Der rote Raum

Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

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Erscheinungstermin 07.10.2021 | Archivierungsdatum 05.03.2022

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Zum Inhalt

Das Herz ist ein einsamer Jäger.

Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entnommen und durch einen seltenen Gesteinsbrocken ersetzt. Als die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, zeigt sich, dass dem Opfer bereits früher furchtbare Dinge widerfahren sind. Um den Fall zu lösen, muss Nyström gegen alle inneren Widerstände in eine ihr fremde, dunkle Welt eintauchen. Gleichzeitig ermittelt ihre Kollegin Stina Forss in einem zweiten rätselhaften Verbrechen, ein sogenanntes Locked-room mystery, in dem der Mörder aus einem hermetisch abgeriegelten Raum spurlos verschwindet.

Während beide Kommissarinnen mit eigenen Dämonen ringen, bewegen sich die zwei Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es weitere Todesopfer gibt.

Das Herz ist ein einsamer Jäger.

Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462001631
PREIS 12,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Nach dem großen Finale am Ende des vorherigen Bandes konnte man fast befürchten, dass damit auch das Ende für Ingrid Nyström und Stina Forss gekommen ist. Glücklicherweise ist dem nicht so – aber ganz ohne Zäsur konnte die Serie natürlich nicht einfach weitergehen. Stina Forss hat sich mittlerweile nach Stockholm versetzen lassen, doch auch im Bereich Organisierte Kriminalität dort folgt sie ihrem fatalen Hang zu spontanen Alleingängen. Als dies gründlich schiefgeht, versetzt ihr Chef sie zur Reichsmordgruppe. Sie wird nach Kiruna geschickt, wo sie den merkwürdigen Mord an einem zwielichtigen Automechaniker aufklären soll. Der war zwar von seiner Hebebühne zerquetscht worden, aber da ihm die Leber fehlte, konnte es wohl kein Unfall gewesen sein. Neuzugang in Växjö In Växjö hat auch Anette Hultin die Truppe von Hauptkommissarin Ingrid Nyström verlassen. Als Ersatz ist Sara angetreten, bildschön und frisch von der Polizeihochschule. Lasse und Hugo gockeln gewaltig, aber die junge Kollegin zeigt bald, dass sie auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Das Team bekommt es ebenfalls mit einem Mord zu tun: Im ersten Hochhaus Växjös wird die Leiche von Adam Arlemark gefunden. Er liegt mit ausgebreiteten Armen in seiner Wohnung, mit einem Kopfschuss und aufgeschlitztem Brustkorb – statt seines Herzens findet die Pathologin einen Brocken Mondgestein. Düstere Vergangenheit Während Lasse und Sara die Laufarbeit übernehmen, Nachbarn befragen vor allem, sitzt Hugo vor dem Rechner und versucht Smartphone und Laptop des Toten zu knacken. Doch als Datenanalyst hat der Verstorbene seinen Laptop gut gesichert und sein Smartphone gut gelöscht. Oder war das der Mörder? Der einzige Verwandte des Toten ist sein Bruder Tomas, der massive psychische und kognitive Probleme hat. Als Ingrid die Todesnachricht überbringt, stellt sie fest, dass er das Elternhaus vollkommen zugemüllt hat. Es stellt sich auch heraus, dass die beiden Brüder die einzigen Überlebenden einer Familientragödie waren: Die Eltern wollten sich und ihre vier Kinder umbringen, die beiden Brüder überlebten, Tomas mit einem Hirnschaden. Befindlichkeiten In Växjö geht es also viel um psychologische Befunde, auch Kommissarin Ingrid Nyström kämpft immer noch gegen ihre eigenen Dämonen und weiß nicht, ob sie überhaupt noch als Chefin geeignet ist. Sara versucht sich einen Platz im Team zu erkämpfen, der sie nicht auf ihr Aussehen reduziert, und Hugo sieht sich als Feminist und hat keine Ahnung, wie er als solcher der süßen Sara sein Interesse klarmachen soll … Die Aufklärung des Falles geht zunächst eher schleppend voran, bis Hugo auf einen Chat des Opfers stößt, der Ingrid nach Kiruna führt. Parallele Ermittlungen Dass es dieser Band aus der Serie schwer haben wird nach dem furiosen Finale seines Vorgängers, ist ja eigentlich klar. Mithalten kann er auch nicht wirklich, aber trotzdem ist der Übergang zu weiteren Fällen nicht schlecht gelöst. Wie hier zwei parallel laufende Ermittlungen sich schließlich überschneiden – bzw. dann auch wieder nicht wirklich -, das ist sehr gut gemacht. Und wie immer absolut spannend. Dass Stina zu Gewalt und zu gewaltigen Verletzungen neigt, ist ja nichts Neues, sondern wird von den Leser:innen wohl inzwischen erwartet. Mein Fazit: Man merkt zwar, dass hier ein neuer Anlauf genommen werden muss, aber dafür ist der Krimi sehr gut gemacht, sehr spannend erzählt und wie immer mit interessanten Einblicken in die schwedische Gesellschaft.

