Neon Nemesis
Don't play with me
mit Kelley McMorris (Illustrator*in)
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Erscheinungstermin 11.09.2026 | Archivierungsdatum 01.10.2026
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Zum Inhalt
Du spielst mit der Falschen, Hunter.
E-Sportlerin Maeve gehört zur Elite im First-Person-Fantasy-Shooter NEON NEMESIS. Wenn sie nicht gerade mit ihrem Team trainiert, streamt sie ihre Games. In diesen begegnet sie leider allzu häufig ihrem Konkurrenten Hunter, seines Zeichens Bad Boy der Szene. Sie liefern sich hitzige Wortgefechte, die in der Community gefeiert werden. Doch niemand ahnt, was hinter ihrer Abneigung steckt. Bei dem größten Turnier der Welt, dem Game ON, treffen die beiden im Luxushotel für die Teilnehmenden aufeinander. Es geht um jede Menge Geld, krasse Fans, gefährliche Machenschaften und Adrenalin – und um alte Gefühle, die Maeve auch außerhalb der Arena in Schwierigkeiten bringen.
Du spielst mit der Falschen, Hunter.
E-Sportlerin Maeve gehört zur Elite im First-Person-Fantasy-Shooter NEON NEMESIS. Wenn sie nicht gerade mit ihrem Team trainiert, streamt sie ihre Games. In diesen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783969761076 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 384 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 13 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Maeve beherrscht das Spiel. Was ihr außerhalb der virtuellen Arena begegnet, lässt sich deutlich schwerer kontrollieren. Als erfolgreiche E-Sportlerin gehört sie zur Elite von Neon Nemesis und hat sich ihren Platz in einer hart umkämpften Welt erarbeitet. Ausgerechnet beim größten Turnier trifft sie auf Hunter, ihren stärksten Rivalen und ehemaligen besten Freund.
Das Gaming-Setting hat sich für mich frisch und lebendig angefühlt. Streams, Turniere und die ständige Aufmerksamkeit der Community bilden weit mehr als eine moderne Kulisse. Ally Crowe zeigt, wie eng Erfolg mit der eigenen öffentlichen Wirkung verbunden ist. Jeder Fehler wird beobachtet, jede Auseinandersetzung wird zum Content und hinter den glänzenden Bildern stehen finanzieller Druck und gefährliche Abhängigkeiten.
Maeve mochte ich besonders für ihren Ehrgeiz. Sie besitzt Stärke, ohne unverwundbar zu wirken. Ihre Vergangenheit mit Hunter begleitet jede Begegnung, auch wenn beide ihre Verletzungen hinter scharfen Worten verbergen. Der Banter zwischen ihnen macht Spaß und lässt früh erkennen, dass unter ihrer Feindschaft noch etwas anderes lebt. Ihre Anziehung entsteht aus Nähe, Erinnerung und allem, was nie ausgesprochen wurde.
Hunter wirkt zunächst wie der typische Bad Boy der Gaming-Szene. Mit der Zeit werden die Risse in seiner selbstsicheren Fassade sichtbar. Seine Verbindung zu Maeve trägt die romantische Spannung und macht den Rivals-to-Lovers-Anteil glaubwürdig. Einige Konflikte zwischen ihnen drehen sich allerdings etwas lange im Kreis. An manchen Stellen hätte ein ehrliches Gespräch vieles verkürzt, während die bedrohlichen Machenschaften rund um das Turnier für mich gern noch stärker hätten ausgearbeitet werden dürfen.
Der Schreibstil ist locker und lässt die Seiten schnell vergehen. Auch ohne tiefere Kenntnisse über E-Sport konnte ich der Handlung gut folgen. Das abgeschlossene Luxushotel, die mediale Beobachtung und der wachsende Druck verleihen der Geschichte zusätzlich eine leichte Suspense-Atmosphäre.
