Greenglass House

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
Erscheinungstermin 25.08.2021 | Archivierungsdatum 20.08.2021

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #GreenglassHouse #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Greenglass House ist nicht irgendein Gasthaus. Es hat im Laufe der Jahre viele Schmuggler beherbergt und ist nur per Standseilbahn zu erreichen. Warum kommen dort mitten im tiefsten Winter lauter seltsame Gäste an? Milo, der chinesische Adoptivsohn der Pines, die das Gasthaus führen, glaubt nicht an einen Zufall - wer könnte das auch bei so vielen rätselhaften Diebstählen?

So beginnt er seine Detektivarbeit … Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, entschlüsselt Milo die Hinweise und löst beharrlich die Fäden des sich verdichtenden Gewebes von Geheimnissen. Wenn es ihnen gelingt, die Wahrheit über Greenglass House aufzudecken, erfahren sie vielleicht auch etwas über sich selbst.

Greenglass House ist nicht irgendein Gasthaus. Es hat im Laufe der Jahre viele Schmuggler beherbergt und ist nur per Standseilbahn zu erreichen. Warum kommen dort mitten im tiefsten Winter lauter...


Eine Anmerkung des Verlags

Bitte beachten Sie: Die EPUB-Datei wird in der Bücherregal-App nicht optimal dargestellt.

Bitte beachten Sie: Die EPUB-Datei wird in der Bücherregal-App nicht optimal dargestellt.


Verfügbare Ausgaben

ISBN 9783772527807
PREIS 20,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (MOBI)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die Geschichte handelt u.a. von Milo, der Adoptivsohn der Familie Pines. Er freut sich auf die Weihnachtsferien und die Zeit mit seinen Liebsten. Die Pines besitzen ein Gasthaus, in dem absolut jeder willkommen ist - selbst Schmuggler. Und dann tauchen eines Tages seltsame Gäste auf, die allesamt besondere Gründe für den Aufenthalt haben. Milo, dem sowieso ständig langweilig ist, fühlt sich magisch angezogen von diesen Besuchern und ihren Geheimnissen. Also macht er sich daran, herauszufinden, was wirklich vor sich geht. Im weiteren Verlauf lernen wir noch das junge Mädchen Meddy kennen, die sich an Milo heftet und ihn zu Rollenspielen ermutigt. Was als Spaß gedacht war, entpuppt sich bald zu einer großen Herausforderung für Milo. Bei Rollenspielen übernimmt die Position einer bestimmten Figur, handelt wie diese, denkt wie diese. Milo wird bewusst, dass es ihn quält, nicht zu wissen, wer er ist, wer seine Eltern sind. Ich empfand viel Mitgefühl ihm gegenüber und hätte ihn am liebsten in den Arm genommen. Meddy hingegen wirkte auf mich kindisch und nervig, sie war mir zuweilen sogar unsympathisch. Wer hätte gedacht, dass man so etwas über ein junges Mädchen sagen kann?! Ich vermute, dass die Autorin bewusst auf zwei gegensätzliche Charaktere gesetzt hat, um ein authentisches Zusammenspiel zu ermöglichen. Ebenso interessant war es, die einzelnen Gäse kennzulernen und herauszufinden, weswegen sie zum Greenglass House kamen. Ein großartiges Mysterium mit einigen großartigen Charakteren, die alle gut entwickelt und abgerundet sind. Die Wendung in der Geschichte hat mich völlig überrascht und ich habe sie ehrlich gesagt nicht kommen sehen. Ich weiß nicht, ob es nur an mir liegt oder ob Kate Milford es gut gespielt hat, aber ich war überrumpelt und fand es eine der unvorhersehbarsten Wendungen, die ich seit einiger Zeit gelesen hatte. Fazit: Für mich eher ein Jugendbuch, dennoch auch für Erwachsene eine abenteuerliche Lektüre im Stil von Agatha Christie.

War diese Rezension hilfreich?

Ich habe das Buch abgebrochen, da ich nach mehreren Seiten nicht in die Geschichte reingekommen bin und die Charaktere mir nicht sympatisch waren.

War diese Rezension hilfreich?

Spannender und abwechslungsreicher Abenteuerroman für Jung und Alt Milo lebt mit seinen Adoptiveltern in einem Gasthof oberhalb von einem Hafen, das mit einer Standseilbahn zu erreichen ist uns oft Schmugglern als Unterkunft dient. Er freut sich über seine Weihnachtsferien, da in dieser Zeit in dem Hotel erfahrungsgemäß keine Gäste sind und er somit Zeit mit seinen Eltern verbringen kann. Doch plötzlich kommen auf einen Schlag mehrere seltsame Gäste an, die alle etwas zu suchen scheinen. Milo macht sich auf Spurensuche, um das Geheimnis zu lösen. Der Roman ist eigentlich ein Jugendbuch, aber ich hatte als Erwachsene auch sehr viel Spaß damit. Es ist spannend und mit vielen überraschenden Wendungen geschrieben. Die Charaktere sind glaubwürdig und äußerst amüsant in ihrer Verschiedenheit – vor allem Milo ist natürlich ein absoluter Sympathieträger. Die Autorin möchte – wie sie im Nachwort schreibt - mit diesem Buch ihrem (zukünftigen) Adoptivkind sagen, dass es gut und richtig ist, wenn man Informationen über seine leiblichen Eltern wissen möchte. Ich finde das sehr schön, wenn man so eine Aussage dann noch in so eine phantasievolle Geschichte verpackt.

War diese Rezension hilfreich?

Der zwölfjährige Milo lebt in einem waschechten Schmugglerhotel, das von seinen Adoptiveltern geführt wird. Eigentlich will er die ruhigen Winterferien genießen, als plötzlich und kurz hintereinander gleich fünf unerwartete Gäste auftauchen. Außerdem findet Milo eine geheimnisvolle Karte und Gegenstände verschwinden einfach. Ist ein Dieb oder eine Diebin unter den Gästen? Milo und Meddy, die Tochter der Köchin, machen sich an die Detektivarbeit. "Greenglass House" ist ein schönes, ruhigeres Buch, das man am besten im Winter lesen sollte, eingemummelt in eine Kuscheldecke und mit Tee und Keksen, denn es ist voller Schnee, Kerzen, heißer Schokolade, Kaminfeuer, Sternenhimmel, Weihnachtsschmuck und Gemütlichkeit. Die Geschichte lebt eindeutig von den tollen und interessanten Charakteren, die alle ihre eigenen Gründe dafür haben, bei einem solchen Wetter im ziemlich abgelegenen Hotel gelandet zu sein. Am besten gefallen hat mir aber Milo, der Protagonist mit den chinesischen Wurzeln. Er ist ein aufgewecktes, neugieriges und vor allem freundliches und höfliches Kind. Obwohl er seine (absolut großartigen) Adoptiveltern liebt, hadert er damit, dass er nicht wie sie aussieht und fragt sich doch, wer wohl seine leibliche Verwandtschaft ist. Sein Ärger über die verdorbenen Winterferien verschwindet dank Meddy schnell, die ihn in die Welt des Pen-and-Paper-Rollenspiels einführt. Die beiden denken sich Charaktere aus und übertragen das Spiel auf die wirkliche Welt, um die Geheimnisse des Hauses und der Gäste lüften zu können. Es ist eine unfassbare Freude mit den beiden durch das Hotel zu schleichen und nach Hinweisen zu suchen oder mit ihnen die merkwürdigen Leute subtil zu verhören. Obwohl es ein paar Längen gibt, erwärmt dieses Buch das Herz und am Ende warten sogar ein paar interessante Twists auf die Lesenden. Absolute Empfehlung für alle ab 10 Jahren!

War diese Rezension hilfreich?

Wenn ein Autor den Edgar Allan Poe Award, Kategorie Jugendbuch, für eine Geschichte erhält, legt das die Erwartungslatte an die Geschichte recht hoch – berechtigerweise? Der Titel leitet sich ab vom Namen eines Gasthauses, eines Gasthauses, in dem Schmuggler willkommene Gäste sind und das „standesgemäß“ schwer erreichbar ist. In diesem Gasthaus lebt Milo, der 12-jährige Adoptivsohn der Betreiberfamilie. Er freut sich schon auf die Winterferien, doch die werden ihm durch die Ankunft einiger geheimnisvoller Gäste und dem Verschwinden einiger Gegenstände vergällt. Milo fühlt sich herausgefordert, rauszufinden, was es mit den und den mutmaßlichen Diebstählen auf sich hat. Unterstützung bekommt Milo von der Tochter der Köchin, Meddy. Und vielleicht legen ihre Nachforschungen ja mehr offen als nur diese letzten Geheimnisse … „Greenglass House“ kommt als Detektivgeschichte mit Rollenspielelementen daher, ist aber mehr … nämlich die Geschichte über zwei Kinder bzw. Jugendliche auf der Suche nach ihren Wurzeln: Milo, das Adoptivkind, das wissen will, wer seine Eltern waren, warum er weggeben wurde … doch auch die deutlich forschere Meddy ist nicht grundsätzlich so „laut“, das riecht schwer nach Selbstschutz … die beiden und die anderen Figuren tragen die Handlung, man rätselt fast unweigerlich mit, was diese Menschen da in diesem Gasthaus tun – so wird die Geschichte dann fast zum Whodunit in alter englischer Tradition. Dazu passt auch das eher ruhige Erzähltempo, das ggf. auch mal Längen aufkommen lassen kann, aber auch Wendungen parat hält. Für Erwachsene wohl etwas zu kindlich, aber für die Zielgruppe (ab ca. 10) eine lohnenswerte Lektüre (denn auch das Überwinden von Längen will gelernt sein).

War diese Rezension hilfreich?

