Lange Schatten über der Côte d'Azur

Der achte Fall für Kommissar Duval

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Erscheinungstermin 15.04.2021 | Archivierungsdatum 01.01.2022

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Zum Inhalt

Mord auf dem Friedhof – Kommissar Duval taucht ein in die wechselvolle Geschichte der Côte d’Azur.

Die Ermittlungen zu seinem achten Fall führen Kommissar Léon Duval diesmal in die Vergangenheit, in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung. Hat das, was dort begann, womöglich Auswirkungen bis heute? Einmal im Jahr, zu den Gedenktagen im November, polieren die Franzosen die Gedenksteine der Familiengräber und schmücken sie mit Chrysanthemen, Astern und Alpenveilchen. So auch in Cannes, auf dem historischen Friedhof Le Grand Jas. Auf einem der Gräber im israelitischen Feld aber liegt in einer blutroten Lache ein toter junger Mann. Duval übernimmt die Ermittlungen und erfährt schon bald, dass der junge Mann Jude war. War es eine antisemitisch motivierte Tat? Duvals Vorgesetzte wollen davon nichts wissen. Und doch schließt Duval diese Spur nicht aus, und seine Suche im Leben und Umfeld des jungen Mannes lässt eine Vergangenheit wieder aufleben, die manche lieber vergessen wollen. Aber auch privat hat Duval einiges auszustehen: Familienneuzugang Julie bekommt Zähne, und Freundin Annie hat Probleme, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen.

Mord auf dem Friedhof – Kommissar Duval taucht ein in die wechselvolle Geschichte der Côte d’Azur.

Die Ermittlungen zu seinem achten Fall führen Kommissar Léon Duval diesmal in die Vergangenheit, in...


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AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462001167
PREIS 10,28 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Sehr empfehlenswert. Die Judenverfolgung, Denunzierung, das Zurücklassen der Kinder, deren Verstecken durch mutige Franzosen. Dies alles verpackt in eine Krimihandlung, dadurch leichter zu verdauen als in einem Fachbuch. Auch wird angesprochen, dass der Hass auf Juden mein rein deutsches Problem war. Hoffen wir, dass sich dieser Teil der europäischen Geschichte nie wiederholt. Vielleicht kann das Buch von Christine Cazon seinen Teil dazu beitragen.

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Bisher habe ich wenig darüber gelesen, welche Rolle französische Politiker und Bürger bei der Judenverfolgung und -verschleppung während des Naziregimes gespielt haben. Christine Cazon erzählt dies hier im Rahmen einer Mordermittlung. Gut gefallen hat mir die Lösung des Falls, die der ganzen Geschichte noch einmal eine Wendung gibt und damit nicht klischeehaft ist.

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Ein neuer Fall für Kommissar Duval. Auf dem Friedhof in Cannes wird an einem jüdischen Erinnerungsgrabmal ein junger Mann erschlagen aufgefunden. Für Kommissar Duval, diesmal leicht übernächig wegen seiner jüngsten Tochter Julie, sind das heikle Ermittlungen, die ihn einerseits zu einer angesehenen Juristenfamilie führen, andereriseits mit dem schlimmen Schicksal der Juden an der Cote d'Azur zurZeit des Holocaust konfrontieren. Er selbst weiß fast nichts darüber, aber seine Lebensgefährtin Annie recherchiert für ihn. In einem interessanten Nachwort erläutert die Autorin, wie genau sie sich beim Schreiben des Romans an den historischen Tatsachen orientiert hat. Sehr lesenswert!

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Der alte Friedhof “Le Grand Jas“ der Stadt Cannes ist über Jahrhunderte gewachsen, es gibt auch das Carré Israélite. Dort wird auf einem Gedenkstein ein junger Mann tot aufgefunden. Er wurde offensichtlich Opfer eines Verbrechens und da Simon Wolff, so hieß der Tote, Jude ist, ermittelt Kommissar Duval in alle Richtungen. Eine Spur führt auch zur alt eingesessenen Familie Bergerac, die seit Generationen angesehene Richter und Staatsanwälte stellte. Ziemlich vermintes Gelände für Duval, der auch gleich den Druck seiner Vorgesetzten spürt. Aber natürlich lassen er und sein Team sich davon nicht abhalten. Auch in ihrem achten Fall mit Kommsissar Duval hat Christine Cazon sehr viel südfranzösisches Flair eingebracht. Cannes, mit dem historischen Friedhof ist natürlich auch eine sehr schöne Kulisse. Der Fall führt sehr bald in die Geschichte der Stadt und zwar in die Zeit vor und während der deutschen Besatzung. Und auch wenn die Franzosen sehr stolz auf ihre Resistance sind, gab es ja auch eine andere Seite über die weniger gern gesprochen wird. Ob es nun vorauseilender Gehorsam war oder auch eine gewisse Nähe zur Ideologie der Nazis – davon möchte man heute nicht mehr sehr viel hören. Aber nicht nur der Fall macht Duval zu schaffen, auch in seinem Privatleben geht es mehr als anstrengend zu. Er und seine Freundin Anne sind Eltern geworden und für Duval ist es eine große Umstellung, denn im Gegensatz zu früher, bei seinen inzwischen erwachsenen Kindern aus ersten Ehe, erwartet Anne wesentlich mehr Beteiligung von Duval. Ich finde die Südfrankreich-Krimis von Christine Cazon immer sehr unterhaltsam und auch geschickt aufgebaut. Der Plot ist spannend, auch wenn man – zumindest in diesem Fall – schon früh eine Ahnung hat, wohin sich die Handlung entwickelt. Bei einem Serien-Kommissar entwickelt sich zwangsläufig eine gewisse Routine, die Autorin umschifft das ganz geschickt mit immer neuen Verwicklungen im Privatleben und gut recherchierten Hintergrund für ihre Krimi-Idee. Abgerundet wird das noch mit einer Detailkarte des „Le Grand Jas“ im Umschlag, so kann man immer genau die Recherchen auf dem Friedhof verfolgen.

