Constance

Roman

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Erscheinungstermin 13.10.2021 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Eine rätselhafte Aura umgibt die schmale junge Frau, der Sidney bei einer Buchpräsentation in New York begegnet. Constance zieht ihn erotisch an und weckt seinen Beschützerinstinkt. Dass sie unter einem Trauma leidet, lässt ihn nicht unberührt. Wo bleiben echte Nähe und Liebe in ihrer Ehe, frei von Verdächtigung und Rollenzwang? In zarten Momenten deutet sich so etwas an.

Virtuos lässt Patrick McGrath im Wechsel Constance und Sidney erzählen, ihre gegenseitige Wahrnehmung und die dramatischen Ereignisse in Constances Familie vor Augen führen.

Eine rätselhafte Aura umgibt die schmale junge Frau, der Sidney bei einer Buchpräsentation in New York begegnet. Constance zieht ihn erotisch an und weckt seinen Beschützerinstinkt. Dass sie unter...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783772530258
PREIS 22,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Patrick McGrath - Constance Eine rätselhafte Aura umgibt die schmale junge Frau, der Sidney bei einer Buchpräsentation in New York begegnet. Constance zieht ihn erotisch an und weckt seinen Beschützerinstinkt. Dass sie unter einem Trauma leidet, lässt ihn nicht unberührt. Wo bleiben echte Nähe und Liebe in ihrer Ehe, frei von Verdächtigung und Rollenzwang? In zarten Momenten deutet sich so etwas an. Meinung Der Schreibstil ist zwar großartig, aber es scheint ein wenig langatmig zu sein, was manchmal frustrierend war. Ein überzogenes Sexualdrama im Manhattan der 1960er Jahre klingt nach einer Menge Spaß, war es aber irgendwie nicht. Nicht, dass es schlecht wäre, aber ich hatte mehr erwartet. Eine junge Frau mit "Vaterproblemen", die einen älteren Mann heiratet. Nur eine klare Botschaft: "Ich hasse Daddy! Warum hat er mich nicht geliebt?' So richtig gefallen hat mir das Buch nicht. Aber für Leser die sowas mögen ist es zu empfehlen

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Der Klappentext: Eine rätselhafte Aura umgibt die schmale junge Frau, der Sidney bei einer Buchpräsentation in New York begegnet. Constance zieht ihn erotisch an und weckt seinen Beschützerinstinkt. Dass sie unter einem Trauma leidet, lässt ihn nicht unberührt. Wo bleiben echte Nähe und Liebe in ihrer Ehe, frei von Verdächtigung und Rollenzwang? In zarten Momenten deutet sich so etwas an. Virtuos lässt Patrick McGrath im Wechsel Constance und Sidney erzählen, ihre gegenseitige Wahrnehmung und die dramatischen Ereignisse in Constances Familie vor Augen führen. Meine Meinung: Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich sehr gespannt darauf, dieses Buch zu lesen. Der Verlag hat mir diesen Wunsch erfüllt, vielen Dank. Der Schreibstil ist komplex, verwirrend und der Leser hat oft Fragezeichen über dem Kopf. Was auch so beabsichtigt ist, das macht der Autor großartig. Es hat etwas gedauert, bis ich daraus schlau wurde. Für jemanden, der auf so eine Art von Büchern steht, ist es perfekt. Die Handlung selbst hat mich etwas enttäuscht und ich würde es nicht nochmal lesen wollen. Daher gibts von mir nur 3 Sterne. Das Buch hat leider nicht meinen Geschmack getroffen. Danke an den Verlag und Netgalley für die Chance das Buch schon vor der Erscheinung lesen zu dürfen.

