Super reich

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Erscheinungstermin 25.08.2020 | Archivierungsdatum 04.12.2020

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Zum Inhalt

Der zehnjährige Rupert Brown möchte etwas Besonderes sein, wenn er erwachsen ist, damit er seiner Familie helfen kann – keine einfache Aufgabe, denn die Familie ist so arm, dass er keinen Mantel besitzt und er bei seinen zahlreichen Brüdern unter dem Bett schlafen muss. Doch an Weihnachten landet Rupert unverhofft im Haus von Turgid Rivers – dem reichsten Jungen der Stadt –und entdeckt dort eine ganz neue Welt.

Er bekommt so viel zu essen angeboten, wie er möchte, tritt in zahllosen Spielen gegen die Familie Rivers an und gewinnt wunderbare Dinge, die er mit nach Hause nehmen will, damit es dort zum ersten Mal in seinem Leben Weihnachtsgeschenke gibt. Doch dann verliert Rupert das ganze angebotene Essen und die versprochenen Geschenke in einem letzten Spiel und muss mit leeren Händen heimkehren. Alle Mitglieder der Familie Rivers haben deswegen ein schlechtes Gewissen und versuchen, ohne Wissen der anderen, es auf ihre jeweils einzigartige Weise wiedergutzumachen. Sie beteiligen Rupert an unglaublichen Abenteuern, in denen beispielsweise ein Banküberfall und eine Zeitreise in einem Pappkarton eine Rolle spielen.

Der zehnjährige Rupert Brown möchte etwas Besonderes sein, wenn er erwachsen ist, damit er seiner Familie helfen kann – keine einfache Aufgabe, denn die Familie ist so arm, dass er keinen Mantel...


Eine Anmerkung des Verlags

Ausstattung: Schutzumschlag mit UV-Spotlackierung und Prägung

Ausstattung: Schutzumschlag mit UV-Spotlackierung und Prägung


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783772528941
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Arm trifft reich Super reich ist ein Buch für Leser ab ca. 10 Jahren von der in Kanada lebenden Schriftstellerin Polly Horvath. Das Buch beeindruckt durch ein schön gezeichnetes Cover. Der 10jährige Rupert lebt in einer sehr armen Familie. Durch Zufall gerät er an Weihnachten an die wohlhabende Familie Rivers. Rupert ist von deren Reichtum beeindruckt, aber wie diese exzentrische Familie ihn behandelt, war schon unangenehm zu lesen. Es hatte etwas übergriffiges und man war geradezu unangenehm berührt. Das spricht natürlich nicht direkt gegen das Buch, denn skurrile Figuren haben auch etwas reizvolles, aber etwas übertrieben fand ich das beschriebene Verhalten und die Dialoge schon. An überraschenden Einfällen mangelt es nicht. Neben einer Zeitreise gibt es auch einen Banküberfall samt Entführung, dann sogar noch ein Geheimagent. Vielleicht ein wenig viel auf einmal, aber die Autorin gestaltet es einigermaßen ausgewogen.

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Super reich ist auf den ersten Blick ein Buch über einen (finanziell gesehen) armen Jungen, der durch einen (mehr oder weniger) günstigen Zufall im materiellen Schlaraffenland der Wohlhabenden landet. Ein wenig erinnerte es mich zunächst an Charlie und die Schokoladenfabrik, allerdings mit weniger Süßigkeiten, weniger Schokoladenfabrik und weniger Oompa Loompas. Einfach ein bettelarmer Junge, der in einer zutiefst schrulligen, reichen Familie landet und mit ihnen Weihnachten verbringt. Bis dahin hatte mich das Buch zu einhundert Prozent, ich habe die Familie Rivers total gefeiert und Rupert, den bemitleidenswerten Jungen, sofort ins Herz geschlossen. So weit, so gut. Ruperts Lebensumstände sind für einen „normalen“ Menschen wirklich nur schwer vorstellbar. Aufgewachsen in einer Familie, in der sich die Kinder nur so stapeln, ständig frierend, ständig hungrig. Mir hat das Herz geblutet, als er und seine Situation den Lesern vorgestellt wurden und umso mehr habe ich mich gefreut, als er bei den Rivers gelandet ist, auch wenn die Art und Weise mehr als makaber war. Allgemein ist der Humor an einigen Stellen sehr.. speziell. Ich habe oft mit offenem Mund dagesessen und mich gefragt „Was war das denn jetzt gerade? Hat der das echt gesagt?“ Zwar nicht auf eine negative Art und Weise, einfach auf eine überraschte. Das Buch und ich sind aber leider ab dem ersten Drittel in zwei verschiedene Richtungen gelaufen. Der Schreibstil sorgte dafür, dass ich zwar stetig am Ball bleiben konnte und geradezu im Lesefluss gefangen war, doch das, was passierte, passte überhaupt nicht in das Bild dessen, was ich erwartete. Ich nahm nach dem anfänglichen Reichtum, dem Rupert begegnet, an, dass der Leser eine Lektion darüber lernt, dass es nicht immer auf materiellen Überfluss oder zumindest Wohlstand ankommt und man das Leben, das man hat, zu schätzen wissen sollte, schließlich ist es das einzige, was man bekommt. In gewisser Weise stimmte das auch, doch der Weg dahin driftete zusehends ins fantasievolle ab, was ich ehrlich gesagt in diesem Buch nicht erwartet und entsprechend auch nicht kommen sehen hatte. Rupert erlebt zahlreiche Abenteuer mit der Familie Rivers, bei denen ich teils allerdings nicht anders konnte als mit dem Kopf zu schütteln über die Abstrusität dieser Entwicklungen. Zwischendurch war ich zwar vermeintlich einem tieferen Sinn des Ganzen auf der Spur, der sich allerdings als fehlerhafte Idee meinerseits entpuppte. Ich war verzweifelt auf der Suche nach einem Zusammenhang zwischen all diesen verqueren Dingen, konnte ihn aber nur in Teilen finden. Angepriesen wurde die Erzählung der Autorin als phantasiereich und doppelbödig.. ich bin den Weg unter den ersten Boden aber leider nicht gegangen. Das hat mich zwar etwas verwirrt, das Buch an sich gefiel mir jedoch trotz seiner schrägen Art und Weise, ziemlich gut. Man konnte beobachten, wie Rupert aufblühte, vom schüchternen Jungen zu einer selbstbewussten Version seiner Selbst wurde. Wo er anfangs noch flüsterte und ich ihm jedes Mal einen Schubs geben wollte, ist er später mehr für sich eingetreten. Und auf einem eigenartigen Weg hat das Buch sogar zu einem Ende gefunden, mit dem ich zufrieden bin. Mein Fazit: Stellenweise sehr, sehr, seeehr schräg. Unerwartet schräg, was ich eigentlich gar nicht mal so gut fand. Und dennoch hat die Geschichte von Rupert mich derart fasziniert, sodass es sich irgendwie richtig anfühlt, 4,5 von 5 Sternen zu geben, selbst wenn ich mich immer noch ab und zu frage, was ich da eigentlich gerade gelesen habe.

