Die Bierkönigin von Minnesota

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Erscheinungstermin 28.07.2021 | Archivierungsdatum 10.06.2021

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Zum Inhalt

Diana ist Waise und lebt bei ihrer Großmutter Edith. Neben der Schule bessert sie das Familieneinkommen durch gelegentliche Diebstähle auf. Als sie erwischt wird, ist die Strafe das Geschenk ihres Lebens: Sie darf ihre Schulden in einer Brauerei abarbeiten. Bald mischt Diana den Markt mit einzigartigen Craft-Bieren auf. Denselben Markt, in dem ihre Großtante Helen seit Jahrzehnten eine der ganz großen Brauereien besitzt. Ein Lied auf das Leben, ein Roman über mutige Frauen und große Emotionen.

Diana ist Waise und lebt bei ihrer Großmutter Edith. Neben der Schule bessert sie das Familieneinkommen durch gelegentliche Diebstähle auf. Als sie erwischt wird, ist die Strafe das Geschenk ihres...


Eine Anmerkung des Verlags

• Der neue große Roman des internationalen Bestsellerautors J. Ryan Stradal • Eine außergewöhnliche Familiensaga und das Porträt dreier unbeirrbarer Frauen • Sommerfavorit der New York Times

• Der neue große Roman des internationalen Bestsellerautors J. Ryan Stradal • Eine außergewöhnliche Familiensaga und das Porträt dreier unbeirrbarer Frauen • Sommerfavorit der New York Times


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Klappenbroschur
ISBN 9783257300598
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

J. Ryan Stradal - Die Bierkönigin von Minnesota zum Inhalt Diana ist Waise und lebt bei ihrer Großmutter Edith. Neben der Schule bessert sie das Familieneinkommen durch gelegentliche Diebstähle auf. Als sie erwischt wird, ist die Strafe das Geschenk ihres Lebens: Sie darf ihre Schulden in einer Brauerei abarbeiten. Bald mischt Diana den Markt mit einzigartigen Craft-Bieren auf. Denselben Markt, in dem ihre Großtante Helen seit Jahrzehnten eine der ganz großen Brauereien besitzt. Ein Lied auf das Leben, ein Roman über mutige Frauen und große Emotionen Meinung Das Bier, ist das, was diese drei Frauen, Diana, Helen und Edith zusammenbringt. Ein Buch über drei starke Frauen, die sich durchsetzen. können. Die Art und Weise, wie sie mit ihrer Trauer und den Herausforderungen des Lebens umgehen ist ermutigend. Auch wenn es in diesem Buch um Bier geht, geht es in Wirklichkeit um Familie. Dieses Buch hebt die Unberechenbarkeit des Lebens hervor und die Art und Weise, wie man Widrigkeiten begegnen und sie in etwas Gutes verwandeln kann. Ich empfehle es gerne

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Als ich dieses Buch entdeckte, klickte es: Da war doch was … Ja, nämlich vor einigen Jahren ein Buch mit dem Titel „Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens“, das ich geliebt habe. Nun also endlich ein neues Buch von Stradal. Das Buch erzählt die Geschichte von Diana, einer Waise, die bei ihrer Großmutter Edith aufwächst. Um die Finanzen der Familie aufzupolieren, klaut sie mitunter mal was – und wird prompt erwischt. Doch die Strafe dafür wird sich zur Chance ihres Lebens entwickeln: Um ihre Schulden abzuarbeiten, fängt sie in einer Brauerei an und wirbelt mit ihren Craft-Bieren einiges auf – unter anderem spuckt sie quasi ihrer Großtante Helen in die Suppe, der Eigentümerin einer der ganz großen Brauereien ... Vorab: Ich mochte, nein, liebte auch dieses Buch. Einmal mehr schreibt Stradal eigentlich „nur“ über das Leben, vor allem das Leben mutiger Frauen, ihren Willen, sich durchzubeißen gegen Widerstände. Es geht aber auch um die Familie, Trauer bzw. Enttäuschungen und die Fähigkeit, das zu überwinden, kurz: es geht um Gefühle. Hier geht es anders als in Stradals erstem Buch statt um Essen vorwiegend um Bier, aber das ist ja „nur“ das, was die 3 Frauen verbindet. Die Stärke des Buches liegt daran, quasi am Rande die eigentliche Geschichte zu erzählen, das wirkt so wunderbar beiläufig und leichtfüßig. Hierzu trägt auch der Schreibstil bei: gut zu lesen und doch nicht belanglos. In Anlehnung an den Spruch mit den Zitronen könnte man sagen: Wenn dir das Leben Hopfen gibt, mach Bier daraus – denn der Satz würde die Quintessenz zusammenfassen. Ja, das Leben ist unwägbar, aber wenn man seine Launen zu nehmen weiß, erkennt man oft hinterher auch das Gute in den anfänglich unangenehmen Situationen. Mein bisheriges Highlight des Jahres!