Das Hotel Greenglass House ist normalerweise in den Weihnachtsferien geschlossen. Als am alten mechanischen Aufzug die Glocke läutet, damit ein Mitglied der Familie Pine einen Gast den Berghang herauf kurbeln kann, ist Milo Pine wenig begeistert. Nacheinander treffen De Cary Vinge mit den irre gestreiften Socken, Georgiana Moselle mit blau gefärbten Haaren, die betagte Mrs Hereward samt Strickbeutel und Dr. Gowervine ein. Die Köchin Odette wird aus den Ferien gerufen - das war es wohl für die Pines mit geruhsamen Ferien. Ein einziger Gast nimmt den alten Weg zum Haus; die über 300 Treppenstufen auf der Rückseite des Bergs: Clemence O. Candler. Die sonderbaren Gäste bringen nicht nur Berge von Gepäck mit, sondern suchen sich jeweils ein Zimmer aus, das möglichst weit weg von den anderen Besuchern liegt. Man könnte annehmen, jeder hätte etwas zu verbergen. Der Fund einer geheimnisvollen Landkarte, die kurz darauf von einer unbekannten Person gegen ein ähnliches Exemplar ausgetauscht wird, ist der Beginn eines Abenteuers, bei dem ein Pen & Paper Rollenspiel Milo überraschende Einsichten vermittelt. Milo wurde als Findelkind chinesischer Eltern von den Pines adoptiert. Dass der Junge seinen Eltern nicht ähnlich sieht, meinen Fremde stets ansprechen zu müssen. In Milo konnte ich mich sehr gut einfühlen, der die Motive seiner leiblichen Eltern für ihr Handeln wohl nie erfahren wird und sicher satt hat, ständig auf seine Sonderrolle angesprochen zu werden. Odettes Tochter Meddy treibt Milo an. Wenn sie sowieso über Weihnachten hier oben einschneien werden, könnten sie doch wenigstens etwas über die Karte herausfinden. Sie beide werden einfach „Seltsame Spuren“ als Kampagne eines Abenteuer-Rollenpiels durchspielen und dabei in andere Rollen schlüpfen. Auch wenn Milo den Sinn des Rollenspiels anfangs nicht einsieht, bietet es ihm zusammen mit der Geschichte des Greenglass House die Gelegenheit, sich endlich zugehörig zu fühlen. Die Geschichte des Hauses und des Schmugglerkapitäns Doc Holystone wird nicht allein als Text erzählt, sondern Kate Milford lässt Landkarten, Wasserzeichen, Buntglasfenster, ein geschmiedetes Tor, ein Notizbuch, eine Lochkamera und natürlich viele magische Artefakte erzählen. Für mich war diese Vielfalt der Erzählmittel ein Plädoyer dafür, Menschen ernstzunehmen, die ihre Abenteuer nicht zwischen Buchseiten erleben, sondern in Bildern, Spielen und weiteren Welten. Gegenwart, Vergangenheit, Sage und Realität überlappen sich hier; Greenglass House ist ein All-Age-Buch im besten Sinne, weil es Lesern unterschiedlichen Alters individuelle Erzählebenen anbietet. Herkunft, Identität, Adoption sind Facetten der Geschichte, jedoch nicht ihr Hauptthema. Ein ermutigendes, stärkendes Buch, in dem ein Kind aus seiner Außenseiterrolle heraustritt und erfährt, wie sich Eingebundensein anfühlt. 2021 ist der 5. Band der Serie erschienen: The Raconteur's Commonplace Book

War diese Rezension hilfreich?

Das Rätsel der Beiglasfenster Klappentext: Sechs seltsame Gäste. Greenglass House ist nicht irgendein Gast­haus. Es hat im Laufe der Jahre viele Schmuggler beher­bergt und ist nur per Stand­seil­bahn zu erreichen. Warum kom­men dort mitten im tiefs­ten Winter lauter selt­same Gäste an? Milo, der chine­sische Adoptiv­sohn der Pines, die das Gast­haus führen, glaubt nicht an einen Zufall – wer könnte das auch bei so vielen rätsel­haften Dieb­stählen? So beginnt er seine Detek­tiv­arbeit … Zusam­men mit Meddy, der Tochter der Köchin, ent­schlüs­selt Milo die Hin­weise und löst beharr­lich die Fäden des sich ver­dich­tenden Gewebes von Geheim­nissen. Wenn es ihnen gelingt, die Wahr­heit über Green­glass House aufzu­decken, erfahren sie viel­leicht auch etwas über sich selbst. Rezension: Endlich Weihnachtsferien! Der 12-jährige Milo, Adoptivsohn der Inhaber von Green­glass House, freut sich darauf, viel Zeit mit seinen Eltern ver­bringen zu können, denn um die Jahres­zeit kom­men sowieso keine Gäste. Nor­maler­weise. Aber heute treffen kurz nach­ein­ander gleich 6 Gäste ein. Und zwischen denen bricht schnell Streit aus, der sich ver­schlim­mert, als am nächs­ten Mor­gen 3 Dieb­stähle beklagt wer­den. Zu alle­dem schottet ein schwerer Schnee­fall das ein­sam gele­gene Gast­haus von der Außen­welt ab, sodass nie­mand abreisen kann. Und manche der Gäste schei­nen auch noch ihre eigenen Pläne zu ver­folgen. Zusam­men mit der gleich­altri­gen Meddy beschließt Milo, der Sache auf den Grund zu gehen. Kate Milfords jugendliches Urban-Fantasy-Abenteuer ist in einer fik­tiven freien Stadt ange­siedelt, in der Schmuggler tradi­tionell eine große Rolle spielen. Das abge­legen liegende Gast­haus, das den Hand­lungs­ort der Geschichte dar­stellt, ist bei diesen als Unter­kunft beliebt. Am An­fang des Buches weist dieses eher Kinder­buch­charakter auf. Das zeigt sich auch darin, dass sich der junge Prota­gonist und das Mädchen, das er erst unmittel­bar zuvor kennen­lernte, zu einem Rollen­spiel ver­abreden, um den merk­würdi­gen Gästen auf den Zahn zu fühlen. Bald kommen aller­dings zuerst Mystery- und dann auch Fantasy-Elemente hinzu und machen das Geschehen auch für ältere Leser interes­sant. Die eigent­liche Über­raschung wird hier natür­lich nicht ver­raten, doch dürfte es wohl kei­nem Leser gelingen, diese vor­her­zusehen. Die Autorin lässt die aus Sicht eines auktorialen Erzählers erzählte Hand­lung stets ihrem Prota­gonisten folgen. Der Leser erhält nie Infor­mationen, die diesem nicht bekannt sind. Der Schreib­stil ist dabei natür­lich der ange­peilten (Alters-)Ziel­gruppe ange­passt. Trotz­dem kann die Geschichte mit zuneh­men­dem Auf­kommen zahl­reicher Rätsel auch ältere Leser ansprechen. Fazit: Dieses altersgerechte Urban-Fantasy-Mystery-Krimi-Abenteuer kann durch­aus auch ältere Leser über­zeugen. Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

War diese Rezension hilfreich?

Seit Jahren fasziniert mich das Cover dieses Buches und obwohl die Fortsetzungen (noch?) nicht ins deutsche übersetzt wurden, war ich zu neugierig auf die Geschichte! Denn nicht nur das Cover spricht mich an, auch der Klappentext über ein Schmugglermotel und detektivische Spürnasen hat mich sehr gereizt! Gleich zu Beginn merkt man schon ein ganz besonderes Gespür der Autorin für die Gedanken- und Gefühlswelt von Kindern. Der Protagonist Milo Pine ist adoptiert - und warum Kate Milford dieses Thema mit in den Mittelpunkt gerückt hat, kann man im Nachwort nachlesen und sie überzeugt durch ihre besonders feinfühlige Art, damit in der Geschichte umzugehen. In den Weihnachtsferien ist im Schmugglerhotel der Pines zumeist wenig los, weshalb sich der 12jährige Milo auf eine besonders ruhige und entspannte Zeit mit seinen Eltern freut; bis plötzlich unerwartete Gäste auftauchen. Die vielen Charaktere waren alle sehr prägnant, aber auch geheimnisvoll und man hat von Anfang an gespürt, dass Milo einige Abenteuer bevorstehen. Dazu kommt dieses geniale Hotel mit seiner abgelegenen Lage, den vielen Zimmern und gemütlichem Flair und den besonderen Buntglasfenstern, die eine wichtige Rolle bei dem ganzen spielen. Ums spielen geht es auch bei Milo und Meddy, denn sie zeigt ihm, wie genial man sich die Zeit vertreiben kann, in dem man in andere Rollen schlüpft - und zwar anhand von Pen and Paper Kriterien. Das heißt, dass man sich einen Charakter aussucht, der gut zu den Eigenschaften passt, die man gerne verkörpern würde. Man gibt ihm einen eigenen Namen und Attribute, die ihn in all seinen Fähigkeiten unterstützen sollen. Dabei kann man zu einem waghalsigen Dieb werden, einem elementaren Zauberer oder einer schlagkräftigen Kriegerin, je nachdem, was man gerne sein möchte. Wer - wie ich - Fan von online Rollenspielen ist oder wie hier auch gerne die alte, klassische Art wird hier großen Spaß haben! Ein wunderbares Beispiel, die Fantasie anzuregen, die bei vielen Kids heutzutage leider völlig verloren gegangen zu sein scheint... Überhaupt geht es hier viel um die Vorstellungskraft, um die Magie der Kinder, die sich in "ihren Märchen" stärken und daraus lernen können. Auch andere Geschichten werden erzählt, die die Handlung unterstützen und zu dem großen Rätsel beitragen bzw. dazu beitragen es aufzulösen, was all die Gäste um die Weihnachtszeit in das Schmugglerhotel der Pines gebracht hat. Dabei geht es um verschiedene Dinge, aber alle tragen eine gewisse Sehnsucht in sich, sind auf der Suche, genauso wie Milo, der durch seine Adoption immer wieder den Wunsch verspürt, mehr über seine leiblichen Eltern zu erfahren. Dabei geht die Autorin aber sehr behutsam vor und vor allem das Verhalten der Eltern dazu ist so achtsam und verständnisvoll, das einem dabei das Herz aufgeht. Es ist aber kein trauriges Buch und das Thema steht auch nicht so im Fokus, sondern schwingt immer ein bisschen mit. Es gibt ein paar rührende Momente, ruhige Momente, aber auch vieles an Spannung und Abenteuer, das in genau der richtigen Mischung ein äußerst unterhaltsames Gesamtbild ergibt. Vor allem die Überraschung zum Ende hin hat mich total überrumpelt! Überhaupt ist es sehr unvorhersehbar und hat mich immer wieder rätseln lassen, wohin die Autorin mich wohl führen wird; auch ein sehr positiver Pluspunkt, der selten zu finden ist! Was mich etwas gestört hat ist die Bezeichnung "Sohnemann", die Milos Eltern ihm gegenüber immer wieder verwenden - liegt es an der Übersetzung? Ich weiß es nicht, aber ich mag die Bezeichnung einfach nicht seinem Kind gegenüber, das klingt so förmlich ... Aber das fließt natürlich nicht in die Bewertung ein, so schlimm empfand ich es dann auch nicht :D Insgesamt hat es mich jedenfalls sehr positiv überrascht; auch ist es einfach, aber dem Alter entsprechend anspruchsvoll geschrieben mit vielen Details, durch die man noch etwas lernen kann - vor allem aber über die empathischen Antennen untereinander.

War diese Rezension hilfreich?