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In „Super reich“ erzählt Polly Horvath vom zehnjährigen Rupert, dessen Familie bitter arm ist. Deshalb will Rupert auch etwas aus sich machen, wenn er erstmal erwachsen ist. Das ist ein verständlicher Wunsch, denn oft reicht es nicht mal für Essen bei den Browns und die Schule ist für Rupert ein toller Ort, weil es dort immerhin warm ist. Ganz anders geht es der Familie Rivers. Sie ist die reichste Familie in der Stadt: Essen, Kleidung, Geschenke, ja alles im Überfluss (abgesehen vom Emotionalen vielleicht). Ohne zu viel zu verraten sagen wir mal, will es der Zufall, dass Rupert an Weihnachten bei den Rivers landet und in deren Leben bzw. Welt eintaucht. Dazu gehört auch, dass er durch das Gewinnen von Spielen diese gewonnenen Dinge mit nach Hause nehmen darf – naja, dürfte, denn beim letzten Spiel verliert Rupert alles wieder. Doch offenbar hat er etwas mit den Rivers gemacht, denn die versuchen nun, alles wettzumachen und Rupert weiter an ihrem Leben teilnehmen zu lassen. Und damit beginnt dann eine abenteuerliche Reise … Ohne Zweifel will die Geschichte Kindern bzw. Jugendlichen große Themen vermitteln: Ja, Geld ist wichtig, aber manche Wünsche lassen sich auch mit allem Geld der Welt nicht erfüllen, für andere dagegen braucht es gar kein Geld. Außerdem lernt man, dass man die Hoffnung nie aufgeben und immer kämpfen sollte. Was nun also ein wenig wie „die übliche Geschichte vom armen Kind mit großer Moral“ klingt, ist doch etwas ganz anderes. Sicher, das Thema schwingt mit, doch da ist ja auch noch die Zeitreise, magische Elemente – und sehr skurrile oder gar bizarre Passagen. Die Geschichte ist leicht verständlich und unterhaltsam geschrieben, die Figuren eigentlich durchweg sympathisch (natürlich empfindet man die Rivers anfänglich als oberflächlich, egoistisch usw., doch das wandelt sich). Wer einem Kind bzw. Jugendlichen auf wirklich ansprechende Art und Weise vermitteln will, was Reichtum und Armut aus Menschen machen können, dass Geld und Dinge eben nicht alles sind, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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Familie Brown ist bettelarm. Der Vater Arbeitslos und ignorant, die Mutter überfordert und gewalttätig. Rupert, fast 11 Jahre alt, hat viele Geschwister, doch nur zu einer kleineren Schwester ein den Umständen entsprechend gutes Verhältnis. Gegessen wird was andere auf den Müll werfen würden. Die Kinder hungern und frieren. Eines Tages, es ist Heilig Abend, schlittert Rupert, mehr tot als lebendig, in eine für ihn bis dahin unbekannte Welt - die Welt der Reichen und einflussreichen. Die Moral von der Geschichte wird einem von Polly Horvath regelrecht mit dem erhobenen Zeigefinger ins Auge gestochen. Jedoch bleibe ich nach dieser Lektüre etwas ratlos zurück und möchte dieses Buch keinem Kind in die Hand geben. Warum? Im Haus der Reichen, machen sich alle über den armen, ausgemergelten Jungen lustig. Es werden perfide Spiele mit ihm gespielt. Die "Abenteuer" danach, helfen dem armen Tropf auch nicht. Weiterhin ist er spleenigen und übergriffigen Erwachsenen ausgesetzt. Diese können konsequenzlos weiterhin ihr Selbstdarstellungsprogramm ablaufen lassen. Überhaupt malträtiert die Autorin ihren Hauptprotagonisten übergebührlich. Das Kind friert, hungert, erträgt Schmerz und Demütigung, wird ausgenutzt und fällt in Ohnmacht. Je mehr er leidet um so "besser" bzw ausführlicher die Beschreibung der Szenen. Was, sollen Kinder mit dieser Mischung aus Leid und uneinsichtigen Erwachsenen anfangen? Denken, dass die Welt halt so ist? Ruperts Sicht scheint keine große Rolle zu spielen. Er bleibt im eigenen Theater nur Statist. Die phantastischen Elemente machen das Buch nicht verdaulicher, sondern verwirren noch mehr. Die Sprache, mit einigen schwierigen oder nicht bekannten Ausdrücken, zwingt auch Erwachsene, dass eine oder andere nachzuschlagen. So kommt keine Lesefreude auf - leider.