Neon Nemesis verbindet Gaming mit einer emotional aufgeladenen Rivalität und zeigt, wie schnell aus einem kontrollierten Wettkampf ein persönliches Spiel werden kann. Eine unterhaltsame New-Adult-Romance mit viel Schlagabtausch, spürbarer Anziehung und einer Heldin, die sich ihren Erfolg selbst erkämpft hat.
Vielen Dank an NetGalley und Moon Notes für das Rezensionsexemplar.
Rezensent*in 1674799
Maeve ist E-Sportlerin, streamt ihre Games und gehört bei NEON NEMESIS zur absoluten Elite. Also eigentlich läuft’s bei ihr, bis da immer wieder dieser eine Typ auftaucht: Hunter, ihr Konkurrent. Der Bad Boy der Szene. Und offenbar ihr persönlicher Endgegner. 😂 Die beiden liefern sich beim Zocken hitzige Wortgefechte und die Community feiert das natürlich komplett.
Und ich sag’s euch: Wenn zwei Menschen sich ständig gegenseitig provozieren, sich verbal zerlegen und dabei verdächtig viel Aufmerksamkeit füreinander haben, dann wissen wir doch alle, wo das endet. 👀😂
Ich mochte dieses ganze Gaming- und E-Sport-Setting richtig gerne. Training, Streams, Turniere, Community und natürlich dieser Konkurrenzkampf – das hat der Geschichte für mich etwas richtig Besonderes gegeben. 🎧🎮
Und dann treffen Maeve und Hunter beim größten Turnier der Welt aufeinander. Luxushotel, riesiges Preisgeld, Fans, Konkurrenz und gefährliche Machenschaften. Und als wäre das alles nicht schon genug, kommen natürlich auch noch alte Gefühle um die Ecke. Maeve und Hunter hatten für mich definitiv diese typische „Ich kann dich nicht ausstehen, warum denke ich dann trotzdem ständig an dich?“-Energie. 😂🔥
Ich hatte mit dem Buch wirklich richtig Spaß! Besonders die Kombination aus Gaming, E-Sport, Rivalen-Dynamik und Romance hat mich total abgeholt. Ich mochte die Schlagabtausche zwischen Maeve und Hunter und fand es spannend, dass hinter ihrer Abneigung noch mehr steckt. Für mich war es vor allem dieses lockere, unterhaltsame und gleichzeitig spannende Gesamtpaket, das die Geschichte so schön wegzulesen macht.
Lehrende*r 1247686
Die Kombination aus E-Sport, Streaming-Welt und dieser Rivalität zwischen Maeve und Hunter, die sich immer mehr in knisternde „Du bist mein größter Gegner und leider auch mein größter Crush“-Energie verwandelt, macht richtig Spaß. Ich mochte die Gaming-Atmosphäre, den Banter und wie neben all dem kompetitiven Trash Talk auch Themen wie Sexismus in der Szene, Druck und Selbstzweifel anklingen. An manchen Stellen hätte ich mir emotional noch eine Schippe mehr Tiefe gewünscht, aber insgesamt ist es eine sehr unterhaltsame, moderne New-Adult-Romance mit Gaming-Glow und viel Chemie.
Buchhändler*in 2041589
Neon Nemesis folgt der Geschichte von Mae und Hunter, zwei professionelle E-Sportler. Die beiden kennen sich schon lang und waren beste Freunde, bis Hunter auf einmal aus Maes Leben verschwand. Als die Teams der beiden für das gleiche Turnier antreten, laufen sie sich wieder über den Weg und der alte Schmerz, aber auch die alten Gefühle kommen wieder auf. Doch dann bekommt Mae mysteriöse Briefe, die den Lauf des Turniers beeinflussen und die Zusammenarbeit mit Hunter unausweichlich wird.
Das Konzept des Buches ist wirklich gut, jedoch könnten die Games etwas länger und ausführlicher beschrieben sein. Dafür, dass es sich um E-Sports drehen soll, kommt man in die Welt des Spiels nicht so wirklich rein.