Inhalt: Der zwölfjährige Milo führt ein spannendes Leben. Schließlich lebt er in einem Schmugglerhotel, das von seinen Adoptiveltern geführt wird. Da immer etwas im Hotel los ist, freut er sich besonders auf die Winterferien, denn sie versprechen endlich etwas Erholung und Ruhe. Doch es kommt anders als gedacht. Unerwartet checken fünf Gäste ins Hotel ein, die mysteriöser nicht sein könnten. Als Milo noch eine geheimnisvolle Karte findet und plötzlich Gegenstände der Gäste spurlos verschwinden, ist seine Neugierde geweckt. Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, startet Milo seine Detektivarbeit und kommt dabei so einigen Geheimnissen auf die Spur. Cover: Ich liebe das Cover, denn es passt perfekt zum Buch. Es ist sehr stimmungsvoll gestaltet und man kann direkt den kühlen Hauch des Schneesturms spüren, der das Hotel umweht. Sogar Milo und Meddy kann man vor dem Hotel entdecken. Meinung: Der Klappentext und das tolle Cover haben mich sofort neugierig gemacht. Ich bin ein großer Fan von guten Detektivgeschichten und „Greenglass House“ gehört auf jeden Fall nun dazu. Das Setting ist toll ausgearbeitet. Das Schmugglerhotel hat so viel Charme, ist alt und verwinkelt, sodass man zusammen mit Milo und Meddy an jeder Ecke etwas Neues entdeckt. Durch den bildhaften Schreibstil der Autorin konnte ich es mir perfekt vorstellen und ich würde liebend gern mit einer heißen Schokolade im Wohnzimmer des Hotels sitzen und dem Schneetreiben zusehen. Insgesamt ist die Story an sich sehr ruhig. Es dreht sich komplett um die Detektivarbeit von Milo und Meddy, die sie hinter einem Rollenspiel tarnen. Manchmal war es mir sogar zu ruhig, sodass sich alles etwas für meinen Geschmack sehr in die Länge zog. Trotzdem überrascht Kate Milford den Leser mit vielen unerwarteten Wendungen, die der Geschichte das gewisse Etwas verleihen. Besonders lebt meiner Meinung nach „Greenglass House“ aber von seinen wundervollen Charakteren. Sie sind mit so viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und mir recht schnell ans Herz gewachsen. Jede Figur hat ihre Ecken und Kanten und das macht sie so lebendig und greifbar. Ein großes Lob an die Autorin! Fazit: „Greenglass House“ ist ein tolles Buch für gemütliche Lesestunden. Gerade im Winter ist es die perfekte Lektüre. Ich habe das Abenteuer von Milo und Meddy gern verfolgt, auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab. Jedem, der ein Faible für Detektivgeschichten hat, kann ich „Greenglass House“ trotzdem empfehlen und ich vergebe wohlverdiente 4 Ananas.

War diese Rezension hilfreich?

Inhalt: Greenglass House ist nicht irgendein Gasthaus. Es hat im Laufe der Jahre viele Schmuggler beherbergt und ist nur per Standseilbahn zu erreichen. Warum kommen dort mitten im tiefsten Winter lauter seltsame Gäste an? Milo, der chinesische Adoptivsohn der Pines, die das Gasthaus führen, glaubt nicht an einen Zufall - wer könnte das auch bei so vielen rätselhaften Diebstählen? So beginnt er seine Detektivarbeit … Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, entschlüsselt Milo die Hinweise und löst beharrlich die Fäden des sich verdichtenden Gewebes von Geheimnissen. Wenn es ihnen gelingt, die Wahrheit über Greenglass House aufzudecken, erfahren sie vielleicht auch etwas über sich selbst. Ein wunderschönes Buch. Und wunderschön hat sich auch die Beschreibung des Hauses angehört, ich hatte direkt das Bedürfnis hinzufahren und mir dieses traumhafte Haus und die tolle Umgebung anzusehen. Kaum angefangen, wollte ich es einfach nicht mehr aus den Händen legen. Ein unglaublich schönes und einfühlsames Buch in dieser Kategorie. Was hier als Kinderbuch dargestellt wird ist auch sehr empfehlenswert für Erwachsene. Ich konnte es auf jeden Fall sehr genießen. Klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

War diese Rezension hilfreich?

Milo wohnt mit seinen Adoptiveltern in Greenglass House, einem abgelegenen Hotel, und freut sich auf ruhige Weihnachtsferien. Erstaunlicherweise findet sich eine ganze Schar von mysteriösen Gästen ein, und jeder von ihnen scheint einen besonderen Grund für seine Anwesenheit zu haben. Zusammen mit Meddy, der Tochter einer Aushilfe, erfindet Milo ein Rollenspiel, um herauszufinden, was in Greenglass House vor sich geht. Als scharfsinniger Fassadenkletterer Negret gelingt es ihm, Verborgenes aufzuspüren, Zusammenhänge zu durchschauen und eines der Rätsel des alten Hauses zu lösen. Eine geheimnisvolle, abenteuerliche Geschichte, die sich bis zum Schluss überraschend und unvorhersehbar entwickelt. Die angespannte Stimmung unter den Gästen und die Atmosphäre des geschichtsträchtigen alten Hauses werden durch die Beschreibungen der Autorin spürbar. Gleichzeitig bringt sie einfühlsam das Thema Adoption und Milos inneren Zwiespalt als Adoptivkind zur Sprache. Die eingefügten Erzählungen vertiefen die Bedeutung aller Geschehnisse. So entsteht der Eindruck großer Dichte. Dieses ungewöhnliche Jugendbuch entfaltet seinen ganz eigenen Reiz und bleibt lange im Gedächtnis. Noch eine Anmerkung zur Sprache: Es hat mich überrascht, dass zusammengesetzte Verben oft getrennt geschrieben werden. Außerdem stimmen die Zeitformen nicht immer. Ein Fehler der Übersetzung?

War diese Rezension hilfreich?

Meinung: Aus diesem Verlag habe ich schon im letzten Jahr einen – für mich – echten Geheimtipp lesen dürfen und nachdem ich den Klappentext von Greenglass House las, war klar, dass ich unbedingt in diese Geschichte eintauchen muss. Und wie erhofft, wurde ich nicht enttäuscht! Eine wunderbare Geschichte über Mut, Freundschaft, Liebe und die Selbstfindung, mit einem großen Schuss Fantasie. Nach den ersten Sätzen hatte mich die Autorin schon mitten in die Erzählung gezogen, der Schreibstil ist einfach so bildhaft und einfach zum Wegträumen und er hat mich sehr berührt. Das Setting ist hier sehr begrenzt, die gesamte Geschichte spielt sich in Greenglass House ab, es ist ein Hotel, welches vorwiegend von Schmugglern besucht wird. Kurz vor Weihnachten erwartet die Familie Pine, die das Hotel führt, eigentlich keine Gäste mehr und der Sohn der Pines, Milo, freut sich auf tolle Ferien ohne Hotelgäste. Natürlich kommt es anders als er denkt, und plötzlich ist das kleine Hotel voller seltsamer Gäste, von denen einige vorgeben sich nicht zu kennen und bei denen Milo schnell merkt, dass sie aus ganz unterschiedlichen Gründen angereist sind und trotzdem etwas gemeinsam haben. Das Wetter wird immer ungemütlicher, bald ist das Hotel eingeschneit und niemand kann mehr weg; die Gäste und die Pines verbringen also zwangläufig ihre Zeit miteinander und von da an nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Es verschwinden Dinge, alle verdächtigen sich gegenseitig und als Leser merkt man immer mehr, dass vieles nicht ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und die Fantasie kommt auch nicht zu kurz. Ich bin so richtig verliebt in diese Geschichte, Milo nimmt den Leser mit auf seine detektivischen Entdeckungstouren und man beteilitg sich unwillkürlich am Rätselraten und überlegt, wie dies alles zusammenhängt. Die Autorin überraschte mich immer wieder und so wurde ich nie müde, in der Geschichte zu versinken. Während Milo auf Entdeckungstour geht, lernt er viel über sich selbst, denn ein großes Thema des Buchs und natürlich auch für ihn ist, dass er adoptiert wurde und er sich immer fragt, woher er kommt und wer seine leiblichen Eltern gewesen sind. Diese Überlegungen machen ihm oft ein schlechte Gewissen seinen Adoptiveltern gegenüber und so konnte ich während des Lesens hautnah seiner Entwicklung folgen. Zu sehen, wie er sich selbst kennenlernt und sich selbst akzeptiert hat mir richtig gut gefallen. Auch die anderen Charaktere fand ich einfach genial, von den Gästen ist einer schrulliger als der andere und sie sind alle für eine Überraschung gut. Sie sind einfach zauberhaft erdacht und ich hatte ständig das Gefühl, dass ich mitten im Wohnzimmer des Hotels saß und ihren fantastische Geschichten, aber auch ihren Streitigkeiten, lauschen konnte. Außerdem fand ich es wahninnig interessant, Milo bei seiner Detektivarbeit zu begleiten, die ein oder anderen Geheimnisse zu lüften und die Gäste kennenzulernen. Hinter allen Geheimnissen und Diebstählen scheint es eine Gemeinsamkeit zu geben und Milo wächst über sich selbst hinaus auf der Suche nach Antworten. Und dabei macht er einige fantastische Entdeckungen internem Zuhause. Fazit: Wie oben schon geschrieben: Eine wunderbare Geschichte über Mut, Freundschaft, Liebe und die Selbstfindung, mit einem großen Schuss Fantasie. Die Charaktere sind einfach toll, man merkt direkt zu Beginn, dass nicht alles so ist, wie es scheint und dass es etwas gibt, was alle Personen, die sich im eingeschneiten Hotel zusammengefunden haben, verbindet. Absolut wundervoll geschrieben, ein tolles Setting und die Handlung ließ mich nicht mehr los, sie hat mich teilweise zu Tränen gerührt, dann wieder schmunzeln lassen und im nächsten Moment total überrascht. Wieder ein Highlight in diesem Jahr und eine unbedingte Leseempfehlung für dieses außergewöhnliche und einfach großartige Herzensbuch. Lest auch unbedingt die Anmerkung der Autorin am Ende, dort erklärt sie nämlich, wie sie auf eins der Themen im Buch gekommen ist. 5/ 5 Sterne!!

War diese Rezension hilfreich?

Greenglass House ist eine fantastische, spannende Geschichte über ein altes Hotel, eine Gruppe von Gauner und Ganoven und jeder Menge Geheimnissen. Das Hotel Greenglass House steht um die Weihnachtszeit immer leer. Zu beschwerlich ist der Aufstieg zur kältesten Zeit im Jahr für Gäste. Milo und seine Eltern wollen in Ruhe Weihnachten vorbereiten und feiern, als plötzlich nach und nach Gäste im Hotel auftauchen. Was hat diesen sonderbaren Massenandrang hervor gerufen? Plötzlich verschwinden Dinge und es tauchen immer mehr Rätsel auf, die es für Milo und seine neue Freundin zu lösen gilt. Endlich mal wieder eine super spannende Geschichte für jedes Alter. Dieses Buch können Rätselliebende Kiddies ab 10 Jahren genauso gut lesen, wie erwachsene Leser*innen, die raffinierte Abenteuer und Spannung zu schätzen wissen. DEFINITIVE LESEEMPFEHLUNG!

War diese Rezension hilfreich?

So eine schöne Detektivgeschichte! Diese Geschichte lebt von Rätseln und Geheimnissen und jeder, der auch nur einen Funken Neugier in sich trägt, wird einfach unfassbar gefesselt von dieser Geschichte sein! Wir lesen aus der Sicht von Milo, der einfach nur ein echt toller Kerl ist. Seine Vergangenheit ist sehr spannend in die Geschichte verwoben und sorgt für noch mehr Rätsel und Geheimnisse!

War diese Rezension hilfreich?