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Constance – Patrick McGrath Dieser Roman macht es seinen Lesern wirklich nicht leicht. Er spielt wohl in den 70ern und fällt zunächst in erster Linie durch einen altmodischen, drögen Schreibstil auf. Beinahe hätte ich es nach einem Viertel abgebrochen. Auch die Protagonisten sind alles andere als Sympathieträger. Constance, psychisch äußerst labil, mit einem massiven Vaterkomplex, ist frisch verheiratet mit dem wesentlich älteren, sehr von sich selbst überzeugten Sydney, der glaubt, seine junge Ehefrau verstehen und heilen zu können. Diese ist jedoch vom ersten Tag an unglücklich in dieser Ehe. Ach herrje – ich erwähnte es schon, beinahe hätte ich abgebrochen. Doch dann hatte mich der Autor plötzlich ganz unvermittelt mit einem relativ starken Mittelteil. Auf einmal überschlugen sich die Ereignisse. Ihre Vergangenheit drängt sich Constance regelrecht auf und ich wollte wissen, wo dazwischen die Wahrheit steckt. Einige Geschehnisse werden auch aus verschiedenen Perspektiven erzählt und erleichtern somit die Einordnung der Charaktere. Gerade aus psychologischer Sicht fand ich es sehr interessant. All das kann allerdings nicht über die gleichbleibend unsympathischen Figuren hinwegtäuschen, denen ich allesamt kein Verständnis entgegenbringen konnte. Genausowenig wie über den sehr umständlichen, sich wiederholenden Schreibstil. Insgesamt konnte mich dieses Buch also leider nicht begeistern. 2 Sterne dafür.

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„Constance“ von Patrick McGrath Sidney ist geschieden und Professor an einer Universität. Er trifft Constance, die erheblich jünger ist als er. Sie zieht ihn an und es dauert nicht lange, bis er sie erfolgreich bittet, seine Frau zu werden. Constance „schleppt“ ein Problem mit sich herum: das Verhältnis zu ihrem „Daddy“ ist gestört. Sie hat einen Vaterkomplex. Es scheint so, als hätte sie Sidney vor allem deshalb geheiratet und man weiß nicht so recht, ob sie es tat, um von ihrem Daddy wegzukommen oder um Sidney als neuen Daddy zu bekommen. Sidney zieht ihr Zusammenleben so auf, dass es eine Art Pygmalion-Verbindung wird. Constance ist zwar gut ausgebildet, aber kann ihm nicht das Wasser reichen und Sidney liebt es Recht zu haben und Andere zu belehren. Lange Zeit sind beide sehr glücklich, sie harmonieren auch sexuell. Dann passiert etwas, was mit Constances Schwester Iris zusammenhängt. Iris ist lebenslustig und zieht die Männer an. Constance dagegen wirkt kühl und manchmal abweisend. Es kommt der Tag, da entdeckt sie, dass es ein Familiengeheimnis gibt und trotz großer Schmerzen für alle Beteiligte lässt sie nicht nach, bis sie es aufgeklärt hat. Die Aufklärung verwandelt Constance und belastet die Beziehung zwischen Sidney und ihr. Mittlerweile erziehen beide den kleinen Sohn von Sidney, da dessen Mutter, Sidneys Ex-Frau stirbt. Eine Trennung wäre für Sidney schlimm, denn es wäre dann sogar seine dritte Ehe, die gescheitert wäre und sein Sohn hätte keine Mutter mehr. Anfangs ist es verwirrend, aber dann sehr hilfreich, um beide zu verstehen. Kapitelweise berichten Sidney und Constance abwechselnd als Ich-Erzähler. Man kann beide verstehen und man wird beim Lesen immer ratloser, wie die Geschichte ausgeht und ob diese Beziehung eine Zukunft hat. Ehrlich gesagt, habe ich meine Schwierigkeiten mit Büchern, in denen Protagonisten ihre Befindlichkeiten beschreiben. Hier ist es ganz anders. Ich musste Sidneys Befindlichkeiten kennen und anschließend die von Constance erfahren. Das war für mich beim Lesen wichtig und es war spannend. Letzteres ist ganz erstaunlich, denn wenn dahinplätschernd der Verlauf einer wenig spektakulären Beziehung beschrieben wird, kommt selten Spannung auf. Patrick McGrath ist es gelungen.

