Die maskierte Stadt

Roman

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Erscheinungstermin 12.08.2016 | Archivierungsdatum 01.09.2016

Zum Inhalt

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Ihr Job ist es, einzigartige, ungewöhnliche oder rare Bücher für diese Bibliothek zu beschaffen. Sie hat gerade auf einer zwielichtigen Auktion einen seltenen Bram-Stoker-Text erworben, als sie und ihr Assistent Kai überfallen werden. Zu spät erkennt Irene, dass es nicht um das Buch, sondern um Kai geht. Er wird entführt, ohne dass Irene es verhindern kann. Die Spur der Verbrecher führt in ein dunkles Venedig des immerwährenden Karnevals. Ein Ort der Masken und Geheimnisse. Und des Todes ...

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Ihr Job ist es, einzigartige, ungewöhnliche oder rare Bücher für diese...


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AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783404208036
PREIS 16,50 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Persönliche Meinung Das Cover: Das Cover passt exakt zum Vorgängerband, allerdings finde ich hier die Farbzusammensetzung aus den zarten Blautönen noch viel schöner. Die Maskenstadt Venedig ist hier richtig gut dargestellt. Der Inhalt: Der Inhalt wurde ja oben in dem Klappentext schon richtig gut zusammen gefasst und ich möchte nicht Gefahr laufen, das komplette Buch zu spoilern. Wie schon in Teil 1 wurde ich als Leserin mitten in das Geschehen und in die Welt von Irene heinein geworfen. Irene als Protagonistin ist einfach genial und ich konnte mich bestens mit ihr identifizieren. Ihre komplette Welt besteht aus Büchern und zudem hat sie den coolsten Job der Welt, sie ist Bibliothekarin und Hüterin der unsichtbaren Bibliothek. Zu jeder Zeit hätte ich einfach gerne mit ihr getauscht. Irene kann nämlich in verschiedene Parallelwelten und Zeitepochen reisen, was für mich persönlich ein Traum wäre. In dieser Geschichte verschlägt es sie ins viktorianische London, wo sie den jungen Drachenprinzen Kai ausbildet. Als dieser entführt wird, setzt sie alles daran, ihn zu befreien und gerät so ins Visier der Elfen. Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig, mir persönlich war er manchmal sogar etwas zu poetisch, allerdings passt dies wiederum sehr gut zur Geschichte. Der Plot ist sehr spannend und voller magischer Elemente, die den Leser auf eine traumhafte Reise in die fantastische Welt der Literatur entführen. Das Buch hat keinerlei Längen und liest sich trotz des gewöhnungsbedürftigen Schreibstils sehr flüssig. Die Charaktere konnten mich voll und ganz faszinieren und trugen zu einem enorm großen Lesevergnügen bei. Die Kulissen wurden allesamt sehr detailgetreu wiedergegeben, ganz besonders die düstere Version der traumhaften Stadt Venedig. Man kann das Buch sogar lesen, ohne dass Vorkenntnisse über den ersten Band von Nöten wären, da es sich hier um eine eigenen Geschichte handelt, und auf Band 1 so gut wie gar nicht eingegangen wird. Nun bin ich froh, dass es auch noch einen dritten Teil dieser wundervollen Buchreihe geben wird und freue mich bereits jetzt ganz riesig darauf. Mein Fazit: Dieses Buch ist ein Leckerbissen der ganz besonderen Art für alle Fans des Genres Fantasy, die sich gerne auf traumhafte Reisen quer durch die unendliche Welt der Bücher begeben. Meinen Lesergeschmack hat es vollkommen getroffen und somit fällt meine Bewertung auch mehr als positiv aus. Ich vergebe hier 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

