriminalfälle sind gut gewählt und ich fand bei diesem Buch besonders dieses Locked-Room-Thema sehr interessant. Der Handlungsbogen erstreckt sich über das ganze Buch und erst ganz zum Schluss kommt der Leser auf die richtige Spur. Alle Handlungsstränge werden schlüssig miteinander verknüpft und es bleiben keine unbeantworteten Fragen.
Die Handlung der Geschichte wird in diesem Band abgeschlossen. Für größtes Lesevergnügen muss man die Vorgänger-Bücher aber gelesen haben. Es lohnt sich!

> Fazit
Große Spannung für alle Skandinavien-Krimi-Liebhaber!

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Das Ermittlerteam um Ingrid Nyström hat sich verändert, wie Neueinsteiger wie ich in dieser 9. Folge der Reihe erfahre. Eine gleichermaßen exzellente wie impulsive Polizistin, Stina Forss, hat sich versetzen lassen. Sie ist durch eine üppige junge Blondine ersetzt worden, um die sich die beiden Männer der Abteilung fast schon lachhaft bemühen. 
Es gibt einen schaurigen Mordfall, bei dem ein alleinstehender junger Mann mit aufgeschlitztem Torso und fehlendem Herzen aufgefunden wird.
Fast zeitgleich hat Stina oben am Polarkreis einen ähnlich gelagerten Fall. Hier fehlt dem Opfer eine Leber und es ist die klassische rätselhafte Situation: Die Leiche befindet sich in einem von innen geschlossenen Raum. Wie konnte der Mörder entkommen? 
Spannend verbinden die Autoren die beiden Morde, wechseln an der aufregendsten Stelle gekonnt hin und her. Beide Kommissarinnen haben ihre Stärken und Schwächen, was sie sehr sympathisch macht. Aber auch die anderen Kollegen werden einprägsam charakterisiert. Besonders schön ist der Hahnenkampf, den die beiden älteren Kommissare um die Gunst der jungen Mitarbeiterin veranstalten.
Während mir der eine Handlungsstrang richtig gut gefallen hat, enttäuscht mich der andere umso mehr, weil die Auflösung an den Haaren herbei gezogen ist. 
Ach ja, eigentlich gibt es noch den dritten Handlungsstrang von zwei jungen Männern, die durch Europa reisen. Ganz zum Schluss fügt er sich ins große Ganze ein, doch mich haben diese Einschübe eher im Lesefluss gestört.
Obwohl ich einige Kritikpunkte an dem Krimi habe, kann er mich mit seinem hohen Spannungspotenzial überzeugen. Volle Leseempfehlung!
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Wie auch schon bei den vorherigen Büchern dieses Autorenteams
hat mich die komplette Stimmung und die einzelnen Geschichten
der Ermittler, angezogen.
Die düsteren, sich selbst reflektierenden Menschen wirken
vollkommen glaubwürdig.
Die Atmosphäre im Team, bedingt durch den vorherigen Fall, passt gut
und ist gut nachzuvollziehen.
Den aktuellen Fall fand ich spannend, zum Teil mysteriös.
Die Aufklärung brachte sehr grausame und tragische Geschichten ans Licht.

Für die Verfolgung der ganzen Geschichte ist es sinnvoll, die Reihe
von Beginn an zu lesen.