Zudem ist es ein wenig anstrengend, am Anfang immer wieder von Hunters Ego-Problem zu lesen, da sich sein gesamter Charakter darauf ausrichtet, dass er auch von sich selbst behauptet, das größte Ego überhaupt zu haben. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto besser wird es. Trotzdem nervt er (vermutlich gewollt) in den ersten Kapiteln doch sehr.
Es ist ein Buch, das sich gut zwischendurch lesen lässt.
Rezensent*in 1432578
Alles für die Familie
Neon Nemesis konnte mich von Anfang an sehr leicht in seine Geschichte ziehen. Die kurzen Kapitel und der lockere Schreibstil sorgen dafür, dass sich das Buch angenehm und schnell lesen lässt. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir die Geschichte sowohl aus Maes als auch aus Hunters Perspektive erleben. Dadurch wird früh deutlich, wie unterschiedlich die beiden einander wahrnehmen. Während Mae Hunter gegenüber eher kritisch und zurückhaltend ist, scheint er von ihr keineswegs abgeneigt, sondern vielmehr fasziniert zu sein. Gerade diese unterschiedlichen Sichtweisen haben ihre gemeinsame Vergangenheit und die Frage, was damals zwischen ihnen passiert ist, für mich besonders interessant gemacht.
Im Mittelpunkt der Handlung steht eine futuristische Spielewelt, in der Teams in verschiedenen Rollen gegeneinander antreten. Das Spiel besitzt viele eigene Regeln, Figuren und Aufgaben, weshalb ich zunächst etwas gebraucht habe, um das System zu verstehen. Zwar wurde mit der Zeit deutlicher, was grundsätzlich passiert, dennoch blieben die genauen Rollen, Ziele und Fähigkeiten für mich teilweise schwer greifbar. An manchen Stellen hätte ich mir deshalb etwas klarere Erklärungen gewünscht. Gleichzeitig war das Verständnis aller Einzelheiten nicht zwingend notwendig, um der eigentlichen Handlung folgen zu können.
Mae ist eine Protagonistin, die mich mit ihren Entscheidungen immer wieder beschäftigt hat. Einerseits ist sie ehrgeizig, loyal und bereit, sehr viel für die Menschen zu tun, die ihr wichtig sind. Andererseits handelt sie teilweise ausgesprochen unvernünftig und übernimmt Verantwortung, die eigentlich nicht bei ihr liegen sollte. Besonders ihre familiäre und finanzielle Situation hat mich emotional belastet. Es wird sehr deutlich, unter welchem Druck sie steht und wie sehr sie versucht, Probleme zu lösen, die sie nicht verursacht hat. Auch wenn ich ihre Beweggründe dadurch nachvollziehen konnte, hätte sie sich meiner Meinung nach früher Unterstützung suchen und manche Konsequenzen besser bedenken müssen.
Hunter wurde für mich im Verlauf der Geschichte ebenfalls immer greifbarer. Anfangs war noch schwer einzuschätzen, was genau zwischen ihm und Mae vorgefallen ist und wie er heute zu ihr steht. Nach und nach wird jedoch sichtbar, dass sie einmal eine enge Verbindung hatten, aus der möglicherweise mehr hätte entstehen können. Die Entwicklung ihrer Beziehung hat mir gut gefallen, weil nicht nur die gegenseitige Anziehung im Mittelpunkt steht. Es geht ebenso um verletztes Vertrauen, unausgesprochene Gefühle, Missverständnisse und die Frage, ob zwei Menschen nach einer langen Trennung wieder zueinanderfinden können.
Trotzdem hätte ich mir zwischen Mae und Hunter stellenweise mehr Offenheit gewünscht. Beide behalten wichtige Dinge für sich und versuchen, schwierige Situationen allein zu bewältigen. Dadurch entstehen Probleme, die durch ein ehrliches Gespräch zumindest teilweise vermeidbar gewesen wären. Gleichzeitig wirkt ihre Beziehung gerade deshalb emotional und nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass sie sich im Laufe der Handlung immer besser verstehen und lernen, einander wieder zu vertrauen.