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Mit großer Begeisterung habe ich den zweiten Teil der Reihe in die Hand genommen, gleich am Erscheinungsdatum, wie den auch sonst! Nach dem ersten Teil war ich hin und weg gewesen, von Irenes Welt und ihrem actionreichen Leben als Bibliothekarin. Bei der Reihe "Die Bibliothekare" handelt es sich um einen Fantasy Roman, dessen dritter und letzter Band im März erscheint. Die Protagonistin Irene Winters ist eine Bibliothekarin der Bibliothek, die sich selbst in keiner Welt befindet und ihre Aufgabe ist es zwischen allen Parallelwelten zu reißen und besondere Bücher zu ergattern. Mal ist der Auftrag leicht und sie kann es kaufen, aber oft ist Einfallsreichtum gefragt verbunden mit einem halsbrecherischen Raub. Die Welten werden beherrscht von Chaos und/oder Ordnung, wobei Elfen für das Chaos stehen und Drachen für die Ordnung. Irene ihr Schüler ist ein Drache, etwas sehr verwunderliches für die Bibliothek und ein Geheimnis. Abgesehen davon bringt es noch Probleme mit sich. Klappentext: Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Ihr Job ist es, einzigartige, ungewöhnliche oder rare Bücher für diese Bibliothek zu beschaffen. Sie hat gerade auf einer zwielichtigen Auktion einen seltenen Bram-Stoker-Text erworben, als sie und ihr Assistent Kai überfallen werden. Zu spät erkennt Irene, dass es nicht um das Buch, sondern um Kai geht. Er wird entführt, ohne dass Irene es verhindern kann. Die Spur der Verbrecher führt in ein dunkles Venedig des immerwährenden Karnevals. Ein Ort der Masken und Geheimnisse. Und des Todes ... Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Reihe "Die Bibliothekare" und man kann ihn lesen ohne den Vorgänger zu kennen, da es ein paar Erklärungen zum ersten Buch gibt, es wäre aber durchaus vom Vorteil es in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der Schreibstil der Autorin hebt sich von anderen ab, sie schafft es sehr gut moderne und altertümliche Sprache miteinander zu verbinden und einen gewissen Charme zu hinterlassen. Bei dem zweiten Band kam ich gleich in die Geschichte rein, aber ich weiß noch, dass ich beim Ersten ein paar Seiten brauchte. Die Hauptperson in den Büchern ist Irene, eine starke Frau, die einem auch eine schwache Seite von sich zeigt und ein Charakter, dessen Handlungen und Gedankenweg für mich immer nachvollziehbar war. Sie ist mir ans Herz gewachsen, wie auch ihr Lehrling, Kai. Eigentlich könnte Kai gar nicht in der Bibliothek arbeiten, als Drache, da die Bibliothek unparteiisch ist und sich nicht auf die Seite von Drachen oder Elfen stellt. Verträge mit den Parteien sind Verboten. Aber da ist jetzt eine andere Sache. Von Anfang an war ich hin und weg von Kai, er ist ein selbstsicherer Typ mit einer sehr netten Seite und ein perfekter Sidekick für Irene. Die beiden Bibliothekare ergeben ein wunderbares Team und neben ihnen gibt es noch eine weitere Anzahle von sehr unterschiedlichen, interessanten Nebenfiguren. An Spannung hat es mir hier nicht gemangelt und die Handlung hatte so viele Wendungen und neue Figuren, dass ich kaum aufzählen könnte, was alles passiert ist. Turbulent ist das richtige Wort dafür. In diesem Band befinden wir uns in Venedig, aber einen ganz besonderen Venedig, mit Masken, langen Umhängen und verwinkelten Gassen. Die Beschreibungen waren auch sehr bildreich gewesen, aber nicht zu lang und genau. Wieder mal schön fand ich die Szenen mit der Bibliothek und hätte zu gerne mehr über sie erfahren. Besonders toll fand ich noch das Bonusmaterial am Ende des Buches mit einigen amüsanten Fakten. Letztendlich kann ich sagen, dass ich den zweiten Band genauso liebe wie den Start der Reihe. Es ist immer wieder spannend über die verschiedenen Parallelwelten, die Bibliothek und Charaktere zu lesen. Was gibt es schon schöneres als über Bibliothekare zu lesen, die ein Agentenleben führen, in die unterschiedlichsten Welten reisen und für die, die Beschaffung von gewissen Büchern an erster Stelle steht?

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Eine absolut gelungene Fortsetzung der unsichtbaren Bibliothek. Eine perfekte Mischung aus Abenteuer und Fantasy im Stil von Aaronovitch und Fforde.