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Rupert wohnt mit seiner Familie bei den ärmsten der Armen am Stadtrand. Er hat so viele Geschwister, dass selbst seine Eltern den Überblick verloren haben. Jeden Abend gibt es dünnen Haferbrei mit den Essensresten aus den Mülltonnen zu essen, geschlafen wird unter dem Bett, da sonst der Platz für alle nicht reichen würde. Durch einen Zufall lernt Rupert die Familie Rivers kennen, die zu den superreichen der Stadt gehört. Die laden Rupert spontan zum Weihnachtsessen ein und seitdem hat Rupert immer wieder mit ihnen zu tun. Man könnte jetzt denken, dass sich Ruperts Leben durch die Rivers zum Besseren verändert, da er nun so reiche Leute kennt. Verändern wird sich sein Leben auch, aber anders als erwartet. Mir hat die Geschichte um den armen Rupert sehr gut gefallen, auch wenn sie durch die vielen Ungerechtigkeiten die Rupert erfahren muss, manchmal schwer zu ertragen ist. Der Familie Rivers kommt Rupert eigentlich sehr gelegen, denn so muss sie den Weihnachtstag für einmal nicht genau gleich feiern wie jedes Jahr. Rupert sorgt unfreiwillig für Abwechslung. Ab da macht die Familie Rupert ständig Hoffnungen auf ein leckeres Essen oder wärmere Kleidung. Rupert erlebt zwar die drolligsten Abenteuer mit den Rivers, am Ende ist er aber trotzdem immer der Dumme. Ich mochte die Abwechslung in dem Buch. Die Geschichte ist teiweise richtig verrückt und witzig, es passieren viele magische Dinge die man nicht erwartet. Die winterliche Stimmung finde ich sehr gelungen. Die verschiedenen Viertel von Superreich bis Bitterarm kann man sich sehr gut vorstellen. Auch die Figuren sind sehr besonders, wenn auch nicht immer im positiven Sinne. Die Rivers möchte man gerne mögen, aber sie machen dieses Gefühl durch ihren Egoismus und ihrer Unbekümmertheit selbst zunichte. Rupert dagegen ist ein echter Goldjunge. Es sorgt sich um Menschen die seine Sorge eigentlich überhaupt nicht verdient haben. Und selbst nach den größten Enttäuschungen, glaubt er trotzdem noch an das Gute in ihnen. Am Ende muss sich Ruperts Familie selbst um ihr Glück kümmern, da sie sich sonst auf niemanden verlassen können, was ich ehrlich gesagt für ein Kinderbuch doch sehr deprimierend finde. Ich kann mir gut vorstellen, dass da einige Kinder nach der Lektüre noch Fragen haben werden. Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch sehr gerne gelesen, da es in der Geschichte viele verrückte und magische Momente gibt, und einen Jungen, den man einfach nur gern haben muss.

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Ein wunderschönes Kinderbuch Rupert ist zehn Jahre alt und kommt aus einer armen und sehr kinderreichen Familie. Sogar Mutter und Vater verlieren den Überblick über ihre Kinder, müssen überlegen, wie sie heißen. Rupert möchte gerne seiner Familie wirklich helfen. Da kommt er eines Tages mit einer unermesslich reichen Familie zusammen…. Polly Horvat erzählt phantasiereich, unnachahmlich und doppelbödig von herrlichen Charakteren und Abenteuern! Meine Meinung Dieses Buch ist ein Kinderbuch, das merkt man auch an der Schreibweise. Ich denke, die Amazon-Empfehlung ab neun Jahren ist gerechtfertigt. Der Schreibstil ist angenehm unkompliziert, es gibt keine Unklarheiten im Text. Ich lese ab und zu sehr gerne Kinderbücher, man sollte schließlich wissen, was man den Kindern in der Bibliothek empfehlen kann, wenn sie mal fragen. Ich denke, ich werde unserer Leitern den Kauf dieses Buches empfehlen. Doch nun zum Buch, das durchaus Spannung aufweist. Denn man überlegt, was passiert, nachdem Rupert, wie im Klappentext erwähnt, mit dieser so superreichen Familie in Berührung gekommen ist. Der Schluss ist überraschend ich finde ihn gut. Das Buch hat mich, obwohl ein Kinderbuch, sogar gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Ich habe mich gefreut, es lesen und rezensieren zu dürfen. Es hat auch eine Erkenntnis gebracht, doch diese werde ich hier nicht verraten, sie wird dem Leser bestimmt auch kommen. Ich kann es wirklich empfehlen und vergeben die volle Bewertungszahl.

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Super reich ist ein Kinderbuch voller verrückter Ideen und Magie um das Thema "arm und reich" herum. Rupert stammt aus einer sehr armen kinderreichen Familie. Frieren und Hunger sind für ihn schon fast normal. Er kennt es nicht anders. Jeder Tag ist wie der andere und so passiert es, dass er sich sogar an Weihnachten auf den Weg zur Schule begibt, um zumindest ein paar Stunden die Wärme in den Klassenräumen zu genießen. Doch die Schule ist zu. Auf dem Rückweg muss er wieder durch die Strasse der Superreichen zurück laufen und gelangt durch eine Reihe von Vorfällen in den Garten eines dieser Häuser und fällt in Ohnmacht. Der Sohn des Hauses nimmt sich seiner an und er wird zum Weihnachtsessen eingeladen. Diese Menschen haben ganz andere Traditionen als er es sich jemals hätte vorstellen können und er ist mittendrin. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten. Es gibt jedenfalls lustige, wie auch ernste Szenen. Es gibt Realität, Träume und Magie. Arm und reich. Ein Buch das zum Denken anregt und viele Fragen aufwirft. Ich werde es meinem Sohn definitiv vorlesen und das Gespräch suchen.

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❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ Rezension zu "Super Reich" am 21.10.2020 Rezi. Wintergut Rupert ist ein junger Mann, der mit seiner liebevollen Familie in einem schönen Haus am Stadtrand wohnt. Er fühlt sich in der Familie auch wohl und sie unternehmen auch sehr viel mit den anderen Geschwistern. Wie wird dieses Familienleben weitergehen?🤔 Mich hat dieser süsse Roman vom Bild her angelockt aufgrund der Farbenfroheit. Und einer gewissen Mysteriosität, die es dabei auch etwas ausstrahlt. Rupert ist mir dabei auch von Anfang an sehr sympathisch gewesen aufgrund seiner sozialen Ader und Art. Einfach Spitze. Und die Kinder darin wirken auf mich auch wirklich sehr supernett. Es lässt sich dabei auch mit einer fliegenden Leichtigkeit lesen und hat dabei mein Herz auch wirklich sehr erfreut. Ich kann es daher herzlichst Jedem von Euch ans Herz legen und gebe diesem schönen ebuch liebend gerne die wertvollen 5 Sterne. ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

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Ruperts Familie ist sehr arm. Er träumt davon, etwas aus sich zu machen, wenn er älter ist. Zu Weihnachten kommt er durch Zufall in das Haus der superreichen Familie River. Er wird zum Weihnachtsessen und zu den Gewinnspielen eingeladen. Er gewinnt alles, bis er nur noch eine Frage beantworten muss. Die Angst, alles zu verlieren, setzt ihn so unter Druck, er fällt in Ohnmacht, so verliert er alles. Für die Familie wird er dadurch uninteressant, er geht nach Hause. Größer kann der Unterschied zwischen den Familien nicht sein. Familienmitglieder der Familie Rivers laden Rupert nach.und-nach auf abenteuerliche Ausflüge ein. Man muss nicht superreich sein, um glücklich zu sein. Jeder ist im Leben etwas Besonderes. Ein sehr schönes Buch, nicht nur für die Weihnachtszeit!

