Alles, was ich sehe

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Erscheinungstermin 18.03.2016 | Archivierungsdatum 11.10.2016
Carlsen Verlag, Königskinder

Zum Inhalt

Hinreißendes Debüt aus den USA

Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.
Hinreißendes Debüt aus den USA

Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten...

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AUSGABE E-Book
ISBN 9783646928792
PREIS 10,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar im Form eines Ebooks vom Verlag bekommen und darüber bin ich unendlich dankbar. Ich hatte dieses Buch in Form meiner Buchtipps vorgestellt und war so neugirig, dass ich es unbedingt lesen wollte. Nun konnte ich dies endlich nachholen. Während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mir viele Gedanken darum gemacht wie es wohl ist Blind zu sein. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen und ich war so begeistert. Am Anfang musste ich des öfteren lachen, weil Maggie einfach so sarkastisch war und das ist absolut nach meinem Geschmack. Leider ist diese Eigenschaft im Sand verlaufen, als Maggie Ben sehen konnte. Ben hat mich sofort im Sturm erobert und ich wollte auch einen Ben haben. Ben ist ein totaler Klugscheißer aber hat ebenfalls im Leben schon viel durch machen müssen und das mit 10. Ich habe selten ein so gefühlvolles Buch gelesen, welches mich so mitgenommen hat. Als Maggie erfuhr warum sie Ben sehen konnte wurde es spannend. Ich habe derart mitgefiebert und gehofft, dass alles gut ausgeht. Nichts und niemand konnte mich davon abhalten zu lesen. Ich möchte garnicht so viel vom Buch vorwegnehmen, da es echt schwierig ist nicht zu spoilern. Eines kann ich euch aber verraten. Maggie hat es nicht leicht und stellt sich immer wieder gegen ihre Lehrerin, die ihr beibringt mit dem Blind sein umzugehen. Bei Lektionen hört sie nicht wirklich zu aber ab einem gewissen Punkt, fängt sie an sich mit ihrer Situation abzufinden. Für niemand ist es leicht Blind zu sein aber dieses Buch verdeutlicht, dass man sich nicht gegen diese Situation wehren sollte. Ich bewundere Maggie und alle die ihr Augenlicht verloren haben. Ich liebe dieses Buch und werde es allen weiterempfehlen. Ich werde es mir ebenfalls als Hardcover holen, einfach weil es verdient in meinem Regal ein zu ziehen.

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Die 17-jährige Maggie ist seit 7 Monaten blind. Sie und ihre Familie können nur schwer damit leben und Maggie selbst wünscht sich nur wieder ihr altes, normales Leben zurück. Nach und nach bricht Maggie den Kontakt zu ihren Freunden und der Welt ab, bis sie unmittelbar nach einem Sturz Ben, einen 10-jährigen Jungen, sieht - und JA, ich meine tatsächlich sehen! Sie ist fasziniert von Ben, da er wie eine Lichtquelle einen kleinen Ausschnitt der Welt für Maggie zeigt. Doch leider hat ihre neu gewonnene Sehkraft einen Hacken: Sie sieht nur Ben und seine nähere Umgebung und sie sieht Ben nicht ohne Grund.... Ich fand dieses Buch wirklich außergewöhnlich. Zunächst hatte ich nur erwartet, dass es mich gut unterhält, doch es gibt einem so viel mehr als man zunächst glaubt. Gerade Ben ist ein überaus liebenswerter Charakter, mit dem man am liebsten Pferde stehlen möchte. Er ist offen, lebensbejahend und vollkommen optimistisch, genau das, was Maggie jetzt brauchen kann. Durch das Buch hinweg erlebt man eine Achterbahnfahrt der Gefühle und lernt dadurch das eigene Leben wieder mehr zu schätzen. Eine absolute Leseempfehlung!