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Über netgallery bin ich auf Die maskierte Stadt von Genevieve Cogman aufmerksam geworden und war sofort fasziniert von der Geschichte. 464 Seiten hat das Buch in der Übersetzung von Arno Hoven, erschienen frisch im August bei Bastei Lübbe. Irene Winters ist Bibliothekarin. Sie lebt für Bücher. In ihrer Welt heißt das aber, in verschiedene Parallelwelten zu reisen, um seltene Ausgaben zu besorgen und zu bewahren. Nun aber wurde Irene in eine Welt versetzt, in der sie in einem viktorianischen London lebt. Dort bildet sie Kai aus, Drachenprinz. Doch als die beiden verfolgt werden erkennt Irene zu spät, dass es nicht um das seltene Buch geht, das sie gerade erworben haben, sondern um Kai. Er wird entführt und Irene macht sich auf die Suche, durch die Welten, bis zum Chaos der Elfen. Bereits nach den ersten Seiten war ich fasziniert. Meine Mutter hat mich ja immer gewarnt, ich würde als Bibliothekarin enden. Nun wäre es ein Traum einmal in Irenes unsichtbare Bibliothek zu gelangen. Bibliothekare sind dort keine verstaubten Figuren, sondern Agenten. Sie tarnen sich, verbünden sich mit dem Feind, falls es nötig ist, kennen Privatdetektive. Vor allem aber beherrschen sie die Sprache. Eine Macht, die die Wirklichkeit kurzzeitig verändern kann. Nur durch Worte. Genial. Der Traum eines jeden Bibliophilen und Schriftstellers. Alle meine Leidenschaften. Die Handlung ist verdammt gut aufgebaut. Kleine Details werden wichtig, eine ausgeklügelte Kriminalgeschichte, die keines Falls die Frage stellt, warum und wer – das ist schnell beantwortet. Vielmehr geht es hier um das Wie. Wie um alles in der Welt soll Irene Kai retten. Eine richtige Agentengeschichte bahnt sich an. Und ich habe sie verschlungen. Dass ich den ersten Band bisher nicht gelesen habe war dabei nicht wichtig. Es werden nur wenige Elemente aus dem ersten Teil erwähnt, die für die Handlung in Die maskierte Stadt aber kaum eine Rolle spielen. Das Buch ist also auch ohne Vorkenntnisse schlicht großartig. Die Schauplätze sind wirklich gut beschrieben, die verschiedenen Atmosphären prallen aufeinander und passen irgendwie doch zusammen. Viktorianisches London, Venedig zum Maskenball, Stadt um Stadt eine neue Welt. Irene stolpert dabei schon mal durch die Welten und Kulturschocks sind nicht zu vermeiden. Die Welten unterscheiden sich dabei nicht nur dadurch, wie chaotisch oder geordnet sie sind, sondern auch dadurch, wie viel Magie und Technik in ihnen zu finden ist. Die Idee der Parallelwelten ist wirklich ausgeklügelt und hier durch die Bibliothek als Übergang aus meiner Sicht noch einen Ticken besser gemacht, als sonst oft. Denn was sind Bücher für uns Leser, wenn nicht kleine Parallelwelten, in die wir abtauchen können. Der Stil ist fesselnd. Spannend, aber nicht bedrängend. Dass es zwischen Irene und Kai leicht knistert ist eine Randerscheinung, die im Großen unwichtig ist, im Kleinen aber die Figuren klarer zeichnet. So erfahren die Figuren viel Tiefe, trotz der dichten Handlung. Das ist sehr gelungen und schafft Raum, auch Nebenfiguren wirken zu lassen. Von denen gibt es reichlich, was auch an den verschiedenen Schauplätzen liegt, nicht zuletzt aber gerade die Begegnung mit der chaotischen Welt von Kais Entführern Stil und Handlung zumindest leicht verwebt. Sehr gut. Mir hat Die maskierte Stadt erstaunlich gut gefallen, besser als ich anfangs gedacht hatte. Aus meiner Sicht ist es für alle, die Bücher lieben eine klare Empfehlung. Ein bisschen Krimi, Fantasy, Agentengeschichte. Ein großer Topf und ein leckeres Ergebnis für meinen Lesegeschmack. Mehr davon bitte.

