Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Monofuturis. Vom Fortschritt zum Verlust der Vielfalt. Ein Plädoyer für offene Zukünfte in einer technisierten Welt.
Loggen Sie sich ein oder erstellen Sie einen Account, um zu sehen, ob dieser Titel zum Anfragen verfügbar ist.
Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 07.09.2026 | Archivierungsdatum 04.02.2027
Anthroexx Verlag | Imprint der StrategicInterCom GmbH
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #Monofuturis #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Wie technologischer Fortschritt unsere Möglichkeiten erweitert – und unsere Zukunft zugleich verengt.
Technologischer Fortschritt verspricht Freiheit, Effizienz und neue Möglichkeiten. Doch mehr Technologie bedeutet nicht zwangsläufig mehr Zukunft.
Dieses Sachbuch zeigt, wie aus freiwillig genutzten Innovationen gesellschaftliche Standards und schließlich unverzichtbare Abhängigkeiten entstehen. Dr. phil. Konstantin Schamber bezeichnet diesen Prozess als Monofuturis: die schleichende Reduktion vieler denkbarer Zukünfte auf wenige dominante Entwicklungspfade.
Von Sprache, Schrift und Maschinen bis zu Künstlicher Intelligenz, digitalen Plattformen, Robotik und E-Government ordnet das Buch technologische Entwicklungen historisch, gesellschaftlich und interdisziplinär ein. Im Mittelpunkt stehen die Folgen für Freiheit, Selbstbestimmung, Macht und Verantwortung.
Das Werk bietet weder einfache Zukunftsprognosen noch pauschale Technologiekritik. Es liefert einen fundierten Orientierungsrahmen für alle, die verstehen wollen, wie Innovationen Gesellschaften verändern, welche Alternativen verloren gehen können und wie technischer Wandel verantwortungsvoll gestaltet werden muss.
Die zentrale Frage lautet: Welche Zukunft bleibt möglich, wenn Fortschritt selbst zum Zwang wird?
Wie technologischer Fortschritt unsere Möglichkeiten erweitert – und unsere Zukunft zugleich verengt.
Technologischer Fortschritt verspricht Freiheit, Effizienz und neue Möglichkeiten. Doch mehr...
Eine Anmerkung des Verlags
Bitte verwenden Sie das digitale Leseexemplar ausschließlich für Ihre persönliche Rezension oder redaktionelle Arbeit und geben Sie es nicht weiter.
Für Interviews, Hintergrundgespräche oder weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meinem Buch und auf Ihre Rückmeldung. Rezensionen und redaktionelle Beiträge dürfen gerne bereits vor dem Erscheinungstermin veröffentlicht werden. Über...
Vorab-Besprechungen
Das Buch wurde vorab von sechs Testleserinnen und Testlesern gelesen und auf Grundlage ihrer Rückmeldungen weiter geschärft. Auch mehrere Buchredaktionen haben das Werk bereits geprüft und besonders die Eigenständigkeit des Themas sowie die fachliche Breite und Tiefe hervorgehoben. Positiv bewertet wurde vor allem der Ansatz, technologischen Fortschritt in einen größeren gesellschaftlichen, philosophischen und kulturellen Zusammenhang einzuordnen.
Mehrere Redaktionen haben angekündigt, das Buch in kommende Besprechungen aufzunehmen.
Das Buch wurde vorab von sechs Testleserinnen und Testlesern gelesen und auf Grundlage ihrer Rückmeldungen weiter geschärft. Auch mehrere Buchredaktionen haben das Werk bereits geprüft und besonders...
Marketing-Plan
Geplant ist eine gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Ansprache von Journalistinnen und Journalisten, Fachmedien, Buchhandlungen, Podcasts und Multiplikatoren aus den Bereichen Technologie, Gesellschaft, Zukunftsforschung, Politik und Wirtschaft.
Begleitend wird das Buch über die Website des Autors, soziale Netzwerke – insbesondere LinkedIn – sowie durch Rezensionen und Leserstimmen vorgestellt. Weitere Maßnahmen umfassen Interviews, Gastbeiträge, Lesungen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen im gesamten DACH-Raum.