Eigentlich hat sich Milo auf eine ruhige Weihnachtswoche alleine mit seinen Eltern gefreut. Denn Milos Eltern betreiben ein Hotel, das "Greenglass House", und normalerweise erwarten die Pines an diesen Tagen keine Gäste, sodass Milo seine Eltern nur für sich hat. Doch dann trudelt plötzlich ein Gast nach dem anderen ein, unangemeldet, einer seltsamer als der andere. Noch dazu scheinen sie alle etwas im Schilde zu führen. Zum Glück hilft Meddy, die Tochter der Köchin, die Gäste mit Milo im Auge zu behalten. Das war es wohl mit der Ruhe. So eine süße Detektivgeschichte! Das Buch platzt fast vor lauter Geheimnissen und Rätsel die es zu lösen gilt. Das liegt vor allem am Hotel und seine unwirtliche Lage. Es ist nur mit der Seilbahn erreichbar und liegt etwas versteckt, deswegen ist das Hotel besonders bei den Schmugglern der Gegend beliebt. Das Hotel ist ziemlich alt und wegen seiner bunten Fenster berühmt. Durch Zufall stoßen Milo und Meddy auf etwas Verstecktes und ehe die beiden wissen wie ihnen geschieht, befinden sie sich auch schon auf eine aufregende Schatzsuche. Dabei schlüpfen sie gleichzeitig in die Figuren ihres Rollenspiels. Kein Versteck im Haus ist vor den beiden sicher. Und davon gibt es eine Menge. Die Ablenkung tut gut, denn das Wetter ist umgeschlagen und das Haus eingeschneit. Keiner kann weg. Die Stimmung gefiel mir gut mit dem eingeschneit sein. Es wird viel Zeit im großen Wohnzimmer verbracht das ganz gemütlich ist, mit seinem prasselnden Kaminfeuer und dem funkelnden Weihnachtsbaum. Über kurz oder lang bleibt auch den Gästen nichts anderes übrig, als Zeit miteinander zu verbringen. Es werden Geschichten erzählt die mit dem Haus zu tun haben, die vielleicht wahr sind oder auch nicht. Eingelullt mit Tee und Kuchen erzählt der ein oder andere Dinge, die er eigentlich nicht so sagen wollte. Die Figuren sind alle ziemlich schrullig, zumindest speziell. Jeder von ihnen hat einen anderen Grund im Hotel zu sein. Es gibt ständig viel Aufregung, oft auch Streit unter ihnen. Aber das war auch lustig zu lesen wie sie sich gegenseitig misstrauen und immer auf der Hut sind. Ein anderer Erzählstrang hatte mit Milo und seiner Vergangenheit zu tun. Er ist eigentlich von den Pines adoptiert worden, und Milo hat ständig ein schlechtes Gewissen dabei, wenn er sich vorstellt, wie wohl seine richtigen Eltern gewesen sein könnten. Er fühlt sich dann schuldig und undankbar und er muss erst noch einiges über sich selbst lernen. Milo ist ein toller kleiner Kerl mit dem Herz am richtigen Fleck. Er ist auch der Erzähler in der Ich-Form. Dabei erfährt der Leser nie mehr als Milo selbst. So kann man mit ihm zusammen die vielen Rätsel um "Greenglass House" lösen. Bis auf ein paar kleine Längen hat mich das Buch echt gut unterhalten.

War diese Rezension hilfreich?

Die Geschichte konnte mich vollends von sich überzeugen und für sich begeistern. Ihr liegt einer Mischung aus Mystery, KiJuBuch und Krimi zugrunde, die aber immerzu gemütlich bleibt. Man fühlt sich beim Lesen so, als wäre man in eine warme Decke gewickelt worden - quasi "Cosy Mystery". Das Buch fühlt sich absolut magisch an, obwohl es eigentlich keine Magie gibt. (Zum Ende hin kommt durch ein Plot Twist ein spirituelleres Fantasy-Element hinzu. Das ist Geschmackssache - ich persönlich fand es passend und irgendwie sinnvoll, der Twist hatte genau den richtigen "Oh mein Gott, so ist das!"-Effekt, aber ich kann mir auch vorstellen, dass das manche Leser in einem eigentlich non-fantasy Buch aus der Baun wirft.) Ich hatte sehr viel Spaß dabei, mitzurätseln, durch Greenglass House zu schleichen und mit Milo zusammen die Geheimnisse hinter den Buntglasfenstern zu lüften. Es gibt dauerhaft Spannung, stellenweise gruselt man sich auf die gemütliche Art, und wenn ein Rätsel gelüftet wird, machen alle kleinen Hinweise auf einmal Sinn - genau so, wie es sich für eine richtig gute Mystery gehört. Der Schreibstil hat mich ebenfalls positiv überrascht. Es ist nämlich kein typischer KiJu-Stil (meiner Meinung nach), sondern auf eine wunderschöne Art altersübergreifend, sodass ich mich richtig in die Geschichte fallen lassen konnte und zu keiner Stelle das Gefühl hatte, irgendwie auf die Erzählperspektive hinabzuschauen. (Gleichzeitig ist das Buch aber immernoch kinderfreundlich geschrieben, soweit ich das beurteilen kann.) Ich habe mich von diesem Stil sehr gut unterhalten gefühlt. Dieses Buch lebt von den verschiedenen Gästen des Hotels, die allesamt einzigartig sind und die ich (fast) alle auf die ein oder andere Weise ins Herz geschlossen habe. Milo ist ein toller kleiner Hauptcharakter, dessen Gedankenwelt sehr greifbar und dessen Entwicklung toll zu beobachten war. Hinzu kommt noch eine Art Parallel-Ebene durch ein umgewandeltes Tabletop-Game, in dessen Rahmen Milo als sogenannter "Fassadenkletterer" agiert und eine zweite Rolle als heimlicher Ermittler annimmt. Das fand ich zunächst etwas befremdlich, aber es hat sich als absolut brilliant und sogar lehrreich herausgestellt. Ich möchte der Autorin von Herzen für dieses wunderbare Buch danken!! Anhand des Klappentextes war ich mir nicht sicher, ob dieses Buch wirklich etwas für mich ist, aber irgendetwas hat mich am Setting und an der erahnten Atmosphäre doch gepackt. Und ich bin sehr froh, dass ich diesem Gefühl nachgegeben habe, denn das Buch hat mich wahnsinnig mitgerissen und bezaubert. Das perfekte Buch für alle, die ihre Mysteries und Krimis gerne in gemütlicher und ästhetischer Atmosphäre mögen.

War diese Rezension hilfreich?

Meine Meinung Bald ist Weihnachten und Milo freut sich auf die gemeinsame Zeit mit seinen Eltern. Endlich hat er die letzten Schulaufgaben geschafft als die Seilbahn bimmelt. Milo lebt mit seinen Eltern in einem Gasthaus, Greenglass House, das berühmt für seinen Schmuggler Gäste ist. Das Gasthaus gehört seinen Eltern und man gelangt nur per Seilbahn zu ihnen hinauf. Oder man nimmt die ewig lange Treppe, die viele aus Bequemlichkeit jedoch meiden. Vor allem im Winter. Immer mehr Gäste trudeln im Gasthaus ein, was zu dieser Jahreszeit recht ungewöhnlich ist. Und auch die Schwester der Küchenhilfe, Meddy, ist anwesend und Milo hat so gar keine Lust seine Zeit mit ihr zu verbringen. Doch dann geschehen seltsame Dinge im Gastehaus. Einige Gäste werden bestohlen und es scheint auch, als wenn jeder einzelnen Gast, der in der Weihnachtswoche auf Greenglass House ist, ein Geheimnis hat. Milo hat das Gefühl, dass es sich bei allen um das Haus selbst handelt. Seine neugier ist gepackt. Zusammen mit Meddy, will er die Geheimnisse ergründen. Mit der Geschichte von Milo und Meddy begibt man sich zusammen auf wunderbare Abenteuer. Viele Geheimnisse und überraschende Wendungen. Auch wenn ich einige bereits im voraus geahnt hatte, tut das der Story an sich keinen Abbruch, denn es passiert so viel im Greenglass House, das einen überrascht. Ich mochte vor allem den Schreibstil des Buches sehr. Es liest sich sehr flüssig und fast schon in einem Rutsch. Kate Milford hat hier eine wunderbare Geschichte für Jung und alt erschaffen. Auch die Herzlichkeit der meisten Figuren ist sehr herzerwärmend. Man fühlt sich beim lesen selbst schon fast als Gast des Greenglass House. Mit 447 Seiten erschien das Buch am 01.06.2021 im Freies Geistesleben Verlag. Fazit Eine Abenteuerliche und schöne Geschichte für Jung und Alt. Mich hat sich komplett überzeugt. Eine klare Leseempfehlung gibt es daher von mir für Kate Milfords Greenglass House.

War diese Rezension hilfreich?

Zunächst hat mich das Cover von 'Greenglass House' angezogen. Kate Milford hat einen Abenteuerroman für Kinder/Jugendliche geschrieben, der in seiner Schreibweise und Geschwindigkeit etwas 'altmodisch daher kommt aber bitte (im positiven Sinne!!). Milo und Meddy folgt man gern bei ihren detektivischen Entdeckungstouren. Gut gefallen mir auch die wundersam gestalteten Nebenfiguren. Ein Buch für die Winterzeit: Sofa, Decke, Kakao und dieses Buch.

War diese Rezension hilfreich?

Es ist der erste Tag der Weihnachtsferien. Der zwölfjährige Milo hat gerade alle seine Hausaufgaben erledigt und freut sich auf einige ruhige Tage mit seinen Eltern, die in ihrem Zuhause – dem charmanten Greenglass House – ein Gasthaus für Schmuggler betreiben. Doch dann treffen einer nach dem anderen sechs mysteriöse Gäste ein und sie alle scheinen ihre eigene Agenda zu verfolgen. Zu allem Überfluss sorgt ein Schneesturm dafür, dass niemand Greenglass House verlassen kann. Als dann auch noch zwei der Gäste bestohlen werden, macht Milo sich mit Meddy, der Tochter der Köchin, auf die Suche nach dem Täter. „Greenglass House“ erinnerte mich von Cover und Beschreibung sofort an eine meiner liebsten Kinderbuchreihen, nämlich „Winterhaus“. Tatsächlich sind beide im Verlag Freies Geistesleben erschienen und haben zumindest die Grundstruktur gemeinsam: Zwei Kinder versuchen die Geheimnisses eines alten Hauses zu lüften. Allerdings fügt die Autorin Kate Milford in diesem Buch noch einige interessante Aspekte hinzu. Zum einen das Thema Schmuggel und die damit verbundenen alten Geschichten und auf der anderen Seite das wichtige Thema Adoption. Milo stammt nämlich ursprünglich aus China und wurde als Baby von den Pines adoptiert. In seiner Umgebung sieht niemand so aus wie er und so stellt er sich oft vor, wer seine wirklichen Eltern sind und was sie wohl tun. Gleichzeitig hat er dabei auch Schuldgefühle, denn verrät er damit nicht die Pines, die sich liebevoll um ihn kümmern? Meiner Meinung nach ist das Thema wirklich sensibel eingebettet, ohne zu viel oder zu wenig Raum einzunehmen. Mit ihrem detaillierten, bildhaften Schreibstil erweckt die Autorin das alte Haus und seine Bewohner zum Leben. Die Handlung ist spannend und hält für die Leser die eine oder andere überraschende Wendung parat. Vor allem die Lebensgeschichten der sechs Gäste und ihre unterschiedlichen Charaktere führen dabei immer wieder zu amüsanten, aber auch traurigen Situationen. Ein perfektes Buch, um sich damit – in eine warme Decke eingekuschelt und mit einer Tasse Kakao – in einen gemütlichen Lesesessel zurückzuziehen.

War diese Rezension hilfreich?