Auch die Nebenfiguren bereichern die Geschichte. Vor allem Maes Freundinnen und die Mitglieder des Teams sorgen dafür, dass sich die Handlung nicht ausschließlich auf die Liebesgeschichte konzentriert. Durch persönliche Gespräche und gemeinsame Erlebnisse erfährt man mehr über die einzelnen Figuren und ihre Hintergründe. Diese emotionalen Momente verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und lassen die Charaktere menschlicher erscheinen. Themen wie Freundschaft, Loyalität, familiärer Druck und Zusammenhalt nehmen dadurch einen wichtigen Platz ein.
Die Spannung steigt im Verlauf des Buches deutlich an. Aus einem zunächst gewöhnlich wirkenden Wettkampf entwickelt sich eine Geschichte über Manipulation, finanzielle Abhängigkeit und die Frage, wie weit Menschen gehen, wenn sie verzweifelt sind. Besonders interessant fand ich, dass nicht nur das Spiel selbst eine Gefahr darstellt. Auch außerhalb des Turniers entsteht zunehmend Druck, wodurch Mae vor schwierige moralische Entscheidungen gestellt wird. Einige ihrer Entscheidungen konnte ich nachvollziehen, andere haben mich frustriert, weil abzusehen war, dass sie dadurch in immer größere Schwierigkeiten geraten würde.
Mehrere Wendungen haben der Handlung zusätzliche Spannung verliehen. Nicht jede Entwicklung kam für mich überraschend, aber gerade gegen Ende gab es noch Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Der Plot zeigt sehr eindrücklich, wie leicht ein scheinbar fairer Wettbewerb beeinflusst werden kann und wie gezielt Menschen ausgenutzt werden, die dringend Geld benötigen. Diese gesellschaftliche Komponente fand ich besonders stark, weil sie der Geschichte neben der Romantik und dem Spielgeschehen eine ernstere Ebene gibt.
Mit dem Ende bin ich insgesamt zufrieden, auch wenn es nicht vollständig meinen persönlichen Wünschen entspricht. Es ist kein perfektes Wunschende, wirkt aber realistisch und passt zu den Ereignissen der Geschichte. Manche Konsequenzen fand ich trotzdem etwas unfair, besonders weil Mut, Ehrlichkeit und die individuellen Hintergründe der Beteiligten für mein Empfinden stärker hätten berücksichtigt werden können. Auf zwischenmenschlicher Ebene werden viele Entwicklungen jedoch schön abgeschlossen, sodass das Ende trotz kleiner Enttäuschungen ein gutes Gefühl hinterlässt.
Insgesamt ist Neon Nemesis eine spannende Mischung aus futuristischem Wettbewerb, emotionalen Konflikten, Freundschaft und einer Liebesgeschichte mit gemeinsamer Vergangenheit. Der leichte Schreibstil, die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven haben für einen angenehmen Lesefluss gesorgt. Auch wenn das Spielsystem für mich nicht immer vollständig verständlich war und ich einige Entscheidungen der Figuren kritisch gesehen habe, konnte mich die Geschichte zunehmend fesseln. Besonders die moralischen Konflikte, die Beziehung zwischen Mae und Hunter und die späteren Wendungen machen das Buch lesenswert.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch und Setting gefreut, mein Fangirl schrie:,,Endlich mal ein solches Buch, für alle unsere inneren Nerds!". Allerdings wurde ich sehr überrascht. Bitte erwartet hier keine cozy Gaming-Romance mit ein bisschen Rivals-to-Lovers. Neon Nemesis ist deutlich intensiver und sozialkritischer, als Klappentext und Cover zunächst vermuten lassen. Das Buch setzt sich meiner Meinung nach sehr ausführlich mit psychischem Missbrauch, Leistungsdruck, Ausgrenzung und den Schattenseiten der E-Sports-Branche auseinander. Wer dagegen vor allem eine leichte Love Story mit Gaming-Setting erwartet, könnte genau wie ich, überrascht werden.