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„Alles was ich sehe“ ist der Debütroman von Marci Lyn Curtis. Ich bin echt total geflasht. Maggie war immer ein sehr willensstarkes, ehrgeiziges Mädchen. Aber plötzlich ist sie blind und muss sich völlig neu in ihrem Leben orientieren. Bei einem Termin trifft sie plötzlich auf Ben und der ist was ganz Besonderes!!! Erstmal vorneweg: Es ist eins meiner Herzensbücher geworden. Das Cover ist schön, hat mich allerdings nicht angezogen. Ich hab mich (Gott sei Dank) von meinem Seelenzwilling überreden lassen, das Buch zu lesen. Denn auch nach dem Klappentext kann man sich bei weitem nicht vorstellen, was für einen Schatz man da in den Händen hält. Ersteinmal ist die Schreibweise genial. Flüssig, leicht und mega witzig. Ich hab mich halb schlapp gelacht, denn Maggie hat eine sarkastische, schlagfertige Ader, bei der man nicht anders kann als lauthals los zu lachen. Dann schreibt die Autorin so tiefgründig und zart, dass die Gefühle dich in einer Art Berg- und Talfahrt immer wieder umhauen. Ben ist so lebensbejahend und positiv. Er ist so intelligent, warmherzig und selbstlos. Ich hab ihn ab dem ersten Moment ins Herz geschlossen. Auch Mason ist ein toller Charakter. Ganz anders als man erwartet und da verrat ich garnicht mehr. Und trotz der ganzen positiven Dinge schafft es Marci Lyn Curtis das Buch so dermaßen tiefgründig, ernsthaft und bewegend rüber zu bringen, dass es dem Leser die Schuhe auszieht. Ich hab geweint wie ein Schlosshund und war völlig aufgelöst. Das Ende ist das Beste. Verraten werde ich nichts. Nur so viel. Manchmal sollte man den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern sich aufraffen und das Leben genießen.

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Für mich ist dieses Buch ein absolutes MUST-Read! Die zynische, sarkastische Maggie hatte mich vom ersten Moment. Ihre starke und doch sensible Art, die sie jedoch äußerlich nicht zeigt, ist wundervoll. Der zehnjährige Ben ist ein unglaublich starker Mensch, der Maggie noch so vieles beibringt. Mason....Mason ist einfach nur zum verlieben. Man spürt wie sehr er seine Familie liebt. Äußerlich ist er groß, stark und still....und doch ist er ein so liebevoller Mensch. Die ganze Story hat mich tief berührt. Dramatisch, humorvoll und voller kleiner Botschaften. Die Entwicklung von Maggie ist unglaublich schön mit zu erleben.. Auch wenn ich mir ein wenig mehr von der Romantik gewünscht hätte, so zählt dieses Buch dennoch zu meinen Highlights des Jahres.