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Ein wunderbares Buch über starke Frauen, die sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen. Die Geschichte wird über mehrere Jahrzehnte aus der Perspektive von verschiedenen Frauen einer Familie erzählt, die unterschiedliche Herausforderungen zu meistern haben. Sie folgen ihrer Leidenschaft - ob Bier brauen oder Pie backen. Das Buch ist eine perfekte Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang, und auch der Sprachstil gefällt mir.

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Eine wunderschöne Feel-Good Story mit starken Frauen, die mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte liest sich sehr gut und obwohl ich selbst keine Bier-Trinkerin bin, fand ich die Geschichte sehr spannend. Insbesondere die Entwicklung des Bier-Marktes parallel zur Entwicklung der weiblichen Charaktere fand ich toll. Edith, Helen und Diana sind sehr herzlich, leidenschaftlich und überzeugen mit ihrer Hingabe. Es ist nicht nur eine Geschichte über den Werdegang zur Bierkönigin, sondern auch eine über Familie und Schwestern. Für einen Sonntagnachmittag war das Buch genau richtig; es war wie wenn man an einem sonnigen Tag auf dem Balkon mit dem Buch in der einen und einem fruchtigen Light Ale in der anderen Hand die Zeit genießt. Auch wenn die Story etwas vorhersehbar, fand ich sie trotzdem sehr schön und hatte viel Spaß! Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne auf 5 Sterne hochgerundet.

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Möglicherweise sind die Feinheiten von J Ryan Stradals Roman "Die Bierkönigin von Minnesota" an mich verschwendet - mein bevorzugtes alkoholisches Getränk ist Wein und den Hype um CraftBiere habe ich zwar mitgekriegt, bin aber nicht mitgehypt. Bier war für mich immer ein Durstlöscher an heißen Tagen, aber damit hat es sich auch schon. Stradal, so vermute ich mal, ist eher Biertrinker. Getränkevorlieben sind aber auch egal, denn so viel in diesem Buch auch von Bier die Rede ist, geht es doch vor allem um zwei starke Frauenfiguren, nein, eigentlich drei. Um Frauen, die ihren weg gehen, nicht immer unbeirrt, nicht immer gerade, aber dennoch konsequent. Um Familienbande, die so eng sein können und die bei einem Bruch ein Nachbeben über Generationen haben können. Kurzum, es geht um sehr viel mehr als nur um Hopfen, Malz und eine schaumige Krone. Die erste der Frauen, auf die der Leser stößt, ist Edith - Anfang 60, seit Jahrzehnten in einem Pflegeheim beschäftigt, wo sie ebenfalls seit Jahrzehnten einmal in der Woche Kuchen bäckt für die Bewohner. Nach dem Motto: Wer dem Tod näher ist als dem Leben, soll wenigstens einen guten Kuchen essen können. Niemand ist überraschter als Edith, als ihre Pies es in einem Zeitungsartikel zu den angeblich drittbesten des Staates Minnesota schaffen. Edith ist eher genervt von dem plötzlichen Ruhm, der für sie vor allem mit mehr Arbeit verbunden ist. Denn plötzlich wollen alle ihre Scheibe vom Kuchen, vereinsamte Senioren bekommen an Kuchentagen wieder Besuch von Verwandten, die sie jahrelang vernachlässigt haben und ein paar geschäftstüchtige Heimbewohner verkaufen sogar Verwandtenstatus. Schließlich taucht sogar eine Profi-Bäckerin auf, die Edith abwirbt, um in einer anderen Stadt für ein hippes Café zu backen. Wer glaubte, hier beginnt jetzt die Story einer einfachen, auf einer Farm aufgewachsenen Frau, die auf ihre alten Tage endlich Anerkennung und Erfolg findet, hat sich getäuscht. Nicht nur, dass Ediths Mann an einer Demenz erkrankt und das Café aus finanziellen Gründen abgewickelt werden muss - ihre Tochter und Schwiegersohn kommen bei einem Unfall ums Leben. Plötzlich muss die verwitwete Edith nicht nur mehrere Mini-jobs ohne Sozialversicherung jonglieren, sondern ihre Enkelin Diana aufziehen. Nicht nur wegen des Umzugs zur Großmutter fühlt sich Diana an der high school als Außenseiterin. Mit Diebstählen bessert sie das Familieneinkommen auf. Als sie schon fast das klauen aufgeben will, weil sie endlich Anschluss an die Nerd-Clique ihrer Schule gefunden hat, wird sie erwischt und bekommt ein Angebot: Statt einer Anzeige Strafarbeit in der Brauerei des Diebstahlopfers. Was als Putzjob beginnt, endet mit der Faszination fürs Bierbrauen. Hartnäckig setzt sie sich dafür ein, erst das Brauen lernen zu dürfen und dann ein eigenes Bier zu brauen. Ähnlich wie ihre Großmutter mit ihren Pies kann schließlich auch Diana mit einem ganz besonderen Bier punkten, doch auch sie muss immer wieder gegen Widerstände und Probleme angehen. Noch eine weitere Frau der Familie hat früh eine Leidenschaft fürs Bierbrauen entwickelt: Ediths Schwester Helen, die allerdings mit einem billigen Massenprodukt den Erfolg gesucht hat. Seit einem Zerwürfnis vor Jahrzehnten sprechen die Schwestern nicht mehr miteinander. Wie weit geht man, um den persönlichen Traum zu verwirklichen? Woran wachsen, woran zerbrechen Beziehungen? Wie schafft man es, trotz aller Schwierigkeiten nicht aufzugeben und klein beizugeben? Für Edith, Diana und Helen geht es um diese und andere Fragen. Die ruhige Erzählweise passt zu der Welt des Mittleren Westens und seiner Menschen. Wer die Bücher von Kent Haruf mag, wird auch Stradal gerne lesen. Und ganz nebenbei erfahren auch nicht-Biertrinker eine Menge über Hopfen, Malz und die Kunst des Brauens.

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Eins der unglaublichsten und berührendsten Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Ich wollte es mehrmals nicht mehr zu Ende lesen und bin unglaublich froh, dass ich durchgehalten habe. Vermute mein Problem war das e-book (ich liebe einfach immer noch gebundene Bücher, die gut riechen...). Zum anderen lese ich nicht ganz so gerne Vergangenheitsgeschichten.... Meine Vorurteile wurden widerlegt! Gereitzt an dem Buch hat mich einzig und allein der Kronkorken im Titelbild, das Wort "Bier" im Titel und im Klappentext die Worte: mutige Frauen. Und ich dachte: Diogenes Verlag kann nicht schmalzig, oberflächlich sein. Der Autor beschreibt das Leben, die Entscheidungen, die Schicksalsschläge und das schlichte "Weitermachen" auf so schlichte Weise, oft mit Leichtigkeit oder Humor, ohne den Schmerz ins Lächerliche zu ziehen. Frauen und Männer, die ihr Leben annehmen und weiter gehen, die tun was getan werden muss und am Schluss ihrem Herzen folgen. Ich bin glücklich, zeigt mir das Buch, dass es genauso geht!!!! Danke an Autor und Verlag!

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Das Cover hat mich umgehauen- es ist einfach perfekt: die Farben, die Gestaltung…ein absoluter Hingucker. Perfekter gehts nicht. Ich wollte dieses Buch so sehr mögen, aber es sollte nicht sein. Ich bin mit den Charakteren nicht warmgeworden, obwohl ich das Thema Bierbrauen interessant finde und Geschichten über Frauen, die ihren eigenen Weg gehen immer wieder spannend finde. Für mich blieb die innere Motivation der Figuren unsichtbar- der Autor erzählt die Geschichten der drei Hauptfiguren, aber ich fühle keine Verbindung zu ihnen- es scheint nicht durch, was sie antreibt. Für meinen Geschmack ist die Charakterbildung zu schwach und die Personen bleiben irgendwie eindimensional. Edith’s Geschichte fand ich am schwierigsten, da sie einfach nur angepasst und langweilig ist ( es tut weh, das so auszudrücken, aber finde keine anderen Worte dafür) Helen ist der Bösewicht und Diana noch am interessantesten. Der Star ist aber eindeutig das Bier. Die Details über den Herstellungsprozess, die Beschreibungen der Biersorten und Geschmäcker haben mich gut unterhalten.

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Drei Frauen und ihr Bier Edith und Helen sind Schwestern. Edith ist die Brave, Ruhige, Fleißige. Sie bäckt hervorragende Pies, ist deswegen sehr geschätzt. Reich wird sie dadurch nicht. Als sie 70 ist, stirbt ihr Ehemann, verliert sie ihren Job. Noch dazu muss sie sich um ihre Enkeltochter, jetzt Waise, kümmern. Helen ist auf andere Art fleißig, verwirklicht zielstrebig ihren Traum vom Bierbrauen. Und pflegt ihren sterbenden Vater. Sie erbt alles, Edith nichts. Ediths Enkelin Diana unterstützt die Oma, wenn es sein muss, auch mit Diebstählen. Sie wird erwischt, kann aber „zur Bewährung“ in einer Brauerei arbeiten. Drei Frauen, drei Schicksale. Alle leben ihr Leben, haben es nicht leicht, haben ihre Prinzipien. Alle sind bewundernswert, auch wenn man selbst in einigen Situationen anders handeln würde. Lebensläufe, die sehr ansprechend sind, sehr interessant. Nebenbei erfährt man einige Besonderheiten der Bierbrauerei, der Vermarktung und den Verkauf. Anschaulich und glaubhaft von J. Ryan Stradal beschrieben, toll zu lesen, ein beachtenswerter Roman. Aus dem Amerikanischen von Kathrin Bielfeldt, verlegt von Diogenes.

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Er hat es wieder getan! Mit "Die Bierkönigin von Minnesota" schreibt sich J. Ryan Stradal erneut direkt ins Herz und in die Seele. Die Geschichte ist so schön, lustig, traurig und unglaublich wie das Leben selbst. Hoffentlich schreibt der Autor schon fleißig an der nächsten Story.

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Drei starke Frauen einer Familie aus Minnesota. Die Schwestern Helena und Edith und die Enkelin Diana. Jede sucht mühsam ihren Platz im Leben. Das verbindende Element ist das Bier. Der Schreibstil von Ryan Stradal gefällt mir sehr gut. Gut lesbar, flüssig, nicht gekünstelt. Ich Ich habe die drei Frauen sehr gerne begleitet. Ein wundervolles Buch für angenehme Lesestunden....

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Ein sehr schönes Buch mit einer starken Frau. Es ist nicht einfach aber Diana weiß sich zu behaupten und mischt den Biermarkt gründlich auf. Vielen Dank für das tolle Lesevergnügen

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Das Cover erinnert an eine Bier oder Konservendose in den fünfziger Jahren. Der Klappentext hat mich etwas anderes erwarten lassen als ich bekommen habe. Es geht nach meiner Lesart um drei Frauen einer Familie, die beiden alten Schwestern Edith und Helen die schon jahrzehntelang nicht mit einander sprechen und Diana die Enkelin von Edith, sowie um ihre Fähigkeiten aus ein paar Zutaten etwas Besonderes zu machen. Bei Edith ist es Pie und bei Helen und Diana ist es Bier. Erst erfährt man einiges über Edith, ihren Mann und den Rest der Familie und ihr Berufsleben. Dann folgt Helen und Diana. Die für mich wichtigen und interessanten Elemente werden nebenbei erwähnt und dann abgehakt, z.B.: die Erkrankung von Ediths Mann. Aber das ganze Drumherum wie Meinungen, Stimmungen, Landschafts- und Menschen Beschreibungen nehmen extrem viel Raum ein. Dazu wird alles beiläufig erzählt wie als ob man am Abend müde noch etwas zusammen sitzt und sich gegenseitig den vergangenen Tag erzählt. Wenig Emotionen, kaum Highlights einfach nur reden und für einander da sein. Das war für mich das Angenehme an dem Buch, nicht die Geschichte an sich sondern das Gefühl da ist jemand der redet mit dir, wird dir gegebenenfalls auch zuhören. Die Erzählung hat Ähnlichkeiten mit anderen Geschichten über starke Frauen, Frauen die von heute auf morgen ihr Leben umkrempeln müssen und Verantwortung übernehmen. Nur ist dort der Erzählstil ein anderer. Die Ruhe und Gelassenheit in diesem Buch war für mich neu.

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Irgendwie war ich etwas enttäuscht, da ich durch den Klappentext ein andere Geschichte erwartet habe, die sich dann etwas später an meine Erwartung angepasst hat.

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Ich weiß gar nicht mehr, wieso mich dieses Buch so angesprochen hat, aber es ist letzten Ende auch egal, weil ich froh darüber bin, dass es mich angesprochen hat und mich inhaltlich fesseln, begeistern und vollständig überzeugen konnte. J. Ryan Stradal erzählt in diesem Roman die Geschichte dreier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die durch das Band ihrer Familie miteinander verbunden sind. Im Fokus steht Diana, die als Teenager ihre Eltern verliert, zu ihrer verwiteten Großmutter Edith zieht und die mit Diebstählen deren Kasse aufbessert. Bis sie auffliegt und an Frank gerät, dem eine Brauerei gehört. Er bietet ihr an, nein eigentlich verlangt er eher von ihr, dass sie fortan als Hausmeisterin für ihn arbeiten soll, um den Schaden den sie angerichtet hat, wieder gut zu machen. Während ihrer Arbeit in der Brauerei entdeckt Diana ihre Leidenschaft für Craft Beer und IPA und will ihr Eigenes brauen. Frank kitzelt dabei auf seine ureigene Art das Allerbeste aus ihr heraus und auch wenn sie ihn gerade wegen seiner ruppigen Art am liebsten zum Mond schießen würde, entwickelt sie einen unglaublichen Ehrgeiz, beginnt an sich selbst zu glauben, wird mit 19 Jahren die jüngste Brauerin Minnesotas und geht in ihrer Leidenschaft am Bierbrauen auf. Und damit wiederholt sie unbewusst die Geschichte ihrer Großtante Helen, die ebenfalls früh ihre Leidenschaft fürs Bier und fürs Brauen entdeckt hat. Unbewusst deshalb, weil sie sich nie kennengelernt haben. Denn Helen hat ihre eigenen Wünsche immer über die ihrer Schwester Edith gestellt, weshalb der Kontakt zwischen den Beiden nach dem Tod des Vaters abbrach. Helen verkaufte die Familienfarm und steckte das Geld in die Familienbrauerei ihres Mannes. Sie beteuterte zwar, dass sie Edith irgendwann auszahlen würde, doch irgendwann war der letzte Kontakt viel zu lange her und die Kluft zwischen beiden Schwestern so groß, dass es für Helen immer schwieriger wurde, zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Edith hingegen war immer die Bescheidenere, die sich Kümmernde. Sie opftert sich erst für ihre Eltern, später für die eigenen Kinder, dann für Diana auf, muss viele Verluste verarbeiten und führt wahrlich ein schwieriges und ärmliches Leben, was ihr jedoch nie wirklich etwas auszumachen schien. Mit fast 80 Jahren eröffnet sich dann plötzlich die Chance, endlich einmal etwas für sich selbst zu tun, einfach nur, weil sie es will.... Dieser Roman bietet inhaltlich noch so viel mehr, als ich mit Worten widergeben kann. Vor allem auf der Gefühlsebene passiert hier einiges, denn es geht schließlich um Familie, die immer Familie bleibt, egal wie tief sie gespalten ist. Es geht um Mut, den es braucht, um seine Träume zu verwirklichen und um den Kampfgeist, den es braucht, um sie am Laufen zu halten. Es geht aber auch um Vertrauen und um zu Zusammenhalt. Der Schreibstil ist angenehm unaufgeregt, ohne auch nur einmal langweilig zu werden. Der Autor erzählt aus drei Perspektiven und schreibt auf verschiedenen Zeitebenen, so dass man einen Einblick in die Gedanken und Gefühle jeder der drei Frauen bekommt. Und obendrauf gibts auch noch reichlich interessantes Knowhow über die Komplexität des Bierbrauens. Mich hat dieser Roman unglaublich gut unterhalten und ich kann gar nicht anders, als eine ganz klare Leseempfehlung auszusprechen !

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Zwei Frauen und eine gemeinsame Leidenschaft - Bier zu Brauen. Die junge, weise Diana lebt bei ihrer Großmutter, sie begeht kleine Diebstähle um die Familienkasse aufzubessern. Durch einen glücklichen Zufall kann sie eine Ausbildung zur Bierbrauerin machen, ihre Leidenschaft ist geweckt und sie kreiert einzigartig Craftbiere. Helen ihre Großtante - schon lange Bierbrauerin aus Leidenschaft - muss ihre geliebte große Brauerei aufgeben. Nach einem lang zurückliegenden Familienzwist finden diese beiden mutigen Frauen zusammen. Wer starke Frauen bewundert und eine Liebe zur Bier hat, ist hier richtig!

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Unterhaltsam und gut zu lesen. Man bekommt einen Einblick in die <Lebenswelt "kleiner" Leute und in die Craftbeer-Szene. Wer kürzlich in den Staaten war, weiß, das das dort wirklich ein Markt ist. Ein Titel, den ich "Foodies" empfehlen würde. Erinnert an den Vorgänger "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens". Nett.

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Sie denken vie, Frauen und Bierbrauen - komisch, passt nicht. "Ganz falsch", würden Helen, Diana und die Omas der Artemisbrauerei sagen. Und Recht haben sie! Eine so ungewöhnlich wie lesenswerte Familiengeschichte über Frauen mit Lebensträumen, an denen sie festhalten - komme was wolle! Prost auf ein gelungenes Buch !

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Diana hat es als Waise nicht einfach in ihrem Leben, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie durch Diebstähle auf die schiefe Bahn gerät. Als sie erwischt wird, darf sie ihre Schulden in einer Brauerei abarbeiten. Das stellt den Wendepunkt in ihrem Leben dar, denn Diana hat ein Talent fürs Bier brauen. Ich fand den Roman berührend und spannend, auch interessant und besonders, was vor allem an den tollen Figuren lag. Nebenbei lernt man auch noch einiges übers Bier brauen. Ein schöner Lebensweg, den man sehr gerne begleitet.

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Meine Urgroßeltern besaßen selbst eine Brauerei, die bis Ende der Siebziger/Ende der Achtziger existierte. Ich persönlich trinke Bier eher selten, wenn dann eher ein Radler beim Grillen. Irgendwie müssen die Bierbrauergene aber doch in mir fortbestehen, denn durch den Titel und die Inhaltsbeschreibung dieses Buches habe ich mich sofort angesprochen gefühlt. Ich mochte die Handlung von Anfang an, auch wenn es etwas gedauert hat hineinzufinden, was vermutlich am Klappentext lag. Die dort erwähnte Diana taucht erst nach ca. 50-60 Seiten auf, vorher wird nur über ihre Tante und ihre Großmutter berichtet. Ich mochte diese drei Frauen sehr. Sie stellen sich vielen Widrigkeiten in den Weg und schaffen es, sich in einer (meist) männerdominierten Welt durchzusetzen. Das Buch ist schön geschrieben, teilweise auch sehr witzig. Ich markiere eher selten Stellen in Büchern, diesmal habe ich es aber öfter getan. Manche Wahrheiten über Intelligenz oder Veganes Backen musste ich einfach immer wieder lesen. Ich werde mir diesen Autor definitiv merken, sein Erstling "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" steht schon auf der Wunschliste. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings doch und der betrifft die Übersetzung. Ich bin ja Deutschlehrerkind und wurde doch das ein oder andere Mal von meiner Mutter korrigiert. Davon scheint auch etwas hängen geblieben zu sein, denn ich winde mich jedes Mal, wenn ich in einem Text lese, bei dem "was" oder "wo" verwendet werden, wenn es eigentlich "das" bzw. "welches" etc. heißen müsste. Das ist mir in diesem Buch leider häufig untergekommen.

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Amerikanische Biere Der Roman „Die Bierkönigin von Minnesota“ ist eine angenehme Familiengeschichte von dem amerikanischen Schriftsteller J. Ryan Stradal. Der Autor stammt aus Minnesota und dort ist auch der Schauplatz des Romans. Er schildert die Lebensumstände der Familie, ihre Träume und Wünsche, da geht es nicht immer ohne Ungerechtigkeiten zu. Es beginnt mit den Schwestern Edith und Helen. Helen ist fasziniert von Bier und will es selber herstellen. Das gelingt ihr auch. Edith und ihr Mann leben einfach aber glücklich. Sie bekommen zwei Kinder. Als ihr Mann krank wird, erleben wir das Gesundheitssystem Amerikas. Sie müssen alles selbst bezahlen. Aber Edith geht dann arbeiten. Irgendwie ist ihr kein Glück gegönnt. Sie muss allein mit ihrer Enkelin Diana weiter kommen. Erschreckend ist, wenn ich lese, das Edith noch mit 77 Jahren Arbeit sucht. Diana ist auch vom Bier infiziert, sie beginnt Biere herzustellen. Der Autor hat die Stimmungen immer wieder gut erfasst. Der Roman ist fesselnd und gefällt.

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Einer dieser tollen amerikanischen Romane, von denen man nicht genug bekommen kann. Eines meiner Lesehighlights 2021. Das Lesen hat mir große Freude bereitet. Von Anfang an war ich mitten in der Handlung und konnte den Tolino gar nicht mehr aus der Hand legen. Wer mal eine Familiensaga mit einem eher ungewöhnlichen Thema möchte, die hervorragend unterhält, vielschichtig ist und viel Herz und Ehrlichkeit transportiert, ist mit der »Bierkönigin von Minnesota« bestens bedient.

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Zum Inhalt: Diana lebt als Waise bei Uhren Großmutter. Gelegentlich klaut sie, um das Einkommen der Familie aufzubessern. Als sie erwischt wird, muss sie zur Strafe in einer Brauerei arbeiten. Und das erweist sich als großer Glücksfall, denn sie liebt das Bierbrauen. Meine Meinung: Das Buch hat schon was besonderes. Es erzählt die Geschichte von mutigen Frauen, die trotz einiger Widrigkeiten ihren Weg gehen. Das Buch liest sich sehr flüssig und es hat Spaß gemacht, dass Buch zu lesen. Die Protagonisten sind interessant, der Schreibstil gut. Fazit: Hat mir gefallen

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Tolle Geschichte über drei Generationen von starken Frauen, deren Schicksal durch die Liebe zum Bier miteinander verbunden sind. Eine absolute Feel Good Story die die Geschichte der Frauen die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg gehen. Unbedingt lesen, auch als Weintrinker!

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Helen und Edith sind Schwestern. Edith heiratet früh, gründet eine Familie. Helen hat nur ein Ziel, das beste Bier in Minnesota zu brauen. Dafür braucht sie Startkapital, sie benützt das Erbe des Vaters und verspricht Edith später ihren Anteil auszubezahlen wenn die Brauerei Gewinne macht. Edith ist enttäuscht und bricht den Kontakt ab. Wir erfahren in diesem Roman die Lebensgeschichte der Schwestern und der Enkelin von Edith, Diana. Zu verschiedenen Zeiten, aus deren Perspektiven. Das macht die Geschichte sehr flüssig und interessant. Das Thema Bier verbindet alles, und ich habe eine Menge über das brauen gelernt, was ist ale was ist Lager ? 3 Frauen, die trotz aller Schwierigkeiten, die ihnen das Schicksal bringt, nicht aufgeben.

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Die Waise Diana wächst bei ihrer Großmutter Edith Magnusson auf. Mit 79 Jahren arbeitet Edith immer noch, um sich und Diana über die Runden zu bringen. Mit Gelegenheitsdiebstählen bessert Diana das Familieneinkommen auf. Doch eines Tages wird sie dabei erwischt. Der beklaute Frank hat sich eine besondere Strafe ausgedacht und so bekommt Diana die Chance ihres Lebens. Fortan arbeitet Diana in der kleinen Craft-Bier-Brauerei mit. Schnell entdeckt sie ihre Liebe zum Bier und beginnt ihr eigenes Bier zu brauen. Es scheint, als liegt ihr das brauen im Blut. Der Autor J. Ryan Stradal zeigt die schönen Seiten am Biergenuss. Die vielen unterschiedlichen Sorten und wie viel Wissen und Liebe notwendig ist, um ein gutes Bier zu brauen. Eine eigene Wissenschaft in die wir in "Die Bierkönigin von Minnesota" interessante Einblicke erhalten. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wir starten bei der Großmutter Edith im Jahre 2003 als sie noch als St. Anthony - Waterside Pflegeheim ihre berühmten Pies bäckt. Ihr Mann Stanely sowie Dianas Eltern sind zu diesem Zeitpunkt noch am Leben. Immer wieder gibt es Sprünge in Ediths Jugend. Dabei fokussieren wir uns dabei auf Ediths Schwester Helen, die nichts mehr liebt als Bier. Helen liebt Bier so sehr, dass es zu ihrem Beruf macht. "Es war typisch Mann, seinen Namen ins Geländer der Geschichte zu kratzen, doch Helen hatte gelernt, besser die Treppe zu sein." 92% Und dann ist da natürlich noch die Perspektive von Diana. Sie lernen wir jedoch erst näher lernen, als sie bereits bei ihrer Großmutter wohnt und zum Mittelpunkt von "Die Bierkönigin von Minnesota" wird. Der Aufbau der Geschichte ist komplex und es dauert etwas bis ich alle Personen und Zeiten entsprechend eingeordnet habe. Ständig schwingen Verletzungen und Streitigkeiten aus der Vergangenheit mit. Die Personen sind allesamt nachtragend, was zu unnötigem Leid über Jahrzehnte hinweg führt.

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Anfänglich war ich etwas irritiert, da der Klappentext "nur" von Diana erzählt. Tatsächlich ist es die Geschichte von Dianas Großmutter Edith, bei der sie lebt, deren Schwester Helen und Diana´s. Und sie wird in zwei Zeitebenen erzählt. Doch es ist eine starke Geschichte, wie sowohl Edith als auch Diana trotz vieler Schwierigkeiten ihren Weg gehen und natürlich geht es um das Bier brauen und auch um das Verhältnis der Schwestern Edith und Helen, die sich seit sehr langer Zeit nicht gesehen haben. Da ich von Bier nichts verstehe, habe ich die Details überflogen, aber das ist für die Geschichte auch nicht entscheidend. Mir hat dieser Roman über die drei Frauen sehr gefallen und ich empfand es als sehr wohltuend, dass es einmal um etwas anderes als Kaffee, Schokolade, Marzipan o.ä. ging, wie in den zahlreichen Sagas, die zur Zeit den Buchmarkt überschwemmen. Und vielleicht interessieren sich beim Thema Bier sogar Männer für diese Geschichte.

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Als bayerische Biertrinkerin musste ich natürlich erfahren, was es mit einer Bierkönigin in Minnesota auf sich hat. Und ich war positiv überrascht, dass man wirklich viel über das Bierbrauen erfährt und das Biertrinken als Lebenseinstellung zu Freude und Genuss ist und eine Huldigung an ein Getränk, welches schon hunderte von Jahren die Menschen begeistert. Das Buch ist auch eine Familiengeschichte in deren Zentrum sehr starke Frauen stehen. Alte und Junge. Das liest sich leicht und durch einen tollen Sprachwitz und den Humor der Akteure so angenehm wie spannend. Wie immer hat Diogenes sich mit diesem Cover große Mühe gegeben und wie immer bin ich sehr angetan davon, dass das Buch eine gehörige Portion Tiefgang hat ohne dass es schwergängig geworden wäre.

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