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Hölle, Hölle, Hölle „Der rote Raum“ ist bereits der neunte Fall für die ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss. Auch er überzeugt. Ingrid und ihr Team in Småland untersuchen einen obskuren Mordfall: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entfernt und durch einen dunklen Gesteinsbrocken ersetzt. Unterdessen reist Stina in den hohen Norden, nach Kiruna, um in einem zweiten rätselhaften Verbrechen zu ermitteln. Während beide Kommissarinnen mit ihren Dämonen kämpfen, bewegen sich die beiden Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu... Selten hat ein Titel so gut gepasst: Red Room. Gemeint ist hier ein Ort im Darknet, in dem Gleichgesinnte morbide Gewalt- und Tötungsfantasien austauschen - und darüber hinaus. Keine leichte Kost. Politisch brisante Themen, schwedisch-düstere Atmosphäre und klug durchdachte Handlungen - dafür stehen Voosen | Danielsson. Mit „Der rote Raum“ ist ihnen erneut ein rasanter, raffiniert konstruierter Thriller gelungen. Immer mal wieder sind Abschnitte in Kursivschrift eingestreut. Sie verleiten zu unterschiedlichen Spekulationen und Deutungen. Typisch für Schwedenkrimis, auch mit Gesellschaftskritik sparen die Autoren nicht: das Girjas-Urteil, die Bedrohung der Sámi. Die Figuren sind authentisch und doch auf ihre Art anders. Mit diesem Ermittlerteam wird es nie langweilig. Daher sieht man voller Vorfreude dem nächsten Fall entgegen. Fazit: Wieder ein 5*-Buch von Voosen | Danielsson. Schwedisch. Schnell. Spånnend.

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Das Cover ist sehr gut gewählt. "Der rote Raum" ist bereits der neunte Fall für die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss, der mich auch wieder total überzeugen konnte. Der Buchtitel passt perfekt. Dieses Buch ist ein super konstruierter Thriller. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. #DerroteRaum #NetGalleyDE

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Zum Inhalt Das Herz ist ein einsamer Jäger. Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entnommen und durch einen seltenen Gesteinsbrocken ersetzt. Als die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, zeigt sich, dass dem Opfer bereits früher furchtbare Dinge widerfahren sind. Um den Fall zu lösen, muss Nyström gegen alle inneren Widerstände in eine ihr fremde, dunkle Welt eintauchen. Gleichzeitig ermittelt ihre Kollegin Stina Forss in einem zweiten rätselhaften Verbrechen, ein sogenanntes Locked-room mystery, in dem der Mörder aus einem hermetisch abgeriegelten Raum spurlos verschwindet. Während beide Kommissarinnen mit eigenen Dämonen ringen, bewegen sich die zwei Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es weitere Todesopfer gibt. Meine Meinung: Mir ist hier als erstes das Cover mit dem Falter ins Auge gefallen, das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich wusste nicht, dass das Buch zu einer Reihe gehört. Es wurde mir nach den ersten Seiten recht schnell klar, dass Ingrid und Stina eine gemeinsame Vorgeschichte verbindet. Das tat meiner Lesefreude aber keinen Abbruch, man erfährt durch die gelegentlichen Rückblenden genug und ich werde definitiv auch die anderen Bücher um die 2 Protagonistinnen noch lesen. Erzählt wird die Geschichte meist aus Sicht von Ingrid und Stina, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die übrigen Kollegen kommen immer wieder zu Wort. Das die Fälle der 2 Ermittlerinnen zusammen hängen ist hier kein spoilern, das dürfte jedem nach lesen des Klappentextes klar sein. Lediglich die Erfahrungen und Erlebnisse der 2 Studenten haben mich anfangs etwas verwirrt, aber mir war recht schnell klar, dass sie für die Handlung und auch die Ermittlungen wichtig sind. Beide Frauen sind eigensinnig, stark und tough, die aber auch anders können. Ingrid, die die Ermittlung in Smaland leitet, ist ein Familienmensch, was man ihr in ihrem Job allerdings nicht gleich anmerkt. Stina fällt alleine durch ihr Aussehen und ihre Art - mit dem Kopf gerne mal durch die Wand zu gehen - schon auf. Ein Teamplayer ist sie sicher nicht. Trotzdem fand ich alles ausgewogen, es blieb die ganze Zeit über spannend und auch die Protagonisten fand ich sehr sympathisch, weil in den Teams der 2 einfach jede Art vertreten ist. Wir haben den Computerexperten, der scharf auf die junge Kollegin ist, den väterlichen Ermittler, der mit Erfahrung glänzen kann und auf Stinas Seite einen Kollegen, der zwischen Job, mehreren Kindern und Ex-Frauen jongliert - dies aber erstaunlich gut hin bekommt. Die Auflösung beider Fälle fand ich sehr gut gelungen und bot die ein oder andere Überraschung, daher kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Klapptext: Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Fazit: Stina Forss hat sich nach Stockholm versetzen lassen. Auch hier hat sie den Hang für Alleingänge nicht ablegen können. Ihr Chef versetzt sie zur Reichsmordgruppe. In Kiruna soll sie einen mysteriösen Mord aufklären. Er wurde von einer Hebebühne zerquetscht. Doch der Leiche fehlt die Leber. In Växjö hat es auch Änderungen gegeben. In einem Hochhaus wird die Leiche von Adam Arlemark gefunden. Die Leiche hier weist einen Kopfschuss auf und hat einen aufgeschlitzten Bauch. Die Ermittlungen gehen schleppend voran. Bis die Spuren nach Kiruna führen. Das Lesen dieses Krimi ist sehr gut und absolut spannend. Es werden zwei verschiedene Fälle beschrieben und, doch führen die beiden Fälle zum Schluss zusammen. Man erhält auch diesmal einen Einblick in die schwedische Gesellschaft. Das Buch kann ich empfehlen.