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Er ist, gelinde gesagt, bizarr, der Anblick, der sich Kommissarin Ingrid Nyström bietet: In einem luxuriösen Wohngebäude wird der grotesk zugerichtete Leichnam eines alleinstehenden, zurückgezogen lebenden Informatikers gefunden. Dem Mann wurde das Herz entnommen und an dessen Stelle ein Stück seltenen Gesteins nicht-irdischen Ursprungs in den Brustkorb gelegt. Wie sich bald herausstellt, entkamen er und sein Bruder als Kinder nur knapp dem erweiterten Suizid seiner Eltern. Hat sein Bruder, der von dem traumatischen Erlebnis schwere geistige und seelische Schäden davongetragen hat und nun als kauziger Einsiedler im heruntergekommenen Elternhaus lebt, etwas mit dem Mord zu tun?
Zur gleichen Zeit verschlägt es Stina Forss, die nach dem letzten gemeinsamen Fall mit Ingrid nach Stockholm gezogen ist, nach Kiruna. Ein ebenso unbeliebter wie brutaler Automechaniker ist tot in seiner Werkstatt aufgefunden worden, begraben unter einer zusammengebrochenen Hebebühne. Die Werkstatt war von innen abgeschlossen, alle Fenster zu, von Fremdeinwirkung keine Spur – allem Anschein nach ein Unfall – wäre da nicht die fehlende Leber des Toten.
Hängen die beiden Fälle zusammen? Läuft ein psychopathischer Serienkiller durchs mittsommerliche Schweden, der seinen – gar willkürlich ausgewählten? – Opfern die Organe entnimmt, um – ja, was eigentlich? – damit zu tun? Ingrid und Stina beginnen, fieberhaft zu ermitteln: erstmals ohne einander und überdies mit ihren eigenen inneren Dämonen kämpfend.

„Der rote Raum“ ist der neunte Band der Krimireihe um die beiden Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss – und, wie ich zugeben muss, mein erster. (Allerdings, so viel sei schon jetzt gesagt, nicht mein letzter!) Dem Autorenehepaar Voosen/Danielsson gelingt es vortrefflich, die kontrastreiche Atmosphäre zwischen dem sommerlichen, beschaulichen Småland einerseits und dem nordschwedischen Industriestandort Kiruna sowie den bizarren, verstörenden Begleitumständen der Mordfälle andererseits heraufzubeschwören, die in einem reizvollen Spannungsverhältnis zueinanderstehen. Zudem geben sie ihren Figuren den nötigen Raum, um ihren jeweiligen Charakter greifbar zu machen, ohne sich dabei in Details, Redundanzen oder Überflüssigem zu verlieren. Was mir ebenfalls ausgesprochen gut gefallen hat, war die Einbettung der Handlung in einen, nennen wir es, gesellschaftlich-schwedischen Zusammenhang: So wird Stina in Kiruna mit der Situation der Samen, ihrem geringen sozialen Status und den Vorurteilen und Diskriminierungen, denen sie sich oftmals ausgesetzt sehen, konfrontiert. Überhaupt wirkt der Roman in vielerlei Hinsicht sehr gut recherchiert, sodass ich neben der spannenden Story auch erstaunlich viele Denk- und Wissensimpulse erhielt, die übe reine gewöhnliche Krimilektüre weit hinausgehen. Mein einziger Wermutstropfen ist das Ende: Die Auflösung ist ohne jeden Zweifel überraschend und kreativ, wirkt dadurch aber leider auch etwas arg konstruiert. Nichtsdestotrotz bietet „Der rote Raum“ beste Krimiunterhaltung – und ich freue mich schon darauf, die übrigen Bände zu lesen.

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Dieses Buch ist der 9. Teil der Reihe "Die Kommissarinnen Nyström und Forss ermitteln". Das Buch ist aber in sich abgeschlossen und die Rahmenhandlung versteht man auch ohne Kenntnisse der Vorgänger.
Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal in Stockholm um Ingrid Nyström, der andere um Stina Fross in Kiruna. Beide haben mit einen mysteriösen Mord zu tun, bei dem ein Organ entfernt wurde. Außerdem gibt es noch Einschübe von zwei jungen Männern, die eine Tour mit Motorrollern durch Europa machen. Die einzelnen Stränge haben nichts miteinander zu tun und erst am Ende gibt es Verbindungspunkte.
Die Polizeiteams tappen lange im Dunklen und ermitteln so vor sich hin. Das Team um Ingrid wird ausgiebig beschreiben. Besonders lustig war das Balzgehabe der um die neue Kollegin, die jung, hübsch und super intelligent ist. Hier wurde eindeutig zu dick aufgetragen.
Da ich die Reihe schon länger verfolge, wusste ich was mich erwartet und wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist ein solider skandinavischer Krimi.