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Klapptext: Mord auf dem Friedhof. Die Ermittlungen zu seinem achten Fall führen Kommissar Léon Duval diesmal in die Vergangenheit, in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung. Hat das, was dort begann, womöglich Auswirkungen bis heute? Einmal im Jahr, zu den Gedenktagen im November, polieren die Franzosen die Gedenksteine der Familiengräber und schmücken sie mit Chrysanthemen, Astern und Alpenveilchen. So auch in Cannes, auf dem historischen Friedhof Le Grand Jas. Auf einem der Gräber im israelitischen Feld aber liegt in einer blutroten Lache ein toter junger Mann. Fazit: Er merkt bald, dass der Tote Simon Wolff Jude war. War es vielleicht eine antisemitisch motivierte Tat? Duval lässt diese Spur nicht ganz aus den Augen. Er weiss, dass viele Leute diese Vergangenheit vergessen möchten. Privat hat er auch einen Kampf zu führen. Der Familienneuzugang Julie ist am Zahnen. Seine Freundin Anni tut sich schwer Kind und Beruf unter einen Hut zu bekommen. In allem ist es eine spannende Geschichte vor einem gewesenen Hintergrund. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Mord auf dem Friedhof In seinem bereits achten Fall ermittelt Kommissar Léon Duval dieses Mal in einem Mord, der ihn auf den Friedhof Le Grand Jas in Cannes führt. Im jüdischen Teil des Friedhofs wurde auf einem Gedenkstein die Leiche eines jungen Mannes, S'imon Wolff, gefunden. Der Tote war Jude und so ermittelt der Kommissar in alle möglichen Richtungen und es gibt auch eine Spur zurück in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Eine interessanter Fall und auch im Privatleben des Kommissars gibt es so einiges. In Zeiten, in denen man nicht reisen kann, ist es schön, wenigstens mit dem Buch in den sonnigen Süden Frankreichs zu reisen. Ein gut recherchierter Krimi, der mich wunderbar unterhalten konnte.

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In dem 8. Band dieser lesenswerten Krimireihe bekommt der sympatische Commissaire Léon Duval es mit einem sensiblen Fall zu tun, der sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert. Zuerst war ich unsicher, ob Antisemitismus ein geeignetes Thema für einen Krimi ist, der in erster Linie unterhalten soll.. Aber Christine Cazon hatte eine tolle Idee und diese Frage super mit einem überraschenden Schluß gelöst. In dem israelischen Teil des Friedhofes von Cannes wird der jüdische Simon Wolff auf der Gedenkstätte seiner Familie, die im 2. Weltkrieg in Ausschwitz ermordet wurde, erschlagen aufgefunden. Direkt kommt der Verdacht auf, dass es sich um eine antisemitisch motivierte Tat handelt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzten, die keinen Skandal wollen, ermitteln Duval und sein Team auch in diese Richtung. Unterstützung bekommt er diesmal von seiner Lebengefährtin Annie, die in Elternzeit ist. Sie kümmert sich um die gemeinsame 7 Monate alte Julie, die z.Zt zahnt und darum nur schreit. Für jede Abwechslung dankbar, fängt sie mit vollem Eifer an zu recherchieren. Christine Cazon nimmt uns ab hier mit auf eine Zeitreise und erzählt, was sie bei ihren Recherchen über die Judenverfolgung in Frankreich während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg herausgefunden hat. Mit vielen interessanten, teils auch nicht so bekannten, Hintergrundinfos schildert sie sehr gefühlvoll, in allen Einzelheiten, von grauenvollen Schicksalen der jüdischen Bevölkerung. Sie läßt auch nicht aus, dass sogar französische Behörden und Bürger die Nationalsozialisten bei ihren Gräueltaten unterstützt haben. All dies verbindet sie mit ihrer Geschichte über Jakob Silberstein, dem Großvater des Mordpfers, und seiner Familie. Perfekt ausgewählt finde ich auch den Buchtitel, denn all dies wirft wirklich einen langen Schatten über das Land. Die clever durchdachte, emotionale Handlung zieht einen unweigerlich mit hinein. Die Charaktere sind liebevoll und glaubhaft gezeichnet. Diese Story ist zu gleichen Teilen ein packender Krimi, aber auch ein interessantes Buch über die Geschichte Frankreichs während des 2. Weltkriegs und dank des angenehmen, fesselnden Schreibstils gut zu lesen. Jeder der gerne einen spannenden Krimi ließt und sich vielleicht auch noch für den 2. Weltkrieg interessiert, ist hier genau richtig.