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Ein neuer Fall für Nyström und Forss. Wobei die beiden seit dem letzten Fall nicht mehr gemeinsam ermitteln. Dennoch haben die Fälle die sie nun aufklären müssen einiges gemeinsam. Bei beiden jeweiligen Opfern fehlen Organe. Bereits der 9. Fall für die Kommissarinnen und auch wenn ich die beiden als Duo unschlagbar fand, möchte ich auch den aktuellen Band sehr gerne. Durch die Perspektivenwechsel bleibt die Spannung das ganze Buch über hoch. Auch die neue Kollegin von Nyström ist eine Bereicherung für das Buch. Beide Fälle für sich sind spannend wobei der von Nyström mehr Raum einnimmt. Fast meint man, dass die Handlungsebene mit Forss nur ergänzend geschrieben wurde. Allerdings hat mich der Fall mit dem Looked-room noch mehr interessiert als der mit dem Herz. Das Buch wird unterteilt in diverse Wochentage und jeweils am Ende der Kapitel kommt noch eine dritte Handlungsebene hinzu, die scheinbar nichts mit den Fällen zu tun hat, am Ende aber entscheidend für die Lösung ist. Fazit: ein sehr gelungener Thriller, der mich gefesselt hat.

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Inhalt: Das Herz ist ein einsamer Jäger. Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entnommen und durch einen seltenen Gesteinsbrocken ersetzt. Als die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, zeigt sich, dass dem Opfer bereits früher furchtbare Dinge widerfahren sind. Um den Fall zu lösen, muss Nyström gegen alle inneren Widerstände in eine ihr fremden, dunklen Welt eintauchen. Gleichzeitig ermittelt ihre Kollegin Stina Forss in einem zweiten rätselhaften Verbrechen, ein sogenanntes Locked-Room mystery, in dem der Mörder aus einem hermetisch abgeriegelten Raum spurlos verschwindet. Während beide Kommissarinnen mit eigenen Dämonen ringen, bewegen sich die zwei Fälle mit zunehmender Geschwindigkeit aufeinander zu und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es weitere Todesopfer gibt. Mein Fazit: Ein merkwürdiger Krimi der mich positiv verwirrt hat, so das etwa bei Seite wusste das lesen wird hart. Da ich wohl öfter gegen meine Müdigkeit also das Sandmännchen kämpfen muss. So nun zur Handlung am Anfang dachte ich noch ok 3 Handlungsstränge gleich ist es nur noch einer, denkste. Ich habe selten einen Krimi in der Art gelesen der auch noch so Spannend gewesen ist. Was da um die zwei Kommissarinnen, die Teamplayerin Ingrid Nyström und die Einzelkämpferin Stina Forss, abgeht ist einfach toll. Es kommt aber auch nichts zu kurz, weder das private, dienstliche. Erst gegen Ende scheinen sich die Handlungen zu vereinen, aber auch hier denkste. Die Handlungen bleiben Eigenständig auch wenn sie einige kleine Berührungspunkte haben. die 2 Frauen sind einfach klasse weil sie so unterschiedlich sind. Was heißt die 2 Frauen, nein das ganze Buch ist klasse.

