Female Photographers Org

The Body Issue

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Erscheinungstermin 29.07.2020 | Archivierungsdatum 08.02.2021

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Zum Inhalt

Einen bildlichen Dialog über Körper und deren Wahrnehmung innerhalb der Medien hat sich das internationale Kollektiv »Female Photographers Org« vorgenommen. The Body Issue adressiert, als erste gemeinsame Publikation der Gruppe, Körperdarstellung als auch Körperwahrnehmung und bildet den Auftakt einer Reihe. Der 2018 gegründete Zusammenschluss Female Photographers Org veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Bildbände, die sich sogenannten Issues widmen und organisiert dazu die passenden Ausstellungen – natürlich immer unter Eigenregie. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der weiblichen Fotografinnen zu erhöhen. Denn Frauen sind im Kunstbetrieb noch immer unterrepräsentiert. Female Photographers Org möchte genau dies ändern und Frauen aufrufen, zusammen ihre Positionen zu stärken. The Body Issue lädt zudem Guest Artists ein, Arbeiten in dem Bildband vorzustellen, um Solidarität unter Frauen wortwörtlich zu leben. 

FEMALE PHOTOGRAPHERS ORG ist ein demokratisch organisiertes Kollektiv, das 2018 von KIRSTEN BECKEN und VERONIKA FAUSTMANN ins Leben gerufen wurde. Inzwischen haben sich mehr als zwanzig Fotografinnen ihm angeschlossen. Über eine Kickstarter-Kampagne konnte der Auftaktband The Body Issue finanziert werden.
 
DIE FOTOGRAFINNEN
Bex Day, Haley Morris-Cafiero, Katharina Bosse, Maggie Steber, Meklit Fekadu, Jennifer Greenburg, Jocelyn Lee, Lilly Urbat, Kirsten Becken, Claudia Holzinger, Jessica Barthel, Caro Siegl, Oriana Layendecker, Nora Lowinsky, Hanna Mattes, Veronika Faustmann, Katya Abedian, Paula Winkler, Marzena Skubatz, Qiana Mestrich

GUEST ARTISTS
Brandy Eve Allen, Brittney Cathey-Adams, Mary Chen, Tamara Dean, Yushi Li, Dita Pepe, Lotte van Raalte, Laurie Simmons, Chanell Stone.

Einen bildlichen Dialog über Körper und deren Wahrnehmung innerhalb der Medien hat sich das internationale Kollektiv »Female Photographers Org« vorgenommen. The Body Issue adressiert, als erste...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783775746632
PREIS 28,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Der weibliche Körper wird seit jeher in lieblicher oder lasziver, der männliche Körper in starker und überlegener Pose dargestellt. Dieser Bildband bricht teilweise damit. Puppige Motive, in schwarz-weiß gehalten stehen modernen Bildern gegenüber, in denen Frauen wie Männern nicht geschlechter-stereotypisch dargestellt werden. Manche Fotos haben mich abgestoßen und ich musste darüber nachdenken, in wie weit die mediale Welt uns prägt, so dass wir für das andere, natürliche nicht mehr so offen sind. Die nachgestellten "Modefotos" in denen Mann und Frau die Position wechseln und so aufdecken wie wir ein bestimmtes Geschlecht gerne darstellen, fand ich besonders eindrücklich.

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Female Photographers Org sind ein Zusammenschluss von Fotografinnen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Sichtbarkeit von Frauen insbesondere in der Fotografiebranche zu erhöhen. Nur ca. 15% der Fotograf*innen sind Frauen, noch dazu verdienen sie ca. 40% weniger. Dieser Bildband beschäftigt sich mit der Körperwahrnehmung sowie der Körperdarstellung. Es wird mit Rollenbildern und Klischees gebrochen und Frauen als auch Männer werden mal nicht in geschlechter-stereotypischen Posen gezeigt. Während des Betrachtens der Bilder habe ich mich selbst ertappt, wie ich werte. Ich finde bestimmte Posen weniger ansprechend, mal die Beine nicht schön oder die Person unvorteilhaft gekleidet. Ich bin fast erschrocken, wie deutlich dieser Bildband aufzeigt, was sich mittlerweile durch die Welt von Instagram und Co. in meinem Kopf verfestigt hat - ein völlig realitätsfernes Körperbild, insbesondere von Frauen. Ein sehr wichtiges Werk, um immer wieder aufzuzeigen, wie schön jeder Einzelne ist.