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Der britische Autor Patrick McGrath gilt als Meister des "Schauerromans", der als Stilmittel gerne den "unzuverlässigen Erzähler" verwendet, dessen Sicht etwa durch psychische Krankheit getrübt oder verzerrt ist. Auch in diesem, im Original 2013 erschienenen Buch, spielt er auf den bekannten Registern. Hier sind es gleich zwei "unzuverlässige Erzähler"-Stimmen, mit denen wir es zu tun haben. Abwechselnd kommen Sidney und Constance zu Wort. Er ist ein englischer Uni-Professor in New York, der zum Thema "Romantik" und "Verfall der Stadt" schreibt und forscht, bereits zwei Ehen hinter sich hat und Vater eines sehr zurückhaltenden Sohnes ist. Sie ist seine wesentlich jüngere Ehefrau, eine Lektorin, die ihn seit der ersten Begegnung fasziniert hat. Durchscheinend und zerbrechlich, arrogant und distanziert, anlehnungsbedürftig und latent wild, zerstörerisch-zerbrechlich und aufmüpfig, tief traumatisiert - in ihrer Unberechenbarkeit weckt sie seine Beschützerinstinkte. Doch kann er alles glauben, was sie erzählt? Sind ihre düsteren Ahnungen, ihre hasserfüllten Ausbrüche auf den Vater, die unverhohlene Rivalität und zugleich ihr Beschützer-Impuls gegenüber der Schwester nur das Zeichen einer tiefen Neurose oder stecken reale familiäre Rätsel und Abgründe dahinter? Ein sehr spannender, vielschichtiger und komplexer Roman - gerade dank beider Erzählperspektiven, denen man nie so wirklich Glauben schenken darf.

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Der Roman Constance erzählt von einer schwierigen Beziehung. Der Englänger Sidney ist geschieden und hat einen kleinen Sohn. In New Y0rk trifft er die junge Constance, die psychisch unstabil wirkt und offenbar einen Vaterkomplex hat. Sie heiratenm, aber es kommt immer wieder zu Konfikten. Patrick McGrath schreibt in einem dichten Stil und arbeitet die psychologischen Momente heraus. Das ist sehr ordentlich gemacht. Obwohl mich das Buch streckenweise auch nicht so ganz erreichte, kann man ein hohes Niveau attestieren.

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Inhalt: Eine rätselhafte Aura umgibt die schmale junge Frau, der Sidney bei einer Buchpräsentation in New York begegnet. Constance zieht ihn erotisch an und weckt seinen Beschützerinstinkt. Dass sie unter einem Trauma leidet, lässt ihn nicht unberührt. Wo bleiben echte Nähe und Liebe in ihrer Ehe, frei von Verdächtigung und Rollenzwang? In zarten Momenten deutet sich so etwas an. Meine Meinung: Was ich erwartet hatte: Knisternde Spannung & Leidenschaft eines Paares vor dem Hintergrund eines geschäftigen NYC. Was ich bekommen habe: Das psychologische Profil einer tief gestörten Frau, die sich seit der Kindheit ungewollt fühlt. Versteh’ mich nicht falsch, denn ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Auch wenn ich das Verhalten von Constance teilweise überhaupt nicht nachempfinden konnte, machte mich ihre Verletzlichkeit nachdenklich und irgendwie faszinierte sie mich auch. In diesem Buch kann man ganz deutlich erkennen, was passiert, wenn in der Kindheit viel schiefgeht und Kindern der nötige Halt fehlt. Denn auch diese Kinder werden zu Erwachsenen, die in der Welt klarkommen müssen. Für mein Empfinden hat der Autor Patrick McGrath den Ehemann zu sehr in die Ecke des armen Mannes gedrängt, der es mit „so einer Ehefrau aushalten muss“. Hätte man im Hinblick auf die psychologischen Probleme von Constance anders (sensibler) mit umgehen können. Fazit: Für mich eine klare Leseempfehlung für alle, die sich mit dem Thema psychologische Probleme in fiktiven Romanen beschäftigen möchten. Meine Bewertung: 4/5 Sterne 🌟

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Die junge Constance heiratet den sehr viel älteren Sidney. Liebt sie ihn oder ist er nur ein Vaterersatz? Schlicht, fast lapidar erzählt Patrick McGrath diese Geschichte aus wechselnden Blickwinkeln. Sprachlich und inhaltlich brillant, entwickelt er ein Psychogramm der beiden Protagonisten und ihrer Beziehung. Schmerzhaft und spannend - mit vielen twists and turns – und einfach sehr, sehr gut ist dieser Roman um "Verbrechen des Herzens". Die Entdeckung dieses Romans und des Autors gehört für mich zu den beglückendsten dieses Jahres 2021. Patrick McGrath hat bereits viele Romane geschrieben, in deutscher Übersetzung liegt aktuell nur noch "Die Gewandmeisterin" vor, es steht schon auf meiner Leseliste und ich hoffe sehr auf weitere neue McGrath-Veröffentlichungen im Oktaven-Verlag.

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