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Facettenreich und düster

„Einen vergleichbaren Fall kenne ich nicht und ich habe nicht die geringste Ahnung, womit wir es hier zu tun haben.“ (Zitat Pos. 637)

Inhalt
Ingrid Nyström, Hauptkommissarin in Växjö und für die Region Kronoberg zuständig, ermittelt in einem beklemmenden Mordfall: Adam Arlemark, Unternehmensberater, alleinstehend, wird in seinem Appartement tot aufgefunden. Im Brustkorb der Leiche fehlt das Herz, es wurde durch einen besonderen Stein ersetzt. Ein neuer Fall von Kannibalismus? In diesem Fall müsste man mit einem Serientäter rechnen, doch wie passt der Stein ins Bild? Stina Forss, Stockholm, wird nach einem kritischen Alleingang in einem Einsatz ein neuer Fall zugeteilt. In Kiruna, im hohen Norden, wurde Matti Leinonen von einer Hebebühne zerquetscht. Ein Arbeitsunfall, denn die Hebebühne war alt, schlecht gewartet und der Mechaniker war allein in der von innen verschlossenen Werkstätte. Doch dann beweist ein Indiz, dass es kein Unfall, sondern Mord war, ein Mord, der Stina Forss und der Polizei Kiruno eine Reihe von Rätseln aufgibt.

Thema und Genre
Dieser Kriminalroman spielt in Schweden und ist der neunte Fall der Serie „Die Kommissarinnen Nyström und Forss ermitteln“.

Charaktere
Die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss, die früher ein Team waren, ermitteln nun voneinander unabhängig, denn Stina Forss hatte sich nach Stockholm versetzen lassen. Es sind Ermittlerinnen, die auch in ihrer eigenen Geschichte gefangen sind, besonders Stina ist eine unangepasste Einzelgängerin.

Handlung und Schreibstil
Die beiden Ermittlungen verlaufen unabhängig voneinander und werden in zwei Handlungssträngen abwechselnd geschildert. Parallel dazu wird eine dritte Geschichte erzählt, andere Personen, ein anderes Setting und man ist gespannt, wann sich hier ein Zusammenhang ergeben wird. Sehr interessant sind die Schilderungen der Landschaft und Menschen in und um Kiruna am nördlichsten Teil von Schweden. Die straffe, knappe Zeitrahmen, eine Woche von Samstag bis Samstag, wird durch Rückblicke erweitert. Die vielen unterschiedlichen Themen wie verstörende Morde, persönliche Befindlichkeiten, Spuren in die Red Rooms des Darknet, Psychologie und Sozialkritik machen sie facettenreich, obwohl gerade diese Vielschichtigkeit manchmal den Spannungsbogen unterbricht. Die Intention, weiterhin beide Ermittlerinnen in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, ist im Rahmen der Serie verständlich, führt aber zu etwas konstruiert wirkenden überraschenden Wendungen und Zusammenhängen.

Fazit
Dieser facettenreiche, düstere Kriminalroman ist der neunte Fall einer Serie, die in Schweden spielt und in deren Mittelpunkt zwei eigenwillige Ermittlerinnen stehen.