Ich falle einfach mal mit der Tür ins Haus und beginne mit meiner Meinung. Dieses Buch ist unglaublich gut! Ich war von der ganzen Geschichte so gefesselt, dass es mir schwer gefallen ist es am Ende der Bahnfahrt oder Mittagspause aus den Händen zu legen. Greenglass House ist eine ganz tolle Geschichte für die Winterzeit mit der man sich am liebsten vor eine knisterndes Kaminfeuer auf eine gemütliche Couch setzen will um eine Heiße Schokolade oder einen Tee zu trinken und dabei vollkommen in die Geschichte zu versinken. Es fällt mir auch sehr schwer eine Zusammenfassung von dem Roman zu geben, deshalb lasse ich es glaube ich auch. Eine absolute Empfehlung! Mit einigen unerwarteten Wendungen.

War diese Rezension hilfreich?

Tolle für jung und alt,die mich begeistert hat Das war Mal ein echter Genuss. Ich war so begeistert,dass die Seiten nur so dahin flogen und mich störte hier nicht Mal,dass die Geschichte im Winter spielt,obwohl wir Sommer haben,was bei mir normalerweise immer so ist. Aber diesem Setting kann man sich einfach genauso wenig entziehen,wie dem flüssigen und bildhaften Schreibstil . Das Setting ist zwar beschränkt auf das Gästehaus, welches man nur mit der Seilbahn erreichen kann, aber das schränkt die Geschichte keineswegs ein. Im Gegenteil. Alles wirkt faszinierend und abenteuerlich, was nochmal besonders durch die Dachbodenkammer und die Buntglasfenster rüberkommt. Für mich hatte das Haus was geisterhaftes an sich aber auch Charme. Die 12Jahrigen Kinder Milo und Meddi haben mich gepackt, denn sie beginnen ein Rollenspiel in dem sie zu Detektiven werden,um die seltsamen Dinge aufzuklären ,die auf einmal im Haus passieren. Es scheint als wären alle plötzlich aufgetauchten Gäste etwas seltsam und hätten Geheimnisse die mit den Geschehnissen in Verbindung stehen, obwohl alle einzeln angereist sind und nichts miteinander zu tun haben können. Aber Milo und Meddi haben da schon eine Idee und kommen auf abenteuerliche Weise mit tollen Ideen der Wahrheit immer näher. Mich hat die Geschichte wirklich überrascht. Ja, sie ist ein wenig vorhersehbar, aber das nimmt der Spannung und dem Abenteuer nichts. Ich hatte wirklich Spass und kann diese Geschichte voller interessanter Ideen, Schmuggler, Geister und Detektive sehr empfehlen. Denn sie bietet jung und alt gleichermaßen Lesespass und Abenteuer.

War diese Rezension hilfreich?

Winterliche Schnitzeljagd Kurz vor Weihnachten, an einem eisig kalten Wintertag, tauchen im Greenglass House, einem abgelegenen und nur schwer erreichbaren Gasthaus, eine ganze Reihe merkwürdiger Gäste auf. Milo, der Sohn des Wirtsehepaars, hatte sich auf ein paar ruhige Ferientage mit seiner Familie gefreut, muss aber bald feststellen, dass die Ankunft der unerwarteten Gäste nicht nur wenig Ruhe, sondern auch aufregende Geheimnisse mit sich bringt. Ein wenig wünschte ich, ich hätte die Geschichte in der kalten Jahreszeit gelesen – die winterliche Stimmung ist hier so toll eingefangen, dass man sich am liebsten auch mit einer heißen Schokolade auf das Sofa kuscheln möchte. Ich habe Milo und seine „Komplizin“ Meddy unheimlich gerne auf dieser winterlichen Schnitzeljagd begleitet und mit ihnen zusammen die Geheimnisse von Greenglass House und seinen anwesenden Gästen erkundet. Die Suche nach versteckten Hinweisen, dem ein oder anderen Diebesgut und selbst das Gasthaus an sich ist eine Art großes Puzzle, das wirklich sehr viel Spaß gemacht hat. Das Tempo der Entwicklungen im Buch war genau richtig – nur gegen Ende spitzt es sich ganz schön zu. Da hätte ich mir ein klein wenig mehr Zeit gewünscht, um alles auskosten zu können. Die doch recht überraschende Auflösung hat mir aber sehr gefallen. Die Geschichte ist in sich soweit abgeschlossen, ebnet aber den Weg zu etwaigen weiteren Bänden (die es im englischen Original auch bereits gibt). Die spannende Geschichte rund um Milo und das Greenglass House empfehle ich gerne all denjenigen, die Lust auf abenteuerliches Rätselraten im Schnee und außergewöhnliche Charaktere haben.

War diese Rezension hilfreich?

Milo hat sich so auf ruhige Weihnachten gefreut, denn normalerweise kommen keine Gäste in die Schmugglerpension seiner Adoptiveltern zu dieser Zeit. Doch dieses Jahr ist es anders und nach und nach kommen immer mehr Gäste, einer geheimnisvoller als der andere. Zum Glück kommen auch die Köchin Mrs Caraway mit ihren Töchtern. Meddy ist in seinem Eltern und bringt ihm ein Rollenspiel bei, das sie für richtige Erkundigungen einsetzen. Denn es befindet sich ein Dieb unter den Gästen. Was haben die Gegenstände mit der Vergangenheit des Hauses zu tun? Wer verbirgt was und wer hat welches Ziel? Dann sind sie auch noch eingeschneit - eine klassische Krimisituation. Zu Beginn konnte mich das Buch nicht so recht fesseln, doch es wurde besser und das Sahnehäubchen gab es dann ganz am Ende.

War diese Rezension hilfreich?

„Greenglass House ist nicht irgendein Gasthaus. Es hat im Laufe der Jahre viele Schmuggler beherbergt und ist nur per Standseilbahn zu erreichen.“ Milo freut sich auf die Weihnachtsferien. Dann haben seine Adoptiveltern und er das Haus für sich. Aber es kommt völlig anders. Auf einmal kommen etliche sehr seltsame Gäste ins Hotel. Und das zu dieser Jahreszeit. Sehr merkwürdig. Milo ist stark enttäuscht. Aber dann gibt es Diebstähle. Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, beginnt Milo den Geheimnissen nachzugehen. Es wird ein Trip, der viele mysteriöse Dinge aufdeckt. Nicht zuletzt wächst Milo an dieser Aufgabe. Greenglass House lädt zum Miträtseln ein. Ein schönes Buch für die kalte Jahreszeit. Mit einem Becher Kakao und einer kuscheligen Decke kann man das Buch doppelt genießen. Die Geschichte setzt sich mit der Adoption und Freundschaft auseinander. Das Ende stellt einiges auf den Kopf. Sehr bildhaft und schön beschrieben. Fazit: ein wunderbares Buch, allein das Cover ist sehr gelungen.

War diese Rezension hilfreich?

Ein Gatshaus voller Schmuggler, ein sehr verschneiter Winterabend und ein altes Rätsel.... Eigentlich hatte Milo sich auf einen gemütlichen Weihnachtsabend mit seinen Eltern gefreut, doch dann treffen doch noch unerwartete Gäste im Gasthaus ein. Und das trotz des vielen Schnees. Doch ist diese Zusammenkunft wirklich Zufall und wer steckt hinter den Diebstählen? Milo wird einiges an detektivischem Spürsinn benötigen um hier Licht ins Dunkel zu bringen.... Meinung: Tja, was ist meine Meinung zu dieser Geschichte? Das Ende fand ich richtig, richtig gut. Es gab eine sehr unerwartete Wendung, die mich überrascht hat und dann wurde es noch richtig emotional, sodass mir fast die Tränen kamen. Dies hat mich mit der Geschichte versöhnen können, doch leider gefiel mir der Weg dorthin nicht ganz so gut. Ein paar Mal habe ich sogar mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen, denn es viel mir sehr schwer in der Geschichte zu versinken. Vieles war interessant (die bunten Charaktere, das Haus an sich, die Rätsel), doch in einen richtigen Lesefluss kam ich nicht. Oder eher erst am Ende und das ist doch etwas spät. Es waren Milo und Maddy, dich mich durchhalten ließen und einfach der Wunsch zu wissen, was da jetzt eigentlich los war... Fazit: Es ist kein schlechtes Buch und das Ende ist wie gesagt wirklich großartig, doch leider konnte es mich nicht für sich gewinnen.

War diese Rezension hilfreich?

Milo hatte sich auf entspannte Feiertage im Hotel seiner Pflegeeltern gefreut, da sich in der Weihnachtszeit normalerweise keine Gäste auf den abgelegenen Berg verirren. Doch als gleich sechs Gäste einziehen und alle ein Geheimnis zu verbergen scheinen, ist Milos Spürsinn geweckt. Gemeinsam mit Meddy, der Tochter der Köchin, begibt er sich auf Spurensuche. Die Situation verschärft sich, als das Hotel eingeschneit wird und von der Außenwelt abgeschnitten ist… Kate Milford hat mit „Greenglass House“ eines dieser Bücher geschaffen, die sich ursprünglich an Kinder richtet, an dem aber auch Erwachsene viel Spaß haben können. Denn die Atmosphäre ist rätselhaft, fast ein wenig märchenhaft und unglaublich dicht und liebevoll, sodass ich mich schon nach wenigen Seiten ziemlich mit der Geschichte verbunden gefühlt habe. So ist beispielsweise der ebenso neugierige wie einfühlsame und scharfsinnige Milo eine großartige Hauptfigur und steht noch ziemlich am Anfang seines Lebens. Wie gefühlsbetont und doch nicht rührselig hier eingebaut ist, dass Milo adoptiert wurde und nichts über seine Eltern weiß, dass er als chinesischstämmiger Junge mit weiteren Vorbehalten zu kämpfen hat, ist wirklich sehr gelungen. So schwingt oft eine leicht melancholische Note mit, was auch schon Kinder erfassen können – dennoch eine überraschend komplexe Darstellung für ein Kinderbuch. Hinzu kommt, dass die winterliche Atmosphäre und die gemütliche Stimmung in dem Hotel sehr gekonnt in Szene gesetzt wurden. Beides ist fester Bestandteil des Buches und organisch mit der Handlung verbunden. Viele charmante und liebevolle Elemente wurden dazu erdacht, sodass man schon bald meint, selbst durch das verwinkelte Haus zu streunen. Und auch die Handlung ist sehr gelungen, abwechslungsreich und geheimnisvoll. Schön ist, dass sich die Autorin viel Mühe gemacht hat, eben keine flache und vorhersehbare Geschichte zu schreiben, in der Annahme, die Kinder würden das schon nicht merken. Nein, die Handlung ist ausgetüftelt und gelungen erzählt, die Figuren haben einen individuellen Hintergrund und eine einzigartige Ausstrahlung. Es sind viele Überraschungen und Wendungen eingebaut, zudem eine sehr stimmige und charmante Auflösung, die ich so nicht habe kommen sehen. „Greenglass House“ ist ein sehr einfühlsamer Roman, der seine Leser ernst nimmt und viele liebevolle Momente schafft. Auch die Charaktere und die Atmosphäre sind sehr fein gezeichnet und sorgen für einen sehr charmanten Gesamtausdruck. Ein zauberhafter Roman mit einigen Überraschungen und einer sehr dichten Stimmung, welches mir sehr gut gefallen hat.

War diese Rezension hilfreich?