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Irene ist Bibliothekarin und arbeitet als Agentin für die unsichtbare Bibliothek. In ihrem Job muss Irene seltene Bücher in Parallelwelten aufstöbern und diese sicher in die Bibliothek bringen. Aktuell lebt Irene im viktorianischen London mit dem Drachenprinzen Kai, welcher zudem ihr Lehrling ist. Nachdem die beiden ein seltenes Buch für die Bibliothek ersteigert haben, werden sie überfallen. Leider erkennen die beiden erst zu spät, dass es bei dem Überfall nicht um das ersteigerte seltene Buch geht, sondern vielmehr um Kai selbst. Als Kai von den Elfen entführt wird, begibt sich Irene umgehend auf die Suche nach ihm, hierbei landet sie in einer Parallelwelt Venedigs im 17. Jahrhundert - das Chaos-Reich der Elfen. Irene muss versuchen Kai mit Hilfe der „Sprache“, die nur Bibliothekare beherrschen, zu retten und gerät selbst in Bedrängnis. Obwohl ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen haben, war ich nach den ersten Seiten schon mitten in der Story gefangen. Teile des ersten Buches werden zwar erwähnt, jedoch ist die Story auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band gut zu verstehen. Die Autorin, Genevieve Cogman, erklärt im Rahmen der Handlung alle Figuren und die Hintergrundinformationen. So war ich schnell in mitten einer Story aus Drachen, Elfen, Agenten und Parallelwelten versunken. Die Bibliothek stellt das Bindeglied zwischen den verschiedenen Parallelwelten dar. Der Schreibstil ist fesselnd. Die Charaktere sind lebendig und anschaulich beschrieben. Ich musste einfach mit Irene mitfühlen, als Kai entführt wurde und fühlte mich, als würde ich das Abenteuer selbst erleben. Eine rasante Gefühlsachterbahn. Durch jede neue Information und bildliche Beschreibung konnte ich mir die verschiedenen Welten bildlich genauer vorstellen, z. B. die Atmosphäre des düsteren London mit seinen Ätherlampen oder den Karneval in Venedig mit seinen Masken und Menschenmassen. Mein Fazit: Das Buch „Die maskierte Stadt“ hat mir sehr gut gefallen. Eine packende und spannende Fantasy-Kriminalgeschichte, die ich allen Lesebegeisterten empfehlen kann. Ich bin jetzt schon gespannt, wie die Geschichte von Irene und Kai weitergeht und kann es kaum erwarten, dass der dritte Band am 16.03.2017 endlich erscheint. 5 / 5 Sternen

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Irene Winters hat sich nach ihrem letzten Auftrag zusammen mit ihrem Lehrling Kai als ortsansässige Bibliothekarin in einer Version Londons niedergelassen. Sie machen sich weiterhin auf die Suche nach angeforderten raren Büchern seitens der Bibliothek. Immer an ihrer Seite ihr neuer Verbündeter Vale, der als Derektiv gute Verbindungen zu Scotland Yard hält und damit oft eine große Unterstützung ist. Als zwei angesehene Elfen die Stadt besuchen, wird Kai plötzlich entführt und für Irene beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Sie muss herausfinden wer Kai verschleppt hat, warum und vor allem wohin. Dabei muss sie sich nicht nur mit Lord Silver, einem Drachenkönig und vielen eigensinnigen Elfen herumschlagen, sondern auch mit ihren eigenen Verstrickungen und ihrer Loyalität gegenüber der Bibliothek. Bereits der erste Teil Die unsichtbare Bibliothek hat mich begeistert und sehr gut unterhalten. Die Mischung aus SteamPunk und Fantasy ist abwechslungsreich und sticht aus der im Moment ewig gleichen Literatur heraus. Endlich mal wieder frische Ideen , die auch noch hervorragend umgesetzt und gut durchdacht sind. Genevieve Cogman konnte mich als Leserin definitiv für sich gewinnen, und ich werde ihr weiteres Schreiben verfolgen. Die Spannung wurde in diesem Teil von Anfang an hoch gehalten, mussten ja nun keine Hintergründe mehr erläutert werden , konnte man direkt in die Story einsteigen. Irene hat mir als Heldin sehr gut gefallen, auch Vale konnte wieder punkten, natürlich wurde aufgrund der Entführung Kai diesmal ein wenig außen vor gelassen, aber ich hoffe , im nächsten Buch wieder viel von ihm zu lesen. Schließlich ist er neben Irene mein Lieblingscharakter in dieser Reihe. Fazit Die maskierte Stadt vereint Spannung, Witz und einen Hauch von Romantik mit ganz viel Action und dem unwiderstehlichem Charme eines SteamPunk Romans. Für mich eine grandiose Mischung, die ich mit fünf Sternen empfehlen kann.

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