Geplant ist eine gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Ansprache von Journalistinnen und Journalisten, Fachmedien, Buchhandlungen, Podcasts und Multiplikatoren aus den Bereichen Technologie...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783912841008 |
| PREIS | 30,00 € (EUR) |
| SEITEN | 288 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 4 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Monofuturis, das Werk des Sozialwissenschaftlers, Universitätsdozenten und Experten für strategische Vorausschau Dr. phil. Konstantin Schamber beschäftigt sich mit technologischem Fortschritt, ja. Aber es beschäftigt sich mit noch so viel mehr, stellt das spannende aktuelle Thema in einen großen Rahmen.
Wir werden dazu eingeladen, darüber nachzudenken, was überhaupt die Natur des Neuen ist und wodurch sich Innovationen auszeichnen, etwa auch dadurch, dass sie sich immer auch ein Stück weit der vollständigen Planbarkeit und Kontrolle entziehen, Unsicherheit mit sich bringen und eine Anschlussfähigkeit an die bisherigen Strukturen und einen Rahmen brauchen, um nicht wieder zu verschwinden.
Schon diese Ausführungen am Anfang des Buches zeigen auf: die Zukunft ist ein Ort, der nie aus der Perspektive der Gegenwart vollständig vorhergesagt können wird, auch wenn die Menschheit das seit Jahrtausenden mit Hilfe von Orakeln, Religion und später auch unter Einbeziehung der Wissenschaft versucht. Auch diese anthropologische Perspektive und ein kurzer Einblick in die Menschheitsgeschichte und wie in der Vergangenheit Innovationen wie beispielsweise die Erfindung der Schrift und dann die Verbreitung des Buchdruckes die menschliche Kultur tiefgreifend transformiert haben, werden in diesem Buch dargestellt.
Weiter geht es mit den Akteuren und Akteurinnen rund um technischen Fortschritt: da sind die, die ihn erschaffen, die, die ihn im Detail entwickeln und bauen, die, die gesetzliche Rahmen dafür bereitstellen und die, die versuchen, daraus profitable Unternehmensstrukturen zu generieren, aber auch wir als mehr oder weniger informierte, kompetente und bewusste Nutzerinnen und Nutzer, die mit unserer Annahme oder Verweigerung und mit unserem Umgang mit neuen Techniken letztendlich entscheiden, was sich in welcher Weise dauerhaft etabliert und dabei uns selbst und unsere Gesellschaften stark mitverändert.
Dabei wird auch darauf eingegangen, ob und inwieweit es überhaupt möglich ist, neue Techniken dauerhaft gesetzlich zu regulieren oder einzuschränken, schließlich gibt es ja auch noch informale und illegale Märkte, auf denen das Neue sich Bahn brechen kann, solange die Nachfrage groß genug ist.
Ich mochte dieses intellektuell anspruchsvolle und vielperspektivische, dabei aber sehr interessant geschriebene, Werk sehr. Es gibt viele interessante Anstöße zum weiterführenden Nachdenken und Betrachten der eigenen Position rund um technische Neuerungen. Dabei gelingt es dem Autor ausgezeichnet, die Komplexität des Themas Innovation darzustellen, ohne sich darin zu verlieren. Schrittweise und von verschiedensten Seiten nähern wir uns dem Thema an.
Es ist ein Buch, das wohl dazu gedacht ist, nicht nur einmal schnell durchgelesen, sondern immer wieder mal konsultiert und auf aktuelle technische und gesellschaftliche Neuentwicklungen angewandt zu werden und das sich auch bestens als Ideengeber für soziologische oder philosophische Gesprächsrunden eignet. Wer gerne philosophiert, nachdenkt und die Dinge interdisziplinär und in einem größeren Zusammenhang betrachtet, wird mit diesem Buch seine Freude haben.
Gertie G, Rezensent*in
In seinem Buch „Monofuturis“ geht Autor Konstantin Schamber jenen Fragen nach, die vermutlich viele Menschen beschäftigen: Wie viel Fortschritt verträgt die Menschheit? Schafft die technische Zukunft Verbesserungen oder nur neue Abhängigkeiten?
Die Antworten sind nicht leicht zu finden. Doch an Hand des klar strukturierten Inhaltsverzeichnisses werden wir Leserinnen und Leser in die komplexe Materie eingeführt. Dabei erhalten wir das Know How, zwischen Möglichkeiten und Risiken, die u.a. KI bereit hält, zu unterscheiden
Vorwort
Einleitung - Das Zeitalter der Ambivalenz
Zukunft sehen - Wege in das Unmögliche
Triebkräfte der sozialen (R)Evolution - Komplexizität und Umbruch
Technischer Fortschritt - vom Traum des Endlosen zur Logik der Begrenzung
Technogenese - Im Schatten von Kontrolle und Verantwortung
Von Vision zu Realität - Die Ambivalenzen der Technikentwicklung
Technologie und Zukunft - Freiheit im Zeitalter der Dominanz
Das Buch ist zugegeben ein wenig anspruchsvoll verfasst. Doch nach kurzer Eingewöhnung in den Schreibstil, lassen sich interessante Erkenntnisse durch differenzierte Betrachtung gewinnen. Allerdings ist das Buch nichts für Zwischendurch. Aufmerksames Lesen ist das Gebot der Stunde.