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KLAPPENTEXT: Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann. MEINUNG: Ich habe geweint, gelacht, gelitten, gebangt, geschmunzelt, gekichert, geschluchzt und vor allem habe ich mich unsterblich verliebt in dieses großartige, besondere Buch. Gleich zu Beginn wird man ohne Vorwarnung mitten hineingeworfen in diese Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Sofort habe ich bemerkt, dass ich hier ein ganz besonderes Buch vor mir hatte und das hat sich während des gesamten Buches so bestätigt. Man lernt sogleich Maggie kennen, die 17-jährige Protagonistin dieses Buches, die wegen einer bakteriellen Hirnhautentzündung seit 6 Monaten blind ist und wegen Blödsinn, den sie in der Schule angestellt hat, Sozialstunden leisten muss. Sie stolpert, fällt, schlägt sich den Kopf an und kann in einem kleinen Bereich wieder sehen. Komplett geschockt aber natürlich auch sehr glücklich ist sie über diese Tatsache, findet jedoch schnell heraus, dass sie nur etwas sehen kann, wenn Ben in ihrer Nähe ist, ein altkluger, leicht frühreifer und extrem intelligenter 10-jähriger Junge. Und ebendieser Ben ist außerdem der Bruder von Mason, der in Maggies Lieblingsband "Loose Cannons" spielt und damit wird man dann sogartig in diese wunderbare Geschichte gezogen, die wohl niemanden so schnell wieder loslässt. Maggie, die wenn sie nervös oder aufgeregt ist, auf ihrem Bein Klavier spielt, habe ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen. Sie ist stark, absolut nicht auf den Mund gefallen und geht mit so viel Sarkasmus und Ironie durch die Welt, dass es eine wahre Freude ist. Doch man merkt auch unweigerlich, wie schwer diese plötzliche Blindheit für sie ist, was ich nachvollziehen kann. Es muss schrecklich sein, von einen auf den anderen Tag plötzlich nichts mehr sehen zu können. Von daher nutzt sie ihre schnodderige Art auch ein Stück weit als Schutzwall. Wie es wirklich in ihr aussieht, das erfährt eigentlich erstmal nur der Leser. Und eben dieses passiert so intensiv, dass sofort eine Bindung zu Maggie aufgebaut wird. Auch ihr Zwiespalt ist sehr gut beschrieben, den sie fühlt, wenn sie über Ben nachdenkt. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen den Beiden so ungleichen (und dennoch nicht so verschiedenen) Personen nämlich eine wunderschöne Freundschaft. Doch nagt an Maggie immer der Zweifel, ob sie Ben nur ausnutzt und das gleich aus zwei Gründen. 1. um wieder sehen zu können, wenn auch nur kleine Ausschnitte und 2. um mit Mason in Kontakt zu kommen. Ihre Zweifel an sich selbst sind wunderbar beschrieben worden, ihr Dilemma ist nachvollziehbar. Doch nicht nur Maggie ist ein hinreißender Charakter, auch so ziemlich alle anderen Charaktere in diesem Buch sind etwas Besonderes. Allen voran natürlich Ben. Ben ist eindeutig eine Klasse für sich und einfach nur besonders. Das Schicksal hat es auch mit ihm nicht gut gemeint, denn er wurde mit einem offenen Rücken geboren und somit von den Knien abwärts gelähmt, sodass er sich nur mit Krücken vorwärts bewegen kann. Das ist natürlich ein Grund, warum Maggie, die er nur Thera nennt, und er sich so gut verstehen. Beide haben körperliche Einschränkungen und beide wissen, was es heißt, nicht "normal" zu sein, wobei gerade Ben da eher pragmatisch ist. Die Szenen mit Ben waren meist zum Brüllen komisch. Sogar über Rundschwanzseekühe werden philosophische Gespräche geführt. Doch ist es auf der anderen Seite auch Ben, der Maggie dazu bringt, ein Stück weit aus ihrem selbst gebauten Gefängnis zu entkommen und mit ihrer Blindheit, die ja immer noch besteht, wenn er nicht da ist, zu leben. Mason ist ebenfalls ein toller, wenn auch Anfangs sehr grantiger und launischer Charakter. Mit Maggie kann er erstmal so gar nichts anfangen, hält er sie doch für ein Groupie von ihm und seiner Band, das die Blindheit nur vortäuscht, um so an ihn heranzukommen. Es braucht da einige Überzeugungsarbeit und einiges an Herzschmerz, damit Mason und Maggie sich annähern. Auch wenn diese wirklich wunderschön beschriebene Liebesgeschichte auf ganz tolle Art erzählt wurde, drängt sie sich nicht in den Vordergrund. Sie entsteht ganz natürlich und geschieht eher nebenbei, Das Buch könnte theoretisch auch ohne diese Liebesgeschichte auskommen und das finde ich großartig! Denn letztendlich geht es in diesem Buch um so viel mehr als die Beziehung zwischen Maggie und Mason. Jeder in diesem Buch ist etwas Besonderes und kommt mit positiven und negativen Eigenschaften daher. Ich habe mit allen mitgelitten und habe mich am Ende des Buches gefühlt, als müsste ich lieb gewonnene Freunde zurücklassen. So müssen Bücher sein. So und nicht anders. LIEBLINGSZITATE: Er grinste breit und lachte dann kurz auf, ein Lachen wie ein Ausrufezeichen am Ende eines Satzes. Seite 17 (laut E-Reader) Opa hatte keine Aufwarmroutine für seine Gedanken. Er machte einfach den Mund auf und schlug zu. Ausholen und danebenhauen. Nichts mit politisch korrekt und so. Seite 69 (laut E-Reader) Ihr Nein hatte zwei Silben, die erste für das Nein und die zweite für den Rest der Geschichte. Seite 137 (laut E-Reader) Ich hatte mich so daran aufgerieben, dass es mein ganzes Leben blutig färbte. Seite 239 (laut E-Reader) FAZIT: Ein Buch, das man gelesen haben muss. Grandios geschrieben, zum Heulen schön und zum Brüllen komisch. Ein kleines Juwel.