Es ist ein fantastischer Krimi, der sich zwar an Jugendliche zwischen elf und dreizehn Jahren richtet, aber der so gut ersonnen wurde, dass ich ihn auch als Erwachsene gerne lesen mochte: Schmuggler & Geheimnisse Das Greenglass House ist ein verwinkeltes, uraltes Haus mit Feuertreppen, Erkern, Nischen und verheißungsvollen Kammern, in denen sich alte Geheimnisse gut verbergen. Es ist über eine Seilbahn zu erreichen und heutzutage ein Gasthaus. Allerdings eins, in dem sehr viele Diebstähle vorkommen. Und eins, in dem zu Weihnachten normalerweise tote Hose herrscht. Umso seltsamer, das dieses Jahr alles anders ist. Zwielichtige Gestalten füllen das Gasthaus und die Familie von Milo hat auf einmal sehr viel zu tun. Wunderbar verfasst! Eine fantastische Geschichte ohne Fantasy, dafür mit einem Hauch von Agatha-Christie-Krimis, weihnachtlichem Flair und Tiefgang. Denn Milo ist ein Adoptivsohn und die Gefühle der Familie zu ihm und umgekehrt werden gut immer mal wieder thematisiert. Ebenso wie die seiner Freundin Maddy mit der er ein Rollenspiel im Haus probiert und dabei viel über sich selbst erfährt. Dazu kommen die skurrilen Gestalten, die das Gasthaus bevölkern, Gegenstände, die abhanden kommen und natürlich das ganze Drumherum. Die Geschichte ist abwechslungsreich und hervorragend konzipiert, sehr schlüssig und rund. P. S.: Weil es doch ziemlich weihnachtlich ist, erscheint meine Rezension in meinem Buchblog erst Ende November.

War diese Rezension hilfreich?

Ein großartiges Buch das man nur weiterempfehlen kann. Es geht um Diebstahl, Schmuggler, Geschichten, Adoptionen, Geister und vieles mehr. Dazu diese großartigen Charaktere. Ja, am Anfang hatte ich wirklich Probleme gehabt, man muss wirklich weiterlesen und wird für die anfänglichen Problemseiten entschädigt. Es ist ein einziger großer Spaß!

War diese Rezension hilfreich?

Die Familie Pine bestehend aus den Eltern und ihrem Adoptivsohn Milo und sechs Gäste werden in ihrem Hotel oben auf den Klippen eingeschneit. Es sind außergewöhnliche Gäste, alle haben anscheinend ein Geheimnis. Normalerweise haben sie in ihrem Haus zu Weihnachten keine Gäste. Deshalb hilft die Köchin mit ihren Töchtern aus. Melly die Jüngste ist sehr vorlaut und bestimmend, sie beschließt mit Milo ein Rollenspiel zu starten, ähnlich wie World of Warcraft am Pc spielen die beiden es mit Papier und Bleistift.. Aus dem Spiel wird ernst und die beiden müssen als Detektive verschwundene Gegenstände wieder beschaffen. Das Thema Adoption wird sehr behutsam erwähnt. Es fällt allen auf das Milo nicht das leibliche Kind seiner Eltern ist, da er eindeutig chinesische Vorfahren hat. Der Wunsch mehr über seine leiblichen Eltern zu erfahren und gleichzeitig klar zu stellen das er seine Eltern liebt und sie ihn, ist Milo ungeheuer wichtig. Die Vergangenheit ist genauso wichtig wie die Gegenwart. Das wird deutlich wenn die Bestohlenen erzählen warum die verschwundenen Sachen ihnen so wichtig sind. Es ist ein Rätselraten, immer wieder erzählt einer der Anwesenden eine Geschichte die wahre Elemente enthält. Zusammen mit dem Haus, mit den gestohlenen Sachen ergibt sich am Ende eine überraschende Lösung. Es ist ein wunderschöner Schreibstil, Gefühle wie Freundschaft, Treue, Liebe, Hilfsbereitschaft stehen im Vordergrund. Eine ungeheuer spannende Geschichte mit vielen unterschiedlichen Elementen aus Magie, Sagen, Rätsel und Realität.

War diese Rezension hilfreich?

Ich bin auf das Buch durch die amerikanischen Booktuber aufmerksam geworden und habe mich sehr gefreut, dass es übersetzt wurde. Die Erwartungen waren ziemlich hoch, da eigentlich nur Gutes über die Geschichte gesprochen wurde. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen und brauchte einen weiteren Anlauf, um in sie hinein zu finden, um so glücklicher bin ich, dem Buch eine zweite Chance gegeben zu haben. Hoch über dem kleinen Küstenstädtchen thront auf der hohen Klippe ein ganz besonderes Hotel. Nicht nur dass es schwer zu erreichen ist, man hat die Wahl zwischen 310 Stufen oder Strandseilbahn, wird es nur von Schmugglern und anderen zwielichten Gästen besucht. Im Hotel lebt Milo, ein chinesischer Junge, der von den Besitzern adoptiert wurde. Milo freut sich, er hat Ferien und Hotel und Eltern ganz für sich. Doch aus den ruhigen Ferien und einem gemütlichen Weihnachtsfest wird nichts, denn Schlag auf Schlag trudeln Gäste ein und dann geschehen auch noch Diebstähle. Milo und Meddy beginnen mit Hilfe eines alten Rollenspiels zu ermitteln und vielleicht erfahren sie nebenbei auch einiges über sich selber. Die Gäste sind skurril und es wird schnell klar, dass ihr Zusammentreffen kein purer Zufall ist. Milo ist sehr sympathisch und wird im Laufe der Geschichte immer mutiger und selbvstbewusster. Meddy ist eher von der unscheinbaren Sorte und möchte nicht im Mittelpunkt stehen, zusammen mit Milo bilden sie ein cleveres und mutiges Duo. Jeder Gäste hat eine Geschichte, die im Zusammenhang mit dem Hotel steht. Ich fand die Charaktere einprägsam und interessant. Für mich war der Rollenspiel-Aspekt ganz besonders interessant und hat mich sehr zum Denken gebracht. Es geht aber auch um das Thema Adoption und dass es gut und normal ist, wenn man Fragen hat und gerne über die Adoption und die damit verbundenen Fragen sprechen möchte. Das Greenglass House ist ein wundervolles Buch für die kältere Jahreszeit oder wenn es im Sommer zu warm ist und man von kühleren Tagen träumt. Es ist bitterkalt, der Schnee liegt richtig schön hoch und auf den Treppen und Wegen hat sich eine dicke Eisschicht gebildet. Ich finde, dass die Geschichte sehr warmherzig ist und viele richtig schöne Momente hat und auch das Weihnachtsfest, trotz der unerwarteten Gästen, gefiel mir gut.

War diese Rezension hilfreich?

Angezogen durch das hervorstechende und doch schlichte Cover habe ich mich für dieses Buch entschieden, doch irgendwie konnte ich nicht wirklich mit der Geschichtte und Ihren Protagonisten warm werden, es hat sich allses zu arg in die länge gezogen, daher habe ich beschlossen dieses Buch abzubrechen.

War diese Rezension hilfreich?

Ein abgeschiedenes Hotel in der Weihnachtszeit, eingeschneit und mit geheimnisvollen Gästen gefüllt - das sind die idealen Zutaten für einen wunderbaren Krimi mit einem Hauch Agatha Christie. Milo, der sich auf ruhige Weihnachtsferien gefreut hatte, sieht sich auf einmal damit konfrontiert, dass das Hotel seiner Eltern mit einer für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Anzahl an Gästen gefüllt ist. Und jeder dieser Gäste scheint ein Geheimnis mit sich zu bringen. Geheimnisse, die alle eins gemeinsam zu haben scheinen: eine Verbindung zur Vergangenheit des Greenglass House, das einst einem berühmten Schmuggler gehört hat. Als seltsame Ereignisse ihren Lauf nehmen und immer mehr Gegenstände aus dem Hotel verschwinden, nimmt Milo zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, die Ermittlungen auf. Eine tolle Geschichte vor einem ungewöhnlichen Schauplatz.

War diese Rezension hilfreich?

Wendungsreiche, außergewöhnliche Story fernab vom Mainstream – verdientermaßen ausgezeichnet Normalerweise ist es um Weihnachten herum immer leer im Hotel auf dem Hügel von Nagspeake – doch dieses Jahr kommen unverhofft und jeder für sich gleich mehrere seltsame Gäste. Alle führen sich so auf, als hätten sie etwas zu verbergen – und dann werden einige auch noch bestohlen. Milo, 12 Jahre alt und eigentlich gar nicht erpicht darauf, wird von der etwa gleichaltrigen Meddy, die zusammen mit der Köchin nach Greenglass House kam dazu gedrängt, das Rätsel der seltsamen Gäste zu lösen. Sie machen das als Rollenspiel und schlüpfen in andere Figuren. Milo ist nun der toughe Negret und Meddy die unsichtbare Sirin. Und tatsächlich decken sie so manches auf. Was hat es mit dem Namen Lansdegaun auf sich? Und mit dem schon lange verstorbenen Schmuggleranführer Doc Holystone? Wer ist der Dieb im Haus? Und was verbirgt sich hinter der vermeintlichen Seekarte, den Bleiglasfenstern im Haus und was bitte ist mit diesem Tor, das überall abgebildet ist? Fragen über Fragen – ob Milo/Negret und Meddy/Sirin es schaffen, hinter des Rätsels Lösung zu kommen… müsst ihr selbst herausfinden. Nachdem ich die erst kurze Zeit ein bisschen gebraucht habe, mit dem Setting, den seltsamen Charakteren, der Geschichte selbst und dem etwas anderen Schreibstil warm zu werden, hat sie mich dann aber umso mehr gefesselt. Alles fing noch recht ruhig an, nahm dann aber Fahrt auf und wurde so richtig spannend! Mir gefällt, dass es nicht nur um die Lösung des Rätsels geht, sondern dass auch Milo´s Gefühle, seine Adoption betreffend, immer wieder Thema war. Sein Wunsch, mehr über seine Herkunft zu erfahren, seine leibliche Familie, sein Verlangen zu wissen, welches seine Wurzeln sind, um zu erfahren, wer er – neben Milo – wirklich ist. Dieser Zwiespalt kam super durch, ohne zu dominieren. Die Parallelen zwischen Rollenspiel und Realität verwischten teilweise, was ich super interessant fand. Zum Ende hin gibt es eine Wendung, die ich so absolut nicht vorausgeahnt habe und dir mir tatsächlich – ob ihr es glaubt oder nicht – Gänsehaut und Rückenschauer beschert hat. Ein Buch, das als abenteuerliches Kinderspiel begann, um dann zu einem rätselhaften Krimi aufzusteigen, nur um plötzlich wieder einen anderen Weg einzuschlagen. Großartig! Mich wundert es nicht, dass Kate Milford für Greenglass House mit dem renommierten Edgar Allan Poe-Preis 2015 in der Kategorie Kinderbuch ausgezeichnet wurde. Die Altersempfehlung (ab 12 Jahren, frühestens!) ist für mich nachvollziehbar – jünger sollten die Kinder nicht sein, da das Gesamtpaket schon anspruchsvoll ist. Die vielen, detailreichen Figuren, die Geschichten dahinter, die Zwischentöne – ein kleines Gesamtkunstwerk. Zum Cover: es passt hervorragend zur Story, sieht man darauf doch das Greenglass House in der Winterzeit sowie die beiden Kinder. Ein Cover, das neugierig macht.