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Kommissarin Ingrid Nyström soll ein rätselhaftes Verbrechen aufklären, bei dem dem Opfer seltene Gesteine anstelle des Herzens eingesetzt wurden. Auch ihre Kollegin kämpft mit einem mysteriösen Fall. Beide Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben und doch schein es eine Verbindung zu geben, zumal weitere Personen verschwinden. Der Thriller lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Dass er im Norden spielt, sorgt für zusätzlichen Thrill. Die Hauptfiguren mochte ich gleich und auch den Blick in ihr Privatleben. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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Undurchsichtig und ein bisschen spooky

Der letzte Fall der Mordkommission von Växjö hat bei allen Kommissaren tiefe Spuren hinterlassen. Stina Forss wechselte zur Reichsmordkommission Stockholm und auch Anette Hultin ist gegangen.
Hauptkommissarin Ingrid Nyström und ihr Team bekommen es mit einem seltsamen Mord zu tun. Dem Opfer wurde das Herz entfernt und durch Mondgestein ersetzt.
Stina Forss ermittelt gemeinsam mit der örtlichen Polizei in Kiruna, einer Eisenerzstadt in Nordschweden, in einem Fall, der anfänglich als Unfall angesehen wurde bis festgestellt wurde, dass dem Opfer die Leber entfernt wurde.


Der neue Vossen/Danielsson-Krimi vereint wieder einmal alles, was den Liebhaber von Skandinavischen Krimis erfreut.
Rätselhaft, düster und spannend gestaltet sich der Fall. Selbstzweifelnd, balzend und starrköpfig erscheinen die Ermittler.
Trotz räumlicher Trennung werden beide Mordermittlungen parallel beobachtet. Der Leser hat schnell den Eindruck, dass beide Fälle miteinander verknüpft sind und wahrscheinlich auch derselbe Mörder für beide Morde verantwortlich ist.
Das ist sicher so gewollt, aber als erfahrener Vossen/Danielsson-Leser rechnet man mit allem, aber nicht mit einer vorhersehbaren Lösung oder vielleicht doch. Es bleibt undurchsichtig.
Ein dritter Erzählstrang hat mir allerdings lange Kopfzerbrechen bereitet. Ich konnte die reisenden jungen Männer nirgends zuordnen. Man brauchte schon etwas Geduld, aber gut gemacht.
Auffallend war die starke und immer wiederkehrende Selbstreflektion von Ingrid Nyström. Sie hat sich verändert und erkennt diese Veränderung als Folge des vergangenen Falles. Sie vermisst Stina, die erfahrene Ermittlerin und auch Rebellin.
Auch Stina macht sich Gedanken über ihre Zukunft als Kommissarin, ihre Alleingänge und ihre Disziplinlosigkeit. In diesem Krimi finden erstaunlich viele Selbstbetrachtungen statt, und zwar bei allen Kommissaren.
Aber das macht diese Krimi-Serie so menschlich. Die Ermittler werden dem Leser vertrauter und ihm werden dadurch die manchmal furchtbar grausamen Morde erträglicher.

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Endlich wieder ein Fall für Nyström und Stina Forss, Ein hoch spannender Fall, der an beiden Enden und verschiedenen Tatorten und Verbrechen von den mittlerweile leider getrennt ermittelnden Kommissarinnen gelöst wird. Zwei Fälle in derselben brutalen Vorgehensweise, die Kommissarinnen und Kolleg*Innen ermittlen an unterschiedlichen Orten und kommen ganz nah, aber leider doch nicht wieder zusammen.
Der Fall wird gelöst und der nächste Fall wird sehnsüchtig erwartet.

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Hochspannend, aber etwas konstruiert.

Auch dieser Fall ist wieder äußerst spannend und nervenaufreibend, Zwei Fälle die die beiden Ermittlerinnen, die jetzt getrennt von einander sind, jede für sich aufklären wollen. Ein Toter dem das Herz entfernt wurde, und ein zweiter Mord bei dem der Täter aus einen abgeschlossenen Raum mysteriös verschwunden ist. Keine leichte Aufgabe, und beide müssen bis zum Äußersten und darüber hinaus gehen.

Sehr spannend, sehr düster und mit vielen verschlungenen und verwirrenden Indizien bestückt. Eine Geschichte die fasziniert, obwohl sie zum Ende hin etwas arg konstruiert wirkt. Aber trotzdem auf jeden Fall lesenswert.

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