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Dieses war mein erstes Buch der Autorin Polly Horvath. Es hat mich gleich gefesselt. Sie hat einen sehr guten Schreibstil. Das Cover hatte mich auch gleich angesprochen. Der zehnjährige Rupert kommt aus einer sehr armen Familie. Er lebte mit seinen Eltern und Geschwistern in einem Haus, wo es im Winter noch nicht mal eine Heizung gab. Als Rupert eines Morgens durch den Schnee zur Schule ging, wunderte er sich das es keine Fußspuren gab. An der Schule angekommen freute er sich schon auf das warme Klassenzimmer, aber es waren keine Kinder zu sehen. Rupert hatte ganz vergessen das Weihnachten war, so ging er wieder nach Hause. Sein Weg führte ihn immer an den Superreichen vorbei und auch am Grundstück der Familie River. Dort wurde er von Turgid River im Schnee ohnmächtig gefunden. Turgid nahm Rupert mit auf sein Zimmer, wo er sich am Kamin aufwärmen konnte. Rupert durfte am Weihnachtsessen teilnehmen. Das erste Mal in seinem Leben konnte Rupert sich richtig satt essen. Nach dem Essen begannen die Spiele. Es wurden Unmengen von Päckchen auf den Tisch gelegt und er gewann alles. Nun sollte Rupert noch eine Frage beantworten, die ihm aber nicht einfiel, somit verlor er alles. Einige der Familie River hatten ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. So kam es, dass sie Rupert zu abenteuerlichen Erlebnissen mitnahmen. Was Rupert alles erlebte müsst ihr nun selbst herausfinden. Dieses Buch zeigt, wie groß doch die Kluft zwischen Arm und Reich für Kinder ist. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

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Das Buch lässt mich etwas sprachlos zurück. Was war das denn. Leider nicht positiv. Ich habe mehr erwartet. Hier wird zu viel übertrieben, zu gewalttätig zwischen Arm und Reich aber auch innerhalb der Familie von Rupert. Die Ereignisse die Rupert mit den einzelnen Familienmitgliedern der Rivers sind für mich sinnfrei. Konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Dieses Buch würde ich auch keinem 10jährigen empfehlen.

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Der Inhalt ist ja schon mehreren Rezensenten zusammengefasst worden, so dass ich mich hier nicht wiederholen möchte. Das Buch liest sich flüssig und auch spannend, die Episoden mit den verschiedenen Mitgliedern der reichen Familie sind teilweise sehr skurril, aber auch amüsant. Der ausgehungerte, ständig frierende Rupert wird dabei immer wieder um Haaresbreite um eine so ersehnte Mahlzeit gebracht. Das ist als Leser manchmal kaum auszuhalten. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass dahinter eine Strategie der reichen Familie liegt, die dann zum Ende hin in einer deutlichen verbesserten Situation für Rupert und seine Familie mündet. Dem war aber definitiv nicht so, und ich empfand das Ende des Buches als sehr überraschend und verwirrend, so dass ich es gleich ein zweites Mal las. Mich hat das Ende ziemlich ratlos zurückgelassen, weil ich plötzlich nicht mehr verstanden habe, was die Botschaft des Buches sein könnte. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das den lesenden Kindern erschließt. Es bleibt ein Eindruck von großer Ungerechtigkeit und Unsensibilität, denen der bitterarme und durch und durch herzensgute Rupert ausgesetzt wurde, ohne dass davon etwas aufgelöst wird. Dennoch hat mich das Buch gefesselt und interessiert. Allerdings würde ich empfehlen, dass Eltern sich mit ihren Kindern nach deren Lektüre über dieses Buch unterhalten.

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Das Cover des Buches hat mich an "Das Winterhaus" erinnert, es ist auch vom gleichen Verlag und ich habe mich auf eine schöne Weihnachtsgeschichte gefreut. Bekommen habe ich aber das Gegenteil. Rupert ist zehn Jahre alt und stammt aus bitterarmen Verhältnissen. Seine Familie kann den Kindern weder Nahrung bieten (sie leben von Abfällen aus Mülltonnen) noch ein warmes Bett geschweige denn menschliche Wärme. Seine Mutter versucht irgendwie, die Groß-Familie mit Putzjobs über Wasser zu halten, während der Vater sein Leben der Coach und dem Schrauben an einem Auto widmet. Rupert ist ein feiner Kerl und ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen und mich auf das bitter notwendige Weihnachtswunder gefreut. Es schien auch nah, da Rupert zufällig in die Weihnachtsfeier der reichen Familie Rivers platzt. Dort bekommt er zum ersten Mal in seinem Leben eine richtige Mahlzeit und "gewinnt" viele Weihnachtsgeschenke, die er nach den "Regeln" des Weihnachtsspiels aber alle wieder verliert. Im Anschluss versuchen verschiedene Familienmitglieder der Familie Rivers das vermeintlich wieder gut zu machen, in dem sie Rupert aufsuchen und ihn in irrwitzige Abenteuer verwickeln. Ich schreibe bewusst vermeintlich, denn auch dann geht es ihnen nur um sich selbst, sich selbst zu verwirklichen bzw. etwas Abenteuer in ihr Leben zu bringen, Rupert ist ihnen völlig egal. Falls das Ziel des Buches ist, den krassen Kontrast zwischen Arm und Reich darzustellen und dass es nun mal so ist, dass man sich mit Geld alles erlauben darf und man als armer Mensch einfach keine Chance hat, egal wie sehr man sich bemüht - dann ist das hervorragend gelungen. Ebenso die Botschaft, dass man sich als Mann getrost jahrelang am Sofa ausruhen sollte, denn irgendwann kommt bestimmt jemand und erkennt die großartigen Fähigkeiten. In der Zwischenzeit kann ja ruhig frau mal das Familienleben wuppen. Die sehr aberwitzigen und absurden Unternehmungen der Familie Rivers fand ich auch nicht gar nicht witzig, eher zynisch. Wie man dem Text anmerkt, bin ich immer noch aufgebracht über das Buch, obwohl ich extra zwischen Lesen und der Rezension noch etwas abgewartet habe. Für mich keine Weihnachtsgeschichte für Kinder.