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Ach, schon wieder so ein Feministinnen-Kram? Hat die Gesellschaft nicht schon genug für die Gleichstellung getan und werden nicht gar die Männer mittlerweile benachteiligt? Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. Und die Fotografien dieses Bildbands beantworten diese Fragen tausendfach. Aber nicht nur das, denn die Ziele der Fotografinnen, die sich zum Kollektiv »Female Photographers Org« zusammengeschlossen haben, gehen weiter. Sie rufen zum bildlichen Dialog über Körper und deren Wahrnehmung auf. Erhöhung der Sichtbarkeit In vielen Bereichen gibt es noch immer eine männliche Dominanz. So auch innerhalb der Fotografie, wo es schon fast zur Regel geworden ist, dass die Frau vor und Mann hinter der Kamera steht. Frauen sind in diesem Bereich der künstlerischen Entfaltung unterrepräsentiert, was das Kollektiv ändern möchte. Dafür organisieren sie unter dem titelgebenden Namen »Female Photographers Org« eigene Ausstellungen und nun auch den über eine Kickstarter-Kampagne finanzierten Auftaktband “The Body Issue”. Dieser fotografische Dialog entfaltet sich in diesem Buch auf unterschiedliche Art und Weise. Manche Fotos sind gesellschaftskritisch, andere hinterfragen die scheinbare Normalität und wieder andere sind einfach nur großartig. Wie z.B. die Fotoserie “Endangered” von Tamara Dean (einfach mal im Netz suchen), aus der sich einige Fotos in dem Buch wiederfinden. Allen Fotos ist gemein, dass “normale” Menschen vor der Kamera stehen. Damit meine ich Menschen wie Du und ich und keine dürren kurz vor der Magersucht stehende Frauen und Männer. Es werden ebenso Mädchen wie reifere Personen zum Motiv. Bei manchen Kompositionen musste ich als Leser innehalten, um den Inhalt zu erfahren, andere sind zeitgenössisch modern. In dem Fotoband findet sich vergleichsweise wenig Text, der nicht aus dem Englischen übersetzt wurde. Ich denke aber, dass der Text auch mit geringen Englischkenntnissen verständlich ist. Fazit Dieser erste Fotoband ist durchweg sehr gelungen. Die Fotografien sind sehr abwechslungsreich und regen tatsächlich zum Nachdenken und zum Dialog an. Die Fotos machen auf jeden Fall deutlich, dass Fotokunst geschlechterneutral ist. Es macht keinen Unterschied, welches Geschlecht der Fotograf hat. Es ist die Kreativität des Künstlers, die die Aussage in das Foto platziert. Und dies haben die Künstlerinnen dieses Fotobuchs hervorragend umgesetzt.

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The Body Issue In The Body Issue versammeln sich zahlreiche Fotografien von einer ganzen Reihe von Fotografinnen. Obwohl es so viele sind, entsteht eine Geschlossenheit als Kollektiv. Manche Fotos entstammen zusammengehörenden Serien. Viele Fotos sind erstaunlich. Das Besondere ist der Blickwinkel auf die Körper und oft erzählen einzelne Fotos ganze Geschichten. Es ist daher nützlich, auch die Titel der Fotos, die am Ende des Buches verzeichnet sind, zu beachten.

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Eine umfassende Sammlung von weiblicher Photographie. Dieser Bildband bringt eine ganze Bandbreite an Frauen & Stilen vor die Linse. Teils politisch, teils einfach schön anzusehen. Ein ausdrucksstarkes Buch!