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Meine Zusammenfassung Maggie ist nach einer Hirnhautentzündung erblindet. Die Krankheit ist jetzt 7 Monate her. Sieben Monate in denen Maggie mehr oder weniger versucht hat ihr Leben neu auszurichten. Dabei hat sie sich eher eingekapselt und ihre ehemaligen Freunde vernachlässigt. Eines Tages rutscht sie auf dem Boden aus und fällt unglücklich auf die Nase. Total benommen mit schmerzenden Kopf steht sie wieder auf und als sie die Augen öffnet, sieht sie einen kleinen Jungen der grinsend vor ihr steht! Maggie kann es nicht fassen und denkt zuerst das das eine Halluzination sein muss. Dennoch klebt der kleine Junge Ben ihr an den Fersen und immer wenn er mal nicht in ihrer Nähe ist, kann sie auch nichts sehen. Sehr komisch aber auch schön. Die beiden freunden sich also an und als Maggie erfährt, das der Sänger ihrer Lieblingsband, Mason, der große Bruder von Ben ist, wird alles noch besser! Außer der Tatsache das Mason sie nicht leiden kann da er denkt sie täuscht ihre Blindheit nur vor, was ja auch zum Teil stimmt, schließlich kann sie in Ben's Gegenwart ja sehen. Als Maggie dann ab und an auch andere Menschen sehen kann, kommt ihr plötzlich ein schlimmer verdacht. Bewertung Sehr tolles Buch. Der Titel passt hervorragend. Ich mag das Cover, aber was ich hinter dem Cover erwartet hatte und was dabei herrausgekommen ist, sind zwei grundverschiedene Dinge. Die Geschichte war von vornherein gut. Ich bin gleich im Thema gewesen und habe mir vorgestellt wie es sein würde Blind zu sein. Natürlich ist es nicht so einfach sich da hinein zu versetzen und im Alltag fallen einem die simpelsten Dinge auf, die man Blind eben nicht machen kann. Ich konnte die Verzweiflung und die Abkapselung von Maggie also gut nachvollziehen. Die Protagonistin Maggie ist sehr authentisch und sie hat mich voll mitgenommen. Sie versucht sich zu verstecken aber eigentlich will sie auch wahrgenommen werden. Sie steckt also voll im Zwiespalt mit sich selbst. Dann kommt plötzlich dieser kleine lebensfrohe und witzige, charmante kleine Ben in ihr Leben und macht alles besser. Trotz das er erst zehn Jahre ist, macht er Maggie viel Freude. Dieser Charakter ist mir einer der Liebsten aus alles Büchern. Ich liebe Ben! So ein tolles Kind wünscht sich doch jeder. Er sieht nie schwarz, das Glas ist immer halb voll und das trotz seiner Krankheit! Wirklich ein toller Charakter! Charlotte hat ja eher eine Hintergrundrolle, aber auch sie ist ganz gut gelungen. Da sie immer schon Blind war, ist es für sie nicht ganz so schlimm, da sie es ja gar nicht anders kennt und somit besser zurecht kommt. Mit ihrer fröhlichen Art versucht sie Maggie mitzuziehen, das macht eine Freundin in meinen Augen aus. Mason ist der typische Sunnyboy. Er ist berühmt aber auf dem Teppich geblieben. Er liebt seinen Bruder abgöttisch und alleine die Tatsache wie er mit ihm umgeht gibt ihm einen dicken Pluspunkt. Die Eltern von Maggie haben mich etwas traurig gemacht, anscheinend kommen sie noch schlechter mit der Erblindung ihrer Tochter klar als sie selber und lassen sie dadurch oft alleine. Also wie ihr lesen könnt hat mich das Buch sehr überzeugt. Ein wenig Fantasy ist mit drin, aber nur ganz wenig. Die Geschichte ist so toll und bestärkend das man das Buch nur schwer aus der Hand legen möchte. Fazit: Neben dem bisschen Fantasy eine tolle Geschichte mit Schicksalsschlägen, und der richtigen Handhabung durch sehr gute Freunde! Tolle Protagonisten mit viel Herz. Und einem kleinen Jungen der selbst die Herzen der großen Mädchen mit sich reißt!