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Ich konnte mit dem Buch nichts anfangen An Heiligabend trifft der 10 Jahre alte Rupert auf die Familie Rivers und verlebt mit ihnen ein skurriles Weihnachtsfest. Rupert ist fasziniert von dieser anderen Welt, denn er selbst kommt aus ganz ärmlichen Verhältnissen. Doch es bleibt nicht nur bei dieser einen Begegnung, denn immer wieder kreuzt sich Ruperts Weg mit dem der Familie Rivers und er erlebt einige merkwürdige Abenteuer. Ich kann gar nicht so genau sagen, warum ich dieses Buch überhaupt zu Ende gelesen habe, denn es hat mich an vielen Stellen einfach nur aufgeregt. Einiges fand ich gleich am Anfang zu sehr an den Haaren herbeigezogen, zum Beispiel, dass die Eltern gar nicht genau wissen, wie viele Kinder sie haben und wie sie heißen. Für ein Kinderbuch finde ich das schon sehr überspitzt, zumal es auch keinen liebevollen Ausgleich gibt, denn zum Geburtstag gibt es für die Kinder nur jedes Jahr eine Tüte Eukalyptusbonbons, die nur die Mutter mag. Das mögen Kleinigkeiten sein, auch mich wirken sie aber sehr befremdlich und in meinen Augen wurde es auch nicht mit einem Augenzwinkern erzählt. Rupert hat mir einfach nur leidgetan, er ist stets hungrig und friert und wenn er mal bei der Familie Rivers ist, dann wird es auch nicht besser, denn die dreht sich nur um sich selbst. Die Familie Rivers ist reich, egostisch und selbstverliebt. Rupert bekommt während der ganzen Geschichte immer nur schöne Dinge vor die Nase gehalten und gerade, wenn er sie mit den Fingerspitzen erreicht, werden sie ihm wieder zur Freude der Erwachsenen entzogen. Die Zusammentreffen von Rupert und den Familienangehörigen der Rivers haben sich mir auch nie ganz erschlossen, denn eigentlich wollen sie immer nur etwas von ihm ohne je etwas zurückzugeben. Der Tenor in dem Buch ist, dass sich eigentlich die Erwachsenen alles rausnehmen dürfen und Kinder zwar da sind, aber eigentlich sich mit dem zufrieden zu geben haben, was die Erwachsenen wollen, dabei ist es egal ob sie reich oder arm sind. Aber wenn man reich ist, darf man noch mal extra eklig und unsensibel sein. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht was mir dieses Buch sagen soll, denn die Ansätze einer magischen Geschichte mögen zwar vorhanden sein, aber das wird schnell durch die herzlosen Handlungen der Erwachsenen zerstört. Tut mir leid, aber mit so einer Art Geschichte und deren Moralvorstellungen kann ich nichts anfangen. Wie ihr merkt hat mch das Buch an keiner Stelle überzeugen können. Ich mag es nicht weiterempfehlen und gebe mit Mühe einen Stern.

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was möchte das Buch uns sagen? - skurrile, deprimierende Geschichte mit fragwürdiger Moralvermittlung Ich bin nach der Lektüre dieser Geschichte ziemlich ratlos. Offensichtlich habe ich das Buch nicht verstanden. Zumindest kann ich ihm nichts Positives abgewinnen und empfinde es keinesfalls als schönes Kinderbuch mit weihnachtlicher Stimmung. Es geht um den zehnjährigen Rupert. Rupert lebt mit seinen Eltern und seinen zahlreichen Geschwistern am Stadtrand. Die Familie ist arm, sie besitzen nicht genug Betten, keine warmen Sachen und die Mahlzeiten, die aus dem Müll anderer Leute bestehen, reichen nie, um auch nur halbwegs satt zu werden. Auf dem Weg zur Schule kommt Rupert an den Villen der Reichen vorbei. Durch einen (un-?)glücklichen Zufall gerät Rupert am Weihnachtstag ins Haus der Familie Rivers, eine der reichsten Familien der Stadt. Er isst mit ihnen und kann sich richtig vollstopfen. Danach wird er dazu eingeladen, mit der Familie um eine Vielzahl an Geschenken zu spielen. Rupert ist zunächst unsicher, schöpft aber mehr und mehr Hoffnung, er könnte das Haus vielleicht mit warmen Stiefeln oder gar einem Spielzeug für seine Geschwister verlassen. Letztlich verliert Rupert und geht mit leeren Händen. Keine Ausnahme möglich. So sind einfach die Regeln… In den folgenden Wochen und Monaten kommen einige der Familienmitglieder auf ihn zu und verwickeln ihn in aufregende Abenteuer. Nun hätte sich eine interessante, herzliche Geschichte entwickeln können, in der Rupert allerlei Gutes hätte wiederfahren können. Aber das komplette Gegenteil ist der Fall. Unter dem Vorwand, ein schlechtes Gewissen wegen der Weihnachtsspiele zu haben, kommen die Familienmitglieder auf ihn zu und nehmen ihn zu einem Ausflug mit – schnappen ihn auf dem Weg von der Schule oder wecken ihn mitten in der Nacht -, aber keinesfalls um wirklich etwas für ihn zu tun. Letztlich geht es jedem einzelnen darum, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und dabei wird Rupert teilweise noch als Handlanger ausgenutzt. Und jedes Mal geht es irgendwie um Essen. Rupert ist von Essen umgeben oder ihm wird eine Mahlzeit versprochen – doch immer wieder geht er leer aus. Unter den unglücklichsten Umständen kehrt Rupert jedes Mal hungrig heim. Soll es witzig sein, wie das hungernde Kind jedes Mal anderen beim Essen zuschauen muss, immer wieder Hoffnung auf eine Mahlzeit schöpfen darf und immer wieder aufgrund skurriler Ereignisse enttäuscht wird…? Schräge Ereignisse gibt es nämlich einige. Die Geschichte bekommt etliche fantastische Elemente. Ich empfand das Geschehen allerdings insgesamt als zu überdreht und oft auch einfach absurd. Ausflug reiht sich an Ausflug, während dazwischen die Zeit verstricht und sich in Ruperts Leben nichts verändert. Dabei empfand ich die Geschichte streckenweise nicht nur als wirr, sondern auch zäh. Auch den Schreibstil empfand ich, für ein Kinderbuch, das ab 9 Jahren empfohlen wird, nicht leichtgängig genug. Und dann ist da auch noch Ruperts Familiensituation, welche ganz nüchtern als absolut grausam beschrieben wird – was ich für ein Kinderbuch schon sehr extrem fand. Als wäre es normal und ok, dass Kinder so aufwachsen. Zum Hunger und der fehlenden winterfesten Kleidung kommen auch noch regelmäßige Schläge und seelische Quälereien. So ist der Geburtstag der Kinder eine der wenigen Gelegenheiten, wo die Mutter etwas „besonderes“ kauft – Bonbons, die nur sie allein mag. Diese schenkt sie den Kindern jedes Jahr aufs Neue in dem Wissen, dass sie die Bonbons am Ende zurückbekommt und selbst essen darf. Während die Mutter einem schlecht bezahlten Job nachgeht, sitzt der Vater den ganzen Tag nur auf dem Sofa. In einer Art Rückblende wird sie als absolutes Dummchen dargestellt, welches einen Blender anhimmelt, der nur Nichtigkeiten von sich gibt. Ähnlich rückständig ist auch das Familienbild, welches in der Familie Rivers skizziert wird, in der die Frauen ihren Berufstraum höchstens heimlich nachgehen können, weil die Frauen an der Seite der erfolgreichen Geschäftsmänner nicht zu arbeiten haben. Und auch darüber hinaus steckt der Buch voller Vorurteile, Stereotype und Sticheleien – vor allem von „den Reichen“ gegenüber „den Armen“. Eigentlich nehmen die Rivers sowohl Ruperts optischen Zustand (kaputte dünne Kleidung, ausgehungertes Kind) als auch seine Familiensituation wahr (ein River beobachtet 2 Tage sein Haus, bevor es auf den Ausflug geht), und dennoch scheinen sie die Wahrheit nicht sehen zu können oder schlichtweg nicht sehen zu wollen. Statt ihm etwas Nützliches zukommen zu lassen, ihm etwas zu essen zu geben oder warme Kleidung, bekommt er beispielsweise einen völlig nutzlosen dünnen Anzug. Was ich letztlich von der Geschichte mitnehme: – reiche Leute sind Idioten – als reicher Mensch kannst du machen, was du willst, es hat keine Konsequenzen – wenn du den ganzen Tag faul auf dem Sofa sitzt, fällt dir vielleicht irgendwann zufällig doch ein netter Job zu – vielleicht hast du irgendwann durch Zufall Glück – Hilfe von anderen musst du zumindest nicht erwarten Einen positiven Punkt gibt es dann aber doch, denn zumindest wird schon auch vermittelt, dass Geld allein nicht glücklich macht. Alle Rivers lassen Rupert an ihren Sorgen und Wünschen teilhaben. Zudem kommt immer mal wieder der Gedanke auf, dass sie Rupert ein anderes Leben aufzwängen möchten, doch er hält an seinem eigenen fest. Auch wenn dies keineswegs rosig ist, sehnt er sich nach seinem zuhause und besonders einer Schwester zurück. Weil das eigene Leben einzigartig ist. Fazit Für mich handelt es sich bei „Super reich“ nicht um ein besinnliches positives Kinderbuch. Stattdessen reihen sich immer neue Grausamkeiten aneinander, in denen Rupert (der unter katastrophalen, lieblosen Umständen aufwächst) immer wieder Hoffnung schöpfen darf, um dann doch hungernd und frierend zurückzubleiben. Erstaunlich dabei ist eigentlich nur, wie der Junge alles wegsteckt. Obwohl er von den Rivers auf gewisse Weise immer wieder entführt wird, ist er hilfsbereit und neugierig, wie ihre Pläne weitergehen. Nur dass sich hinterher, bis auf eine Ausnahme, niemand mehr für ihn interessiert. Sie haben mit ihrem Ausflug schließlich ihr Gewissen beruhigt und ihre Schuldigkeit getan. Ich empfinde die Geschichte insgesamt als sehr deprimierend mit eigenwilligen Werten, die hier vermittelt werden.

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Skurril Der zehnjährige Rupert Brown kommt aus einer armen Familie. An Weihnachten landet er überraschend im Haus von Turgid Rivers, dessen Familie vor Reichtum strotzt. Mit der Familie Rivers feiert er Weihnachten, mit einem überragenden Essensangebot und mit Spielen, er gewinnt sämtliche Geschenke des Abends – und verliert sie in einem allerletzten Spiel, so dass er mit leeren Händen nach Hause zurückkehren muss. Die Mitglieder der Familie Rivers haben deswegen ein schlechtes Gewissen und versuchen, jeder für sich, dieses Missgeschick auf ihre Weise wieder gutzumachen. Damit wird Rupert Teil eines überraschenden Abenteuers. Skurril kommt diese Geschichte daher: Schon zu Beginn der Geschichte staunt man darüber, wie arm die Familie Brown ist (deren genaue Anzahl der Familienmitglieder man nie erfährt). Eine überraschende Anhäufung von seltsamen Situationen führt dazu, dass das bitterarme Kind Rupert einen Weihnachtstag mit der reichsten Familie des Ortes feiert, gleichsam als wäre er ein akzeptiertes Mitglied der Familie. So ganz ernst nimmt sich die Geschichte nicht, immer wieder blitzt der Humor der Autorin durch, so dass sich so mancher Lacher durch die Geschichte zieht. Andererseits ist es grausam zu lesen, wie bitterarm Ruperts Familie ist – und wie selbstverständlich dies auch hingenommen wird. Immer wieder freut sich der ewig hungrige Rupert auf ein Essen, muss aber jedes Mal enttäuscht und hungrig von dannen ziehen. Denn sein dringendstes Anliegen versteht kein Mitglied der Familie Rivers. Dennoch sind die Einfälle der Familie Rivers so ausgefallen und wunderbar ausgedacht, dass es eine Freude ist, Rupert bei seinen Ausflügen in die Welt der exzentrischen Familie River zu begleiten. Hier wird die kindliche Freude am Experimentieren und Erleben so richtig greifbar. Das Buch enthält eine Explosion an spannenden und skurrilen Ideen, das habe ich sehr gern gelesen. Nachdenklich bin ich geblieben, wenn es um das Hinnehmen der Armut geht. Es ist in meinen Augen kein Buch, das man Kindern einfach so in die Hand drücken könnte, da wären sicherlich einige Gespräch fällig. Ich vergebe knappe 4 von 5 Sternen.

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Super reich hat mich ein bisschen enttäuscht, trotz des tollen Covers und der spannenden Prämisse. Rupert's Geschichte wie er in einer wohlhabenden Familie landet (seine eigene ist arm wie eine Kirchenmaus) war zwar spannend, aber es war schon echt schwierig zu lesen, wie er von den Rivers behandelt wurde. Während die Beschreibungen wirklich gut waren, fand ich den Dialog manchmal einfach ein bisschen zu unrealistisch/gestellt. Allerdings hat das Buch so einige Twists zu bieten, was einen als Leser natürlich reizt, weiterzulesen. Manchmal waren ein paar Elemente etwas holprig und ich hätte fast gesagt, es gibt etwas zu viele Szenen die nicht ganz zu der Geschichte passen, aber im Gesamten fand ich das Buch dann doch unterhaltsam.

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Ich möchte mich bei NetGalley und dem Freies Geistesleben Verlag für dieses besondere Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe es nicht ganz gelesen, doch warum bezeichne ich es dennoch als ein besonderes Buch ? Das erfahrt ihr nach dem Klappentext. ➰➰➰ Der Klappentext: Der zehnjährige Rupert Brown möchte etwas Besonderes sein, wenn er erwachsen ist, damit er seiner Familie helfen kann – keine einfache Aufgabe, denn die Familie ist so arm, dass er keinen Mantel besitzt und er bei seinen zahlreichen Brüdern unter dem Bett schlafen muss. Doch an Weihnachten landet Rupert unverhofft im Haus von Turgid Rivers – dem reichsten Jungen der Stadt –und entdeckt dort eine ganz neue Welt. Er bekommt so viel zu essen angeboten, wie er möchte, tritt in zahllosen Spielen gegen die Familie Rivers an und gewinnt wunderbare Dinge, die er mit nach Hause nehmen will, damit es dort zum ersten Mal in seinem Leben Weihnachtsgeschenke gibt. Doch dann verliert Rupert das ganze angebotene Essen und die versprochenen Geschenke in einem letzten Spiel und muss mit leeren Händen heimkehren. Alle Mitglieder der Familie Rivers haben deswegen ein schlechtes Gewissen und versuchen, ohne Wissen der anderen, es auf ihre jeweils einzigartige Weise wiedergutzumachen. Sie beteiligen Rupert an unglaublichen Abenteuern, in denen beispielsweise ein Banküberfall und eine Zeitreise in einem Pappkarton eine Rolle spielen. ➰➰➰ Meine Meinung: 293 Seiten, die mit trauriger Realität, verspielten Fantasien und totalem Wahnsinn geschmückt sind, wobei ich beim Wahnsinn ausgestiegen bin. Doch fangen wir beim Anfang an. Rupert ist ein zehnjähriger Junge und lebt mit seinen Eltern und zahlreichen Geschwistern in armen, unzumutbaren Verhältnissen. Er hat immer Hunger und quält sich durch die Schultage, bis ein Ereignis ihn geradewegs in das Leben der Reichen katapultiert. Für einen Tag hat er einfach alles. Einen vollen Magen und zahlreiche Geschenke. Doch es gibt natürlich nichts umsonst, sodass er schnell feststellt, dass er um seine neuerworbenen Geschenke spielen muss. Es sind Spiele, die zur Unterhaltung der reichen dienen und seine Mitspieler zum weinen bringen sollen. Die Welt zwischen Arm und Reich hätte nicht deutlicher zum Ausdruck gebracht werden können. Ich habe das erste Mal reflektiert, was ich eigentlich für ein Glück habe. Ich habe noch nie richtigen Hunger leiden müssen und in der Regel muss ich auch nicht frieren. Ich komme aus einem Haus voller Liebe und Achtsamkeit, was Rupert nicht von sich behaupten kann. Ab einem gewissen Punkt fing das Buch an sehr verrückt und abgedreht zu werden. Es hat mir gefallen. Jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Irgendwann wurde es mir einfach zu abgedreht und das Buch verlor die Thematik aus den Augen. Ich habe daraufhin beschlossen abzubrechen. ➰➰➰ Das Fazit: Ich finde, dass jeder das Buch zumindest angelesen haben sollte. Ich bin davon überzeugt, dass einige Menschen ihr Essverhalten überdenken bzw. nicht mehr so viele Lebensmittel wegwerfen würden. Ihr findet das Buch unter der ISBN: 9783772528941. Es kostet 18,00 Euro.

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Allein schon das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen, so dass ich einfach nicht an diesem Buch vorbei konnte. Der Schreibstil der Autorin ist durchaus gut zu lesen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich eine Weihnachtsgeschichte erwartete und vor allem ein Kinderbuch. Doch irgendwie wurde ich in dieser Richtung dann doch enttäuscht. Die Geschichte ist im späteren Verlauf so verwirrend und skurril, dass ich mich darin einfach nicht richtig wohlfühlen konnte. Was Rupert so alles an Abenteuern erlebt, ist nicht wirklich etwas für mich und meiner Meinung nach auch nichts für Kinder. Ich empfand die Geschichte eher als unangenehm und konnte mich damit überhaupt nicht anfreunden. Fazit: Eine sehr skurrile Geschichte, mit der ich mich leider überhaupt nicht anfreunden konnte. Ich musste mich doch etwas durch die Seiten kämpfen und blieb schließlich enttäuscht zurück. Wirklich schade. Von mir gibt es daher leider nur 1,5 bis ganz knappe 2 Sterne.