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The collection of photography made by female photographers was breathtakingly beautiful, disturbing and wonderful all in one. It represents different types of bodies through the eyes - or lense - of female artists. The introduction was well written and opened the eye for this diverse collection. I will be honest and say that I don't like all of the pieces in this book. But I was intrigued and challenged by many pieces, and by some I was just mesmerized by the beauty of photography. In general, it is true that the camera is neutral, it's just us humans who start categorizing art and people into gender roles and types. I really loved the photo on page 38-39 (Endangered 3, Tamara Dean) where a group of people are swimming freely in the ocean. They seem to enjoy the nature, in their naked bodies, free in motion and not effected by gravity or any other restrictions. It was interesting to see how the artworks were put together. The pictures on page 80 and 81 were kind of contrary to each other; one showing males and female in a traditional stereotype, and the other showing a male person in a typically female pose. Also, the work on page 133 shows a male person seemingly playing the role of a female by combing the hair of a woman. The collection does not only play with bodies but also the roles behind these bodies. It tries to embrace and burst through gender, bodies and prejudices. This collection is definitely a good starting point for a discussion for the meaning of the body for different genders and also how it effects our worldview. It has a good mixture of approachable easy-to-understand pieces and other very artsy works. I would recommend this one to everyone who is interested in art and the discussion of feminism and bodies.

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Gender Gap in der Fotografie. Das stimmt mich traurig, ist aber die Realität. Weibliche Körper waren (und sind leider) oft nur vor der Kamera, hübsch drapiert um der Allgemeinheit zu gefallen. In der Einleitung wird das sehr deutlich, obwohl 80% der Graduierten in der Fotografie weiblich sind, sind nur 15% der professionellen Fotografen Frauen. Und die bekommen natürlich 40% weniger Geld. Das ist dramatisch. Eine Kooperative aus Fotografinnen versucht mit diesem Buch darauf aufmerksam zu machen. Es ist ein bunter Mix von ganz unterschiedlichen Künstlerinnen. Die Bilder von einer Künstlerin sind nicht direkt aufeinander folgend, das erhöht den Aha Effekt und die Spannung. Am Ende gibt es eine Zuordnung der Fotografinnen zu den jeweiligen Bildern. Mich begeisterten die Werke von Tamara Dean. Sie versteht es fantastisch, die Körper mit der Natur zu vereinen. Alles sieht organisch und perfekt eingefügt aus. Außerdem haben mir die schwarz-weißen Fotografien von Meggie Steber sehr gut gefallen. Manche Bilder waren mit persönlich zu nackt, aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters. Ein gelungenes Kunstwerk!

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Beeindruckend andere Perspektiven; verstörende Nacktheit; heimliche Blicke; Menschen in Alltagssituationen & Menschen, die ihren Körper fernab von irgendwelchen Schönheitsidealen zur Schau stellen; Körper, die mit der Natur verschmelzen. Bilder, die im Betrachter Assoziationen bewirken. Ein wahrer Augenschmaus - eine absolut lohnenswerter Rundgang durch eine gut in Szene gesetzte und hervorragend fotographierte Bilderwelt!

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❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤Rezension zu "The Body Issue" Nachdenklich Mich hat dies gelbe Cover und auch der höchstinterressante Buchtitel angelockt. Verfasst wurde es dabei auch in Englisch, was ich auch gerne zwischendurch lese. Darin gezeigt werden einige Frauen und Männer, wie sie sich künstlerisch darstellen - was ich durchaus auch mal sehr schön finde.😁😁😁 Die herrlichen Bilder darin fand ich dabei auch wirklich sehr wundervoll gestaltet - aber eins davon auch etwas kritisch. (Mann mit Kind auf dem Bild). Ich hätte es nicht mit ins ebuch genommen. Einige Bilder hätten durchaus farbenfroher sein können, sodaß ich diesmal nur 4 Sterne dafür vergebe. 🤔 Empfehlen kann ich es Jedem über 18 Jahre🤔 ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

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Absolut spannendes Projekt! Hochinteressante Bilder die in ihrer Zusammenstellung sehr zum Denken anregen. Sicher ein 'harter Stoff' und nichts für Zwischendruch, aber für Kunstliebhaber und Aufgeschlossenen sehr empfehlenswert.

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