War diese Rezension hilfreich?

Hallo, ich konnte das Buch doch noch lesen und habe es heute in meinem Blog gemeinsam.lesen rezensiert. Ich bin ein Fan der Autorin und hatte viel Spaß bei der Lektüre. Danke für das Rezensionsexemplar! Viele Grüße, Alexandra Burkard

War diese Rezension hilfreich?

Eigentlich ist Greenglass House ein kleines Hotel. Und eigentlich kommen im tiefsten Winter, gerade um Weihnachten herum, keine Gäste hierher. Milo Pines, der Sohn der Besitzer, ist von daher mehr als enttäuscht, als sich unvermittelt nicht nur ein oder zwei Gäste ankündigen, sondern sechs! Wollte er doch die Feiertage in Ruhe mit seinen Eltern feiern! Doch es hilft nichts, das Haus ist voller lärmender Menschen. Schlimmer als das ist jedoch, dass keiner der Gäste zu sein scheint, wer er oder sie vorgibt. Und dann passieren die Diebstähle. Wie gut, dass auch Meggie mit nach Greenglass House gekommen ist. Sie ist so alt wie Milo und gemeinsam beginnen sie die seltsamen Umstände, die offensichtlich mit der Geschichte des Gasthauses zu tun haben, zu ermitteln. Am besten ist wirklich, man liest die Geschichte in einer Zeit, in der es stürmt und schneit, mit einem großen Becher Kakao neben sich und ein oder zwei (Dutzend) Lebkuchen. Das ist so ein Buch, das in dieser Jahreszeit am meisten Spaß macht. Hierbei handelt es sich um eine ruhige Erzählung, Detektiv- und Geistergeschichte in einem für Kinder und Erwachsene mit Kinderherzen. Eine wichtige Sache war mir quasi von Anfang an klar, aber das nahm mir keinen Lesespaß. Was ich mich allerdings frage ist, ob adoptierte Kinder, die schon als Babys zu ihren Eltern kamen, wirklich so viel über ihre leiblichen Eltern nachdenken? Alles in allem, eine schöne winterliche Geschichte. 4,5/5 Punkten.

War diese Rezension hilfreich?

Durch Zufall habe ich „Greenglass House“ von Kate Milford entdeckt und da ich die Autorin bereits kannte, musste ich das Buch unbedingt lesen. Sie schreibt so wundervolle Kinderbücher. Und hier wurde mir eine Geschichte voller Rätsel und Schmuggler versprochen, wie kann man da schon widersehen?! Genau das bekommt man übrigens auch. Milo lebt mit seinen Eltern in einem urigen Gasthaus mit ehrwürdiger Vergangenheit. Gehörte es doch einst dem großen Schmugglerkönig. So beherbergen die Pines auch heute noch die skurrilsten Gäste. Aber nicht an Weihnachten. Denn das will Milo alleine mit seinen Eltern verbringen. Bis in einer eisigen Winternacht plötzlich sechs neue Gäste ankommen, die alle ein Geheimnis zu verbergen scheinen. Und alles hat mit Greenglass House und seiner Vergangenheit zu tun. Nur inwiefern? Milo erlebt das schönste und spannendste Weihnachten aller Zeiten. Und wir gleich mit. Hach, Kate Milford hat uns hier eine zuckersüße Detektivgeschichte gezaubert, voller Wendungen und Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hätte und die ich auch nicht kommen sah. Dazu werden wir in einem herrlich leichten und einfachen Stil durch die Geschichte geführt, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Der Aufbau hat mir richtig gut gefallen. So werden uns Legenden über das Haus abends als Geschichten am Kaminfeuer erzählt. Und nebenbei versucht Milo in einer Art Spiel einen Dieb zu entlarven und hinter das Geheimnis der Gäste zu kommen. Dazu gibt es eben diese wundervolle Atmosphäre: ein einsames Gasthaus, verschneite Landschaft, abgeschnitten von allem und sechs geheimnisvolle Gäste. Allerdings dauerte es wirklich etwas, bis ich mit der Geschichte richtig warm wurde, bzw. bis endlich Spannung aufkam. Es plätscherte eine ganze Weile vor sich hin, bis das Rätselraten losging und wir auch vorankamen. Aber spätestens ab der zweiten Hälfte gab es kein Halten mehr für mich. Dafür haben die Gäste alle einen besonderen Charme, der sich auch in der Geschichte widerfinden lässt. Amüsant fand ich, dass eben auch alles aus Kinderaugen erzählt wird und so manche Beschreibung doch sehr humorvoll ist. Ich konnte selbst nicht hinter die Geheimnisse der Gäste schauen, bis sie diese nach und nach offenbart haben. Also, wirklich gelungen erzählt. Neben dem Detektivspiel lässt die Autorin noch Themen wie Adoption, Freundschaft und Familie mit einfließen. Es ist zwar gut verpackt, aber manchmal störte es mich dann doch, dass diese Themen wieder aufgegriffen wurden. Es passt für mich nicht so ganz ins Buch. Wurde aber zum Glück auch nicht zu aufdringlich behandelt. Eine zuckersüße Detektivgeschichte, die etwas Zeit braucht bis sie in Fahrt kommt und dann aber mit dem Charme der Charaktere glänzen kann. Mir hat sie richtig gut gefallen. Wer Kinderbücher mag, sollte hier mal einen näheren Blick darauf werfen. Mein Fazit: Mit Greenglass House hat Kate Milford eine zuckersüße Detektivgeschichte in winterlich atmosphärischem Setting geschaffen, die etwas Zeit braucht bis sie in Fahrt kommt. Dann aber schlägt die Spannung und vor allem der Charme der sechs eigenwürdigen Gäste voll zu. Sehr einfach und kindlich humorvoll erzählt hat mir die Geschichte einige schöne Stunden beschert. Wer Kinderbücher mag, sollte sich diese hier merken. Von mir gibt es 4 Sterne für die Startschwierigkeiten.

War diese Rezension hilfreich?

Das Buch erinnert mich sehr stark an die "Winterhaus"-Trilogie von Ben Guterson. Es spielt ebenfalls in einem verschneiten, abgelegenen Hotel in dem sich eine Reihe von merkwürdigen Gestalten kurz vor Weihnachten einfinden. Alle ein bisschen mysteriös, und offensichtlich alle irgendwie auf der Suche nach etwas. Ein Junge und ein Mädchen machen sich dann auf, ein Geheimnis, das mit dem Haus zusammenhängt, zu entschlüsseln. Die Zeit, in der die Geschichte spielt, wird nie näher definiert, es ist aber nicht wirklich unsere heutige Zeit. Und selbst die Illustration am Cover sieht denen der "Winterhaus"-Bücher ähnlich. Der Hauptteil der Geschichte beginnt auch schon recht bald, es gibt kein unnütz langes Vorgeplänkel. Und diese Detektivgeschichte entwickelt sich auch sehr gut, nur manchmal waren die Verwicklungen doch etwas zu viel. Da gibt es zum einen die ganz normale Haupt-Storyline; dann die Kamingeschichten, die Milo in dem alten Buch liest; dazu die Geschichten, die sich die Gäste am Abend gegenseitig erzählen; und schließlich noch die Spielwelt der "Seltsamen Spuren" mit all seinen Extras, die Milo und Meddy so phantasievoll ausschmücken und in der sie Negret und Sirin sind. Gerade auf letzteres hätte ich gut verzichten können. Ich hätte es besser gefunden, wenn sie als Milo und Meddy herumspioniert hätten. Daher war ich von "Greenglass House" auch nicht ganz so 100% begeistert wie von "Winterhaus", aber es ist dennoch ein spannendes und sehr lesenswertes Jugendbuch, mit ein paar Überraschungen. Das Geheimnis von Meddy habe ich erst nach der Hälfte des Buches erraten, und wenn man es erstmal weiß waren die Hinweise gar nicht mehr zu übersehen. Es freut mich, dass es im Original bereits einige Fortsetzungen gibt.

War diese Rezension hilfreich?

Milo Pine lebt zusammen mit seinen Adoptiveltern im Greenglass House, einem Schmugglerhotel, in dem zwielichtige Personen ein und ausgehen. Doch Milo fühlt sich wohl, denn die meisten Schmuggler sind nett und respektieren das Greenglass House. Doch in den Weihnachtsferien, in denen es eigentlich sehr ruhig und besonnen im Hause Pine zugeht, tauchen plötzlich Gäste auf, die noch im Hotel abgestiegen sind. Und jeder scheint ein Geheimnis bei sich zu tragen, welche sich alle um das Haus und dessen Vorbesitzer drehen. Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, versucht Milo hinter die Geheimnisse zu kommen und deckt dabei so einiges Ungewöhnliches auf. Der Klappentext und das wunderschöne Cover haben mir sehr imponiert. Doch als ich dann anfing zu lesen, wusste ich gleich, dass mich hier etwas Ungewöhnliches erwartet und ich habe recht behalten. Auch wenn die Geschichte anfangs recht eintönig erscheint, hat sie doch eine gewisse Faszination, die einem dazu anhält, immer weiterzulesen. Und dabei dringt man immer tiefer in die Geheimnisse um Greenglass House ein. Milo ist ein sympathischer 12jähriger, der eigentlich nur ruhige Weihnachtsferien zusammen mit seinen Adoptiveltern verbringen will. Er freut sich auf viel Zeit mit seinen Eltern, heiße Schokolade mit Marshmallows und Geschenke unter dem Baum, während draußen dicke Flocken fallen. Denn während den Weihnachtsferien ist das Hotel, dass seine Eltern betrieben, nicht bewohnt. Doch dann tauchen unerwartete Gäste auf und bringen die ganze Heimeligkeit ins Wanken. Als dann auch noch Diebstähle verübt werden, ist es mit der Ruhe endgültig dahin. Und Milo avanciert zu einem kleinen Sherlock Holmes und versucht herauszufinden, wer die Diebstähle begangen hat. Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, versucht er nun herausfinden, was hier so gewaltig schief läuft und taucht dabei immer tiefer in die Geheimnisse der Gäste ein, die irgendwie alle miteinander verbunden sind. Warum und weshalb die Gäste alle zur gleichen Zeit auftauchen, wird nicht erklärt. Dies muss man einfach so hinnehmen. Und erst im Laufe der Geschichte merkt man, was alle miteinander verbindet. Und das nicht jeder das ist, was er vorzugeben scheint. Dies macht natürlich alles noch geheimnisvoller und mysteriöser und man rätselt unwillkürlich mit und stellt selbst Vermutungen auf, was denn genau der rote Faden sein könnte. Die Figuren sind allesamt sehr gut ausgearbeitet. Mir hat insbesondere Mr. Pine und der Schmuggler Finster Plum sehr gut gefallen. Beide haben ihr Herz am rechten Fleck. Während Mr. Pine logisch an alles herangeht und immer ein offenes Ohr für seinen Sohn Milo hat, ist es Finster Plum, der durch unüberlegte Aktionen zwar in Fettnäpfchen tritt, aber dies in einer sehr sympathischen Art und Weise. Die Autorin hat eine sehr angenehme Schreibweise und überzeugt durch packende Wendungen und kleine Überraschungen. Die Spannung bleibt dabei gut erhalten. Die Autorin hat noch mehrere Bücher geschrieben, die in der gleichen Welt von "Greenglass House" spielen. Insoweit sind diese natürlich auf meiner Wunschliste gelandet. Ich bin gespannt, was mich hier noch erwarte.t. Meggies Fussnote: Ein Aufenthalt im Greenglass House wird sicher spannend.