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„Alles, was ich sehe“ ist ein weiterer Schatz aus dem Königskinderverlag. Eine ungewöhnliche (nicht ganz realistische) und traumhafte Geschichte wartet zwischen den Buchdeckeln. Die 17-jährige Maggie ist erblindet und muss sich von nun an ganz anders durchs Leben kämpfen. Als sie den kleinen Ben trifft, verändert sich alles. Doch kann das wirklich sein? Kann sie um ihn herum sehen? Eine herzergreifende Geschichte wird hier erzählt, die uns allen zeigt, wie schwer und leicht das Leben zugleich sein kann. Starke Freundschaften und starke Gefühle stehen hier im Zentrum und trotz kleiner Mängel konnte mich das Buch absolut überzeugen. Humorvolle Protagonisten, ein schöner Stil und eine wunderbare Botschaft ist alles, was ich sehe. Inhalt "Als könnte man jemanden vor seinem Leben bewahren. Das Leben macht, was es will, auch wenn man noch so vorsichtig ist." (50%) Und das muss Meggie schmerzhaft am eigenen Leib erfahren. Denn das Leben, das es eigentlich immer gut mit ihr meinte, hat einen Tiefschlag parat. Nach einer Hirnhautentzündung verliert sie ihr Augenlicht und erblindet. Doch wie soll man das Leben plötzlich blind meistern, wenn man die Welt um einen herum 16 Jahre lang sehen konnte? Wenn man schon ein Fußballstipendium sicher hatte? Für Maggie ändert sich alles, doch akzeptieren will sie es trotzdem nicht. Und dann dieses Wunder: Sie kann wieder sehen. Und zwar einen einzigen Jungen und einen kleinen Fleck um ihn herum. Der 10-jährige Ben wird Meggies Freund und so kann sie die Welt tatsächlich wieder eingeschränkt sehen. Doch sobald Ben weg ist, ist sie genauso blind wie zuvor. Wie kann das sein? Und dann wäre da noch Bens großer Bruder Mason, für den Maggie mehr als nur schwärmt und das nicht nur, weil er der Sänger ihrer Lieblingsband ist. Doch Mason hält Maggie für eine Lügnerin. Er glaubt ihr nicht, dass sie blind ist, sondern seinen Bruder nur ausnutzen will. So falsch liegt er gar nicht, denn auf eine gewisse Weise nutzt Maggie Ben aus. Oder? Aber warum kann sie ihn, und zwar nur ihn, sehen? Als sie es endlich herausfindet, merkt Maggie, dass ihr die Zeit davon läuft und dass es Schlimmeres im Leben gibt, als blind zu sein. Meinung Im Grunde ist dies genau die Botschaft des Buches. Man kann das Leben meistern und zwar ganz egal, wie eingeschränkt man ist. Lebe das Leben nach den Möglichkeiten, die du hast. Ich finde diesen Gedanken sehr schön und wichtig. Manchmal vergessen wir allzu leicht, wie schön das Leben ist und wissen vieles nicht zu schätzen. In „Alles, was ich sehe“ wird dem Leser gezeigt, dass das Leben schwer sein kann. Aber dass man sich mit ihm arrangieren muss und mehr noch: es genießen. Maggie ist zu Beginn des Buches sehr verbittert. Sie will sich nicht anpassen, sie will einfach überhaupt nicht blind sein. Doch sie hat keine Wahl. Dennoch verweigert sie die Stunden bei ihrer Blindenlehrerin, sie konzentriert sich nicht in der Schule und bricht alle alten Kontakte ab. Dass es ihr damit nicht gut geht ist offensichtlich. Doch selbst die Beziehung zu ihrer Mutter, ihrem Vorbild, bricht immer weiter. Maggie steht fast am Tiefpunkt, als Ben ihr begegnet. Ben ist der Held des Buches. Der kleine 10-jährige Junge ist unschlagbar. Ich glaube tief in meinem Herzen, dass es wirklich Menschen wie ihn gibt. Und dennoch ist dieser Gedanke auch traurig. Denn Ben nimmt das Leben wie es kommt und stellt sich selbst hinter anderen zurück. Er selbst hat eine