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Auf dem Friedhof in Canne wird in der Jüdischen Abteilung ein Toter auf einem Grab entdeckt. Kommissar Duval ermittelt. Ich bin jemand, der geschichtlich nicht sehr versiert ist. Aus diesem Grund hat mich dieses Buch besonders in den Bann gezogen. Christine Cazon zieht ihre Leser sofort in diese Geschichte um einen ermordeten jüdischen jungen Mann, der sich offensichtlich sehr intensiv um seinen Grossvater und dessen Vergangenheit gekümmert hat. Über die Judenverfolgung in Südfrankreich war mir nicht viel bekannt. Christine Cazon lässt die alten historischen Ereignisse durch diesen spannenden Kriminalfall wieder lebendig werden. Kommissar Duval gräbt mit Hilfe seiner Freundin Anni, die Journalistin ist, tief in der jüdischen Vergangenheit des Grossvaters des Ermordeten und fördert Schreckliches zutage. Absolut empfehlenswert!

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Kommissar Duval ermittelt an der Côte d`Azur. Man erfährt neben der Krimihandlung einiges über die Region und die Mentalität der Leute. (Ich finde die Bücher von Christine Cazon sind zwar keine große Literatur, aber sehr gut gemachte Unterhalteng. Und das muss man erst einmal können!)

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Ein sehr spannendes Buch, das einen förmlich mitzieht. Man fiebert mit den Ermittlern mit und stellt zeitweise seine eigenen Ergebnisse auf. Die Beschreibungen der einzelnen Handlungsorte ist sehr detailiert und bildlich. man hat immer das Gefühl mitten im Geschehen zu seiin. Auch die einzelnen Charaktere werden sehr gut beschrieben und man schließt sie ins Herz. Die Auflösung des Falles ist sehr schlüssig und authentisch. Wirklich ein tolles Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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Der achte Fall für Kommissar Duval und meiner Meinung nach bisher der beste aus der Krimireihe. Auf den Friedhof Mord auf dem historischen Friedhof Le Grand Jas wird ein toter junger Mann auf einem Grabstein, im jüdischen Teil des Friedhofes gefunden. Simon war der Name des Mannes jüdischer Herkunft. Kommissar Duval kann einen antisemitischen Hintergrund an der Tat nicht ausschließen und beginnt zu ermitteln, seine Lebensgefährtin Annie hilft ihm der Geschichte der Familie auf die Spur zu kommen. Spannend geschriebener Krimi mit viel historischen Informationen um jüdische Geschichte in Frankreich in den Vierziger Jahren.

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Die Ermittlungen zu seinem achten Fall führen Kommissar Léon Duval diesmal in die Vergangenheit, in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung. Hat das, was dort begann, womöglich Auswirkungen bis heute? Einmal im Jahr, zu den Gedenktagen im November, polieren die Franzosen die Gedenksteine der Familiengräber und schmücken sie mit Chrysanthemen, Astern und Alpenveilchen. So auch in Cannes, auf dem historischen Friedhof Le Grand Jas. Auf einem der Gräber im israelitischen Feld aber liegt in einer blutroten Lache ein toter junger Mann. Duval übernimmt die Ermittlungen und erfährt schon bald, dass der junge Mann Jude war. War es eine antisemitisch motivierte Tat? Duvals Vorgesetzte wollen davon nichts wissen. Und doch schließt Duval diese Spur nicht aus, und seine Suche im Leben und Umfeld des jungen Mannes lässt eine Vergangenheit wieder aufleben, die manche lieber vergessen wollen. Aber auch privat hat Duval einiges auszustehen: Familienneuzugang Julie bekommt Zähne, und Freundin Annie hat Probleme, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen. Lange Schatten über der Cote d'Azur ist der achte Fall für Leon Duval. Für mich war es der erste. Ich konnte das Buch aber ohne Vorkenntnisse gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Charakteren gut ausgearbeitet. Die Geschichte, die vom 2. Weltkrieg handelt hat mich sehr interessiert und war fesselnd und spannend. Leider kam für mich der Mordfall etwas zu kurz. Private Hintergründe zu den Charakteren sind normal wichtig und geben oft den nötigen Sog. Bei diesem Band fand ich es aber ein wenig zu viel des guten. Und, das ist meine persönliche Meinung ich konnte mit Annie nicht viel anfangen. Sie ist mir zu anstrengend. Dennoch ist es eine interessanter Mordfall mit vielen geschichtlichen Hintergründen. Danke an NetGalley

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