Was mich von Anfang an begeistert hat, war die Dynamik zwischen Hunter und Maeve. Dieses echte Katz-und-Maus-Spiel, das gegenseitige Provozieren, Geplänkel, Ansporn und die knisternden Momente haben mich innerlich auf kreischen lassen. Ich wollte mehr davon! Auch die Gaming-Welt fand ich toll. Für alle, die Gaming, E-Sports, Streaming, Twitch, K-Pop, K-Drama, Cosplay und diese ganze Welt lieben, steckt hier unglaublich viel drin. Viele Begriffe und Anspielungen haben sich für mich angefühlt, als würde ich mich mit einer Freundin über genau diese Themen unterhalten.
Besonders gut fand ich, wie sensibel die Autorin die Schattenseiten des E-Sports aufgreift. Leistungsdruck, psychische Belastungen und die Auswirkungen der Branche auf junge Menschen bekommen hier Raum für Kritik. Auch die Bedeutung psychologischer Unterstützung im E-Sport wird gegen Ende hervorgehoben und empfand ich alles wichtiger Abschluss. Gerade nach all diesen belastenden Themen.
Genau hier liegt aber auch mein größter Kritikpunkt. Ich hatte mir vor allem Gaming + Rivals-to-Lovers + ganz viel Chemie erhofft. Stattdessen wurde die Geschichte zunehmend schwerer. Beide Hauptcharaktere haben mit sehr viel zu kämpfen und auch die anderen Figuren stehen unter enormem Druck. Inhaltlich finde ich die Themen wichtig und gut umgesetzt, persönlich war es mir aber irgendwann zu viel. Im mittleren Teil habe ich deshalb etwa 40–50 Seiten nur noch überflogen, weil mich das Drama sehr belastet hat, ich aber trotzdem neugierig auf das Ende war. Es war halt nicht die leichte Kost, die ich mir versprochen hatte. Was wiederum ein mein Problem ist, da ich mit Erwartungen daran gegangen bin.
Mein Fazit daher: Neon Nemesis ist für mich ein echtes Nischenbuch für Gaming- und E-Sports-Fans, das deutlich mehr ist als eine leichte Romance. Wer sich auf die intensive Sicht auf die Branche einlassen möchte, charmant verpackt, bekommt eine interessante und authentische Geschichte. Wer dagegen eine entspannte, knisternde, cozy Love Story mit Gaming erwartet, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
Ich habe das Buch innerhalb von ungefähr anderthalb Tagen gelesen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, wobei hier viele Gaming Begriffe verwendet werden, was nicht jeder verstehen wird.
Ich bereue nicht, Neon Nemesis gelesen zu haben. Ally Crowe hat hier eine interessante und wichtige Geschichte geschrieben – nur war es letztendlich nicht die Geschichte, die ich mir von diesem Buch erhofft hatte.
Und ganz ehrlich: Ich würde gerne einmal Ally Crows Gedanken und Ideen zu diesem Buch ungefiltert erfahren wollen.
Miriam M, Rezensent*in
Ich liebe die Gestaltung von 'Neon Nemesis', sie greift die Hauptprotagonisten auf und und das Cover erinnert mich auch irgendwie an das Gaming.
Besonders interessant fand ich die Thematik der Gaming bzw. E-Sport Szene und in diesem Umfang habe ich bisher noch keins gelesen. Leider waren einige Dinge für mich nicht greifbar, zum Beispiel hätte mir ein Glossar geholfen, welches nochmal aufgreift wer ist wer, wer hat welche Aufgabe usw. und vielleicht hätten man das Spiel Neon Nemesis von Grund auf erklären können, am Ende hatte ich nicht das Gefühl, dass ich das Spiel verstanden habe.
Die Protagonisten Mae und Hunter haben mir gut gefallen und ich habe die beiden gerne verfolgt.
Das Buch hat trotz kleiner Stolpersteine Spaß gemacht. Besonders die Thematik sticht heraus und ist mal etwas anderes, als die üblichen Themen. An manchen Stellen ist das Buch noch ausbaufähig, wie oben erwähnt, aber es lohnt sich dennoch.
