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Buchcover für Ai Weiwei über Zensur

Ai Weiwei über Zensur

mit Luca Groß (Übersetzer*in)

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Erscheinungstermin 24.08.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Alles ist Kunst. Alles ist Politik. Zensur ist eine globale Kraft, die sowohl von kommerziellen Interessen als auch politischen Agenden angetrieben wird. Ai Weiwei – Künstler, Aktivist und eine der einflussreichsten kulturellen Persönlichkeiten der Welt – ruft zu freier Meinungsäußerung auf in einem Zeitalter, das von Big Data, Massenüberwachung und neuen Kontrolltechnologien geprägt ist. Klar wird: Zensur gibt es nicht nur in China, sondern auch in sogenannten liberalen Demokratien.

Alles ist Kunst. Alles ist Politik. Zensur ist eine globale Kraft, die sowohl von kommerziellen Interessen als auch politischen Agenden angetrieben wird. Ai Weiwei – Künstler, Aktivist und eine der...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783987913808
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 126

Auf NetGalley verfügbar

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Durchschnittliche Bewertung von 3 Mitgliedern


Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Meinungsfreiheit ist für mich keine Selbstverständlichkeit

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Vielleicht lese ich ein Buch über Zensur deshalb anders als jemand, für den freie Meinungsäußerung immer selbstverständlich war. Ich erinnere mich noch daran, dass es Dinge gab, die man besser nicht überall sagte, und dass Öffentlichkeit und das, was Menschen privat dachten, zwei verschiedene Dinge sein konnten. Deshalb hat mich Ai Weiweis Blick auf Zensur sehr interessiert. Bei China erscheint vieles zunächst eindeutig. Nachdenklicher wurde ich dort, wo er den Blick auf unsere westlichen Demokratien richtet. Zensur kann auch subtiler funktionieren. Das geschieht durch wirtschaftliche Interessen, digitale Überwachung oder dadurch, welche Stimmen überhaupt noch Gehör finden. Nicht jede seiner Schlussfolgerungen teile ich. Und ich möchte die Verhältnisse in einer Diktatur auch nicht einfach mit denen einer Demokratie gleichsetzen. Gerade aus meiner eigenen Erfahrung ist mir dieser Unterschied wichtig. Trotzdem habe ich mich beim Lesen immer wieder selbst gefragt: Wie offen bin ich eigentlich für eine Meinung, die meiner eigenen völlig widerspricht? Verteidige ich Meinungsfreiheit auch dann, wenn mir das Gesagte gegen den Strich geht? Vielleicht ist genau das für mich die Stärke dieses schmalen Buches. Es gibt mir keine fertigen Antworten. Es bringt mich dazu, über eine Freiheit nachzudenken, deren Wert ich gerade deshalb schätze, weil ich noch eine Zeit erlebt habe, in der sie keineswegs selbstverständlich war.

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Ziemlich dünnes Buch, aber ich hab länger drüber nachgedacht als gedacht. Richtig gut wird’s immer dann, wenn er von sich selbst erzählt, also abgesagte Ausstellungen, Überwachung und so. Bei den allgemeinen Teilen über den Westen und KI war’s mir oft zu schwammig, und ehrlich gesagt hab ich ihm nicht jeden Vergleich abgekauft. Lesenswert fand ich’s trotzdem.

4 stars
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