Wir lieben nachts
Roman
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Erscheinungstermin 17.09.2026 | Archivierungsdatum 07.10.2026
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Zum Inhalt
In der Nacht ist die Liebe leicht Wir sind ein Dazwischen, ein Innehalten, eine verschwommene Front Morgen wieder wir: Paulina ist angehende Journalistin, mal mehr, mal weniger ambitioniert, und...
Vorab-Besprechungen
„Jeder Satz eine Liebeserklärung an das Leben.“ Andrea Grill
„Jeder Satz eine Liebeserklärung an das Leben.“ Andrea Grill
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783709982877 |
| PREIS | 23,90 € (EUR) |
| SEITEN | 224 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 1 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Mit pointierter Klarheit schreibt Katharina J. Ferner über Nähe, Distanz und alles dazwischen. Mein Fokus liegt auf Paulina und Bella, ihre flirrende Nähe, die Unsicherheit zwischen Freiheit und Bindung und diesem Gefühl, dass Liebe nachts leichter ist, aber am Tag geprüft wird. Was mich an diesem Roman sofort berührt, ist die Art, wie Paulina und Bella sich begegnen. Nicht mit grossen Gesten, sondern in einem Café unter roten Schirmen, in einem Moment, der eigentlich beiläufig ist und gerade deshalb alles verändert. Paulina, die im Horoskop-Ressort gestrandet ist, wirkt wie jemand, der sich selbst noch nicht ganz gefunden hat. Bella dagegen lebt in einem Tempo, das kaum Raum für Zweifel lässt. Und doch spürt man, wie beide im jeweils anderen etwas erkennen, welches sie selbst vermissen, Ruhe, Freiheit, Mut, Leichtigkeit. Ihre Beziehung ist ein Dazwischen, ein Schweben. Kein klassisches „Wir“, sondern ein fluides Hin und Her, welches sich nachts leichter anfühlt, wenn Partylärm und Adrenalin die Grenzen verwischen. Tagsüber dagegen wird alles komplizierter. Das Zusammenziehen, Bellas Mutter, die plötzlich Teil ihres Alltags wird, Bellas Drang nach Berlin, der nicht nur geografisch Distanz schafft. Die Liebe zwischen ihnen ist intensiv, aber auch flüchtig wie ein Licht, das man nicht festhalten kann, ohne es zu verändern. Für mich ist, Wir lieben nachts, ein Roman über das Ringen zwischen Intensität und Selbstschutz und darüber, wie schwer es ist, jemanden zu lieben, ohne sich selbst zu verlieren.