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Roman Voosen, Kerstin Danielsson – Der rote Raum (Nyström & Forss 09) Ingrid Nyström und Stina Forss gehen in diesem Band zunächst getrennte Wege. Ingrid und ihr Team treffen in Smaland einen ungewöhnlichen Fall. Einem Informatiker, der tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, hat sein Mörder das Herz entfernt und stattdessen einen Mondstein hinterlassen. Stina Forss macht sich indes wenig Freunde mit ihren Alleingängen und ermittelt in Kiruna in dem Todesfall eines verstorbenen Mechanikers. Was zunächst als Unfall erschien, stellte sich kurze Zeit später als Mord heraus, denn auch dem Mechaniker wurde ein Organ entnommen. Beide Ermittlerinnen tappen zunächst im Dunkeln, doch die beiden Fälle scheinen Gemeinsamkeiten zu besitzen, die sich erst nach und nach herausstellen… Bei dem Kriminalroman „Der rote Raum“ von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson handelt es sich um den neunten Band der Reihe um beiden Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss. Dank der angenehm ruhigen und sehr bildlichen Erzählweise findet man schnell in die Geschichte hinein. Die Beschreibung der Umgebung und der Gegebenheiten ist hier sehr gelungen, denn gleich zu Beginn entstehen die passenden Bilder im Kopf und die für skandinavische Krimis übliche leicht düstere Stimmung scheint zum Greifen nahe. Die Spannung steigt durchgehend angemessen und stetig an und es macht viel Spaß Ingrid und Stina bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Da ich erst mit diesem Band in die Reihe eingestiegen bin fehlten mit einige Hintergrundinformationen zu den beiden Protagonisten, die die aktuelle Situation erklären. Dies hatte allerdings keine Auswirkung auf das Verständnis den aktuellen Fall betreffend. Insgesamt ein toller Krimi den ich gern weiterempfehle und eine Serie, die ich im Auge behalten werde! Einen herzlichen Dank an den KiWi Verlag und NetGalley für das Leseexemplar!

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Spannende Lektüre. Hat mir sehr gut gefallen. Toller Spannungsaufbau, die durchaus anhält. Habe ich sehr gerne gelesen.

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Die bisherigen Krimis des Autorenduos um Ingrid Nyström und Stina Forss waren ein Garant für spannende Lesestunden, und auch der neue, der tatsächlich schon 9.Band, steht dem in Nichts nach. Dabei war ich zunächst skeptisch, wurde doch die Geschichte um Stina Forss und die Vergangenheit ihres Vaters, die sich von Anfang an durch alle Bände zog, beim letzten Mal aufgelöst, und Stina hat den Ort Växjö und ihre Kollegen dort verlassen. Doch die Autoren haben dies gut gelöst, die beiden Hauptfiguren arbeiten nicht mehr zusammen, müssen aber jeweils sehr rätselhafte Fälle klären, bei denen Einzelheiten durchaus auf eine Verbindung hinweisen, während beide mit ihren eigenen inneren Dämonen aus der Vergangenheit kämpfen. In Växjo wird ein Mann tot aufgefunden, dem nach dem Tod sein Herz entnommen wurde und durch ein seltenes Gestein ersetzt. Stina Forss muss in den Norden Schwedens nach Kiruna reisen und einen sogenannten Locked-Room-Fall lösen. Ein Unfall entpuppt sich als ein rätselhafter Mord, der mit alten Riten der Sami verknüpft sein könnte. Im Gegensatz zu den früheren Bänden gibt es diesmal keinen historischen Kern in der Geschichte, dafür werden aktuelle gesellschaftliche Bezüge aufgegriffen und man erfährt einiges Interessantes über das Leben der Sami und die Probleme der Bevölkerung im Norden Schwedens. Bereits der Titel „Der rote Raum“ deutet auf erschreckende Einflüsse im Darknet hin. Stina Forss bleibt sich selbst treu und gerät bei ihren unvermeidlichen Alleingängen in mehr als eine brenzlige Situation. Ingrid Nyström ist mit sich selbst noch nicht wieder im Reinen, kann sich aber auf ihre Truppe verlasen. Diese hat zudem Unterstützung bekommen durch eine junge neue Kollegin, die von Knutsson und Delgado hofiert wird, aber bald zeigen kann, was in ihr steckt. Mir hat auch dieser neue Band wieder sehr gut gefallen, die parallelen Handlungsstränge erhöhen die Spannung. Einige kursiv gedruckte Szenen scheinen zunächst so gar nicht zum Rest zu passen, sorgen aber für Spekulationen und eine erhöhte Aufmerksamkeit beim Lesen. Die Figuren wirken im Großen und Ganzen authentisch, Stina Forss ist da ein Fall für sich, ist aber wichtig für die Balance in der Reihe. Die Handlung wirkt wie immer gut recherchiert, ist diesmal nicht ganz so komplex wie in einigen anderen Bänden, die Mischung hat mir aber wieder gut gefallen, die Hauptfiguren kommen als Persönlichkeiten nicht zu kurz, kleine Intermezzi lockern den Verlauf auf, die Fälle und ihre Lösung stehen aber immer im Vordergrund.

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