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Omas Ohren können nicht hören
Ein Buch über Hörverlust
mit Hilde Biedermann (Illustrator*in)
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Erscheinungstermin 01.10.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Sukis Oma ist ihre Lieblingsoma. Aber Gespräche werden anstrengender, Missverständnisse häufen sich und in Omas Kopf tobt ein Lärm, den sonst niemand hört.
Johanna Trunte erzählt von Hörverlust im Familienalltag, aus Sukis Sicht: ohne Sentimentalität, mit konkreten Details. Der Tinnitus klingt wie eine Baustelle im Kopf. Lippenlesen macht so müde wie ein sehr dickes Buch voller schwieriger Wörter. Und das Cochlea-Implantat ist kein Wunder, sondern eine Möglichkeit: Es zaubert das Hören nicht zurück, es lässt es neu beginnen. Ton für Ton.
Bis zu 16 Millionen Menschen in Deutschland hören schlecht – früher oder später kennt fast jede Familie jemanden, der schwerhörig ist. In der Kinderliteratur kommen sie kaum vor. „Omas Ohren können nicht hören“ ist nach unserer Recherche das erste Bilderbuch, das Schwerhörigkeit bei Großeltern aus Kindersicht erzählt.
Hilde Biedermanns Illustrationen geben dem Unsichtbaren Farbe und Form: dem Lärm im Kopf, der Erschöpfung, der Wärme, die trotzdem bleibt.
Ein ausklappbarer Wissensteil ergänzt die Geschichte: zu Tinnitus, Gebärdensprache, Hörgerät, Cochlea-Implantat und respektvoller Kommunikation. Kindgerecht formuliert, fachlich geprüft von PD Dr. Luise Wagner (Universitätsmedizin Halle, Hör- und Implantat-Zentrum HIZ) und mit Sensitivity Reading von Cindy Klink.
Sukis Oma ist ihre Lieblingsoma. Aber Gespräche werden anstrengender, Missverständnisse häufen sich und in Omas Kopf tobt ein Lärm, den sonst niemand hört.
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Eine Anmerkung des Verlags
In Bilderbüchern kommt Schwerhörigkeit kaum vor, obwohl Millionen Menschen in Deutschland schwerhörig oder gehörlos sind, in jedem Alter und mit ganz unterschiedlichen Wegen, sich zu verständigen. Am weitesten verbreitet ist die Altersschwerhörigkeit, und dort begegnen Kinder dem Thema meistens zuerst: Oma versteht am Tisch nicht mehr mit, alle reden lauter, und irgendwann sagt jemand „ach, nicht so wichtig“.
Erzählt wird durchgehend aus Sukis Sicht, auch an den unbequemen Stellen. Suki brüllt, und es hilft nicht. Fremde drängeln sich genervt vorbei oder sprechen übertrieben deutlich mit Oma, und Suki versteht nicht, warum.
Das Cochlea-Implantat erzählen wir nicht als Wunderheilung, sondern als Neuanfang. Nach der Operation muss erst alles heilen, danach klingen die Stimmen elektronisch, und Oma fängt an, wieder hören zu lernen. Ein Satz von ihr war uns besonders wichtig: „So ein Glück haben nicht alle.“ Im Wissensteil steht deshalb auch, dass ein CI nicht bei allen gleich gut funktioniert und dass jeder Weg anders sein darf.
Der Wissensteil geht bewusst über Omas Geschichte hinaus. Fachlich geprüft hat ihn PD Dr. Luise Wagner von der Universitätsmedizin Halle, Hallesches Hör- und Implantat-Zentrum, das Sensitivity Reading kam von Cindy Klink, Deaf Performerin und Schauspielerin. Erklärt wird unter anderem, warum das Wort „taubstumm“ falsch ist und verletzen kann, was die Groß- und Kleinschreibung von „taub“ mit Identität zu tun hat, dass Gebärdensprache eine eigene Sprache mit Dialekten ist und dass beim Lippenlesen nur etwa 30 Prozent der Laute zu erkennen sind.
Ein Hinweis zu dieser Fassung: Im gedruckten Buch faltet sich der Wissensteil zu einem großen Bogen auf. Für das digitale Leseexemplar ist er in Einzelseiten zerlegt, die Reihenfolge entspricht dem Auffalten.
Das Buch ist für Familien gemacht, in denen jemand schwerhörig wird, und für alle, die davon noch nichts wissen. Zum Vorlesen ab 5 Jahren, zu Hause genauso wie in Kita, Grundschule und Bibliothek.
Die hier angegebenen Preisinformationen beziehen sich auf die gedruckte Hardcover-Ausgabe mit Ausklapp-Wissensteil, in Hamburg mit Ökostrom gedruckt. Eine E-Book-Ausgabe gibt es nicht.
Johanna Trunte hat dieses Buch geschrieben, weil sie für ihre eigene Familie eines gesucht und keines gefunden hat.
In Bilderbüchern kommt Schwerhörigkeit kaum vor, obwohl Millionen Menschen in...
Marketing-Plan
- Frankfurter Buchmesse 2026: Ankerwechsel Verlag in Halle 3.0, Stand C91
- Signierstunde mit der Illustratorin Hilde Biedermann am Stand während der Messe
- Social-Media-Kampagne zum Erscheinen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über Kirchner Kommunikation
- Frankfurter Buchmesse 2026: Ankerwechsel Verlag in Halle 3.0, Stand C91
- Signierstunde mit der Illustratorin Hilde Biedermann am Stand während der Messe
- Social-Media-Kampagne zum Erscheinen
- Presse- und...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783947596263 |
| PREIS | 26,00 € (EUR) |
| SEITEN | 58 |