Krankheit, die ihn dazu zwingt an Krücken zu laufen, doch das hält ihn nicht ab, Schwimmwettkämpfe zu machen oder auf sonstigen Gebieten ein Genie zu sein. Bens Herz ist riesig. Und er schenkt es Maggie. Nicht in diesem Sinne – obwohl er gern andeutet, dass Maggie bestimmt eine tolle Frau für ihn wäre. Nein, die beiden teilen eine Freundschaft, die sehr ungewöhnlich ist. Eine 17-jährige und ein 10-jähriger. Auch Bens Bruder Mason findet das eher komisch. Mason ist ebenfalls ziemlich toll. Allerdings ist er sehr viel ambivalenter als Ben. Dennoch kann man verstehen, dass Maggie sich in ihn verliebt. Dass er der Sänger ihrer Lieblingsband ist – was schon irgendwie komisch ist, oder? – ist hier eher nebensächlich. Auch ohne die Band wären Maggies Gefühle für ihn gewachsen. Trotzdem nehmen die „Loose Cannons“ einen Teil im Buch ein, denn für Maggie ist Musik sehr wichtig. Das Mädchen, das man am Anfang kennen lernt, ist trist und pessimistisch. "Ich hatte zwar wenig vermittelbare Fähigkeiten vorzuweisen, aber im Lügen war ich unschlagbar. Dummerweise kannte auch Mom mein Talent." (14%) Doch Maggie verändert sich. Sie beginnt mehr zu reflektieren und wagt auch ein paar Schritte mehr in ihrer Blindheit. So taucht auch Clarissa auf, die ich sehr gern mochte. Maggies Eltern sind authentisch. Ich weiß wirklich nicht, wie es wäre, wenn mein Kind plötzlich blind wäre. Schon allein, wenn ihr so etwas ebenfalls denkt, ist es das Lesen des Buches schon wert. Die Geschichte hat keinen besonderen Höhepunkt bis kurz vor Ende. Eigentlich geht es vielmehr um die Entwicklung von Maggie und die Entwicklung der verschiedenen Beziehungen um sie herum. Aber schon das ist sehr spannend. Komisch und wichtig zugleich ist für das Buch der Punkt, dass Maggie Ben sehen kann. Ich hatte anfangs Probleme mit diesem Umstand, weil er doch einfach ziemlich unlogisch und medizinisch nicht erklärbar ist. Auch nachdem Maggie herausfindet, warum sie ihn sehen kann, wird die Sache nicht realer. Doch muss es überhaupt realistisch sein? Kann nicht auch ein Hauch Traum/Wunder in eine Geschichte miteinfließen? Ich habe diesen Faktor einfach irgendwann akzeptiert und konnte das Buch sehr genießen. Es ist eine Mischung aus Freundschaft, Liebe und Selbstfindungsprozess. Es ist eine Geschichte über das Leben, die mit viel Humor erzählt wird. Das Buch und sein Schreibstil sind einfach herzlich. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und konnte es schnell und angenehm lesen. Einziger Kritikpunkt ist für mich das Ende. Es ist passend zum Buch und sehr schön. Mir persönlich war alles aber ein bisschen zu perfekt. Andererseits gönnt man das den Protagonisten auch. Fazit Ich würde wirklich sagen, dass ich etwas aus „Alles, was ich sehe“ mitnehmen und lernen konnte. Mir haben die Protagonisten sehr gefallen, allen voran Ben. Maggie wird durch ihn manchmal zu einer Nebenfigur ihrer eigenen Geschichte, doch das ist gar nicht so schlimm. Marci Lyn Curtis hat einen wundervollen Roman geschrieben, der einfach alles hat. Vor allem aber hat er Herz und regt in gewisser Weise zum Nachdenken an. Man bekommt noch einmal vor Augen geführt, was Freundschaft sein kann und was im Leben wirklich wichtig ist. Der Humor des Buches ist toll und ich habe es sehr genossen! Nur weil die Idee ein bisschen abgedreht ist, heißt das nicht, dass das Buch nicht toll sein kann. Ich vergebe 4,5 Sterne und danke dem Buch, dass es mit in gewisser Hinsicht ein wenig die Augen geöffnet hat.

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Die Geschichte wird in der Ich-Form von Maggie erzählt, und das alleine ist schon etwas Besonderes, denn sie ist nach einer Krankheit seit einem halben Jahr blind. Sie kämpft ziemlich damit, sich damit abzufinden und rebelliert, weil sie sich nicht auf ihre Blindheit einlassen will. Als sie nach einem Sturz plötzlich einen kleinen Jungen sieht, schöpft sie Hoffnung, dass ihre Blindheit vorübergehend ist. Ben ist ein Junge von 10 Jahren - weltoffen, blitzgescheit, frech und immer fröhlich, und ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Mit seinem Bruder Mason hingegen wurde ich nicht gleich warm, er musste erst ein wenig daran arbeiten, bis ich auch ihn mochte. Maggie selbst wiederum hatte ich total gern. Man merkt bald, dass sie nur nach außen hin ein Rebell ist, innen drin will sie einfach nur ihr altes Leben zurück und tut sich sehr schwer damit, sich mit ihrer Blindheit abzufinden. Da kommt ihr Ben gerade recht, durch den sie ein wenig sehen kann, auch wenn sie nicht weiter darüber nachdenkt, wieso das so ist. Der Schreibstil ist total flüssig, und die Gedanken von Maggie - die Schwierigkeiten, die auftreten, wenn man nichts sieht, über die man als Sehender gar nicht nachdenkt - sind sehr gut geschildert. Ich habe mit ihr mitgefühlt, Was mir sehr gut gefallen hat, war, wie sich Maggie langsam in ihre Blindheit findet, wie sie erwachsen wird und nicht nur sieht, wie schlecht es ihr geht, sondern sich im Gegenteil mehr auf ihre Umwelt einlässt und versucht, auch deren Gefühle zu verstehen. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, und bei keiner Stelle könnte man ahnen, dass es sich hier um das Erstlingswerk der Autorin handelt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Erstmal vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine objektive Meinung. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Ich war neugierig das Buch aus Sicht einer Blinden zu lesen - und auch ganz ehrlich auf die Umsetzung. Das "hinreißende Debüt" aus dem Klappentext ist auf jeden Fall passend. Der Schreibstil ist fesselnd, dabei aber auch locker und die Seiten fliegen beim lesen nur so dahin. Es ist anders als erwartet - aber einfach nur besser. Das Konzept wurde hier so fantastisch umgesetzt. Man lernt hier etwas über Mut, Andersartigkeit, Freundschaft, Verlust und im Hintergrund spielt sich ganz still und unauffällig eine Liebesgeschichte ab. Das hat mir besonders gefallen - das alles nicht aufdringlich war, sondern so wie es war stimmig und passend und einfach perfekt. Von der ersten Seite an war ich im Buch gefangen. Maggie ist so ein wahnsinnig toller Charakter - erinnert einen oft an einen Diamanten. Ungeschliffen aber unter der Oberfläche ein Schatz. Sie kommt so autenthisch rüber. Sie hat Ängste auf die hier sehr gut eingegangen wird und nachvollziehbar sind, kapselt sich ab und igelt sich ein. Dabei ist sie aber auch so wahnsinnig stark und kämpft sich zurück ins Leben und besitzt einen so spritzigen bissigen Sarkasmus. Ich weiß nicht wie man Maggie hätte nicht lieben können. & dann ist da Ben! 7 Jahre jünger als Maggie. Ein kleiner wissbegieriger Junge - der ebenfalls kein leichtes Los hat. Der gutmütig und offen ist. Ein großes Herz besitzt und Maggie hilft zurück ins Leben zu finden. Anfangs nur weil Maggie durch ihn sehen kann, doch bald verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft und im Laufe des Buches kommt dann auch raus wieso Maggie Ben sehen kann. Mason rundet die Runde einfach perfekt ab. Als großer Bruder will er Ben natürlich beschützen doch schon bald merkt er, dass die Dinge nicht so sind wie sie scheinen. Ich hab das Lesen genossen, hab mich in das Buch während des Lesens richtig verliebt und war traurig als es dann zu Ende ging. Das ganze läuft eher in ruhigen Bahnen, ist dabei aber kein bisschen langweilig oder vorhersehbar. Durch unvorhersehbare Wendungen weiß man nie was als nächstes geschieht. Die Charaktere sind autenthisch und liebenswürdig. Der Schreibstil fesselnd aber leicht verständlich und das Thema so toll umgesetzt, dass man einfach direkt in die Welt um Maggie eintauchen konnte. Es war schön zu erleben wie sich die Freundschaft entwickelt, Maggie neuen Mut schöpft und sich zum Ende hin mit ihrem Schicksal auseinander setzt. Ich habe gelacht, geweint, gelitten. War von "Himmelhochjauchzend" bis hin zu "zu Tode betrübt". Das Buch konnte mich abholen und eintauchen lassen. Daher vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und kann das Buch nur weiterempfehlen!

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