„Neon Nemesis“ war für mich eine ziemlich besondere Romance, weil das E-Sport- und Gaming-Setting definitiv einmal etwas anderes ist. Ich hatte bisher noch nie eine Geschichten gelesen, die Gaming so stark in den Mittelpunkt stellen, und genau deshalb hat mich das Buch direkt neugierig gemacht.
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Maeve und Hunter. Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit und begegnen sich zunächst mit ordentlich Rivalität, Sarkasmus und gegenseitigen Sticheleien. Genau diese Wortgefechte haben mir richtig viel Spaß gemacht. Ich liebe es, wenn zwei Charaktere sich nicht sofort Hals über Kopf verlieben, sondern erst einmal aneinandergeraten und langsam wieder zueinanderfinden müssen. Zwischen den beiden hat es für mich definitiv geknistert.
Maeve mochte ich als Protagonistin ebenfalls sehr gerne. Sie ist ehrgeizig und stark, versucht aber gleichzeitig, viel zu viel alleine zu tragen. Gerade ihre Entwicklung fand ich interessant, weil sie nach und nach lernen muss, dass man nicht alles alleine schaffen muss. Auch Hunter entwickelt sich weiter und hinter seiner selbstbewussten, teilweise ziemlich arroganten Art kommt immer mehr seine verletzlichere Seite zum Vorschein.
Das Gaming-Setting fand ich grundsätzlich richtig spannend. Besonders die Einblicke in die E-Sport-Welt, den Leistungsdruck und das Leben der Spieler haben mir gefallen. Gleichzeitig hätte ich mir beim eigentlichen Spiel „Neon Nemesis“ noch etwas mehr Details gewünscht. Ich konnte mir teilweise nur schwer vorstellen, wie das Spiel genau funktioniert und wie die Matches aussehen. Gerade bei einem Buch, das so stark auf einem fiktiven Game aufbaut, hätte ich mir hier noch etwas mehr Erklärung und vielleicht sogar eine kleine Übersicht gewünscht.
Was mich außerdem überrascht hat: Ich bin mit der Erwartung an eine eher leichte Gaming-Romance gestartet, aber die Geschichte ist stellenweise deutlich ernster und emotionaler, als Cover und Klappentext zunächst vermuten lassen. Themen wie Leistungsdruck, psychische Belastung, Manipulation und die Schattenseiten des E-Sports bekommen ziemlich viel Raum. Inhaltlich fand ich das interessant und wichtig, allerdings wurde es mir zwischendurch auch etwas zu schwer. Gerade im Mittelteil hätte ich mir deshalb stellenweise etwas mehr Leichtigkeit gewünscht.
Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Die Gaming- und Jugendsprache passt zum Setting und macht die Geschichte modern, auch wenn ich mich daran anfangs erst etwas gewöhnen musste. Danach bin ich aber sehr gut in die Geschichte hineingekommen und konnte mich besonders auf die Charakterentwicklung und die Beziehung zwischen Maeve und Hunter konzentrieren.
Am Ende hätte ich mir bei einigen Entwicklungen noch etwas mehr Ausarbeitung gewünscht. Gerade die E-Sport-Matches hätten für mich gerne ausführlicher sein dürfen und manche Dinge wurden mir etwas zu schnell abgehandelt. Trotzdem hatte ich insgesamt eine richtig gute Zeit mit dem Buch.
„Neon Nemesis“ ist für mich eine interessante Mischung aus Romance, Rivals-to-Lovers, Gaming und E-Sport, die deutlich mehr zu bieten hat, als man zunächst vermutet. Die Chemie zwischen Maeve und Hunter, die ungewöhnliche Thematik und die emotionalen Themen haben mich überzeugt. Wer Lust auf eine Romance mit einem etwas anderen Setting hat und sich darauf einlassen kann, dass die Geschichte auch ernstere Seiten zeigt, sollte sich das Buch definitiv einmal anschauen.
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