War diese Rezension hilfreich?

Das Greenglass House ist schon eine besondere Unterkunft, die nur unter bestimmten Bedingungen zu erreichen ist. So beherbergt sie auch schon immer skurrile Gestalten, aber diesmal ist es besonders schlimm und es kommt zu vermehrten Diebstählen. Milo und Meddy, Sohn der Besitzer und Tochter der Köchin versuchen zu ermitteln und Licht ins Dunkel zu bringen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend und aufregend, aber auch mit einem sehr schönen Schreibstil geschrieben. Die Figuren haben mir besonders gefallen und auch das Cover ist sehr schön. Der perfekte Lesespaß!

War diese Rezension hilfreich?

Okay, es ist mal wieder passiert. Google Docs hat eine sehr ausführliche Rezension zu „Greenglass House“ von Kate Milford gefressen. Schade, das Buch hätte aufgrund seiner Stärken wie auch seiner Schwächen durchaus eine solche verdient. Aber zweimal kann ich das nicht leisten, zumal ich die Eindrücke nun schon aus weiter zurückliegender Erinnerung rekonstruieren muss. Also kondensiert: – Der Autorin gelingt es gut, eine an „Gothic Horror“ gemahnende Atmosphäre aufzubauen: Ein abgelegenes Hotel über einem „Schmugglerdorf“, Gäste die dort einschneien. Auch die Ausgangssituation eines typischen „Whodunnit“-Krimis wird gut damit verbunden. Ein Überschaubares Ensemble – und ein Übeltäter? – Dann will das Buch an einigen Stellen zu viel. Der Protagonist liest parallel ein Buch in dem sich Menschen in einer ähnlichen Situation Geschichten erzählen und die Figuren in „Greenglass House“erzählen sich auf seine Anregung hin Geschichten am Feuer. Letztlich also drei Ebenen von Geschichten, die nebeneinander herlaufen. Und weder das Buch noch die erzählten Geschichten interagieren oft genug wirklich bedeutungsvoll mit dem Haupttext. – In seinen Ermittlungen rund um ein Verbrechen und eine alte Schatzkarte steht dem Protagonisten ein junges Mädchen bei, dass ihm eine Art Pen & Paper Rollenspiel beibringt. Es wird dann viel zu viel darüber reflektiert, dass man eigentlich gerade spielt, was das heißt, „spielen“ und welche Fähigkeiten man hat. Aber so wirklich zum Einsatz kommen die Fähigkeiten dabei nie und es wirkt ein bisschen, als hätte die Autorin anfangs über Pen and Paper Rollenspiel schreiben wollen, dann eine bessere Geschichte entwickelt, sich aber nie gewagt diese Krücke, die mit der letztlich erzählten Geschichte auch nur so leidlich zusammenpasst, zu reduzieren oder beiseite zu schmeißen. – Allerdings gewinnt der Text dann doch wieder an Fahrt, einige der Geheimnisse und Wendungen sind wirklich interessant und die Atmosphäre bleibt die meiste Zeit sehr fesselnd. Fazit: Ungewöhnliches Kinderbuch mit Schwächen, das vor allem von deutlichen Kürzungen und die Konzentration auf die Hauptgeschichte und höchstens EIN kommentieren des Gymick (ENTWEDER das Buch, das der Protagonist liest, ODER die Geschichten, die sich die Gäste erzählen ODER das Rollenspiel), profitiert hätte. Dennoch ein Buch, das man ganz gut lesen kann oder vielleicht an jüngere Leserinnen und Leser verschenken.

War diese Rezension hilfreich?

Stell dir vor es ist kurz vor Weihnachten und du möchtest einfach nur mit deinen Adoptiveltern ein schönes Fest verbringen. Sie betreiben seit Jahren einen Gasthof, hoch über der Stadt, schwer zu erreichen wenn es geschneit hat.Jahreland gab es zu Weihnachten keine Gäste, aber plötzlich ertönt in die Stille eine Glocke, jemand möchte ins Hotel und die Ruhe wird dieses Jahr gestört.... So geht es dem jungen Milo, dessen Familie hoch über der Stadt einen Gasthof betreiben. Da das Haus nahe am Wasser liegt, sind während des Jahres nicht nur Schmuggler und andere düstere Gestalten Gäste des Hauses. Doch im Winter hat die Familie eigentlich ihre Ruhe, nicht so in diesem Jahr...nicht ein Gast, nicht zwei, sondern gleich mehrere skurrile Personen bitten um ein Zimmer, wie lange sie bleiben wollen wird auch nicht ganz klar. Rätselhaftes geht mit diesen fremden Personen einher und nicht nur ein Diebstahl, sondern viele weitere kuriose Dinge geschehen nun im Hotel. Zum Glück erhält Milo Hilfe bei seinen Nachforschungen und Ermittlungen in dem Mädchen Meddie. Sie erfinden Rollenspiel-Figuren, die sie gerne sein möchten und machen sich so auf, die Rätsel um die Besucher und das Haus zu lösen.... Was für ein schönes Buch, voll guter Ideen und spannender Rätsel, die es zu lösen gilt. Der einfache, bildhafte Schreibstil macht es einem leicht in die Geschichte reinzufinden. Zieht sich die Handlung anfangs etwas in die Länge, wird der Leser nach einigen Seiten immer mehr und mehr ins Geschehen gezogen. Man rätselt und ermittelt richtig mit den beiden Kindern mit, hat verschiedene Verdächtige und Theorien. Die Zusammenhänge fügen sich immer mehr zusammen und es endet in einer wahnsinnig interessanten Geschichte, zum Ende hin. Ausserdem gibt es zum Schluss eine Wendung, mit der ich so gar nicht gerechnet habe und die mich erstmal sprachlos gemacht hat, aber auch sehr positive Art und Weise, dies gibt dem ganzen nochmal einen mystischen Touch und ich fand das klasse! Sehr interessant und skurril waren auch die ganz verschiedenen Charaktere. Von einem Mädchen mit blauen Haaren, über eine ältere Frau die gerne strickt, bishin zu einem dicklichen Professor sind ganz unterschiedliche Personen vertreten, machen die Handlung zu etwas besonderem. Ein weitereres Thema im Buch ist auch Adoption, dies spricht die Autorin im Nachwort auch nochmal an. Da Milo chinesische Wurzeln hat und adoptiert ist, weiss er manchmal nicht wie er mit seiner Vergangenheit umgehen soll. Er möchte gern mehr über seine leiblichen Eltern erfahren, hat aber wiederum Angst seine Adoptiveltern damit zu enttäuschen, indem sie denken er liebt sie nicht. Diese ganzen Emotionen werden im Buch wunderbar beschrieben, ohne dabei zu viel Raum in der Handlung einzunehmen. Fazit: Ein wunderbares Buch mit einer tollen Handlung, die zum miträtseln einlädt und vielen ganz besonderen Charakteren. Schön war auch zu erleben, wie viel Spaß Kinder mit Rollenspielen haben können, und dass es nicht immer nur der Computer zum spielen sein muss.

War diese Rezension hilfreich?

So hat Milo sich seine Weihnachtsferien nicht vorgestellt. Normalerweise ist er mit seinen Adoptiveltern zu dieser Zeit alleine und sie verbringen eine ruhige Zeit. Doch in diesem Jahr treffen unangekündigt sechs Fremde im Schmugglerhotel ein. Was wollen sie zu dieser Jahreszeit im Hotel? Als es zu rätselhaften Diebstählen kommt, beginnen Milo und Meddy, die Tochter der Köchin, mit ihrer Detektivarbeit. Natürlich brauchen sie dafür Geheimidentitäten mit besonderen Fähigkeiten. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf eine ganze Reihe von Geheimnissen, die alle irgendwie mit dem Greenglass House zu tun haben. Eine wunderbare Geschichte für die kalte Jahreszeit zum miträtseln und mitfiebern. Mir gefällt vor allem wie Milo sich mithilfe seiner Geheimidentität immer mehr zutraut und sich auch den Fragen nach seiner Herkunft stellt. Und auch das Setting ist toll: das alte Schmugglerhotel ganz oben auf dem Berg, das nur sehr schwer zu erreichen ist. Die Autorin hat eine tolle Atmosphäre geschaffen.

War diese Rezension hilfreich?

Dieses Buch ist ein mysteriöser Krimi für Kinder, den ich auch als Erwachsene gerne gelesen habe. Milo, der Protagonist hatte sich auf ruhige Ferien mit seinen Eltern im Greenglass House gefreut. Unerwartete geheimnisvolle Gäste bringen Misstrauen und Aufregung mit sich. Als Leser rätselt man mit MIílo, vergleichbar zu einem klassischen englischen Krimi. Eine spannende Atmosphäre und eine vielschichtige Geschichte erwarten den Leser.

War diese Rezension hilfreich?

Milo lebt in einem Schmugglerhotel und freut sich auf nichts mehr als auf ein ruhiges Weihnachtsfest ohne Gäste, doch dann tauchen nach und nach komische Leute auf und mit ihnen zieht das Verbrechen ein, Anfangs hat es sich leider etwas gezogen und die vielen Personen sorgten für Verwirrung. Mit der Zeit kommt man dahinter wer, wer ist und macht sich mit Milo auf die Suche nach dem Dieb. Besonders der kleine Protagonist konnte mich überzeugen, weil er mit seiner netten Art die Gäste von sich überzeugt und die Geschichte zusammen hält. Auch der Plottwist am Ende hat mir gut gefallen, dennoch habe ich echt lange für das Buch gebraucht, weil es doch einige Längen gab. Für junge leidenschaftliche Leser ab 10 mit Sicherheit ein spannender Detektivroman.

War diese Rezension hilfreich?

Eine spannende Geschichte über eine eingeschneite, bunte und zum Teil zwielichtige Gesellschaft. Ein Rätsel um ein altes Hotel, verlorene und versteckte Gegenstände und diverse Familienbande. Ein schönes Buch für alle, die gerne mit raten und nichts gegen eine Prise Magie haben.

War diese Rezension hilfreich?

Ein Abenteuer mit Botschaft. Milo lebt mit seinen Adoptiveltern in einem altehrwürdigen Schmugglerhotel, nur erreichbar durch eine alte Seilbahn. Doch in dieser eigentlich sehr ruhigen Vorweihnachtszeit treffen unerwartet viele und sehr unterschiedliche Gäste ein, die alles auf den Kopf stellen. Jeder birgt ein Geheimnis das engverbunden mit dem Greenglas House scheint. Milo erlebt das Abenteuer seines Lebens, wird gefordert, wächst über sich hinaus, und gewinnt erstaunliche Erkenntnisse über sein Leben. Die Geschichte ist unerwartet, komplex auch mit einigen Längen, lehrreich und sehr unterhaltsam. Sie bietet kniffligen Lesespaß

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: