Die Kandidatin

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Erscheinungstermin 06.05.2021 | Archivierungsdatum 30.09.2021

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Zum Inhalt

***BITTE SPERRFRIST BIS 05. Mai 2021 BEACHTEN***


Ein Land am Abgrund. Eine Gesellschaft zwischen Hoffnung und Hass. Und eine muslimische Frau auf dem Weg zur Macht.

Deutschland in ungefähr dreißig Jahren, kurz vor der nächsten Bundestagswahl. Die aussichtsreichste Kandidatin für den Posten an der Regierungsspitze ist Sabah Hussein. Feministin, Muslimin, Einwandererin, Mitglied der Ökologischen Partei. Aber nicht alle wollen sie gewinnen sehen und arbeiten mit allen Mitteln daran, Sabah Husseins Wahl zu vereiteln, während die Gesellschaft immer weiter auseinander bricht. 

Der Bestsellerautor, Grimme-Preisträger und Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber legt nach seinen erfolgreichen Sachbüchern mit Die Kandidatin einen rasanten und dramatischen Roman vor, nach dessen Lektüre man anders in die Zukunft schaut.

***BITTE SPERRFRIST BIS 05. Mai 2021 BEACHTEN***


Ein Land am Abgrund. Eine Gesellschaft zwischen Hoffnung und Hass. Und eine muslimische Frau auf dem Weg zur Macht.

Deutschland in ungefähr dreißig...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783455010640
PREIS 22,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Constantin Schreiber schafft eine nahezubeklemmende Atmosphäre in diesem Buch. Eine Zukunftsvision, die durchaus denkbar wäre...

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Das. Buch spielt in der Zukunft. Deutschland in etwa dreißig Jahren. Die aussichtsreichste Kandidatin für das höchste Amt ist Sabah Hussein. Sie bringt alles, was man für eine Kandidatur braucht, ist aber auch Muslimen und Einwanderin, für manche ein Dorn im Auge, die alles daran setzen ihre Kandidatur zu vereiteln. Ich fand das Buch spannend und brisant, auch hochaktuell und es regt definitiv zum Nachdenken an. Das Cover passt ganz hervorragend dazu und die Figuren sind besonders und haben Tiefe. Eine tolle Lektüre, die ich gerne empfehle.

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Man merkt dem Buch an, dass der Autor Journalist ist. Der Stil ist eher nüchtern, aber keinesfalls langweilig. Schnell entfaltet die Handlung eine gewisse Sogwirkung: man möchte wissen wie es weiter geht, und das Buch schnell durchlesen. Die beschriebene gesellschaftliche Utopie ist fundiert begründet, auch wenn es sich um einen Roman und nicht um ein Sachbuch handelt. Die behandelten Fragestellungen zu politischen und gesellschaftlichen Themen wie etwa Gleichstellung oder Migration sind aktuell und regen zum Nachdenken an. Ein Buch, das in jedem Fall nachwirkt.

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Frau, Migrantin, Muslima. „»Wollt ihr absolute Diversität?«, schreit ein junger Mann mit Vielfaltsmerkmal ins Megaphon.“ Das ist der erste Satz aus „Die Kandidatin“, einem Roman von Constantin Schreiber, der mich begeistert hat. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft, kurz vor einer Bundestagswahl, bei der Menschen ab siebzig nicht mehr wählen dürfen. Sabah Hussein will Kanzlerin werden und hat in einem diversen, multireligiösen Deutschland gute Chancen. Angestellte und Manager:innen ohne Vielfaltsmerkmale können mit einer Frist von sechs Wochen entlassen werden: Migrant Supremacy! Grün ist die Farbe des Islam, der Hoffnung, des Friedens. Unter muslimischen Wählern ist Sabahs Ökologische Partei die meistgewählte Partei. Mittels der sogenannten »Peinlichen Analyse« werden sämtliche digitalen Daten von Bewerbern durch eine speziell dafür entwickelte Software auf deren politische Ausrichtung hin analysiert. Es geht um Migration, Gender, Gerechtigkeit, Diversität. »Bereits seit einigen Monaten muss jede und jeder in Deutschland einen Eintrag im Personalausweis führen, ob sie oder er weiß, schwarz, Muslim:in, homo- oder transsexuell ist, ob sie einen Hijab trägt oder ob sie oder er auf andere Weise divers ist.« Ein düsteres Szenario, das Constantin Schreiber sich ausgedacht hat. Die „Kandidatin“ erinnert ein wenig an Huxleys „Schöne neue Welt“ und „1984“ von George Orwell. Es geht um totale Kontrolle in einem fiktiven Staat. Brillante Einfälle und eine unsympathische Protagonistin, die etwas zu verbergen hat. Und so geht es auch um Neid und Rache. Fazit: Ein Roman, der zum Nachdenken anregt. Brandaktuell und packend.

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Constantin Schreibers Buch blickt in eine nicht ganz so ferne Zukunft, in der sich die politischen Fronten weiter verhärtet haben. Die Geschichte über die erste muslimische Kanzlerkandidatin ist ein absoluter Page-Turner!

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Das kaputte System Deutschland „Nur aggressives Niederringen des weißen Patriachats bringt uns weiter.“ [116] Der Roman „Die Kandidatin“ von Constantin Schreiber wirft einen Blick in die nicht allzu ferne Zukunft der Bundesrepublik. Einiges davon hat mich an „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq erinnert. Doch bei dem Roman von Schreiber gibt es nur ein Dafür und ein Dagegen. Eine Gesellschaft zwischen Hoffnung und Hass. Entweder man steht zur Protagonistin Sabah Hussein, oder man verachtet sie. Im normalen Leben würde es viele Facetten in jeglicher Hinsicht geben. Bewusst wird hier alles extrem auf die Spitze getrieben, ob dies nun die Themen Diversität, Auslandsbeziehungen zu China oder im Allgemeinen die politische Zukunft eines Landes ist. „Wir reproduzieren die patriarchale Aussage, indem wir sie singen. Es wäre viel besser, wenn wir singen: I will follow Him/Her/Them. Follow Him/Her/Them wherever He/She/They may go.“ [85 f.] Der Roman lässt sich wunderbar lesen, behandelt er doch auf wunderbare Weise die aktuellen politischen Themen. Man kann selbst bestens philosophieren, wie sich die Zukunft darstellen wird. Zuckmayers Plädoyer für kulturelle Vielfalt findet sich auch hier wieder, allerdings ebenfalls sehr überspitzt. „Sie mochte schon immer James Bond, aber sie findet es prima, dass 007 jetzt eine diverse Agentin ist, eine schwarze, lesbische Frau mit Behinderung.“ [94] Sehr treffend finde ich folgendes Zitat, zeigt es doch gut, dass Deutschland, bzw. die Kandidatin, mit ihren Zielen lediglich auf ihr Land beschränkt ist. Im internationalen Vergleich ist das Ganze wie ein Alleingang zu sehen. Und wen führt dies weiter? „Womit wird sie den Mächtigen in der Welt gegenübertreten? Ihre Waffen sind auf der internationalen Bühne stumpf.“ [161] Wohin geht die Reise? Ein sehr pointierter Blick auf die politische Zukunft.

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Spannend, hat mir im großen und ganzen sehr gut gefallen. Toller Schreibstil, der einen direkt mitnimmt und mitfiebern lässt.

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