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Der Abgrund zwischen Nacht und Tag
mit Verena von Koskull (Übersetzer*in)
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Erscheinungstermin 31.08.2026 | Archivierungsdatum 13.09.2026
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Zum Inhalt
Ortigia, Sizilien, Ende der fünfziger Jahre: Auf der kleinen Insel vor Syrakus wächst die junge Diletta in einer Familie auf, die noch immer den Anschein alter Größe wahrt. Hinter der bröckelnden Fassade herrschen jedoch Heuchelei und starre gesellschaftliche Regeln.
Die Liebe zu einem jungen Mann aus einfachen Verhältnissen eröffnet ihr die Möglichkeit eines anderen Lebens. Doch als die Beziehung in die Konventionen ihrer Familie gezwungen wird, erkennt Diletta, dass auch sie ihre Freiheit bedroht. Vor dem Hintergrund familiärer Skandale und eines Feuers, das Ortigia erschüttert, trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung.
Di Falco erzählt von einer Zeitenwende, von der Sehnsucht nach Aufbruch und der universellen Erfahrung, zwischen Vergangenheit und einer hohlen Gegenwart gefangen zu sein.
Mit einem Vorwort von Maike Albath
Ortigia, Sizilien, Ende der fünfziger Jahre: Auf der kleinen Insel vor Syrakus wächst die junge Diletta in einer Familie auf, die noch immer den Anschein alter Größe wahrt. Hinter der bröckelnden...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783691310238 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 288 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 2 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein Buch das Mut macht
Es gibt Romane, bei denen man nicht einfach nur eine Geschichte liest, sondern in eine andere Zeit und eine ganz eigene Welt eintaucht. „Der Abgrund zwischen Nacht und Tag“ hat mich genau auf diese Weise erreicht. Das Sizilien der späten 1950er-Jahre wird unglaublich atmosphärisch beschrieben. Hinter der scheinbar glanzvollen Fassade von Dilettas Familie spürt man von Anfang an die Enge, die Erwartungen und die gesellschaftlichen Regeln, denen sich besonders die Frauen unterordnen müssen. Gerade dieser Gegensatz zwischen äußerem Schein und innerer Wirklichkeit hat mich sehr beschäftigt.
Diletta ist eine interessante und vielschichtige Figur. Ihre Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und ihre Liebe zu einem Mann aus einfachen Verhältnissen bringen sie in einen Konflikt, der weit über eine persönliche Liebesgeschichte hinausgeht. Es geht um die Frage, wie viel Freiheit ein Mensch aufgeben kann, bevor er sich selbst verliert.
Besonders schön fand ich die Atmosphäre des Romans. Ortigia, die Familie, die gesellschaftlichen Veränderungen und die leisen Spannungen zwischen den Menschen verbinden sich zu einem eindringlichen Bild einer Zeit, in der alte Vorstellungen langsam brüchig werden. Für mich ist „Der Abgrund zwischen Nacht und Tag“ ein ruhiger, aber sehr intensiver Roman über Freiheit, Liebe, gesellschaftliche Zwänge und den Mut, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Judith S, Journalist*in
MIch hat der Titel und das Cover sehr angesprochen. Auch die schon verstorbene Autorin hat mich neugierig gemacht. Wenn es in Italien ein Hit war, dann muss es mir doch auch gefallen oder?
Ein klares Ja, aber. Schon nach wenigen Seiten war ich drin in dieser heißen, stickigen Welt Siziliens. Die Hauptfigur Diletta hat mich manchmal wahnsinnig gemacht mit ihrer Sturheit, aber genau das fand ich auch gut, hat mich dran bleiben lassen. Ich habe mit ihr mitgefiebert, wie sie gegen ihre Familie und die engen Regeln ihrer Stadt ankämpft. Manche Passagen sind sehr bedrückend. Im positiven Sinne. Der Schreibstil ist nicht immer leicht, aber er hat etwas Bildhaftes, das hängen bleibt. Spannend wie aktuell die Themen sich aus einem vergangen Italien auch heute noch anfühlen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, besonders wenn man gerne in andere Welten eintaucht.