Rezension

Cover: Sturmgepeitscht

Sturmgepeitscht

Erscheinungstermin:

Rezension von

Die D, Rezensent*in

Hanseman und Social Media – wenn Jäger zu Gejagten werden

Der Journalist Jan Fischer ermittelt diesmal auf Sylt. Er ist auf der Suche nach einer jungen Frau. Als er ankommt, wird am Strand eine weibliche Leiche gefunden. Ist es die Gesuchte? Jan ermittelt, und nicht nur der auf Sylt herumwütende Orkan kommt ihm dabei in die Quere. Jan begibt sich bei seinen Ermittlungen in die Szene von Produzenten sogenannter „Snuff-Videos“ und muss am eigenen Leib spüren, wie skrupellos es in der Szene zugeht.

Weil sie Jan nicht erreicht, macht sich seine Freundin Charlotte Sander Sorgen und fährt selbst nach Sylt. Kann sie Jan helfen, oder bringt sie sich am Ende selbst in Gefahr?

Cover, Schreibstil, usw.:
Das Cover ist zunächst einmal typisch für einen Nordseekrimi. Aber es hat mich beeindruckt, weil es doch außergewöhnlich düster ist wie übrigens auch alle anderen Cover dieser Thrillerreihe bis jetzt.
Der Titel „Sturmgepeitscht“ hat mich überrascht. Dieses Wort gehörte bis jetzt nicht zu meinem aktiven Wortschatz, einfach nur genial und absolut passend für dieses Buch.
Der Schreibstil von Markus Kleinknecht ist überzeugend. Ihm gelingt es insbesondere, die Stimmung auf Sylt rüberzubringen. Lesefreundliche relativ kurze Kapitel.

Fazit und Leseempfehlung:
In der letzten Zeit habe ich immer mal wieder Bücher gelesen, die als Thriller bezeichnet wurden, dies aber meiner Meinung nach überhaupt nicht verdient haben. „Sturmgepeitscht“ hat für mich alle Eigenschaften eines richtigen Thrillers, bis hin zum überraschenden Ende, das einen fassungslos zurücklässt.

„Sturmgepeitscht" ist bereits dritte Band der Thrillerreihe mit dem Jan Fischer und Charlotte Sander. Ich kannte die beiden Vorgängerbände nicht und bin trotzdem sehr gut in die Handlung reingekommen.

Was man noch zu Markus Kleinknecht als Autor wissen sollte, ist, dass seine Thriller einen starken Realitätsbezug haben, was das Ganze für den Leser noch bedrohlicher macht. So schreibt er am Ende auch in seiner Danksagung: „Das wahre Leben ist viel wahnsinniger, als ich es mir ausdenken kann.“

Ich empfehle „Sturmgepeitscht“ allen, die z.B. auch gerne Thriller von Arno Strobel („Offline“, „Die App“) lesen, vor allem mit dem Grundthema Social Media.
5 Sterne.

Die Dauerleserin

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