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"Super Reich" erzählt von dem armen Rupert, der unverhofft das Weihnachtsfest bei der reichsten Familie der Stadt verbringt. Dort macht er bei den traditionellen Spielen mit und gewinnt sogar, doch dann verliert er letztlich wieder alles. Bis hier ist die Geschichte wie ich es erwartet hatte, doch dann gibt es wundersame Wendungen, nicht nur für den Leser. Rupert erlebt unglaubliche, fantastische Abenteuer, bei denen er viel erfährt und lernt. Vielleicht sind es aber auch die Erwachsenen, die viel von Rupert lernen. Ein großartiges Buch, sehr stimmungsvoll und mit überraschenden Abenteuern. Eine Geschichte aus der Kinder und Erwachsene viel mitnehmen können.

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An sich ist das Buch wirklich gut geschrieben und ich fand es auch nicht uninteressant, im Gegenteil, es war spannend. Trotzdem habe ich es nach ca. 1/4 abgebrochen. Warum? Weil ich die Geschichte unglaublich deprimierend fand. Und laut vielen anderen Rezensionen wird das Buch nach der Stelle, bis zu der ich gekommen bin, noch schlimmer deprimierend und außerdem sehr abgedreht. (Einschließlich einer übernatürlichen Note mit Zeitreisen, etc) Das wollte ich mir einfach nicht mehr antun. Irgendwie bin ich mit der vagen Vorstellung einer schönen Weihnachtsgeschichte an das Buch rangegangen, sowas, was auch Charles Dickens hätte schreiben können. Oder ganz vielleicht auch etwas in Richtung Winterhaus. Vielleicht schlimmer Beginn, aber Happy End. Zwar spielt die Geschichte zur Weihnachtszeit und es liegt auch Schnee, aber wirklich Stimmung kam nicht auf. Im Gegenteil. Ich könnte mich jetzt noch darüber aufregen, wie eine reiche Familie so mit dem armen Jungen Rupert umspringen konnte! Ihm alles wieder wegnehmen und ihn zurück ins Elend zu schicken ... also so richtig, er musste ja sogar seine nassen Sachen wieder anziehen und die trockenen abgeben, die ihm geliehen wurden! Hier hätte doch jeder dem Jungen wenigstens die geliehenen Sachen gelassen, bis er daheim gewesen wäre und angeboten, dass er sie später zurückbringen kann? So weltfremd und ich finde auch kein Buch für 10jährige, denn hier wird ein sehr schlechtes Verhalten vorgelebt!

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Arm dran Super reich sieht wie ein Weihnachtsbuch aus und liest sich vom Klappentext her wie eine Mischung aus "Oliver Twist" und "Charlie und die Schokoladenfabrik". Das hat mich direkt angesprochen und ich war sehr gespannt auf das Buch. Allerdings hat mir Ruperts Geschichte nur bedingt gefallen. Man wünscht ihm wirklich das Happy End, also ein richtiges und nicht das, welches in der Geschichte vorkommt. Die Abenteuer, die er unterwegs erlebt sind fantastisch, das hätte ich gar nicht erwartet in dem Buch. Alles in allem sehr ungewohnt und für mich kein ganz rundes Bild.

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Ich habe "super reich" gerne gelesen. Es passieren viele ungewöhnliche Dinge, und es gibt einige unerwartete Wendungen. Der Stil erinnert mich sehr an Charlie und die Schokoladenfabrik" von Roald Dahl oder an die Darstellung von Harry Potters Pflegefamilie, den Dursleys.

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Eine turbulente, fantasievolle Geschichte, geschrieben mit ganz viel Herz für die oftmals skurrilen Figuren. Man möchte Rupert immerzu in den Arm nehmen und ihm etwas zu essen geben. Ein Lesevergnügen für Groß und Klein. Roald Dahl hat eine würdige Nachfolgerin gefunden.

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Dieses Kinderbuch zu rezensieren finde ich sehr schwierig, weil es wirklich schräg ist. Die ganze Geschichte ist total skurril und abgedreht, ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Der Protagonist Rupert, ein 10 jähriger Junge, kommt aus extrem armen Verhältnissen. Ich finde die ganze Familie furchtbar! Nicht nur, dass sie arm sind, die Mutter ist auch noch total egoistisch und desinteressiert gegenüber ihren Kindern. Dann landet Rupert aus Versehen bei einer super reichen Familie, die aber irgendwie genauso bescheuert ist wie seine eigene Familie. Mit denen erlebt er dann so einiges was ich aber nicht immer als positiv empfunden habe. Den Anfang der Geschichte fanden meine Jungs und ich die Geschichte noch ganz vielversprechend. Aber je weiter sie voranschritt, desto schöner wurde sie. Und irgendwann sind meine Jungs dann ausgestiegen, weil sie sie zu "bescheuert" fanden. Und auch ich habe das letzte Drittel nicht mehr lesen wollen. Es war irgendwie kein Buch für uns.

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Den Freunden des verrückten Humors kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Ich schätze die kanadische Autorin #PollyHorvath für ihre schrägen Charaktere und ihren Sinn für Situationskomik, die Horvath auch in #Superreich voll ausspielt: Der arme, halb verhungerte Rupert wird durch Zufall in die Villa der reichen Rivers geschleudert, wo er dank seines Glücks im Spiel etliche Gewinne anhäufen kann. Aber leider, leider findet der Butler eine Regel, die Rupert gebrochen hat, und so muss er alles wieder abgeben. Polly Horvath spielt mit den Gefühlen der jungen Leserinnen und Leser, dass einem schwindelig wird. Man fühlt mit, freut sich mit, leidet mit. Humor, den ich gut verkraften kann. Immerhin scheint am Ende auch ohne Geld alles gut auszugehen. 🖤

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