Das Cover passt sehr gut zum Thema, obwohl ich mich persönlich von dem Auge ein wenig verfolgt fühle.
Fazit:
Das Buch eignet sich sehr gut für Menschen, die sich den neuen Herausforderungen stellen wollen, die KI & Co. bereit halten. Die Diskussionen in den Medien sind nicht immer hilfreich, das Buch allerdings schon. Gerne bewerte ich dieses Buch mit 5 Sternen.
Zukunft – mono…ton?
Dieser Tage mehrt sich die Zahl der KI-Entwickler, die vor der Auslöschung der Menschheit durch die von ihnen entwickelte KI warnen, wenn es keine Regulierung gebe. Ein guter Zeitpunkt, sich mit Konstantin Schambers „Monofuturis“ zu befassen …
Seine Ausführungen beginnt Schamber damit, zu erklären, worauf das Buch zielt, nämlich eine kritisch-reflektierte Analyse und Einladung, seinen Blick zu schärfen – für Möglichkeiten und Risiken, Komplexität und Unsicherheit. Damit ist klar, dass es bei diesem Buch nicht darum geht, Technik zu loben oder kritisieren, Szenarien als gesetzt zu betrachten, sondern schlicht selbst zu denken, und zwar auf Basis von Kenntnissen über die Materie. Die vermittelt der Autor in Kapiteln mit Überschriften wie „Zukunft sehen – Wege in das Unmögliche“ oder „Triebkräfte der sozialen (R)Evolution – Komplexität und Umbruch“, an denen klar wird, dass das Buch durchaus technische, vor allem aber soziale Hintergründe beleuchtet. Diese werden eingeordnet in weitere technologische Fortschritte der Menschheitsgeschichte.
(Spätestens) Nach der Lektüre ist klar: Versprochene Freiheitsgewinne durch etwa gesteigerte Effizienz und dadurch vielleicht gewonnene Zeit, sind relativ. Und zwar insofern, als es bereits als gesetzt gilt, dass wir die sich durch KI bietenden unendlich scheinenden Möglichkeiten quasi nicht nicht nutzen können (ja, doppeltes „nicht“). Damit erhalten wir aber keine Freiheit. Was hier sehr verkürzt wiedergegeben ist, ist letztlich das, was Schamber ausführt: Wie KI den Menschen schleichend verändert – und wie wir überlegen sollten, ob wir diesen Prozess durchlaufen wollen (sofern wir die Möglichkeit haben, sich ihm zu entziehen). Nicht selten fielen mir während der Lektüre die mahnenden Rufe der „KI-Granden“ auf: Entziehen sie sich den von ihnen heraufbeschworenen Veränderungen? Sind ihre aktuellen Mahnrufe sozusagen ihre letzte Warnung? Auch wenn „Monofuturis“ keine dystopischen Schreckensszenarien an die Wand malt, fragt man sich mit fortschreitender Lektüre, ob wir uns wirklich von Algorithmen vorgeben lassen wollen, wie wir zu leben haben. Der Schreibstil macht zwar keinen Bogen um technische Zusammenhänge, bleibt jedoch nicht zuletzt auch dank zahlreicher Tabellen und Graphiken für Laien verständlich – damit jede(r) selbst überlegen kann, ob er Empfehlungen, die das Leben bequem und einfacher machen, wirklich dauerhaft folgen will. „Monoturis“ ist dabei in der Tat wörtlich zu nehmen und gleichsam die Grundidee: Wer immer nur tut, was statistisch am wahrscheinlichsten ist, wird kaum mehr Entwicklung(ssprünge) erleben und ob das Gesellschaften guttut, sei mal dahingestellt. Wer also bei diesem Buch denkt, ein Buch über KI und ihre Möglichkeiten zu lesen, wird sich wundern, eher eine Aufforderung zum Nachdenken, Bewerten usw. zu lesen